28.04. – 23.08.2023 Erbenhof Schallkultur Festival Weimar
Mit der Veranstaltungsreihe Schallkultur soll eine Plattform für Musik und Kultur im Herzen Weimars geschaffen werden. Der Innenhof des Schallerschen Erbenhofs bietet mit seinem dreiflügelig U-förmigen Palais und dem Neubau im Bauhausstil eine klangvolle und einladende Atmosphäre für einen genussvollen Abend. Auch in 2023 steht die Erbenhof Schallkultur ganz im Zeichen des Jazz und einzigartiger Musik. Über einen Zeitraum von vier Monaten wird eine Vielzahl unterschiedlicher Spielarten des Genres geboten, es erwarten euch Konzerte mit Rebekka Bakken, Cécile McLorin Salvant, Anne Clark & Semi-Akustik-Band, Dee Dee Bridgewater, Uschi Brüning, Ulla Meinecke u.v.m. Infos
01. – 14.05.2023 Jazzfest Bonn
Das Jazzfest Bonn ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des zeitgenössischen kreativen Jazz. Einmal im Jahr präsentiert das Festival Weltklasse-Künstler*innen und nationale Stars in Doppelkonzerten mit jungen Nachwuchsmusiker*innen und regionalen Jazz-Größen. Die Musiker*innen stellen eigene Kompositionen vor oder zeitgenössische Interpretationen bekannter Werke. Viele Veranstaltungen sind bereits ausverkauft, für das wunderbare Fuchsthone Orchestra (Foto: Volker Beushausen) gibt es aber noch Tickets! Das Fuchsthone Orchestra ist alles andere als eine herkömmliche Bigband – mit um Violine, Vocals und Elektronika erweiterter Besetzung repräsentieren die 20 oft preisgekrönten Musiker*innen den State of the Art zeitgenössischer Jazz-Großensembles. In den Werken der Bandleaderinnen Christina Fuchs und Caroline Thon folgen brachiale Tutti-Passagen und Bläservoicings à la Maria Schneider auf Momente der Stille, durchbrochen von Kollektiv-Improvisationen kleinerer Subeinheiten der Band. Ein eindrucksvolles Musikerlebnis, das die vielfältigen Klangfarben und Kombinationsmöglichkeiten der beteiligten Instrumente voll ausschöpft. Pünktlich zum Jazzfest Bonn erscheint die Musik des Orchesters erstmals auf CD. Infos
03. – 18.05.2023 Women in Jazz Halle, Magdeburg und im Saalekreis
Der Jazz lebt auf den Festivalbühnen, in den Konzertsälen und Clubs und auf der Straße, trotz drei Jahre Corona. Eher im Gegenteil, der Jazz hat die neuen Möglichkeiten in den Gestaltungs- und Produktionsformen genutzt um neue Kommunikationsformen für die eigene, interne Verständigung zu erweitern und die Verbindung mit dem Publikum zu intensivieren. Das hier die oft jüngere und noch nicht etablierte weibliche Jazzszene vorangeht, haben das Festival WOMEN IN JAZZ in den vergangenen 17 Jahren und ganz besonders in den vergangenen drei Jahren das Projekt NEXT GENERATION WOMEN IN JAZZ dokumentiert. Jazz ist durch Jazzmusikerinnen offener geworden, die Jazzmusikerinnen überwinden die Stagnation, in dem sie die Verknüpfung mit anderen Musikgenres und Spielformen suchen und finden. Unter dem Titel „African Soul“ gibt es in diesem Jahr eine Begegnung mit afrikanischen Jazzmusikerinnen, zumeist Nachfahrinnen von nach Europa eingewanderten Afrikaner*innen, aus Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland. Ein Blick auf die Vielfalt des Jazz, der in einem Kontinent mit mehr als 50 Ländern und über eine Milliarde Einwohner ein fast unerschöpfliches Reservoir an musikalischen Traditionen und Einflüssen besitzt. Mit Brenda Boykin, Dana Masters, Lúcia de Carvalho, Appaloosa, Lena Hauptmann, Amira Kheir, Rebekka Bakken, Fola Dada, Anne Paceo, Nicola Conte feat. Zara McFarlane, Osibisa, Thabilé & Friends, Makiko Hirabayashi, u.a. Infos
04. – 14.05.2023 Salaam Orient Wien (A)
Das Spektrum der eingeladenen Künstler*innen des Wiener Festivals für orientalische Musik deckt ein weites stilistisches Feld ab: Klassisch persisch und arabisch orientiert ist das Teamwork des Ensembles Constantinople um den Tar-Spieler Kiya Tabassian aus Montréal mit der tunesischen Sängerin Ghalia Benali, das auf den Spuren des Mystikers Rumi wandelt. Ebenfalls persisch geprägt ist das Aufeinandertreffen der Stimmen von Golnar Shahyar, Tara Mehrad und Aïda Nosrat (Foto: David Kadoule/Ina Aidogan/Julien Hay) in dem eigens fürs Festival auf die Beine gestellten Abend „Voices Of Iran“ im Zeichen der iranischen Frauenbewegung. Weitere Gästin ist die kurdisch-türkische Künstlerin Özlem Bulut mit ihrem energiegeladenen Mix aus arabesken Elementen, Jazz und Pop. Infos
05. – 31.05.2023 Queer Festival Heidelberg
Im Mai ist es wieder so weit: Deutschlands größtes Festival queerer Kultur geht in die nächste Runde. Das Queer Festival Heidelberg ist schon seit Jahren eine der ganz großen Instanzen der queeren Kulturszene. Seit 2009 werden hier Toleranz, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt und die queere Community gefeiert. Einen Monat lang stehen auch dieses Jahr im Mai wieder Konzerte, Performances, Partys, Ausstellungen, Talks, Workshops, Filme und mehr auf dem Programm. Es darf dabei in mehrfacher Hinsicht als ein Statement gewertet werden, dass, wie gerade bekanntgegeben wurde, das russische Protestkunst-Kollektiv Pussy Riot zu den großen Namen im Festivalprogramm 2023 zählt und am 15. Mai im Karlstorbahnhof auftritt. Mit ihrer Europatour treten Pussy Riot nicht nur lautstark für Frauen- und LSBTIQ+-Rechte ein, sie setzen auch durch Spendenaufrufe ein Zeichen für die Unterstützung der Ukraine. Außerdem werden Magi Merlin, Becks u.a. auf der Bühne stehen. Letztere hat sich mit coolem Low-Key Sound und ausdrucksstarken Texten eine riesige Fangemeinde erspielt. Der Liederabend „Forget Me Not“ erzählt die queeren Lebensgeschichten von bekannten und unbekannteren Komponist*innen wie z.B. Ethel Smyth, Chopin, Schubert, Bernstein u.a. und lüftet den Schleier heteronormativer Geschichtsschreibung. Infos
06. – 14.05.2023 folkBALTICA Flensburg
Unter dem Motto „Mut & Hoffnung – Mod & Håb“ möchte die folkBALTICA vom 6. bis 14. Mai in Flensburg und dem deutsch-dänischem Grenzland in rund zwei Dutzend Konzerten musikalische Zuversicht in dunkle Zeiten bringen. Hauskünstlerin ist in diesem Jahr die Akkordeonistin und Sängerin Justine Boesen, die dem Festival seit langem verbunden ist und ihren Auftritt mit Mathæus Bech und Sebastian Bloch absolviert. Alle drei kommen ursprünglich aus dem Jugendensemble von folkBALTICA, das vom Festivalleiter Harald Haugaard 2013 mit dem Ziel gegründet wurde, die traditionelle Musik der Region am Leben zu erhalten. Das Ensemble wird das Festival im zehnten Jahr seines Bestehens eröffnen und beschließen. Das Hauptkonzert wird von der Liedermacherin Sarah Lesch bestritten, die gesellschaftspolitische Themen wie wenige andere ihrer Zunft auf den Punkt bringt. Im „nord · süd“-Konzert, das vor drei Jahren neu etabliert wurde, treffen dieses Mal die skandinavische Band Víík und die süditalienische Vokalkünstlerin FLO aufeinander. Mit dem schwedischen Folk‘appella-Quartett Kongero, dem finnischen Duo Pokela & Järvelä, dem schottisch-finnischen Duo Summers & Silvola sowie dem minimalistischen estnischen Duo Ruut (Foto: Ergo Pajuva) werden weitere Streifzüge durch den Ostseeraum unternommen. Außerdem sind Luna & Sund, Synje Norland u.a. mit dabei. Infos
06. – 29.05.2023 Bodenseefestival
Das Bodenseefestival ist ein grenzüberschreitendes Kulturfestival, das seit 35 Jahren von Anfang Mai bis Pfingsten an zahlreichen Veranstaltungsstätten in den vier Ländern rund um den Bodensee (Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein) stattfindet. Jedes Jahr widmet sich das Festival einem anderen thematischen Schwerpunkt, zu dem es hochkarätige Künstler*innen aus Musik, Theater, Tanz und Literatur in den Bodenseeraum einlädt. Mit jeweils zwei Artists oder Ensembles in Residence sind Musiker*innen zu Gast, die nicht nur als Kunstschaffende in Erscheinung treten, sondern ihren Aufenthalt in der Region zugleich für die Vermittlung ihrer Kunst, für Neuproduktionen und für direkte Kontakte zu den Festivalbesucher*innen nutzen. Zu erleben ist z.B. das all female Projekt Sisters in Jazz, von Ana Čop, Nicole Johänntgen, Izabella Effenberg, Katharina Gross und Imogen Gleichauf, das im Palmenhaus auf der Insel Mainau spielt. Außerdem werden die palästinensische Sängerin, Komponistin und Instrumentalistin Rasha Nahas & Band und Rabih Abou-Khalil Group feat. Elina Duni zu sehen sein. Das audio-visuelle Projekt DIS:JUNCTION (Foto: Hannes Brugger) verbindet aktuelle Musik mit Improvisation und Tanz. Das Porter Percussion Duo hat gemeinsam mit den beiden Tänzerinnen Daura Hernández García und Stephanie Roser ein Programm entwickelt, das sich tiefgehend mit einer Disjunktion – dem „Entweder-oder“ – in unserer Gesellschaft und in unserer Musikkultur auseinandersetzt. Infos
11. – 13.05.2023 Schaffhauser Jazzfestival
Nach dem erfolgreichen letztjährigen Festivalauftakt in Stein am Rhein wird die Zusammenarbeit mit der Windler Stiftung dieses Jahr fortgesetzt. So beginnt das Festival bereits am Samstag, den 6. Mai auf den Straßen von Schaffhausen, bevor es am Sonntag nach Stein am Rhein ziehen wird. Dort gibt es an verschiedenen Plätzen interessante Schweizer Musik zu entdecken. Die Palette reicht von Neuer Volksmusik über Perkussions-Performances bis zu freier Improvisation. Die Werkschau startet am Mittwoch, 10. Mai wieder einmal im Stadttheater Schaffhausen. Mit dabei sind unter anderem: Corin Curschellas and the Recyclers (Foto), Julie Campiche Quartett, Ines Vita, 4Art Quartett, Bureau Bureau, Ikarus. Infos
11. – 14.05.2023 CLINCH Festival Hannover
Die vierte Edition des CLINCH Festivals findet vom 11. bis 14. Mai 2023 statt: 4 Tage Festival mit Workshops, Performances, Diskussionen, Lesungen, Konzerten, Raum für Empowerment und Vernetzung. CLINCH stellt Perspektiven von BIPoC (Black, Indigenous, People of Colour), Migrant*innen und Juden_Jüdinnen in den Mittelpunkt. Beim CLINCH Festival geht es auch um Reibungspunkte in unseren politischen Standpunkten, dem Suchen und Finden nach Verbindungen und Strategien, diese zu überwinden. Wie können wir in der Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Positionen miteinander solidarisch sein und wie sieht diese Solidarität aus? Wie können wir uns selbst und gegenseitig stärken? Wie können wir Konflikten innerhalb unserer Communities begegnen? Und was bedeutet überhaupt Community? Konzerte gibt es unter anderem von SAVO und Layla (Foto). SAVO ist eine junge, kurdische Künstlerin aus Hannover. Ihre Musik beschreibt sie als eine Mischung aus Neo Soul, R’n‘B und Hip-Hop und ist bereits seit vier Jahren auf den Bühnen Hannovers zu hören. Laila Darboe alias Layla ist wahrscheinlich der facettenreichste Artist, den Deutschland seit langem hervorgebracht hat. Kaum ein Artist vereint so viele Welten mit ihrem bloßen Dasein wie die junge Künstlerin. Die halb Deutsche – halb Gambierin ist in Münster aufgewachsen und 2019 nach Berlin gezogen, um weiter Musik zu machen. Von Rap bis R’n’B, Deutsch bis Englisch, Ladylike bis hin zum Gangster. Infos
11. – 13.05.2023 S-O-U-P Festival Frankfurt
3 Tage, über 50 Speaker*innen, rund 1.500 Teilnehmer*innen – das S-O-U-P Festival ist das Urban Future Festival aus und für Frankfurt rund um relevante urbane Zukunftsthemen, von Architektur und Stadtplanung über Mobilität und Technologie, Arbeit und Infrastruktur, Wohnen und Immobilien bis hin zu Gastronomie und Kultur. Ein interaktives Event mit interdisziplinären Teilnehmer*innen und Fachspeaker*innen. Ein Mix aus Convention, Education, Networking, Kultur und Party. Bürger*innen, Unternehmen, Institutionen, Politik, Experten und Akteur*innen der Stadtgestaltung kommen zusammen, um optimistische Perspektiven, neue Ideen und Netzwerke für unsere urbane Zukunft zu entwickeln. Das Programm aus Panels, Vorträgen und Workshops kann sich sehen lassen, von KI über Wohnraum für alle, urbane Transformation, Sustainable Behaviour in Cities, frauengerechte Stadtplanung und der Frage, wie wir unseren grauen Innenstadtplätzen neues Leben einhauchen. Musik gibt es u.a. von GG VYBE. Als Location dient das Thurn und Taxis Palais an der Frankfurter Hauptwache. Infos
Vom 12. bis 21. Mai verwandelt sich die Osnabrücker Innenstadt in eine bunte Meile mit tollen Live-Acts, Streetfood und traditionellen Kirmesklassikern. Die Gäste erwartet zehn Tage Live-Musik mit über 100 Bands auf fünf Bühnen, mit Wenn einer lügt dann wir, Shirley Holmes, Hanne Kah, Ronja Maltzahn, Diana Ezerex (Foto: Judith Ezerex), Glüxkinder u.v.m. Highlight der Maiwoche: der Friedenstag im Rahmen des Jubiläums „375 Jahre Westfälischer Frieden“. Mit Glasperlenspiel und Grossstadtgeflüster wird Himmelfahrt zu einem musikalischen Ereignis der besonderen Art und setzt ein starkes Zeichen für den Frieden. Außerdem dabei die „Banda Comunale“ mit ihren 20 Musikern aus Deutschland, Syrien, Palästina, Schottland, Brasilien, Italien, Bayern, Russland, Polen und dem Irak sowie „Station 17“ – gegründet als inklusives Projekt einer Wohngruppe für behinderte Menschen – mit ihrem eigenen Mix aus Elektronik, Krautrock, Disco, Noise und Pop. Infos
12. – 14.05.2023 Kultursommer Rheinland-Pfalz Trier
Das Motto des dritten Kultursommers im Kompass-Europa-Zyklus lautet „Kompass Europa: westwärts“ und nimmt für das Jahr 2023 die Kunst und Kultur unserer west- und nordwestlichen Nachbarn, der Benelux-Länder, Frankreich und des Vereinigten Königreichs (UK) sowie Irland, in den Blick. Die offizielle Eröffnung des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2023 wird vom 12. bis 14. Mai in Trier, der ältesten und westlichsten Stadt in Rheinland-Pfalz stattfinden. Weit über 200 Veranstaltungen fördert der Kultursommer jährlich zwischen Mai und Oktober, sei es Tanz- und Theaterfestivals, Straßentheater, Kunsthandwerk, Konzertreihen, Literaturveranstaltungen, Filmfestspiele oder Ausstellungen. Mit Anna Depenbusch, Izo Fitzroy, Jocelyn B. Smith, Soleil Niklasson, Iona Fyfe, Hotel Bossa Nova u.v.a. Infos
12. – 14.05.2023 Magnet Festival Wiesbaden
Am zweiten Mai-Wochenende wird der Kulturpark am Schlachthof Wiesbaden zum Schauplatz eines neuen internationalen Musikfestivals. Insgesamt 18 Acts aus 13 Ländern geben beim Magnet Festival einen umfangreichen Überblick über aktuelle Strömungen innovativer Musik, von experimentell bis populär. Im Spektrum von zeitgenössischem Jazz bis hin zu elektronischer Musik sowie avantgardistischen Fusion-Projekten werden aufstrebende und etablierte Musiker*innen dazu eingeladen, ihr Werk vorzustellen. In konventionellen Konzertsituationen bis hin zu ausgefallenen Performance-Settings und einer Clubnacht laden vielfältige Formate dazu ein, sich eingehend mit genreübergreifender, innovativer Musik zu beschäftigen. Auf der Bühne stehen die belgische Bassistin Farida Amadou und die britisch-italienische Bassistin Ruth Goller mit ihrem avantgardistisch-undefinierbarem Post-Punk-Projekt Skylla. Außerdem wird das sphärische Zusammenspiel aus Licht, Elektronik und Bratsche der Dänin Astrid Sonne sowie Mette Rasmussen mit dem Trio North zu sehen und hören sein. Im Kesselhaus, der Kreativfabrik und der Skatehalle Wiesbaden wird es zudem Solokonzerte, einmalig für das Festival zusammengestelle Projekt-Gruppierungen, Talkformate und eine Clubnacht mit DJ-Sets geben. Infos
12. – 14.05.2023 Folk Frühling Venne
Die diesjährige 25. Ausgabe des Venner Folk Frühlings vom 12. bis 14. Mai 2023 steht ganz im Zeichen der Musikschaffenden, die das Festival über die Jahre bereichert und geprägt haben. Aus jedem Jahr seit 1999 wird mindestens ein Act vertreten sein. Das Programm verspricht aber auch Neuentdeckungen. Erwartet werden Dánacht, Deitsch, Nadia Birkenstock, Walther & Treyz u.a. Außerdem wird der Dieter Wasilke Folk-Förderpreis verliehen. Infos
13.05.2023 Nacht der Museen Frankfurt
Nach drei Jahren Pause kehrt die Nacht der Museen am 13.05. zurück! Freut euch auf ein vollgepacktes Programm mit Ausstellungen, Führungen, Workshops, Konzerten und Partys an über 40 Stationen in Frankfurt und Offenbach! Im Steinernen Haus am Römerberg präsentieren die Newcomer*innen der hiesigen Kunst- und Musikszene ihre neuesten Werke. Elf junge Künstler*innen geben einen Überblick über die aktuellsten Kunstproduktionen in Frankfurt und Offenbach. Mit dabei sind Rain Dance und Julie Kuhl (Foto: Neven Allgeier). Rain Dance aus Frankfurt überzeugt mit singenden Gitarrensounds, smoothen Keyboards, rockigen Drums und gefühlvollen Songtexten. Indie-Jazzrock vom Feinsten! Julie Kuhl ist eine Singer-Songwriterin aus Frankfurt mit einem einzigartigen Sound zwischen Indie-Soul und Folkpop. Begleitet wird sie von den Lonely Freaks. Infos
20. – 21.05.2023 Femconcerts Festival Berlin
Ursprünglich als regelmäßige Konzertreihe für female/non-binary Live Acts geplant, war es in den drei Pandemiejahren nicht möglich, verlässlich regelmäßige Events durchzuführen. So entstand die Festivalidee: 2 Tage, 2 Themen, 2 Bühnen, 10 female/non-binary Live Acts, mit Schwerpunkt auf Newcomer*innen, die erst vor kurzem ihre Debüts veröffentlicht haben. Am 20.05.2023 (Samstag) steht Electronic Music im Fokus, am 21.05.2023 (Sonntag) werden Gitarren und Klavier dominieren. Mit Gray, Rokky, Liziki, Negisa und Anna Sharifi. Infos
24. – 25.05.2023 African Music Days München
Acht Bands aus acht afrikanischen Ländern sind am 24. und 25. Mai 2023 bei den African Music Days Munich auf den Bühnen des Muffatwerks zu sehen. Die Gelegenheit, so viele angesagte afrikanische Künstler*innen live zu erleben, ist einzigartig, denn einige treten zum ersten Mal in Deutschland auf. Von Afrobeat und Hip-Hop über futuristischen Punk bis hin zu ganz neuen Klängen und afrikanischer Mystik ist bei diesem Festival alles vertreten. Esinam Dogbatse ist eine Multiinstrumentalistin aus Ghana, die traditionelle Instrumente mit Stimme und Querflöte kombiniert und durch die Verbindung von akustischen Klängen und elektronischen Effekten neue Dimensionen eröffnet. Defmaa Maadef (Foto) sind zwei aufstrebende senegalesische Hip-Hop Stars: Mamy Victory ist ein stimmgewaltiges Kraftpaket und eine feste Größe in der urbanen Musikszene Senegals, Defa ist eine der gefragtesten R’n’B Stimmen des Landes. Auch der herausragende HipHop-Act Ami Yerewolo aus Mali ist mit von der Partie. Sie hat den Rap für Frauen in ihrem Land zugänglicher gemacht, in dem sie in die Hip-Hop-Szene eintauchte und ihre männlichen Kollegen in Freestyles herausforderte. Teniola Apata, besser bekannt als TENI, ist eine preisgekrönte, nigerianische Sängerin, Songschreiberin und Entertainerin. Infos
25. – 28.05.2023 Afro Pfingsten Winterthur 
Das Afro-Pfingsten Festival verwandelt ganz Winterthur während der Pfingsttage in eine interkulturelle Begegnungszone. Ob mit Konzerten, Märkten, Workshops, Kunst, Film, Partys, Lesungen, dem Family Day und vielem mehr – gemeinsam zelebrieren wir die Vielfalt der Afro-Kulturen! Mit dabei sind unter anderem: Betty Tuesday, Sheila La T.-Q., Habyba, Nicky B Fly (Foto), und Bøne. Infos
26. – 29.05.2023 Africa Festival Würzburg
Das Africa Festival in Würzburg öffnet in diesem Jahr vom 26. bis zum 29. Mai seine Pforten. Es ist bereits die 34. Ausgabe von Europas größtem Festival für afrikanische Musik und Kultur. Viele große weibliche Stimmen der afrikanischen Musik sind in diesem Jahr zu Gast, etwa die kongolesische Sängerin Juanita Euka, die eine Zeit lang Teil des London Afrobeat Collective war und nun ihr Solodebüt veröffentlicht hat. Außerdem werden die Koravirtuosin Sona Jobarteh aus Gambia, die kapverdische Sängerin Elida Almeida oder die südafrikanische Sängerin Nomfusi Gotyana auf der Bühne stehen. HipHop und Reggae mit afrikanischen Wurzeln sind die Grundlagen der Musik von Jaqee Nakiri aus Uganda, die seit Jahren in Berlin lebt und vor zehn Jahren schon einmal beim Africa Festival zu Gast war. Desweiteren könnt ihr estafrikanischen Electro-Pop mit Kandy Guira aus Burkina Faso, Afro-Folk mit der senegalesischen Koraspielerin Senny Camara (Foto), Nina Ogot aus Kenia, die junge kapverdische Sängerin Ceuzany, Melane Nkounkolo, Ludmila Mercerón, Thabilé, Catu Diosis u.v.w. erleben. Infos
26. – 28.05.2023 Jazz Rally Düsseldorf
Endlich ist es wieder so weit: Vom 26. bis 28. Mai bringen rund 64 Konzerte Jazz, Swing, Funk und Soul live in die Innenstadt und sorgen wieder für das unverwechselbare Jazz Rally-Flair in Düsseldorf. Die schauinsland-reisen Jazz Rally wird in diesem Jahr noch stimmungsvoller, vielseitiger, näher und nachhaltiger. Ab sofort ist die Rheinterrasse am Joseph-Beuys-Ufer 33 der Hot-Spot der Rally und das neue emotionale Zentrum des Musik-Wochenendes. Diese Änderung bringt für die Musikfans viele Vorteile mit sich, denn der Umzug macht die Rally noch attraktiver, flexibler und nachhaltiger. Mit dabei sind dieses Jahr auch Evas Apfel (Foto), unsere Favorit*innen aus Frankfurt. Infos
26. – 28.05.2023 Idar-Oberstein Jazztage
Am Pfingstwochenende verwandelt das Kulturamt Idar-Oberstein zum 26. Mal die Fußgängerzone im Stadtteil Idar in eine Jazzmetropole. Auf vier Bühnen geben sich an drei Tagen mehr als zwanzig nationale und internationale Jazzgrößen, aufstrebender Nachwuchs und routinierte Lokalmatador*innen die Mikrofone in die Hand und zaubern eine unverwechselbare Live-Atmosphäre in die Straßen und auf die Plätze. Mit Künstler*innen und Formationen wie Rebekka Bakken und Band, der Elina Duni & Rob Luft Group und dem Omer Klein Trio stehen ganz große Namen der internationalen Jazzszene auf dem Spielplan! Aber auch das weitere Line-Up liefert angesagte Bands darunter: die Monika Roscher Bigband (Foto: Lukas Diller), Chelsea Carmichael, Friend’n’Fellow, RasgaRasga, Teresa Bergman, The Big Groove Feat. Vanesa Harbek, das Boogie Royal Trio, die Golden Swing Big-Band, das Kareol Orchster u.v.m. Der Eintritt zu den Jazztagen ist frei. Infos
31.05. – 04
.06.2023 HildenerJazztage
In diesem Jahr stehen die Hildener Jazztage vom 31. Mai bis 4. Juni unter dem Motto „Invitation“. Dieses Motto ist auch und gerade als Einladung an die Bürger*innen Hildens und die Stadtpolitik zu verstehen, ihr Festival neu zu entdecken und kennenzulernen. Wieder hat das Festival, das für seine familiäre Atmosphäre bekannt ist, ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Im Programm stehen das Organic Blues Project mit der US-Sängerin Brenda Boykin (Foto), das Duo Frau Contra Bass, das Quintett der französischen Saxofonistin Christine Corvisier sowie das Svetlana Marinchenko Trio. Infos
(Beitragsbild: Denis Bochkarev)


12. – 21.05.2023 Maiwoche Osnabrück
Auch nach 10 Jahren lebt das KLAENG Festival von der besonderen Atmosphäre, die aus der Nähe zwischen Festivalmacher*innen und den auftretenden Musiker*innen resultiert. Als Festival von Musiker*innen für Musiker*innen zeichnet es sich aus durch seine besondere Symbiose von Freundschaftlichkeit, Professionalität und Einfallsreichtum. Diese Merkmale haben dem Festival seinen weit reichenden guten Ruf beschert und es zu einer festen Größe in der Jazzwelt gemacht. Dieses Jahr könnt ihr euch unter anderem auf Fuensanta Méndez (Foto: Loumi Records), Kika Sprangers, Coudoux.Debacker.Landfermann.Pechlof und Ella Zirina freuen. 
Vom 13. bis 15. April 2023 ist es endlich wieder so weit! Der 11. Popsalon steht vor der Tür. Unter anderem bieten das Haus der Jugend, die Kleine Freiheit und die Lagerhalle den unterschiedlichsten Künstler*innen eine Bühne und ihr seid das wunderbare Publikum. Gespielt wird mal wieder alles, was zum Pop dazu gehört. Von A wie avantgardistischen Indie-Pop bis Z wie zeitloser Rock-Pop. Mit Künstlerinnen* wie ARXX, Gianna Pludra, Joya Marleen, KARA, Lena&Linus, Philine Sonny (Foto: Fabian Süggeler), Mola und UCHE YARA.
Ein wahrlich individuelles Instrument steht in diesem Jahr im Zentrum der “Magdeburger Jazztage – JETZT”: Die Stimme. Und deswegen erheben wir hier unsere, um einzustimmen auf das Kommende und um freudig einzuladen zu vier Tagen stimmgewaltigen, großbesetzten, zeitgenössischen Jazz in Magdeburg. Auf dem Programm stehen unter anderem Uschi Brüning, Sophie Tassignon, KHYAL, EVA QUARTET, Soundspace und Fuchsthone Orchestra (Foto: Volker Beushausen).
Türen öffnen und Voreingenommenheit durch Kennenlernen ersetzen! Diese Grundsatz gilt für das 1991 als Bundesweites Jazznachwuchsfestival von Moritzbastei und Jazzclub Leipzig gegründete FUTURUM-Festival.
Das c/o Pop feiert dieses Jahr 20. Jubiläum! Vom 26.-30.04. erwartet euch ein wildes, buntes und vielseitiges Programm mit Konzerten, Talks, Workshops, Comedy und Lesungen. Musikalisch erwarten euch Acts wie Wilhelmine, Wa22ermann (Foto: Rosa Lotta), Black Sea Dahu, PANTHA, Domiziana, CATT, LIZ, Fuffifufzich, BROCKHOFF, Philine Sonny, NASHI44, Dottie Andersson, UCHE YARA, ilayda, Ameli Paul, Uzi Freyja, Anna Erhard, ELOI und viele mehr! Das Thema Mental Health steht dieses Jahr besonders im Vordergrund. Passend dazu präsentiert das c/o Pop dieses Jahr einen Talk mit der erfolgreichen Influencerin Nadine Breaty und ihrem Mental-Health-Ratgeber „Only Kind of Broken“, Doreen Wilde – auf Social Media bekannt als dodipi – die bei uns aus ihrem ersten Roman „Bauchschmerzen im Kopf“ liest, während die ehemals „jüngste Modedesignerin Deutschlands“ aka Leni Bolt, die nach einem Burn-out zur Life-Coachin umsattelte, ihren im Sommer erscheinenden Ratgeber „Work, Life, Liebe – drei Phasen zu einer ausgewogenen Work-Life-Balance“ vorstellt. Fernab vom Ratgebertum könnt ihr euch auch Robin Solf und Miss Ivanka T. vom GAG-Podcast ansehen, die Einblicke in die LGBTQI+-Szene geben oder die Drag Performance „SAY MY NAME I CAN’T LIVE WITHOUT THE FAME“ anschauen.
Jährlich im April findet das jazzahead! Festival parallel zur jazzahead! Fachmesse in Bremen statt. Vom 27. April bis 30. April erwarten euch 36 internationale Showcase-Konzerte, eine CLUBNIGHT am 28. April und weitere Konzerte und Events. In diesem Jahr geht es vor allem um die Sichtbarmachung der deutschen Jazz-Szene, daher ist in diesem Jahr Deutschland das „Partnerland“. Am Auftaktabend der jazzahead!, dem 27. April im Metropol Theater Bremen, wird der Deutsche Jazzpreis im Rahmen einer spannungsvollen Live-Show verliehen. Und am 28. April 2023 findet die Clubnight in Bremens Clubs und anderen Spielstätten statt. Freut euch auf ein Line-Up mit Dominique Fils-Aimé, Lilja, Amalia Umeda Quartett, Ana Carla Maza, freekind. (Foto: Sami Rahim), Maika, LILAMORS, Mother, Liun & The Science Fiction Orchestra, Fiona Grond, Metromara, Defne Şahin, Roxana Amed, Susanne Lundeng Trio, Sun Mi Hong Quintet, Andrea Superstein, Lis Wessberg, Sera Kalo’s Exante, Quartet Ajaton, Leagus, Marie Mørck, Women in Jazz, Leona Berlin, Gina Schwarz, Xênia França, Olga Reznichenko und vielen mehr.
Zur dreizehnten Festivalausgabe von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln ist das Publikum vom 28. April bis 7. Mai 2023 unter dem Motto „Musik oder Nichts“ eingeladen, sich in 50 Konzerten mit 36 neuen Werken von der Freude an der Klanggestaltung anstecken zu lassen und eine neue Art des Hörens zu praktizieren: fokussiert, unvoreingenommen und neugierig. Im Fokus steht das Werk der Komponistin Rebecca Saunders. Optimale Ausgangsbedingung zur individuellen Klangerfahrung bieten Akustik-Tempel wie die Kölner Philharmonie sowie 13 weitere Spielstätten. Auf dem Programm stehen neben Werken von Rebecca Saunders (Foto: Astrid Ackermann) u. a. Kompositionen von Milica Djordjević, Yu Kuwabara, Lucia Ronchetti sowie Kaitlyn Aurelia Smith und weitere Kreationen aus Jazz-, Pop- oder elektronischer Musik.
Das 2-tägige Festival Houbara – Resonanzen Iran versteht sich als ein Ort des Austauschs, neuer Begegnungen und geteilter Erfahrungen. Das Festival ist Künstler*innen und Ensembles gewidmet, die Genregrenzen infrage stellen und dabei eigene Klangwelten erschaffen und erforschen. Ein Fokus liegt dabei – neben vielschichtiger Musik – auf persischer Lyrik, die nicht nur seit Jahrhunderten zur Weltliteratur gehört, sondern auch im Alltag ein wichtiger Bestandteil iranischer Kulturen ist. Houbara wird kuratiert von Sophie Emilie Beha, NICA artist 2022. Freut euch auf Padideh Naderi, Tanasgol Sabbagh (Foto), Parvaresh/Noori/Zahedi, Rojin Sharafi und Tara Fatehi.
Vom 08.03. – 06.09.2023 verwandelt sich das gesamte StadtPalais – Museum für Stuttgart in das
Achtmal Jazz vom Feinsten! Die Qualität der Jazzkonzerte im ehemaligen Pferdestall auf Schloss Agathenburg zeichnet diese traditionsreiche Konzertreihe aus und macht sie zu etwas ganz Besonderem. Jedes Konzert ist ein musikalisches Juwel! Mit dabei sind Eva Klesse Quartett, Hannah Weiss Group, Karolina Strassmayer und Antonia Hausmann (Foto: Marco Sensche).
Vom 16. März bis zum 20. Mai 2023 treten fünf Perlen der internationalen Weltmusik an vier Spielorten in Waldshut-Tiengen auf. Lauschen Sie die vielfältigen Facetten der Weltmusik und lernen Sie nahe und ferne Kulturen voller Musik und Leidenschaft durch ein abwechslungsreiches Programm kennen. Zu Beginn des Festivals bietet die Schweizer Sängerin Yumi Ito (Foto: Maria Jarzyna) mit japanisch-polnischen Wurzeln ein virtuoses Klangerlebnis aus Jazz, Art-Pop, Electronica und Neoklassik. Mit Cristina Branco ist eine der vielseitigsten portugiesischen Fado-Sängerinnen vertreten. Die internationale Akkordeonale ist eine einzige Liebeserklärung an die außergewöhnliche Überraschungs-Box.
Die diesjährige Festivaledition findet vom 17. bis 26. März im Haus der Berliner Festspiele und an anderen Spielorten der Stadt statt – erstmals unter der künstlerischen Leitung von Kamila Metwaly. MaerzMusik versteht sich als ein Ort des Austauschs von künstlerischem Wissen durch neue Begegnungen und geteilte Erfahrungen. Entwickelt aus unterschiedlichen Perspektiven des Hörens, der zeitgenössischen Musik und des Klangs, öffnet das Festival mit Konzerten, Performances, Musiktheater, installativen und diskursiven Formaten einen Raum gemeinsamen Erlebens. Mit dabei sind Nandita Kumar, Claire Chase (Foto), Liping Ting, Laure M. Hiendl, Tansy Davies und viele mehr!
Die Salzachstadt wird für eine Märzwoche lang zum Mekka internationaler Jazzgrößen! Neben den großen Hauptkonzerten in Alt- und Neustadt gibt es ein Extraprogramm, wie die Jazznight oder ein Frühschoppen. Die jährliche Jazzwoche gehört international zu den großen Festivals ihrer Art, Burghausen wird zum „bayerischen New Orleans“: Gäste aus aller Welt – und natürlich die Burghauser selbst – machen die Nacht zum Tage, das bunte Gewimmel von Konzertbesuchern und Musikern reißt die Salzachstadt aus ihrem behaglichen Winterschlaf – oder besser gesagt aus einem knapp dreimonatigen Jazz-„Entzug“ – mit Extra- Power Jazzgenuss. Freut euch auf Lakecia Benjamin, Trudy Lynn, Ina Forsman (Foto: Sebastian Furstenborg) und viele mehr!
Es ist wieder Festivalzeit im Haus der Musik! Nach drei Jahren pandemiebedingter Pause präsentiert das HdM Sinnesrauschen endlich wieder große Melodien herausragender Indie- und Alternative-Acts. Eine Kooperation mit der Vienna Songwriting Association. Mit dabei ist CHRISTL, die Schubladen sprengt, in neuen Perspektiven, Farben und Formen denkt und Kunst erschafft, die keine Grenzen kennt. Freut euch auch auf Cousines like shit (Foto: Clara Maria Fickl), die sich mit Songs wie „Young and Online“ in eine nahe Zukunft, in der sich Mystik, Poesie und Alltag treffen, versetzen.
QUEEN SHIT!
Die Poxrucker Sisters (Foto: Zoe Golstein) laden als Gastgeberinnen großartige Künstlerinnen aus (Ober-)Österreich auf die große Bühne. Ein Streifzug durch österreichische Musik, die bewegt, begeistert und beeindruckt. Während selbst im Jahr 2023 Line-Ups und Programme immer noch fest in männlicher Hand sind, zeigt #weare Talent, Können, Arbeit, Inspiration und Wert der Musik von Frauen aus Österreich. Mit dabei in Linz sind die Hosts aus Wien und Graz, Virginia Ernst und die Schick Sisters, Katharina Straßer, Lika Doss, Mella Casata, die Brassessoires und die Poxrucker Sisters als Gastgeberinnen in Linz. Unter dem Motto #wearebettertogether ist diese Veranstaltung Teil einer dreiteiligen Reihe mit Partnerveranstaltungen in Wien und Graz.
Zum Internationalen Frauen*KampfTag! Konzerte aus Japan, Kolumbien, Türkei, Tibet, Film aus Namibia; Magischer Wunschbaum, Warmes Essen + Bufett. Mit dabei sind Mitsune (Foto) das weibliche Shamisen-Trio aus Japan.Die kolumbianische Sängerin Sol Okarina nimmt uns mit auf die Reise durch afro-lateinische, karibische & kolumbianische Klanglandschaften, sowie elektronische, zeitgenössische Klänge. Die in Istanbul geborene Künstlerin Demet Çizenel bringt uns zurück zu den Wurzeln mit Gitarre und Stimme. Lottie Marsau feiert ihr musikalisches Come-Back mit Eva Zulauf.
„Was kann Feminismus heute sein? Wie können feministische Forderungen aussehen?“ – Diesen Fragen und anderen widmen wir uns in gedanklichen wie ästhetischen Ausdrucksmöglichkeiten. Feminismus aus verschiedenen Perspektiven und Blickwinkeln betrachtet, zeigt, wie vielfältig und unterschiedlich Feminismus individuell, kulturell und sozial sein kann.
Ganz im Zeichen des Feministischen Kampftages am 08. März 2023 gibt es eine Sonderedition der Partyreihe 365 fe*male night. Mit am Start ist Lia Şahin aka the Mistress of Ceremony (Foto: Nina Macekas), die jede Bühne auseinandernimmt und nur so vor Energie strotzt. Sie ist Teil des Rap-for-Refugees-Team und kommt nicht allein, sondern hat noch ihre Friends im Gepäck: Tan0ne + Lizzn + Âlice + Charlott Green + JNNRHNDRXX + Bush.ida. Ein Traum-Line-up, dass die feinsten MCs der Nation zusammenbringt und für einen unvergesslichen Abend sorgen wird.
Im Rahmen der Marburger Aktionswochen zum Internationalen Frauentag findet am 08.03.2023 das Konzert zum Internationalen Frauentag 2023 mit Evelinn Trouble und ELDA (Foto: Katharina Dubno) statt. Evelinn Troubles unverkennbare Stimme hat die Fähigkeit, einen zu umarmen und unmittelbar eine kathartische Erfahrung auszulösen. ELDA spielen ausgeschlafenen Indiepop, der auf Understatement, Ecken und Kanten setzt. Eine Entdeckung für alle, die den Mainstream scheuen und die Vielseitigkeit lieben.
Die UK-Session lädt ein: Energetische Konzerte anlässlich des internationalen Weltfrauentages, die verdeutlichen sollen, dass ein gleichberechtigter, kritischer und selbsthinterfragender Umgang nicht nur am Weltfrauentag von höchster Relevanz ist. Starke Stimmen an einem einprägsamen Abend, der sich dem Punk in Musik und Text widmet. Mit dabei sind die Petrol Girls mit ihrem Post-Hardcore Punk und die Londoner Avant-Punk-Königin und Newcomerin der Stunde Nuha Ruby Ra.
Am 10.03.2023 ist es endlich so weit: wir laden ein zu Konzerten, Talks und DJ in die Brotfabrik in Frankfurt ein und wollen mit euch feiern, tanzen, netzwerken, diskutieren und Spaß haben! Ihr könnt euch an diesem Abend von den Indie-Popsongs der Singer-/Songwriterin
Offene Bühne für Frauen*, Mädchen* und FLINTA*
Mit ihren Frauenpowersongs wollen die vier Musikerinnen von KICK LA LUNA (Foto) Mut machen, aufrütteln und Position beziehen für die Gleichberechtigung von Frauen, für Frieden und gegen Gewalt. Dazu sind Gästinnen eingeladen, die über die Lebenssituation von Frauen in ihrer Heimat berichten. Ihre Statements werden mit Songs von KICK LA LUNA umrahmt. Die Friedensmatinee wird in Kooperation mit dem Frauenreferat, Frankfurter Stadtkirche und Caritasverband Frankfurt durchgeführt.
Menschen, die unter der genetisch vererbten Erkrankung Albinismus leiden, gehören in einigen Ländern Afrikas zu den mit dem Tod bedrohten Minderheiten. Ursache ist der von indigenen Hexendoktoren geschürte Aberglaube, dass Körperteile von Albinos als Zutaten in Ritualen und Zaubertränken den Teilnehmern Wohlstand bringen würden. Viele afrikanische Künstler*innen und Intellektuelle engagieren sich für den Schutz der betroffenen Menschen. Eine der bekanntesten, engagierten Musikerinnen aus dieser Gruppe ist die senegalesische Musikerin Lady Maah Koudia Keita. Die 34jährige Bassistin tritt regelmäßig mit der Pop-Jazz-Fusion-Band „Jack et Le TAKEIFA“. Markenzeichen der Band ist Maah Keitas warmtöniges, lyrisch-rhythmisches Spiel auf einem sechsseitigen Bass. Lady Maah Koudia Keita ist selbst Albino und berichtet von Mobbing in ihrer Schulzeit. Als Betroffene und Publikumsliebling kämpft die Musikerin weltweit dafür, auf die Minderheit der von Albinismus betroffenen Personen aufmerksam zu machen, unter anderem mit ihrer Stiftung „Care Albinos“, durch die von Verfolgung betroffene Menschen vor Armut und dem oft sicheren Tod bewahrt werden.
Jeweils Freitag-Sonntag ab 18:30 Uhr lädt die Winterwerft ab Ende Januar zu Theater, Tanz, Performance und Musik ein. Unter dem Motto „House on Fire“ fokussieren die Veranstaltungen vor allem die Themen Krise, Nachhaltigkeit, Utopie und Dystopie. Das Festival soll als Ort dienen, an dem kritisch hinterfragt, sowie ein Perspektivwechsel gewagt werden soll. Das Rahmenprogramm der nunmehr siebten Ausgabe der Winterwerft besteht aus öffentlich zugänglichen Workshops, einer Galerie, Videokunst, Malerei, Skulpturen, Lesungen und Musik. Die Theatergruppen und Kunstschaffenden finden ihren Weg aus aller Welt in die Stadt, wie etwa aus England, Italien, Ungarn, Griechenland, Tschechien und vielen weiteren Ländern. Neu in diesem Jahr sind das Musikprogramm mit Meg Ella, Julia Panzer, Širom (Foto: Uros Abram), Nomadenpuls, Folknery, Natasha Jaffe u.a. und die Symposien zu den oben genannten Themen. Für Atmosphäre auf dem Festivalgelände sollen laut den Veranstaltenden Jurte, Bar sowie das Babushka Café sorgen.
Eine Gitarre, eine Stimme, ein Mikrofon – manchmal braucht es nicht mehr für absolutes Gänsehaut-Feeling. Die richtige Zeile im richtigen Moment – und man wischt sich verstohlen eine Träne aus dem Auge. Oder ein unerwarteter Reim überrascht einen so, dass man lauthals loslacht. Denn wenn einen der Song packt, dann ist alles möglich! Höchste Zeit also, dem Song Respekt zu zollen und ihm ein eigenes Festival zu widmen! Deswegen lädt die Pasinger Fabrik diesen Februar an fünf Tagen Singer-/Songwriter*innen und Liedermacher*innen ein, ihre Bühnen in Besitz zu nehmen und einfach nur eins zu tun: für uns zu singen. Die musikalischen Grenzen sind dabei der bunten Vielfalt wegen nicht eng gesteckt: Ob klassische Gitarre oder Klavier oder kleine Band, ob komisch oder ernst, ob hochdramatisch oder relaxt groovend – alles ist erlaubt, nichts muss. Freut euch auf Martina Brandl, Karin Rabhansl, DIE WELLKÜREN, Christin Henkel, KARL DIE GROSSE, SEDA (Foto: Zoe Mitterhuber), Dreiklang, uvm.
39 Acts aus 15 Ländern während 7 Festivaltagen an den unterschiedlichsten Spielorten in ganz Baden. Von Post-Punk zu Afro-Futurism, über Indie-Folk, Rap, Grime, Electro-Rave, Klassik, Ambient bis hin zu Pop und New Jazz. Mit dabei sind Able Noise, Alice Boman, Baby Volcano, Baby´s Berserk, Bipolar Feminin, Casanora, CHACHO&FRIENDS, Cori Nora, DJLaska, EDNA, ENVSRL, Genn, Grove, KCIDY, Martina Berther, MC Yallah & Debmaster, Midnight Snack Collective, Monte Mai, Perrine 3000, Rozi Plain, sellyourmania, Sophia Djebel Rose, Zinn (Foto), uvm. Neu in dieser Ausgabe: Bereits vor den fünf aufeinanderfolgenden Festivaltagen (15.-19. Februar 2023) lädt das OOAM euch schon am 4. und 10. Februar 2023 für zwei zusätzliche Konzertabende nach Baden ein.
Nordklang ist ein kleines Festival in der Kantonshauptstadt St.Gallen (CH). Das Festival ist eine Non-Profit-Veranstaltung, die nur von der Leidenschaft für nordische Musik angetrieben wird. Das Festival bietet den Musiker*innen eine Plattform, ihre meist in der Schweiz noch unbekannte Musik zu präsentieren und sich so ein neues Publikum zu erschließen. Ihr erlebt ein Festival von einer ganz anderen Seite. Die Besucher*innen empfinden nordische Musik meist als exotisch und lassen sich auf die neuen Klänge sehr gerne ein. Nordklang hat sich bereits einen Namen als seriöser Veranstalter nordischer Musik in St. Gallen und der Schweiz erarbeitet. Auch dieses Jahr haben sie wieder ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Unter anderem könnt ihr euch auf ViVii, Anna Gréta (Foto: Birna Ketilsdóttir Schram), A Mess und FRUM freuen.
Nachdem das Akkordeonfestival im Jahr 2022 – fast – wie geplant über die Bühnen gehen konnte, scheint grundsätzlich dessen nächstes Stattfinden ab Ende Februar 2023 außer Frage. Wie sich die fortgesetzte Covid-Problematik, die politische und wirtschaftliche Destabilisierung, der unmenschliche Krieg in der Ukraine, die ökologischen Verheerungen und Einweg-Straßen auf den Festival-Alltag, auf das Festival auswirken, wird sich weisen. Dazu ist die ohnehin komplexe Logistik und programmatische Arbeit eines solchen Festivals in diesen Zeiten weder weniger, noch einfacher geworden, andererseits gibt es auch im zu Ende gehenden Jahr 2022 wenig Lustvolleres, als an der Zusammenführung von Musik voller Schönheit und Substanz mit dessen wertschätzendem Publikum zu arbeiten. Ungebrochen sehen daher Friedl Preisl und Franziska Hatz als Programmgestalter*innen den Auftrag, dem Reichtum der Musik, die mit dem Akkordeon im Zentrum gemacht wird, im Akkordeonfestival ein umfangreiches Forum zu bieten, bewährte Künstler*innen und neue Talente ein Monat lang auf diverse Wiener – und eine niederösterreichische – Bühnen zu bringen. Lasst euch unter anderem von Pamelia Stickney, Three for Silver, Adja Sticker (Foto: Mario Baumgartner) begeistern.
Das Wort „Jazz“ steht zwar im Namen des JOE-Vereins, wird jedoch von Patrick Hengst und Simon Camatta, wie gewohnt, für das JOE Festival 2023 breit ausgelegt: Newcomer*innen und Stars der nationalen und internationalen Szene sind wie immer im Programm zu finden.! Der rote Faden für die kommende Ausgabe: Die besten und kreativsten Ideen der zeitgenössischen Szene an dem schönsten Ort! Nicht das Idiom Jazz steht im Vordergrund, sondern die Musik selbst – als emotional inspirierende Kraft. Zusammen mit dem Publikum will wie immer versucht werden, die Idee dieser Musik weiterzudenken und in das „Jetzt“ zu katapultieren. Die Grenzen dehnen sich aus, der Startpunkt bleibt der Gleiche. Auch die Kinder kommen am Samstagmittag wieder auf Ihre Kosten – hier wird mit den Jüngsten improvisiert, was das Zeug hält. Das vielleicht ambitionierteste Programm der letzten Jahre wirft seine Schatten voraus… mit Steffi Narr, HILDE (Foto: Karl-F. Degenhardt), Sophie Agnel, uvm.
In vier Wochen, auf 65 Bühnen, innerhalb 150 Veranstaltungen werden Berliner Musiker*innen, Komponist*innen und Ensembles wieder im Monat der zeitgenössischen Kunst unterschiedlichste künstlerische Positionen in Konzerten, Performances und Klanginstallationen sowohl an den großen Konzerthäusern als auch an den Bühnen der Freien Szene zeigen. Der Monat der zeitgenössischen Kunst gilt hierbei als verlässlicher Gradmesser aktueller Tendenzen der zeitgenössischen Musik. Einerseits, weil sein Programm nicht von einer zentralen Stelle kuratiert wird, sondern direkt aus der Freien Szene heraus entsteht. Und andererseits, weil er gerade deshalb unter seinem Dach eine Vielzahl unterschiedlichster künstlerischer Ansätze vereint, deren Überschneidungen und Verbindungslinien untereinander die heterogene Gemeinschaft Berlins offenbaren.
Musikstile von R&B, Rock, Swing, über Pop bis Hip Hop. Die Priester Sisters (Foto: Petr Jiskra) komponieren frischen, neuen, alternativen Pop mit einer Prise Psychedelic und Folklore. Die Band besteht aus drei Schwestern mit slowakischen Wurzeln: Lucia (Violine), Victoria (Klavier und Akkordeon) und Barbora (Gitarre). Mit viel Liebe zum Detail erreichen sie einen neuartigen Sound, der zwischen Pop/Rock, Swing und ihren osteuropäischen Wurzeln liegt. Ihre unverwechselbar harmonische Dreistimmigkeit sticht dabei besonders hervor. Im März 2020 veröffentlichten die Priester Sisters ihre erste Single Second Hand Man. BadKat stammt ursprünglich aus Florida, USA, und lebt seit vielen Jahren in Berlin. Sie ist vor allem für ihre Arbeit im Bereich der Hip-Hop-Musik bekannt. Als vielseitige Künstlerin produziert sie im Stillen ein breites Spektrum an Musik und Medieninhalten. In den letzten Jahren hat sie sich auf das Produzieren und Sound-Engineering konzentriert und dabei eine breite Palette von Musikgenres wie Elektronik, Rock, Funk und Hip-Hop geschaffen. So ist es nicht verwunderlich, dass ihr neuestes Werk eine Kombination all dieser Stile zu einem einheitlichen, ganz eigenen Sound ist. Ihre Performance ist eine Kombination aus Live-Gesang, Bassgitarre, elektronischen Backbeats und gelegentlichen Gastauftritten mit anderen Musiker*innen.
Mélissa Laveauxs (Foto: Adeline-Rapon) Musik verweigert sich jeglicher Kategorisierung: Während die beiden ersten Alben mit einer gelungenen Mischung aus Pop und Folk überzeugten, schöpfte die in Montreal geborene Songwriterin und Sängerin für ihr drittes Album mit dem Titel „Radyo Siwèl“ aus den traditionellen Gesängen Haitis Inspiration. Die „afro-feministische“ Sängerin erzählte von Widerstand, der Macht der Musik, ließ die damals gebildeten Méringue-Straßenorchester wieder aufleben und fügte ihnen eine Prise Afrobeat und Indie-Rock bei. Nun ist Mélissa Laveaux mit einem vierten Studioalbum zurück: „Mama forgot her name was Miracle“, einer modern-subversiven Platte um feministische Kämpfe und soziale Gerechtigkeit.
Body*Lotion (Foto: Marcus Morgenstern) ist das Soul/Pop/Jazz Duo von Katharina Wittenbrink und Arvid Morgenstern aus Offenbach. Mit ihrer Musik erforschen sie Wege zu zwischenmenschlicher Gleichstellung. Die Riviera Konferenz für Pop- und Clubkultur ist auch 2022 integraler Teil des Riviera Festivals. Auch die dritte Ausgabe widmet sich relevanten Themen und Belangen der Musikbranche im Rhein-Main Gebiet und findet am Freitag, den 02.09. im Capitol Theater statt. Sie endet um 18 Uhr mit Konzerten & DJ-Sets im glamourösen Theatersaal. Die Teilnahme an der Konferenz inklusive Konzerten ist kostenfrei.
Das LIFE will seinen Beitrag leisten, um der Landflucht entgegen zu treten und Städte und Kommunen dabei unterstützen, ein eigenes Kulturangebot auf die Beine zu stellen und damit auch für junge Menschen und Familien wieder attraktiver zu werden. Das Festival des Verkehrsvereins Lindenfels e.V. in Kooperation mit dem freien Kulturkollektiv äkta.Kultur möchte mit einem bunten Programm aus Konzerten, Workshops, einer Glückswanderung und einem Ökomarkt mit Kurzvorträgen das Gemeinschaftsgefühl der Lindenfelser-Community stärken. Wichtig ist den Veranstalter*innen auch der Gedanke der Solidarität: an der sog. Karmakasse kann selbst bestimmt werden, wie viel mensch* für einen Workshop oder ein Konzert bezahlen kann und möchte. Als Headlinerin konnten sie Wallis Bird (Foto: Tobias Ortmann) gewinnen, die sich auf ihrem neuesten Album „HAND“ oder auch „NINE AND A HALF SONGS FOR NINE AND A HALF FINGERS“ Themen wie Vertrauen, Alkoholmissbrauch, Stagnation, Selbstzensur und Selbstverbesserung widmet und ihre energetische Mischung aus Irish Folk, Rock, Pop und Soul auf die Bühne bringen wird. Außerdem dabei: Salma mit Sahne mit ihren meist deutschsprachigen Liedern, die sich irgendwo zwischen Folk-Pop und Liedermaching bewegen und die Indiekünstlerin Lisa Who mit ihrem zweiten Album „Ein neuer Beginn“, einem Plädoyer fürs Mutigsein. Die mit dem Panikpreis ausgezeichnete Fee. kommt mit ungestümen Oden ans Leben, weitere Acts sind Feli, Lesà, zwei Schüler*innenbands u.a.
junger Künstlerinnen*. Der Ursprungsgedanke liegt darin, FLINTA+ Personen zu fördern, die trotz der Fortschritte in Bezug auf die Gleichberechtigung in den meisten musikalischen Genres unterrepräsentiert sind. Die auftretenden Acts sollen keinesfalls reine FLINTA+ Formationen sein, jedoch müssen die einzelnen Acts mindestens eine FLINTA+ Person als Mitglied haben, die auch eine gleichberechtigte Position mit allen anderen Mitgliedern einnimmt. Gleichzeitig soll die Vielfalt der Akteurinnen* der Osnabrücker Musikszene dargestellt werden. Ab 13Uhr öffnen sich die Tore für das Publikum. Von 14 – 23Uhr spielen neun wunderbare Acts – von Indie-Pop über Jazz und Rap bis Pop-Punk wird alles vertreten sein: Zara Akopyan (Folk-Pop), 11minuteslate (Creativ-Jazz), JULIKA (Indie-Pop), Tameera (Indie-Pop/R&B), party from afar (Acoustic Indie), Alina Sebastian (Country), Lynger (Rap), Sparclub (Punk), Wenn einer lügt dann wir (Pop-Punk).
Villingen im Schwarzwald genießt einen Ruf wie Donnerhall, denn hier residierte einst das legendäre MPS-Label. Auch heute noch steht die Stadt für Jazz, wie die fünfte Ausgabe des Festivals Jazzin‘ The Black Forest vom 8. bis zum 11. September unter dem Motto „Colours Of The World“ beweist. Den Auftakt macht die sibirische Sängerin Valeria Maurer mit ihrem Quartett, die in ihrer Musik Jazz, Pop, Folk und orientalische Einflüsse vereint. Aus Georgien stammt die Pianistin Russudan Meipariani, die mit ihrem Ensemble, zu dem der Cellist Giga Khelaia und die Geigerin Natalie Meipariani gehören, eine einzigartige Verbindung zwischen kaukasischem Klang und europäischer Musiktradition herstellt. Mit einer Musik zwischen Soul und Pop macht die Sängerin Teresa Bergman, die in Neuseeland geboren wurde, auf ihrem Debüt-Album „33, Single And Broke“ auf sich aufmerksam. Am letzten Festivaltag präsentiert die britische Band Vula Viel explosive Klangwelten mit afrikanischem Groove.
Das Frauen*musikzentrum Hamburg wird 35! Seit sage und schreibe 35 (!) Jahren bietet das Frauen*musikzentrum FLINTA*-Personen eine musikalische Plattform: Divers, feministisch, musikalisch – und genialisch! Wenn das mal kein Anlass für eine Jubi-Party ist. Dazu haben die f*mz-Aktiven die Berliner Reihe „Ich Brauche Eine Genie“ nach Hamburg eingeladen. Die Musikerinnen und Autorinnen Kersty Grether und Sandra Grether veranstalten dort seit 5 Jahren geniale Events gegen den Kult ums „männliche Genie“, denn „das tiefe Vertrauen in die männlichen Fähigkeiten, das als Kehrseite der Medaille eine ewige Skepsis gegenüber Musikerinnen* in sich trägt, muss der Vergangenheit angehören!“ Die Jubelparty am 09.09. lockt mit Musik von LIZZN & The Doctorella, Lesungen von Lina Ehrentraut, Kersty & Sandra Grether und mehr im HausDrei. All gender welcome!!
Anfang 2022 kam die Band
zu Ende. Das Women in (e)motion Festival Bremen möchte renommierten Musikerinnen sowie Neuentdeckungen eine große Bühne bieten und ihre Kunst einem breiten Publikum bekannt machen. Der Fokus liegt dabei auf den Genres Jazz, Blues, Folk und Singer-Songwriting. Radio Bremen Zwei und die Sparkasse Bremen präsentieren in ihrer gemeinsamen Konzertreihe „Sparkasse in concert“ wieder das Festival mit zahlreichen Entdeckungen im Kulturzentrum Schlachthof, Music Hall, Kito und verschiedenen Orten in Bremen, Worpswede, Bremen-Vegesack. Auf dem Programm 2022 stehen Gwenifer Raymond, AMAK, Jeannette Hubert / Megan Henwood, Nomfusi, Georgia van Etten, Yumi Ito, Nabou / A Tonic For The Troops und die Blues-, Soul- und Jazz-Sängerin Ina Forsman (Foto: Johanna Rontu) mit sechsköpfiger, international besetzter Band. 
Zum 20. Mal findet im Zürcher Moods vom 25. bis 30. September das ZKB Jazzpreis Festival statt. Es präsentiert sechs für den ZKB Jazzpreis nominierte Formationen, die die Vielseitigkeit und Qualität der jungen Schweizer Jazzszene repräsentieren. Ausgewählt wurde z.B. das Duo Bureau Bureau, das experimentelle Musik mit Textschwerpunkt macht und momentan an einem Werk für improvisierendes Orchester zum Thema Gletscherschmelze arbeitet. Das Jazzpoptrio Tie Drei (Foto: Celine Michel) widmet sich mit Stimme, Violine, Trompete, Flügelhorn und Bass in vielschichtiger Art und Weise dem Begriff „Zeit“. An den ersten drei Abenden stehen jeweils zwei Bands auf der Bühne, im Anschluss an das letzte Konzert am 27. September verkündet die Jury die beiden Gruppen, die am 1. Oktober im Finale antreten. Der ZKB Jazzpreis ist mit 15.000 Schweizer Franken für den ersten und 5.000 Schweizer Franken für den zweiten Platz dotiert. Zudem gibt es den ZKB Publikumspreis, der einen Auftritt im Moods bereit hält.
Das IFTF bietet eine Plattform, in der ein offener Dialog über unterschiedlich geprägte Konstrukte weiblicher Identitäten und ihrer künstlerischen Ausdrucksformen weiterentwickelt und dargestellt werden kann. Unter dem diesjährigen Thema „Feminist Futures“ lädt das Festival zum sechsten Mal zu Workshops, Performances, Theater, Storytelling, Filmen und Videoinstallationen. Natürlich gibt es auch wieder eine Musikbühne, diesmal mit Juliana da Silva & Geovany da Silveira, Diana Ezerex Band, LAVA 303 & Friends Live (Foto), LiLA BAND, einer HipHop-Show mit Baby Shoo, Azisa und Leona Live sowie Tanzmucke von DJ Shaeeriyari & Djane Irinski. Vom 30.09.-01.10. beschäftigt sich ein Symposium mit
Harsca, Michelle David & the true tones, Julia Hülsmann Quartett (Foto: Peter Hundert). Es gibt auch einen Pianowettbewerb und eine Hammond Jazz Night. Für die Auftaktveranstaltung, den so genannten „Minigipfel“ am 17. September 2022 werden Bands mit den Stilrichtungen Jazz, Blues, Soul, Acoustic Pop, Folk, Flamenco und Singer-Songwriterdie gesucht, die den Abend musikalisch mitgestalten! Der Minigipfel findet in verschiedenen Kneipen im Stühlinger, Innenstadt und Grün statt. Für die Abschlussveranstaltung in der Urachstraße, dem „Jazz in der Wiehre“ am 25. September (nachmittags) werden vorwiegend akustisch spielende Bands, die komplett ohne Verstärker (Strom) spielen können, gesucht.
Das Reeperbahn Festival bietet als Europas größtes Clubfestival jährlich über vier Tage mehrere hundert Programmpunkte rund um die Reeperbahn in Hamburg und zählt zu den wichtigsten Treffpunkten der Musikwirtschaft weltweit. Als urbanes Clubfestival legt das Reeperbahn Festival großen Wert auf die Unterstützung von Newcomer*innen aus der ganzen Welt. Das Musikprogramm deckt mit den vertretenen Musikrichtungen Indie, Pop, Folk, Rock, Singer-Songwriter, Electronic, Hip-Hop, Soul, Jazz und Classical ein breitgefächertes Angebot ab. Dieses Jahr sind wieder unzählige Musikerinnen* am Start, es ist unmöglich alle aufzuzählen. Ein Highlight ist sicherlich das Konzert von Hundreds (Foto: J. Konrad Schmidt); das Geschwisterpaar Eva und Philipp Milner realisieren in der St. Michaelis Kirche ein völlig neues Bühnenprogramm mit String Quartett und Schlagwerk. Außerdem könnt ihr euch auf Mine, Yael, Petrol Girls, Anna Calvi, Billy Nomates, Denise Chaila, Sophia Kennedy, Alyona Alyona, Alysha Brilla, Anna Bassi, Anaïs, Abby Roberts, Batbait, Charlotte Brandi, Christin Nichols, Dana Larkin, Deer Anna, Elena Rud, Evelinn Trouble, Fieh, Female Rage, Kerosin95, Kokoroko, Les Hays Babies, Lime Garden, My Ugly Clementine, Nashi44, Sophia Kennedy, Stella Sommer, Friedberg u.v.w. freuen. Ob Philine Sonny, Lime Garden oder eine der anderen vier Bands den diesjährigen ANCHOR Award gewinnen, klärt sich während des Festivals. Zum Festival gehört immer auch eine Konferenz; neben Meet & Greets und diversen Matchmaking-Events gibt es Panels und Sessions, die sich mit Self-Marketing, Mental Health, Gender Equality, Diversity, PR, Elternsein, Female Music Management, Awareness, Music Streaming, Nachhaltigkeit u.a. beschäftigen. Allerdings sind die Ticketpreise durchaus happig…
PROJEKT.KOLLEKTIV und das PROJEKT Q_MUNITY laden nach Köln ein:
Anfang der 2000er Jahre war die Landschaft der Berliner Untergrund-Musikszene breit, wild und sehr lebendig. Zu dieser Zeit entstand eine neue Generation von Swing-Bands, die sich eher aus der Straßen- und Hausbesetzer*innen-Kultur bildeten, als aus der akademischen Jazz-Szene heraus. Diese Bands fütterten mit ihrer Präsenz und ihrer Musik über Jahre eine junge Swingtanz-Szene, die nun Teil eines großen globalen Trends ist. Die Syncopation Society ist das Musikkollektiv dieser neuen Bewegung, das sich auf frühe amerikanische Musik konzentriert, also Swing, Jazz und Blues und deren Verknüpfungen sowohl Europa und den USA, insbesondere nach New Orleans und deren Afroamerikanische Wurzeln. Im Herbst lädt das Berliner Kollektiv ins Ballhaus nach Berlin, zum Swingen, Tanzen, Musik hören, jammen, „workshoppen“ und diskutieren – einer Menge Spaß also! Tagsüber gibt es Bandworkshops zum frühen Jazz, zudem gibt es ein Tagesprogramm zu musikgeschichtlichen Themen und zu Bedeutung und Kontext afro-amerikanischer Musikkultur heute. „Tasters“ vor den Partys führen euch in diverse Tanzstile ein.
Winterthur verwandelt sich wieder in die ganze Welt des Afro Pfingsten Festivals. Mit Workshops, Konzerten, Partys, dem Markt und einem Filmfestival ist für jedeund jeden was dabei. Am Sonntag erwartet dann Familien ein buntes und abwechslungsreiches Programm. Mit
das vielfältige Rahmenprogramm integraler Bestandteil des ELBJAZZ: In Zusammenarbeit mit dem Jazzbüro Hamburg e.V. findet im Rahmen des ELBJAZZ alle zwei Jahre die Verleihung des Hamburger Jazzpreises statt. JUGENDJAZZT@ELBJAZZ bringt in Kooperation mit dem Landeswettbewerb „Jugend Jazzt“ mit den Bigband-Formationen YO! JAZZ und Think Big erstmalig zwei Preisträgerbands im Alter von 14 bis 25 Jahren auf die Bühne. Bei den beiden DJ-Workshops Scratching und Clubmixing dreht sich für die Teilnehmenden alles um die Turntables und wie man sie künstlerisch nutzen kann, während beim Trompeten-Talk Ingolf Burkhardt von der NDR Bigband Rede und Antwort steht sowie Tipps und Tricks für die eigene musikalische Praxis gibt. Die ELBJAZZ Technik Tour gewährt einen exklusiven Blick hinter die Kulissen und zeigt auf, welche technischen Anforderungen ein Konzert mit sich bringt. Für alle Party- und Tanzwütigen geht es auch nach den letzten verhallten Livesounds des Festivals noch weiter: Im Mojo Jazz Café präsentiert der Hamburger Beat-Artist und Produzent High John & Guests Freitagnacht Hip-Hop, Jazz und soulbasierte Musik, die mit ihren Klängen von der Sehnsucht nach dem Himmlischen getragen wird. Samstagnacht wird bei der Aftershow im Mojo bis in die Morgenstunden getanzt: Jazz bleibt die Wurzel, Soul das Gefühl – brandneue Remixe und vergessene Lieblingssongs warten auf die Feiernden. Am Pfingstsonntag findet ein Jazz-Gottesdienst für den Frieden mit Pastor Frank Engelbrecht und Special Guest Nils Landgren (solo) in der Hauptkirche St. Katharinen statt. Beginn ist um 14 Uhr (Foto:
Musik aus der ganzen Welt in einer einzigartigen Kulisse, hochkarätige Musiker*innen auf zwölf Bühnen, ein vielfältiges kulinarisches Angebot und viele besondere Momente für kleine und große Besucher: Das ist das Internationale Straßenmusikfestival Ludwigsburg, das am Pfingstwochenende vom 03. bis 05. Juni 2022 im Blühenden Barock in Ludwigsburg stattfindet. 40 Straßenmusiker:innen und -bands aus allen Teilen der Welt präsentieren ein buntes musikalisches Programm – von Singer/Songwriter und Rock/Pop über Latin und Klezmer bis HipHop und Country. Wie in jedem Jahr besteht das Line-Up in etwa zur Hälfte aus Publikumslieblingen, die schon einmal beim Straßenmusikfestival in Ludwigsburg gespielt haben, und zur Hälfte aus neuen Musiker*innen. Mit Alice Rose, Contrapanda, Der Katze & Die Hund, Elena Seeger, Janileigh Cohen, Kasita Kanto, Nothing Concrete, Susana Silva, Teresa Bergman, Zahira (Foto) u.a.
Viele Frauen* sind nicht gerade vertreten auf dem sehr männerdominierten Take me to the Moon Festival. Der weibliche Teil des Lineups beschränkt sich auf Stella Polaris (Foto) als die Frontfrau von Yenga, die gemischten Duos LAUSCHER und The Good Hex, Conni Maly aka Lava 303, Romie und The Slags. Dafür gefällt der soziale Ansatz des Festivals: Das Festival möchte sich auch die Menschen leisten dürfen, die sich nicht alles leisten können. Deshalb gibt es ein faires 
Dabei ist vor allem eines wichtig: Der Spagat zwischen Vergangenheit, Zukunft und dem Hier und Jetzt. Newcomer und Allstars finden beim Heroes genauso ihren Platz wie die heißesten Acts der Stunde. Im Line-Up verschmelzen neue Trends und Legenden mit dem aktuellen Zeitgeist. Zu Besuch kommen Rap-Größen wie Bounty & Cocoa,
Jahrzehnten bereits viel erreicht wurde, kann von einem guten Leben für alle noch lange nicht die Rede sein. Die Forderung: eine Zukunft, die gerecht ist für alle! Und deshalb gerechtes Teilen! Doch wie kann das geschafft werden? Das Frauen*Festival versucht diese Frage zu beantworten.
Das Motto verspricht Innovation – „Das Abenteuer beginnt“: Mit der Monheim Triennale entsteht in diesem Jahr ein neues Musikfestival, in dem wegweisende neue Arbeiten aus der Aktuellen Musik nicht nur vorgestellt werden, sondern auch miteinander in Verbindung treten sollen. Die geladenen Künstler*innen betreten die Bühne nicht nur mit ihren eigenen „Signature“ Projekten, sondern gehen untereinander verschiedene Konstellationen ein von Duo- bis Session-Formaten. Daneben gibt es Auftritte mit Monheimer Schulkindern und Musikstudent*innen. Mit Farida Amadou, Kris Davis, Hibo Elmi (Foto:
10 Tage, 58 Konzerte in über 30 Venues – das Südtirol Jazzfestival hat sich für seinen 40. Geburtstag viel vorgenommen! Das Festival holt die Highlights aus den Länderschwerpunkten der vergangenen zehn Jahre nach Südtirol zurück und lädt gleich beim Opening am 24. Juni im Kapuzinerpark in Bozen eine All-Stars-Group mit der Bassistin Ruth Goller, der französischen Sängerin Leïla Martial und weiteren Musikern aus den Niederlanden, Italien, Slowenien und Finnland auf die Bühne. Der experimentelle europäische Jazz trifft sich in Südtirol und entwickelt gemeinsam „neue“ Musik – diese Friedensbotschaft ist gerade in diesen Zeiten wertvoll und wichtig. Goller wird auch mit ihrem Projekt SKYLLA – darin bearbeitet sie mit zwei britischen Vokalistinnen einen Klangraum, der von osteuropäischer Folklore bis zum Free Jazz reicht – auftreten. Die 23-jährige britische Schlagzeugerin, Pianistin und Komponistin Jas Kayser hat mit ihrer Verknüpfung von Jazz und Afro-Beat einen unverwechselbaren Stil entwickelt und arbeitet beim Festival zum ersten Mal im Duo mit dem vielfach ausgezeichneten Saxophonisten und Rapper Soweto Kinch zusammen. Das Duo der türkischen Sängerin und Cellistin Sanem Kalfa und der Bassistin Fuensanta Méndez aus Mexiko baut aus poetischen Versatzstücken und folkloristischen Elementen eine einzigartige und faszinierende musikalische Welt und wird die Ergebnisse einer dreitätigen Residenz präsentieren. Die junge Gitarristin Ella Zirina, die im Februar mit dem ersten Preis der Virtual Jazz Competition ausgezeichnet wurde, präsentiert Eigenkompositionen und Arrangements ihrer Lieblingsmusik von Gershwin bis Radiohead. Junger Jazz kommt aus Italien vom Trio der 26jährigen Drummerin Evita Polidoro, Helsinki ist mit dem all female* Trio Frank Frank Frank vertreten, die Pop-Songs mit halsbrecherischer Improvisationskunst kombinieren. Aus Paris kommen Sarab um die franco-syrische Sängerin Climène Zarkan. Außerdem dabei: Lauren Kinsella, Alice Grant, Narr/Steidle, Ana Cop, Judith Schwarz, Emma Nagy, Audrey Chen, Anni Elif, KUU!, Bettina Maier, u.v.m.
Nächsten Freitag startet das MASALA Weltbeat Festival zum 25. Mal und kündigt an, dass es das letzte sein wird! Nach 25 Jahren wollen die Macher*innen Platz für Neues schaffen. Ein Grund mehr, sich das letzte Masala zu gönnen. Erwartet werden die Superstars der Weltmusik Amadou & Mariam (Foto: Julio Bandit), Awa Ly, Elida Almeida, Sarah Alhinho, die skandinavische Klezmer-Musikerin Louisa Lyne & di Yiddishe Kapelye, OUM, Dobet Gnahoré, u.v.m. Außerdem gibt es den beliebten Weltmarkt Umsonst & Draußen, und die Möglichkeit, an einer geführten Fahrradtour zum Gut Adolphshof im Hämelerwald oder einem LindyHop-Tanzkurs in der Kornbrennerei in Bredenbeck teilzunehmen.
Nach dem Heroes direkt noch ein Rap-Gigant: Nach zwei Jahren Pause kommt das größte Rap- und Hip-Hop-Festival Deutschlands doppelt zurück nach Ferropolis, der Stadt aus Eisen, ehemaliger Tagebau, heute Industriemuseum. Doppelt, denn das splash! besteht aus zwei Wochenenden, mit dem Red Weekend wird die Saison am 30. Juni eröffnet. Eine Woche später findet das bereits ausverkaufte Blue Weekend statt. Neben dem besonderen Ambiente des Industrieorts kann sich das Lineup sehen lassen. Es kommen die spannendsten Acts der nationalen und internationalen Szene. Auf den Festivalbühnen geben sich Rap-Queens, Gangsta- und Emo-Rapperinnen das Mic in die Hand. Am Red Weekend Ace Tee, badmómzjay, Bia, Bounty & Cocoa, Charisma, Die P, Dilla, Ebow, futurebae, Haiyti, Josi, Katja Krasavice, Layla, Liz, Ms Banks, Noel, Nura, Rote Mütze Raphi und Yael. 







Ende des Jahres veranstaltet VirusMusik für alle Fans guter Musik und für die vielen ehrenamtlichen Helfer*innen, die VirusMusikRadio

Ein weiteres Projekt der Beteiligten ist
Auch Sarah Bergmann hat sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben. Sie arbeitet seit 2018 als Guest Relation Manager im Bereich Awareness und Sustainability für Goodlive GmbH, die unter anderem die Festivals Melt, splash!, Full Force und Lollapalooza organisiert. Ihr Schlüsselmoment war, als sie über den Campingplatz von Ferropolis lief, nachdem alle Besucher*innen abgereist waren. Ihr bot sich ein Bild der Zerstörung: abgeknickte Pavillons, umherflatternde Zeltplanen und Müllberge, so weit das Auge reichte. „Da dachte ich mir: Das geht so nicht. Wir müssen unsere Verantwortung anders wahrnehmen“. Mit
Auch das Futur 2 Festival auf der Elbinsel Entenwerder ist Vorreiter in Sachen Klimaneutralität. Verschiedene Bands und DJs bespielen zwei Bühnen – der Strom dafür kommt aus Solarenergie oder wird von den Besucher*innen selbst erzeugt: Naturstrom sozusagen (Foto: Malte Metag). Der Eintritt ist kostenlos.
d ein Handbuch für die beiden Hauptthemen des Projekts zur Verbesserung der Festival- und Eventbranche erstellen. Das Konzept gruppiert sich um 7 Rs: Rethink, Reduce, Repair, Reuse, Refurbish, Recycle und Recover.
Die Autor*innen setzen auf die Tatsache, dass Musiker*innen für viele Menschen eine große Vorbildwirkung haben oder zumindest Aufmerksamkeit erzeugen. Wenn eine bekannte Band ihre Shirts fair und ökologisch herstellen lässt, achten ihre Fans beim nächsten Shopping vielleicht auch auf die Herkunft der Klamotten. „Wir glauben vielmehr daran, dass die am Tourgeschehen beteiligten Personen und Firmen erfahren genug sind, das grüne Thema in einer zum jeweiligen Künstler passenden Weise zu kommunizieren. Dabei können dezente Botschaften, wie Eintragungen im Tourtagebuch zum leckeren regionalen Öko‐Bier aus der Uckermark genauso zu einem Umdenken in der Gesellschaft beitragen wie große Ankündigungen, dass nur noch in Clubs mit Grünem Strom gespielt wird“, heißt es im Guide. Er umfasst außerdem Tipps zum Sprit sparen über Bio-Essen hin zur klimafreundlichen Übernachtung und nachhaltigem, fair produziertem Merchandising. Nachhaltig produzierte T-Shirts & mehr bekommt ihr im Ubrigen u.a. bei
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chern (Rückgabequote 2019: 95 Prozent) jährlich reduzieren konnte. Auf dem ganzen Gelände wird ausschließlich Schweizer Fleisch angeboten und bei der Anreise mit dem Zug erhalten Festivalbesucher*innen 50% Rabatt auf die Hin- und Rückfahrt. Außerdem wird nur noch eine reduzierte Anzahl Parkplätze angeboten. 2019 sind rund 83% der Besucher*innen mit der Bahn, dem Rad oder zu Fuß zum Festival gereist – bis vor 12 Jahren waren es erst 47%. Seit 2019 kompensiert das Open Air St. Gallen seine CO2-Restemissionen in Klimaschutzprojekte. Damit ist es als erstes der großen Schweizer Openair Festivals klimaneutral. (Foto: Marius Joe Pohl)
Zum 20. Mal verwandelt 



Rhythm saves the world 


Das Wort Jazz steht zwar im Namen der „Jazz Offensive Essen“, wird jedoch vom Kuratoren-Team des JOE Festivals für die 25. Ausgabe wie gewohnt breit ausgelegt. Für das diesjährige, erstmals open air ausgerichtete Festival kommen Newcomer*innen, Stars der nationalen und internationalen Szene und ein DJ zusammen. So werden zum Beispiel Wir hatten was mit Björn, CRANES und Été Large (Foto: Frank Schemmann) auf der Bühne stehen. Auch die Kinder kommen am Samstag wieder auf ihre Kosten bei JOE für Kinder #12 – „Die Geschichte von Robert Robot, dem kleinen Roboter“ mit Filippa Gojo (voc), Laia Genc (p) und Antoine Duijkers (perc/g). 
