01.-03.03.2019 Kids Jazz Leipzig

ChiliStrings
Wie klingt der Jazz der Zukunft? Die Newcomer von Morgen dürfen sich hier schon mal öffentlich ausprobieren. Das 10. Kids Jazz Festival präsentiert Formationen, in denen Kinder und Jugendliche zeigen, dass sie musikalisch so einiges drauf haben. Solomiia Kobets wurde 2005 in Kiew geboren und ist mit ihren 13 Jahren bereits preisgekrönt: Vor kurzem gewann sie den 1. Platz im ukrainischen Jazzwettbewerb in Cherkasy, Ukraine. „Jazz ist eine Möglichkeit, ich selbst zu sein“, sagt sie. Die StreicherBigBand ChiliStrings der Kreismusikschule Fürstenfeldbruck e.V. beschreitet mit Improvisationen und ausgefallenen Spieltechniken ungewöhnliche Wege. Mit Spiel- und Experimentierfreude präsentieren sie eigene Arrangements und die Uraufführung einer Komposition einer jungen Musikerin. Neben Musikschul-Ensembles und eigenen Formationen der Jugendlichen ist auch der MDR Kinderchor zu hören. Mehrere Workshops vervollständigen das Festivalprogramm. Info
01.-17.03.2019 Kurt Weill Fest Dessau
Die Stadt feiert ihren berühmten Sohn zum 27. Mal unter dem Motto: „’ne Musik gab’s da, da wurde was geboten für sein Geld“. Artist in Residence ist in diesem Jahr Ute Lemper. Zum 100-jährigen Bestehen des Bauhauses beleuchtet das Festival die Entwicklungen in Kunst, Politik und Industrie in Dessau und der Welt von damals bis heute und positioniert Weill damit im Kraftfeld der Moderne. Auf dem Programm steht unter anderem die Wiederaufnahme der Dreigroschenoper im Anhaltischen Theater Dessau. Info
02.03.2019 Radar Festival Zürich (CH)

Ilgen-Nur (Foto: Goevent Images)
Zum zweiten Mal lädt das Festival for New Music in Zürich zu einem eindrucksvollen Line-Up an einem Abend in neun Locations. Die Langstraße in Zürich wird wieder zum Brennpunkt für innovative und vielversprechende neue Musik. Präsentiert im intimen Rahmen ist das Club-Festival ein Pflichttermin für all diejenigen Musikfans, die gerne Künstler*innen entdecken bevor sie auf den großen Bühnen durchstarten. Über 25 frische Talente sorgen für energetische Live-Momente und garantieren eindrucksvolle musikalische Neuentdeckungen. Mit Amilli, Blond, Ilgen-Nur, Flohio, Georgia, Lucia, Naomi Lareine, Priya Ragu, Rosie Carney, Vendredi Sur Mer u.v.a. Info
07.-25.03.2019 Irish Heartbeat Tournee – 30 years jubilee
Die Irish Heartbeat Tournee feiert 2019 einmal mehr den irischen Nationalfeiertag, den St.Patrick’s Day – aber auch ihr dreißigjähriges Jubiläum! Für Fans und Medien ist das Irish Heart beat (abgekürzt IHB) eine Kulturinstitution. Aber keine auf einem hohen Sockel, sondern mitten im Leben und nah an den Menschen. So gehört es sich für einen Musikstil, der seine Wurzeln auf dem Land und im Arbeitermilieu hat. Zu hören ist die Grande Dame der irischen Frauenstimmen Geraldine MacGowan. Sie verschreibt sich dem traditionellen Liedgut der Grünen Insel, interpretiert aber auch Songs irischer Singer-Songwriter*innen von heute. Außerdem dabei: die junge Band Billow Wood u.a. Orte, Termine und Info
08.-10.03.2019 Letra / Tone Festival
Vor fünf Jahren gab es bereits eine viel beachtete erste Ausgabe, jetzt geht das „Letra / Tone Festival für Grafik und Musik“ im Radialsystem in Berlin in die nächste Runde. Inspiriert von alternativen Notationssystemen, mit denen Earle Browne, Morton Feldman, John Cage oder Karlheinz Stockhausen vor 70 Jahren experimentierten, hat das Festival neun Grafiker*innen und neun Musiker*innen „aus verschiedensten Ecken der Welt“ zur Zusammenarbeit eingeladen. Hochspannende Resultate werden vom Festival erwartet, wenn Grafiker*innen Partituren für Musiker*innen unterschiedlichster Genres anfertigen: „Wie klingt es, wenn eine Oldschool-Drucktechnik zum Ausgangspunkt für musikalische Improvisation wird? Was passiert, wenn das Bild die Musik macht?“ Der Input komme vom Papier, schreiben die Veranstalter, „der Output sind einzigartige musikalische Performances von der Klangkünstlerin Jessica Ekomane, der Perkussionistin Robyn Schulkowsky, der Industrial-Neudenkerin JASSS, Magda Mayas am präparierten Flügel u.v.m. Die grafischen Notationen kommen von Anke Fesel, Joe Gilmore, Julie Gayard, Katja Gretzinger, Scott Massey, Stefan Gandl, Sulki & Min und T.S. Wendelstein. Infos
08.-23.03.2019 Kasseler JazzFrühling

Yazz Ahmed
Hier wecken international gefeierte Musiker*innen und regionale Newcomer*innen musikalische Frühlingsgefühle. Jazz und Kassel – diese Verbindung hat mittlerweile eine lange Tradition. Seit 2007 überzeugt das Festival mit einer gelungenen Mischung aus Konzerten internationaler Größen und lokaler Acts. Dreh- und Angelpunkt des JazzFrühlings ist das Theaterstübchen, in dem der Großteil der Konzerte stattfindet. Doch auch die anderen Veranstaltungsorte überzeugen durch eine intime und angenehme Atmosphäre. Mit Fola Dada, der Yazz Ahmed Band, dem Viktoria Tolstoy Quartet u.a. Info
13.-29.03.2019 Women in (e)motion Festival Bremen

Mélissa Laveaux (Foto: Romain Stars Staropoli)
Seit über 30 Jahren bietet das „Women in (e)motion“-Festival aufregenden internationalen Musikerinnen eine Bühne. Anfangs zunächst auf die Genres Jazz, Blues und Gospel konzentriert, hat sich das stilistische Spektrum ständig erweitert, vor allem in Richtung Singer/Songwriterin und Neo-Folk. Immer wieder sind bei den ‘Women in (e)motion’ hier im Land noch unbekannte oder kaum bekannte Künstlerinnen aufgetreten. Nicht selten handelte es sich um Europa-Debüts der Musikerinnen. Einige erfuhren danach großen Erfolg, wie Ani DiFranco oder Holly Cole. Mit Tautumeitas, Kitty MacFarlane, Clair Parsons, Charlene Soraia und Sarah McCoy, dem Mirja Klippel Duo und Mélissa Leveaux. Info
14.-16.03.2019 Mr. M’s Jazz Club Baden-Baden
Einmal im Jahr verwandelt Marc Marshall das Kurhaus Baden-Baden in einen Jazzclub: Die Bühne befindet sich unter der Empore, und die Besucher sind ganz nah dran am Bühnengeschehen. Auch für die zwölfte Ausgabe von Mr. M’s Jazz Club werden zahlreiche nationale und internationale Größen erwartet. Am Eröffnungsabend gastiert unter anderem die deutsch-afghanische Sängerin Simin Tander. Die amerikanische Sängerin und Bassistin Nik West steht am Freitag auf der Bühne, und ein Gesangstriumvirat um die Schwedin Ida Sand und die Kongolesin Melane Nkounkolo setzt die Glanzpunkte am abschließenden Samstag. Info
14.-16.03.2019 Taktlos Festival Zürich (CH)

Eve Risser
Das Festival für grenzüberschreitende Musik findet zum zweiten Mal mit Gastkurator in Zürich statt. Das Programm des Taktlos-Festival 2019 gestaltet der Schweizer Gitarrist Manuel Troller. Wichtig ist ihm der eigenwillige Entwurf von Musik, welcher sich im Live-Kontext entwickelt und entfaltet. Improvisation und Struktur sind dabei die beiden Pole, die sich durch das Programm ziehen. Gegensätze, die verbinden: über Szenen, Genres und Generationen hinweg. Mit Eve Risset, Mette Rasmussen, Sofia Jernberg, Camille Emaille, DJane Laurel Halo u.v.a. Info
16.03.2019 Roadhouse Festival Geiselwind
Seit der Debütausgabe 2016 lädt das Roadhouse Festival jedes Jahr einige der besten Techno-Künstler*innen Europas zu einer ausgelassenen Party ein. Mit Lasern, Feuerwerk und einem sorgfältig ausgewählten Musikprogramm können sich Festivalgäste auf die bisher beste Ausgabe freuen. Mit Klaudia Gawlas, Kerstin Eden, Marika Rossa u.a. Info
17.03.2019 Vorfrühlingsfestival Hafen 2 Offenbach
Hafen 2 ist eine wilde Mischung aus Ausstellungsraum, Streichelzoo, Konzertstätte, Café, Programmkino, Erholungswiese, Atelier, Zentrum für Geflüchtete und House-Klub und fördert progressive Kunst und Kultur. Sowohl Akteur*innen als auch Rezipient*innen sollen aus ihr profitieren und Inspirationen mitnehmen. Auf dem Vorfrühlingsfestival bringen Sama Dams, Sugar Candy Mountain und Samantha Pearl euch in Stimmung für die neue Jahreszeit. Info
20.-24.03.2019 Internationales JazzArtFestival Schwäbisch Hall
Über 30 herausragende Musiker*innen aus Großbritannien, Frankreich, Schweden, Spanien, der Schweiz und Deutschland versammeln sich dieses Jahr zum 13. Internationalen JazzArtFestival Schwäbisch Hall im glanzvollen Ambiente der barocken Hospitalkirche. Zwei Konzerte richten im Rahmen von „Very British – Britische Kulturwochen Schwäbisch Hall“ den Blick auf Jazz von der Insel – mit Laura Jurd und Norma Winstone stehen dabei zwei exzellente Musikerinnen im Mittelpunkt. Außerdem dabei: Lucia Cadotsch, Le Bang Bang u.v.a. Info
21.-31.03.2019 Weinstadt Jazztage
Zum 22. Mal laden verschiedene, vornehmlich ehrenamtliche Veranstalter*innen zu den Weinstadt Jazztagen ein. Auf großen und kleinen Bühnen in der ganzen Stadt gibt’s die ganze Bandbreite des Jazz zu hören. Freuen Sie sich auf elf Festivaltage mit hochkarätigen Konzerten, mit internationalen Stars der Szene ebenso wie Newcomer*innen und regionalen Musiker*innen. Und erstmals haben die Gäste die Möglichkeit, bei der Jam-Session des Jazzclubs gemeinsam mit der Musikschule selbst auf die Bühne zu gehen und loszugrooven. Mit Fola Dada und einer Kinodoku über Billie Holiday. Info
21.03.-07.04.2019 Over The Border Festival Bonn

Build Homes Not Walls
Das Over The Border Festival führt die Reihe der Festivals mit politischem Anspruch fort. Nicht umsonst: Denn Engagement für Integration, Verständigung zwischen Nationen und Religionen und Bekämpfung von Rassismus sind dringend notwendig. Over the Border präsentiert Künstler*innen, die sich insbesondere für diese Werte einsetzen und sich in ihrer Musik und ihren Texten besonders damit auseinandersetzen. Mit Lucibela & Karyna Gomes, Joyce Candido und Cuca Rosetta, Build Homes not Walls und Gaye Su Akyol. Info
21.-23.03.2019 8. Dübendorfer Jazztage
Musik. Ungekünstelt. Direkt. schreibt sich das Festival auf die Fahnen und wartet unter anderem mit „Henry“ auf, dem neuen Programm der in Zürich lebenden Saxophonistin Nicole Johänntgen. Die Musik groovt und rumpelt, pustet und schmettert vom New Orleans Jazz inspiriert. Oder mit Isabelle Ritter, die mit „Elisa Day“ ein lebendiges Ensemble geschaffen hat, bei dem irrwitzig komische Fantasien und wundersam verworrene Geistesblitze den Weg auf die Tasten und Saiten finden. Da wird geklopft, gesäuselt und geheult – es tobt, tost, brodelt und stürmt und im nächsten Atemzug werden versöhnlich die Wogen geglättet. Mit den poetisch-absurden und traurigschönen deutsch-englischen Texten führt uns die Sängerin und Komponistin durch ihr eigenes Theaterstück und lässt uns gespannt sein, was diesem sonderbaren Ort noch alles entspringen wird. Info
26.-30.03.2019 Internationale Jazzwoche Burghausen

SiEA
Die Internationale Jazzwoche Burghausen feiert ihren 50. Geburtstag. Die Finalisten des elften „Europäischen Burghauser Nachwuchs Jazzpreises“ bestreiten den ersten Abend der Jubiläumsausgabe dieses Festivals an der bayrisch-österreichischen Grenze. Mit dabei ist die zehnköpfige Musikerinnen-Formation SiEA aus München. Das restliche Programm des Jubiläumsfestivals besticht weniger durch sein Staraufgebot, sondern eher durch seine stilistische Diversität – das, was die Jazzwoche Burghausen seit jeher auch auszeichnet. Internationalen Vocal-Jazz gibt es mit dem Projekt „Sing The Truth“, in dem sich Angelique Kidjo, Dianne Reeves und Lizz Wright ein Stelldichein geben. Außerdem dabei: TamaraTramell, Marina & The Cats, Sydney Ellis & her Midnight Prackers, Marion & Soho u.v.a. Info
27.03.2019 Die große lit.COLOGNE-Gala mit Literatur und Musik Köln
Das internationale Literaturfestival lit.COLOGNE lädt unter dem Titel „Böse Überraschungen“ zur großen Gala ein. Musikalisch wird der Abend getragen von der Monika Roscher Bigband. Info
28./29.03.2019 Gypsy Festival Zürich (CH)
Von der Musik der Roma bis zu Flamenco und Orientalischem Tanz: Das bunte Festival hat viel zu bieten. Mit der mazedonischen Roma-Sängerin Eleonora Mustafovska, den Tänzerinnen Katja Campanile und Assala Ibrahim u.a. Info
29./30.03.2019 Noisexistance Hamburg
Das internationale Festival zur Theorie und Praxis des Lärms geht mit NOISEXISTANCE III – DAS ENDE DER GESCHICHTE der Frage nach, auf welche Weise die verschiedenen Bedeutungen von Noise ineinander übergehen und Neues produzieren. Als experimentelles Genre, als politische Intervention und als Strategie des Denkens. NOISEXISTANCE versammelt Protagonist*innen, die an dieser Schnittstelle arbeiten. Einen Fokus des diesjährigen Festivals liegt dabei in der Verbindung von Noise und feministischen Positionen, die innovative politische und ästhetische Handlungsmöglichkeiten erproben. In diesem Kontext wird erstmals ein Kompositionsauftrag mit dem Titel „There’s no time here, not any more“ an die Hamburger Musikerin Rosaceae vergeben. Zum Auftakt gibt es an beiden Abenden einen Vortrag. Mit Brut, Liz Allbee, Moor Mother, Klein, Nikae u.a. Info
29.-31.03.2019 Festival Musik und Politik Berlin

Le-Than Ho (Foto: Christian Wewerka)
Bernadette La Hengst ist bekannt für ihren Hang zu sozial-politischen Themen und utopischen Ideen. Ihre Konzerte sind alles andere als selbstverliebter Diskurs-Pop mit Betroffenheitsfaktor. Keyboardsounds und Samples aus der Konserve. Bernadette sagte in einem Interview: „Die Welt ist so groß und der alltägliche Scheiß, mit dem man sich umgibt, so klein, dass man ab und zu mal auslüften sollte.“ Beste Gelegenheit dazu bietet sich bei ihren Konzerten. Die Welt im Kleinen, nämlich rund um & in Berlin – das ist Kathy Kreuzbergs Programm. Berliner Nachtgesang, Lebenslieder und Geschichten weit nach Mitternacht – in einem Strudel von Gentrifizierung, Partywahn und Späti-Glück. Dass Politik auch Alltagsangelegenheit ist, zeigt Sparen auf Kaution. Die Band widmet sich der täglichen Lebenskunst – als Sänger*innen, Musiker*innen und Menschen. Ihre gemeinsam arrangierten Lieder sind gestrickt aus menschlichen Zwischentönen, skurrilen, kuriosen Beobachtungen und Empathie. Le-Thanh Ho bietet mit ihren geschliffenen Liedern der großen Gedankenlosigkeit Paroli. Mal dunkel, melancholisch und fast zynisch, mal mit spitzem und wohlgezieltem Humor. So eindringlich, dass sie laut Rheinpfalz Zeitung „fast schon weh tun bei so viel Deutlichkeit und unsere moderne Gesellschaft sezierender Intelligenz.“ Des weiteren mit Maike Rosa Vogel, Amalia Chikh, Le-Than Ho, Tina Powileit, Mona Maria Weiblen u.v.a. Info
29.03.-07.04.2019 Rother Bluestage
Die 28. Rother Bluestage suchen nach der authentischen Musik, die aus dem Bauch heraus gespielt wird und die Seele sprechen lässt: „Wer den Blues hat, unterwirft sich nicht den Trends der Musikindustrie, sondern hört einzig und allein auf sein Herz. Wer den Blues hat, steht nicht allabendlich auf der Bühne, nur damit die Kasse klingelt, sondern weil handgemachte Musik live immer noch am schönsten ist.“ So die Veranstalterinnen über ihr aktuelles Line-Up. 17 Bands werden in 13 Konzerten auf vier verschiedenen Bühnen stehen. Mit Nina Attal, Ami Warning, Jane Lee Hocker, den MF Robots u.a. Info
29. + 30. März 2019 Operation Ton #12 Hamburg

Charlie McClean
RockCity macht ein Festival für Musiker*innen und Musikschaffende , ein ungewöhnliches Format, das sich dort bewegt, wo die Musik spielt: in den Szenen selbst. OPERATION TON will Mut zum eigenwilligen Musizieren machen, zum Gespräch über Popkultur anregen und originelle Wege fürs Überleben als Musiker*in aufzeigen, um die Entscheidung PRO musikalischer Lebensgestaltung zu erleichtern. Seit 2007 hat sich OPERATION TON zu einem spannenden popkulturellen Gesamtaufschlag entwickelt, der Musiker*innen und Kulturinteressierten aus allen Sparten zwei informative und inspirierende Tage vollgepackt mit Wissen, Networking, Musik, Kreativität und Urheberecht bietet. Das Konferenzprogramm ist dabei strikt musikerorientiert: professionell, sympathisch, persönlich und zudem bezahlbar. Am Abend bietet OPERATION TON ein dicht gepacktes Festivalprogramm und holt ungewöhnliche Musiker_innen und Bands, Autor_innen, DJs, Soundfrickler_innen und Filmemacher_innen auf die Bühnen von Resonanzraum und Medienbunker. Mit Andrea Rothaut, Annemarie Reisinger-Treiber, Bianca Jankovska, Charlie McClean, Claudia Schwarz, Dillon, DJFatou, Donna Maya, Gudrun Gut, Jovanka von Walsdorf, Julia Erdmann, Katja Rube, Lena Ingwersen, Lydia Kavina, Maleen Junge, Melissa Logan, Michelle Leonard, Molly Mönch, Nora Becker, Onejiru Arfmann, Saskia Rienth, Tine Teurich, Tintin Patrone u.v.a. Info
31.03.2019 Jüdische Kulturtage Rhein Ruhr Düsseldorf
Zum 5. Mal dreht sich bei den JKT alles um die jüdischen Impulse in der zeitgenössischen Kultur unserer Rhein-Ruhr Region. Begegnungen, Ausstellungen, Lesungen und Konzerte zeigen: Hier und heute findet jüdisches Leben statt! So lebendig und vielfältig verbindet es Vertrautes mit Neuem.
Über 200 Veranstaltungen in 15 Städten bieten allen Interessierten ein Forum, um der Frage nachzugehen: Was bedeutet für uns Zuhause? Das Programm wird demnächst veröffentlicht – freuen darf man sich schon auf das Duo Doyna am 31.03.2019 in Düsseldorf. Info

Woog Riots
31.03.2019 Frühlingsfestival Offenbach
Der Hafen 2 in Offenbach feiert den Frühling: OK Sweetheart bringt ihren Singer-Songwriter/Indie-Pop aus den USA in unsere Gefilde, außerdem sind das deutsche Indie-Pop/Elektropop/Anti-Folk-Duo Woog Riots und die kanadische Singer-/Songwriterin Lindsay May u.a. am Start. Info
Veranstaltungen und Specials zum internationalen Frauentag
Seit einigen Jahren weht der politische Wind wieder stärker, auch in diesem Jahr rufen Frauen*organisation wieder zu Streiks und Demos auf – aber es wird auch gefeiert. Hier unsere Tipps zu Konzerten und Specials rund um den 08.03.2019.
07.03. Konzert: KICK LA LUNA, Frankfurt
Die Fabrik, 20.00h
Weltmusik mit Charisma verspricht das Trio in ihrem Konzert zum Internationalen Frauentag, und macht den Protest zum Programm: „Tanze aus der Reihe“ heißt einer der Songs von Deutschlands mit Abstand erfolgreichster „female world music-band“.
Tickets
08.03.-10.03.2019 Festival der Frau, Offenbach
Frei-religiöse Gemeinde Offenbach, Schillerplatz 1
Die Frei-religiöse Gemeinde feiert in Zusammenarbeit mit der Frauenwoche Offenbach das „Festival der Frau 2019“. An diesem Wochenende werden rund um das Thema „Die Frau in unserer Gesellschaft“ eine Vielzahl an künstlerischen Darbietungen, praktischen Workshops, interessanten Lesungen und Ausstellungen, Vorträgen und vielem mehr geboten. Mit dabei sind unter anderem: Das Rockabilly-Trio „The Wonderfrolleins„, die Konzertgitarristin Heike Matthiesen, die Konzertpianistin Lydia Maria Bader, die Offenbacher Künstlerin Mitra Woodall alias „Mitra Art“, die Clownesse Sofia Violetta Dias da Costa und viele mehr. Ein Großteil der Einnahmen geht an den gemeinnützigen Offenbacher Verein „Frauen helfen Frauen“. Info
08.03.2019 Konzert: Duo Caroline Thon|ChristinaFuchs, Gießen
Aula der Justus-Liebig-Universität, 11.00h
Der Furore Verlag veranstaltet zum Internationalen Frauentag ein Konzert mit dem Duo Caroline Thon|ChristinaFuchs in der Uni-Aula in Giessen.
08.03.2019 Konzert: JAZZ SISTERS QUARTET, Friedberg,
Theater Altes Hallenbad, 19.30h
Die Frauenbeauftragten des Wetteraukreises aus Bad Nauheim, Friedberg und Karben laden ein: Mit dem Jazz Sisters Quartet geht es auf eine musikalische Zeitreise durch 100 Jahre Frauenwahlrecht. Anschließend wird es tanzbar. DJane Ulla, vielen Stammgästen dort noch gut bekannt aus dem Central Studio, legt wieder in Friedberg auf.
08.03.2019 Konzert: SONiA disappear fear, Stuttgart
Frauenkulturzentrum & Café Sarah, Johannesstr. 13, 20.00h
SONiA disappear fear ist eine Liedermacherin aus Baltimore (USA), die seit mehr als 30 Jahren weltweit mit ihren Liedern das Publikum begeistert. Auf 18 ausgezeichneten Alben voller energiegeladener Lieder hat sie ihr Können dokumentiert. Auf ihrer CD Release Tour durch Europa macht sie am 08.03. in Stuttgart Station und präsentiert ihre Neuveröffentlichung BY MY SILENCE.
Tickets: 0711 626638/ ed.xm1776962953g@har1776962953as-sa1776962953d1776962953
08.03.2019 Open Stage, Bechtholsheim
KulturGUT Bechtholsheim, 20.00h
Wie es schon Tradition ist kommen bis zu zehn Künstler*innen und präsentieren sich auf der kleinen Bühne des KultuerGUTs Bechtholsheim mit schöner Musik, lesen Texte oder bieten Comedy dar. Einlass ist ab 19h.
08.03.2019 Konzert: manukai feat. Nikola Hackenberg
, Oberhausen
Gdanska-Theater, Eingang Gutenbergstraße
, 20.00h
„Brot & Rosen und Bier in Dosen“
- das sind geistreiche, märchenhaft schöne, absurde, bitterböse Geschichten und Lieder. Dazu gibt es natürlich – wie angekündigt – geschnitten Brot und Rosen. Dosenbier ist politisch natürlich nicht korrekt. Evt. vorgefundene Bierdosen dienen ausschließlich als Garnitur und sind für den Verzehr nicht vorgesehen! Der Eintritt ist frei – der Hut geht rum! Info
08.03.2019 Konzert: Judith Goldbach Quartett, Frankfurt
Frankfurt Art Bar, 20.00h
Mit Béla Bartók teilt Judith Goldbach ihre Faszination für südosteuropäische Volksweisen. In ihren Jazz-Arrangements tauchen Versatzstücke aus Bartóks Musik auf, außerdem die Fliege aus seinem Klavierstück, von dem sich Goldbachs aktuelles Album den Titel leiht: „Diary of a Fly“.
09.03.2019 Konzert: Jan Allain, Schwäbisch Hall
Frauenzentrum Schwäbisch Hall, 19 Uhr
„Very British!“ – Mit “Freedom’s Daughter” präsentiert die Künstlerin eine ungeheuer reichhaltige Sammlung, die ihre großartigen Fähigkeiten als Songwriterin offenbaren. Ihr könnt in alten Hits schwelgen, wie By Storm, Pearl In The Wreckage oder Glad To Be Lesbian und neue Perlen von ihrem aktuellen Album entdecken. Mit ihrer treibenden Gitarre, der wilden Mundharmonika und ihrer dunklen, warmen Stimme wird Jan eintauchen in ihr Repertoire aus neuen und bekannten Songs. Lasst Euch ein auf Musik und Geschichten, Melodie und Comedy, Herz und Haltung, Gefühl und eine echt britische Sicht auf das Leben! Freut Euch auf: ʻA Fabulous-Funky-Folky-FUNtastic artist !ʼ (Emma) Anschließend: Frauentanzparty. Tickets nur an der Abendkasse.
09.03.2019 Diskussion & Lesung: „Sisterhood?!“, Hannover
Kulturzentrum Pavillon, 14.30h
Die Veranstaltung des hannoverschen Frauenbündnis befasst sich mit Begegnungen und Grenzen feministischen Aktivismus. In Talkrunden, bei Snacks, mit einer Lesung und einem Film geht es um Sisterhood – einem Begriff, der unmittelbar das Gefühl vermittelt, über Grenzen hinaus Seite an Seite mit Frauen zu stehen, Verbündete im Geiste zu sein und sich gemeinsam für politische Forderungen starkzumachen. Doch können wir im feministischen Aktivismus
von Sisterhood (Schwesternschaft) sprechen? Sprechen wir alle mit einer Stimme? Wollen wir alle das Gleiche? Die Herausforderungen, vor denen Frauen stehen, scheinen sich auf den ersten Blick weltweit zu wiederholen: Ungleichbehandlung im Erwerbs- und Privatleben, sexualisierte Gewalt, der Kampf um rechtliche Gleichstellung. Afroamerikanische Frauen prägten das Konzept von Sisterhood maßgeblich in ihrem Aktivismus, der sich gegen Sexismus und Rassismus stellte. Wie lässt sich der Begriff im heutigen Kontext (neu) denken und praktizieren? Wo gibt es Ansätze von Sisterhood und sollte es eigentlich das Ziel feministischen Aktivismus sein?
Anmeldungen: ed.ll1776962953eob-u1776962953ls@of1776962953ni1776962953
Veranstalterin:Stiftung Leben und Umwelt, in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover, Englisches Seminar
09.03.2019 Fashionshow, Hannover
Kulturzentrum Pavillon, 18.00h
Der Afghanische Frauennetzverein Hannover e. V. zeigt eine Kollektion von Barialey Khomosh, die unter dem Motto „Kulturelle Zusammenführung durch Kleidung“ steht. Im Anschluss findet ein Konzert mit den Künstler*innen Ahmad Reshad Ferouz und Saida Karim statt. Moderation auf Deutsch und Afghanisch mit Amalia Solroulia und Shazia Joya.
09.03.2019 Konzert & Auftaktveranstaltung zum Internationalen Frauentag Paderborn
Historisches Rathaus, 10.00h
Ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm hat die Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn unter der Fragestellung „Die perfekte Welle? Wo steht die Frauenbewegung heute?“ zusammengestellt. Es diskutieren Professorin Dr. Ute Gerhard, Mitbegründerin und frühere Direktorin des „Cornelia Goethe Centrums“ der Universität Frankfurt und Alexandra Jacobi, Studentin der Soziologie und Literatur an der Universität Paderborn. Musikalisch gestaltet wird die Veranstaltung von Carolin Karnuth, früheres Ensemble-Mitglied des Theaters Paderborn.
Der Eintritt ist frei. Die Anmeldung bis Montag, 4. März, ist erforderlich unter der Tel.-Nr. 05251/88-29944 oder per E-Mail unter gleichstellungpaderbornde. Gebärdendolmetscher/innen stehen zur Verfügung.
Auch am Nachmittag wird im und um das Rathaus wieder ein spannendes Programm geboten: In der Zeit von 13.30 bis circa 14.30 Uhr geben sich die Poetry-Slammerinnen Daniela Sepehri, Evgenija Kosov, Eva Dreier und Sarah Lau die Ehre. Zahlreiche Paderborner Institutionen und Gruppen präsentieren ihre Angebote auf dem Markt der Möglichkeiten vor dem Rathaus. Eine Videoinstallation zu dem Thema „#metoo – Was hat das mit mir zu tun?“ sowie eine multimediale Inszenierung zum Thema „Schönsein ist nicht genug. Was Frauen sollen“ runden das vielfältige Angebot ab.
10.03.2019 Werkstattkonzert, Berlin
Gemeindesaal der Kirchengemeinde Genezareth, 12.00h
Das 12. Frauenorchesterprojekt lädt am 10.03. um 12 Uhr zum öffentlichen Werkstattkonzert in Berlin ein und spielt Werke von Komponistinnen.
14.03.2019 Konzert: Women In Jazz mit EVAS APFEL & GUESTS @ Jazz in der Milchsackfabrik, Frankfurt
Gutleutstraße 294, 20.30h
Jazz ist nach wie vor eine Männerdomäne. Immer noch gilt es als Ausnahmeerscheinung, wenn eine Frau professionelle Jazzmusikerin ist. Ganz besonders dann, wenn sie ein Instrument spielt und nicht „nur“ als „singende Diva“ auftritt. Höchste Zeit dem etwas entgegenzusetzen!
Die Band Evas Apfel spielt seit einigen Jahren deutschlandweit und hat sich als Jazz- und Popband einen Namen gemacht. Leicht, tänzelnd, mal frech, mal melancholisch und immer unterhaltsam: Das Ziel des Ensembles ist, so zu spielen, dass auch Jazzmusik – die bei vielen die Assoziation einer verstaubten, unmodernen, geradezu „verkopften“ Musik heraufbeschwört – ganz anders daherkommt. Dabei unterscheidet die Band kaum zwischen Jazzklassiker, Pop-Song oder Chart-Hit. Songs, die gefallen, werden arrangiert und auf Evas-Apfel-Art dargeboten, Schubladendenken ist tabu. Beim Konzert in der Milchsackfabrik ist es eine Freude gleich sechs Musikerinnen dabei zu haben. Jede wird im Laufe des Abends Ihr Spotlight bekommen und mit Ihrer Interpretation bekannter Jazzstandards begeistern. Mit Gabriel Gabu, Imogen Gleichauf, Nathalie Hoyer, Jane Lazarovic, Diana Mangold, Kathi Monta und Annalena Schwade.
Tickets: AK 14,- Euro, erm. 7,- Euro, Info
Titelbild: Tautumeitas (Foto: Aiga Redmane)


Jazzmeile Thüringen 28.09. – 08.12.18

Getreu dem Motto „Worldwide Music Meeting in Bielefeld“ umfasst das Weltnacht Festival 2018 ein breites Spektrum an hochkarätigen Veranstaltungen, welche die verschiedensten Kulturen und Künstler*innen in Bielefeld vereint. Moderne und traditionelle Musikströmungen haben hier einen festen Platz abseits des Mainstreams gefunden und verbinden über die gemeinsame Leidenschaft für Musik verschiedene Kulturen, Menschen, Städte und Länder. Die im Rahmen der Weltnächte auftretenden Künstler*innen stammen aus rund 100 Ländern und verzaubern die Stadt jedes Jahr mit ihren Konzerten. Das Festival findet den ganzen Sommer über statt, wobei monatlich einige Konzerte stattfinden. Im Line-Up dieses Jahr stehen das Transorient Orchestra, Ilaria Gaziano mit Begleitung (Foto), Afua Cooper, Happy to Bi here, Dubarabi und Jyotsna Srikanth.
Ein reichhaltiges Programm bietet in diesem Jahr wieder das Nordische Klang Festival. Hier könnt Ihr Schwarz-Weiß-Krimiserien aus Skandinavien und weitere Filme aus nordischen Ländern schauen, Malerei, Filme, Kulinarisches, Lesungen, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Geschlechtergerechtigkeit in Nordeuropa“ besuchen oder einen Strickworkshop zu lettischen Mustern oder einen Schwedischkurs machen. Und es gibt natürlich viele interessante Konzerte von Tarabband, Alice Hernqvist Kvintett, Hilja Grönfors Trio (Foto), Marja Mortensson Trio, Miamee, Oopus, Inger Nordvik Trio, Sniksnak, Duo Medi, Skenet, o.a.
Das Kulturforum Schorndorf präsentiert bei den 23. Schorndorfer Gitarrentagen wieder eine erstklassige Mischung aus Workshops, Konzerten und Sessions. Die Workshopdozent*innen sind hochkarätige Musiker*innen, die aus der ganzen Welt anreisen, um in Schorndorf in einer professionellen aber gleichzeitig sehr entspannten Atmosphäre zu unterrichten. An den Konzertabenden werden Jennifer Batten (Foto links), die bereits mit Michael Jackson tourte, sowie Minnie Marks (Foto Mitte) auftreten, die mit Erja Lyytinen (Foto rechts) das Festival eröffnet.
XJAZZ repräsentiert wie kein anderes Festival die Berliner Musikszene, in der Genregrenzen zwischen Jazz, improvisierter elektronischer und neuer klassischer Musik aufgebrochen werden. Auch 2018 sind wieder viele Musikerinnen im Line-Up zu sehen. Stella Chiweshe, Lea W. Frey, Simona Severini, Songs from a Breeze, Mockemalör, Clara Habercamp, Natalie Greffel (Foto: Grazia Cioffi), Micatone und Johanna Summer in Begleitung.
“Ladies sing the Blues-Part III” heißt der Titel des diesjährigen Bluesfestivals und es präsentiert zum dritten Mal drei bluesige Künstlerinnen im Terminal 3. Da ist das aufsteigende Jazztalent aus Prag Sisa Feherova (Foto links) & Fehero Rocher. Die junge Sisa brilliert mit ihrer ebenso jungen Band in einem Crossover von Jazz, Blues und Alternative Music im Stile einer Billie Holiday. Dede Priest (Foto Mitte) bewegt sich mit ihrer Gitarre und Geige zwischen authentischem Blues, Rock und Folk und kommt mit der niederländischen Texas Blues Band Johnny Clark & The Outlaws. Außerdem erwartet wird die argentinische Sängerin Vanesa Harbek (Foto rechts), die auch erstklassig mit der Gitarre und Trompete umgehen kann.
Wir haben nur diese eine Welt. Und ihr größter Reichtum ist die Vielfalt. Die Verschiedenheit der Menschen, entstanden und gewachsen aus ihren jeweiligen Lebensumständen, bereichert im Austausch zwischen Gruppen, Völkern und Kulturen. Damit dieser weiterhin stattfinden kann, braucht es die Neugier und die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen und voneinander zu lernen. Diesen Weg geht EINE WELT in Winterthur. Er hilft, Globalisierung nachhaltig positiv und lustvoll umzusetzen. Es finden ein Markt, ein Filmfestival und Konzerte statt u.a. mit den Künstlerinnen Oum (Foto), Alsarah and the Nubatones und Thais Diarra.
Die europäische Jazz-Elite beehrt WND JAZZ: Hohes Niveau mit Musiker*innen aus Norwegen, England, Schweden, USA, Österreich, Deutschland, der Schweiz, dem Saarland und einem Länderschwerpunkt Frankreich mit vier Formationen. Im Vordergrund stehen Saxophonist*innen: die gebürtige Saarländerin Nicole Johänntgen (Foto) kommt mit dem Rémi Panossian Trio aus Toulouse; mit dem Grandseigneur Michel Portal, der jungen Generation Emile Parisien und Céline Bonacina präsentieren sich die wichtigsten Saxophonisten Frankreichs. Zum siebten Male gibt es „Jazz for Kids“: die Talking Horns und Claudia Runde spielen für die Kleinen „Alle Mann an Bord – Jazz im Fluss“. 
2018 findet das Festival bereits zum 9. Mal statt und auch dieses Jahr sind wieder zahlreiche Künstlerinnen im Line-Up. Es wird 4 Bühnen mit insgesamt 32 Konzerten geben. Dieses Jahr spielen Café Voyage, Timing the Shrew, Sternschnuppe, Asita Djvady mit Begleitung, DuckTapeTicket (Foto: Marsha Zeitheim), Helga Brenniger, Bittenbinder, Enji und Jodelfisch u.v. a. auf dem Festival. Eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Frau Macht Musik? Frauen in der Musikbranche!“ fragt, ob Frauen Wege finden, ihre Kreativität auch wirtschaftlich zu leben oder ob sie in Ehrenamt und Minijobs abgedrängt werden. Sie fragt nach Vorbildern und Unterstützungsfaktoren. Die Diskussion beginnt um 13 Uhr in der Medienlounge im Foyer des Gasteigs und ist für alle Interessierten offen.
27. Grolsch Blues Festival 19. – 20. Mai 2018 Schöppingen
Ulmer Zelt 23. Mai – 07. Juni 2018
Das MASALA Weltbeat Festival verbindet in diesem Jahr musikalische Highlights mit dem Thema Zirkus. Es möchte anregen, neue Wege zu gehen, denn diese Wege sind meist unkonventionell und überraschend. Zur Eröffnung des Festivals gastiert ein internationales Musikzirkus-Ensemble auf dem Weißekreuzplatz, und während des gesamten Festivals wird im Pavillon die beeindruckende Ausstellung „Zuhause Unterwegs“ zu sehen sein. Unter den internationalen Musikerinnen sind dieses Jahr der Electric Swing Zirkus, Natalia Doco (Foto: Hugues Anhes), Fatoumata Diawara, Lula Pena, Aline Frazao, Nene Vasquez, Merkt Becker und Sara Hebe.
Das Africa Festival besteht seit 1989 und ist das größte und älteste Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa. Über 6750 Künstler*innen aus 56 Ländern Afrikas und der Karibik sind bisher in Würzburg aufgetreten und haben mehr als 2 Mio. Besucher*innen den kulturellen Reichtum des afrikanischen Kontinents vor Augen und Ohren geführt. Konzerte mit Fatoumata Diawara, Angélique Kidjo, Sona Jobarteh, Dobet Gnahoré, Alsarah & The Nubatones, Mariama, Ace Tee (Foto), Ami, u.a., ein umfangreiches Rahmenprogramm mit einer Bühne für traditionelle Musik, Straßenparade, Fotoausstellung und mehr machen das Festival zu einem Rundum-Vergnügen. Der Kultursender ARTE ist Partner des 30. Africa Festivals und präsentiert sich zum 10. Mal mit einem eigenen Kinozelt auf dem Festivalgelände, wo in diesem Jahr ein „Best of“ seines bisherigen Festivalprogramms zu sehen ist: „Mama Africa“ über Miriam Makeba, der Dokumentarfilm „Afro.Deutschland“, „Mali Blues“ mit Fatoumata Diawara u.a. Mehr geht einfach nicht. 
Neben vielen anderen kulturellen Angeboten gibt es bei Jazzahead selbstverständlich jede Menge Musik. Das Joanna Duda Trio aus Polen mischt Klassik und Jazz mit Elektonik und Dancemusic, wodurch ein vielschichtiger Klang entsteht. Monika Borzym (Foto) ist ebenfalls Teil des Jazzhead Festivals. Sie ist zwar in der ersten Linie im Jazz zu Hause, allerdings arbeitet sie auch mit MusikerInnen aus anderen Genres zusammen, wie beispielsweise einem polnischen Rapper. Emilia Martensson stammt aus Schweden, lebt aber in England und ist dank ihrer gefühlvollen Stimme und persönlichen Kompositionen Stammgast auf renommierten europäischen Festivals. Hermine Deuloo aus den Niederlanden hingegen ist eine international anerkannte Meisterin der chromatischen Mundharmonika. Der Stil der Sisters in Jazz dagegen ist eine Mischung aus Modern Jazz, Filmmusik und Swing. Das Quartett um Anna Lena Schnabel aus Hamburg verbindet klassische mit modernen Klängen zu einem einzigartigen Hörerlebnis. Im Projekt Traumgekrönt trifft Jazz auf klassische Musik und Sieske & Band aus Holland präsentiert hier ihr zweites Album. Nani-Noam Vazana aus Israel gilt als Ausnahmetalent und musikalisches Phänomen, besonders wenn sie gleichzeitig singt, spielt und Posaune spielt. Jazzmeia Horn aus Amerika berührt durch ihre stimmliche Reife und Michal Shapina aus Israel tritt ebenfalls auf. Der Stil des polnischen Quartetts Marita Alban Juarez changiert in den Bereichen lateinamerikanischer Jazz und Melodien aus den 70er Jahren.
Ziel des seit 2000 stattfindenden Festivals ist es, dem Blues im Raum Basel einen höheren Stellenwert zu verschaffen und gleichzeitig einheimische KünstlerInnen zu fördern. Das Festival ist inzwischen nicht nur eines der in Europa wichtigsten Festivals dieses Genres, es ist auch preisgekrönt. Dieses Jahr werden in Begleitung oder aber auch einzeln folgende Musikerinnen auftreten: Yvonne Moore, Estella Benedetti Band, Sari Schorr (Foto), Jane Lee Hooker, Maria Muldaur und Erja Lyytinen. 
Das Osnabrücker Clubfestival findet bereits zum 8. Mal statt. Dieses Jahr dabei sind 5K HD, die aus einem Jazzquartett besteht und der Sängerin und Frontfrau Mira Lu Kovas. Sie werden in ihrem Heimatland Österreich bereits für die Mischung aus Jazz, Pop und Elektroarkustik gefeiert. Mogli (Foto) aus Deutschland tritt ebenfalls beim Popsalon8 auf. Sie gilt als erfolgreichste Newcomerin der Indie-Musik-Welt.
Dieses Jahr findet bereits das 8. Internationale Jazzfest in Hamm statt. Es wird sich vier Tage lang den unterschiedlichsten Spielarten des Jazz widmen – dabei sind ungewöhnliche Hörerlebnisse garantiert. Unter den acht Bands, bzw. KünstlerInnen befinden sich drei Musikerinnen, die im Rahmen des Festivals auftreten werden. Jessica Gall ist eine von ihnen. Sie studierte Jazz und trat bereits als Studentin als Backgroundsängerin für z.B. Sarah Connor auf. Begleitet von ihrem Ehemann am Piano zeigt die Jazz-Singer/Songwriterin von internationalem Niveau ihre Lieder, die sie bewusst nicht in einzelne Genres kategorisieren möchte. Die Angela Puxi Band (Foto) tritt ebenfalls in Hamm auf. Die Sängerin und Frontfrau Angela Puxi stammt aus Italien, der Sound der Band gilt als vielschichtig, hypnotisch und ohrwurmhaft. Ida Sand hingegen gilt als die „schwärzeste Stimme Skandinaviens“. Sie interpretiert Neil Young-Songs auf ihre Art und Weise, wobei die Tiefe der Lieder zwar bestehen bleibt, aber zusätzlich mit einer gewissen Entspannung vermischt werden.

Keine andere musikalische Strömung des 20. Jahrhunderts hat eine solche Bandbreite der Ausdrucksformen hervorgebracht wie der Jazz. Nirgends sind die Grenzen so fließend, die Möglichkeiten so vielfältig. Jazz in seiner Ursprünglichkeit hören wir in dem, was wir als Weltmusik kennen. Mit Eleganz und Lebensstil umgibt er sich im Swing, im Blues vermittelt er tiefe Emotionen und im Free Jazz erleben wir das Experiment mit allen erdenklichen Möglichkeiten des musikalischen Ausdrucks. Doch trotz dieser Vielfalt, welche die St. Ingberter Jazzfreunde in den letzten Jahren immer wieder fasziniert hat, bietet jedes Festival neue Eindrücke. Auch dieses Mal sind wieder einige Musikerinnen zu Gast in St. Ingbert. Zum Beispiel lotet Portugals Botschafterin des Fado Carminho gemeinsam mit dem Klassik Nuevo Orchestra die sinfonischen Dimensionen des Fado aus. Die Mitglieder des neu gegründeten Schweizer Kammerensembles sind alle jünger als 35 Jahre, wandelbare Musiker, die sonst in Klangkörpern renommierter Häuser wie der Tonhalle Zürich musizieren. Indra Rios-Moore (Foto) hat ihr neues Album “Carry my Heart” im Gepäck und schlägt darauf mühelos Brücken zwischen Jazz und Pop. Der Pianist Lezek Mozdzer aus Polen kommt mit Susan Weinert Global Players Trio aus Deutschland auf die Bühne.
Das Magic Castle Festival ist ein extravagantes Psychedelic Festival, dessen genaue Adresse erst drei Tage vor Beginn bekanntgegeben wird. Das Festival findet in einem historischen Schloss statt, dessen Räume jeweils unterschiedlich gestaltet werden. Das Schloss wird in verschiedene Bereiche unterteilt und dient als Konzert/Partylocation, aber auch als Hotel. Unter den auftretenden KünstlerInnen finden sich auch einige Musikerinnen wie Naima, das Künstlerpaar Lightsphere und Caro Sunshine (Foto) aus Berlin.
Geplant sind beim 13. Woman in Jazz Festival 12 Konzertabende, ein Jazz-Gottesdienst, Workshop, Open Air und eine Jazz-Stadtführung. Auch wenn die MusikerInnen international sind, liegt der Schwerpunkt des Festivals dieses Jahr auf Frankreich. Es werden Chöre, aber auch EinzelmusikerInnen ihr Können zeigen. Dieses Jahr dabei sind: The Voice Messengers, Paris Combo, Sandra Nkakè, Cline Bonacina, Ellen Masre, Mathilde Toussaint (Foto), Marialy Pacheco, Luica Cadotsch und Julie Campiche, Hailey Tuck, Sara McKenzie, Pascal von Wroblewsky und zum Abschluss 25 Jahre Uni-Bigband feat. Shyana Steele. Mit sechs ganz unterschiedlichen künstlerischen Projekten stellt das Festival eine Jazzszene vor, die aus dem Wechselspiel zwischen einerseits eigener Tradition und andererseits der Offenheit gegenüber den unterschiedlichsten Musikelementen besteht. 

Das Festival bietet 60 Konzerte in 9 Tagen in den Stilrichtungen traditioneller Jazz, Blues, Swing, Bigband-Jazz und Gospel, aber auch moderne Spielarten werden zu hören sein. Die Mia Weirich Band (Foto), Mrs. Arens & The Boogie Beats, Zydeco Annie & The Swamp Cats, Stefanie Lottmoser, Lyambiko, Fabolous Musicjam, Orange Fizz und Cosima werden in Kempten auftreten. 
+++ EMPOWERMENT DAY GOES CULLY JAZZ +++
Zara McFarlane (UK) Konzert für Kinder
Am 1. März geht es los mit Magda Piskorczyk (Foto links), Sängerin und Multiinstru-mentalistin aus Polen, wo sie bereits sieben Mal zur weiblichen Blues-Sängerin des Jahres gewählt wurde. In Frankreich ist sie bekannt als „die schwarze Stimme im weißen Kostüm“. Das Pulsar Trio mit Beate Wein am Piano gewann den Global Music Contest CREOLE 2014 und fasziniert mit einer Klangkonstellation aus Sitar, Klavier und Schlagzeug. Das Ensemble Adria mit der Sängerin Rachele Andrioli aus dem süditalienischen Lecce in Apulien schreibt traditionelle Musik neu, indem es traditionelle süditalienische Musik mit albanischer Musik verbindet. Und zum Abschluss kommt Kinga Glyk (Foto rechts): Die junge und überaus talentierte Kinga Głyk ist mit ihren 20 Jahren nicht nur die einzige Frontfrau einer Jazzband in ihrer Heimat Polen, sondern die derzeit größte Jazz-Sensation auf allen sozialen Netzwerken europaweit. Jetzt brennt sie darauf, auch die europäischen Festivalbühnen live zu erobern.
Cologne Open 01.-02.03.2018 Köln
9. Kidsjazz-Festival 02. – 04.03.2018 Leipzig
Women In (E)Motion 06. – 19.03.2018 Bremen
Frauen komponiert 07. – 11.03.2018 Basel, Bern und Zürich
Der JazzFrühling in Kassel scheint sich in diesem Jahr als Schwerpunkt die Bassistinnen ausgesucht zu haben, gleich 3 renommierte Musikerinnen sind vertreten, sowie viele weitere Jazzmusikerinnen, das freut uns sehr! Kinga Glyk – die Jazz-Sensation aus Polen ist Bassistin und Komponistin (das Konzert ist schon ausverkauft). Ida Nielsen kommt mit ihrer Band und einer Mischung aus Oldschool Funk mit HipHop, Reggae und einem Hauch von Weltmusik, und natürlich viel Bass! Nach ihrer Zeit als Bassistin bei Prince ist sie nun mit ihren eigenen Projekten unterwegs. Und last not least, Eva Kruse (Foto rechts) ist mit ihrem Quintett und ihrer neuen CD „On The Mo“ eingeladen. „Mo“ wird liebevoll das für die schwedischen autofreien Schären-Inseln so charakteristische Lasten-Moped genannt und mit eben diesem fährt Eva Kruse ihren Kontrabass zum Fähr-Anleger, um von dort aus dann die Reise zu ihren Konzerten in aller Welt anzutreten. Ein weiterer Höhepunkt beim JazzFrühling ist das Julia Hülsmann Trio (Foto links). Seit über 15 Jahren gibt es diese Formation, die den zeitgenössischen Jazz in Deutschland geprägt hat. Pat Appleton tritt mit De-Phazz auf und die Musikerinnen Tabea Henkelmann, Juliane Pohl und Susanne Reitinger haben sich zusammen mit ihrem Pianisten Udo Krüger dem Swing verschrieben, ihre Formation heißt KSwing.
Seit 2007 sind Kulturbüro, Jazzclub, Goethe-Institut und Konzertkreis Triangel Gastgeber dieses kleinen, feinen Festivals in familiärer Atmosphäre. In diesem Jahr sind dabei: Seba Kaapstad (Foto) (Südafrika, Deutschland) entstand im „Tagore’s Club“ Kapstadt und vereint schwäbische Gründlichkeit und südafrikanische Gelassenheit. Die Gruppe präsentiert einen urbanen Mix aus Rhythm ’n’ Blues, Hip-Hop, Soul und Jazz. Die ‚London Jazz News‘ bezeichnete Eva Klesse schon früh als „a rising star on the German jazz scene“. Mit ihrem Quartett vereint sie Musiker unterschiedlicher Herkunft und Charaktere zu detailscharfem Kammerjazz mit variablen Klangfarben und energischen Spitzen. Das ungarische Duo Veronika Harcsa & Bálint Gyémánt besticht durch Präsenz und Virtuosität. In die Kompositionen des neuen Albums „Tell her“ lässt Harcsa ihr breites Erfahrungsspektrum zwischen Jazz, Pop, Klassik und Weltmusik einfließen.
Taktlos 15. – 17.03.2018 Zürich

Africa Alive 30.01-17.02.2018 Frankfurt
Feeljazz Festival 02.+03.02.2018 Hamburg
Kieler Blues Festival 03.–24.02.2018 Kiel
13. Rock That Swing 08.-12.02.2018 München
2. Tanz- & Folkfestival Berlin 16.-18.02.2018
Nordklang Festival 23.-24.02.2018 St. Gallen (CH)
Kurt Weill Fest 23.02.-11.03.2018 Dessau
Just Music – Beyond Festival 23.-24.02.2018 Wiesbaden