26.06.-05.09. Rheingau Musik Festival
Das Rheingau Musik Festival findet vom 26. Juni bis zum 5. September 2021 statt und hält 192 hochkarätige und abwechslungsreiche Konzerte an 22 Spielstätten bereit, für die 115.000 Karten zur Verfügung stehen. Herausragende Künstlerpersönlichkeiten vor allem aus der Klassik, aber auch diverse Jazz- und Popacts werden zu sehen sein. Ute Lemper präsentiert ihr Programm „Rendezvous mit Marlene“, Helene Blum & Harald Haugaard (Foto rechts) ihren „Danish Folk“. Anna Depenbusch steht mit „Echtzeit“ auf der Open Air-Bühne des Hummelparks in Hochheim, außerdem werden Candy Dulfer & Band, New York Voices, die Original-Big-Band aus „Babylon Berlin“, das Moka Efti Orchestra u.a. erwartet. Es gibt wieder das beliebte Format „Fahrende Musiker in Weingütern“, bei dem jeweils drei Ensembles bei Wein und regionalen Spezialitäten aufspielen und Rock ’n’ Roll, Irish Folk, Oldtime Country Music, Bluegrass und Bluegrass Gospel kredenzen. Auch die Mitglieder des Havana Lyceum Orchestra kommen wieder in den Rheingau. Für alle Spielstätten gibt es umfangreiche Hygienekonzepte und den Testpartner InVitaGO, der dem Publikum exklusiv Testtermine am Konzerttag zur Verfügung stellt. Infos
30.06.-24.07. Kulturfestival St. Gallen (CH)
Nachdem die Veranstalter*innen im letzten Sommer trotz allen Widrigkeiten das größte Schweizer Musikfestival umsetzen konnten, haben sie sich entschieden, auch 2021 positiv zu bleiben und planen das Kulturfestival im gewohnten Rahmen. Je nach Fallzahlen und Umständen werden sie das Schutzkonzept auf die aktuellen Gegebenheiten anpassen. Mitten im Stadtpark, zwischen den alten Gemäuern des Historischen und Völkerkundemuseums, soll deshalb hoffentlich auch in diesem Sommer ein geselliges, musikalisch und kulinarisch sättigendes Festival die Besucher*innen erfreuen. Das Line-Up wird kurzfristig bekanntgegeben. Infos
01.-03.07. Monheim Triennale: The Prequel
Vom 1. bis 3. Juli 2021 veranstaltet die Monheim Triennale „The Prequel – wie alles begann“. Zu dieser speziellen Ausgabe der Monheim Triennale haben sie eine kleine, aber feine Auswahl der Künstler*innen eingeladen, die die Idee der Monheim Triennale repräsentieren. Hauptspielstätte ist das Schiff MS Rheinfantasie. 14 Künstlerinnen und Künstler kommen in Monheim am Rhein zusammen. Sie lernen sich kennen, sie lernen die Stadt kennen, sie entwickeln gemeinsam Projekte und last but not least: Sie machen miteinander Musik. „The Prequel“ wird kleiner als die ursprünglich für dieses Jahr geplante Triennale, dafür aber feiner, intimer und mit einem einzigartigen künstlerischen Profil. „The Prequel“ wird das Labor, die Werkstatt, der Think Tank, in dem die Zukunft erdacht wird. Abhängig von der internationalen Infektionslage, möglichen Reiseeinschränkungen und regionalen Hygiene-Vorschriften gehen die Veranstlater*innen im besten Fall davon aus, dass alle eingeladenen Musiker*innen der Einladung folgen werden und sie die Veranstaltung für Gäste öffnen können. Mit: Yazz Ahmed, Olivia De Prato, Hibo Elmi (Foto: Anna D Fuchs), Sofia Jernberg, Ingrid Laubrock, Ava Mendoza, Jennifer Walshe, dem Mivos Quartet und anderen. Infos
01.-04.07. Sommer am See KulturGüterBahnhof Langenberg
Der Verein MusikZehner e.V. hat seit 2017 das Ziel, das ländliche Langenberg mit Kulturveranstlatungen zu bereichern. Dabei arbeiten die Veranstalter*innen ehrenamtlich und unabhängig. Mit Emma Elisabeth, Fee & Band, Loupe u.a. Infos
01.-04.07. Heroines of Sound Festival Berlin
An vier Abenden präsentiert Heroines of Sound zum achten Mal Held*innen des elektronischen Sounds mit frühen Werken sowie aktuellen und zukunftsweisenden Positionen von zeitgenössischer Kunstmusik bis hin zum avancierten Pop. Das vielfältige Programm wird von digitalen Angeboten einschließlich Radio-, Video und Podcast-Produktionen begleitet. Mit Ruth Anderson, Johanna Beyer, Malin Bång, Neo Hülcker, Alexandra Cárdenas, Dorit Chrysler, Daniela Fantechi, Ensemble Garage, Midori Hirano, Cat Hope, Ensemble KNM Berlin, Georgia Koumará, Anda Kryeziu, Lin Liao, The Liz, Annea Lockwood, Giulia Lorusso, Lange//Berweck//Lorenz, Svetlana Maraš, Laura Mello , Johann Merrich, Leah Muir, Brigitta Muntendorf, Mayke Nas, Sarah Nemtsov, Mary Ocher, Georgina Derbez Roque, Marta Śniady, Laurie Spiegel, Åsa Stjerna und Ying Wang. Infos
01.07.-25.07. Stimmen Festival Lörrach
Die Planung für einige Konzerte ist noch in der Schwebe, aber das Stimmen Festival hat Großes vor. Es präsentiert (nach aktuellem Stand) sogar Konzerte internationaler Künstler*innen. Eröffnet wird am 01.07. von Lisa Simone (Foto), es folgen Acts wie Sarah McCoy, Angélique Kidjo, Mayra Andrade, Ida Nielsen, Shirley Davis, Tainá, Teresa Bergman, Lindsay Ferguson, Moonlight Benjamin und andere. Einige Konzerte sind bereits auf nächstes Jahr verschoben, es lohnt sich also ein Blick auf die aktuelle Planung. Infos
01.07.-18.08. InSpirit Berlin
Unter dem Motto „Resonanz“ bespielen Jazzensembles immer donnerstags die Gedächtniskirche in Berlin. Zeitgenössischer Jazz in seiner großen Vielfalt – ergänzt jeweils durch einen theologischen Denkanstoß. Die Musiker*innen haben den Theolog*innen Stichworte zu ihrer Musik und zu ihrem Verhältnis zum Kirchraum geliefert. Die Themenpalette reicht von „Verwebung“ über „Empfangen“ bis „Zuhören“ und über vielfältige Assoziationen und die Frage „Frieden – eine Selbstverständlichkeit?“ bis zur angestrebten „Resonanz der Hoffnung“. Mit Axinia Schönfeld, Stereo Heart feat. Zola Mennenöh, Olivia Trummer, Aki Takase, Lucía Martínez & The Fearless, dem Lisa Stick Septett und anderen. Infos
01.07.-30.09. Super People Stage im Knust Hamburg
Unter dem Motto „Mehr Frauen auf Hamburgs Bühnen!“ startet am 16. Juli wieder die Konzertreihe SUPER PEOPLE STAGE im Knust. Von RockCity handverlesene Female* Acts aus Hamburg bringen euch endlich wieder Livemusik auf den Lattenplatz. Mit Smoothica, Lioba, Katrin Achinger & The Flight Crew und Sarajane. Infos
02.07.-04-07. Firebirds Festival, Schloss Trebsen (bei Leipzig)
Die Firebirds feiern das bundesweit erste Musik- und Tanzfestival ohne Abstand und Maske. Veranstalter ist die Leipziger Rock´n` Roll Band The Firebirds. Im Rahmen eines Modellprojektes verwandeln sie Schloss Trebsen in eine Insel, die „Island of Rock´n`Roll“. Hier gibt es keine Abstandsregeln, kein Alkoholverbot und sogar die Möglichkeit zu zelten. Basis ist ein von Wissenschaftlern empfohlenes Testkonzept, nach dem sich alle Besucher vor Anreise und zusätzlich vor Ort täglich auf das Corona-Virus testen lassen. Das Festival wird wissenschaftlich begleitet und kann hoffentlich Empfehlungen für die ganze Branche erarbeiten. Mehr als 30 Bands und Vinyl DJs rocken drei Tage lang auf drei Bühnen. Wer zur Musik der 50er den richtigen Hüftschwung lernen will, kann sich zusätzlich für einen Rockabilly Jive Kurs oder das Dance Camp anmelden. Für Fans von Petticoat und Retrolook gibt es wieder Stöberstände verschiedener Modelabels und kultige Shows. Und weil schicke Oldtimer mit blitzenden Karosserien zum Zeitgeist der 50er Jahre unbedingt dazu gehören, ist auch das Oldtimertreffen fester Bestandteil des Festivals. Mit Susan Brown and the Ballin‘ Keen, B.B. & The Blues Shacks, Lesly’s Dynamite, The Booze Bombs u.v.a. Infos
02.-17.07. Montreux Jazz Festival (CH)

Nach einem Jahr coronabedingter Pause öffnet das Montreux Jazz Festival in der Schweiz in diesem Jahr vom 2. bis zum 17. Juli wieder seine Pforten, allerdings in deutlich kleinerem Rahmen als früher. Erstmals gibt es am Genfer See eine Bühne, vor der bis zu 500 Zuschauer*innen Platz finden. Mit nur bis zu 1.500 Besucher*innen am Tag ist das Publikum zehnmal kleiner als früher. Auf der Seebühne und im Petit Theatre präsentieren sich u.a. Arlo Parks (Foto), Fatoumata Diawara, Annie Taylor, Charlotte Grace, Gaidaa, Crystal Murray, Yseult, Oklou, Sarah McCoy, Priya Ragu, Nathy Peluso, Kety Fusco, Imelda Gabs, Afra Kane, Valentina Kaufman, Alina Amuri, Lakiko, Macha Gharibian, Caroline Alves und Black Sea Dahu. Infos
03.-17.07. MainWeltmusik Festival – online
Zum 7. Mal findet dieses Jahr das MainWeltmusik Festival mit hochkarätigen Künstler*innen statt. Neu ist jedoch, dass das Festival über das Kultur-Streaming-Portal CultureTotal gestreamt wird. Gemütlich von zu Hause könnt Ihr als Musikliebhaber*in in Offenbach und auf der ganzen Welt in die musikalische Heimat der virtuell auftretenden Künstler*innen eintauchen. Mit Dijle, dem Duo Walther & Treyz, dem Jerusalem Duo u.a. Infos
08.-10.07. 15. Interkeltisches Folkfestival Hofheim
Das Interkeltische Folkfestival zaubert eine Vielfalt auf Hofheims Bühnen, die keine Wünsche offen lässt: Konzerte vom Folk bis zur Moderne, Fackelzüge bei Nacht, der Klang der Harfe und des Dudelsacks, mittelalterliche und irische Tänze sowie Sessions, bei denen jeder herzlich eingeladen ist sein Instrument zum Klingen zu bringen. Als fester Bestandteil des Hofheimer Kreisstadtsommers verbindet das Interkeltische Folkfestival seit 2007 verschiedenste kulturelle und gesellschaftliche Knotenpunkte der Kreisstadt auf kreative Art und Weise. Drei Konzerttage, zwei davon im Wasserschloss, featuren Musiker*innen wie Bube Dame König, Naragonia und Jule Bauer. Infos
09.-10.07. Transit (ohne) Festival Burg Klempenow
Drei Tage leben an Burg und Fluss mit Musik, Theater und vielen Helfer*innen und Freund*innen – so geht eigentlich das Transit Festival in Mecklenburg-Vorpommern. Dieses Jahr gibt es immerhin eine Ersatzveranstaltung: Vier Bands spielen an zwei Tagen das Transit (ohne) Festival. Dota und Band (Foto) und Black Sea Dahu lassen sich das nicht entgehen. Infos
09.-17.07. Morgenland Festival Osnabrück
Das Morgenland Festival Osnabrück widmet sich seit 2005 der faszinierenden Musikkultur des Vorderen Orient, von traditioneller Musik bis zu Avantgarde, Jazz und Rock. Mit dem Schwerpunkt auf einer Region, die als „Orient“ unmittelbar positive wie negative Klischeebilder hervorruft, hat sich das Festival zur Aufgabe gemacht, diesen Bildern ein möglichst authentisches entgegenzusetzen. Das Festival ermöglicht seinem Publikum und seinen Gästen die Begegnung mit dem Anderen als ein komplexes – mal verwandtes, mal inspirierend Fremdes. Mit Iva Bittová, Natalie Amiri, Neda Rahmanian, Simin Tander u. a. Infos
11.-18.07. Piano Piano Festival Mittelhessen
In Gießen, Marburg, Wetzlar und Lich erblickt ein neues Festival das Licht der Welt: Das „Piano Piano“-Festival lockt mit nationalen und internationalen Künstler*innen. Die Bandbreite der Musik reicht von kammermusikalischem Jazz über Neo Klassik bis zu brasilianischen und kubanischen Einflüssen. Mit dabei sind Clajufro mit Claudia Zinserling, Juliana da Silva und Angela Frontera, Johanna Summer, das Duo CANDOUR mit Clara Haberkamp und Lisa Wulff, Annelie u.a. Infos
13.07.-31.08.2021 Ins Weite. Reisen in Film, Musik und Literatur Freiburg
Zum zweiten Mal findet in Freiburg das Festival „Ins Weite. Reisen in Film, Musik und Literatur“ statt. Neben vielen tollen Filmen präsentiert es auch die passende Musik: sieben Konzerte rund um die Schwerpunkte „Die Welt als Mosaik“ und „Nach Osten“. Den Anfang macht am 24. Juli im Freiburger Mensagarten die neue Band der Kölner Klarinettistin Annette Maye, Beyond The Roots (Foto: Bassem Hawar) mit ihrer „World Chamber Music“, gefolgt von der A-cappella- und Trommelgruppe San Salvador am 25. Juli und der Grup Simsek um die deutsch-türkische Sängerin und Lautenspielerin Derya Yildirim am 12. August. Der musikalische Ausklang der diesjährigen Ausgabe am 20. August ist die Konzertpremiere eines eigens für „Ins Weite“ zusammengestellten Quartetts um die junge Berliner Saxofonistin und Komponistin Fabia Mantwill, die Auszüge aus ihrem kürzlich erschienenen Debüt „EM.PERIENCE“ spielen wird. Infos
14.07.-14.08.2021 Internationaler Augsburger Jazzsommer
Zum 29. Mal findet vom 14. Juli bis 14. August der Internationale Augsburger Jazzsommer statt. Im Brunnenhof des Zeughauses finden in den vier Wochen Open-Air-Konzerte mit Newcomer-Bands statt, unter anderem mit dem Linntett um die Saxofonistin Kira Linn oder dem Quartett Der weise Panda (Foto) (beides „Jazz thing Next Generation“-Acts) sowie Heidi Bayers Band Virtual Leak. Infos
15.07.-16.08. Hamburger Kultursommer
Mit dem Kultursommer Hamburg feiert die Hansestadt vom 15. Juli bis zum 16. August 2021 den Neustart der Kultur. Über alle sieben Bezirke verteilt finden über 100 Veranstaltungen statt – zumeist unter freiem Himmel. Noch sind nicht alle Programme gefüllt, freuen könnt ihr euch aber schon auf die Konzertreihe Fem* Jazz im Haus 3 – Park, veranstaltet vom Haus Drei in Kooperation mit dem fmz. An den Dienstagen 20. + 27. Juli, 3. + 10. August ab 18:30 Uhr finden jeweils zwei frauendominierte Jazzkonzerte statt. Bereits bestätigt sind: Anne Wiemann, Samantha Wright, Sophia Oster und das Sir Bradley 6tet. Infos
16.-17.07. WD*42 Festival Bremen
Um Impulse für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Musikbranche zu setzen, hat der Verein Musikszene Bremen in diesem Jahr das Projekt WD*42 initiiert. Einen ersten hörbaren und sichtbaren Auftakt setzt das WD*42 Festival auf der Open-Air Fläche der Musikszene Bremen. Außerdem sind Workshops bzw. Coachings zur Nachwuchsförderung und Weiterbildung geplant. Der Verein arbeitet daran, entsprechende Angebote und Intitiativen kontinuierlich anbieten zu können. Mit Esva Katalok, Lady Oelectric, Die Uschis, Kristin Shey, Molly Punch, Shirley Holmes, Laturb, DJ see it, Meike Schaub und Suzannah Karenina. Infos
16.-18.07. Horizonte Festival Koblenz
Der Förderverein Kultur im Café Hahn präsentiert das Weltmusikfestival in diesem Jahr in abgewandelter Form. Von Freitag, 16.07. bis Sonntag, 18.07.2021 finden jeden Abend zwei Veranstaltungen in der Festung Ehrenbreitstein statt. Musikalisch machen die Macher*innen aber keine Abstriche: Mit dabei sind Nina Attal und Band (Foto), La Fanfarria Del Capitan, Ayom (mit Jabu Morales), Suzana Pais u.a. Infos
20.07.-30.08. Nordischer Klang Greifswald
Das Greifswalder Festival Nordischer Klang lädt im Sommer wieder live ein zu anregenden, kommunikativen Kulturerlebnissen. Musik, Bühnenkunst, Ausstellungen, Lesungen, Filme, Kinderprogramm und Vorträge aus den fünf Nordischen Ländern Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden, aber auch aus Estland und den übrigen Ostsee-Anrainerstaaten, spiegeln weite Horizonte und spannende Inspirationen aus einem modernen, weltoffenen Norden wider. Mit Anna Murtola & Joonas Widenius, Sousou & Maher Cissoko Band, Suistamon Sähkö, Jacoba Arekhi & Johann Putensen, dem Camilla Granlien Duo, Blonde Bass, dem Karmen Rõivassepp Quartet, dem Duo Vardøg, dem Rosa Cruz Trio, Terhi Dostal u.a. Infos
22.-25.07. Rivertone Festival Straubing
Festivalchefin Karin Vuskovic lässt sich auch 2021 nicht beirren und plant ein Programm mit großer stilisticher Vielfalt, das für jede*n Musikliebhaber*in etwas bietet. Im großzügigen Gelände des Straubinger Tiergartens mit seinen 5000 qm stellt Cyrille Aimée ihr neues Album vor und Ina Forsman präsentiert mit iher siebenköpfigen Band Rhythm & Blues mit finnischer Seele. Infos
22.-25.07. Stuttgart Summer Stage
Vom 22. bis 25. Juli steigt in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Stuttgart die „Summer Stage“, bei der sich im Alten Schloss zwölf Ensembles in Open-Air-Konzerten präsentieren. Der Fokus liegt dabei auf jungen Künstler*innen aus der Region Stuttgart, die ihren interkulturellen Alltag in Musik übersetzt haben. Sie spiegeln mit ihren individuellen Biografien und Sounds die Vielfalt der Stadt wider. Das Programm wurde u.a. von Women of Music kuratiert. Beim Auftakt spielen die Stuttgarter Kombo Mágica Fe, die in Hamburg lebende Südafrikanerin LEBO sowie Russo & Putte, zwei Künstler*innen, die die Begeisterung für Nordische Musik, Ambient und Minimal Music verbindet. Außerdem werden Yeama, das all female Trio MAYUKO, Jolie Folie, die Band Tonalite um die Sängerin Yasemin Kizil, u.v.m. Infos
22.-25.07. Bunter Beton Festival Stuttgart
Der Bunte Beton geht in die Kopfhöreredition! Motiviert und allen Umständen zum Trotz wird der Stuttgarter Beton wieder bunt gefärbt. Bei allen Konzerten bekommt jede*r Zuschauer*in einen Kopfhörer, einen Sitzplatz und Sicherheitsabstand. Mit ÄTNA, Karl die Große, Waltraud Lichter, PANO, Fallwander, Frollein Smilla, Amelie Paul, AnnaGemina, u.v.a. Infos
22.-25.07. Honey Lake Sessions – Sommerkonzerte in Honigsee
Stell‘ dir vor du fährst raus aufs Land. Wiesen und weite Felder wohin das Auge schaut, die Sonne glitzert in den Bäumen, der Wind der Ostsee noch leicht zu spüren. Auf einmal spürst du den Boden mit funkigen Bässen erschüttern, Jazz Melodien finden den Weg durch die Bäume zu dir und du weißt, das kann nur eins bedeuten: Es gibt wieder Live-Musik. Willkommen bei den Sommerkonzerten in Honigsee, welcome to the Honey Lake Sessions! Mit dabei sind Les Brünettes (Foto), Tainá, Gabi Hartmann, WEZN, das Meret Becker Trio u.a. Infos
23.-29.07. SommerWiesenKonzerte Rodgau
Das Maximal Rodgau geht auf die Sommerwiese. Mit Yvonne Mwale, Maria Mazzotta, Hotel Bossa Nova, Anja Sachs u.a. Infos
23.07.-08.08. Sommerwerft Frankfurt
Dieses Jahr will der Kulturverein protagon e.V. mit der Planung der diesjährigen „Sommerwerft“ nicht nur deren 20jähriges Jubiläum bestreiten, sondern vor allem mit dieser eine Plattform für diverse Kunst- und Ausdrucksformen für die regionale Kulturszene bieten und diese so wieder sichtbar werden lassen – in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und unter Berücksichtigung der geltenden Hygienebestimmungen. Ob Theater-, Tanz- oder Performancekunst, ob Klang-, Raum- oder andere Formen der Installationskunst, Musik- oder Poesiebeiträge, ob für Erwachsene oder unseren Nachwuchs… das Programm auf der Musikbühne lockt mit Johnny Biner & Ju Young Lee, Jessica Born und Georg Crostewitz, The Retrolettas, Das Acht Ohren Trio feat. Tülay Yongaci, Genaya, Salma mit Sahne, Non Solo Parole, King Baumgardt Duo, Maly macht Musik, BembelBluesBuben*innen, Klink, Mira Zounogo, Liebe, Tod und Teufel, Luna de Paita, The golden cages, The Slags, Lauryn Mark, Bombel, Romie, The Happy Gangstas, Embryo u.v.m. Infos
23.07.-13.08. Flensburger Hofkultur
In diesem Sommer jährt sich die Flensburger Hofkultur zum 27. Mal – und geht in diesem Jahr mit einem deutlich kleineren Programm an den Start. Alle Konzerte finden im Hof des Schifffahrtsmuseums statt. Nachdem das Festival 2020 im Schock der ersten Welle auf zwei Konzerte reduziert werden musste, soll es in diesem Jahr eine Rückkehr zu der großen musikalischen Vielfalt und dem nächtlichen Open-Air-Zauber unter dem Himmel der Flensburger Altstadt geben. Die Veranstalter des Vereins Flensburger Hofkultur hoffen, dass Corona ihnen keinen Strich durch die Rechnung macht – und auf gutes Wetter! Mit dabei: Lübke und die alten Männer, Claudia Campagnol & Band, Catt u.a. Infos
23.07.-05.09. Kommraus Hannover
Als Kollektiv Kulturbande präsentieren Kulturzentrum Faust, Indiego Glocksee, Béi Chéz Héinz, Kulturzentrum Pavillon, MusikZentrum Hannover und Café Glocksee diesen Sommer ein vielfältiges Programm an Open-Air-Veranstaltungen im Ricklinger Bad. Von einer annähernd gendergerechten Verteilung der Konzertslots ist das Festival leider noch weit entfernt, dafür gibt es einige weibliche Acts mit viel Bäng: Thundermother, The toten Crackhuren im Kofferraum, Die P, Fritzi Ernst, Wenn einer lügt dann wir. Infos
29.-31.07. A L’ARME! Festival Berlin
Das Berliner Festival für Noise, Improvisation und rauschhafte Klänge kehrt zurück auf die große Bühne. Ende Juli gibt es drei Tage A L’ARME! im Radialsystem direkt an der Spree. 13 Acts, 18 Konzerte, rund 40 Musiker*innen. Dazu ein Kick-Off-Event am 28. Juli im Zenner Biergarten, open air, bei freiem Eintritt – und all das vor Publikum! Wie immer geht es bei A L’ARME! VOL. IX um das Erproben diverser Aggregatzustände des Hörens und Fühlens. Die schottische Spoken-Word-Performerin Genevieve Murphy und der englische Gitarrist Andy Moor, früher Teil des Anarcho-Kollektivs The Ex, präsentieren ihr gemeinsam entwickeltes Werk „The One I Feed“: eine Parabel auf die destruktiven Kräfte in uns allen, auf den Widerstreit zwischen Gut und Böse. Der Dialog zwischen Farida Amadou (b) & Julien Desprezz (g) wird als reinigendes Ritual für sämtliche Gehörknöchelchen, Körper und Seele angekündigt. Die amerikanisch-schwedische Organistin Kali Malone zeigt erstmals ihr neues Werk „Does Spring Hide Its Joy“ und wird dabei Lucy Railton am Cello und Stephen O’Malley an der E-Gitarre begleitet. Die Vokalistin, Performerin, Komponistin und Grenzgängerin Marcela Lucatelli ist für ihre „Partituren für die Grenzbereiche von Stimme und Körper“ bekannt. Außerdem werden das Moondog Project der drei Vokalistinnen Marta del Grandi, Sabrina Oggero Viale und Erika Sofia Sollo, Anika, Anker/Bauer/Sandell, u.a. erwartet. Infos

30.07.-01.08. INNtöne Diersbach (AT)
Mit Jazz am Bauernhof lockt das INNtöne Jazzfestival. Mit Shuttleservice und kulinarischen Köstlichkeiten vom Bio-Bauernhof ist das Festival besonders angenehm zu bereisen. Mit Hania Rani (Foto: Marta Kacprzak), Paulette MCWilliams, Chanda Rule, Rita Payés Roma & Elisabeth Roma, Camille Bertault, Celine Bonancina und anderen. Infos
30.07.-01.08. Watt en Schlick Fest Dangast
Das Watt en Schlick 2021 findet statt – so viel steht fest. Mit einem professionell erprobten Test- und Hygienekonzept und wissenschaflticher Begleitung als Modellprojekt wird das Festival vom 30. Juli bis zum 1. August am Kurhaus Strand in Dangast über die Bühne gehen. Wer das Line-Up füllt, wird ab Juli bekanntgegeben. Infos
31.07.-08.08. SommerMusikFest bei Wolfstein/Pfalz
Das SommerMusikFest bietet täglich über 70 Kurse, bei denen man alles mögliche Ausgefallene und Un-ausgefallene erlernen kann. Von Alpenländischem Tanz bis Zentralafrikanischen Trommeln ist alles vertreten! Zusätzlich gibt es ca. 150 Konzerte. Familienfreundlich, selbstgemacht und vielfältig. Infos
Beitragsbild: KulturGüterBahnhof Langenberg


Am 28.05. startet auch wieder die Saison der Knust Lattenplatz Open Air-Konzerte mit einer neuen Bühne namens HORST – ein Stagemobil für die etwas größeren Konzerte und zahlreichen Konzertreihen. Die von RockCity kuratierte „Super People Stage“ gibt Hamburger female*-Artists und Bands wie AYU (03.06.) die Möglichkeit, auf der Bühne des Knust Hamburgs zu spielen. Die Reihe „Acoustics Hamburg“ featured im Juni Elena Steri, Linda Rum und Magdalena Ganter, außerdem stehen Gutbier & Vogeler, Sir Bradley (Foto) u.a. auf der Open Air-Bühne.
Die Mainzer KulturGärten im Schloss wurden am Freitag 28.05.2021 eröffnet. Freut Euch auf die zweite Runde der „Mainzer KulturGärten“ mit Gastronomie und Kultur unter freiem Himmel – natürlich vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Pandemie. U.a. werden die vielseitige Live-Künstlerin L I N (Foto: Sandra Ludewig), bekannt durch das Duo Bender & Schillinger, zu sehen sein, die live über fünf verschiedene Instrumente spielt, und diese mit ihrer markanten, warmen Stimme verbindet. Bei der Ladies Nyght am 30.05. präsentieren drei der besten Sängerinnen des Rhein-Main-Gebietes, Nanni Byl, Elke Diepenbeck und Annika Klar, gemeinsam mit ihrer Band ihr Programm „Sommersause“, ein Mix aus brasilianischen Sambas, heißen Jazztiteln und aus Norwegen und Schweden importierten New Pop Songs. Im September wird das Instrumentalensemble CHANTAL mit klassischem und folkloristisch-irischem Material sowie neu arrangierten, emotionalen und instrumental interpretierten modernen Pop- und Rock-Klassikern auf der Bühne stehen.
Beim Sound Of The World – Festival der Kulturen wird im Innenhof des Kammgarns in Kaiserslautern u.a. Awa Ly (Foto rechts) auf die Bühne gebeten. Mitte Juni öffnet dann – falls es die Pandemielage erlaubt – der Kammgarn Kulturgarten mit seinen Sommerkonzerten, die die all female Band Thundermother, das Cécile Verny Quartet, Anne Haigis, Alin Coen und viele männliche Acts präsentieren.
Wenn die Verordnung des Landes Sachsen-Anhalt vom Dienstag, den 25.05. es zulässt, wird die ((( potentiale ))) no.3 wie geplant stattfinden können. Das Festival verspricht keine vorgefertigten Strukturen, sondern neue Kombinationen und Begegnungen und „Try and Error“ mit Luise Volkmann (Saxophon) (Foto links: Jürgen Volkmann), Almut Kühne (Stimme), Els Vandeweyer (Vibraphon), u.v.w. an verschiedenen Orten in der Künstlerstadt Kalbe. Diese setzt seit 2013 mittels „Kunst und Kultur Impulse für eine innovative Entwicklung entgegen der depressiven Zukunftsprognosen, die ständig übermittelt werden“. Nach nur 4 ½ Jahren werden mittlerweile 13 Gebäude und Grundstücke von der Künstlerstadt für ihre Aktivitäten genutzt. So finden z.B. während des 50 tägigen Sommercampus über 40 Veranstaltungen statt, von offener Bühne, zu Lesungen, Ideenwerkstätten, Radwanderungen, Atelier-Rundgängen, Konzerten u.a. Über 230 Stipendien wurden im Rahmen der Programme Sommercampus, Wintercampus und Artist in Residenz an nationale und internationale Kunststudierende und Künstler*innen aller Kunstrichtungen vergeben. Ohne vollständigen Impfschutz oder negatives Testergebnis erhält niemand Zutritt zum Festival.
One Mother bespielen die [k] to go App! Das Hamburger Kollektiv One Mother erzählt in 12 Videostationen den „Circle of Life“ als Loop von Zeugung und Geburt, Exzess und Tod, Hedonismus und Familienbubble. Ein musikalisches Echo auf den Lockdownblues, der postpandemische Sehnsüchte weckt. Natascha P., Preach und Don Jesogah bringen Lebenszyklus und Bässe miteinander in Schwingung und erzeugen so unterschiedliche assoziative, musikalisch-performative Vibrationen, die emotionale Zustände repräsentieren. So entsteht ein Sehnsuchtssoundtrack für Nightclubber*innen, die auf Entzug sind.2016 als kleines Kollektiv gegründet, haben sich die Künstler*innen von One Mother mittlerweile fest in der deutschen Musikszene verankert. Mit der
Die 19. Sommer-Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. startet am 5. Juni und zieht sich bis in den September hinein. Alle zwei Wochen können Jazzfans gratis der Musik von Potsa Lotsa XL, Heike Dunker Berlin-Trio, MeoW!, gleichwiederda (Foto: Dovile Sermokas), u.v.w. lauschen und sich vor der Freiluft Bühne am Kaisersteg in Berlin-Schöneweide einen schönen Abend machen. Ein Highlight wird sicherlich das neue, größtenteils in Berlin ansässige Quartett Allemano-Vandeweyer-Hilbig-Martinez mit Lina Allemano (Trompete), Els Vandeweyer (Vibraphon), Maike Hilbig (Bass) und Lucia Martinez (Drums). Alle vier Musikerinnen zählen zu den markanten Figuren der Hauptstadt-Szene, gemeinsam fusionieren sie unterschiedliche persönliche Hintergründe zu einem paneuropäisch-transatlantischen Modern Creative-Jazz.
Sommer in der Kulturstadt Bayreuth – Musik von Klassik bis Pop, Theater, Comedy, Literatur & Ausstellungen, Kulinarisches, verspricht das Programm von Bayreuth Summertime. Geplant sind Open Air-Konzerte am „besten Sonnenuntergangsplatz“ in Bayreuth, am Kulturkiosk „Zur Seebühne“ zum Beispiel mit der Band von Lucia Cadotsch LIUN & The Science Fiction Band (Foto: Dovile-Sermokas), Hannah Weiss Group, Paier-Valcic, Hans Well & Wellbappn: Didl-Dudl, Virtual Leak, u.a.
Vom 10. Juni bis 29. August macht der Hafen 2 die acht Monate Corona-Zwangspause wieder wett: sage und schreibe 57 Konzerte und 34 Filme haben die Veranstalter, der Verein Sueswasser e.V., für diesen Sommer geplant. Jeweils von Donnerstag bis Sonntag spielen Bands wie Masha Qrella,
Im Mannheimer Jazzclub Ella & Louis findet in diesem Jahr die dritte Auflage des Festivals Lions Jazz statt. Damit setzen die Mannheimer Lions-Clubs die Tradition von Lions Jazz fort, das 2017 anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Lions-Bewegung begründet wurde. Geplant sind Präsenzkonzerte, sollte das nicht möglich sein, gelten die Tickets für den Online-Stream. Eingeladen sind u.a. die Band Moi et les autres (Foto) um die französische Sängerin Juliette Brousset (Les Brünettes) und das Ensemble Concierto and Beyond mit der Saxophonistin Alexandra Lehmler. Das Ella Armstark Orchester spielt ein Online-Jazzkonzert für Kids.
Von Juni bis September 2021 lädt das Liebieghaus mit abwechslungsreichem musikalischem Line-up und hochkarätiger Kunst zum Lauschen, Staunen und Träumen in den wunderschönen Garten ein. Das LineUp reicht von Lofi-Pop über Soul bis hin zu Rock, erwartet werden Gregor Praml & Tigisti (Foto), FEE., Shelley Phillips, Yvonne Mwale u.a. Die Musiker*innen vereint ihre Verbundenheit zu Frankfurt und seiner Umgebung sowie die Leidenschaft, als Singer-/Songwriter*innen ihre Geschichten mit dem Publikum zu teilen. Im Garten des Liebieghauses gibt es ab 17. Juni immer donnerstags ausgewählte Musik-Acts und Kunstexpert*innen geben spannende Einblicke in die Ausstellung „Bunte Götter“. Kühle Getränke und Snacks gibt es vom Café im Liebieghaus. Die Ausstellung ist bis 22.00 Uhr geöffnet.
Jazz lebt auch von der Improvisation. Auf die besondere Situation in diesem Jahr reagiert das längste und vielfältigste Jazzfestival Deutschlands flexibel mit einem verlockenden Angebot für die Dresdner*innen und ihre Gäste: ein Teil der diesjährigen Jazztage-Konzerte findet open air als SUMMERTIME statt. Die Freiluftveranstaltungen mit einheimischen und internationalen Künstler*innen wie den Dresdner Salondamen, dem Karoline Weidt Quartett, Kathy Leen & das Dresdner Salonorchester, Ina Forsman & Band, Julia Neigel, Tina Tandler & Band, Marina & The Kats (Foto: Tim Cavadini) u.v.m. zu den Filmnächten, im Augusto-Garten, beim Palaissommer, im Gartenbau Rülcker, in der Saloppe und bei Schönen Gärten Eyßer sowie eintrittsfrei im SchillerGarten werden Dresden als weltoffene und innovative Kulturstadt präsentieren.
Auch beim JazzBaltica überschlagen sich die Planungen. Die Hauptbühne des Festivals ist normalerweise im Festsaal des Maritim Seehotel Timmendorfer Strand beheimatet – zum aktuellen Stand könnte sie samt Publikum auf eine Grünfläche des Strandparks ziehen, umgeben von hohen Bäumen und in unmittelbarer Nähe zum Meer. Die Open Air- und Jazz Café-Konzerte hingegen werden in den Festsaal des Maritim Seehotel Timmendorfer Strand verlegt. Ab 14.06. sind alle Infos zum Programm online, mögliche Restkarten sind ab Montag, 14. Juni, 9 Uhr, verfügbar. Im Programm stehen das Lisa Wulff Quartett (Foto), Fabia Mantwill Orchestra, Evelyn Kryger, Rita Payés & Elisabeth Roma, Ella Burkhardt, Antje Rößeler Berlin Trio, das Quartett der Posaunistin Ebba Åsman, Tini Thomsen, Sophia Oster Quartet, Sir Bradley, Jazzrausch Bigband, Ida Sand, u.v.w. Und wer keine Karte ergattern konnte, kann sich trotzdem freuen, denn auch in diesem Jahr sind NDR Kultur, Deutschlandfunk und das ZDF als Medienpartner wieder mit dabei. Die Konzerte werden mitgeschnitten und sind nach dem Festival in der ZDFkultur Mediathek und nach und nach auch auf jazzbaltica.de abrufbar.
„Brandenburg hat Lockerungen ab dem 21.05. angekündigt. Demnach dürfen Kulturveranstaltungen Open Air mit 100 gleichzeitig Anwesenden stattfinden. Wenn die Zahlen weiterhin niedrig bleiben, kann sich die Personengrenze noch erhöhen. In jedem Fall stellen wir uns auf ein feines & kleines Liederlauschen ein“, schreiben die Macher*innen des Liederlauschen am Rand Festivals. Wie immer liebevoll limitiert – familienfreundlich und familiär im und um das Theater am Rand herum in Zollbrücke an der Oder. Die Besucher*innen erwartet ein musikalisches Crossover von Elektro, Funk, Reggae, Soul und Folk über Jazz, HipHop, Punk, Rock oder Klassik, mit großartigen Singer-/Songwriter*innen, Rock- und Indie-Bands und Experimentellem aus Deutschland und Polen, vielfältigen Workshops und Aktionen zum Thema Sprache, Umwelt, Upcycling, Gesang, Begegnung, einem bunt bespieltem Kinder- und Familienareal, einer kulinarischen Reise durch die regionalen Köstlichkeiten u.v.m. Empfohlen wird die Anreise per Rad und/oder Bahn bis Bad Freienwalde und weiter mit dem Shuttledienst vom Bahnhof direkt zum Festival.
Das ursprünglich geplante Festival kann in seinem 25. Jahr leider nicht wie ursprünglich geplant stattfinden. Dafür haben sich die Veranstalter*innen etwas Einmaliges einfallen lassen und laden vom 26.-27.06. zu zwei Jazzkonzertabenden direkt auf der Mäuseturm-Insel vor der Weltkulturerbe-Kulisse ein. Das Erlebnis startet und endet am Kulturufer mit dem Boarding auf ein Ausflugs-Schiff. Ein Gästeführer berichtet von der Geschichte und den Sagen des Mäuseturms. Auf der Insel hat jeder Gast die Gelegenheit sich umzuschauen, den Mäuseturm zu besichtigen und auf die Plattform zu steigen. Im Anschluss gibt es ein dreißigminütiges, einzigartiges Konzert im Schatten des Mäuseturms, u.a. mit Julia Oschewsky (Foto: Maarten van der Kamp) und ihrer Band. Binger Winzer*innen servieren dazu rheinhessische Spezialitäten: Weine und Fingerfood. Pro Tag gibt es acht Abfahrtszeiten (Sa 10:55 – 22:00 Uhr, So 09:55 – 21:00 Uhr). Jede Gruppe wird für ca. 1,5 Stunden auf der Insel sein, mit der Schifffahrt wird die Veranstaltung knapp 2,5 Stunden dauern. An beiden Tagen spielen jeweils zwei Bands abwechselnd Sets zu je dreißig Minuten. 
Auch in der Schweiz gibt es in März und April noch keine Livekonzerte mit größerem Publikum. Das offbeat-Team setzt aber alles daran, dass die tollen Acts gerettet werden und etwas später im Jahr über die Bühne gehen können. Dennoch startet das diesjährige Jazzfestival im April und bringt namhafte regionale Künstler*innen vor kleinen Publikum auf die Bühne. Hoffen wir, dass das Barroso/Nisinman Duo, Känzig & Känzig feat. Jean-Paul Brodbeck, Kadri Voorand Duo, Fatoumata Diawara, Johanna Summer, das Julia Hülsmann Women Octet, Misia, Erika Stucky (Foto:
azz Expo sind Heide Bayer’s Virtual Leak, Hendrika Entzian+, Johanna Summer sowie weitere Bands am Start. Das European Jazz Meeting präsentiert Camilla George, Julia Biel, KAMA Kollektiv, Kasia Pietrzko Trio, Kristina Barta Event Horizon, Luzia von Wyl Ensemble, Macha Gharibian und das Nefertiti Quartet, das Quintett der koreanischen Schlagzeugerin Sun-Mi Hong (Foto: Ho Sun Joo), Torun Eriksen u.a. Bei der Overseas Night werden u.a. Badi Assad, Connie Han Trio, Melissa Aldana, SooJin Suh Chordless Quartet erwartet. Das eigentliche Festival, das in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag feiert und vom 17.04.-02.05. stattfindet, präsentiert vor allem Künstler*innen aus Deutschland wie das Rebecca Trescher Tentett, Johanna Summer als musikalische Umrahmung eines Literaturabends sowie Jasmin Tabatabai & David Klein Quartett mit ihrem Programm „Jagd auf Rehe“.
Unter dem Titel „European Jazz Spring“ findet das 16. Festival Women in Jazz in diesem Jahr zwar als Streamingfestival statt – dass die Veranstalter*innen dennoch am Festival festhalten, ist jedoch großartig. Es bringt Bewegung in überkommene Strukturen, ermutigt Künstlerinnen und trägt dazu bei, dass der weibliche Anteil unter den Jazzmusikern in jüngster Zeit rund um den Globus wächst. Mit dabei ist die all female Formation More Jas feat. Monika Herzig, Reut Regev, Jasna Jovicevic & friends, die am 13.05. im Rahmen des Festivals auch zu einem Jazz Girls‘ Day laden. Außerdem stehen Uschi Brüning, Camilla George (Foto: Benjamin Amure), Roberta Gambarini, Rachel Hermlin, Caro Josée, Amina Figarova, Ariane Toffel, June Cocó, Caecilie Norby, Reut Regev, Izabella Effenberg, Nora Benamara, das Marta Wajdzik Quartet, More Jas, Viviane De Farias, Silje Nergaard, Anna Maria Jopek, Sona Jobarteh, Awa Ly, Makiko Hirabayashi u.a. im Programm. Mit dem Wettbewerb „Next Generation“ bietet das Festival auch eine besondere Plattform für den hochkarätigen weiblichen Jazz-Nachwuchs. 26 junge Jazzmusikerinnen stellen sich bis 13.05. einem
In seiner elften Ausgabe zoomt das Musikfestival ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln sich vom 1.-15. Mai unter dem Motto „Kosmos | Comic“ in die Szene der Comics, Graphic Novels, Illustrationen und Animationsfilme. Welche Schnittstellen und Wechselwirkungen gibt es zwischen sequenzieller Kunst und der Musik von heute? An achtzehn verschiedenen Spielorten trifft Bild auf Musik, Leinwände ergänzen die Bühnen: in den Konzertsälen der Stadt und im urbanen Raum – von der Kölner Philharmonie bis zum Fußballstadion. Leider musste ein Teil der geplanten Konzerte abgesagt werden; zum Glück kann das Doppelkonzert am 07.05. im Kölner Stadtgarten mit Bassistin Hendrika Entzian online stattfinden, sie verstärkt ihr Quintett an diesem Tag um die Sängerin Veronika Morscher. Unter dem Titel „Living Cartoon“ tut sich das Kollektiv3:6Koeln (Foto: Sonja Werner) das aus sechs Instrumentalist*innen und drei Komponist*innen besteht, am 10.05. mit der Stummfilm-Pianistin Camille Phelep sowie der Schauspielerin und Synchronsprecherin Sophie Lavallee zusammen. Am 13.05. spielt das Kollektiv die besten Beiträge des Kompositionswettbewerbs 2020 in einem Finalkonzert und Heidi Bayers Konzert mit Sebastian Scobel unter dem Namen „Five Noire“ wird am gleichen Abend online gestreamt. Außerdem stehen Malgorzata Walentynowicz, Oxana Omelchuk, die Dirigentin Xizi Wang, Nordic Voices, Ensemble Musikfabrik u.v.w. auf dem Programm.
Um den Entwicklungen der gegenwärtigen Corona-Pandemie optimal zu begegnen, wird der Nordische Klang zweigeteilt und auf die Sommermonate ausgeweitet. Im eigentlichen Festivalzeitraum vom 7. bis 22. Mai 2021 wird mit digitalen Lesungen, Kolloquien, Liedergrüßen und einer Filmvorführung ein virtuelles Programm geboten, bei dem ihr z.B. der Musik des russischen Folk-Ensembles Veresk oder schwedischen Volks- und Kunstliedern lauschen könnt. Das eigentliche Festival soll dann an zwei Wochenenden im Juli (23.-25.07.) und August (20.-22.08.) in Form von Open-Air-Veranstaltungen in Greifswald stattfinden, sofern es die Lage zulässt. Unter den Acts befinden sich viele spannende und vielversprechende Künstlerinnen wie z.B. das dänische Jazztrio Blonde Bass, die finnische Flamenco Sängerin Anna Murtola, Folkmusikerin Camilla Granlien aus Norwegen, die Greifswalder Sopranistin Jacoba Arekhi oder die estnische Jazzsängerin Karmen Roivassepp. Für Begeisterung wird sicher auch der Auftritt der finnischen Folktronica Band Suistamon Sähkö sorgen, die traditionelle Akkordeonklänge mit Electro-Beats und Rap kombiniert. Frontfrau Anne-Mari Kivimäki gründete die Band im Zuge ihrer musikalischen Doktorarbeit an der renommierten Sibelius-Akademie.
Elisabeth Coudoux, Trio en Corps mit Eva Risser (p), die Band Speak Low um die Sängerin Lucia Cadotsch sowie Aki Takase (p) mit ihrem Trio Auge (Foto: Stefanie Marcus) – das sind die Acts beim Jazz+ Festival, das der Bayrische Rundfunk aus der Seidlvilla in Schwabing streamt. Coudoux präsentiert ihr Cello-Soloprogramm, Speak Low ihr zweites Album. Die Musik von Trio en Corps wird mit „Freejazz mit viel Luft, Fantasie und bezwingender Logik“ angekündigt. Die drei Musiker*innen des Trios Auge „bewegen sich in absoluter Freiheit, selbst wenn sie sich von einer losen Komposition leiten lassen“, schreibt die Presse. Auf der Website von
Zehn Nächte lang werden 20 Acts aus der Emmaus Kirche in Berlin über einen einzigartigen Livestream ausgestrahlt. Die Macher*innen haben sich nicht nur sehr viele Gedanken über das Ambiente gemacht – ihr könnt euch sogar im Publikum gegenseitig sehen, chatten und an der virtuellen Bar abhängen, als wäre es ein lauwarmer Frühlingsabend auf der Skalitzer Straße. Mit dabei sind Ätna, das Fabia Mantwill Quintet (Foto: Dovile Sermokas), Embryo, Leona Berlin, das Kollektiv Monika Werkstatt feat. Gudrun Gut, Beate Bartel, Lucrecia Dalt, Midori Hirano und Pilocka Krach, Ameli in the Woods, Leepa, Meredi, Katharina Ernst u.a.
Die Pandemie kann sogar zu großen Ideen führen: als das Jazzforum Bayreuth e.V. Live-Acts für den Frühling plante, die Frischluft und Platz für Abstand bieten, wollte es einen Ausgleich für seine verhinderten Winterkonzerte schaffen. Daraus ist das Pijazzo Festival entstanden, ein neues Jazzfestival in Bayreuth, das in diesem Jahr erstmals vom 13. bis zum 16. Mai stattfindet. Als Piano-Festival findet Pijazzo dort statt, wo die kleinen Pianos geboren werden: In der Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne. Diese liegt im barocken Palais an der Friedrichstraße, das Freilufttheater im Hof bietet Pijazzo einen großartigen Rahmen. Eröffnet wird das Festival von der jungen Pianistin Johanna Summer (Foto: ACT/
Ob Profi oder Amateur*in, ob jung oder alt, ob Orchesterspieler*in, Kammermusiker*in oder Solist*in – die Veranstalter des Querwind Festivals möchten jedes Jahr auf’s Neue für das Flötenspiel begeistern. 12 Online-Workshops mit Stephanie Wagner (Foto), Anna Dina Bjørn-Larsen, Mona Köppen, Petra Music, Anja Thomann u.a. geben Anleitung in Warming Up, Übestrategien, Extended techniques, Jazz-Improvisation, Klanggestaltung, mentales Training, Barockmusik, Beat Boxing und mehr. Die Konzerte müssen leider pandemiebedingt ausfallen.
Das CLINCH Festival is back: Im Mai wird es die dritte Auflage geben, im Corona-Sonderfall digital. Als ein Ort, der Räume für künstlerische, theoretische und aktivistische Auseinandersetzungen von Schwarzen Menschen, People of Color und (Post-)Migrant*innen eröffnet und auf radikales Empowerment zielt, ist das Festival mittlerweile bundesweit bekannt und geschätzt. Bei CLINCH ringen die Besucher*innen miteinander und füreinander um emanzipatorische antirassistische und antidiskriminierende Perspektiven. Es gibt Workshops, Filme, Gesprächsrunden, Lesungen und Musik von The String Archestra (Foto), einem klassischen Streichorchester, dessen Hauptanliegen es ist, Werke von BIPoC-Komponist*innen aufzuführen. Das Orchester wurde 2016 in Berlin gegründet und besteht derzeit aus 14 Musiker*innen. Außerdem werden Performances gestreamt: Joana Tischkau macht in ihrer Performance „Being Pink ain’t easy“ die Fragilität sozialer Konstruktionen wie Race und Geschlecht sichtbar. Es geht um „Gangstas, Pimps und Hoes: Die US-Rap-Welt ist durchtränkt von Bildern übersteigerter Männlichkeit. Als Schwarze Künstler wie Cam’ron und Kanye West in den frühen 2000ern einen Modetrend aus rosa Plüsch, Fell und Velours lostraten, bewiesen sie, dass sogar Barbies Lieblingsfarbe dem Image heterosexueller Maskulinität nicht schaden konnte“. Das Programm wird vom 21.-24. Mai 2021 live aus dem Pavillon gestreamt und bleibt nach Veröffentlichung jeweils eine Woche online. Die Workshops finden via Zoom statt. Einige Gespräche und Performances werden vorab aufgezeichnet.
„Zum Festivaljubiläum kommt es zur alles entscheidenen Auseinandersetzung um Zukunft und Vergangenheit. Moerphs und Pyrills zündeln und löschen im analogdigitalen Time Tunnel zwischen Spielorten, Camping, veganem Würstchenstand und pandemischer Not“, schreiben die moersianer*innen auf ihrer Website. 36 Formationen wie das Quartett um die Schweizer Violinistin Laura Schuler (Foto),
Die zweite NewcomerTV Nacht musste bereits auf Juni verschoben werden, aber die dritte NewcomerTV Nacht 2021, die das Virusmusik Radio gemeinsam mit NewcomerTV und den Veranstalter*innen der Portstrasse Jugend Kultur organisieren, geht einfach ohne Publikum als Livestream an den Start. Am 28. Mai sollen vier wunderbare Bands auf der Bühne stehen, die sich auf unterschiedliche Weise musikalisch mit dem Mysterium der Liebe und mit menschlichen Beziehungsgeschichten auseinandersetzen. Mit dabei sind u.a. Mimose aus Darmstadt (Foto: FrauAnika) mit deutschsprachigen Indie-Pop und das Duo Tonland aus Lich. Die dritte Musiknacht wird nicht nur online gestreamt, sondern auch für das Fernsehen aufgezeichnet und auf Rhein Main TV bzw. im MOK Rhein Main ausgestrahlt. Der Stream wird am 28. Mai ab 17:15 Uhr auf der YouTube
Das Klangvokal Musikfestival Dortmund startet am 30. Mai in eine Saison voller erlesener Konzerte der Vokalmusik vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Die Veranstaltungen sind zunächst für Spielstätten konzipiert, die eine stark reduzierte Platzkapazität und effiziente Hygienekonzepte aufweisen. Leitthema und Fokus des diesjährigen Festivals sind die Gefühlswelten und die Psyche des Menschen, die es zu schützen und zu stärken gilt. Im Jazz und der Weltmusik setzen Angélique Kidjo (Foto), erstmals in Deutschland mit Sinfonieorchester, Lisa Simone und Awa Ly sowie in der zweiten Jahreshälfte Viviane de Farias, Arianna Savall und Christina Pluhar mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata starke Akzente. Im Juni soll das Fest der Chöre stattfinden. 









Das diesjährige Motto „Let’s work together“ ist einem Song der Rockbluesband Canned Heat entlehnt. Das Festival soll ein Zeichen setzten gegen Rechtspopulismus, Rassismus und Ausgrenzung und für eine aktive Demokratie und tolerantes Zusammenwirken aller Menschen. Anlässe dazu gibt es leider zu viele. Die Veranstalter*innen wollen „zusammen arbeiten, zusammenhalten, Haltung zeigen in politisch und gesellschaftlich turbulenten Zeiten“. Zum Festival kommt die deutsch-nigerianische Sängerin Tokunbo, die gerade den International Acoustic Music Awards (IAMA) in der Kategorie ‚Best Female Artist‘ gewonnen hat und mit ihrer Band für 2 Konzerte in den Elberfelder Kontakthof kommen wird. Am 06.11. tritt die im Iran geborene Saxophonistin und Thereminspielerin Gilda Razani mit ihrer Band About Aphrodite (Foto oben) auf. Der 7. November beschließt das Jazzmeeting 2020 mit dem Gewinner des 

Hochkarätige Jazzkonzerte an besonderen Orten hat sich das Team von PublicJazz auf die Fahnen geschrieben. Natürlich leiden auch sie unter den erschwerten Bedingungen, trotzdem bieten sie die Tickets auch bei reduzierter Zuschauer*innenzahl zu den gewohnten Preisen an – um das Festival zu unterstützen, könnt ihr aber einen Soli-Aufschlag von € 5,– dazubuchen, damit die Gagen der Musiker*innen in vereinbarter Höhe bezahlt werden können. Mit Jasmin Tabatabai, Romy Camerun, Maya Fadeeva (Foto) u.a. 
Bei Waves Vienna stehen neue und bisher noch zu wenig präsente Talente im Fokus. In diesem Jahr sind Ungarn und Schweden als Gastländer besonders vertreten. Alle Acts werden über den festivaleigenen Streaming-Kanal übertragen, die Streams sind mit einem
Im Kulturzemtrum Moritzhof dreht sich an diesem Wochenende alles um die sechs Saiten. Mit Workshops und Konzerten. Mit dabei sind Friend n‘ Fellow, Cristin Claas Trio, Claire Besson (Foto) u.a. 

Das 4. Internationale Frauen*Theater-Festival findet unter dem Motto „Collective Empowerment Across Borders“ statt. Vom 24.-27.09. könnt ihr jede Menge Theater, Performances, Werkschauen & Workshops zu Intersektionalität, Tanz, Empowerment u.v.m. in Frankfurt erleben! Dazu gibt es erstmals auch richtig viel Livemusik auf dem Gelände von protagon e.V. in der Orber Straße: Julakim, Evas Apfel (Foto), Vanessa Novak, Mimose, Irinski, Kaye Ree, Zimt und Zunder, carolitaLApomba u.a. Für einen sicheren und schnellen Einlass füllt doch bitte bereits im Vorfeld einen Registrierschein aus. Den könnt ihr bequem
„Irish Heartbeat“ ist eine Tour, die die Hand am Puls der irischen Musikszene hat. Es bringt seit 31 Jahren sowohl ihre traditionellen als auch innovativen Elemente auf Tour. Insbesondere rund um den St. Patrick’s Day steigt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Ir*innen und ihrer Freunde – egal wo sie sein mögen – ganz besonders stark an. Man spürt die unsichtbaren Bande, wie sie nur Kultur über den Erdball spannen kann. Dieses Jahr kann man sich auf Grainne Holland (Foto: RTE Presspack) freuen, die auf Gälisch singt und unter anderem für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde. Weiterhin wird auch die Gruppe The Outside Track zu hören sein, die bei den Live Ireland Music Awards als beste Gruppe geehrt wurde.
Seit über 30 Jahren bietet das „Women in (e)motion“-Festival aufregenden internationalen Musiker*innen eine Bühne. Immer wieder treten noch unbekannte oder kaum bekannte Künstler*innen auf. Dabei handelt es sich nicht selten um Europa-Debüts der Musiker*innen. Einige erfuhren danach großen Erfolg, wie Ani DiFranco oder Holly Cole. So treten am diesjährigen Eröffnungsabend gleich zwei Newcomer*innen auf die Bühne, das Celeigh Cardinal Trio und Becky Langan. Der Eröffnungsabend findet traditionell am Internationalen Frauentag statt. Mit dabei sind unter anderem: Lynne Hanson & The Good Intention (Foto: Jen Squires), Kyla Brox Band, Mari Kalkun, Kadri Voorand und Josienne Clarke.
Jährlich kommen verschiedene Veranstalter*innen, unter anderem die Musikschule Unteres Remstal und das Kulturamt Weinstadt, zusammen, um dem Publikum die Welt des Jazz näher zu bringen. Das Programm setzt sich aus erfahrenen Musiker*innen, sowie Newcomern und Amateuren zusammen. Man kann gespannt sein auf die Pianistin Kasia Pietrzko, die im Trio auftritt und auf Marialy Pacheco, die bislang als einzige Frau den Montreux Jazz Nachwuchspreis gewonnen hat.
„Songs from her[e]!“ ist eines der ersten Mini-Festivals seiner Art und geht im März 2020 auf Tour (Foto: Liesa Peterson)! Die fünf Musikerinnen, Cosma Joy aus München, Elena Steri aus Nürnberg, Ala Cya aus Augsburg und Die Nowak aus Regensburg präsentieren bei sieben Shows wie facettenreich, unterhaltsam und authentisch die weibliche Singer-Songwriterszene sein kann. Ob deutsch- oder englischsprachig, traurig, nachdenklich oder lustig, folkig oder poppig, mit Soul oder Jazz – in fünf kurzweiligen Sets präsentieren sie jeweils ihre ganz persönliche Musik. Das Festival wird von musicBYwomen, BY_on und der Musikzentrale Nürnberg präsentiert.
Die nunmehr 51. Internationale Jazzwoche Burghausen startet gleich mit dem Finale des zwölften „Burghauser Europäischen Nachwuchs Jazzpreises“, dessen Gewinner*innen am 18. März in der Wackerhalle als Opener für das Konzert des Michel Camilo Quartet spielen werden. An den darauffolgenden Abenden gibt es einen breiten Stilmix zu hören. Von clubbigen Acts über Jazz-Fusion bis hin zu Modern Jazz mit dem Quartett der Schweizer Harfinistin Julie Campiche oder orchestraler Improvisationsmusik mit dem Andromeda Mega Express Orchestra. Zur gleichen Zeit treten in einem Doppelkonzert im Wackersaal die Sängerin Lisa Simone (Foto: Edilson Boz) und das Ola Onabulé Septet auf. Der letzte Tag steht unter dem Motto „Next in Jazz“ und stellt dem Publikum mit Alma Naidu, Melusine und Ikarus drei aufstrebende Bands und Musiker*innen vor.
Das Music Diversity Festival wird nun schon fünf Jahre alt. Engagement für Integration, Verständigung zwischen Nationen und Religionen, Bekämpfung von Rassismus, eine konsequente Haltung im Klimaschutz sind aktueller denn je. Die Erkenntnis und das Verständnis, dass viele Menschen in mehreren Kulturen aufwachsen und diese gleichberechtigt in ihren Herzen tragen dürfen, ist auch 2020 noch längst keine Selbstverständlichkeit geworden. Mit dabei ist daher die berühmte Yasmin Levy. Die israelische Singer/Songwriterin gehört zu den populärsten Sängerinnen der Worldmusic-Szene. Viele ihrer Songs singt sie auf Ladino, einer gefährdeten Sprache, laut der UNESCO. Neben ihr tritt auch die großartige Noemi Waysfeld auf. Die Sängerin spielt Violincello und spielt auch auf der Theaterbühne. Doch den Schwerpunkt legt sie auf ihre musikalische Arbeit mit dem von ihr gegründeten Quartett Blik. Die Suche nach unentdeckten Facetten der traditionellen Musik bringt sie zurück zu ihren eigenen jiddischen, portugiesischen, französischen und russischen Wurzeln und zu deren Sprachen. Als Special Guest ist an dem Abend noch die portugiesische Fado-Sängerin Suzana Pais zu hören.
Auch wenn Sindelfingen nicht der erste Ortsname ist, der einem in Verbindung mit Jazz in den Sinn kommt, haben sich die alljährlichen Jazztage Sindelfingen mittlerweile zu einer festen Instanz der Szene etabliert. Vor allem das Augenmerk auf regionale Größen und vielversprechende Newcomer*innen aus der Umgebung machen die Jazztage zu einem absoluten Hotspot für Jazz-Interessierte aus Baden-Württemberg und über die Grenzen hinaus. Auch die sechste Ausgabe des Formats macht da keine Ausnahme. Das Publikum kann sich auf das Olivia Trummer Quartett freuen. Olivia, Jazzpreisträgerin des Landes Baden-Württemberg, begeistert als Sängerin, Pianistin und Komponistin zugleich und gilt mit ihrer komplexen und zugleich eingängigen Musik als eine der interessantesten Jazzmusikerinnen ihrer Generation. Im Rahmen der Jazztage Sindelfingen findet am Sonntag, den 22. März die „Ladies Jazz Night“ statt. Diese Formation hat sich exklusiv zu den Jazztagen zusammengefunden: Sie besteht aus sechs hochkarätigen, international renommierten Musikerinnen verschiedener Generationen, die teils bereits zusammengearbeitet haben, teils treffen sie zum ersten Mal aufeinander. In verschiedenen Besetzungen stellen sie die Musikerinnen mit ihren Kompositionen oder eigenen Arrangements bekannter Songs auch solistisch vor. Verschiedene stilistische Schwerpunkte kommen dabei zum Zuge, kammermusikalischer zeitgenössischer Modernjazz, Anleihen aus Folk, Jazzrock oder Blues, mal swingt und groovt es ordentlich. Mit dabei sind: Isolde Werner, Barbara Jungfer, Kristina Brodersen, Clara Vetter, Karoline Höfler und Carola Grey.
Das Festival findet nun schon seit 2011 statt und bietet Künstler*innen aus unterschiedlichen globalen Subkulturen einen Raum. Musik soll dabei an ihre Grenzen kommen. Klangexperimente sowie die Dekonstruktion von Parametern der Pop, alternativen Musik und Klassik lassen Spannendes erwarten. Der Eintritt ist frei. Am ersten Abend treten Katie Gately (Foto: Steve Gullick) und ACTRESS auf. Am zweiten Abend steht die australische Künstlerin Penelope Trappes mit einer Mischung aus repetetiver Elektronik und minimalistischen Arrangements auf der Bühne. 
Ein Festival muss nicht immer groß und laut sein. Das JazzArt Festival wird nun schon seit 2007 organisiert und gilt als schöne Abwechslung. Wer sich für Jazz interessiert und in kleiner, familiärer Runde die Musik genießen möchte, ist hier genau richtig. Am Freitagabend tritt die Band Der weiße Panda (Foto: Rebecca Ter Braak) um die Frontsängerin Maika Küster auf und verspricht das Publikum in bislang unbekannte Gefilde mitzunehmen. Spannend wird es auch nochmal am Samstagabend, wenn die Sängerin Anne Czichowsky mit ihrem Duo-Partner auf die Bühne kommt und mit eher unüblichen Duett-Kompositionen auftritt.
Unter dem Motto „JAZZ Isch“ finden auch dieses Jahr wieder die Mindelheimer Jazztage statt. Die Besucher aus der Region erwartet ein ganzes Wochenende lang ein buntes Programm von Jazzkünstler*innen aus der ganzen Welt. Zudem wird ein Frühshopping mit musikalischer Begleitung veranstaltet. Mit dem Programm sollen sowohl Jazz-Insider als auch Neueinsteiger aller Altersstufen angesprochen werden. Das Publikum kann sich ganz besonders auf die Künstlerin Awa Ly mit ihrer unverwechselbaren Stimme freuen, sowie Cristina Branco (Foto: Vera Marmelo), die über Portugal hinaus berühmt für ihre Interpretationen ist.
Das Deutsch-Französische Kulturfestival arabesques denkt gemeinsam mit Künstler*innen und Kulturschaffenden darüber nach, ob ein Erbe der Aufklärung noch zu verteidigen ist: Wie sind Widersprüche auszuhalten und falsche Versprechen aufzulösen, wie können wir Freiheit für alle sinnvoll und Zukunft sichernd gestalten? Im Programm steht eine Führung über das Seenotrettungsschiff Sea-Eye im Hamburger Binnenhafen, Schüler*innen diskutieren zu den Themen Zukunft, Solidarität und Toleranz in unserer Gesellschaft, und Stummfilmkonzerte runden das Programm ab. Im Musikprogramm spielt das Duo Miroir französische Musette und freche Lieder aus dem Deutschland der Zeit des Grammophons, Véronique Elling & Henrik Giese versprühen mit Meisterwerken der größten Chansonsänger*innen von Aznavour bis Piaf und Gréco sowie eigenen Kompositionen französische Leichtigkeit, viel Humor und einen Hauch von Melancholie. Caroline Lacaze, die Stimme von „Les Benoits“, ist zurück mit ihrer neuen Multikulti-Band Rendez-Vous. In der Reihe „Spiralen der Erinnerung“ widmet das Duo Les Maries (Foto rechts) ihren Abend der deutschen und französischen Filmmusik. Das Ensemble Voix de femmes und der Projektchor Gjeilo – Song of the Universal möchten das Publikum fühlen lassen, welche Werte durch Vielfalt und Gemeinsamkeit zur Blüte kommen. 

Ein neues Veranstaltungsformat sorgt in der Kulturszene der Region bereits jetzt für Aufhorchen und Gesprächsstoff: Die 1. Kulturbörse Nordwest feiert vom 15. bis 18. Februar 2020 ihre Premiere in Oldenburg. Im Kulturzentrum PFL und weiteren Kulturstätten der Stadt treffen sich Kunst- und Kulturschaffende aus Bereichen wie Musik, Schauspiel und Performance. Ähnlich wie beim großen Vorbild in Freiburg erwartet das Publikum Informationsstände, 30-minütige Live Acts, Vorträge, Workshops und Fortbildungen und die Künstlerbörse – genau das Richtige, um als Künstler*in, Kreative*r, Veranstalter*in oder Kunst- oder Kulturvermittler*in Kontakte zu knüpfen. In Oldenburg wurde das Konzept noch um den regionalen Aspekt und das Thema “Professionalisierung von Künstlern” erweitert. Mit Teresa Bergman, Pulsar Trio (Foto rechts: Der brumme Lux), Katrin Geelvink, Schné Ensemble, Texas Heat, Gabriele Banko, Sandra Otte, Marlene Bakker u.v.a.
Das Berliner Festival für Tanzende, Musizierende und Zuhörende, für Anfangende und Fortschreitende, für Interessierte und alle, die noch gar nicht wissen, dass es sie interessiert – so präsentiert sich das Tanz & Folk Festival in Berlin. Es bietet rauschende BalFolk Nächte in der Wabe mit Bands aus Frankreich, Finnland, Leipzig und Berlin, wie das Quartett Enkel (Foto links) aus Finnland, das Duo Becker & Wolff, Maracu u.v.a. Bei Tanz und Folkmusik-Workshops kann das Publikum sich in kurdischen Tänze oder finnischer Polka üben und bei Open Air-Mittanzabenden (Klandestina) rund um den Fernsehturm schwofen.
Elf Bands, DJs, Kunst, Kulinarisches, Film und Quatsch – polytechnisches Amüsement, das erwartet das Publikum beim Hafenfestival von Hafen 2 in Offenbach am Main. Es ist wieder kein reines Konzertfestival, sondern Klubnacht, Kunstspektakel, Kino-Lounge und Dancefloor in einem. Mit dabei sind das Wave-/ Synth-/ Post Punk Trio aus Los Angeles Automatic, die britischen Bands Kit Sebastian, Pregoblin und Trash Kit (Foto rechts) u.v.m.
Rap for Refugees lädt zu seinem größten Event ein, und das in seiner Heimatstadt, in der Markthalle in Hamburg. 2 Jahre hat der Verein jetzt schon auf dem Buckel und auch in diesem Jahr gibt es neben einem interessanten Line-Up Schnupperkurse (Graffiti, Beatbox, Hip Hop Tanz) für 80 junge Menschen aus prekären Lebenssituationen. Abends gibt es ein Netzwerkforum mit diversen Organisationen, Jugendprojekte und -initiativen auf der Bühne, – zahlreiche Newcomer*innen und diverse Top-Künstler*innen. Mit dabei sind Antifuchs (Foto links: Janick Zebrowski), Chefboss, Mama Malou, Nutz an den Cutz, u.v.a. Alle Gewinne der Veranstaltung fließen in die Hip Hop Workshops mit jungen Menschen, alle Mitarbeiter*innen/Helfer*innen, ausgenommen die Workshopcoaches, arbeiten ehrenamtlich für den Verein. 
Elektronisches, Stimmakrobatik, brasilianische Avantgarde, Techno, Musik von Robert Wyatt und vieles mehr bringt die 15. Ausgabe von JUST MUSIC. Neben dem angestammten Kulturforum gibt es diesmal noch einen Nebenschauplatz: Am Samstagmittag ist in der Buchhandlung Angermann das Duo Silvia Scheuer & Max Andrzejewski zu hören (freier Eintritt, begrenzte Platzanzahl). Die Vokalistin Silvia Sauer stellt mit dem Pianisten und Festivalverantwortlichen Uwe Oberg am Piano ihr Programm „Off Sngs“ vor. Außerdem wurden das britische Alexander Hawkins/Elaine Mitchener Quartet und Quartabê (Foto rechts) aus Brasilien eingeladen, ein Kollektiv, das aus drei Frauen und einem Mann besteht. Einflüsse kommen aus der São Paulo Avantgarde-Bewegung und der Noise-Szene, die sie mit brasilianischem Pop und elektronischer Musik verknüpfen. Und das auf sehr individuelle Weise: Schon allein das instrumentale Setup mit Klarinetten, Keyboards und Schlagzeug lässt Außergewöhnliches erwarten. Zudem gibt es am 29. Februar noch einen Ensemble-Workshop und in der Wiesbadener Caligari Filmbühne werden die beiden Dokumentarfilme „Thelonious Monk: Straight No Chaser“ und „Touch The Sound“ über die Schlagzeugerin und Komponistin Evelyn Glennie gezeigt.
Soziale Netzwerke kennen uns besser als wir uns selbst. Intelligente Schach-Algorithmen übertreffen nach kurzem Training jeden Großmeister. Genom-Editierungsverfahren erlauben Eingriffe ins menschliche Erbgut. Das digitale Maschinenzeitalter stellt unser Menschenbild zunehmend infrage. Unter dem Titel HUMAN__MACHINE spürt die cresc… Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main 2020 an zwei Wochenenden der Faszination nach, die das Verhältnis von Mensch und Technologie auf eine Vielfalt von Spielarten aktueller Musik ausübt. Zeitgenössische Musik trifft auf Heavy Metal, Noise, Turntablism und Live-Elektronik. Das Internationale Kompositionsseminar befasst sich in Uraufführungen junger Komponist*innen mit dem Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine. Begegnungen unterschiedlichster ästhetischer Welten werden eröffnet. Mit dabei sind neben den Trägern des Festivals Ensemble Modern und hr-Sinfonieorchester u.a. die britische Komponistin und Turntablistin Shiva Feshareki sowie die französische Jazzmusikerin und Komponistin Eve Risser (Foto oben: Sylvain Gripoix) mit einer Uraufführung einer neuen Bigband-Komposition. 

Aus einem bunten Versuchsballon vor drei Jahren ist inzwischen eine liebgewonnene Tradition geworden, denn die vierte Auflage des dazz – Jazz Winter Darmstadt 2020 kann man getrost als solche bezeichnen. Drei etablierte Institutionen der Kulturarbeit (Jazzinstitut Darmstadt, Kulturzentrum Bessunger Knabenschule und Centralstation) bringen vom 10.-19.01. die Jazz-Akteur*innen der Stadt zusammen und zeigen, wie groß deren Vielfalt in Darmstadt ist. Sage und schreibe 26 Veranstaltungen an 13 Spielorten umfasst das stolze Programm, mit dem das Festival das Darmstädter Kulturjahr eröffnet. Erneut erwartet die Besucher*innen die geballte Improvisationskraft des Jazz im Dialog mit den unterschiedlichsten Kunstformen wie Bildende Kunst, Tanz oder Film. Im Programm finden sich die Gitarristin Mary Halvorson, die Flötistin Isabelle Bodenseh, die Kontrabassistin Maike Hilbig mit Vorwärts/Rückwärts, Esquinas del Sol, das Rainald Brederling Quintett, INIT, LUAH (Foto: Clinda Schaffler) u.a. Eine Ausstellung, Musiktheater für Kinder, ein Swingtanz-Schnupperkurs und ein Dokumentarfilm über ein der 1993 verstorbenen Musiklegende Frank Zappa gewidmetes Festival in Mecklenburg runden die zehntägige Veranstaltung auch in Richtung anderer Kunstgenres ab. Am 17. Januar findet der JazzTalk 136: Tom Rainey Trio feat. Ingrid Laubrock & Mary Halvorson im Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut Darmstadt statt.
Das Impuls-Festival ist Passaus erstes Popkultur- und Clubkonzertfestival. In mehreren Locations werden jedes Jahr rund 25 Konzerte aus allen Spielarten der Popmusik – vom Folk zum HipHop, vom Indie bis zum Hardcore angeboten. Es gibt ein Ticket, das für alle teilnehmenden Locations und Konzerte gültig ist. Angeschlossen ist eine Kulturwoche mit zahlreichen Workshops für jung und alt. Mit Yasmo, Mola, Fischer & Rabe (Foto: Ludwig Olah), Loriia, Umme Block, Elena Rud, Erection u.a.
Vor 24 Jahren fanden sich Jazzmusiker*innen und Jazzmusikfreund*innen verschiedenster Richtungen zusammen und gründeten den Verein Jazz Offensive Essen (JOE), um Jazz und improvisierte Musik tief in der Kulturlandschaft Essens zu verankern. Neben zahlreichen Jamsessions und Workshops sowie der Konzertreihe „Free Essen“ im Goethebunker ist das JOE Festival im Januar der unbestrittene Höhepunkt im Konzertleben der Ruhrgebietsmetropole Essen. Es präsentiert in diesem Jahr die Formation Brenda mit Marie Daniels und Maika Küster (Foto rechts) sowie das Tom Rainey Trio, in dem Ingrid Laubrock (Saxofon / Komposition) und Mary Halvorson (Gitarre / Komposition) mit dem Namensgeber am Schlagzeug gemeinsame Sache machen. Im Trio Azkadenya aus Norwegen trifft die Sängerin Sidsel Endresen auf das junge Streicherduo Vilde&Inga, Margrete Aas (Bass) und Vilde Sandve Alnæs (Violine). Azkadenya spielt frei improvisierte Musik mit akustischen Instrumenten – etwas verstärkt, um einen raueren und intensiveren Ausdruck zu erreichen.
Dieses eintägige Festival lässt die kalten winterlichen Temperaturen vergessen. In drei Räumen erwartet dich ein Line-up mit einer Mischung aus deutschen Lieblingen und internationalen DJs sowie eindrucksvolle Lichteffekte. Mit Fatima Hajji, Juliet Sikora, Klaudia Gawlas, Nora en Pure, Ostblockschlampen u.a.
Die Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events mit Künstler-Live-Auftritten und einem umfangreichen Ausstellerbereich ist seit 2001 ist die IKF auf der Messe Freiburg zu Hause. Die Grundidee ist einfach: Veranstalter, Produzenten und Event-Fachleute können an wenigen Tagen in konzentrierter Form zahlreiche unterschiedliche Produktionen und Künstler live erleben. Parallel dazu haben die Künstler persönlich oder die sie vertretenden Agenturen die Möglichkeit, sich unabhängig von einem Live-Auftritt über einen Stand in der Messehalle zu präsentieren. Jährlich wechselnde Jurys wählen die auftretenden Künstler aus eingereichten Bewerbungen aus. Mit dabei sind diesmal: Aline Frazão (Foto: Fradique), Annette Postel, Bärbel Stolz, Berta Epple, Cécile Verny, Claire Parsons, Bye Maxene, Elina Duni, Erin K, Eva Quartet, Fee., Handmade Moments, Jelena Poprzan, Katrin Geelvink, Lucy van Kuhl, Old Salt, SuZanne, The Outside Track, Zweatlana u.v.a.
Dieses Jahr unter dem Motto „LIMINAL“. CTM ist ein Festival für zeitgenössische elektronische, digitale und experimatelle Musik von internationalem Ruf. Es kombiniert 10 Konzertabende mit verschiedenen Kunstinstallationen, Workshops, Talks, Filmabenden, Networking Events und anderem. Das Festival versteht sich als Plattform für herausragende Produktionen im Bereich experimenteller Musik, audiovisueller Perfonmance sowie für Reflektionen über die zeitgenössische Musik- und Clubkultur. Es verbindet dabei verschiedene Orte der lebendigen Berliner Szene, wie das HAU Hebbel am Ufer, Berghain, Astra, YAAM, Heimathafen Neukölln, SchwuZ and Kunstraum Kreuzberg/Bethanien und vielem Anderen. Seit seinen Anfängen 1999 ist das Festival mit der
Bei dem von Afroton organisierten Eröffnungskonzert des diesjährigen „Africa Alive Festivals“ stellt sich in diesem Jahr mit Gasandji eine echte Ausnahmekünstlerin vor. Die junge, glamouröse Sängerin aus dem Kongo lässt in ihrer Musik die Tradition ihrer Heimat mit Soul, Pop, Reggae und Jazz verschmelzen. Als moderne Afro-Chanteuse fühlt sie sich in der englischen Sprache genauso wohl wie in der französischen oder in ihrer Heimatsprache Lingala. 
Zum 30jährigen Jubiläum feiert das Jazzfest gleich zweimal, einmal im Oktober und vom 05.-07.12.2019 im Münchner Gasteig. Die Dezember-Ausgabe beginnt mit dem Quintett der kanadischen Sängerin und Malerin Nina Michelle, die ihre aktuelle CD „Love Confessions“ vorstellt, und der Bayrisch Jazz Group um die Sängerin Irmi Haager mit ihrem Programm „da summa is uma“. Am Folgetag feiert das Freie Musikzentrum mit der Band Seven Steps sein 40jähriges Bestehen und die Titus Waldenfels Band featured die Sängerin Julia Jung. Am Samstag sind Elwood & Ressle (Foto) mit einer Performance von Ruth Geiersberger zu sehen. Die Pestalozzi Bigband beschließt den Abend mit ihrem Programm „ah-um“.
Unter dem Thema „Exploring Blankness“ widmet sich das Nordwind Festival 2019 im Kampnagel der Frage, welche Konsequenzen und Potenziale die Vierte Feministische Welle für die Geschichte und Praxis eines Feminismus in Europa hat, und versucht eine kritische Re-Lektüre der Bewegung der letzten Jahrzehnte. Die „Vierte Welle“ des Feminismus zeichnet sich dadurch aus, dass neben körperlichem und strukturellem Missbrauch auch die Folgen kapitalistischer und kolonialer Machtstrukturen angeprangert werden. Zentral ist die Erkenntnis, dass beispielsweise die Kategorie „Frau“ nicht ausreicht, um die Vielschichtigkeit von Unterdrückung zu erfassen und kritisch zu hinterfragen – wenn es sich etwa um eine Frau of Color handelt, eine tra
Hengameh sorgt nicht als einzige für den Soundtrack zur Attitude: Sex-Positiv, feministisch, queer, nichtweiß – also Positionen, die in der Hamburger Clubkultur nicht besonders stark vertreten sind. Gehostet wird der Abend vom Hamburger Label One Mother (Foto links oben: Maximilian Mundt), das neue diasporische Narrative mit viel Platz für Solidarität, Kunst und Anger Management produziert. Preach und Natascha P. lassen den queer-feministischen HipHop in Hamburg aufleben. Am 11.12. wird die Norwegerin Jenny Hval (Foto rechts: Lasse Marhaug) erwartet, die ihr neues Album „The Practice of Love“ gemeinsam mit der Choreografin Orfee Schuijtals Multimediastück mit Video-Projektionen, Choreografien und Musik für sieben Performer*innen auf die Bühne bringt.
„Kultig – himmlisch – leise“ kündigen die Schwelmer Kirchen ihr 10. Advential an. Ganz im Sinne des Festival-Mottos wird Christina Lux (Foto:
Vor sechs Jahren hatten die Macher*innen die verrückte Idee, mit ein paar musikbegeisterten Winterfreund*innen ein Open-Air in einem der geilsten Skigebiete der Welt zu feiern. Mit Bands wie den Broilers, Wanda, Beatsteaks, Sportfreunde Stiller, The Hives, Wolfmother, Kraftklub, Seiler & Speer, Christina Stürmer, Alligatoah und vielen anderen, haben sie es dort bereits so richtig krachen lassen. Folglich ist das diesjährige BERGFESTival in Saalbach Hinterglemm bereits das siebte, featured aber leider nur wenige Frauen, darunter Annkathie Koi, die junge Österreicherin Mavi Phoenix (Foto) und Kaputto & Concorde.
Nach 2 fulminanten Konzerten 2018 geht es in die 8. Runde der „Night of Music“, diesmal unter dem Motto „Pop meets Klassik“ und wie im letzten Jahr in der historischen Kulisse des Friedrich von Thiersch-Saals des Wiesbadener Kurhauses. Im Crossover – Programm aus Rock, Pop und Klassik stehen neben dem 70-köpfigen Wiesbadener Sinfonieorchester und Sängerinnen wie Dunja Koppenhöfer, Menna Mulugeta, Gloria Rehm, Raquel Gomez und Esther Elsner die wunderbaren The Wonderfrolleins (Foto: Carola Schmitt). Mit Witz, Charme und Temperament fegen die Musiker*innen durchs deutsche Wirtschaftswunder der 50er und frühen 60er und reißen schon nach wenigen Takten ihr Publikum mit. 
30 Acts, 15 Bühnen und 0 Böller verspricht das Silvestival in Nürnberg charmant. Alle zwei Jahre verbindet es zahlreiche fußläufig miteinander verbundene Spielorte in der Altstadt in einem außergewöhnlichen Festival und bietet Kammermusik und Weltmusik, Kabarett und Musiktheater, Zirkus-Geist und zündenden Jazz in einem. Dabei lernt das Publikum die Nürnberger Innenstadt kennen und der Winterhimmel gehört genauso zum Ambiente wie die elegante Konzertkulisse oder ein eher überraschender Spielort. Zur besseren Orientierung zeigt ein Ampelsystem in der Silvesternacht an, wo Plätze vorhanden sind. Das Izabella Effenberg Septett (Foto: M. Striegl) zeigt einen Abend lang virtousen Jazz mit Vibraphon und Glasharfe im Katharinensaal. Außerdem könnt ihr euch von #zweiraumsilke mit „selbstironischem Müsli-Rap mit Jazz-Hip-Hop-Band“ beschallen lassen oder bei Hannah & Falco zweistimmigem Folkpop lauschen. Kim Barth & Elisen Quartett begeistern mit einem Crossoverprogramm aus Latin-Jazz für Flöte und Streichquartett, Béatrice Kahl & Thilo Wolf mit „Burning Hammond Musik“. Außerdem gibt es viel Artistik, Zauberei, Tanz und Feuerkunst bis in die frühen Morgenstunden.
Schon zum 21. Mal feiert das Festival Kultur im Zelt an 34 Tagen mit 58 Veranstaltungen den Spätsommer. In Zelten im Bürgerpark sollen allabendlich mit gutgelaunten Gästen und fabelhaften Künstler*innen schöne Momente gezaubert werden, die lange in Erinnerung bleiben. Das Programm ist wie immer sehr vielfältig aufgebaut und beinhaltet Weltmusik, Pop und Jazz, sowie Varieté, Comedy, Lesungen, Kindertheater und Kabarett. An 15 der 34 Abenden werden die Künstler*innen auf der Newcomer- und Regiobühne vor der eigentlichen Vorstellung außerdem zum Tanz einladen. Musikalische Beiträge werden dieses Jahr beigesteuert von Anna Mateur, Enissa Amani, Evi Niessner, Frieda Braun, Kinga Glyk (Foto: Andreas Lawen, Fotandi), Julia Hülsmann Quartett, Anna Loos, Les Soleils, Laura Lato, Elisar u.v.m.
Am ersten Wochenende im September findet dieses Jahr schon zum achten Mal das Golden Leaves Festival statt. Hierbei steht die Liebe zur Musik im Vordergrund. Organisiert vom Live At Bedroomdisco e.V., welche übers ganze Jahr hinweg kleine Konzerte in Off-Locations veranstalten, ist auch das Golden Leaves Festival sehr detailverliebt gestaltet und bringt eine intime Atmosphäre. Statt findet es auf dem Gelände des Schlossparks Kranichstein und wird somit wieder ein schönes herbstliches Ambiente bieten. Künstler*innen werden u.a. Mogli, Hundreds, Leyya, Stella Donnelly und Cari Cari sein. (Foto: Stefan Holtzem)
Jazz und Picknick im Grünen – eine perfekte Kombination. Das beliebte Open-Air-Festival im Park Planten un’ Blomen ist eine Perle im Großstadtgetriebe, ein Ereignis auf das sich jedes Jahr alle Beteiligten freuen: Musiker*innen, Techniker*innen, Organisator*innen und natürlich das Publikum. Das besondere Flair dieses Festivals: hier gibt es keine Security Zonen, hier ist alles offen, man redet miteinander, genießt die Musik. Das Festival Jazz Open Hamburg ist das Einzige der mittlerweile zahlreichen Jazzfestivals in Hamburg, das bei freiem Eintritt stattfindet und damit nicht nur eingefleischte Jazzfans, sondern auch Menschen erreicht, die zufällig den Park besuchen. Traditionell treten an den zwei Tagen zehn Bands und Ensembles auf. Hierzu gehören dieses Jahr Stefanie Lottermoser (Foto: Jan Scheffner), Sir Bradley, Kata y co u.v.m. Geboten wird reichlich Neues, Aktuelles aber auch Traditionsreiches der zeitgenössischen Jazzmusik. Schwerpunkt der Präsentation ist die Hamburger Jazzszene, aber natürlich sind auch immer wieder nationale und internationale Gäste auf dem Jazzfestival vertreten. Auch der Nachwuchs hat hier einen festen Platz: dazu gehören Gewinner*innen des Wettbewerbs „Jugend Jazzt“ Landesjugendjazzorchester Hamburg sowie Ensembles des Jazzstudiengangs an der Hamburger Musikhochschule.
Trotz des Namens ist auch das Schulfrei-Festival ein Ort des Lernens, mit neuen Denkanstößen und interessanten Begegnungen. Jedoch fokussiert es sich darauf sich abseits gewohnter Denkmuster inspirieren zu lassen oder selbst zu inspirieren. Eingerahmt von einem Programm, bestehend aus Musik, Performance, Workshops und Vorträgen gilt es, vier wunderschöne Tage zusammen zu verbringen. Musikalische Beiträge werden u.a. geleistet von BSÍ und Inga Wehnert (Foto: Derk Machlitt).
Ars Electronica ist eine der weltgrößten Bühnen für Medienkunst, ein Festival für digitale Musik, ein Showcase für Kreativität und Innovation und Spielwiese für die nächste Generation – Ars Electronica ist ein weltweit einzigartiges Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft. „Out of the Box – Die Midlife-Crisis der Digitalen Revolution“ lautet das diesjährige Thema des Festivals zu seinem 40 jährigen Jubiläum. Neben Konzerten wird es auch Konferenzen, Podiumsdiskussionen, Workshops, Ausstellungen, Performances und Interventionen geben. Zentraler Schauplatz des 5-tägigen Programms ist die POSTCITY am Areal des Linzer Hauptbahnhofs. Von hier führt die Festivalmeile quer durch die gesamte Innenstadt, u.a. in das bis dahin komplett neu gestaltete Ars Electronica Center. Live-Acts wie Rrucculla, Babii, Sinjin Hawke & Zora Jones (Foto), Polyxene, AGF & Vladislav Delay, Maki Namekawa u.v.m. sorgen hierbei in verschiedenen Locations für gute Stimmung.
Zwei Kilometer Offenbacher Mainufer. Clubs und Konzertlocations, ein Bahnwaggon, ein ehemaliger Supermarkt, zwei Schiffe, eine Kapelle. Das ist die Riviera von Offenbach. Für ein Wochenende steigt an und zwischen diesen einmaligen Orten ein Festival für Club- und Popkultur. Das Festival beginnt an beiden Tagen 19 Uhr und ist somit – anders als die meisten Festivals – ein Abend- und Nachtfestival. Musik geben wird es u.a. von Jenne, Johnney Voillequin, Fred & Luna, Kedr Livanskiy (Foto), ImJuni & She’s in Partys, Shari Vari, Or:la, Koxette und Luz1e aka DJ Tabledance.
Vor genau zehn Jahren fiel der Startschuss für die erste Auflage von „Treppen, Keller, Hinterhöfe“. Eine traumhafte Erfolgsgeschichte für diese kleine Stadt, die in diesem Jahr mit der bereits sechsten Auflage fortgeschrieben wird. Wie es die Besucher*innen von „Treppen, Keller, Hinterhöfe“ bereits kennen, richtet sich das Programm wieder an alle Sinne. Im Besonderen wird diesmal den Geschmackssinn herausgefordert. Unter dem Motto „Brücken schlagen, Brücken bauen, über Brücken gehen“– kurz „Zusammen(b)rücken“ und zum Tag des Offenen Denkmals füllen sich alte Mauern mit Musik und Klang von Jazz über Rockmusik bis Klassik. Man darf sich freuen auf Karen & Marius Borns, Petra Eisend (Foto), The Dead Lovers, Heidrun Berressem, She Owl u.v.m. Neben Musik verwandeln sich im Zuge des Festivals außerdem außergewöhnliche Orte in Ausstellungsräume für Malerei, Gestaltung, Fotografie, Kleinkunst und Lesungen.
Am 7. und 8. September ist es wieder so weit: Das Lollapalooza Berlin geht in die fünfte Runde! Zum zweiten Mal ist es nun auf dem Gelände des Olympiastadions und Olympiaparks Berlin und ist somit eins der größten Festivals Europas. Auch dieses Jahr gibt es wieder ein größartiges LineUp mit Künstler*innen wie Billie Eilish, Rita Ora, Princess Nokia, Courtney Barnett, Sigrid, Pale Waves, Steiner & Madlaina, Lari Luke, Allie X, Ilira, Alli Neumann, Amilli, Skiy, Whenyoung, Pip Blom, Lxandra, Mia Morgan, Ilgen-Nur, Lilla Vargen, Laoise, Rimon, Harleighblu, Big Joanie (Foto:
Das Salzburger Musikfestival rund um den Hauptbahnhof geht 2019 in die vierte Runde. An fünf Tagen werden hier einige ungewöhnliche Locations – groß und klein – bespielt und neben dem Open Air auf dem Bahnhofsvorplatz, sowie Clubkonzerten und kleinen feinen Konzerten, bietet das Festival außerdem spontane Flashmobs und Walking Concerts. Dieses Jahr darf man sich auf Künstler*innen wie Milagros Piñera & Antonio Brazalez, The Hormones, Kerosin 95, Olga Dudkova & Band, Soulbabe, Duo4675 (Foto: Mani Froh), Alicia Edelweiss, My Ugly Clementine, Mono & Nikitaman u.v.m. freuen. Obwohl das Festival erst vier Jahre alt ist, zieht es schon jetzt Zuschauer*innen aus ganz Europa zu sich. Neben Konzerten für die man Tickets kaufen muss, gibt es außerdem einige, die mit freiem Eintritt oder gegen eine freiwillige Spende zugänglich sind und mindestens genauso viel Unterhaltung bieten.
Das düsseldorf festival! ist vor allem eins: Ein großes Fest! Offen für alle und alles. Musik, Theater, Tanz, Neuer Zirkus… Auch im 29. Jahr des Festivals erzeugt es immer wieder besondere Überraschungsmomente und sorgt mit musikalischen Beiträgen für eine ausgelassene und dennoch spannende Atmosphäre. Die Gäste sind international gefeierte Künstler*innen, die zum ersten Mal in Deutschland auftreten oder Botschafter*innen der an Kultur so reichen Region. Hierzu zählen u.a. Dorothee Oberlinger, das Duo Tochter, die Geschwister Oxenfort, Metamorphosis, Barbara Oxenfort und Elida Almeida (Foto: Elida Almeida/DR). Perfekt um sich bewegen, berühren, beflügeln, verblüffen und verzaubern zu lassen.
Der Name ist Programm. Das Umsonst & Draußen Festival ist kostenlos und in entspannter Atmosphäre beim Freibad in Weingarten. Neben musikalischen Auftritten von u.a. Yasmo & Die Klangkantine (Foto: Kidizin Sane) und Mono & Nikitaman ist der Familiensamstag ein zentraler Teil des Festivals. Hier gibt es auf dem weitläufigen Gelände mitten im Grünen vielfältige Spielgeräte, eine Hüpfburg, eine Himmelsleiter, Kinderschminken, Kleinkünstler*innen und vieles andere für Kinder aller Altersklassen.
Nach dem Erfolg des ersten Internationales Gitarrenfestivals Magdeburg letztes Jahr, geht es nun in die zweite Runde. Das dreitägige Festival hat seine Tage nach Themen gegliedert: The Magic Of String-Solists + Orchestra, The Magic Of Acoustic Guitar sowie The Magic Of Guitar And Voice. Bei Gitarrenfestivals ist es eine Seltenheit, dass Frauen auftreten, weshalb es hier wirklich besonders ist, dass u.a. Nora Buschmann mit klassischer Gitarre und die Mandolinistin Caterina Lichtenberg am ersten Abend, sowie die Singer/Songwriterin Christina Lux am dritten Abend auftreten werden. Des Weiteren werden die während des Festivals auftretenden Künstler*innen im Rahmen von 1,5 stündigen Workshops ihr Wissen und Können an ambitionierte Laien, Hobby-Musiker*innen, Musikschüler*innen, Lehrer*innen, Student*innen oder einfach Musikbegeisterte weitergeben. Für coole Fachgespräche und regen Austausch bietet der Moritzhof, der Austragungsort des Festivals, perfekte Rahmenbedingungen. Einfach die Seele baumeln lassen, andere Musiker*innen und Gitarrenbauer*innen treffen, mit Notenverleger*innen quatschen – die eingerichteten Stände laden zum Schlendern und Ausprobieren ein.
Auch dieses Jahr lädt das Isarinselfest zu einem dreitägigen, bunten Sommerfest an der Isar ein. Auf fünf Bühnen und einem Kinderplatz wird ein vielseitiges kulturelles und musikalisches Programm geboten. Das komplette Fest ist wie jedes Jahr natürlich kostenlos. Diesjährige Künstler*innen sind Bittenbinder, Carina Corell, Cat and the Kings, Jodelfisch, Karin Rabhansl (Foto: Katja Ruge), Kasita Kanto, Lala Club, Momo Heiss u.v.m.
Das Jazzfestival Freiburg ist mittlerweile ein bedeutender Treffpunkt der internationalen Jazzszene. Neuentdeckungen der europäischen Musikszene sind ebenso zu finden wie die Auftritte gefeierter Jazzgrößen. Das Festival startet dieses Jahr am 14. September mit der traditionellen Auftaktveranstaltung „Minigipfel“ und endet am 22. mit dem Abschlusskonzert im Jazzhaus. Auftretende Musiker*innen werden dieses Jahr Rieke Katz, Finding Moon, Jitterbug Perfume, Yazz Ahmed (Foto: Giulietta Verdon-Roe), Indra Rios-Moore u.v.w. sein.
Vom 18.-21. September 2019 zeigt das Reeperbahn Festival über 900 Programmpunkte unterschiedlicher Genres rund um die Hamburger Reeperbahn. Seit seinem Debüt im Jahr 2006 hat sich das Reeperbahn Festival zu einem der wichtigsten Treffpunkte für die Musikwirtschaft weltweit entwickelt und zeigt als Europas größtes Clubfestival eine breite Palette an aufstrebenden und bereits etablierten Künstler*innen. Bei den rund 600 Konzerten internationaler Künstler*innen finden sich neben vielen anderen auch Sofia Portanet, Ali Barter, Penelope Isles, Mattiel, Gato Preto, Farai, Charlotte Lawrence, Celeste, Keke, Sylvie Kreusch, A-Wa, Mathea, Sorcha Richardson, Krush Puppies, Someone, Fairuz, Lydmor, Jealous, Ilse Delange, Kiddo, 5K HD, Rachel Chinouriri, Courtney Dixon, Ren Harvieu, Skye Wallace, J. Lamotta, Marissa Burwell, Alexandria Maillot, Leela Gilday, Celeigh Cardinal, Begonia, Aurora, Irma, Rachel Wammack und La Chica in unterschiedlichsten Spielstätten. Außerdem umfasst das Festivalprogramm Formate aus der Bildenden Kunst sowie ein Film- und Literaturprogramm. Die Rubrik Education ermöglicht Festivalgästen an Programmen rund um den Einstieg in die Musikwirtschaft teilzunehmen.
Schon zum 33. Mal findet das Jazzfestival am Niederrhein statt. Auch dieses Jahr öffnet die Festhalle Viersen seine Tore für Jazzliebhaber*innen und bietet an drei Tagen Musik vom Eliana Burki Trio, von Erna Rot & Band (Foto: Florian Brückner), u.v.m. Auch dieses Jahr soll mit der Jazzband Challenge talentierten Jung-Jazzer*innen wieder die Möglichkeit gegeben werden, ihre Band/ihr Projekt vorzustellen und einen Auftritt beim diesjährigen Jazzfestival zu gewinnen. So wird es zwei Wochen vor dem Festival einen Wettbewerb der teilnehmenden Bands geben, bei dem das Publikum vor Ort und eine Jury entscheiden, wer gewinnt.
Mehr als 40 Kulturorte, mehr als 300 Künstler*innen, eine Nacht! Zahlreiche Einrichtungen, Akteur*innen und Vereine präsentieren die Vielfalt der Magdeburger Kulturszene und laden zur Magdeburger Kulturnacht mit dem Motto „bewegt!“ und einem abwechslungsreichen Programm ein. Zum musikalischen Programm gehören dieses Jahr Voice & Brass, Handgemacht (Foto), Anne Flach, Duo Susanne Stock & Georg Wettin, Ira Atari, Jeanine Vahldiek Band, Lisa Novak, Juliane Schmidt & Mari Zacharias, Diana Hildebrand, Hummingbird u.v.m.
Das Usedomer Musikfestival verschreibt sich seit 1994 der Kunst rund um die Ostsee: Drei Wochen lang von September bis Oktober locken die einzigartigen Klänge der jährlich wechselnden Gastländer – Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Norwegen, Polen, Russland und Schweden. In uralten Kirchen, malerisch gelegenen Schlössern und Villen, in Galerien sowie kaiserzeitlichen Hotels setzt das Usedomer Musikfestival die musikalischen Reichtümer der Länder und Regionen, die das Meer verbindet, an den aufregendsten Festivalorten Usedoms in Szene. Zu hören bekommt man hier Musik von Simone Dinnerstein, Sophia Warczak, Ragna Schirmer, Maria Baptist Trio, Tamami Toda-Schwarz, Mitiam Sharoni & Jale Papila, dem Ensemble Il pomo d’oro, Ute Lemper (Foto: Hans-Joachim Maquet), Akiko Nikami u.v.m.
Am letzten Wochenende im September findet Wiens Club- und Showcase-Festival Waves Vienna jährlich seit 2011 statt. Zahlreiche Bühnen werden drei Tage und Abende lang von neuen Talenten und bereits etablierten Acts bespielt. Dieses Jahr werden Acts wie [O], Adée, Aiko, Alli Neumann,
Das Internationale Frauen*Theater sind Frauen* jeglicher Couleur sowie sämtlichen Alters und verschiedener Vorlieben und Werte. Bei aller Vielfalt haben sie jedoch das Wichtigste gemein: die Entscheidung ihren weiblichen Körper voll in Besitz zu nehmen, ihn neu zu kreieren und die sozialen Strukturen, die ihm aufgezwungen wurden, zu hinterfragen. Für das Internationale Frauen* Theater-Festival 2019 haben sie das Thema „Collective Empowerment“ gesetzt. Im Prozess nähern sie sich künstlerisch der Herausforderung an, wie die Dynamik von Machtverhältnissen verändert werden können. Das Hauptziel ist, feministische Initiativen in Darstellender Kunst zu stärken: u.a. die Etablierung eines nachhaltigen, internationalen Theaterprojekts, das sich der Sichtbarkeit von Frauen* im Theater und performativer Kunst auf Dauer widmet. Das Internationale Frauen*Theater-Festival in Frankfurt ermutigt Frauen* dazu, ihre Rolle im Theater der Zukunft zu teilen. Auch dieses Jahr laden sie wieder weibliche* Künstler*innen dazu ein, mit ihrer künstlerischen Arbeit zu unserem Programm beizutragen. Theatermacher*innen und Performer*innen werden an 4 Tagen auftreten, Workshops geben und im Austausch mit dem Publikum und mit weiteren geladenen wissenschaftlichen, sozial aktiven und anderweitig engagierten Frauen* diskutieren und gemeinsam erleben. Die Bewerbungsfrist geht noch bis zum 30.08., weshalb das Programm noch nicht feststeht. Die schon veröffentlichten und noch anstehenden Pre-Events sind Corpus Mundi – A woman across borders, Goethe Gönn Dir! Vol.13 und eine Magdalena Präsentation.
Das Woka Kuma Festival ist ein Fest mit Musik, Tanz und Film aus Burkina Faso durch das burkinische Kunst und Kultur nach Deutschland bzw. nach Berlin gebracht wird, dort erfahrbar wird und sich deutsche Künstler*innen mit burkinischen Künstler*innen austauschen können. So wird eine kreative Brücke zwischen den Kulturen hergestellt bei der das gegenseitige Kennenlernen der Kulturen zur Völkerverständigung beiträgt und die Vermittlung eines positiveren Afrikabildes gefördert wird. Konkret sollen vor allem durch die Begegnung der verschiedenen Menschen unterschiedlicher Hintergründe und durch das Zusammenkommen in der Musik und Kulturarbeit Vorurteile abgebaut und Rassismus bekämpft werden. Am Freitag findet in diesem Rahmen ein kostenloser Diskussionsabend statt zum Thema „Darstellung der Frau als Künstlerin auf den Bühnen der Welt“. Hierbei gibt es einen Erfahrungsaustausch zwischen Burkina Faso und Deutschland mit einer Diskussion mit Maï Lingani (Foto) und Jarita Freydank, moderiert von Zina Eberlein. Außerdem gibt es Tanz- und Percussionworkshops, sowie Livemusik.