#artistathome: Das KICK LA LUNA Weihnachtsgeschenk ist da
KICK LA LUNA können Dank eurer Solidarität bei ihrer „Delayed-Streaming-Aktion“ Ende November ihre 10. CD-Produktion in Angriff nehmen. Dafür bedanken sie sich mit einem 12-tägigen Weihnachtsgeschenk: Sie stellen das gesamte Konzert nochmals kostenlos bei Vimeo online ein: von Heiligabend 12h an bis Montag-Mittag 4.01.2021. Ihr könnt also das Konzertvideo vorspulen, anhalten, zurückspulen, dazu tanzen, singen, trommeln… und es so oft anhören, wie ihr wollt. Ladet euch dazu doch einfach virtuell eure Freund*innen ein, über ZOOM z.B., teilt den Bildschirm, prostet euch an Weihnachten, an Sylvester oder am Neujahrs-Wochende zu und lasst euch musikalisch verwöhnen. Hier geht es zum Video!
Die Band freut sich außerdem weiterhin über Corona-Support.
Jetzt bewerben beim Förderprogramm Kulturzeiter*in
Die Crowdfunding-Initiative Kulturzeiter*in unterstützt schnell und unbürokratisch Kulturschaffende aus Frankfurt und – neu: aus der Rhein-Main-Region – während der Corona Krise. Ab sofort können sich Soloselbstständige aus dem Kunst- und Kulturbereich, die in finanzielle Not geraten sind, wieder für eine Förderung über einen Einmalbetrag in Höhe von 500.-€ (nochmalige Bewerbung im Folgemonat ist möglich) bewerben. Bevorzugt sollen Künstler*innen gefördert werden, die durch andere Raster fallen und keine anderen Möglichkeiten haben. Hier geht es zum Bewerbungsformular.
Neustart Kultur: Förderprogramm für den stationären Musikfachhandels beschlossen
Ein weiteres Teilprogramm von NEUSTART KULTUR ist beschlossen: „Förderung alternativer, auch digitaler Angebote / Förderung digitaler Strukturen im stationären Musikfachhandel“. Dieses wird der Deutsche Musikrat in Kooperation mit der Society Of Music Merchants (SOMM), einem Mitglied des DMR, umsetzen. Es soll dazu beitragen, die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche (MI-Branche) zu unterstützen und insbesondere dem in seiner Existenz bedrohten stationären Musikfach- und Tonträgerhandel eine nachhaltige Perspektive zu geben. Weitere Informationen und Details zum Förderprogramm werden in Kürze bekannt gegeben. Die Abwicklung und Bewilligung der Anträge wird über den Deutschen Musikrat in Kooperation mit der SOMM erfolgen; der Deutsche Musikrat stellt zum Zweck der Antragsstellung eine Online-Datenbank über seine Website zur Verfügung.
Onlinediskussion des Enjoy Jazz Festivals zu Pro und Contra von Streaming-Konzerten
Gestern, am 14. Dezember hat das Enjoy Jazz Festival eine Online-Diskussion zum Thema „Streaming-Konzerte: Fluch oder Segen“ veranstaltet. Auf dem digitalen Podium saßen Carine Zuber vom Züricher Moods, Johannes Mnich von der Tauberphilharmonie, die beiden Saxofonistinnen Alexandra Lehmler und Sarah Chaksad, Klaus Gasteiger vom BASF-Kulturprogramm und Enjoy-Jazz-Leiter Rainer Kern. Hier könnt ihr die Diskussion nachschauen:
Deutscher Kulturrat fordert Nachbesserungen bei Corona-Hilfen
In einer Stellungnahme vom 09.12. hat der Deutsche Kulturrat vor der Bundesregierung Nachbesserungen bei den Hilfen für Kulturschaffende gefordert. Er weist auf die Heterogenität der Kultur- und Kreativwirtschaft hin und darauf, dass hr Beitrag zur Bruttowertschöpfung ist größer als der der Finanzdienstleister, der Energieversorgung oder der Chemischen Industrie. Die bisherigen Maßnahmen heißt der Kulturrat gut, er fordert jedoch eine Nachjustierung: Bei den November- und Dezemberhilden fordert er, die mittelbar Betroffenen Unternehmen besser einzubeziehen sowie im Ausland erzielte Umsätze einzubeziehen. Für die Überbrückungshilfe fordert er eine größere Bemessungsgrundlage der Betriebskostenpauschale. Außerdem eine Verdoppelung des Budgets für das Programm Neustart Kultur. Ein weiterer Forderungskatalog bezieht sich auf die Perspektiven für das nächste Jahr.
Online-Workshop zu Corona-Hilfen in NRW
Das Landesbüro Freie Darstellende Künste NRW veranstaltet am 18. Januar 2021 einen Online-Workshop für freischaffende Künstler*innen, der sich den Corona-Hilfen von Bundes- und Landesregierung für freischaffende Künstler*innen aller Kultursparten widmet, die zum Zeitpunkt der Veranstaltung verfügbar oder angekündigt sind. Steuerberater Marcel Stenpaß informiert über aktuelle Programme und Bedingungen, aber auch über allgemeine und steuerliche Maßnahmen, die hilfreich zur Bewältigung der Krise sein können. Wer ist bei der „Überbrückungshilfe“ antragsberechtigt? Aus welchen Fördermitteln darf man Lebenshaltungskosten bestreiten? Und welches Programm schließt die Teilnahme an einem anderen aus? Marcel Stenpaß geht auch auf individuelle Fragen ein. Die Teilnahme ist kostenfrei. Diese Veranstaltung findet online als Zoom-Konferenz statt. Die Teilnehmer*innen erhalten vor Beginn per Mail einen Link zur Teilnahme.
Alarmstufe Rot Hessen lädt zur Online-Veranstaltung 13.12.2020
Klangspektrum BW: Honorare & Preise für Musiker*innen
Mitte August ist „Klangspektrum BW“ als Corona-Hilfspaket der „Baden-Württemberg Stiftung“ mit der „Eva Mayr-Stihl Stiftung“ für den Kulturbetrieb in Baden-Württemberg ausgerufen worden. Musiker*innen, die im Corona-Sommer 2020 einen Video-Clip eingereicht haben, bekommen ein Honorar in Höhe von je 1.500 Euro – dringend nötig für alle, denen die Auftrittsmöglichkeiten weggebrochen sind. In der Kategorie „Jazz“ ist unter anderem Bê Ignacio (Foto), in „Cultural Diversity, Weltmusik & Experimentelles“ Alexandra Lehmler, das Early Folk Duo u.a., in Populäre Musikstile Dorle Ferber ausgewählt worden. Alle eingereichten Videos können hier angeschaut werden. Sieben Musiker*innen und Acts aus den insgesamt fünf Genre-Kategorien bekamen dann auch noch Hauptpreise mit je 3.000 Euro Preisgeld, in „Jazz“ gewann JULES, in Pop Ultramaryn, ansonsten gingen die Frauen* leider leer aus.
Konzepte zu „Digitalen Musikkulturen“ ausgezeichnet
Das NRW KULTURsekretariat suchte nach zukunftsweisenden Ideen für neuartige und interaktive Konzertformate für Kinder und Erwachsene, die über die Corona-Pandemie und ihre Folgen hinausweisen sollten. Fünf Konzepte zu „Digitalen Musikkulturen“ aus dem Bereich der globalen Musik bekommen jetzt einen Förderpreis von je 3.000 Euro. Eine Jury hat fünf Konzepte mit zum Teil technisch raffinierten und experimentellen Lösungsansätzen ausgewählt. Gewonnen hat das Konzept von Rochus Aust, der mit seinem „Telefonkonzert“ den Hörer*innen eine persönliche Konzertminiatur per Handy oder Festnetz anbietet. Technisch aufwändiger ist die von Monika Krieger und Wolfgang Pleus entwickelte „FeedBeat App“. Die interaktive Anwendung bringt den aufführenden Künstler*innen das Publikum als Avatare direkt vor die Bühne. Die Zuschauer*innen werden beim Live-Stream im Veranstaltungsort sichtbar und können mit ihren Interaktionen Teil des Events sein. Außerdem gewannen das auf Kinder zugeschnittene Konzept „Schlafe mein Prinz“ von Matthias Kurth und dem Ensemble WeltenBaum, Ayça Miraç mit ihrem Konzept „Concert Clip“ sowie Jarry Singlas Konzept „Gramofon“, das das Publikum zu kreativer Beteiligung auffordert.
Kulturbörse Freiburg Digital
Erstmals seit Bestehen der Internationalen Kulturbörse Freiburg wird die Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events in reduzierter Form digital stattfinden. Zusätzlich zu den für alle einsehbaren Inhalten der IKF-Website wird es einen passwortgeschützten Bereich geben, der ausschließlich registrierten Besuchern vorbehalten ist. Dort ist das gesamte Angebotsspektrum der digitalen IKF nutzbar: Aussteller*innen stellen sich und ihre Angebote vor. Bereits vorab können über einen Online-Terminkalender mit Ausstellern Meetings im Videochat vereinbart werden. Künstler*innen, die bei der 33. IKF live vor Ort für einen Kurzauftritt vorgesehen waren, werden mit Videos der Produktion, mit der sie ausgewählt wurden und weiteren Detailinformationen präsentiert. Ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt den Künstler- und Ausstellerbereich: Registrierte Fachbesucher*innen können an einem vielseitigen Online-Seminar- und Vortragsprogramm teilnehmen und haben die Möglichkeit, bei der Vorstellung neuer Projekte dabei zu sein. Ebenso können sie an der Wahl der FREIBURGER LEITER in den Sparten Darstellende Kunst und Musik teilnehmen. Registrierte Teilnehmer*innen können untereinander Kontakt aufnehmen, Nachrichten austauschen und das eigene Netzwerk pflegen und ausbauen. Ab Mitte Dezember ist die Besucherregistrierugn geöffnet. Die Digitale Kulturbörse findet vom 18. bis 20. Januar statt.
#Soulidarity: Spenden für Musiker*innen des afrikanischen Kontinents
Auch die Musiker*innen des afrikanischen Kontinents können aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht mehr auftreten und haben seit Monaten kein Einkommen mehr. Die Spendenkampagne #SOULIDARITY der NGO „Start with Culture“ will 200 Musiker*innen helfen und veröffentlicht bis 20.12. zahlreiche Videos, in denen sich die Bands und Musiker*innen vorstellen und erzählen, wie es ihnen in der Coronakrise ergangen ist. Eine tolle Möglichkeit, großartige Musiker*innen und die Vielfalt dieses Kontinents zu entdecken! Mit dabei sind z.B. Sandra Nankoma (Uganda), Nomfusi, Afrika Mamas und Tu Nokwe aus Südafrika, die Band Nobuntu aus Zimbabwe (Foto), Dag Tenere (Niger), Noura Mint Seymali (Mauretanien), Fendika (Äthiopien), Siti & The Band (Zanzibar) u.v.m. Hier könnt ihr direkt per Paypal spenden, auf der Homepage finden sich weitere Möglichkeiten.
#artistathome: The Kut sammelt mit Christmas-Single für das Rote Kreuz
The Kut mal anders: Eigentlich ist die britische all female Band bekannt für ihre Rocksongs, mit denen sie regelmäßig die Charts stürmt, doch auf ihrer neusten Veröffentlichung sind melancholische Töne und Cello, Violine und Weihnachtsglöckchen zu hören. Die Band hat gerade ihre Weihnachts-Single „Waiting For Christmas“ veröffentlicht, deren Einnahmen zu 100% an den Coronavirus Rettungsfonds des Roten Kreuzes fließen sollen. Dieser wurde aufgelegt, um von Armut betroffenen Menschen während der Pandemie zu helfen. Hier könnt ihr die Single in verschiedenen Versionen downloaden.

