06.07. – 01.09.2024 Schleswig-Holstein Musik Festival
Das 1986 gegründete Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) bespielt Schleswig-Holstein und Hamburg sowie Teile von Dänemark und Niedersachsen. Der Schwerpunkt liegt auf der klassischen Musik, aber auch andere Genres wie Pop, Jazz, Theater, Elektro, Klezmer, Comedy, Lesungen u. a. kommen zur Aufführung. Zum einen zeigt das Frankfurter Bridges-Kammerorchester sein Programm „Brücken nach Venedig“, bei dem sich Kompositionen des berühmten Venezianers Antonio Vivaldi mit Klängen aus der arabischen, persischen und europäischen Klassik, dem Jazz, osteuropäischer Folklore sowie verschiedenen Formen zentralasiatischer und lateinamerikanischer Musik mischen. Das estnische Duo Ruut (Foto: Agnes Müürsepp) singt zweistimmig und bespielt die Kantele vierhändig. Dabei entfalten sie eine in den Bann ziehende golden-lichtvolle Klangmagie – teils sphärisch, teils rhythmisch markant, irgendwo zwischen baltischem Folk, Minimal, Pop, Ambient, Jazz und Klassik. Fatoumata Diawara fusioniert in ihrem aktuellen Programm „London Ko“ die britische Metropole mit Malis Hauptstadt Bamako und beschwört dabei einen imaginären, neuen Kontinent. Außerdem werden Wallis Bird & Spark, Marina & The Cats, u.v.w. erwartet. Infos
01. – 04.08.2024 Mind On Fire Festival
Das Mind On Fire Festival setzt Zeichen – für einen respektvollen Austausch aller Kulturen, unabhängig von Herkunft oder Religion der Menschen. So kann ein neues Verständnis und Bewusstsein füreinander und für sich selbst entstehen. Das einzigartige Sommerfestival findet auf dem idyllischen Gelände des CVJM Feriendorfs Herbstein mit über 25 internationalen Bands und mehr als 50 Workshops (ohne Anmeldung) statt. Eingeladen sind alle, die an Kunst interessiert sind, die ihre eigene Kreativität entfalten, dazulernen oder einfach nur genießen wollen. Ein inspirierender, weltoffener Sound zwischen heißem Balkan Brass, Arabic Roots und entspannten Afrobeats kommt von Äl Jawala. Im Spannungsfeld zwischen anatolischen Musiktraditionen, handgespielten Instrumenten und elektronischen Produktionen entsteht der einzigartige Ausdruck der Band AySay (Foto: Sebastian Vistisen) um die Sängerin Luna Ersahin. Das Duo Ice Hokku kommt mit elektronisch-akustischem Sound – ein Mix aus Gitarren, Synthesizern, Drum Machines und Voice Layers. Die Musik des Duos besteht hauptsächlich aus Popsongs auf Englisch und Hebräisch mit kraftvollem, kreativem Gesang und einer Prise Nahost-Flair. Feurige Latino-Rhythmen, harmonische Stimmklänge und unbändige Spielfreude bringen AnnaLu & Shavez mit. Infos
02. – 17.08.2024 20. Morgenland Festival Osnabrück
Das Morgenland Festival Osnabrück widmet sich seit 2005 der faszinierenden Musikkultur des Vorderen Orient, von traditioneller Musik bis zu Avantgarde, Jazz und Rock. Mit dem Schwerpunkt auf einer Region, die als „Orient“ unmittelbar positive wie negative Klischeebilder hervorruft, hat sich das Festival zur Aufgabe gemacht, diesen Bildern ein möglichst authentisches entgegenzusetzen. Das Ensemble um die junge syrische Oudspielerin Saloum wird ihr Programm ‚Damaskus – Nacht in Erinnerung‘ präsentieren. Einen Abend bestreiten zwei außergewöhnliche iranische Musikerinnen: die Sängerin und Komponistin Golnar Shahyar und die Cellistin und Komponistin Atena Eshtiaghi (Foto: Tatsiana Tchakova). Die junge iranische Oud-Virtuosin und Komponistin Yasamin Shahhosseini hat das Publikum beim Morgenland Festival Osnabrück bereits mehrfach begeistert, zum Festivaljubiläum kehrt sie jetzt zusammen mit dem Sänger Mehdi Emami als Duo Gardân nach Osnabrück zurück. Eine spannende Begegnung wird sicherlich auch die der Brüder Hasan und Rami Nakhleh mit der syrischen Sängerin Lynn Adib, bei der die arabische elektrische Orgel (ja, es gibt „Oriental Keyboards“!) und die Gitarre im Vordergrund stehen. Das Sheen Trio der Klarinettistin Shabnam Parvaresh hat sich die Kanun-Spielerin Sofia Labropoulou eingeladen. Das Kolektif Istanbul verbindet traditionelle anatolische und thrakische Melodien mit Funk, World und Jazz zu einem treibenden Sound, der ebenso Schmelztiegel ist wie ihre Heimat Istanbul. Infos
08. – 11.08.2024 Hanse Sail Rostock
Die Hanse Sail ist nicht nur für Segelfans ein Muss. Mit einem vielfältigen Veranstaltungs- und Bühnenprogramm an Land wird die Küste zum lebendigen Festplatz. Musik, kulinarische Genüsse und spannende Unterhaltung erwarten euch, ob in Rostocks Stadthafen, in Warnemünde, Hohe Düne oder dem IGA-Park. Auf der „Skylight Stage“ wird der Verein Grenzen sind relativ e.V. (Aktionsbüro für eine multipolare Gesellschaftskultur) erstmals ein interdisziplinäres, inklusives und interkulturelles Kultur-Rahmenprogramm mit Bühnen-Performances, Network-Area für NGOs und interaktiven Erlebniswelten präsentieren. Nach dem Motto „Volle Fahrt für Vielfalt“ kommen über 100 Künstler*innen wie Shirley Holmes, gemeinnützige Organisationen und Ausstellende zusammen, um gemeinsam die Vielfalt der Künste, Menschen und Netzwerke zu feiern. Der Eintritt ist frei! Infos
08. – 11.08.2024 Ovelgönnung Festival
Camping auf dem Acker, fätzige DJs und Live Bands auf drei Stages, vielfältiges Workshop Programm und ein unvergessliches Wochenende. Ein Multigenre-Festival, das für ein solidarisches Miteinander steht und einen linken Raum für Kultur schaffen will. Macht mit – Let’s Fätz! Mit Bleidiät (Foto), Nora Augustine, Queens & Jesters, u.a. Auf der Openstage ist kein Programm geplant, damit jede*r die Möglichkeit hat, sich zu präsentieren. Neben der Live-Musik gibt es kulturelle und politische Workshops, die die Teilnehmer*innen für kulturelle Vielfalt begeistern, Wissen vermitteln und eine Möglichkeit bieten sollen, sich auszuleben, auszutauschen, zu vernetzen, zu politisieren, Spaß zu haben und Neues zu entdecken. Infos
15. – 18.08.2024 Das große Büffeln Oakyard Grounds Wilhelmsburg
Das große Büffeln bei Wilhelmsburg in Mecklenburg Vorpommern geht in die siebte Runde! Das Festival, klein gestartet im Freundeskreis, ist von Mal zu Mal gewachsen. Auch dieses Mal soll es 4 verschiedene Bühnen geben, auf denen Live-Acts und DJ-Sets gespielt werden. Die Macher*innen halten an dem Konzept fest, bei dem einzelne Playtimes für spontan angemeldete DJs offen stehen. Dadurch wollen sie neue DJs in ungezwungener und trotzdem professioneller Atmosphäre zum Auflegen und Auftreten ermutigen. Zusätzlich werden auf einer der Bühnen Performances, Akrobatik und kurze Theaterstücke aufgeführt. Dieses Jahr werden 800 Besucher*innen erwartet. Mit The Red Flags, Wenn einer lügt dann wir (Foto), Annemalie, Emilski, Clara, This Machine!, Sellycious, Beka & Quirion, Justice, Maria Gigliola, Youkhi, u.v.a. Infos
15. – 25.08.2024 Shalom-Musik.Koeln 2024
Rund achtzig Konzerte präsentiert die Biennale Shalom-Musik.Koeln vom 15. bis 25. August 2024 in Köln und im Rhein-Erft-Kreis. Bereits drei Jahre nach seiner Gründung zählt die Veranstaltung des Vereins Kölner Forum für Kultur im Dialog zu den renommiertesten Festivals in Deutschland, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, jüdische Musik hör- und erlebbar zu machen. Unter dem Motto „Together Now“ musizieren hier jüdische und nicht-jüdische Künstler*innen gemeinsam und präsentieren eine breite stilistische Vielfalt von klassischer Musik über Chansons und Klezmer bis hin zu neuer Musik, Jazz, und Filmmusik. Ein Highlight ist sicher das Konzert des Dom-Organisten Wilfried Bönig mit der Trompeterin und Schofarspielerin Yael Gat (Foto) mit bekannter, aber auch unbekannter Orgelmusik und Stücken für Trompete und Orgel von jüdischen Komponisten. Das Berliner Ensemble mit israelischen und iranischen Musikern präsentiert unter dem Namen „Sistanagila“ eine faszinierende Fusion aus Klezmer, sephardischer und persischer Musik, gewürzt mit klassischen Elementen, die von der Ausnahmeklarinettistin Shirley Brill beigesteuert werden. Infos
15.08. – 01.09.2024 Theater Spektakel Zürich (CH)
Das experimentelle Theater- und Tanzfestival am Ufer des Zürichsees steigt in diesem Jahr vom 15. August bis 1. September. Das Festival eröffnet mit dem chorischen Theaterabend Mothers. A Song for Wartime (Foto: Bartek Warzecha). Mit einundzwanzig Frauen aus Belarus, Polen und der Ukraine und einer kraftvollen musikalischen Theatersprache hat die polnische Regisseurin Marta Górnicka einen Weg gefunden, auf der Bühne über sexualisierte Gewalt gegen Frauen, über Krieg und über das Überleben zu sprechen. Ein emanzipatorisches Musical versteckt sich hinter „Los Días Afuera“ von Lola Arias, das die Zustände in argentinischen Frauengefängnissen dokumentiert. Jenny Hval und Soap & Skin bringen ungewöhnliche Poptöne aus Norwegen und Österreich zu den Eidgenossen. Außderdem gibt sich die pakistanischstämmige Grammy-Gewinnerin Arooj Aftab, unterstützt von Harfe und Kontrabass, mit „transzendenten Klängen“ die Ehre. Und die guatemaltekisch-schweizerische Künstlerin Baby Volcano macht einen spannenden Spagat zwischen HipHop und Latin-Beats. Begleitet wird das künstlerische Programm von Gesprächsformaten und Workshops, die auch die Rolle der Kunst im Umgang mit Konflikten und Komplexität verhandeln. Infos
16. – 18.08.2024 Dockville Festival Wilhelmsburg
Das MS DOCKVILLE ist ein dreitägiges Festival für Musik und Kunst in Hamburg-Wilhelmsburg. Mehr als 60.000 Besucher*innen und knapp 10.000 Camper*innen entdecken ein einzigartiges Gelände mit über 12 Bühnen, unzähligen Kunstwerken und Hafenatmosphäre inmitten von Elbkulisse und Industrie-Flair. Ein vielfältiges Lineup, das auf kein Genre festgelegt ist (aber Schwerpunkte in Indie, Hiphop und elektronischer Musik hat), versammelt Newcomer*innen, Lieblingskünstler*innen und Geheimtipps – und bietet neben der Musik auch Workshops, Lesungen, Kunstspaziergänge, Podcasts, Spielereien, Podiumsdiskussionen (zu Männlichkeitskritik) und ungezählte neue Inspirationen. Euch erwartet ein Hammer Line-Up mit Alice Phoebe Lou, Mette, Fuffifufzich, Georgia, Zoe Wees, Mine, My ugly Cementine, Sirens of Lesbos, Get Jealous, Ari Abdul, Tränen, Sirens of Lesbos, Tkay Maidza, Uche Yara, Gustaf, Wa22ermann, Lucia Lu, Art School Girlfriend, Lady Starlight, Pretty Girl, Goat Girl, DJ Fuckoff, Nieve Ella, Rachel Chinouriri, Hyperaktivist, Leila, Gustaf (Foto: FelipeTorres) u.v.m. Infos
18. – 26.08.2024 Internationales Gitarrenfestival Kühlungsborn
In der Kunsthalle Kühlungsborn findet vom 18.-26.08. das Gitarren-Festival mit hochkarätigen internationalen Künstler*innen statt. Von Blues, Folk, Fingerstyle, über Flamenco, Gypsy und Swing ist fast alles dabei! Unter anderem mit dem Duo Elún, Jule Malischke, Dueto Apasinado, MusiSHEans (Judith Beckedorf, Annika Teubner, Avin Ahmadi und Karlijn Langendijk). Infos
22. – 25.08.2024 44. Jazzfestival Saalfelden
Seit über 40 Jahren ist das Jazzfestival Saalfelden ein Treffpunkt der internationalen Jazzszene, an dem es immer wieder Neues und Innovatives zu entdecken gibt. Die Kombination aus einer landschaftlich atemberaubenden Gegend und experimentellen Klängen zieht jedes Jahr im August Anhänger*innen aus der ganzen Welt in die kleine Stadt am Steinernen Meer. Internationale Künstler*innen bespielen an diesen vier Tagen neue und bereits etablierte Bühnen in und rund um Saalfelden. Klar, dass das Festival einige spannende Begegnungen bereithält wie die der Cellistin Tomeka Reid mit der Sängerin Sofia Jernberg (Foto), die auch in eigenen und weiteren Kollabos zu sehen sein werden. Außerdem könnt ihr das Trio otherMother um die Schlagzeugerin Judith Schwarz erleben, Leïla Martial & Valentin Ceccaldi, Blueblut, die austro-katalanische Improvisationspianistin Jordina Millà, die iranische Klarinettistin Mona Matbou Riahi u.v.a. Die Pianistin Kris Davis aus Kanada präsentiert mit ihrem neuen Trio das neue Album „Run The Gauntlet“ (Spießruten laufen) noch vor der Veröffentlichung. Bipolar Feminin stammen aus dem Salzkammergut und verbinden ihre musikalischen Einflüsse von Tocotronic bis The Cure mit wütendem Bühnenspaß und brodelnder Doom-Energie. Sylvie Courvoisier ist mit ihrer aktuellsten Formation Chimaera aus der New Yorker Jazz-Szene dabei. Die Formation Amirtha Kidambi’s Elder Ones verschiebt die Grenzen des Jazz und der elektronischen Formen und thematisiert im gleichen Atemzug „Macht, Unterdrückung, Kapitalismus, Kolonialismus, weiße Vorherrschaft, Gewalt und die sich verändernde Natur der Wahrheit“. Infos
24. – 25.08.2024 Museumsuferfest Frankfurt a.M.
Wie immer am letzten August-Wochenende wird am Frankfurter Mainufer das Museumsuferfest gefeiert. Neu in diesem Jahr ist die gemeinsame Bühne der Kelterei Nöll und des Online-Musikformats Club8, die sich der Förderung von handgemachter Kunst und Kultur in der Stadt verschrieben haben und unter dem Motto „Äppler Rocks” ein vielfältiges Programm aus Live-Musik und kulinarischen Köstlichkeiten präsentieren. Es erwarten euch lokale Musikgrößen und frische Talente, u.a. werden Pauli und Dana Maria erwartet. Die Leyla Trebbien & Band (Foto) ist gleich zweimal zu erleben. Mehr ist noch nicht bekannt, das Programm ist noch in Planung. Infos
28. – 31.08.2024 Überschlag Festival Hannover
Ab dem 28. August findet wieder das internationale Schlagzeugfestival Überschlag im Kulturzentrum Pavillon in Hannover statt. Euch erwarten eine weibliche Klangimprovisation von Experimental-Musikerin Bex Burch und der wohl berühmtesten Schlagzeugerin der Welt: Dame Evelyn Glennie. Christin Neddens und Benny Greb werden euch beim Drummers Morning Insights verraten, performen und alle eure Fragen beantworten. Die Multi-Instrumentalistin Mascha Juno gibt ein sinnlich-intimes Konzert mit Fliehkraft von Max Andrzejewski und Eigenkompositionen. Nachdem Vivi Vassileva (Foto: Adriana Yankulova) beim vergangenen Überschlag Festival mit ihrem Extasi Ensemble auf der großen Bühne frenetisch gefeiert wurde, gibt sie sich erneut die Ehre, dieses Mal allerdings ganz intim mit ihrem Lebensgefährten, dem brasilianischen Gitarristen Lucas Campara Diniz. Das aufregende Duo-Programm von Vanessa Porter & Emil Kuyumcuyan bietet Eigenkompositionen im Grenzbereich von Improvisation, Performance, Elektronik, Video und Schlagwerk. Young Talents und ein Mitmachkonzert für Kinder ergänzen das Programm. Infos
28. – 30.08.2024 Pop-Kultur Festival
Das im Jahr 2015 ins Leben gerufene Festival Pop-Kultur findet 2024 wieder vollumfänglich live auf dem Gelände der Kulturbrauerei statt. Junge Talente aus Berlin treten hier genauso auf wie Musiker*innen aus Ländern, die oft nicht in unserem eurozentrischen Fokus liegen. Mit dabei sind z.B. LUCIDVOX, vier russische Musikerinnen, die inzwischen im serbischen, israelischen, georgischen und deutschen Exil leben, und vielschichtigen, anspruchsvollenProg- und Psychedelic-Rock präsentieren. Stereotype (Foto: Ilkin Zeybek) bringen ihren Industrial-Sound aus dem Underground Teherans auf die Bühne. Außerdem könnt ihr euch Konzerte von Priya Ragu, Rachael Lavelle, James K, Twin Flame, Ilgen-Nur, Mary Ocher, Sinem, Sextile, Eden Derso, Martina Stock, Melanie Jame Wolf, EsRAP, u.v.m. anschauen. In den Commissioned Works können wir mit Künstler*innen auf ungewohnten Wegen in den Dialog treten, uns bei ihren Weltpremieren mal irritieren oder provozieren lassen, aber vor allem berühren; z.B. entwirft die Berliner Band Hope mit der britischen Unterwasserfilmemacherin und Videokünstlerin Emma Critchley eine visuell-auditive immersive Welt. Inmitten des regen Festivaltreibens soll die als performative Installation angelegte Çaystube als Erfahrungs- und Entschleunigungsraum dienen: ein safer space mit eigener Bühne. Neben Nachwuchs- und dem Goethe-Talents-Programm sowie Residenzprogrammen gehören Talks, Lesungen und Filme zum Programm wie z.B. „Gewalt und Machtmissbrauch in der Musikindustrie“, eine Lesung & Talk mit Lena Kampf und Daniel Drepper. Im Zuge des „Pop-Kultur Diskurs“-Programms soll der Ist-Zustand der Musikszene betrachtet, aus der Vergangenheit gelernt und eine bessere Zukunft überlegt werden. Themen wie Geschlechtergerechtigkeit und Gesellschaftskritik, Barrierefreiheit und Awareness, Inklusion und Integration werden vor Ort direkt gelebt. Wie die barrierefreie und pandemiegerechte Umsetzung das Ziel hat, wirklich allen Zugang zu verschaffen und Teilhabe zu ermöglichen, sind auch andere Macher*innen aus der facettenreichen Kultur der Stadt und darüber hinaus eingeladen, sich zu verbinden: Vor jeder Festivalausgabe setzen Berliner Veranstalter*innen innerhalb der Reihe Pop-Kultur lokal wichtige Impulse. Infos
29.08. – 15.09.2024 Norden Festival am Ostseefjord Schlei
Das Norden Festival für die nordeuropäische Kultur bringt jährlich fantastische Künstler*innen aus Skandinavien, dem Baltikum und Polen sowie den Niederlanden, Island und Norddeutschland direkt an den Ostseefjord Schlei. Musik, Literatur, Straßentheater, Kunst, Film, kreative Workshops und sportliche Aktivitäten garantieren ein Festivalerlebnis für die gesamte Familie. Das alles immer unter der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. 2023 wurde es beim Helga! Festival Award zum nachhaltigsten Festival Deutschlands gekürt. Infos
29.08. – 31.08.2024 HASTAM – Just because I am Hamburg
Drei Tage lang wird das Bürgerhaus Wilhelmsburg zur Bühne für widerständische iranische Kunst aus ganz Europa. Vom 29. bis 31. August kommen 20 Acts auf der Elbinsel zusammen – Jazz mit persischem Kolorit, Singer-Songwriting auf Farsi, experimentelle Elektronika, mal auf schwebenden Klangteppichen, mal auf den Barrikaden der Avant-Garde, dazu international aufsehenerregende Filmkunst und Performance, flankiert von hochaktuellen Debatten zur politischen Bedeutung von Kunst im Exil. Eröffnet wird das Festival von der Jazz-Pianistin Clara Haberkamp und Cellistin Atena Eshtiaghi mit ihrem Duo Azadi, das komplexe Rhythmen und Vierteltöne der traditionellen persischen Musik mit modernen Jazz Harmonien und der sanften Geste der Spätromantik verbindet. Nach dem Chor Female* Voices, der den Hamburger Stadtteilkulturpreises 2024 gewonnen hat, gehört die Bühne der iranischen Liedermacherin Sanam Maroufkhani und der avantgardistischen Sound-Installation von Tarxun. Beim Sheen Trio (Foto: Liudmila Jeremies) verweben sich Stränge aus Jazz, Rock und experimenteller Musik mit Einflüssen aus dem Iran, Heimat der Klarinettistin und Komponistin Shabnam Parvaresh. Zum Tanzen im Freien lädt das Duo Floemée ein, das Setar und persischen Gesang mit elektronischen Klangtexturen zu verträumten Techno-, Ambient- und Trip-Hop-Sounds mixt. Die charakteristische Stimme von Mina Richman & Band ist mit warmherzigen, selbstironischen Songs und klarer feministischer Haltung zu hören. Zum Finale des Festivals übernimmt DJ Neza Azadikah mit Techno und House – auch sie eine prominente Aktivistin in der iranischen Musikszene. Außerdem werden 9T Antiope, Trio Picon & Asal Karimi, Golnar Shahyar & Atena Eshtiaghi, Maryam Palizban, u.a. erwartet. Es gibt spannende Podiumsdiskussionen, Workshops in Tanz, Poster Design & Ableton und Kinofilme wie „The Art Of Living In Danger“ der Regisseurin Mina Keshavarz, der unsere Aufmerksamkeit auf die rechtliche Situation iranischer Frauen aus früheren Generationen lenkt und den Kampf feministischer Aktivist*innen im Iran würdigt. Infos
30. – 31.08.2024 FUTURE NOW FESTIVAL Wuppertal
Das queer-feministische Musikfestival FUTURE NOW wurde 2020 erfolgreich von fünf Musiker*innen und Kulturschaffenden aus Bochum, Duisburg und Wuppertal gegründet. Ziel ist, ein Gegenmodell zu schaffen zu den überproportional männlich besetzten Line-ups internationaler Festivals und die Vernetzung von Musiker*innen zu praktizieren. In diesem Jahr beschäftigt es sich mit traditioneller Musik und ihren zeitgenössischen Erscheinungsformen. Beim Gedanken an Volkslieder und Volkstänze liegen Faszination und Beklommenheit oft dicht beieinander. Dieser Spannung geht das Programm mit einem ungewöhnlichen Line-up nach. Die internationalen Gäste überschreiten in alle Richtungen Grenzen zwischen unverwandten Genres in Musik und Performance. Das Programm arbeitet mit Uneindeutigkeiten und Brüchen, die viele Überraschungen bereit halten: Alphorn, Dudelsack und Posaune treffen auf Elektronik, europäische Volkstänze auf estnische Sounds und kongolesische Percussion, feministischer Metal-Punk übernimmt von zeitgenössischer Musik und gibt die Bühne weiter an westafrikanischen Ekang in iranisch-kamerunisch-deutscher Besetzung. Ein Vinylnachmittag lädt zum Hinhören ein und die Abende werden mit DJ-Sets beschlossen, bei denen Stilgrenzen bedeutungslos sind. Auf und hinter der Bühne dieses Festivals stehen ausschließlich FLINTA*-Personen! Vor der Bühne sind ALLE willkommen. Für deliziöses und erschwingliches Essen ist gesorgt. Mit einer der wenigen FLINTA*-Metalbands Aptera (Foto), Akiko Ahrendt, Salome Amend, Becky BEH, Stefanie Görtz, Gunda Gottschalk, Elena Kakaliagou , Johanna-Yasirra Kluhs, larabbia, Cätlin Mägi, Annegret Mayer-Lindenberg, Raissa Mehner, Miss Ingwer Rogers, Stefanie Oberhoff, Queering Balfolk, Ava Rasti, Betty SCHIEL, Huguette Tolinga, Maria Trautmann, Horty Tumba, Ute Völker, Maria Wildeis und Emily Wittbrodt. Infos
31.08.24 Rock am Beckenrand Wolfshagen
Willkommen beim Rock am Beckenrand Festival – wo Musik und Freibadspaß zu einem unvergesslichen zweitägigen Festival verschmelzen! Am Rande eines malerischen Dorfes gelegen, bietet dieses einzigartige Festival ein unvergleichliches Erlebnis. Punk, Rock, Metal, Elektronik – das Festival bietet einen abwechslungsreichen Genre-Mix.
Shirley Holmes (Foto) aus Berlin kommen mit ihrem „Sport mit Gitarre“ zu Besuch. Marie Curry, bekannt aus der Hamburger Rap-Crew Neonschwarz, macht auf ihrer Solo-Tour Station am Beckenrand. The Sensitives sind eine wilde Mischung aus Punk, Rock´n Roll, Ska und Folk. Deine Cousine, ok.danke.tschüss, Fraupaul, Lizzy u.v.m. werden auch da sein. Ein malerischer Campingbereich, ein Überraschungs-Headliner, Pool-Pogo, Bier-Yoga, Unterwasser-Shootings und mehr Highlights erwarten euch. Infos
31.08. – 01.09.2024 Jazz Open Hamburg
Das JAZZ OPEN HAMBURG Festival 2024 findet dieses Jahr am 31. August und dem 1. September statt. Von knallenden Big Band Sounds, Modern Jazz, über Electronic bis hin zu Flamenco Vibes wird eine breite Vielfalt an Jazzspielarten im Musikpavillon/Planten un Blomen geboten. Mit dabei ist die junge Band Cansu Arat Group (Foto), deren Mitglieder sich an der HfMT in Hamburg kennengelernt haben. Für ein Konzert bei der Jazz Open erweitert sich das Jazul Duo um die junge, 2023 mit dem IB- SH Jazz Award ausgezeichnete Sängerin, Komponistin und Gitarristin Ella Burkhardt. Die britische Klarinettistin Samantha Wright ist mit ihrem Bandprojekt IVYMIND vertreten. Das Nordsnø Ensemble um die Sängerin Lotta Leitz hat sich der Verbindung von skandinavischer Folklore mit Elementen des zeitgenössischen Jazz verschrieben. Infos
31.08. – 07.09.2024 Cologne Jazzweek
Nach drei erfolgreichen Ausgaben mit Rekordbesucherzahlen und der Auszeichnung als „Festival des Jahres“ beim Deutschen Jazzpreis 2023 setzt das Festival im Jahr 2024 seine Erfolgsgeschichte fort. Das internationale Jazzfestival der Kölner Jazzszene vom 31.8. – 7.9.2024. bietet über 50 Konzerte auf 17 Bühnen in der gesamten Stadt, wo ihr der Musik von Simin Tander, Farida Amadou, Joanna Duda, Jelena Kuljić, Lilly Joel Plays The Organ, Elvin Brandhi, SALOMEA, Dog Soup, Kirke Karja, PLEXUS u.v.m. lauschen könnt. Hendrika Entzian komponierte und arrangierte für das Bundesjazzorchester (Bujazzo) ein Programm und zeigt dies bei der Jazzwoche. Sun-Mi Hong (Foto) hat sich als feste Größe der niederländischen Improvisationsszene etabliert und kommt mit ihrem neu gegründeten BIDA Orchestra nach Köln. Das FLINTA* Kollektiv shared PLANET 9 präsentiert Eigenkompositionen von Studierenden zu den Themen Feminismus, Menschenrechte und Gender-Equality. Bei ihrem neuen Programm „Geometriks“ legt die französische Pianistin, Keyboarderin, Synthesizerspielerin und Komponistin Maïlys Maronne ihren Mitmusikern als Inspiration geografische Leadsheets auf die Pulte, die es ihnen erlauben, die Musik flexibel zu handhaben und zu gestalten. Infos
Beitragsbild: Dockville Festival


In diesem Jahr findet das Festival unter dem Motto ESSENTIALS WORLDWIDE statt. Das 19. Festival fokussiert sich auf die Entwicklung der Stilistik im aktuellen Jazzgeschehen. Es werden alte Stile neu aufgegriffen, mit neuen technischen Möglichkeiten experimentiert, musikalische Grenzen auch zu den sich öffnenden Randgebieten des Jazz verschoben und neue Ideen innerhalb bereits zusammengesetzter Jazzstile entwickelt. Gleichzeitig erfolgt der Blick auf die globale Migration und zunehmende De-Nationalisierung im Jazz. Letztere findet ihren Widerhall in der Präsentation von künstlerischen Formationen, deren künstlerisches Zusammenfinden sich völlig unabhängig von der Zugehörigkeit zu einem Staat vollzieht. Das Publikum kann in diesem Jahr 19 Veranstaltungen erleben: elf Konzerte (davon vier Doppelkonzerte), drei Konzerte im Rahmen von Jazz For Kids, einen Jazzgottesdienst, zwei Workshops, einen Stadtrundgang und ein Open Air Festival. Das Eröffnungskonzert bestreitet das Macha Gharibian Trio. Stefanie Boltz wird ihr neues „Female!“-Programm vorstellen. Außerdem werden das 13-köpfige Sarah Chaksad Large Ensemble, Amina Claudine Meyers, Marilyn Mazurs Shamania, Joy Denalane, Fünfmalfünf, Songland Trio u.v.m. erwartet. Auch Nachwuchsstars wie Virginia MacDonald, Emma Rawicz und Afra Kane (Foto) sind dabei. Am 04.05. heißt es im Rahmen des Halleschen Themenjahres 2024 unter dem Titel „KOMM RAUS ZUM SPIELEN!“: die Veranstalter*innen laden gemeinsam mit dem Leiter des Jugendblasorchesters alle, die ein Instrument spielen können und möchten, zu einem gemeinsamen Musizieren („Jazzen“) zum SWH-SAALEJAZZ ein.
In diesem Jahr wird das Queer Festival 15 Jahre alt! Anlässlich dazu, lädt
Das Duo Okzitanis lädt zu einem historischen Tanzfest mit Tänzen, Musik & Tafelfreuden aus Mittelalter & Renaissance. Zum Tanz lässt das Duo Okzitanis Dudelsack, Trommeln und Saiten erklingen und leitet die Tänze an. Vorkenntnisse sind nicht nötig und alle können gleich mittun. Getanzt wird von allen gemeinsam als Gruppe – ein Riesenvergnügen für alle, die gerne gemeinsam tanzen und feiern. So könnt ihr gemeinsam im Festsaal des Gasthof Obermaier in Trudering bei Tanz und Musik den Frühling begrüßen. In den Tanzpausen serviert der Obermaier ein 2-gängiges historisches Mahl. Okzitanis unterhalten dazu ganz stilecht mit lieblichem Sang und Klang und es bietet sich Gelegenheit zum Plaudern und Kennenlernen.
Seit 1990 veranstaltet das Kulturforum Schorndorf die Schorndorfer Gitarrentage. Die ehrenamtlich arbeitende Programmgruppe der Gitarrentage besteht aus musikbegeisterten Menschen, meist auch selbst Musiker*innen und Gitarrist*innen, die ihr Wissen in verschiedenen Stilrichtungen der Gitarrenmusik in die Festivalplanung einbringen. Dieses Jahr gibt es einige Workshops, und auch die Konzerte dieses Jahr werden facettenreich:
Mit mehr als 20 Konzerten bringt das Landesjazzfestival Baden-Württemberg vom 8. bis 20. Mai 2024 Musik an unterschiedlichste Orte in der Stadt. Unter dem Festivalmotto „Beyond Borders“ gastieren in Tübingen international renommierte Bands und Künstler*innen, die die Vielfalt und Lebendigkeit der deutschen Jazzszene und junge Sounds auf die Bühne bringen. Das Festival bespielt Konzertsäle, Clubs und Lounges, sowie Kirchen und auch exklusiv ein Radiostudio oder eine ehemalige Fabrikhalle am Neckar. Umrahmt werden die Konzerte von Talks, Sessions, Workshops und Filmen. Das Festival öffnet den Horizont von modernem Jazz über Dancefloor zu Musik aus der Ukraine oder Indien, zu Fusion- und Crossover-Projekten. Mit Tamara Lukasheva & Matthias Schriefl und ihrem Duo MATRIA, Mareike Wiening NYC Quintet, Linda Kyei Swing Combo, FUZ4tet, Anke Helfrich Trio, Fola Dada & Band feat. Joo Kraus, Gee Hye Lee Trio feat. Song Yi Jeon (Foto), u.a.
Auch der 26. Venner Folkfrühling bietet wieder einen bunten Querschnitt durch die nordeuropäische Folk Musik und darüber hinaus. Bereits am Himmelfahrts-Donnerstag startet das Festival mit einem irischen Abend. Der Freitagabend sowie der Samstagnachmittag stehen dann ganz im Zeichen der deutschsprachigen Musik.
Stell Dir das Afro-Pfingsten Festival als ein lebendiges Gemälde vor, in dem jede Farbe, jeder Akzent und jedes Detail zum Leben erwacht. Das Festival ist wie eine farbenfrohe Leinwand, voller Aufregung und Wunder. Es ist ein Fest der Vielfalt und Kreativität. Ein Mosaik der Kulturen. Aber erst durch die rund 85.000 Besucher*innen, mehr als 300 Freiwilligen und über 250 talentierten Künstler*innen wird das Bild zu einem einzigartigen Afro-Pfingsten voller Lachen und Freude. Seit über 30 Jahren verwandelt sich die Stadt Winterthur während den Afro-Pfingsten in eine interkulturelle und multikulturelle Begegnungszone. Auch dieses Jahr findet in der charmanten Winterthurer Altstadt ein vielseitiger Markt mit rund 250 Ständen statt. Es ist ein Markt der Sinne mit Kulinarik aus aller Welt, internationalem Kunsthandwerk und einem breiten Kulturangebot.
About Pop ist die einzige Veranstaltung für aktuelle Themen rund um Pop-Kultur und Pop-Musik in Stuttgart mit Strahlkraft auf die gesamte Region und Baden-Württemberg. Sie findet jährlich als Festival & Convention auf dem Wizemann Areal in Stuttgart-Bad-Cannstatt statt. 2024 findet sie zum sechsten Mal und zum ersten Mal zweitägig statt!
50 Jahre Lesbenfrühlingstreffen und es wird ein Festival!
Die heutige Schweizer Jazzszene zeigt sich mutig, selbstbewusst und bewegt sich spielend über stilistische Grenzen hinweg. Das 35. Schaffhauser Jazzfestival hebt vom 20.-25. Mai 2024 den Vorhang und zeigt in alle Richtungen weisende Forschungsexperimente. Die spannende Kombination von etablierten Tonangeber*innen und noch wenig bekannten Entdeckungen können nur in Schaffhausen in solcher Dichte erlebt werden. „Würde es das Schaffhauser Jazzfestival nicht geben, so müsste es erfunden werden“: Dieses Zitat von Beat Blaser bringt bis heute die Schaffhauser Werkschau auf den Punkt.
Mit dem Titel „Blue in Green“ präsentieren die diesjährigen Hildener Jazztage 12 künstlerisch hochwertige Jazzkonzerte in gewohnt angenehmer und familiärer Atmosphäre. In diesem Jahr eröffnet wieder eine Frau das Festival, Karolina Strassmayer, die im Duo mit Drori Mondlak die Formation Klaro! darstellt. Das Duo verbindet die Lyrik der europäischen Klassik und Folklore mit der rhythmischen Kraft des amerikanischen Jazz und der harmonischen Raffinesse der zeitgenössischen Musik. Am 23.05. präsentiert die Bassistin und Sängerin Kristin Korb mit ihrem Trio ihr neustes Projekt, eine Neuinterpretation und gleichzeitig Hommage an die Eurythmics. Am Freitag, dem 24.05. tritt die Gewinnerin des WDR Jazzpreises 2024, Caris Hermes, in Hilden auf. Mit ihrem Quartett und ihrem Kontrabass bringt sie die Vielfalt ihres Spiels in die Stadthalle. Mit Mara Minjoli (Foto), die mit dem João Luís Quintet das Album „Afro Sambas“ neu interpretiert, klingt das Festival am Sonntag aus. Die Sängerin, deren Vater aus Kamerun stammt, lässt ihre afrikanischen Wurzeln in ihrem Gesang erkennen, die wunderbar mit den brasilianischen Sounds des Quartetts harmonieren.
3 Tage, 4 Bühnen, mehr als 20 Bands und dann auch noch eintrittsfrei – das sind die Jazztage in Idar-Oberstein. Zurecht gehören sie zu den Highlights in Rheinland-Pfalz. Schwerpunkt in diesem Jahr sind südeuropäische Jazzformationen wie die Gruppe Mother um die griechisch-stämmige Bassistin Athina Kontou, die fusioniert, was unvereinbar scheint: griechische Musik und Jazz. Die derzeit erfolgreichste junge Jazzgruppe Europas, Mama Shakers aus Paris, wurde von der Sängerin und Trompeterin Angela Strandberg gegründet und performt den alten, wilden Jazz der „Roaring Twenties“ mit jugendlichem Elan. Auch die deutsche Jazzszene ist vertreten. Die Jazzrausch Bigband (Foto: Sebastian Reiter) um Monika Roscher präsentiert zu ihrem 10. Jubiläum ein mitreißendes Programm orchestralen Techno-Jazz‘. Meret Becker präsentiert das Programm “Le Grand Ordinaire”, eine Collage aus musikalischen Bildern und surrealen Liedern, die von Reisenden erzählen. Außerdem werden Federkeil Music Electro Swing feat. Silke Hauck (und den female horns), Holler My Dear, Boogie Royal feat. Frank Riehm, Mrs. King & her Jewels, Franzi Allers Band Conic Rose u.a. erwartet. Die 15jährige blinde Pianistin Sophia Brandt tritt mit ihrem Jazz Trio auf.
Vom 24. bis 26. Mai 2024 verwandelt die Lahnsteiner Musikszene die Rheinanlagen in Oberlahnstein in ein wahres Paradies für alle Festivalliebhaber*innen. Von lokalen Bands bis hin zu aufstrebenden Künstler*innen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zum Beispiel solltet ihr den Auftritt von Diana Ezerex (Foto: Viola Patzig) nicht verpassen, die mit ihrer herausragenden und berührenden Wortgewalt und neuem Sound eine intensive Geschichte des Seins erzählt und das Publikum herausfordert, sich mit Fragen der Identität, Zugehörigkeit und Persönlichkeit auseinanderzusetzen. Die fünfköpfige FLINTA*-Band Bubs. zeichnet sich durch ihren vier- bis fünfstimmigen Gesang aus und kämpft für Gleichberechtigung, ein tieferes Diversitätsbewusstsein bei sich selbst und in der Gesellschaft und gegen Diskriminierung aller Art. Serpentin ist eine Ausnahmekünstlerin, die mit ihrem einzigartigen Indie-Elektro-Sound Genregrenzen sprengt und in ihrem selbstproduzierten Sound einen Sturm aus Freiheit und Schmerz entfacht. Mit ihrer rohen Energie und ihrem ungezähmten Geist ist die Punkband Alarmbaby die Stimme der Rebellion. Angeführt von der charismatischen Sängerin Mary-Anne, setzen sie mit ihrer einzigartigen Besetzung die Bühne in Brand. Außerdem sind Flora, Aennis, Brenda Blitz, u.v.w. dabei. Am Sonntag, dem 26. Mai 2024, gibt es ein buntes Kinderprogramm, einen faszinierenden Drachen-Walk-Act und jede Menge Unterhaltung von den Vereinen aus Lahnstein. Übrigens: der Eintritt zu allen Konzerten ist kostenlos, es wird aber um einen Solibeitrag gebeten.
Am 24. + 25.05.2024 findet zum vierten Mal das Futur 2 Festival im Elbpark Entenwerder statt. Bis zu 5.000 Besuchende kamen bei den letzten Ausgaben an die Elbe und haben gemeinsam bewiesen, dass Nachhaltigkeit und Spaß sehr gut zusammenpassen. Denn: das Futur 2 Festival ist komplett energieautark – das heißt der komplette Strom für das Festival wird regenerativ vor Ort erzeugt. Das geht zum einen über verschiedene Solaranlagen und zum anderen über die Muskelkraft des Publikums. Das muss nämlich auf Fahrrädern mit einem Generator im Hinterrad Strom für eine der Bühnen erzeugen – das macht nicht nur Spaß, sondern macht den Wert von Strom auch gleich am eigenen Leib „erfahrbar“. Auch der Rest des Festivals ist nachhaltig organisiert: vom Müll(vermeidungs)konzept, über Gastronomie und Mehrweg bis hin zur nachhaltigen Anreise und Logistik. In diesem Jahr lockt das Festival wieder mit zahlreichen Liveacts, DJs und einem Rahmenprogramm rund um Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
Im Frühjahr 2004 eröffnete das Kulturzentrum, damals noch im Lokschuppen der Hafenbahn. Jetzt blicken die Macher*innen auf 20 Jahre Konzerte, Hafenkino, Klubnächte, Schafe und Café zurük – und das muss gefeiert werden! Polytechnisches Amüsement: das Programm des Festivals wird Stück für Stück veröffentlicht – es gibt Bands, DJs, Film, Kulinarisches, Kunst und Kurioses. Bisher bekannt gegeben sind: Brimheim (DK) (Foto: Andre Hansen), Ice Hokku (IL), Matching Outfits (DE)
Europas größtes Festival für afrikanische Musik und Kultur! Das Africa Festival besteht seit 1989 und ist das größte und älteste Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa. Über 7630 Musiker*innen und Künstler*innen aus 56 Ländern Afrikas und der Karibik sind bisher in Würzburg aufgetreten und haben mehr als 2.675.000 Besucher*innen den kulturellen Reichtum des afrikanischen Kontinents vor Augen und Ohren geführt.
Innovativ, berauschend und erfrischend anders erlebt man hier das Akkordeon von seiner schönsten Seite. Seit 2009 versammelt der Niederländer alljährlich Musiker*innen aus unterschiedlichsten Ländern zu einem überraschenden Ensemble-Mix quer durch sämtliche Stilarten. Ob traditionell oder zeitgenössisch, folkloristisch, klassisch, jazzig – das Programm voll sprühenden Temperaments, Esprit und Poesie ist eine einzige Liebeserklärung an das Instrument der unbegrenzten Möglichkeiten.
Jedes Jahr im April findet das jazzahead! Festival parallel zur jazzahead! Messe in Bremen statt. Gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartner*innen organisieren die Macher*innen ein stadtweites Musik- und Kulturprogramm rund um den weltweit größten Treffpunkt der Jazzszene. Auf dem Programm steht die sagenhafte CLUBNIGHT, die ihr nicht verpassen solltet. An unzähligen Orten der Stadt finden – auch Open Air -Konzerte statt, mit Monika Herzig’s Sheroes, Mafalda Minnozzi, Marcia Bittencourt, Hilde Louise Asbjørnsen Quartet, INUI, Miriam Ast Trio (Foto), Miriam Fornari, Lisa Wilhelm Quartett, Ingen Navn Trio, INEZA, Emma Smith, Amirtha Kidambi Elder Ones, Betty Accorsi, Alto for Two, Tori Freestone and Alcyona Mick, Nana Rashid, Mother, Ganna Gryniva, Siri Svegler & Band, Kira Linn Linntett, Kristin Korb Trio, Elmo Nero u.a. In Kooperation mit dem ADFC und dem Clubverstärker e.V. werden geführte Radtouren durch die jazzahead! CLUBNIGHT angeboten (Anmeldung per
Was 2005 hoffnungsfroh begann, hat sich längst zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt: Zum zehnten Mal verwandelt sich das Kurhaus Bad Hamm vom 12. bis zum 14. April 2024 in eine brodelnde Metropole und lädt zu einer spannenden musikalischen Reise in das vielfältige Spektrum der Jazzmusik ein. Denn so unterschiedlich wie das Publikum ist auch der Jazz selbst: viele Stile, Formationen und Künstler werden in diese Schublade einsortiert. Daher haben wir lange gesucht und sorgfältig gehört, um ein möglichst breitgefächertes, spannendes Programm auf die Beine zu stellen, dass entspannt, aber auch aufregt, ungewöhnliche Hörerlebnisse bietet – aber vor allem einfach hörens- und sehenswert ist.
Salam Music & Arts Festival ist ein Musik-, Kunst- und Kulturfestival, das seit mehr als 20 Jahren an verschiedenen Locations in ganz Wien über einen Zeitraum von 10 Tagen im Frühjahr über die Bühne geht. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf Musik aus dem arabischen Raum und darüber hinaus, das vielfältige Spektrum umfasst aber auch bildende Kunst, Literatur, Tanz und Performance. Mit der großen Bandbreite möchte Salam Music ein vielseitig interessiertes und neugieriges Publikum begeistern und ein aufregendes Festivalerlebnis ermöglichen.
Das Internationale Frauen Film Fest Dortmund+Köln ist Deutschlands größtes Forum für Frauen in der Filmbranche und präsentiert herausragende Filme von Frauen aller Genres und Stilrichtungen. Seit mehr als 40 Jahren trägt das Festival aktiv dazu bei, dass Filme von Regisseur*innen mehr gesehen, geschätzt und kanonisiert werden. Wir stärken den Einfluss von Frauen in allen Gewerken der Kinoindustrie: allen voran die Regisseur*innen, aber auch Bildgestalter*innen, Produzent*innen, Drehbuchautor*innen, Komponist*innen, Schauspieler*innen und viele mehr.
JETZT aber werden starke Saiten aufgezogen, denn der Bass ist der Boss. Jazztage jetzt in Magdeburg und die klingen nach: Freiheit, die keine Attitüde ist, sondern gelebt wird im befreiten Spiel der unbegrenzten Möglichkeiten im zeitgenössischen Jazz, der untauglich ist für Truppenbetreuungen aller Art. Der friedlich ist, aber zornig sein kann und laut und leise allenthalben brüllende Kommandos übertönt. Sechs fulminante Konzerte erwarten die Besucher*innen: Das MOVE String Quartet (Foto) von Susanne Paul verbindet Klangparameter der europäischen Klassik mit den Improvisationsstrukturen des Jazz. Das Aurora Oktett verbindet Streich- und Jazzquartett, Jazz und Klassik. Außerdem dabei Half Easy Trio + Tamara Lukasheva.
Vom 18. bis 20. April 2024 ist es endlich wieder so weit! In 2024 geht der Popsalon bereits in die 12. Runde. Anschnallen bitte! Das Haus der Jugend, die Kleine Freiheit, der Rosenhof, der Hyde Park, der Bastard Club und natürlich die Lagerhalle bieten den unterschiedlichsten Künstler*innen eine Bühne. Gespielt wird mal wieder alles, was zum Pop dazu gehört. „Edeltrashiger Deutsch-Rap-Punk mit Abrissgarantie“ nennt MC Lynger ihren Style. Die schottische Band Midas Fall mischt Elemente von Post-Rock, Prog und elektronischen Klängen kombiniert. Außerdem sind Göhrl, Lawn Chair (Foto: Frederike Wetzels), Madeline Juno, Nothhingspecial, u.v.w. am Start.
15 Jahre Jazzfest Bonn! Das Jazzfest Bonn geht in seinem Jubiläumsjahr neue Wege. Mit über 30 Konzerten, drei neuen Spielstätten und rund 150 Musiker*innen ist das Festival auf Wachstumskurs. „Der Jazz ist in Bewegung, und wir sind es auch“, so Festivalleiter Peter Materna. „2024 richten wir den Blick auf die Zukunft der improvisierten Musik.“
Das erste intersektionale queerfeministische Musik-, Talk-, Performance-, Wort- und Workshopfestival zu Sexueller Utopie im Hamburger Schauspielhaus! Utopisch heißt nicht unrealistisch – sondern zukünftig! Am 20.April 2024 treffen sich für 12 Stunden Künstler*innen und Denker*innen der Sparten MUSIK, TALK, PERFORMANCE, WORT & WORKSHOPS im Deutschen Schauspielhaus und werden gnadenlos naiv und radikal konkret eine Utopie ausmalen, wie eine selbstbestimmte, freie und gerechte Welt für ALLE aussehen kann. Mit dabei sind Malonda, Finna Luxus, JNNRHNDRXX, KRAUS, Polyriker, Tobias Born, Eli Kappo, Katharina Wisotzki, Fikri Anl Altnta und Alice Hasters (Foto: Liv Plotz).
Das c/o pop Festival bringt seit 2004 nationale wie internationale Acts aus den Bereichen Electro, Indie, Hiphop/Rap und verwandten Stilen auf Kölner Bühnen – darunter etablierte Künstler*innen wie Newcomer*innen. In den letzten Jahren hat sich der Fokus immer mehr in Richtung nationale Newcomer*innen verschoben – schließlich versteht sich die c/o pop als Entdeckerfestival. Dieses Jahr mit dabei sind unter anderem: Baby B3ns, Ellice, NESS, Ikkimel, Art School Girlfriend, Eli Preiss, SERPENTIN, Aka Kelzz (Foto: Mona Shani), Deslin Ami Kaba und viele mehr!
Das 2-tägige Festival Houbara – Resonanzen Iran versteht sich als ein Ort des Austauschs, neuer Begegnungen und geteilter Erfahrungen. Das Festival ist Künstler*innen und Ensembles gewidmet, die Genregrenzen infrage stellen und dabei eigene Klangwelten erschaffen und erforschen. Ein Fokus liegt dabei – neben vielschichtiger Musik – auf persischer Lyrik, die nicht nur seit Jahrhunderten zur Weltliteratur gehört, sondern auch im Alltag ein wichtiger Bestandteil iranischer Kulturen ist. Freut euch auf: Cymin Samawatie Trio, Tara Fatehi, Padideh Naderi (Foto: Moein Hasheminasab) und viele mehr!
Im Mittelpunkt des folkBALTICA Festivals vom 27. April – 05. Mai 2024 steht diesmal ein ganz besonderes Instrument: die Stimme. Der Titel „Singt! · Syng!“ verbindet die Ankündigung großartiger Vokalist*innen und Instrumentalist*innen mit der Einladung an das Publikum, das Festival musikalisch zu bereichern. Mit leiser Stimme oder lautem Gesang, auf jeden Fall individuell und ganz persönlich.
Was kann man in diesen irren Zeiten miteinander, füreinander und gemeinsam musizieren, singen und tanzen? – Das ist die Frage, die sich durch das 1. FOLK FOR FUTURE-Fest zieht, das am 8. und 9. März im Ost-Passage Theater Leipzig stattfindet. Ob Liedermacherin, Folkmusiker, Chorsängerin oder Tänzer, wir werden gemeinsam erkunden, wie wir uns kulturell und künstlerisch positionieren – gegen rechts und für eine sozial-ökologische Transformation. Tagsüber gibt es Workshops zum Thema, viel Raum für Austausch, Kennenlernen und Kreativsein – abends laden wir Künstler:innen ein, ihren Blick auf die Gegenwart auf die Bühne zu bringen. Singer/Songwriter lieferten den Soundtrack zur Umwelt- und Friedensbewegung der 70er und 80er – was haben sie uns heute zu erzählen?
Sie haben sich sicher gewundert, dass das ehemalige Internationale Klezmer Festival nun Jewish Music Today Fürth heißt. Mit der 19. Ausgabe haben die Veranstalter*innen sich entschieden, die ganze Vielfalt der jüdischen Musik im Titel abzubilden. Eine Vielfalt, die das Festival schon seit längerem präsentiert. Verstärkt wird diese nun durch neue Impulse aus der aktuellen jüdischen Musikszene. So wird das Festival mit einer israelischen Musikerin – Hadar Maoz (Foto)– eröffnet, die 2500 Jahre Kulturgeschichte in Musik und Performance vereint und für ein friedliches Miteinander auf der ganzen Welt appelliert. Diese Botschaft steht als Sinnbild für das ganze Festival. Konzerte erstklassiger internationaler Musiker*innen im Kulturforum bieten hierzu Gelegenheit ebenso wie die Eröffnungsparade durch die Gustavstraße, Kneipen-Konzerte, gemeinsamer Tanz und herausragende Workshops. Filme, Führungen und ein öffentlicher Shabbat-Gottesdienst laden ein, mehr über jüdische Lebenswelten zu erfahren. Auch das für das letzte Festival in Auftrag gegebene Kinder-Musical Ben & David kommt aufgrund des großen Erfolgs noch einmal auf die Bühne!
132 Künstler*innen aus 29 Ländern, 14 Konzertabende in 7 Locations – das gibt es im Frühjahr beim „Over the Border – Music Diversity Festival“ in Bonn zu erleben. Vom 10. März bis 27. April 2024 bietet die Veranstaltung eine musikalische Reise durch urbane Afrobeats, Latin Salsa & Cumbia, Balkan Beats, keltische Folkabende, Jazz und mehr. Mit dabei sind B.C.U.C aus Südafrika, Lisa Canny sowie Kilá aus Irland, die polnische Bassistin Kinga Głyk, Bernadette La Hengst u.v.w. Außerdem macht mit der „Akkordeonale“ das einzige tourende internationale Akkordeonfestival der Welt Halt beim Over the Border Festival und gibt ein Konzert mit hochkarätiger Besetzung und unterschiedlichsten kulturellen Einflüssen. Unter dem Motto „Silence is Violence“ trägt bereits seit der ersten Festivalausgabe 2016 insbesondere das Projekt Local Ambassadors mit möglichst unterschiedlichen Perspektiven zur Überwindung von Grenzen und für Anerkennung, Verständigung gegen Ausgrenzung, Verfolgung und Krieg bei. Das facettenreiche Projekt findet jedes Jahr mit einem komplett neuen Line-up statt. Dabei kommen Protagonist*innen mit unterschiedlichsten kulturellen Identitäten aus der Region mit internationalen Musiker*innen wie der Cellistin Nesrine (Foto) zusammen, proben gemeinsam und treten miteinander auf.
Die Salzachstadt wird für eine Märzwoche lang zum Mekka internationaler Jazzgrößen! Neben den großen Hauptkonzerten in Alt- und Neustadt gibt es ein Extraprogramm, wie die Jazznight oder ein Frühschoppen. Seit 1970 bedeutet Burghausen Jazz. Neben den großen Hauptkonzerten in Alt- und Neustadt gibt es ein Extraprogramm, wie z. B. die Jazznight in den Lokalen der Altstadt, ein Frühschoppen oder die Sessions im Jazzkeller des Mautnerschlosses, bei denen oft die umjubelten Musikstars spontan einsteigen. Die jährliche Jazzwoche gehört international zu den großen Festivals ihrer Art, Burghausen wird zum „bayerischen New Orleans“: Gäste aus aller Welt – und natürlich die Burghauser*innen selbst – machen die Nacht zum Tage, das bunte Gewimmel von Konzertbesucher*innen und Musiker*innen reißt die Salzachstadt aus ihrem behaglichen Winterschlaf – oder besser gesagt aus einem knapp dreimonatigen Jazz-„Entzug“ – mit Extra- Power Jazzgenuss. Dieses Jahr könnt ihr euch unter anderem auf Laura Jurd, FEH, ROSETTES, Justina Lee Brown (Foto), Ana Carla Maza, Monika Roscher Bigband, OF CABBAGES AND KINGS und viele mehr freuen!
Grenzen verschwimmen und Genres prallen aufeinander – die 15. Ausgabe des internationalen KLAENG Festivals präsentiert vom 15. – 17. März im Stadtgarten Köln das „Jetzt“ der aktuellen Musik. Das Festival beginnt mit einer magischen Stimme: Scheinbar mühelos lässt Sanem Kalfa sie emporschweben, verdichtet sie zu Melodien, Stimmungen, Emotionen, Sehnsüchten, Träumereien. Ansässig in Amsterdam, geboren in Trabzon an der türkischen Schwarzmeerküste, verknüpft Sanem Kalfa folkloristische Wurzeln mit Jazz, Chanson, Pop und Improvisierter Musik zu einer emotionsgeladenen Reise ins Innere. Eine weitere, hinreißende Stimme im diesjährigen Festivalprogramm, so überraschend wie konsequent platziert als funkelndes, solistisches Highlight: Wallis Bird (Foto). Die Lieder der irischen Singer-Songwriterin mit Wohnsitz Berlin handeln von Vertrauen, Alkoholmissbrauch, Stagnation oder von Selbstoptimierung und bleiben bei aller (Ein-)Dringlichkeit doch vorrangig stets musikalisch überzeugende Statements. Kaja Draksler, geboren in Slowenien, ausgebildet in New York, ist Weltbürgerin und (Klang-)Weltreisende mit ihrer ganz eigenen, unvorhersehbaren, berauschenden Sprache.Es ist unmöglich vorherzusagen, in welche Klangwelten sie eintauchen wird. Wenn sie ihr Klavier mit vertrauten Harmonien, aber auch mit spröden Dissonanzen, mikrotonalen Erfindungen und präparierten Effekten zu Erklingen bringt, geht die Reise ins Unbekannte los, weit hinaus über vertraute Grenzen. Die irisierenden Klangfarben von Mirna Bogdanović bereichern das Festival-Programm um eine aufregende Facette. Zunächst studierte Mirna Bogdanović klassisches Klavier in Ljubljana, danach Jazzgesang in Klagenfurt, schließlich zog es sie nach Berlin, wo sie ihre Erfahrungen, Vorlieben und Leidenschaften in ein bestechendes, persönliches Konzept einfließen ließ: Klassik und Impressionismus, Jazz und Fusion, Indie-Pop und diverse elektronische Spielformen ergänzen sich zu intensiven Klanggedichten. Freut euch auf ein tolles Festivalwochenende im Stadtgarten Köln!
Rund 70.000 Frauen leben in Offenbach. „Sie und alle anderen nimmt der Internationale Frauentag am 8. März in den Blick, der auf bestehende Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern hinweist. Gendergap, die Fragilität von Frauenrechten, häusliche und sexualisierte Gewalt, Unterdrückung: Schlagworte wie diese zeigen, dass für 50 Prozent der Weltbevölkerung noch viel im Argen liegt. Und auch wenn Frauen in den westlichen Industrienationen den Männern formaljuristisch gleichgestellt sind, klaffen auch hier bei Themen wie Bezahlung oder Care-Arbeit erhebliche Lücken. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir uns auch als Stadt Offenbach diesen Themen annehmen und ihnen zu öffentlicher Wahrnehmung verhelfen. Das ist Sinne und Zweck unseres Programms zum internationalen Frauentag.“ so Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. Wie also geht es Frauen im 21. Jahrhundert, welche Rollenbilder prägen ihr Selbstverständnis und wie steht es um ihre Entfaltungsmöglichkeiten? Annäherungen und Antworten an diese und andere Fragen gibt das umfangreiche Veranstaltungsprogramm des Frauenbüros, das vom 1. bis 15. März zu Ausstellung, Diskussionsrunden, Vorträgen, Kino und Mädchenfest lädt.
Anlässlich des Internationalen Frauentags (8. März) feiern Münchner*innen gemeinsam queer-feministische Errungenschaften in der Kulturszene und darüber hinaus mit inspirierenden, künstlerischen Positionen aus der Musik.Der #sieinspiriertmich Kickoff-Event am 3. März ist Auftakt für acht folgende spannende und inspirierende Projekte im März – veranstaltet von Münchner queer-feministischen Kulturinitiativen! 
Am 08. März 2024 veranstaltet das Knust ganz im Zeichen des Feministischen Kampftages, ein Konzert mit Lia Şahin aka the Mistress of Ceremony, die jede Bühne auseinandernimmt und nur so vor Energie strotzt. Die Beatboxerin, Rapperin und Produzentin ist Teil des Rap-for-Refugees-Team und kommt nicht allein, sondern kuratiert einen ganzen Abend mit Traum-Line-Up, das die feinsten MCs der Nation zusammenbringt und für einen unvergesslichen Abend sorgen wird. All genders welcome – Sexismus & Rassismus bleiben vor der Tür!
Die Kessen Berlinessen geben den kessen Auftakt zum Frauentag mit ein paar witzigen Frauenpower-Liedern und grooven euch in Partystimmung!
Dies ist eine Veranstaltung des “Freundeskreis Medientreff”. 1975 hat die UN den 8. März zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ ernannt, aber noch immer kämpfen weltweit Frauen um ihr Recht auf Bildung, gerechte Bezahlung und Selbstbestimmung. Voller Mut riskieren sie alles und verdienen damit unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung. Das wollen wir gemeinsam feiern und begehen diesen wichtigen Tag mit dem bekannten Liedermacherinnen-Duo Christine Leban und Uta Desch. Die beiden begeistern durch ihre frechen Texte und kraftvollen Stimmen, die aber auch zart und mitfühlend sein können. Es erwartet uns ein warmherziger, feministischer und unterhaltsamer Abend mit eingängigen Melodien, wunderschönen Stimmen und viel Gefühl ergänzt durch kurze Wortbeiträge ausgewählt und vorgetragen von Mitgliedern des Freundeskreises.
Lindy Huppertsberg gehört zu den ersten Jazz-Bassistinnen Europas. Sie kann auf fast 45 Jahre Bühnenerfahrung zurückblicken und spielte in über 60 Ländern der Erde. Huppertsberg ist Ehrenbürgerin der Stadt New Orleans und wurde von der Bass-Legende Ray Brown zur ‚Lady Bass‘ geadelt. Sie ist nach wie vor das einzige weibliche Mitglied der Frankfurter Barrelhouse Jazzband. Als Frau am Bass hat sie schon einiges erlebt. Da gibt es viel zu erzählen – mit Humor und Wortwitz, flankiert von Videos, Audios und Bildern. Zusammen mit Angela Fontera am Schlagzeug und Andreas Hertel am Piano sorgen sie im Trio für abwechslungsreiche, humorvolle und mitreißende Unterhaltung mit dem ein oder anderen überraschenden Geheimnis aus den Kulissen des Jazzmusiker*innen-Daseins.
Die JAM MUSIC LAB Privatuniversität für Jazz und Popularmusik veranstaltet am 9. März 2024 den zweiten Jazz Girls Day in Wien. In einem Workshop sind Teenagerinnen im Alter von 12-18 Jahren aufgerufen, gemeinsam und in spontan zusammen gestellten Bands zu jammen und zu musizieren. Dabei unterstützt und angeleitet werden sie von den international erfolgreichen Jazzmusikerinnen Monika Herzig (Klavier), Gina Schwarz (Kontrabass) und Chanda Rule (Gesang). Im Vordergrund steht der Spaß am gemeinsamen Improvisieren und Experimentieren. Konkrete musikalische Vorkenntnisse im Jazz sind nicht erforderlich – wer aber schon erste Erfahrungen am Instrument oder der Stimme gesammelt hat, besitzt alle Voraussetzungen, um als GirlsDayJazzerin einen Tag lang richtige JAM-Bühnenluft zu schnuppern. Im Anschluss an den Workshop und die Arbeit in Combos finden Kurzkonzerte der Bands statt, zu der Freund*innen, Familien und alle Interessierten eingeladen sind.
02. – 03.02.2024 PuPaPo Festival Düsseldorf
41 Acts aus 15 Ländern während 7 Festivaltagen an den unterschiedlichsten Spielorten in ganz Baden: das bietet das OOAM 2024! Das Line-Up ist pickepackevoll mit tollen Bands, DJs & Solomusikerinnen: HJirok (Foto: Siamand Mohammadi) heißt die von Hani Mojtahedy erfundene Kunstfigur der im Iran geborenen, kurdischen Künstlerin und Sängerin, die elektronisch bearbeitete Sufi-Musik aus Kurdistan und von anderswo, Setar-Melodien pulsierende Rhythmen, Fieldrecordings und Dub-Effekte mit ihren unkonventionellen Gesangstechniken und mehrsprachigen Lyrics mischt. Auf der Suche nach der Schönheit im Lärm lässt die aus Bern stammende Performerin, Improvisatorin und Komponistin _pron0ia_ das Analoge mit dem Digitalen verschmelzen, mischt AI-Stimme mit scheppernden E-Gitarre-Klängen, unterwandert dabei die scheinbare Perfektion digitaler Prozesse. Das Genfer Trio Alice ist ein „dreiköpfiger Low-Fi-Chor, begleitet von einem billigen Synthesizer und begrenzter Virtuosität“, der den Sinn des Lebens mit einer Mischung aus Volksmusik und Art-Pop besingt. Augusta schafft einen minimalistischen Folk-Sound, der trotz Texten über Schuldgefühle, Sturheit und Verweigerung so etwas wie Trost, Wärme und Freundlichkeit zu spenden vermag. Außerdem werden Ana Bălan, claire my flair, Attention le tapis prend feu, EMZYG, Glaascats, Helena Deland, @, Ana Lua Caiano, Jana Horn, Ilajan, Junge Eko, Mathilde Nobel, Maya Shenfeld, Mel D, Moictani, Núria Graham, Pruillip, Sophie Jamieson, Tara Clerkin Trio, TORRES u.v.m. erwartet. Noch ein Pluspunkt: Seit 2017 ist das OOAM eines der ersten CO2-neutralen Festivals der Schweiz!
Das JOE Festival der Jazz Offensive Essen e.V. findet in der Zeche Carl statt, einem Zentrum für Soziokultur in Essen-Altenessen. Liz Kosack (Keyboards), Biliana Voutchkova (Geige) und Elisabeth Coudoux (Cello) begegnen sich beim JOE Festival Essen das erste Mal in dieser Konstellation und geben sich in gemeinsamer Improvisation gegenseitig Platz und Energie. Die Band Toxodon improvisiert sich in tiefem Gedenken an den vor 13.000 Jahren ausgestorbenen Pflanzenfresser durch hohes Gras und weite Steppen. Das Trio 3grams ist ein kompositorisches Experiment mit einem intimen Trio aus Stimme und Saxophon um die Saxophonistin und Komponistin Luise Volkmann. How Noisy Are The Rooms (Foto: Frank Schemmann) mit der Sängerin Almut Kühne vertritt eine extrem provokante Auffassung von kreativer Anarchie und versetzt die Hörer*innen in den Zustand einer Kugel im Flipperkasten, die erbarmungslos hin und her geschleudert wird. Im Programm stehen außerdem die polnische Jazzpianistin Marta Warelis, die Singer-/Songwriterin Kitsune aus Kanada u.a.
Das Festival für den aktuellen Schweizer Jazz findet vom 15. bis 17. Februar 2024 in den Vidmarhallen im schweizerischen Bern-Liebefeld statt. Die Luzerner Komponistin und Pianistin Luzia von Wyl schrieb in der Lockdown Zeit eine Suite, in der es „tätscht“ und knallt: die Taufe dieses „Lockdown Circus“, mit dem sie den Kompositionswettbewerb von NOVA Jazz Yverdon 2023 gewonnen hat, feiert sie in Bern mit dem Jazzquintett This Is Pan um den Berner Altsaxophonisten Matthias Kohler. Seit zweieinhalb Jahren wohnt die australische Sängerin Kristin Berardi in der Schweiz, wo sie an der Luzerner HSLU Jazzgesang doziert. Beim Winterfestival ist sie im Duo mit dem Innerschweizer Bassisten Lukas Traxel zu hören. Das Sarah Chaksads Large Ensemble (Foto) macht auf seiner Release-Tour des neuen Albums „Together“ ebenfalls Station in Bern. Am letzten Festivalabend gibt es dann ganz neue Töne zu hören: Im Auftrag von BeJazz TransNational hat die armenische Saxofonistin Araxi Karnusian ein internationales Ensemble gegründet und, inspiriert vom Gedicht „Am Turme“ von Annette von Droste-Hülshoff, eine Komposition auf die Protagonist*innen zugeschrieben. Die in Wien und Bern lebenden Mitmusiker*innen stammen aus dem Iran, aus Ungarn, Schweden und der Schweiz. Nach der umjubelten Premiere im Juni 2023 präsentiert sich das Ensemble am Winterfestival zum zweiten Mal dem Berner Publikum.
Eine Gitarre, eine Stimme, ein Mikrofon – manchmal braucht es nicht mehr für Gänsehaut-Feeling. Wenn einen der Song packt, dann ist alles möglich! Höchste Zeit also, ihm Respekt zu zollen und ein eigenes Festival zu widmen, dachte sich die Pasinger Fabrik im letzten Jahr und rief das HERTZFLIMMERN ins Leben: Ein Festival, das an fünf Tagen Singer-/Songwriter*innen einlädt, die Bühnen in Besitz zu nehmen und für das Publikum zu singen. Die musikalischen Grenzen sind dabei der bunten Vielfalt wegen nicht eng gesteckt. Nessi Tausendschön bietet „skurrilpoetisches Musiktheaterkabarettvarieté mit akrobatischen Einlagen“ und feiert in diesem Jahr ihr 30. Bühnenjubiläum. Flinte, Malonda & Bostic bringen an einem Abend Berliner Beats in den wilden Westen Münchens; drei Acts aus der Hauptstadt, die für die urbane Variante des aktuellen Songwriter-Genres stehen: queer, antirassistisch, kantig-zart. Auch Christin Henkel (Foto: Emanuel Klempa) wird auf der Bühne stehen: „Sie ist die Märchenfee, die gern nachtritt. Christin Henkel sieht aus wie eine Prinzessin, aber wenn sie am Klavier ihre Songs singt, weiß man irgendwie: Es wird wehtun, wenn‘s auch noch so schön klingt.“ (MDR Kultur)
Fans von Irish & Celtic Folk Music können sich im kommenden Frühling auf die 31 Livekonzerte der Irish Spring Festivaltour durch Deutschland freuen. An jedem Abend stehen gleich vier Formationen auf der Bühne: Die in Dublin lebende Sängerin, Multiinstrumentalistin und Songwriterin Inni-K schöpft aus dem großen Fundus traditioneller irischer Musik und sucht nach neuen Perspektiven und Klangkonzepten, um aus dem Liebgewonnen etwas Neues zu schaffen. The Moynihans sind ein Geschwister-Trio aus Cork City, das seit vielen Jahren in der Top-Liga irischer Musik beheimatet ist und deren Musik als außergewöhnlich und energiegeladen beschrieben wird. Aneta Dortova (Foto: Paolo Degan) ist in Pilsen (Tschechische Republik) geboren und lebt in Limerick in Irland. Sie ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die sich mit traditioneller und zeitgenössischer Kunst befasst und mit ihrem perkussiven Tanzstil begeistert. Wenn sie zu Live-Musik tanzt, konzentriert sie sich darauf, in Dialog mit den Musiker*innen zu treten. Auch dabei: 3’oh featuring Anne Brennan.
Das 25. Internationale Akkordeonfestival ist das erste, das nicht mehr unter der Intendanz von Friedl Preisl, sondern unter der neuen Gesamtleitung von Lisa Reimitz und Franziska Hatz über die zahlreichen Wiener Bühnen geht. Ein Highlight wird sicherlich der Auftritt der charismatischen Folk-Band YAGODY (Foto: Sofia Lupul) sein, die im Jahr 2016 im westukrainischen Lwiw gegründet wurde. Die vier Musikerinnen reisten durch mehrere Regionen der Ukraine, um dort die musikalischen Überlieferungen der Menschen aufzuspüren. Aus dieser unerschöpflichen Anzahl an Melodien, Rhythmen und Themen kreieren sie ihren eigenen, spannenden und unverwechselbaren Sound, der das Publikum mit lebendiger Energie und musikalischer Trance mitreißt. Die junge Französin Louise Jallu bringt frischen Wind in ein bislang als Domäne der Männer geltendes Genre (das Akkordeon) und erobert die Bühnen derzeit mit ihrem Quartett und einem außergewöhnlichen Piazzolla-Programm. Anja Om vereint, inspiriert von Künstler*innen wie Björk, Laura Mvula oder Chor-Komponist Eric Whitacre, zeitgenössische Mehrstimmigkeit, Improvisation, erzählerische Pop-Songs und Klavier-basiertes Kunstlied und wird beim Festival von Xidi am Akkordeon ergänzt. Das Duo OXEON kreiert vielseitige Dialoge zwischen Stimme und Akkordeon. Holler My Dear erfinden sich neu und zeigen die Lieder ihrer neuen EP „Aftermath“ und auch wondrak.lindschi, Birds against Hurricanes, Caamaño&Ameixeiras, Tango La Boca, Salon Odjilà u.a. sind mit von der Partie. Stummfilm-Matinéen und diverse tolle Workshops stehen auch im Programm.
„Diese Jazztage sind mehr als nur musikalische Veranstaltungen; sie sind eine Reise durch die Tiefe der menschlichen Seele, ein Weg, der uns dazu einlädt, die Grenzen unserer eigenen Erfahrungen zu überschreiten“, versprechen die Macher*innen der 26. Weinstadt Jazztage in ihrer Begrüßung. Izabella Effenberg, die sich zwischen Jazz, Klassik und World Music bewegt, wird durch den Einsatz einer breiten Instrumentensammlung (Vibraphone, Array Mbira, Glasharfe u.v.m.) sicher einzigartige und beispiellose Klangerlebnisse schaffen. Die Berlinerin KID BE KID verwebt auf geniale Weise Rhythmus, Text, Harmonik, Stimme und Melodik zu einem futuristischen Soul-Stil mit Beatbox- und Jazz-Elementen. Das Quartett um die preisgekrönte Sängerin, Pianistin und Komponistin Cymin Samawatie (Foto: Florian Schmuck) verbindet persische Lyrik und zeitgenössische Musik. Das Gee Hye Lee Trio spielt einen melodischen Jazz, der zugleich tiefgründig, leicht und schwebend ist, unterstützt von der Vokalistin Song Yi Jeon. Außerdem dabei: die südkoreanische Pianistin, Komponistin und Sängerin Younee, die mit ihren spontanen und frei komponierten Stücken während ihrer Live-Auftritte begeistern wird.
Ein Sommer voller Musik: Die neue Festivalreihe Sonic Pluriverse im Haus der Kulturen der Welt in Berlin startet mit Congorama, einer musikalischen Reise mit drei Orten als Klangkompass: Sie alle tragen das Wort „Kongo“ im Namen. Congorama vereint Konzerte, DJ-Sets, Workshops, Listening Sessions und ein Festival. Dabei trifft das kolumbianische Frauentrio La Perla mit dem peruanischen DJ Rafael Pereira von Dengue Dengue Dengue auf der Bühne zusammen, außerdem sind die ägyptische Damen-Combo Mazaher, die malische Sängerin Fatoumata Diawara (Foto: Alun Be), Edna Martinez, Oumou Sangaré, Katerinha & Njeri, Florence Adooni, Laura Robles u.v.w. zu Gast.
The Sound – Sonic Art in Public Spaces
In fünfzehn Ausgaben hat sich das Festival als beispielhaft erwiesen, als einzige deutsch-französische Veranstaltung, die dem Jazz in Deutschland gewidmet ist.
Am
Mit insgesamt 146 Musikacts an 53 Orten taucht 48h Wilhelmsburg die Elbinseln vom 09. Bis 11. Juni erneut in ein Meer aus Musik und Klängen. Freut euch auf einige Angebote für FLINTA* Personen und tolle Acts wie JOIA & TONJA, Soleika, Sabine May, lonalih, Violeta Rebeldía, Anne-Christine Heinrich Trio, JaKaNa (
Am 17. Juni gehört die Bühne & das Podium im Volksbad Buckau den FLINTA*-Personen – und das LineUp hat es in sich:
Die 19. Ausgabe des Morgenlandfestivals in Osnabrück findet dieses Jahr vom
JazzBaltica verwandelt jedes Jahr im Juni den Festsaal des Maritim Seehotel Timmendorfer Strand und den umliegenden Strandpark in eine maritime Kulisse für Jazzmusik direkt am MeerZum Konzept von JazzBaltica gehört es, einmalige Projekte anzustoßen und Musikerinnen und Musiker zusammenbringen. An einem verlängerten Wochenende treten auf fünf Bühnen in rund 30 Konzerten sowohl Stars als auch Nachwuchstalente auf. Hier treffen internationale Jazzgrößen auf junge Talente der baltischen und regionalen Musikszene. Ilaria Capalbo (Foto: Paolo Soriani),
Kurdistan ist ein grob definiertes geokulturelles Territorium, in dem die kurdische Sprache und nationale Identität eine deutliche Mehrheit bilden. Allerdings sind die Kurden weltweit die größte ethnische Gruppe ohne anerkannten Staat. FEMALE VOICE OF KURDISTAN präsentiert acht Sängerinnen, vorgestellt durch filmische Porträtfilme, live auf der Bühne in Berlin und virtuell online für Konzerte, die 2023 an Orten in ganz Kurdistan gefilmt werden.
Das 16. Afrikanische Kulturfest,
03. – 18.05.2023 Women in Jazz Halle, Magdeburg und im Saalekreis
04. – 14.05.2023 Salaam Orient Wien (A)
05. – 31.05.2023 Queer Festival Heidelberg
06. – 14.05.2023 folkBALTICA Flensburg
06. – 29.05.2023 Bodenseefestival
11. – 13.05.2023 Schaffhauser Jazzfestival
11. – 14.05.2023 CLINCH Festival Hannover
12. – 21.05.2023 Maiwoche Osnabrück
12. – 14.05.2023 Magnet Festival Wiesbaden
13.05.2023 Nacht der Museen Frankfurt
20. – 21.05.2023 Femconcerts Festival Berlin

26. – 29.05.2023 Africa Festival Würzburg
26. – 28.05.2023 Jazz Rally Düsseldorf
26. – 28.05.2023 Idar-Oberstein Jazztage
.06.2023 HildenerJazztage
Auch nach 10 Jahren lebt das KLAENG Festival von der besonderen Atmosphäre, die aus der Nähe zwischen Festivalmacher*innen und den auftretenden Musiker*innen resultiert. Als Festival von Musiker*innen für Musiker*innen zeichnet es sich aus durch seine besondere Symbiose von Freundschaftlichkeit, Professionalität und Einfallsreichtum. Diese Merkmale haben dem Festival seinen weit reichenden guten Ruf beschert und es zu einer festen Größe in der Jazzwelt gemacht. Dieses Jahr könnt ihr euch unter anderem auf Fuensanta Méndez (Foto: Loumi Records), Kika Sprangers, Coudoux.Debacker.Landfermann.Pechlof und Ella Zirina freuen. 
Vom 13. bis 15. April 2023 ist es endlich wieder so weit! Der 11. Popsalon steht vor der Tür. Unter anderem bieten das Haus der Jugend, die Kleine Freiheit und die Lagerhalle den unterschiedlichsten Künstler*innen eine Bühne und ihr seid das wunderbare Publikum. Gespielt wird mal wieder alles, was zum Pop dazu gehört. Von A wie avantgardistischen Indie-Pop bis Z wie zeitloser Rock-Pop. Mit Künstlerinnen* wie ARXX, Gianna Pludra, Joya Marleen, KARA, Lena&Linus, Philine Sonny (Foto: Fabian Süggeler), Mola und UCHE YARA.
Ein wahrlich individuelles Instrument steht in diesem Jahr im Zentrum der “Magdeburger Jazztage – JETZT”: Die Stimme. Und deswegen erheben wir hier unsere, um einzustimmen auf das Kommende und um freudig einzuladen zu vier Tagen stimmgewaltigen, großbesetzten, zeitgenössischen Jazz in Magdeburg. Auf dem Programm stehen unter anderem Uschi Brüning, Sophie Tassignon, KHYAL, EVA QUARTET, Soundspace und Fuchsthone Orchestra (Foto: Volker Beushausen).
Türen öffnen und Voreingenommenheit durch Kennenlernen ersetzen! Diese Grundsatz gilt für das 1991 als Bundesweites Jazznachwuchsfestival von Moritzbastei und Jazzclub Leipzig gegründete FUTURUM-Festival.
Das c/o Pop feiert dieses Jahr 20. Jubiläum! Vom 26.-30.04. erwartet euch ein wildes, buntes und vielseitiges Programm mit Konzerten, Talks, Workshops, Comedy und Lesungen. Musikalisch erwarten euch Acts wie Wilhelmine, Wa22ermann (Foto: Rosa Lotta), Black Sea Dahu, PANTHA, Domiziana, CATT, LIZ, Fuffifufzich, BROCKHOFF, Philine Sonny, NASHI44, Dottie Andersson, UCHE YARA, ilayda, Ameli Paul, Uzi Freyja, Anna Erhard, ELOI und viele mehr! Das Thema Mental Health steht dieses Jahr besonders im Vordergrund. Passend dazu präsentiert das c/o Pop dieses Jahr einen Talk mit der erfolgreichen Influencerin Nadine Breaty und ihrem Mental-Health-Ratgeber „Only Kind of Broken“, Doreen Wilde – auf Social Media bekannt als dodipi – die bei uns aus ihrem ersten Roman „Bauchschmerzen im Kopf“ liest, während die ehemals „jüngste Modedesignerin Deutschlands“ aka Leni Bolt, die nach einem Burn-out zur Life-Coachin umsattelte, ihren im Sommer erscheinenden Ratgeber „Work, Life, Liebe – drei Phasen zu einer ausgewogenen Work-Life-Balance“ vorstellt. Fernab vom Ratgebertum könnt ihr euch auch Robin Solf und Miss Ivanka T. vom GAG-Podcast ansehen, die Einblicke in die LGBTQI+-Szene geben oder die Drag Performance „SAY MY NAME I CAN’T LIVE WITHOUT THE FAME“ anschauen.
Jährlich im April findet das jazzahead! Festival parallel zur jazzahead! Fachmesse in Bremen statt. Vom 27. April bis 30. April erwarten euch 36 internationale Showcase-Konzerte, eine CLUBNIGHT am 28. April und weitere Konzerte und Events. In diesem Jahr geht es vor allem um die Sichtbarmachung der deutschen Jazz-Szene, daher ist in diesem Jahr Deutschland das „Partnerland“. Am Auftaktabend der jazzahead!, dem 27. April im Metropol Theater Bremen, wird der Deutsche Jazzpreis im Rahmen einer spannungsvollen Live-Show verliehen. Und am 28. April 2023 findet die Clubnight in Bremens Clubs und anderen Spielstätten statt. Freut euch auf ein Line-Up mit Dominique Fils-Aimé, Lilja, Amalia Umeda Quartett, Ana Carla Maza, freekind. (Foto: Sami Rahim), Maika, LILAMORS, Mother, Liun & The Science Fiction Orchestra, Fiona Grond, Metromara, Defne Şahin, Roxana Amed, Susanne Lundeng Trio, Sun Mi Hong Quintet, Andrea Superstein, Lis Wessberg, Sera Kalo’s Exante, Quartet Ajaton, Leagus, Marie Mørck, Women in Jazz, Leona Berlin, Gina Schwarz, Xênia França, Olga Reznichenko und vielen mehr.
Zur dreizehnten Festivalausgabe von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln ist das Publikum vom 28. April bis 7. Mai 2023 unter dem Motto „Musik oder Nichts“ eingeladen, sich in 50 Konzerten mit 36 neuen Werken von der Freude an der Klanggestaltung anstecken zu lassen und eine neue Art des Hörens zu praktizieren: fokussiert, unvoreingenommen und neugierig. Im Fokus steht das Werk der Komponistin Rebecca Saunders. Optimale Ausgangsbedingung zur individuellen Klangerfahrung bieten Akustik-Tempel wie die Kölner Philharmonie sowie 13 weitere Spielstätten. Auf dem Programm stehen neben Werken von Rebecca Saunders (Foto: Astrid Ackermann) u. a. Kompositionen von Milica Djordjević, Yu Kuwabara, Lucia Ronchetti sowie Kaitlyn Aurelia Smith und weitere Kreationen aus Jazz-, Pop- oder elektronischer Musik.
Das 2-tägige Festival Houbara – Resonanzen Iran versteht sich als ein Ort des Austauschs, neuer Begegnungen und geteilter Erfahrungen. Das Festival ist Künstler*innen und Ensembles gewidmet, die Genregrenzen infrage stellen und dabei eigene Klangwelten erschaffen und erforschen. Ein Fokus liegt dabei – neben vielschichtiger Musik – auf persischer Lyrik, die nicht nur seit Jahrhunderten zur Weltliteratur gehört, sondern auch im Alltag ein wichtiger Bestandteil iranischer Kulturen ist. Houbara wird kuratiert von Sophie Emilie Beha, NICA artist 2022. Freut euch auf Padideh Naderi, Tanasgol Sabbagh (Foto), Parvaresh/Noori/Zahedi, Rojin Sharafi und Tara Fatehi.
Vom 08.03. – 06.09.2023 verwandelt sich das gesamte StadtPalais – Museum für Stuttgart in das
Achtmal Jazz vom Feinsten! Die Qualität der Jazzkonzerte im ehemaligen Pferdestall auf Schloss Agathenburg zeichnet diese traditionsreiche Konzertreihe aus und macht sie zu etwas ganz Besonderem. Jedes Konzert ist ein musikalisches Juwel! Mit dabei sind Eva Klesse Quartett, Hannah Weiss Group, Karolina Strassmayer und Antonia Hausmann (Foto: Marco Sensche).
Vom 16. März bis zum 20. Mai 2023 treten fünf Perlen der internationalen Weltmusik an vier Spielorten in Waldshut-Tiengen auf. Lauschen Sie die vielfältigen Facetten der Weltmusik und lernen Sie nahe und ferne Kulturen voller Musik und Leidenschaft durch ein abwechslungsreiches Programm kennen. Zu Beginn des Festivals bietet die Schweizer Sängerin Yumi Ito (Foto: Maria Jarzyna) mit japanisch-polnischen Wurzeln ein virtuoses Klangerlebnis aus Jazz, Art-Pop, Electronica und Neoklassik. Mit Cristina Branco ist eine der vielseitigsten portugiesischen Fado-Sängerinnen vertreten. Die internationale Akkordeonale ist eine einzige Liebeserklärung an die außergewöhnliche Überraschungs-Box.
Die diesjährige Festivaledition findet vom 17. bis 26. März im Haus der Berliner Festspiele und an anderen Spielorten der Stadt statt – erstmals unter der künstlerischen Leitung von Kamila Metwaly. MaerzMusik versteht sich als ein Ort des Austauschs von künstlerischem Wissen durch neue Begegnungen und geteilte Erfahrungen. Entwickelt aus unterschiedlichen Perspektiven des Hörens, der zeitgenössischen Musik und des Klangs, öffnet das Festival mit Konzerten, Performances, Musiktheater, installativen und diskursiven Formaten einen Raum gemeinsamen Erlebens. Mit dabei sind Nandita Kumar, Claire Chase (Foto), Liping Ting, Laure M. Hiendl, Tansy Davies und viele mehr!
Die Salzachstadt wird für eine Märzwoche lang zum Mekka internationaler Jazzgrößen! Neben den großen Hauptkonzerten in Alt- und Neustadt gibt es ein Extraprogramm, wie die Jazznight oder ein Frühschoppen. Die jährliche Jazzwoche gehört international zu den großen Festivals ihrer Art, Burghausen wird zum „bayerischen New Orleans“: Gäste aus aller Welt – und natürlich die Burghauser selbst – machen die Nacht zum Tage, das bunte Gewimmel von Konzertbesuchern und Musikern reißt die Salzachstadt aus ihrem behaglichen Winterschlaf – oder besser gesagt aus einem knapp dreimonatigen Jazz-„Entzug“ – mit Extra- Power Jazzgenuss. Freut euch auf Lakecia Benjamin, Trudy Lynn, Ina Forsman (Foto: Sebastian Furstenborg) und viele mehr!
Es ist wieder Festivalzeit im Haus der Musik! Nach drei Jahren pandemiebedingter Pause präsentiert das HdM Sinnesrauschen endlich wieder große Melodien herausragender Indie- und Alternative-Acts. Eine Kooperation mit der Vienna Songwriting Association. Mit dabei ist CHRISTL, die Schubladen sprengt, in neuen Perspektiven, Farben und Formen denkt und Kunst erschafft, die keine Grenzen kennt. Freut euch auch auf Cousines like shit (Foto: Clara Maria Fickl), die sich mit Songs wie „Young and Online“ in eine nahe Zukunft, in der sich Mystik, Poesie und Alltag treffen, versetzen.
QUEEN SHIT!
Die Poxrucker Sisters (Foto: Zoe Golstein) laden als Gastgeberinnen großartige Künstlerinnen aus (Ober-)Österreich auf die große Bühne. Ein Streifzug durch österreichische Musik, die bewegt, begeistert und beeindruckt. Während selbst im Jahr 2023 Line-Ups und Programme immer noch fest in männlicher Hand sind, zeigt #weare Talent, Können, Arbeit, Inspiration und Wert der Musik von Frauen aus Österreich. Mit dabei in Linz sind die Hosts aus Wien und Graz, Virginia Ernst und die Schick Sisters, Katharina Straßer, Lika Doss, Mella Casata, die Brassessoires und die Poxrucker Sisters als Gastgeberinnen in Linz. Unter dem Motto #wearebettertogether ist diese Veranstaltung Teil einer dreiteiligen Reihe mit Partnerveranstaltungen in Wien und Graz.
Zum Internationalen Frauen*KampfTag! Konzerte aus Japan, Kolumbien, Türkei, Tibet, Film aus Namibia; Magischer Wunschbaum, Warmes Essen + Bufett. Mit dabei sind Mitsune (Foto) das weibliche Shamisen-Trio aus Japan.Die kolumbianische Sängerin Sol Okarina nimmt uns mit auf die Reise durch afro-lateinische, karibische & kolumbianische Klanglandschaften, sowie elektronische, zeitgenössische Klänge. Die in Istanbul geborene Künstlerin Demet Çizenel bringt uns zurück zu den Wurzeln mit Gitarre und Stimme. Lottie Marsau feiert ihr musikalisches Come-Back mit Eva Zulauf.
„Was kann Feminismus heute sein? Wie können feministische Forderungen aussehen?“ – Diesen Fragen und anderen widmen wir uns in gedanklichen wie ästhetischen Ausdrucksmöglichkeiten. Feminismus aus verschiedenen Perspektiven und Blickwinkeln betrachtet, zeigt, wie vielfältig und unterschiedlich Feminismus individuell, kulturell und sozial sein kann.
Ganz im Zeichen des Feministischen Kampftages am 08. März 2023 gibt es eine Sonderedition der Partyreihe 365 fe*male night. Mit am Start ist Lia Şahin aka the Mistress of Ceremony (Foto: Nina Macekas), die jede Bühne auseinandernimmt und nur so vor Energie strotzt. Sie ist Teil des Rap-for-Refugees-Team und kommt nicht allein, sondern hat noch ihre Friends im Gepäck: Tan0ne + Lizzn + Âlice + Charlott Green + JNNRHNDRXX + Bush.ida. Ein Traum-Line-up, dass die feinsten MCs der Nation zusammenbringt und für einen unvergesslichen Abend sorgen wird.
Im Rahmen der Marburger Aktionswochen zum Internationalen Frauentag findet am 08.03.2023 das Konzert zum Internationalen Frauentag 2023 mit Evelinn Trouble und ELDA (Foto: Katharina Dubno) statt. Evelinn Troubles unverkennbare Stimme hat die Fähigkeit, einen zu umarmen und unmittelbar eine kathartische Erfahrung auszulösen. ELDA spielen ausgeschlafenen Indiepop, der auf Understatement, Ecken und Kanten setzt. Eine Entdeckung für alle, die den Mainstream scheuen und die Vielseitigkeit lieben.
Die UK-Session lädt ein: Energetische Konzerte anlässlich des internationalen Weltfrauentages, die verdeutlichen sollen, dass ein gleichberechtigter, kritischer und selbsthinterfragender Umgang nicht nur am Weltfrauentag von höchster Relevanz ist. Starke Stimmen an einem einprägsamen Abend, der sich dem Punk in Musik und Text widmet. Mit dabei sind die Petrol Girls mit ihrem Post-Hardcore Punk und die Londoner Avant-Punk-Königin und Newcomerin der Stunde Nuha Ruby Ra.
Am 10.03.2023 ist es endlich so weit: wir laden ein zu Konzerten, Talks und DJ in die Brotfabrik in Frankfurt ein und wollen mit euch feiern, tanzen, netzwerken, diskutieren und Spaß haben! Ihr könnt euch an diesem Abend von den Indie-Popsongs der Singer-/Songwriterin
Offene Bühne für Frauen*, Mädchen* und FLINTA*
Mit ihren Frauenpowersongs wollen die vier Musikerinnen von KICK LA LUNA (Foto) Mut machen, aufrütteln und Position beziehen für die Gleichberechtigung von Frauen, für Frieden und gegen Gewalt. Dazu sind Gästinnen eingeladen, die über die Lebenssituation von Frauen in ihrer Heimat berichten. Ihre Statements werden mit Songs von KICK LA LUNA umrahmt. Die Friedensmatinee wird in Kooperation mit dem Frauenreferat, Frankfurter Stadtkirche und Caritasverband Frankfurt durchgeführt.
Menschen, die unter der genetisch vererbten Erkrankung Albinismus leiden, gehören in einigen Ländern Afrikas zu den mit dem Tod bedrohten Minderheiten. Ursache ist der von indigenen Hexendoktoren geschürte Aberglaube, dass Körperteile von Albinos als Zutaten in Ritualen und Zaubertränken den Teilnehmern Wohlstand bringen würden. Viele afrikanische Künstler*innen und Intellektuelle engagieren sich für den Schutz der betroffenen Menschen. Eine der bekanntesten, engagierten Musikerinnen aus dieser Gruppe ist die senegalesische Musikerin Lady Maah Koudia Keita. Die 34jährige Bassistin tritt regelmäßig mit der Pop-Jazz-Fusion-Band „Jack et Le TAKEIFA“. Markenzeichen der Band ist Maah Keitas warmtöniges, lyrisch-rhythmisches Spiel auf einem sechsseitigen Bass. Lady Maah Koudia Keita ist selbst Albino und berichtet von Mobbing in ihrer Schulzeit. Als Betroffene und Publikumsliebling kämpft die Musikerin weltweit dafür, auf die Minderheit der von Albinismus betroffenen Personen aufmerksam zu machen, unter anderem mit ihrer Stiftung „Care Albinos“, durch die von Verfolgung betroffene Menschen vor Armut und dem oft sicheren Tod bewahrt werden.
Jeweils Freitag-Sonntag ab 18:30 Uhr lädt die Winterwerft ab Ende Januar zu Theater, Tanz, Performance und Musik ein. Unter dem Motto „House on Fire“ fokussieren die Veranstaltungen vor allem die Themen Krise, Nachhaltigkeit, Utopie und Dystopie. Das Festival soll als Ort dienen, an dem kritisch hinterfragt, sowie ein Perspektivwechsel gewagt werden soll. Das Rahmenprogramm der nunmehr siebten Ausgabe der Winterwerft besteht aus öffentlich zugänglichen Workshops, einer Galerie, Videokunst, Malerei, Skulpturen, Lesungen und Musik. Die Theatergruppen und Kunstschaffenden finden ihren Weg aus aller Welt in die Stadt, wie etwa aus England, Italien, Ungarn, Griechenland, Tschechien und vielen weiteren Ländern. Neu in diesem Jahr sind das Musikprogramm mit Meg Ella, Julia Panzer, Širom (Foto: Uros Abram), Nomadenpuls, Folknery, Natasha Jaffe u.a. und die Symposien zu den oben genannten Themen. Für Atmosphäre auf dem Festivalgelände sollen laut den Veranstaltenden Jurte, Bar sowie das Babushka Café sorgen.
Eine Gitarre, eine Stimme, ein Mikrofon – manchmal braucht es nicht mehr für absolutes Gänsehaut-Feeling. Die richtige Zeile im richtigen Moment – und man wischt sich verstohlen eine Träne aus dem Auge. Oder ein unerwarteter Reim überrascht einen so, dass man lauthals loslacht. Denn wenn einen der Song packt, dann ist alles möglich! Höchste Zeit also, dem Song Respekt zu zollen und ihm ein eigenes Festival zu widmen! Deswegen lädt die Pasinger Fabrik diesen Februar an fünf Tagen Singer-/Songwriter*innen und Liedermacher*innen ein, ihre Bühnen in Besitz zu nehmen und einfach nur eins zu tun: für uns zu singen. Die musikalischen Grenzen sind dabei der bunten Vielfalt wegen nicht eng gesteckt: Ob klassische Gitarre oder Klavier oder kleine Band, ob komisch oder ernst, ob hochdramatisch oder relaxt groovend – alles ist erlaubt, nichts muss. Freut euch auf Martina Brandl, Karin Rabhansl, DIE WELLKÜREN, Christin Henkel, KARL DIE GROSSE, SEDA (Foto: Zoe Mitterhuber), Dreiklang, uvm.
39 Acts aus 15 Ländern während 7 Festivaltagen an den unterschiedlichsten Spielorten in ganz Baden. Von Post-Punk zu Afro-Futurism, über Indie-Folk, Rap, Grime, Electro-Rave, Klassik, Ambient bis hin zu Pop und New Jazz. Mit dabei sind Able Noise, Alice Boman, Baby Volcano, Baby´s Berserk, Bipolar Feminin, Casanora, CHACHO&FRIENDS, Cori Nora, DJLaska, EDNA, ENVSRL, Genn, Grove, KCIDY, Martina Berther, MC Yallah & Debmaster, Midnight Snack Collective, Monte Mai, Perrine 3000, Rozi Plain, sellyourmania, Sophia Djebel Rose, Zinn (Foto), uvm. Neu in dieser Ausgabe: Bereits vor den fünf aufeinanderfolgenden Festivaltagen (15.-19. Februar 2023) lädt das OOAM euch schon am 4. und 10. Februar 2023 für zwei zusätzliche Konzertabende nach Baden ein.
Nordklang ist ein kleines Festival in der Kantonshauptstadt St.Gallen (CH). Das Festival ist eine Non-Profit-Veranstaltung, die nur von der Leidenschaft für nordische Musik angetrieben wird. Das Festival bietet den Musiker*innen eine Plattform, ihre meist in der Schweiz noch unbekannte Musik zu präsentieren und sich so ein neues Publikum zu erschließen. Ihr erlebt ein Festival von einer ganz anderen Seite. Die Besucher*innen empfinden nordische Musik meist als exotisch und lassen sich auf die neuen Klänge sehr gerne ein. Nordklang hat sich bereits einen Namen als seriöser Veranstalter nordischer Musik in St. Gallen und der Schweiz erarbeitet. Auch dieses Jahr haben sie wieder ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Unter anderem könnt ihr euch auf ViVii, Anna Gréta (Foto: Birna Ketilsdóttir Schram), A Mess und FRUM freuen.
Nachdem das Akkordeonfestival im Jahr 2022 – fast – wie geplant über die Bühnen gehen konnte, scheint grundsätzlich dessen nächstes Stattfinden ab Ende Februar 2023 außer Frage. Wie sich die fortgesetzte Covid-Problematik, die politische und wirtschaftliche Destabilisierung, der unmenschliche Krieg in der Ukraine, die ökologischen Verheerungen und Einweg-Straßen auf den Festival-Alltag, auf das Festival auswirken, wird sich weisen. Dazu ist die ohnehin komplexe Logistik und programmatische Arbeit eines solchen Festivals in diesen Zeiten weder weniger, noch einfacher geworden, andererseits gibt es auch im zu Ende gehenden Jahr 2022 wenig Lustvolleres, als an der Zusammenführung von Musik voller Schönheit und Substanz mit dessen wertschätzendem Publikum zu arbeiten. Ungebrochen sehen daher Friedl Preisl und Franziska Hatz als Programmgestalter*innen den Auftrag, dem Reichtum der Musik, die mit dem Akkordeon im Zentrum gemacht wird, im Akkordeonfestival ein umfangreiches Forum zu bieten, bewährte Künstler*innen und neue Talente ein Monat lang auf diverse Wiener – und eine niederösterreichische – Bühnen zu bringen. Lasst euch unter anderem von Pamelia Stickney, Three for Silver, Adja Sticker (Foto: Mario Baumgartner) begeistern.
Das Wort „Jazz“ steht zwar im Namen des JOE-Vereins, wird jedoch von Patrick Hengst und Simon Camatta, wie gewohnt, für das JOE Festival 2023 breit ausgelegt: Newcomer*innen und Stars der nationalen und internationalen Szene sind wie immer im Programm zu finden.! Der rote Faden für die kommende Ausgabe: Die besten und kreativsten Ideen der zeitgenössischen Szene an dem schönsten Ort! Nicht das Idiom Jazz steht im Vordergrund, sondern die Musik selbst – als emotional inspirierende Kraft. Zusammen mit dem Publikum will wie immer versucht werden, die Idee dieser Musik weiterzudenken und in das „Jetzt“ zu katapultieren. Die Grenzen dehnen sich aus, der Startpunkt bleibt der Gleiche. Auch die Kinder kommen am Samstagmittag wieder auf Ihre Kosten – hier wird mit den Jüngsten improvisiert, was das Zeug hält. Das vielleicht ambitionierteste Programm der letzten Jahre wirft seine Schatten voraus… mit Steffi Narr, HILDE (Foto: Karl-F. Degenhardt), Sophie Agnel, uvm.