#JazzBalticaSolidarity: Große Spendensumme geht an Musiker*innen

Da die JazzBaltica aufgrund der Corona-Pandemie auf 2021 verschoben wurde, fanden im Juni unter dem Titel „Mittsommer JazzBaltica“ acht Konzerte statt, die live auf ZDFkultur übertragen wurden. Zu sehen waren Caecilia Norby & friends, Ida Sand & friends, Viktoria Tolstoy, Tini Thomsen & friends (u.a. Christin Neddens, Lisa Wulff), die Konzertmitschnitte sind bei ZDFkultur und demnächst bei NDR Info und in der JazzBaltica Mediathek abrufbar. Dabei rief Nils Landgren, der künstlerische Leiter von JazzBaltica, unter dem Hashtag #JazzBalticaSolidarity zu einer Spendenaktion auf, um die Künstler*innen, die mit dem Festival verbunden sind, zu unterstützen. Dabei kamen 45.000.-€ zusammen, die an die Künstler*innen gehen sollen, die in diesem Jahr auf den Bühnen rund um den Stadtpark in Timmendorfer Strand aufgetreten wären und nicht Teil von „Mittsommer JazzBaltica“ waren. Dadurch erhält jede*r Musiker*in einen großen Anteil seiner ursprünglichen Gage. „Ich bin überwältigt von der Spendenbereitschaft der JazzBaltica-Fans“, zeigt sich Landgren begeistert. „Das ist ein großartiges Ergebnis – und ich bin froh, dass wir auch den Musikern, die in diesem Jahr nicht auftreten konnten, eine finanzielle Unterstützung bieten können.“

01.09.2020

Bandcamp Friday 04.09.2020

Am 04.09. ist wieder Bandcamp Friday! Das heißt, die Plattform verzichtet ab 8 Uhr morgens MEZ (0:00 PDT) für 24 Stunden auf ihre Provisionen. Wenn ihr also Künstler*innen unterstützen wollt, schaut nach, ob sie ihre Musik auf Bandcamp vertreiben und was sie dort so alles anbieten! Dort könnt ihr auch einzelne Songs, jede Menge Merch und mehr einkaufen. Eine tolle Aktion! 
26.08.2020

NEUSTART KULTUR fördert Musikfestivals und Veranstalter*innen

Das Bundesprogramm NEUSTART KULTUR fördert in zwei Teilprogrammen Musikclubs, Musikfestivals und Livemusik-Veranstalter*innen. Spielstätten und Musikclubs können – gestaffelt nach der Publikumskapazität – Fördermittel bis zu einer Höhe von 150.000 Euro erhalten. Der Förderanteil beträgt dabei bis zu 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben, bei einem Eigenanteil von mindestens 10 Prozent. Im Fokus stehen vor allem die Programmplanung sowie die öffentlichkeitswirksame Präsentation der Wiederaufnahme des Kulturbetriebs, z.B. durch pandemiegerechte Formate zur Nachwuchsförderung und Gender Equality. Antragsberechtigt sind Betreiber*innen von Musikclubs mit einer Gesamtkapazität bis maximal 2.000 unbestuhlte Plätze und einer Veranstaltungsfläche von bis zu 1.000 qm. Sie müssen nachweisen, dass sie bis zur pandemiebedingten Schließung im März 2020, seit mindestens einem Jahr einen regelmäßigen und kuratierten Konzertbetrieb realisiert haben. Der Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland LiveMusikKommission (LiveKomm) unterstützt die Initiative Musik dabei als Partner mit seiner fachlichen Expertise aus der Clubbranche. Das Antragsverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 31. Oktober 2020. Die Anträge für die Förderung für Musikfestivals und Livemusik-Veranstalter*innen – ebenfalls gestaffelt bis zu einer Höhe von 150.000€ pro Antragssteller*in – starten am 06.09.2020. Telefonische Antragsberatung gibt die Initiative Musik ab dem 01.09.2020. Oder ihr schaut euch dieses kompakte Erklärvideo an:

 

25.08.2020

Klangspektrum Baden-Württemberg

Die Baden-Württemberg Stiftung hat in Kooperation mit der Eva Mayr-Stihl Stiftung ein Programm ins Leben gerufen, bei dem bis zu 1.000 Musiker*innen aus verschiedensten Stilrichtungen gegen Honorar ihre neuesten, bisher kommerziell unveröffentlichten musikalischen Werke und Interpretationen per Video präsentieren und einsenden können. Damit setzen sie ein Zeichen unabhängig vom „Masterplan Kultur“ der Landesregierung, um die Musikszene zu unterstützen. Es soll eine breite Dokumentation der musikalischen Vielfalt und des Ideenreichtums in Baden-Württembergs entstehen.  Dieses Werk kann die Öffentlichkeit ab Herbst 2020 auf der Website des Klangspektrums BW erleben. Außerdem werden alle eingereichten Arbeiten in einem großen Video-Clip auf der Webseite des SWR veröffentlicht. Die Kunstschaffenden erhalten für ihren Beitrag ein einmaliges Honorar von 1.500 Euro. Jeder Beitrag muss einer der fünf Kategorien Klassik/Jazz/Populäre Musikstile/Cultural Diversity/Blas- und Volksmusik zugeordnet werden können. Für jede Kategorie vergibt eine Jury zusätzlich einen Hauptpreis in Höhe von 3.000 Euro.

19.08.2020

NEUSTART KULTUR für Musikfestivals und Veranstalter*innen

Für Veranstalter*innen von Musikfestivals und Livemusik-Programmen aller Genres stellt das Bundesprogramm Neustart Kultur 80 Millionen Euro an Fördermitteln bereit. Weitere Hilfs- und Fördermaßnahmen für Clubs und Livemusik-Spielstätten, Musikverlage und den Musikfachhandel sind geplant. Musikfestivals können durch das Förderprogramm bis zu 250.000 Euro erhalten, Veranstalter*innen von Livemusik-Programmen bis zu 800.000 Euro. Die Fördermittel dienen vor allem der Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Auch alternative, pandemiegerechte Kulturerlebnisse sowie nachhaltige und barrierefreie Livemusik-Formate werden gefördert. Die Antragsunterlagen und weitere Informationen sind ab dem 7. September 2020 auf der Website der Initiative Musik zu finden. Die Initiative Musik bietet ab dem 1. September 2020 dazu eine telefonische Beratung an.

19.08.2020

Charité befürwortet volle Säle bei Klassikveranstaltungen

Mit einem verpflichtenden Mund-Nase-Schutz für alle Besucher*innen während der gesamten Veranstaltung könnten sämtliche Plätze bei Klassikkonzerten und Opernhäusern besetzt werden. Eine entsprechende Empfehlung haben die Charité Institute für Sozialmedizin und Epidemiologie sowie für Hygiene und Umweltmedizin zum Publikumsbetrieb während der Covid-19-Pandemie herausgegeben. Bedingungen für einen vollbesetzten Saal seien zudem zwingend die Einhaltung der üblichen Hygieneregeln, eine ausreichende Belüftung bzw. HEPA-Filter, die regelmäßige Desinfektion von Kontaktflächen, Abstandsregeln in gemeinschaftlich genutzten Bereichen wie z. B. Foyers und Sanitärräumen, eine kontaktlose Ticketkontrolle, die Hinterlegung von Kontaktdaten sowie der Verzicht auf Catering.

Der Direktor des Instituts für Sozialmedizin und Epidemiologie der Charité, Prof. Dr. Stefan Willich, sagte im Inforadio vom rbb: „Das Publikum von Klassikveranstaltungen ist diszipliniert und hat ein aufgeklärtes Verständnis für gesundheitliche Zusammenhänge. Zudem wird während der Konzerte nicht gesprochen. Wir haben deshalb ein spezifisches Konzept für Klassikveranstaltungen in Coronazeiten entwickelt. Der Wunsch des Publikums nach dem direkten Konzerterlebnis ist groß. Mit einer strengen Maskenpflicht sowie den weiteren Schutzmaßnahmen ist ein sicherer Konzert- und Opernbetrieb auch in vollbesetzten Sälen möglich.“

17.08.2020

Klangspektrum BW sucht Beiträge von Musiker*innen aus Baden-Württemberg

Viele Musiker*innen leiden nach wie vor stark unter den Folgen der Corona-Pandemie. Die Baden-Württemberg Stiftung hat deshalb in Kooperation mit der Eva Mayr-Stihl Stiftung ein Programm ins Leben gerufen, bei dem bis zu 1.000 baden-württembergische Musiker*innen aus den verschiedensten Stilrichtungen gegen Honorar ihre neuesten, bisher kommerziell unveröffentlichten musikalischen Werke und Interpretationen per Video präsentieren und einsenden können. Es richtet sich an soloselbstständige Musikschaffende, die ihren steuerlichen Hauptwohnsitz in Baden-Württemberg haben und zusätzlich mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllen: Hochschulabschluss einer Musikhochschule/eines Musikkonservatoriums, Immatrikulation an einer Musikhochschule/einem Musikkonservatorium, Umsatzsteuerbefreiung für Künstler oder Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse, dem Tonkünstlerverband, der GEMA, der Union deutscher Jazzmusiker (UdJ) oder einem anderen vergleichbaren Musikverband. Die ersten 1.000 Musiker*innen, die die Teilnahmebedingungen erfüllen, erhalten für ihren Beitrag ein einmaliges Honorar in Höhe von 1.500.-€. Jeder Beitrag muss einer der fünf Kategorien Klassik, Jazz, Populäre Musikstile, Cultural Diversity sowie Blas- und Volksmusik zugeordnet werden können. Für jede Kategorie vergibt eine Jury im Herbst 2020 zusätzlich einen Hauptpreis in Höhe von 3.000.-€. Klangspektrum BW ist damit Förderprogramm und Wettbewerb zugleich. Schnell sein lohnt sich: Die Einreichungsfrist endet spätestens am 15. September 2020 oder sobald 1.000 qualifizierte Einreichungen eingegangen sind. Alle eingesandten Videos sind ab Herbst hier zu sehen, der SWR begleitet das Klangspektrum BW in seinen Programmen und Online-Angeboten.

17.08.2020

Neues Stipendienprogramm in NRW: „Auf geht’s“

Das neue Stipendienprogramm “Auf geht’s” in Höhe von 105 Mio. € geht an den Start: Ab sofort können freischaffende Künstler*innen aller Sparten mit Hauptwohnsitz in NRW Anträge für Stipendien über die Webseite des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft stellen. Die Landesregierung unterstützt Künstler*innen mit insgesamt 15.000 Stipendien, die mit je 7.000.-€ dotiert sind. Zu den Voraussetzungen gehört der Wohnsitz in NRW, die künstlerische Tätigkeit im Haupterwerb, eine aussagefähige künstlerische Biografie oder die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse bzw. in einem einschlägigen Künstlerverband, die Angabe von zwei Referenzen sowie eine Kurzbeschreibung des geplanten Projektes. Das Programm ist Teil des NRW-Stärkungspakets „Kunst und Kultur“. Bewerbungsschluss: 30. September 2020. Hier geht es zum Online-Antrag. Fragen zum Stipendienprogramm könnt Ihr telefonisch über das Service-Telefon (0211 / 4684 4999, Mo-Fr, 9-18.00 Uhr) oder per Mail stellen.

14.08.2020

Online-Gruppensprechstunde für Berliner Soloselbständige, Kleinunternehmer*innen aus Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft 18.08.2020

Welche Soforthilfe- und weitere Unterstützungsmaßnahmen können Freischaffende, Soloselbständige und Kleinunternehmen aus Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft in der Corona-Krise beantragen? Was gibt es zu beachten, wo können Informationen gefunden werden? Welche neuen Informationen gibt es? Um Berliner Freischaffenden, Soloselbständigen und Kleinunternehmer*innen aus Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft in der sich täglich ändernden Lage Orientierung zu bieten und durch den Dschungel der Maßnahmen zu begleiten, bietet die Berater*innen des Kulturförderpunkt Berlin und der Kreativwirtschaftsberatung Berlin regelmäßig Gruppensprechstunden online über ZOOM an. Alle zwei Wochen erklären sie euch jeweils dienstags von 10.30-12 Uhr den aktuellen Stand rund um die Antragstellung und Abrechnung der Soforthilfe II, stellen weitere Unterstützungsmaßnahmen vor und beantworten eure Fragen. Die nächste Sprechstunde ist am 18.08.2020 mit Melanie Seifart | Kreativwirtschaftsberatung Berlin. Die Teilnahme ist kostenfrei, mit vorheriger Anmeldung für einen der Termine möglich über diesen Link.

14.08.2020

„listen to berlin: Awards 2020“ – Start der Nominierungsphase

Mit Vision aus der Krise – die „listen to berlin: Awards 2020“ wollen der Musik- und Livebranche ihr langersehntes Rampenlicht zurückgeben. Besonders ausgezeichnet werden in diesem Jahr „all jene Akteur*innen, die in Zeiten der COVID-19-Pandemie individuell, stark und visionär gehandelt haben“. Bis 14.09.2020 werden Nominierungen in sieben von insgesamt neun Kategorien entgegengenommen. Nominiert eure Heldinnen* der Berliner Musikszene: eure Lieblingskünstlerin*, eure Lieblingssupporterin*, Lieblings-Musikjournalistin*, das kreativste Musikvideo u.a.! Die fünfte Ausgabe des Berliner Musikpreises wird am 3. November im Livestream übertragen und findet in kleinem Kreis vor geladenem Publikum statt. Damit bilden die listen to berlin: Awards den Auftakt der Most Wanted: Music Convention (3. bis 5. November), die dieses Jahr hybrid ausgerichtet ist.

14.08.2020

Kultur auf Rädern – Trio startet Deutschlandtour am 14.08.2020

„Kultur ist wichtig – und wenn der Zuschauer wegen Corona nicht zu uns kommen kann, dann kommen wir zum Zuschauer“, verkünden Kim Mira Meyer, Collin Willhauk und Lea Kopff, drei Künstler*innen der MOMENTBÜHNE, und begeben sich am 14.08.2020 von München aus auf eine 1200 Kilometer lange Tour durch Deutschland. Mit dem Fahrrad wollen die drei am 04.09. in Sylt ankommen; die Strecke führt sie von Freising nach Vohburg an der Donau, über Regenstauf, Riedenburg, Lauterhofen, Fichtelgebirge, Kyffhäusergebirge, in den Harz, die Lüneburger Heide, Hamburg und schließlich auf die Nordseeinsel Sylt. Ihr Ziel ist es, die durch Corona dahinsiechende Kultur lebendig zu halten und an Orte zu bringen, in denen Kultur gerade leider nicht mehr stattfinden kann. Mit Chansons, Märchen und viel Musik wird das Trio drei Wochen unterwegs sein und neben Theatern und Kultureinrichtungen auch Altenheime und Krankenhäuser besuchen. Im Zentrum der Aufführungen stehen Chansons der Sängerin Mira, deren neues Album „Fernweh“ im August erscheint. Die Lieder erzählen von Erlebnissen und Begegnungen auf ihrer Reise durch ferne Länder im letzten Jahr. Im Kontrast dazu erzählt jeweils ein*e Schauspieler*in, der/die vor Ort zu ihnen stößt, Märchen und Geschichten, die aus der jeweiligen Region stammen. Außerdem gibt es Tanz von Lea Kopff und hoffentlich viele spannende Begegnungen mit kulturhungrigen Menschen aus ganz Deutschland. 

11.08.2020

Kleiner Offenbacher Kultursalon wird bis Oktoaber 2020 verlängert

Der „Kleine Offenbacher Kultursalon“, den das Capitol Theater im Juni eröffnet hat, kann trotz der zusätzlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus vorerst weiterlaufen. Nach aktuellem Stand dürfen nun maximal 31 – statt zuvor 44 – Gäste die Veranstaltungen besuchen. Bisher stehen 33 Termine auf dem Programm, von Rock-Pop bis Klassik, Lesungen, Comedy oder Kindertheater – und regelmäßig kommen neue Formate hinzu. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Stadtwerke Offenbach wird das Angebot nun bis mindestens Oktober 2020 verlängert – wenn das Infektionsgeschehen in der Stadt es zulässt. Für die noch freien Termine können sich Kulturschaffende über ein Online-Formular bewerben. Es ist aber ratsam, sich vorher die Bedingungen durchzulesen. (Foto: Bernd Georg)

11.08.2020