Keychange Focus Day am 5. November

Vom 2.-8. November startet die erste deutsche „Keychange Week“, in deren Zentrum die Keychange-Digitalkonferenz am 5. November steht. Neben der Betrachtung der neuesten Entwicklungen richtet sich der Blick der 2017 ins Leben gerufenen Initiative zur Gleichberechtigung der Geschlechter in der Musik hier zusätzlich auf die Maßnahmen zur Umsetzung der aktuellen Ziele. Im Rahmen der „Keychange Week”-Digitalkonferenz, einige Programmpunkte werden auch auf Facebook zu sehen sein, spricht Hadnet Tesfai am 5. November mit Kristina Lunz (Centre for Feminist Foreign Policy), Ela Sayin, Nadin Lefkeli (White Horse Music) und Christin Siegemund (foodlab) über das Thema „Frauen in Führungspositionen”.  Ein exklusives Keynote-Interview mit Musikerin Alin Coen gibt Einblick in die Strukturen der Musikindustrie, während sich in einem Hintergrundgespräch Karin Heisecke mit Christian Berg (Allbright Stiftung), Alexander Schulz (CEO Reeperbahn Festival) und Musikerin Antje Schomaker zum Thema Sinnhaftigkeit von Quoten austauscht. Mit der australische Songwriterin Tones And I („Dance Monkey“) sowie der mehrfach Grammy-prämierten Mastering-Instanz Darcy Proper sind zudem zwei neue Keychange-Botschafterinnen an Bord.

02.11.2020

Call for Papers: „Mobilities – Stage and Film Musical in Motion“

Die Uni Salzburg hat für ihre Konferenz Song, Stage and Screen XV: “Mobilities – Stage and Film Musical in Motion”, die vom 30.06.-03.07.2021 stattfindet, einen Call for Papers ausgeschrieben:

„We invite papers that scrutinize the stage and film musical through the notion of mobility. We are interested in contributions that approach the topic from diverse angles but with a constant focus on the mobility paradigm in the humanities. We aim to find new ways to analyze production, performance, composition, dance, artistic conception, and the political territorialization of the genre.“ (…) Presentations will be scheduled for thirty minutes each, twenty minutes for the paper and ten minutes for discussion. Abstracts of no more than 200 words should be entered via the online abstract submission form by December 14, 2020 for blind review by our international program committee. Please do not include your name and affiliation in the body of the abstract. Applicants will be notified by mid-January 2021. Conference language is English.“

27.10.2020

Online-Tagung „Body and Corporeality in 20th and 21st Century Music“

Das Zentrum für Genderforschung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz lädt vom 05.-06.11.2020 zur Online-Tagung „Body and Corporeality in 20th and 21st Century Music“ ein. Das Programm kann hier eingesehen werden. Interessierte melden sich unter ta.ca1777797089.guk@17777970890202y1777797089dobdn1777797089acisu1777797089m1777797089 an, die Zugangsdaten werden kurz vor der Tagung per Mail an alle Teilnehmenden verschickt.

26.10.2020

Deutsche Jazzunion stellt Publikation zu Gleichstellung im Jazz vor

Zur Jazz Now! 2020 vom 15.-16.10.2020 in Leipzig wurde die maßgeblich von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien finanzierte und von der Deutschen Jazzunion herausgegebene Publikation „Gender.Macht.Musik. – Geschlechtergerechtigkeit im Jazz“ veröffentlicht. Dies markiert ein wichtiges Etappenziel des Projektbereichs „Gleichstellung im Jazz“, der nach Veröffentlichung der „Gemeinsamen Erklärung zur Gleichstellung von Frauen im Jazz“ zum Jazzforum 2018 in Hannover eingerichtet worden war. Damit möchte die Deutsche Jazzunion zugleich den Startpunkt für den neuen Projektbereich „Gender & Diversity“ setzen und die Themen Chancengleichheit und Benachteiligung im Jazz konsequent weiterdenken. Auf dem Abschlusspanel „Vielfalt wagen“ wurden mit Musiker*innen, Kulturschaffenden und Interkulturexpert*innen jazzspezifische Diversity und damit einhergehende Herausforderungen beleuchtet sowie entsprechende Maßnahmen diskutiert, mit denen die Jazzszene in Deutschland inklusiv(er) gestaltet werden kann. Eingeladen waren u.a. Pamela Owusu-Brenyah (Vorstand Music Women Germany, Founder/CEO AFRO x POP) und Dr. Laura Block (Projektleiterin Gleichstellung Deutsche Jazzunion).

26.10.2020

Music Women* Germany @ Reeperbahn Festival mit Vereinsgründung, digitaler RBF Lounge und Liveprogramm

Das Umbrellanetzwerk Music Women* Germany kapert am heutigen 14.09.2020 um 18 Uhr in Hamburg die SUPER PEOPLE STAGE auf dem KNUST Lattenplatz mit Live-Acts von Celina Bostic und Queenwho. Music Women* Germany gründet sich als bundesweiter Verein, offiziell, firmiert und besiegelt! Das Live-Event ist der Auftakt sowohl für die 4-tägige digitale Music Women* Germany Networkingreihe auf dem Reeperbahn Festival als auch für die Music Women* Germany als von der Initiative Keychange gefeaturetes Projekt für Geschlechtergerechtigkeit in der Musikbranche.

14.09.2020

Digitale Chortage: „Ortswechsel – Chormusik von Komponistinnen“

Vom 29. Oktober bis zum 1. November 2020 veranstaltet das Archiv Frau und Musik (Frankfurt/ Main) eine Online-Tagung zu Chormusik von Komponistinnen. Die Tagung wird gefördert durch das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) und unterstützt durch den Medienpartner „Chorzeit – Das Vokalmagazin“. Der Titel „Ortswechsel“ gründet nicht allein auf dem der Corona-Pandemie geschuldeten Wechsel der Veranstaltung in den virtuellen Raum, sondern ist zugleich inhaltlicher Schwerpunkt der Veranstaltungen. Den genauen Zeitplan und Details zur Anmeldung können auf der Website des Archivs Frau und Musik abgerufen werden.

14.09.2020

25. Jazzforum der Deutschen Jazzunion 15.-16.10.2020

Pünktlich zur 25. Jubiläumsausgabe findet das biennale Jazzforum der Deutschen Jazzunion in diesem Herbst unter neuem Namen statt. „Jazz Now!“ lädt alle Jazzinteressierten und Jazzschaffenden herzlich zu einem zweitägigen Programm ein, das im Rahmen der Leipziger Jazztage vom 15.-16.10.2020 im Kulturkraftwerk Leipzig zu Gast ist. Pandemiebedingt wird es bei Jazz Now! 2020 verstärkt digitale und hybride Formate geben: An den hochkarätig besetzten Panels, interaktiven Talks und themenzentrierten Workshops kann sowohl vor Ort als auch per Stream/Videokonferenz teilgenommen werden. Thematisch geht es dabei z.B. um die Bedeutung von Berufsinteressenverbänden für Jazzmusiker*innen vor dem Hintergrund der Coronakrise, andere Panels behandeln Gender & Diversity im Jazz oder Demokratie- und Diskursfähigkeit durch musisch-kreative Angebote. Interaktive Talks zu Nachhaltigkeit, Diversity und EU-Urheberrecht/Streaming sind ebenfalls geplant. Bei den Workshops können sich Interessierte in Sachen Notationssoftware Sibelius, (Self-)Publishing, KSK und Geschlechtergerechtigkeit im Jazz weiterbilden. Daneben bietet sich wie immer viel Gelegenheit zum Netzwerken und für informellen Austausch – selbstverständlich unter Berücksichtigung der aktuellen Hygienebestimmungen. Details folgen in Kürze.

08.09.2020

Netzwerktreffen zur Jazzförderung in Hessen (Videokonferenz)

Das Netzwerk Jazz in Hessen lädt jazzaffine Hess*innen zu seinem nächsten Treffen am 05.09.2020 ein, das coronabedingt als Video-Konferenz stattfindet. Bei der Video-Konferenz am 5. September wird es einerseits um die Auswirkungen der Coronakrise gehen: die Saxophonistin und Pädagogin Anke Schimpf wird über ihre Situation als freischaffende Musikerin und Eugen Hahn vom Jazzkeller Frankfurt über die schwierige Lage der unabhängigen Veranstalter*innen berichten. Zudem soll darüber beraten werden, welche Rolle eine landesweite Organisation wie das Netzwerk Jazz in Hessen in der politischen Diskussion über die Maßnahmen des Landes Hessen zur Krisenbewältigung spielen sollte und könnte. Corona zeige einmal mehr, wie viele der Entscheidungen, die die Kulturschaffenden direkt betreffen, auf Landesebene getroffen werden, wo es zur Zeit an einer institutionellen Interessenvertretung für den Jazz mangelt, schreibt das Netzwerk in seiner Einladung. Außerdem soll darüber beraten werden, ob die Gründung einer Art Hessischen Jazzkonferenz als Verein sinnvoll wäre, der die Interessen der hessischen Jazzszene – also der Jazzmusiker*innen, Veranstalter*innen, Pädagog*innen, Journalist*innen und aller sonstigen in der Musikproduktion Aktiven – vertreten und für Land und Kommunen Partner bei der Ausarbeitung konkreter Fördermodelle sein soll.
Wer Interesse hat, am Samstag, den 05.09.2020 von 13-15 Uhr teilzunehmen, aber noch nicht im Verteiler des Netzwerks ist, kann sich hier für den Newsletter anmelden und Anfang September den Einwahllink zur Konferenz über Cisco Webex geschickt bekommen.

11.08.2020

Reeperbahnfestival 2020: live & digital

Das pandemiegerechte Reeperbahn Festival findet vom 16. bis zum 19. September 2020 als Hybrid statt: Live vor Ort und in digitaler Form. Vor Ort kann das Publikum an vier Tagen insgesamt ca. 120 Konzerte sowie ca. 30 Programmpunkte aus den Bereichen Arts, Word und Film besuchen. Durch die aufwändigere Einlasssituation sowie die einzuhaltenden Desinfizierungs- und Belüftungszeiten können nicht so viele Programmpunkte pro Spielort umgesetzt werden wie sonst, dennoch könnt ihr euch darauf einstellen, ca. zwei bis drei Programmpunkte pro Abend zu erleben. Mit dabei ist u.a. Mulay (Foto) – die wir 2019 als MELODITA-Nachwuchsredaktion interviewen durften. Alle neu bestätigten Programmpunkte findet ihr hier, alle aktuellen Absagen hier. Insgesamt werden ca. 20 Spielorte bespielt, darunter voraussichtlich fünf Open-Air-Bühnen, die zugelassenen Kapazitäten variieren zwischen 30-500 bzw. 850 Besucher*innen. Bis auf den Spielbudenplatz, die Fritz Bühne und den Molotow Backyard werden alle Indoor- und Open-Air-Spielorte mit Sitzplätzen versehen (Sitzgruppen aus zwei Stühlen). Als Daumenregel gilt zudem: Überall dort, wo es Sitzplätze gibt, darf Alkohol ausgeschenkt werden. Der Check-in an den Spielorten erfolgt via QR-Code. Weitere Infos findet ihr hier.

Neben den Livekonzerten gibt es ein noch nie dagewesenes Angebot an Livestreams und Video-On-Demand-Inhalten. An allen vier Tagen werden Konzerte live übertragen, darüber hinaus könnt ihr die Eröffnungsveranstaltung DOORS OPEN sowie die Award Show und Nominee-Konzerte des internationalen Musikwettbewerbs ANCHOR von zu Hause aus verfolgen. Die Reeperbahn Festival Konferenz Digital bietet ein umfangreiches Angebot an Talks, Sessions, Interviews und Panels, die aus drei Live-Studios auf der Reeperbahn mit über 200 Speakern produziert und gesendet werden. Neben vielen Möglichkeiten zur digitalen Vernetzung, wie Matchmaking-Funktionen, sorgen digitale Business Lounges oder digitale Events wie der VIA Award dafür, dass die Musikwelt auch im virtuellen Raum im realen Austausch bleibt. Weitere Infos findet ihr hier.

Tickets gibt es ab 14. August, für die digitale Konferenz ab sofort hier für 13,90@, ab sofort ist zudem ein limitiertes Kombi-Ticket erhältlich, mit dem ihr beide Zugänge zusammen erwerben könnt.

05.08.2020

Call for Keynote: Konferenz „Looking Ahead“

CREATIVE EUROPE DESK sucht anlässlich der Konferenz “Looking Ahead – New Opportunities and Visions within EU Funding for Culture after Covid-19” eine*n Keynote Speaker, die*der den Mut hat in neue Richtungen zu denken und kreative Lösungen aufzuzeigen. Gesucht wird eine Keynote, die Bezug nimmt zu aktuellen Themen der EU-Kulturpolitik wie Geschlechtergerechtigkeit, Green New Deal, Digitalisierung, dem neuen mehrjährigen Finanzrahmen oder der Neuen Agenda für Kultur – Dies aber ist kein Muss! Wenn möglich, soll die Keynote vor Ort gehalten werden oder aber vorab aufgenommen werden. Auch künstlerische Beiträge können präsentiert werden. Zur Bewerbung Informationen zum persönlichen Werdegang und der Idee zur Keynote an ue.ru1777797089tluk-1777797089dec@r1777797089eveot1777797089s1777797089 schicken (max. 1 Seite oder 2 Minuten Video). Bitte eine Referenz anfügen, die zeigt, dass bereits auf Englisch präsentiert wurde (z.B. YouTube-Link, Konferenzprogramm, Referenzschreiben etc.). Die Bewerbungsfrist endet am 06. September.

29.07.2020

Call for papers: Reeperbahnfestival Konferenz-Beiträge (Deadline verlängert)

Für die diesjährige Reeperbahnfestival-Konferenz können noch bis 31.05.2020 (Deadline verlängert!) Vorschläge für Gesprächsrunden und Projektvorstellungen eingereicht werden. Der Beitrag sollte mit der Musikindustrie zu tun haben und neue und ungewöhnliche Aspekte aufwerfen und in einer innovativen und interessanten Art und Weise vermitteln. Er sollte in einen der folgenden Themenstränge passen:

Brands & Advertising / Creative Tech / Film & TV / Games & E-Sport / Live Entertainment / Marketing / Media & Journalism / Modern Classical Music / Pop & Politics / Recorded Music / Rights Management / Social Action

Geboten wird eine technisch voll ausgestattete Location, ein interessiertes Publikum (mehr als 5900 Profis der Musikindustrie bzw. des Musikbusinesses), und das Event wird umfassend im Programm beworben. Außerdem erhält die/der Vortragende eine volle Akkreditierung für das Festival, das vom 16.-19.09.2020 in Hamburg stattfindet. Vorschläge für Beiträge können hier online eingereicht werden.

28.04.2020

Rheinland-Pfalz veranstaltet Streaming-Konferenz für Kulturschaffende zur Corona-Krise

Morgen, am 17. 04.2020, von 17:00 bis 19:00 Uhr  beantworten Fachexperten und der Kulturminister des Landes Fragen der rheinland-pfälzischen Kulturschaffenden. Das Angebot wird sowohl über den Youtube– als auch den Facebook-Kanal des Ministerium abrufbar sein. Aktuell könnt ihr eure Fragen an die Fachexperten und den Minister bereits einsenden, entweder per Mail unter ed.pl1777797089r.kww1777797089m@neg1777797089arf1777797089 oder über die Social Media Kanäle. Ebenso besteht die Option, freitags während der Konferenz Fragen und Kommentare unter den Livestream zu posten. Das Hilfsprogramm in Rheinland-Pfalz stützt sich auf zwei Säulen: Der „Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz“ deckt betriebliche Kosten ab und die „Corona-Grundsicherung“ sichert die Lebenshaltungskosten. Aufgestockt werden die Maßnahmen durch Anpassungen bei den Projektförderungen des Landes. Der Kulturminister hatte bereits Anfang April entschieden, Projektförderungen zu verlängern und grundsätzlich auf Rückforderungen zu verzichten, wenn Kulturveranstaltungen aufgrund der Coronakrise nicht stattfinden konnten und Kosten angefallen sind, die höher als die Landesförderung sind. Weitere Informationen zur Grundsicherung und den Soforthilfen finden sich in den FAQs bei www.corona.rlp.de unter dem Schlagwort „Kultur“. Bei weiteren Fragen können sich Betroffene auch an ihre jeweiligen Interessensverbände sowie an die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Kulturszene im Land wenden. Die beiden Kulturberater Dr. Björn Rodday (nördliches Rheinland-Pfalz): ed.pl1777797089r-ore1777797089ubrut1777797089luk@y1777797089addor1777797089 und Roderick Haas (südliches Rheinland-Pfalz): ed.zl1777797089afpzt1777797089enrut1777797089luk@s1777797089aah.k1777797089cired1777797089or1777797089 bieten umfassende Beratung für Kulturschaffende an. Ansprechpartnerin für die Kulturelle Bildung ist Christina Biundo:  moc.i1777797089buks@1777797089ecivr1777797089es1777797089 von der Servicestelle Kulturelle Bildung in Trier.

16.04.2020