17.07.-04.08.2019 Zelt-Musik-Festival Freiburg
Mit neuer Website und einem großartigen Programm startet das Zelt-Musik-Festival Freiburg in diesem Jahr. Das diesjährige Leitmotiv lautet: „Zuhause – wenn du jeden Sommer wiederkommst“. Passend dazu verwenden die Macher*innen Störche als Leitbild, da als Zugvögel auch jeden Sommer wieder nach Hause kommen. Das Programm kann sich sehen und hören lassen und nennt Musik von Madeleine Peyroux, Loreena McKennitt, Carrousel, Metronomy, lucky_the_girl, Laing, Tamara Weber (Foto: Kelly Jacob), LEA, Little Chevy, Catastrophe Waitress, Silver Linings, Bella and The Sidewalkers, Doop Down Drifters, Sophie Hunger, Mine, Finkbass, Triaz, Namika, Pure Life, zweatlana u.v.m. Auch an Kinder und Jugendliche wird mit einem einmaligen Nachwuchsprogramm gedacht: es gibt eine Jugendkulturnacht, ein Kinder- und Jugendzirkusfestival und Konzerte und Theater von und für Kinder und Jugendliche, an denen z.B. Schüler*innenbands eine Bühne bekommen. Infos
19.07.-04.08.2019 Hafensommer Würzburg
Bereits zur Hälfte rum, aber noch könnt ihr einige tolle Konzerte erleben! Der Hafensommer bringt Weltmusik, Jazz und Neuentdeckungen mit spannenden Themenabenden wie „Latina Beatz: Somos Guerreras & La Yegros“ nach Würzburg. Außerdem wird Nneka (Foto: Patrice Bart-Williams) erwartet, die komplexe Themen dank spannender Arrangements und ohne jemals banal zu werden, in einem „winning mix of soul, hip-hop and reggae” (Sunday Times) an ihr Publikum bringt. Weiter wurden Irma, China Moses, Gaye Su Akyol, Dota u.a. verpflichtet. Infos
24.07.-16.08.2019 Flensburger Hofkultur
Bei der 25. Flensburger Hofkultur verwandeln sich die geschichtsträchtigen Höfe, deren Architektur und Geist an die Zeit erinnern, als dort noch Rum und Zucker gehandelt wurden, in vier Sommerwochen zur Bühne. Die Hofkultur bleibt sich treu und hält die Qualität hoch: Die musikalische Bandbreite erstreckt sich über gediegenen Jazz, Gypsy Swing und Pop bis hin zu Weltmusik. Aber auch bissiges Kabarett, die Kinderhofkultur und die Flensburger Kurzfilme stehen dieses Jahr wieder auf dem Plan. Mit dabei sind Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch, das Tine Bruhn Quartet, Holler My Dear, Erna Rot, Ju & Mi u.a. Am 07.08. erwartet euch bei 25 x 25 x 25 ein „großes Geheimnis im kleinen Hof“: zur fünfundzwanzigsten Hofkultur werden fünfundzwanzig Plätze für fünfundzwanzig Euro mit noch nicht genannten Künstler*innen geboten, die musikalische Kleinkunst auf hohem Niveau darbieten. Infos
31.07.-25.08.2019 Merck Sommerperlen Darmstadt
Jedes Jahr im Sommer locken die großen Open-Air-Festivals tolle internationale Künstler*innen auf Tour, die Slots dazwischen nutzen sie gerne für exklusive Club-Konzerte. Eine einmalige Gelegenheit für die Centralstation auch in ihrem Jubiläumsjahr, musikalische Kleinode nach Darmstadt zu holen – und das schon zum zehnten Mal. Auf der Carrée Piazza sorgt an Konzerttagen ab 18 Uhr ein Festivalhof mit hübschen Sitzgelegenheiten, leckeren Getränkeangeboten und DJs, die musikalisch auf den Abend einstimmen, für die richtige Festival-Atmosphäre. Mit Gaye Su Akyol (Foto: Aytekin-Yalçın), Sarah McCoy u.a. Infos
01.-03.08.2019 Böblinger Songtage
In den ersten Augusttagen gibt es in Böblingen ein ganz besonderes Festival: die Songtage präsentieren ein female dominated (!) Line-Up mit Sarah Lesch, die mit lyrischen und feinsinnigen Texten das Große im Kleinen beschreibt und die gesellschaftspolitischen Themen der jüngsten Zeit in einer Art und Weise auf den Punkt zu bringen vermag, die das Publikum abholt und zum Nachdenken einlädt, statt zu belehren. Vorher stehen Karl die Große mit vielschichtigem, deutschsprachigem Pop auf der Bühne. Ihre Lieder sind eigen, mit Haltung vorgetragen, federleicht. Desweiteren könnt ihr euch vor allem auf Steiner&Madleina, Alin Coen und Klara Huber freuen. Alle Konzerte finden in der alten TÜV-Halle statt. Infos
01.-26.08.2019 Sommerbühne Mannheim
Vom 1.-26. August findet auf dem Vorplatz der Alten Feuerwache wieder ein Open Air Festival bei freiem Eintritt statt, der Biergarten vergrößert sich, die café|bar wurde in die luftige Halle verlegt, wo gleichzeitig eine Urban-Art-Ausstellung zu betrachten ist. Insgesamt treten an vier Wochenenden immer Donnerstag bis Montag, Bands und Solokünstler*innen auf, die teilweise regionalen Bezug haben, aber auch aus London oder Berlin anreisen und für ganz besondere Festival-Atmosphäre sorgen. Von R&B über Jazz bis hin zu „Desert Indie Rock“ – die Auswahl lässt keine Wünsche offen. Erwartet werden die großartige Kid Be Kid, Hanne Hukkelberg, Viktoryaz, Alex Mayr, Olmo Mathilda, Sonars, Handmade Moments und weitere Acts. Infos
01.-03.08.2019 Appletree Garden Festival Diepholz
Das Festival ist bereits ausverkauft, aber es gibt sicher Mittel und Wege, noch ein Ticket für das Festival unter Apfelbäumen zu ergattern. Die Mühe lohnt sich: in Diepholz stehen nicht nur die wunderbaren Duos Ibeyi (Foto) und Hundreds auf der Bühne, sondern auch Alli Neumann, Ameli Paul, Ätna, Blond, Cari Cari, Children, Joan As Police Woman, Kate Tempest, Lisa Morgenstern, Ronja von Rönne, My Baby, Pip Blom, u.a. Workshops zu Yoga, Swing Dance, Tanzimprovisation gibt es oben drauf. Infos
01.-03.08.2019 Skandaløs Festival Neukirchen
Gar nicht skandalös, vielmehr innovativ hat sich dieses Festival aufgestellt. Neben viel Musik mit Acht Eimer Hühnerherzen, Ankathie Koi, Einzelkämpfer*in Sound Escapes, Guacáyo, Jennifer Touch, Lutopia Orchestra, Power Suff Girls, u.a. gibt es wegweisende Workshops zu Nachhaltigkeit, Ernährung, Gewaltfreier Kommunikation, Hatespeech, Foodsharing, Upcycling, Visionen, Floßbau usw. sowie Theater, Lesungen, Ausstellungen, Zirkus, Zauberei und vieles mehr. Ihr könnt erfahren, wie es sich als Schaf auf dem Deich lebt, wie Windmühlen sich mit dem Naturschutz vertragen, was frau alles an Essbarem in freier Wildbahn findet und wie das Prinzip „Cradle to cradle“ funktioniert. Auch die frisch gemähte Wiese für die Camping-Nutzer*innen wird in einem „Silage-Workout“ zum Thema gemacht. Oder ihr ergreift die Gelegenheit, Plattdeutsch, Löten oder „Acroyoga“ zu lernen! Infos

02.-04.08.2019 Watt En Schlick Fest Varel
Feiern, chillen, am Strand tanzen – und das vor wunderschöner Naturkulisse: Das 2017 mit dem Helga-Award als „Bestes Festival“ ausgezeichnete Watt En Schlick Fest findet jeweils drei Tage Anfang August direkt am Weltnaturerbe Wattenmeer statt – in familiärer, friedlicher Atmosphäre und mit Blick auf Schlick. Auf vier unterschiedlichen Bühnen – der großen Mainstage, dem Zirkuszelt, der Palettenbühne und dem Floß, einer schwimmenden Bühne – gibt es einen urbanen Kulturmix aus Musik, Literatur, Film und Theater vom Feinsten. Am Festival-Sonntag wird sich traditionell in einer der dreckigsten Sportarten der Welt gemessen: den Deutschen Meisterschaften im Schlickrutschen (s. Titelbild). Im Programm stehen Sophie Hunger, Mavi Phoenix, Irma, Ronja von Rönne, Blond, Alli Neumann, Lisa Morgenstern (Foto oben: Miguel Murrieta), Stefanie Sargnagel, Guilia Becker, Cari Cari, WWWater, Ebow, Gianni Mae, Muckemacher, u.a. Infos
02.-04.08.2019 Nachtdigital Festival Olganitz
Bereits seit 1998 vom Fleiß und Herzblut einer enthusiastischen Crew getragen, ist die Nachtdigital bis heute ein mit viel Liebe betriebenes Festival, das im Laufe der Jahre Freund*innen in aller Welt gefunden hat. Mit seiner überschaubaren Größe, der damit verbundenen familiären Atmosphäre und einem stets handverlesenem Programm bietet es eine Alternative zu lieblosem Namedropping und kommerzieller Massenabfertigung. Musikalisch widmet sich die Nachtdigital dabei sowohl klassischen als auch modernen Ausprägungen elektronischer Tanz- und Listening-Musik. Mit dem hauseigenen Label sowie Musikveranstaltungen außerhalb des Bungalowdorfes versucht die Nachtdigital Crew außerdem ihren besonderen Charakter weiter hinaus zu tragen. Im Line-Up stehen Sonja Moonear (Foto: Davide Gostoli) seit zwei Jahrzehnten eine der zuverlässigsten Konstanten der globalen Dance Musik Szene, und viele weitere Acts wie Dasha Rush, Deena, Elli, Helena Hauff, Lux, Marie Davidson, Olivia, Paquita Gordon, Powder und Vlada. Infos
08.-10.08.2019 36. Haldern Pop Festival
Was heute ein extrem angesagtes Open Air Festival am Niederrhein ist, begann laut Wikipedia 1984 als Party von Ministranten des Ortes, finanziert wurde das Festival anfangs durch Leihgaben aus dem Bekanntenkreis („Aktionäre“). Nach und nach wurde das Line-Up immer länger, 2019 können sich die Festivalbesucher*innen z.B. auf die Band 5K HD (Foto) aus Österreich freuen, in der sich die großartige Sängerin und Gitarristin Mira Lu Kovacs (Schmieds Puls) mit der vierköpfigen Jazzband Kompost 3 zusammengetan hat. Außerdem stehen die ukrainische Rapperin Alyona Alyona, Gurr, Haiku Hands, Kat Frankie, Lisa Morgenstern, Another Sky, Gewalt, Khruangbin, Maarja Nuut & Ruum, Sophie Hunger, Shida Shahabi, Soap&Skin with stargaze, Stella Donnelly, Tereza, Whenyoung, u.a. auf dem Programm. Infos
08.-10.08.2019 12. Bezau Beatz (AT)
Musik ist mehrdimensional. Sie kann uns unterhalten, emotional herausfordern und verzaubern. Da, wo sich improvisierte, komponierte und populäre Spielweisen treffen, entsteht eine neue, aktuelle Musik. Das Ziel von Bezau Beatz ist der kollektive Genuss von Live-Musik jenseits des musikalischen Mainstreams. Versprochen wird nämlich eine musikalische Achterbahnfahrt mit schwindelerregenden Berg- und schwungvollen Talfahrten, rasanten Kurven und überraschenden Wendungen. Dazu haben die Macher*innen z.B. die grandiose Trixie Whitley (Foto: Kylie Coutts) eingeladen, die ihre neue CD „Lacuna“ vorstellt; außerdem wird Leni Stern mit ihrer New Yorker Band und dem argentinischen Piano-Wizard Leo Genovese erwartet, die ihr wunderbares Album im Spannungsfeld von senegalesischer, afrikanischer Traditionen, Blues und Jazz präsentiert. Und die Spielorte sind schon allein eine Reise wert: es gibt „JäzzSpätzle“ im Panorama-Restaurant auf 1650 m Höhe, desweiteren werden eine historische Remise, eine ehemalige Werkstatt, eine Pfarrkirche, ein Café und eine 300 Jahre alte Hütte bespielt. Infos
09.-10.08.2019 Bergfunk Open Air Königs Wusterhausen
Königs Wusterhausen heißt ein Ort in Brandenburg, zu dem sich auch in diesem Jahr eine Reise lohnt: das Bergfunk Open Air lockt mit einem unwiderstehlichen Line-Up und bringt Lina Maly, Steiner&Madleina, Charlotte Brandi (Foto: Sophie Neudert), Gurr, Sookee, Alex Mayr, Inge & Heinz u.v.w. auf die Bühne. Die Veranstalter*innen, der Verein Stubenrausch – Kultur, Musik, Leben e.V., stellen den Freitag ins Zeichen von großer Singer-/Songwriterkunst, für den Samstag haben sie ein buntes Programm aus Rock, Pop und Hip-Hop sowie jede Menge Spaß und Tanz für Groß und Klein vorbereitet. Dieses Jahr wird am Samstag auch wieder das Zwergfunk mit dabei sein. Das Programm könnte von uns sein… Infos
09.-11.08.2019 Fuchsbau Festival Lehrte
„Das radikale Festival von Nebenan“ bringt progressive Ideen, Kunst, Performances, elektronische Leckerbissen und avantgardistischen Pop nach Lehrte bei Hannover. In jeder Ausgabe untersucht das Fuchsbau-Festival (Foto unten) ein bestimmtes Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und denkt sowohl Inhalt als auch Form spekulativ ins Weite. 2019 steht das Leitmotiv „Supermarkt“ im Zentrum des Festivalprogramms, organisiert wird z.B. ein utopischer „Fuchsbau-Supermarkt“. Die Kulturschaffenden hinterfragen das Spannungsfeld zwischen kapitalistischen Freiheitsversprechen und Solidarität, untersuchen die Kommerzialisierung des Alltages sowie alltägliche Politik. Für die passende Musik sorgen Alobhe, Avalon Emerson, Bunny Michael, Golin, Greata, Haión, Hysterische Milfs, Ilgen-Nur, Hope, Juba, Natascha P., One Mother, Rosaceae, Shyboi u.a. Infos

09.-11.08.2019 Wutzrock Festival Hamburg
In wenigen Wochen fällt der Startschuss für das 41. Wutzrock-Festival auf dem wunderschönen Gelände zwischen Eichbaumsee und Dove Elbe. Das kostenlose Festival winkt mit rauer Punkpower, bling-bling-freiem Rap, grandiosem Pop und Singer-Songwriter-Acts. Auch Liebhaber*innen harter Synthiebeats kommen dieses Jahr voll auf ihre Kosten. Kultur für alle und von allen – Wutzrock Umsonst & Draußen, vom 9.–11. August am Eichbaumsee in Hamburg-Allermöhe. Und es ist ein Festival gegen Rechts: Heinz Ratz spielt mit seiner Band Strom&Wasser eines von ihren insgesamt 100 Konzerten in 100 Städten, um „eine Million gegen Rechts“ zu sammeln, damit von Rechtspopulisten in Landtagen und Kommunalverwaltungen bedrohte Jugend- und Kulturzentren sich wehren können. Eingeladen sind außerdem Grossstadtgeflüster, Kochkraft durch KMA, Die Tüdelband, Ilgen-Nur, Shirley Holmes, um nur einige zu nennen. Infos
15.-18.08.2019 Alpentöne Altdorf (CH)
Seit je – genauer: seit der Eröffnung des Gotthardsaumpfades – ist der Kanton Uri ein Durchgangsort. Menschen unterschiedlicher Kulturen treffen hier seit Jahrhunderten aufeinander, durch hohe Berge voneinander abgeschnitten, durch Pässe miteinander verbunden. Wo Händler*innen und Waren, Sprachen und Kulturen vorbeiziehen, findet alle zwei Jahre das internationale Musikfestival „Alpentöne“ statt. Das Festival zwischen Vierwaldstätter See und Gotthard-Pass lädt Musiker*innen aus allen Ländern des Alpenbogens von Slowenien bis Okzitanien ein, aber auch aus den Pyrenäen oder aus Skandinavien, denn: alpine Kultur ist nicht nur ein geografisches Phänomen, sie ist ein kulturelles. Das 1999 gegründete Festival ist keinem musikalischen Stil verpflichtet, am ehesten fasst man es im paradoxen Begriff der Neuen Volksmusik zusammen. Die konzertanten Darbietungen finden im Theater Uri, Cinéma Leuzinger und der Kirche St. Martin auf der einen, die Gratiskonzerte im Festivalzelt auf dem Lehn sowie alle Specials im Haus für Kunst Uri und den Getreidesilos Werkmatt statt. Auch 2019 gibt es den Klangspaziergang, das Happening im Reussdelta, das erstmals das Festival beschließt. Erstmals gibt es auch ein Kinderkonzert zum Mitmachen. Die Festivaleröffnung bestreitet The European Love Tree Ensemble feat. Adrian Würsch, außerdem spielt Racine’s StimmFolk Lieder aus der Schweiz, das all female Ensemble Madame Baheux „alpinen Agitprop mit Kunstanspruch“ (Foto oben). Building Bridges, Bella Ciao, Scheiny’s All Star Yiddish Revue, Young Nordic Folk Masters, Farandi, u.a. sind auch mit von der Partie. Infos
16.-18.08.2019 Alpen-KlangRausch Festival Ternberg (AT)
Das Zehnjahresjubiläum des Alpen-KlangRausch (Foto: Andreas Seyfang) vom 16. bis 18. August 2019 in Ternberg im Ennstal südlich von Steyr ist die Gelegenheit zum gemeinsamen Feiern, Tanzen und Musizieren, Essen und miteinander Ausspannen: „Bringt gute Laune mit, Tanzschuhe, Instrumente und Freunde, mit denen Ihr gerne wieder einmal zusammen sein wollt“, heißt es in der freundlichen Einladung. Erwartet werden Leute aus ganz Europa und darüber hinaus. Das Besondere: Beim Alpen-KlangRausch ist jeder willkommen aufzutreten (zum Tanz aufzuspielen oder ein Konzert zu geben), meldet euch einfach vorab per E-Mail, der Auftritt wird dann online in den Programmprognosen und vor Ort angekündigt. Ihr könnt euch auch vor Ort noch spontan entscheiden, aber Obacht: beim Alpen-KlangRausch darf nur Musik gespielt werden, die frei von kommerziellen Verwertungsrechten ist. Auch sollen keine lauten Perkussionsinstrumente wie Djembe, dafür lieber Cajon und Rahmentrommel gespielt werden. In den Tagen vor dem Alpen-Klang-Rausch (12.-14.08.) findet wieder ein mehrtägiges Tanz&Musik-Sommercamp statt. Das Camp wird insgesamt an drei Tagen etwa 18 Stunden Unterricht umfassen, nach einem Ruhetag beginnt am Freitag das Festival. Angeboten werden ein Musikkurs mit Schwerpunkt „Musizieren zum Tanz“ (mit Ursula Suchanek u.a.) und ein Tanzkurs, der „boarische“ Tänze des Alpenraumes und schottische Tänze der jungen Balfolk-Tradition vermittelt. Wegen der limitierten Teilnehmerzahl solltet ihr euch schnell anmelden. Infos
21.-24.08.2019 Zürich Openair (CH)
Das Zürich Openair ist ein Festival verschiedenster Genres, das in der größten Stadt der Schweiz stattfindet und ein Line-Up mit den gefeiertsten Acts aus Rock, Indie, Hip-Hop, Elektro und Pop präsentiert. Geschickterweise ist der Zeitplan auf den drei Bühnen so ausgetüftelt, dass keine der größten Acts zeitgleich auftreten und so besteht die Gelegenheit, alle Facetten der angebotenen Musik von Billie Eilish, Nina Kraviz, Sophie Hunger (Foto: Marikel Lahana), Jorja Smith, Charli XCX, Alli Neumann, Lola Marsh, Me + Marie, Möwe, Eclair Fifi, Helena Hauff, Mavi Phoenix, Black Sea Dahu, Tommy Genesis u.a. zu erleben. Mit Zirkusacts und Performer*innen sowie einem riesigen Angebot an internationaler Küche gibt es hier einiges mehr als nur die Musik zu erleben. Übrigens: es gibt eigens für die Anreise geschaltete „Sparbilletten“, die auf verschiedenen Strecken bis zu 70% Ermäßigung auf den Normaltarif anbieten. Infos
21.-23.08.2019 Pop-Kultur Festival Berlin
„Pop-Kultur“ ist ein von der Musicboard Berlin GmbH ausgerichtetes internationales Festival, das im Jahr 2019 seine fünfte Edition auf dem Gelände der Kulturbrauerei in Berlin feiert. Das Live-Programm des Festivals entfaltet sich in rund 100 Konzerten, DJ-Sets, Ausstellungen, Installationen, Talks und Filmen auf dem Gelände der Kulturbrauerei. Dabei legt es Wert auf Internationalität und geschlechtliche Diversität und ist dabei einzigartig in seinem gestalterischen Bemühen: das Programm „Pop-Kultur Commissioned Works“ ermöglicht mit Mitteln der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien (BKM) lokalen und internationalen Künstler*innen wie Masha Qrella, Rosaceae oder Lisa Morgenstern & Bulgarian Voices Berlin, neue Werke zu erschaffen und zu präsentieren, um an der visionären Erweiterung von 
Produktions-, Arbeits- und Aufführungspraktiken im Hinblick auf performative Ansätze zu arbeiten. In seinem Nachwuchsprogramm bringt es in rund 40 Workshops & Netzwerkformaten 250 junge Talente aus der ganzen Welt mit Künstler*innen des Live-Programms sowie Macher*innen aus Wirtschaft, Politik und der Musikbranche zusammen. Es gibt unzählige Talks zu Feminismus und feministischen Kollektiven, Verantwortung im Pop, postmigrantischer Identität (Pop-Hayat Talk), unabhängigem Musikjournalismus, inklusiven Kulturformate, u.a. Unmöglich, alle auftretenden Musiker*innen zu nennen, dabei sind Adelle Nqeto, Ah! Kosmos, Anna Calvi, AWA Khiwe, Anna Aaron, Ätna, Blu Samu, Camilla Sparkuss, CocoRosie (Foto links), Dacid Go8lin, Die Heiterkeit, Haszcara, Iotaphi, Jenny Wilson, Jessica Einaudi, Juicy, Lali Puna, Léonie Pernet, Maarja Nuut & Ruum, Malonda, Michelles Blades, Mona Mur, One Mother, Núria Graham, Perel, Planningtorock, Shari Vari, Teresa Rotschopf, Voodoo Beach, Nerima Groove (Foto oben rechts: Frank Egel) und megaviele weitere. Mehr kann frau nicht in ein Festival packen! Infos
22.-25.08.2019 Internationales Jazzfestival Saalfelden (AT)
In diesem Jahr wird im österreichischen Saalfelden inmitten der Alpen eine runde Jahreszahl gefeiert: vom 22. bis zum 25. August präsentiert das Internationale Jazzfestival Saalfelden seine 40. Ausgabe und das auch auf neuen Bühnen in und rund um Saalfelden. Vor beeindruckender Natur und Bergkulisse – auf Almen, in Konzertsälen und auf weiteren Bühnen in der Stadt – reicht die Bandbreite dabei vom konzentrierten Zuhören bis zum ausgelassenen Tanzen und Feiern. Rdeča Raketa & Natascha Gangl, Moonlight Benjamin, Shirley Davis & The Silverbacks (Foto unten), Maja Osojnik, Manu Mayr & Susanna Gartmayer, Lylit, Grad Gori, Carni Villains, Sarah Tandy, Golnar & Mahan, Marina & The Kats, das Anna Webber Septet, gehören ebenso zum Line-Up wie die dänische Saxofonistin Mette Rasmussen, die im Duo mit dem Gitarristen Tashi Dorji aus Bhutan aufspielt. Die DJ Sets werden u.a. von Dalia Ahmed, Amira, Eva Fischer, Joja und H∆nn∆ bestritten. Infos

23.-25.08.2019 Alinae Lumr Festival Storkow
alínæ lumr lädt ein zu einem ereignisreichen Urlaub aufs Land nach Südostbrandenburg. Auf der Burg, am Marktplatz, den Hinterhöfen, der Altstadtkirche, auf versteckten Wiesen und am See wartet ein sorgfältig kuratiertes Musik- und Kulturprogramm mit Sophie Hunger, Alin Coen, Núria Graham, Charlotte Brandi, Annelie, Voodoo Beach, Cari Cari, Kliffs, Soft Grid, Aquaserge, Nicht Seattle, Lea Aurelie u.a. und die charmante Altstadt Storkow auf euch. Die Macher*innen möchten die Stadt öffnen und Orte des Zusammenkommens schaffen, auch um ein klares Zeichen für positiven Austausch und Willkommenskultur in der Region zu setzen. Neben viel Musik fungiert der Ort als Startpunkt toller Ausflüge z.B. zu den größten Binnendünen Brandenburgs, wo frau Ameisenbären beobachten kann, oder mit dem Rad rund um mehr als 100 Seen und endlose Wälder voller Rotbauchunken, Orchideen und Seeadler. Infos
28.08.-01.09.2019 Jazz Festival Willisau (CH)
Die Geschichte des Jazz Festivals reicht weit zurück: der ehemalige Leiter Niklaus Troxler hatte Ende der 60er mit regelmäßigen Jazz-Anlässen im Hotel Mohren und im Restaurant Kreuz begonnen. Nach Hunderten von Jahreskonzerten und 35 Festivals übergab er 2010 die Leitung an seinen Neffen, der jedes Jahr neue Schwerpunkte setzt. Das diesjährige Festival zeigt etablierte und junge Talente, mit dabei ist z.B. das unkonventionelle, von Afro-Beat, Steve Reich-Jazz und Post-Punk befeuerte Trio Vula Viel (Foto) aus Großbritannien. Im Zentrum der Musik stehen die asymmetrisch-repetitiven Rhythmen des Gyil: Ein mächtiges Xylophon aus heiligem Holz, dass bei der community der Dagaare im Nordwesten Ghanas gespielt wird und ähnlich wie ein Balafon klingt. Die ausgebildete klassische Perkussionistin Bex Burch hat drei Jahre dort gelebt und sich ausgiebig dem Gyil, dem Dorfleben und der Feldarbeit gewidmet. Zurück in London gründete sie Vula Viel, was in der Sprache der Dagaare „gut ist gut“ bedeutet. Außerdem stehen Bibi Vaplan, Black Sea Dahu, Co Streiff, Die Drei, Ester Poly (Foto), Camille Émaille, Gabriela Friedli Trio u.a. auf der Bühne. Infos
29.08.-15.09.2019 Norden Festival
Komm in den Norden! Auf die überwältigende Resonanz des ersten Norden-Festivals folgt auf den Königswiesen in Schleswig vom 29.8. – 15.09.19 die 2. Ausgabe! Im Grünen direkt am Strand der Schlei gelegen, könnt ihr aktuelle Musik, Kurzfilme, Lesungen und Straßentheater aus Schleswig-Holstein, Hamburg und den europäischen Ostsee-Anrainerstaaten erleben. Darüber hinaus könnt ihr euch aktiv einbringen und an Workshops und Vorträgen teilnehmen oder euch bei Stand-up-Paddling, Yoga, Klettern uvm. betätigen. Das Thema Nachhaltigkeit findet sich auch auf dem Festival wieder. Musikalisch bewegt sich alles von Pop über Rock bis Folk zu Singer-Songwriter-Kunst, aber auch DJs sind am Start. Mit dabei ist z.B. die Band Fluru (Foto: Olof Grind Photography) mit ihrem „schwedischen Exil-Country mit organic flavour“. Freut euch auch auf Agata Karczewska, Cats and Dinosaur, Darling West, Die schrägen Vögel, Gleich da, Harbour Violet, Hollow Hearts, Ingajah, Jhonna, Vivie Ann, Town of Saints u.v.m. Infos
31.08.-01.09.2019 Golden Leaves Festival Darmstadt
Das Golden Leaves Festival (Foto unten) ist ein Kleinod und Utopie im Spätsommer. Unaufgeregt hebt es sich ab von anderen Festivals. Im Mittelpunkt steht die Liebe zur Musik – alles andere in der zweiten Reihe, mit viel Liebe ausgesucht wurden für dieses Jahr Mogli, Hundreds, Leyya, Stella Donnelly, Cari Cari, Say Sue Me u.a., die im Schlosspark Kranichstein in Darmstadt aufspielen. Infos

(Titelfoto Schlickrutschen @ Watt En Schlick Festival: Ulf Duda & Axel Martens Fotograf)
Autorin: Mane Stelzer


Dieses Jahr wird Sommerblut volljährig. Das „Festival der Multipolarkultur“ versteht sich als inklusives Kulturfestival, welches unterschiedliche gesellschaftliche, soziale und politische Standpunkte und Identitäten miteinander verbindet. Der Inklusionsbegriff wird hierbei bewusst weit gefasst: es geht um körperliche und kognitive Merkmale, Lebensformen, Wertesysteme, Traditionen, Glaubensrichtungen – all das, was die Identität eines jeden Menschen und den täglichen Diskurs in unserer Gesellschaft bestimmt. Noch bis 11.06. findet die 18. Ausgabe des Festivals statt, der Fokus liegt dabei auf Glaubensfragen und wie diese uns beeinflussen. Das Festival greift das Thema in verschiedensten Formen auf, von Film-, Tanz- und Theateraufführungen bis hin zu Ausstellungen und Musik. Mollena Lee Williams-Haas und das Ensemble Musikfabrik bringen ein sehr emotionales Stück über innere Dämonen und den harten Weg von der Alkoholabhängigkeit zur Abstinenz auf die Bühne. Die temperamentvolle Musik von Blind & Lame (Foto) – der blinden Gitarristin und ihrer Tochter im Rollstuhl Kika und Lucy Wilke – vereint modernen Gitarren-Pop mit Elementen aus Gipsy-Rumba, Swing und Jazz und entführt das Publikum auf eine Crossover-Reise durch die Welt.
Der Verlag Trikont und das Kulturreferat der Stadt München präsentieren zum zweiten Mal DAS Jodelereignis schlechthin und auch diesmal werden die Konzerte mitgeschnitten, sodass sich verhinderte Jodelfans im Oktober alles auf „Laut yodeln #2 “ auf CD und Vinyl anhören können. Auf der ganzen Welt wird auf unterschiedlichste Weise gejodelt, dem überschlagenden Wechsel zwischen Brust- und Kopfstimme wohnt eine schier unbeschreibliche Faszination inne, die die Menschen in ihren Bann zieht. Das Publikum kann sich beim Festival nicht nur wunderbare Konzerte von Erika Stucky & FM Einheit (Foto), Alma, dem Duo Natasa Mirkovic & Evelyn Fink-Mennel, Maria Hafner und vielen anderen anschauen, sondern selbst in Workshops am Jodeln und Jodeltanzen versuchen.
Die 9. Ausgabe von Elbjazz im Hamburger Hafen naht und es gibt kaum noch Karten. Mit über 29.000 Besucher*innen im Jahr 2018 ist Elbjazz das derzeit größte Publikumsfestival für Jazz in Deutschland. Zu sehen ist wieder die Crème de la Crème des Jazz, z.B. wird die Jazzmusikerin Julia Hülsmann mit ihrem all female Oktett (Foto: Rüdiger Schestag) zu sehen sein, in dem sie ein klassisches Piano-Trio mit einem Jazztrio kombiniert, um Songs von Alanis Morissette, Ani DiFranco bis Feist neu zu interpretieren. Susan Weinert kommt mit ihrem Rainbow Trio. Wer Sophie Hungers neues Album „Molecules“ noch nicht kennt, sollte ebenfalls vorbeischauen. Auch viele jüngere Talente sind dabei: das achtköpfige Afrobeatkollektiv Kokoroko aus London mit seiner ausschließlich weiblichen Bläsergruppe. Kid Be Kid verwebt ihr Klavierspiel mit Gesang und Beatboxing und bringt die Pianistin Julia Kadel mit. Teresa Bergman erscheint mit akustischen Versionen ihres neuen Albums. Ein fresher Act kommt aus Norwegen: die achtköpfige Band Fieh um die Sängerin Sofie Tollefsbøl bringt ihr „köstliches Gebräu aus NuSoul, R’n’B und Funk“ auf die Bühne. Desweiteren spielen The Savage Rose, Melanie De Biasio, Kaiit, Ätna, Altin Gün, Fabia Mantwill, Koloro, Bentō u.v.a. Am 1. Juni bekommt die Bassistin Lisa Wulff im Rahmen des Festivals den Hamburger Musikpreis verliehen und spielt mit ihrem Quartett (u.a. mit Christin Neddens) in der Schiffbauhalle.
Mehr als 200 Einzelveranstaltungen präsentieren sich an außergewöhnlichen Orten und Räumen in Hamburg-Altona. Das zentrale Motto der diesjährigen altonale heisst „Reichtum“ und schlängelt sich dabei als roter Faden durch viele Programmpunkte. Das Festival kostet keinen Eintritt, denn es will Kultur für alle erreichbar machen. Um Unterstützung bitten die Veranstalter*innen lediglich diejenigen, denen es möglich ist. Die Artist in Residence heißt dieses Jahr Kamilla Jørgensen und kommt aus Aarhus in Dänemark. Im Programm findet sich jede Menge großartige Musik. So bringen Krischa Weber und Georgia Hoppe ein Ladies Orchestra der freien Improvisation auf die Bühne, in einer Hommage an die unbekannte Musikerin, die im Stummfilm „Die Carmen von St. Pauli“ von 1928 für 2×2 sec auf der Bühne des zweifelhaften Reeperbahnlokals „Zum guten Ankergrund“ erscheint (Foto). Auch das sirBRADLEYquartet mit Gästen ist zu hören, außerdem Ines Linn, Leonie Burgemeister, The Girl & The Ghost, MY LITTLE WHITE RABBIT, Roods & Reeds, Kate Louisa, Neue Deutsche Wahrheit, Ambun Suri, Franziska H., Tsega Tebege, Rosa Morena Russa u.v.a.
Das Afro-Pfingsten Festival findet seit 1991 jährlich am Pfingstwochenende in Winterthur im Kanton Zürich statt. Es gibt wieder aufregende Konzerte mit internationalen Künstler*innen, viele davon aus dem afrikanischen Kontinent und weiblich: da ist z.B. die Singer-/Songwriterin Jozia (Foto) aus Südafrika („South Africa’s Hottest New Star“), Tita Nzebi aus Gabun/Frankreich, die Haitianerin Coralie Hérard, Teety Tezano aus Kamerun, Claudia Masika und Akothee aus Kenia, Marema aus dem Senegal u.a. Es gibt wieder eine Open Air Bühne, einen Basar, viel Straßenkunst, Workshops und und und…
Die Veranstalter der 27. Jazzrally – ein Zusammenschluss von etwa 150 Unternehmen aus Stadt und Region – laden zu einem stimmungsvollen und hochklassigen Musik-Wochenende ein. Mit dabei ist eine der heißesten Namen der Bass-Szene: Ex-Prince-Bassistin Nik West (Foto rechts). Superstar Marialy Pacheco hat sich für ihre Duette u.a. die kubanische Sängerin Olvido Ruiz Castellanos eingeladen. Jazz à la Flute um Isabelle Bodenseh (Foto unten) präsentieren ihr „Mrs. Bo’s Cookbook“ und Leona Berlin ihr gleichnamiges Debütalbum. Die Schweizer Alphornistin Eliana Burki stellt ihr Instrument in einen un
gewöhnlichen Kontext aus Jazz, Funk und Volksmusik. Im Rahmen des Festivals wird übrigens der Nachwuchspreis „Sparda Jazz Award“ verliehen: bedacht werden die Olga Dudkova Band u.a. Mit dabei sind außerdem Maya Fadeeva, das Barbara Oxenfort Trio, Small Medium, Marion & Sobo Band, Basel & Söhngen Duo, Molass, Mr Saxopete, Pat Appleton, MF Robots u.v.a.
Wild, frei und eigensinnig – handverlesen, unerwartet und grenzüberschreitend. Seit 1972 bricht das mœrs festival mit Normalitätserwartungen an Musik und ist ein Versprechen an das Ungezähmte jenseits des Mainstreams. Für die 48. Festivalausgabe fordert das mœrs festival: „Strengt euch an!“ Die Veranstalter*innen haben sich auch angestrengt und das Angelika Niescier New York Trio, Trondheim Voices, chuffDRONE, José Bode & Dodo Kis, mariá portugal, Raffaëlle Rinaudo, Širom, Vula Viel (Foto), Wiebke Schröder Trio u.v.w.eingeladen.
Seit 4 Jahren gibt es das charmante Stadtfestival voller “Bands, Boats & Beers” bereits. Es wächst und bleibt sich trotzdem treu. Ungefähr 70 nationale und internationale Bands, irgendwo zwischen Punk, Hardcore und Indie versüßen das Pfingstwochenende in der norddeutschen Großstadt. Die Konzerte finden in verschieden Locations statt, nicht nur in alteingesessenen Clubs, sondern auch mal in einer Fischbrötchenbude, einer Bierbrauerei und auf einer umgebauten Hafenfähre. Die Festivalbesucher*innen können zu Fuß von der einen zur anderen Location ziehen – Schiffe und Hafenkräne dabei immer in Blick- und Hörweite. Das Line-Up strotzt vor interessanten Acts wie Martha, War On Women, Mobina Galore, Petrol Girls, Cory & Kirsty Call, Mood Change, Laureate, Neighborhood Brats, No Sugar, Personal Best, Shellycoat, u.a.
Das 45. Open Ohr Festival bringt Musik, Theater, Kleinkunst, Kabarett und Aktionskunst mit rund 300 Künstler*innen in die Mainzer Zitadelle. Neben vielen großartigen Konzerten, auf denen Erna Rot, Black Mirrors, Sookee, RasgaRasga, Shirley Davis and The Silverbacks, Black Honey, Ätna, Me + Marie, Madanii, Sobi (Foto: Sebastian Wei), Black Sea Dahu, die Rapperin La Nefera u.v.m. aufspielen, lockt ein Rahmenprogramm besonderer Art. Unter dem Motto „Partei ergreifen“ widmen sich Veranstaltungen der Frage, ob unser Parteiensystem (gut) funktioniert („Auslaufmodell oder Aufbruchstimmung?“), welche Alternativen und Verbesserungsvorschläge es gibt und wie wir für eine Sache abseits der Parteibücher Partei ergreifen können. Damit Demokratie nicht zur leeren Hülse verkommt. Die Ausstellung „…um die Stimmen der Frauen“ beleuchtet das Frauenbild der Parteien im Spiegel ihrer Wahlplakate. Mit „Demokratie-Speeddating“, interessanten Gesprächen und Diskussionen, Filmen, Kabarett, Lesungen, Theater und Workshops, einer Open Stage (Anmeldung vor Ort), Frühsport-Angeboten (10 Uhr) wie Yoga oder Qigong, Kinderaktionen und vielem mehr.
Kostenlose Musik von etablierten Bands und begabten Newcomer*innen unter freiem Himmel gibt’s alljährlich im Sommer beim Open-Air-Musikfestival Theatron. Täglich ab 19 Uhr warten 2019 für drei Wochen wieder kostenlose Konzerte auf der Seebühne im Olympiapark auf Euch. Es kommen Hammerbands wie Shirley Holmes, Ilgen-Nur, KT Gorique, Sookee, Dives, Kuenta, LORiiA, Tigress, A-wa (Foto: Rotem Lebel) und viele weitere.
Der Veranstalter hat schon jetzt verkündet, dass es 2020 kein Festival geben wird – ein Grund mehr, sich zur 9. Ausgabe des Festivals im MVV Reitstadion/ Maimarktgelände in Mannheim aufzumachen! Auf insgesamt vier Bühnen treten an drei Tagen über 65 nationale und internationale Künstler*innen vor allem aus dem Indie-Bereich auf. Großes Aufsehen, grandiose Bands und ein Rahmenprogramm wie es bunter und liebevoller nicht sein könnte. Im Line-Up stehen erfreulich viele Musikerinnen: Alela Diane, Amyland and the Sniffers, Anger, Ava Luna, Black Sea Dahu, Cari Cari, Charlotte Brandi, Gurr, Hvob, Ider, Kate Tempest (Foto), Lisa Morgenstern, Mavi Phoenix, Novaa, Snail Mail, Stonefield, Tascosa, Tomberlin, Wyvern Lingo, u.v.m. 
31 kostenfreie Konzerte, Bühnen direkt am Meer, internationale Jazzgrößen und Nachwuchstalente: Vom 20. bis zum 23. Juni 2019 findet die 29. Ausgabe von JazzBaltica statt. Zum zweiten Mal ist das Festival auf dem Gelände rund um den Strandpark in Timmendorfer Strand zu Gast. Neben den Konzerten auf der MainStage im Festsaal des Maritim Seehotel erwarten die Besucher 31 kostenfreie Veranstaltungen im OpenAir-Bereich rund um den Strandpark. Mit dabei sind in diesem Jahr unter anderem Katja Riemann, Marilyn Mazur’s Shamania, Karin Hammar Fab4, Lena Swanberg & Daniel Bingert, Susan Weinert Rainbow Trio, Lisbeth Quartett, Nicole Johänntgen Solo (Foto), Asja Valcic & Klaus Paier, Izabella Effenberg Trio u.a. Der JazzTalk am 22.06. hat Charlotte Greve eingeladen.
Auch in der Mainmetropole ist endlich wieder was los! Bereits zum 16. Mal wird in den Sommermonaten oberhalb des Günthersburgparks eine Bühne aufgestellt und vier Wochen feinste Unterhaltung bei freiem Eintritt geboten. Das Stalburg Theater hat zu seinem unaufgeregten Festival („Wiese, Kultur, Essen, Trinken“) regionale und Künstler*innen aus anderen Teilen der Welt eingeladen: Juliana da Silva & Geovany da Silveira (Foto), Leyla Trebbien & Band, Nid de Poule, Danamaria & Band, Ann Doka & Band, Lucie Paradies, The Slags, Romie, The Dead Lovers, Fee. & Band, Frollein Smilla, Pulsar Trio, Tonland, Jules & Band, u.v.m. An mehreren Tagen steht das Festival ganz im Zeichen der Stimme und bietet 8 Chören wie SHE Coir und Mainvoices eine Bühne. Neben Kindertheater gibt es Kabarett und zwei „Spieltage“, an denen verschiedene Spielesets ausgeliehen und bei Turnieren des Vereins Spielkultur Frankfurt mitgemacht werden kann.
Alle zwei Jahre verwandelt die Ensemblia Mönchengladbach in eine große Bühne für zeitgenössische Kultur. Das älteste spartenübergreifende Festival des Landes bietet seit 1979 im Zwei-Jahres-Rhythmus weit gefächerte Programme, die schwerpunktmäßig Neue Musik berücksichtigten, aber auch andere Kunstsparten einbeziehen und Grenzüberschreitungen wagen. Spannend, aufregend und überraschend anders präsentiert sich das Festival immer wieder neu, immer wieder erlebenswert. Nach Workshops und Konzerten spielen Angelika Niescier und Sylvie Courvoisier am 30.06. ein fulminantes Abschlusskonzert (Foto rechts: Arne Reimer, Foto links: Frank Schindelbeck).
„Frauenstimmen“ jährt sich 2019 zum zehnten Mal! Das Festival ist das einzige in der ganzen deutschsprachigen Schweiz, das ausschließlich Frauen auf die Bühne holt und Musik, Tanz, Theater und Literatur verbindet. Wen wundert’s. Das Wallis spielte für die Frauenrechte ja bekanntlich eine wegweisende Rolle. Anfang März 1957 stimmten Frauen im Bergdorf Unterbäch erstmals an der Wahlurne ab. Das war zwar illegal und knapp anderthalb Jahrzehnte vor der Einführung des Frauenstimmrechts. Aber scheinbar hats geholfen. Frauenstimmen hilft auch gerne ein wenig auf die Sprünge beim Nachdenken über Fragen zur Gleichstellung mit viel Musik, Tanz, Theater, Spaß & Tamtam! Freut euch auf Konzerte mit Freya, Eclecta (Foto: Andrea Ebener), KT Glorique, Veronica Fusaro, Nicole Johänntgen’s Henry II, Dawn Drake BATUCADA, Sophie de Quay & the WaveGuards, Vibez und The Maverick Sisters. Es gibt Workshops, eine Wandermodenschau, einen Vortrag über Frauenfußball, Tanz, Theater, Filme und eine Ausstellung.
Einmal im Jahr treffen sich deutsches Liedgut und französischer Chanson von heute in Saarbrücken. Im lauschigen Innenhof der Stadtgalerie gibt es beim „Rendevous Chanson“ drei Abende voller Musik mit der Besonderheit, dass alle auftretenden Künstler*innen drei Tage lang vor Ort sind und auch gemeinsam kleine Abendkonzerte improvisieren. Mit dabei sind Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch, Marie Diot, Mai Horlemann, Alice Arthur u.a. Weitere Konzerte mit Wintershome (Foto), Alexa Faser, Mèche, u.a. finden auf verschiedenen Bühnen in der Altstadt statt, es gibt einen Markt für „Design, Kunst und Klòòres“, Straßenmusik, Kinderprogramm, Lindy Hop Swing Dance, u.v.m.
2019 jähren sich die Geburtstage der beiden berühmten Leipzigerinnen Clara Schumann und Louise Otto-Peters zum 200. Mal. Die Stadt feiert das mit einem Frauen*festival mit Bühnenprogramm und dem Markt der Initiativen und Aktionen von 14 Uhr bis 22 Uhr. Ein Kultur-Festival mit Konzerten von Ninia La Grande, Rada Synergica, Colorful Socks, KC, Canta Animata, Lilly Among Clouds, Finna, Karmatürji und DJ*IPEK bringt PoetrySlam, Hip Hop, Breitwand-Pop, Anatolian Electronics, Osteuropäische Weltmusik und Klezmer u.v.m. auf die Bühne. Mit der Open Air Frauen-Messe, auf der sich Unternehmerinnen, Händlerinnen, Handwerkerinnen, Künstlerinnen, Vereine und Verbände präsentieren und einem Familienfest wird das Programm ergänzt. Übrigens: vom 28.-29.06. findet die Feministische Sommeruni 2019 statt. Dann kommen in Leipzig aktuelle und historische Perspektiven aus feministischen Archiven, frauenbewegter Kultur, Wissenschaft und Politik zusammen. Vorträge, Filme, Lesungen, Performances mit Uschi Brüning u.a. und Diskussionen schlagen den Bogen von den Anfängen der Frauenbewegung über Herstory aus DDR und Ostdeutschland bis hin zu aktuellen Herausforderungen für Demokratie und Feminismus. Beim Ausklang am 29.06. mit Musik und Talk auf dem Leipziger Markt kommen feministische Stimmen für Europa zu Wort und zum Schluss „redet“ Sookee (Foto oben: Katja Ruge) die Louise-Otto-Peters-Preisträgerin der Stadt Leipzig 2018, beim Speak Up Tacheles. Auf geht´s nach Leipzig, zu Feminismus im Doppelpack! 




Das längste Blues-Festival der Welt glänzt in seiner 15. Auflage wieder mit einer aufregenden Mischung von Legenden, Newcomer*innen und heimischen Größen der Szene. Der REIGEN ist seit Anbeginn das Zentrum, das Theater Akzent, das Haus der Musik und das Mozart Haus Vienna sind die weiteren Bühnen. Als ersten weiblichen Act präsentieren die Veranstalter*innen Vanja Sky Rocks – 2018 war sie noch mit dem RUF Blues Caravan unterwegs, am 1. April kommt sie mit eigener Band. Apropos RUF Blues Caravan: der macht 2019 am 16. April feat. Ina Forsman, Ally Venable und Katarina Pejak Station. Tanzmusik aus den 40ern und 50ern gibt es beim Tanzabend der Lea’s Shuffle Gangsters und Juke Joint Royals. Außerdem mit dabei: die Yasi Hofer Band (Foto rechts), Sue Foley, Caro Josée, Vanesa Harbek, Susanne Plahl & The Lightning Rod… goes Soul u.v.a.
Im Jahr 2000 startete das erste Blues Festival Basel im bescheidenen Rahmen, inzwischen hat es sich zu einem großen Blues Festival entwickelt, das an sechs Tagen musikalische Highlights mit internationalen Stars und talentierten einheimische Bands nach Basel bringt. Neben Vanessa Collier und Nina Attal (Foto links), die bei der Blues Funk Night auftreten, finden sich Marla Glen, Othella Dallas, Yvonne Moore, die Patchvox Band, Little Mouse & The Hungry Cats, Pat Cossar & Band, u.v.m. im Line-Up. Übrigens wird im Rahmen des Festivals die/der Gewinner*in des „Swiss Blues Awards“ verkündet: nominiert sind die zwei Musikerinnen Gabi Camenzind und Yvonne Moore. Eine tolle Idee setzen die Veranstalter*innen auch noch um: bei „Blues In The Schools“ vermitteln international bekannte Künstler*innen in der Festivalwoche in Workshops Grundlagen zur Geschichte und den Wesenszügen der afroamerikanischen Musik an regionalen Gymnasien. Da sie diese „Bluesstunde“ auf Englisch halten werden, eignet sich diese Lektion sowohl für den Musik-, Englisch- und Geschichtsunterricht.
Von grandiosem Jazz und Swing über mitreißendes Boogie-Piano bis hin zu Pop, Rockabilly – insgesamt 27 Konzerte mit 18 Acts aus 9 Nationen sorgen an 18 Tagen unter dem Motto „Tanzcafé Arlberg“ für vielfältigen Musikgenuss und heiße Sohlen. Die atemberaubende Landschaft von Lech Zürs dient als Kulisse des Festivals. Großartige Shows mit großartigen Künstler*innen wie der Avalon Jazz Band und Kana Shimanuki aus den USA, der all female Rockabilly-Band U. B. Dolls (Foto) aus Italien, der Electro-Swingband DelaDap, Loren Nine aus den Niederlanden, u.v.a. werden auf den Sonnenterrassen, in den Skihütten und Hotelbars in Szene gesetzt. Wer sich etwas mehr als nur zur Livemusik bewegen will, kann bei einer der Lindy-Hop Workshops mitmachen, die für verschiedene Levels angeboten werden. Swingtanzen, Live-Bands in einer einzigartigen Bergkulisse, Festivalfeeling und Sonnenskilauf – die perfekte Kombination für alle, die ihre Tanzleidenschaft im besonderen Ambiente des Tanzcafé Arlberg ausleben möchten. 
Das Cully Jazz Festival ist das wichtigste Musikereignis des Frühlings in der Romandie. Während neun Tagen elektrisieren mehr als 140 Konzerte und 20 Veranstaltungen, die dem Jazz und seiner benachbarten Musik gewidmet sind, das Dorf Cully an unzähligen Spielorten: Vom Boot über den Weinkeller zur Auberge hin zu Open Air Konzerten auf der Genfer Seepromenade und im Zentrum des Dorfes. Nach einem Solokonzert im Temple im vergangenen Jahr ist die schweizerisch-albanische Sängerin Elina Duni zurück in Cully, um ihre neue musikalische Zusammenarbeit mit Marc Perrenoud und David Enhco zu präsentieren. Das Bandprojekt Aksham trägt uns in die alten Steppen nördlich des Schwarzen Meeres. Mit ihrer aktuellen Platte „Aguas“ kommen der Pianist Omar Sosa & die Violinistin und Sängerin Yilian Cañizares nach Cully, die US-Amerikanerin Sarah McCoy hat ihr neues Album „Blood Siren“ im Gepäck. Die malische Künstlerin Oumou Sangaré (Foto) präsentiert ihre neue CD „Mogoya“, in der sie die Probleme afrikanischer Frauen und den Missbrauch der patriarchalischen Gesellschaft thematisiert. Im Line-Up stehen weiter die Saxophonistin Nubya Garcia, Rhoda Scott Ladies All Star, Stacey Kent, Ana Carla Maza, Maya Youssef Quartet, Anne Paceo, Gaye Su Akyol, Andrina Bollinger mit der Violinistin Laura Schuler als Gast, The Swinging Ladies u.v.a.
In den vergangenen acht Jahren sieben Mal innerhalb kürzester Zeit ausverkauft und mit großartigen nationalen und internationalen Acts wie Kat Frankie, Alin Coen und vielen anderen, gibt es seit Jahren immer wieder eine spannende Mischung aus jungen Nachwuchsacts und bekannteren Musiker*innen. Ein wunderschönes Venue, ein aufmerksames, musikaffines und begeisterungsfähiges Publikum und großartige Musiker*innen sorgen einmal jährlich für ein ganz besonderes „Euphorieherzklopfmodusding“. Im Speicher in Husum stehen die schwedische Indierockerin Linn Koch-Emmery (Foto: Alma Bengtsson), die deutsche Singer-/Songwriterin und Cellistin Luisa Babarro, die ihr Debütalbum „ Ich bin eine Andere“ vorstellen wird und weitere Bands auf der Bühne.
Vom 9.-14. April sind in Dortmund rund 100 aktuelle und historische Filme, Performances, Konzerte und Gespräche zu sehen und erleben. Neben dem Spielfilmwettbewerb ist die größte Sektion des Festivals der Fokus „Bilderfallen: Täuschung, Tarnung, Maskerade“. Die Filme erfordern ein genaues Hinschauen, denn ihre (optischen) Täuschungstechniken lassen viele Deutungsebenen zu. Musik nimmt dabei in diesem Jahr großen Raum ein. In der langen Filmnacht am 12.04. könnt ihr z.B. 14 Kurzfilme und Musikvideos schauen und euch mit Pipilotti Rists „I’m Not The Girl Who Misses Much“ einen ironischen Kommentar auf die Darstellung von Frauen in der Popkultur anschauen. Oder ihr seht die Horrorkurzfilmkomödie „Hair Wolf“ von Mariama Diallo, einen feministischen Rekurs auf Michael Jacksons „Thriller“. Die in London und Istanbul lebende Künstlerin Noor Afshan Mirza (Foto) forscht zur britischen Hiphop- und Grime-Szene und der Bedeutung weiblicher MCs und zeigt am nächsten Tag ihre Ergebnisse. Außerdem zeigt das Festival ihren Film „Lapse Of Honor“ über eine junge Frau, die Rapperin werden will. Die Dortmunder Künstlerin TriXstar bringt mit ihrer Band nicesten Reggae und Dancehall auf die Bühne des Domicil. Am 11.04. nehmen die Veranstalter*innen bei „Short On Wheels“ ihr Publikum mit auf eine Erkundungstour durch Dortmund; ausgestattet mit mobilem Beamer, Soundanlage und Abspielgerät radeln die Zuschauer*innen im Tross an ausgewählte Orte. Fassaden werden zu Leinwänden. Der „Eintritt“ ist kostenlos.
Schon in den sechziger Jahren galt die alte Bergbau- und Hochschulstadt Freiberg als eine Hochburg des Jazz. Viele bekannte Musiker*innen dieses Genres gaben sich hier die Klinke in die Hand. Um das Jahr 1970 begann in Freiberg besonders unter den Student*innen das Jazzfieber zu grassieren und einige Enthusiast*innen beschlossen, ein Jazzfestival auf die Beine zu stellen. Gemeinsam mit dem Sender „Stimme der DDR“ wurden die 1. Freiberger Jazztage organisiert, die in diesem Jahr bereits zum 45. Mal stattfinden. Probleme gab es in all den Jahren viele, so war die Unterbringung der Musiker*innen ein schwieriges Problem, weil es nur zwei heruntergekommene Hotels gab und das Auge und das Ohr der Zensur umgangen werden musste. Nach der Insolvenz des Studentenclubs im Jahre 2006 sprang dankenswerterweise das Studentenwerk als Träger für die IG Jazz ein und die Organisation des Festivals ist damit erst einmal abgesichert. Zum Glück, denn in diesem Jahr werden die von der Fachpresse als „große Lyrikerin des europäischen Jazz“ gefeierte Pianistin Julia Hülsmann mit der Gitarristin Susan Weinert und ihrem Partner Martin Weinert am Kontrabass im Trio auf der Bühne stehen (Foto). Auch die Monika Roscher Bigband und weitere Acts sind wieder am Start. 
Magie an & in den Polen, es funkelt, glitzert und zischt. Beats, Rhythmen, Klangteppiche verweben sich zu einem abwechslungsreichen Soundkonstrukt. Genregrenzen werden Abend für Abend aufs Neue gesprengt. Viertägig spannt das Clubfestival „Polimagie“ einen roten Faden durch die Stadt Dresden, verbindet Beatpol mit Ostpol. 2016 bereits als kleines mehrtägiges Festival gestartet, gilt es inzwischen nicht mehr als Geheimtipp. Erwartet werden Alice Phoebe Lou, Cari Cari, Caroussel Musique, Charlotte Brandi, Hannah Williams, Ilgen-Nur, Malena Zavala, My Baby, Saint Agnes, Vera Sola u.a.
Die jazzahead! 2019 in der Messe Bremen rückt näher und mit ihr das begleitende Festival zur Kultur des diesjährigen Partnerlandes Norwegen, dessen Jazz-Szene zu den interessantesten der Welt zählt. Auf dem Programm stehen neben viel Musik auch Literatur, Film, Kunst, Theater und mehr. Am 13. April wird das zweiwöchige Festival mit einem Doppelkonzert im Theater am Goetheplatz offiziell eröffnet: nach Håkon Kornstad präsentiert Mari Boine ihre jüngste Veröffentlichung „See the woman“. Kristin Asbjørnsen ist für ihre einzigartige, ursprünglich von Gospel geprägte musikalische Ausdrucksweise bekannt und kommt ebenfalls zum Festival mit ihrem lang ersehnten Album „Traces Of You“ (2018). Ebenfalls aus Norwegen kommen das Hedvig Mollestad Trio und Beady Belle, die zum ersten Mal ein großes Open-Air mitten im Herzen der Stadt geben. Aus Dänemark wird das Makiko Hirabayashi Trio mit Marilyn Mazur erwartet. Die kanadische Saxophonistin Jane Bunnett kommt mit ihrem Bandprojekt Maqueque (Foto oben rechts), das aus jungen kubanischen Jazzmusikerinnen besteht. Weiter stehen Olga Amelchenko, Sunna Gunlaugs Trio, Naϊssam Jalal, Simin Tander, Quiana Lynell, das Emie R Roussel Trio, Ajoyo, Linda May Han Oh, u.v.m. auf dem Programm. Die Fachmesse gilt als der wichtigste Treffpunkt für die internationale Jazzszene und findet von 25. bis 28. April statt. Interessant ist sicherlich das 3. Symposium Improvisation & Jazz für Kinder am 25. April, das sich an Jazzmusiker*innen, Musikvermittler*innen, Musiklehrkräfte und Studierende richtet. Es zeigt u.a. ein Showcase-Konzert des Kinderprojekts „Jazz mit Kick“ mit Sabine Kühlich (voc) und Laia Genc (p). 
Welcher Wind bläst kräftiger als El Niño? Der Wind aus 5 Akkordeon-Bälgen – und zwar auf der Akkordeonale! Von Moldawien nach Polen über Deutschland bis nach Texas und zurück in die Niederlande strömt der Luftzug, der verwirbelt, brilliert, belebt und begeistert, beschwingt und betört. Zum 11. Mal entfesselt Servais Haanen, Drahtzieher und Kreateur des Festivals, den akkordeonalen Wind, der sich über Landes- und Kontinentalgrenzen hinwegsetzt, sich an kultureller Vielfalt bereichert und dem Publikum mit prallem musikalischem Reichtum um die Ohren weht! Zu hören gibt es Akkordeon vom Feinsten mit komplexen bessarabischen Klängen, klassischer Romantik, Western Swing, Bal-Folk, Jazz und zeitgenössischer Musik, bereichert durch die besondere Färbung von Flügelhorn und Cello. Freut euch auf die Akkordeonistinnen Inga Piwowarska aus Polen (Foto oben), Ginny Mac (USA) u.a.; als Begleitmusikerinnen reisen Kaya Meller (Flügelhorn) und Johanna Stein (Cello) mit. Die Akkordeonale Tour beginnt am 24.04. in Karlsruhe und endet am 08.05. in Mainz.
Das Festival Women in Jazz findet vom 24. April bis 1. Mai 2019 an 9 Spielorten in Halle und im Saalekreis statt. Es ist mit Künstlerinnen aus Amerika und Europa international geprägt und dokumentiert den Jazz in seiner sich stetig wandelnden Vielfalt. Das Eröffnungskonzert gestaltet die in South Orange/New Jersey geborene Jazzsängerin Stacey Kent. „Very British“ wird es mit den mit dem British Jazz Award ausgezeichneten Künstlerinnen Clare Teal und Zoe Rahman, der Sängerin Barb Jungr mit ihrem Bob Dylan-Programm, der Free Jazz Ikone Kate Westbrook sowie den aufstrebenden jungen Londoner Jazzbands Hejira und Nerija. In den USA entstand 2018 das Projekt SHEroes, das spielfreudige Jazz-Instrumentalistinnen aus Israel, den USA, Deutschland und Mexiko unter Leitung der deutsch-amerikanischen Jazzpianistin Monika Herzig in sich vereint. Mit Tamar Halperin, NES und der und der Jazzsängerin Esther Kaiser (Songs of Courage) sind weitere innovative Jazzmusikerinnen eingeladen. Dass sich der Jazz in seiner Vielfalt auch sehr populären Einflüssen nicht entziehen kann, dokumentiert die erstmals gestaltete „Jazznight“ in der Händel Halle. Die Musik der amerikanischen Jazzpianistin und -sängerin Judith Hill (Foto), deren Musik von der Zusammenarbeit mit Michael Jackson und Prince (Produzent ihrer 1. CD) geprägt ist und die der französischen Jazzsängerin Julie Erikssen dokumentieren den Einfluss von R & B, Soul und Pop auf den Jazz. Das Clara Ponty Quartet interpretiert die Musik von Händel neu. Das Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Jazz-Gottesdienst, dem SWH-Saalejazz und einem Schülerkonzert vervollständigt das Festival. 
Das Kasseler Weltmusikfestival lädt zu einer Klangreise durch unterschiedlichste Länder ein und präsentiert einerseits die vielfältigen Genres, Rhythmen sowie Ideen der verschiedenen Musikkulturen und anderseits zeigt es eine Musik, die ohne Migration, ohne kulturelle Verschmelzung und ohne gesellschaftlichen Wandel keinen Bestand hätte. Bei der 22. Ausgabe des Kasseler liegt ein besonderes Augenmerk auf Künstlerinnen bzw. auf Frauenstimmen in der Musik. Ein aus Sicht der Macher notwendiger Fokus, schaut man auf die „Line-Ups“ vieler großer Festivals, bei denen der Anteil der Musikerinnen oft weitaus geringer ist, als der der männlichen Kollegen. Unter der künstlerischen Leitung von Catharina Nieland, Marcel Klier, Claudia & Gregor Praml wurden Ashia Bison Rouge (Foto), die Musikerin und Aktivistin Yael Deckelbaum (bekannt vor allem durch das israelische Trio Habenot Nechama), NES und La Yegros (alle vier für das Eröffnungswochenende), Gasandji, Dota sowie die Band Rasga Rasga um die Sängerin und Akkordeonistin Franziska Schuster u.a. ausgewählt. Das Kasseler Weltmusikfestival wird vom Kulturzentrum Schlachthof Kassel organisiert und findet an verschiedenen Spielorten in Kassel statt.
Seit 1988 wird in Krems das Donaufestival gefeiert, ein Festival für zeitgenössische Kunst und Kultur, welches vom Land Niederösterreich getragen und finanziert wird. Der programmierte Balanceakt zwischen wichtigen exemplarischen Gegenwartspositionen und wegweisender, relevanter Kunst der Vergangenheit hat das Donaufestival international etabliert und populär gemacht. „New Society“ heißt das diesjährige Motto und thematisiert, ob sich unsere Gesellschaft als Gemeinschaft überlebt hat und nur noch von „politischen Stämmen und Egomonstern“ beherrscht wird, sich gar „im Übergang in eine nächste Gesellschaft, die von Algorithmen und Maschinen dominiert werden wird“, befindet. Ein Projekt heißt „Stockholm-Syndrom“: „zur falschen Zeit am falschen Ort. Werden wir entführt oder verführt? Auftretende Künstler*innen werden ebenso wie der Veranstaltungsort vorab nicht bekanntgegeben. Googeln ist zwecklos“, heißt es in der Ankündigung. Neben Filmen und Performances, DJ-Abenden und Talks gibt es die passende Livemusik von Katharina Ernst (Foto: Peter Gannushkin), Anna von Hausswolff, Holly Herndon, LAFAWNDAH, Lingua Ignota, Planningtorock, Lucrecia Dalt, Eartheater u.v.a.
Vom 26. April bis zum 20. Mai öffnet das traditionsreiche Jazzfestival Basel wieder seine Pforten an den verschiedensten Spielstätten in der Basler Innenstadt. Mit zwei starken afrikanischen Stimmen – der New Yorkerin mit nigerianischen Wurzeln Somi sowie der von der Trompeterin Sheila Maurice-Grey geleiteten achtköpfigen Londoner Afrobeat-Band Kokoroko – wird das Festival äußerst expressiv eröffnet. Eine Verbindung zwischen New York und Tel Aviv knüpft die fantastische Klarinettistin Anat Cohen mit ihrem Tentet. Eher folkloristische Töne kommen vom Paier/Valcic Quartet, ebenso wie vom Trio NES und dem Cristina Branco Quinteto. Das Trio von Carla Bley mit Andy Sheppard und Steve Swallow wird das Volkshaus Basel füllen. Das von Annette Maye geleitete Oriental Jazz-Trio Ensemble fisfüz (Foto: Yoshi Toscani) kommt mit seinem neuen Album „Lale – Colours of Eurasia“ in die Schweiz. Außerdem in Basel zu erleben sind Elina Duni, Lynne Arriale, das Eva Kruse Quintet u.a.
Ende April wird Stade erneut zum Anlaufpunkt für Freund*innen der sanften Klänge. 22 nationale und internationale Musiker*innen beehren im Rahmen des 7. Hanse Song Festivals die schönsten sieben Bühnen der Altstadt. Pop, Krautpop, Folk und Indie sind die Ingredienzen des Festivals, auf der Bühne werden Barbara Morgenstern, Gemma Ray (Foto: Alessandra Leimer), Hanne Hukkelberg, Lilly Among Clouds, Violetta Zironi u.a. erwartet.
Der 35. Kemptener Jazzfrühling bietet gut 50 Konzerte in neun Tagen auf ca. 30 Bühnen – verschiedenste Stilrichtungen von traditionellem Jazz über Blues, Swing, Gypsy, Bigband-Jazz und Gospel bis hin zu moderneren Spielarten, wie Dance- und Hip-Pop, werden bei diesem Jubiläums-Jazzfrühling zu hören sein. Zu den Konzertreihen und Veranstaltungen zählt z.B. „Jazz im Stadttheater“ u.a. mit dem Clara Ponty Quartet (mit ihrem Vater Jean-Luc), im „THEaterOben“, dem kleinen Saal im Stadttheater, ist u.a. Reut Regev zu hören. Die jazzNacht hat sich inzwischen fest etabliert und lädt an bis zu zehn Locations in Kemptens Innenstadt zu einem musikalischen Speeddating ein. Der „Jazzfrühling-Wettbewerb“ bietet im THEO jungen, aufstrebenden Jazzmusiker*innen ein Podium. Außerdem mit dabei: das Tiny Schmauch Trio, CLEO, das Melissa Muther Quartett u.a.
Das Schloss Elmau liegt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen auf 1008 Meter Höhe am Fuß des Wettersteingebirges (Oberbayern). Nach einem Brand 2005 wurde es neu als Fünf-Sterne-S-Hotel aufgebaut und strebt u. a. die Auseinandersetzung mit der Geschichte von Schloss Elmau – insbesondere der vom Nationalsozialismus geprägten – an. Es möchte zu einem kulturellen Zentrum, zum Tagungs- und Vortragsort hinsichtlich deutscher Ideen- und Kulturgeschichte, Theologie und Philosophie sowie der problematischen Verschränkung von Religion und Politik in weltpolitischen Fragen werden. Pro Jahr finden mehr als 200 Veranstaltungen statt; neben Literaturveranstaltungen, Symposien und klassischen Konzerten hat sich dabei in den vergangenen Jahren auch die Jazzmusik eine feste Position gesichert.
Magische Anziehungskraft soll sie ausstrahlen, die Festung Ehrenbreitstein auf dem Felssporn hoch oben über dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel, nahe Koblenz. Die Besucher*innen erwartet nicht nur ein lebendiges Kulturzentrum mit spannender Geschichte, sondern neben vielen kulinarischen Genüssen auch ein berauschender Panoramablick über Rhein und Mosel. Hoch geht es mit der weltweit modernsten Seilbahn, die 100% barrierefrei ist und bis zu 7.600 Fahrgäste pro Stunde befördern kann. Schon die Fahrt mit eine der Panoramakabinen verspricht Spektakuläres und gehört sicherlich zu den größten Attraktionen im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Ebenfalls in Thüringen liegt das Schloss Ettersburg auf dem gleichnamigen Berg (474 m), einem lang gestreckten Höhenzug nördlich von Weimar. Seit 1998 gehören sie als Teil des Ensembles „Klassisches Weimar“ zum UNESCO-Welterbe. Das Schloss Ettersburg bietet heute auch Gastronomie und hochwertige Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste. An den Wochenenden werden für das interessierte Publikum Schlossführungen durchgeführt und es gibt zahlreiche Lesungen, klassische Konzerte und sog. Clubkonzerte. In Kooperation mit den Thüringer Bachwochen präsentiert das Schloss z.B. den Konzertabend „Letters to Bach“ mit NOA und Gil Dor (guitar). Am 07.06. geben Viktoria Tolstoy und Jakob Karlzon ein Clubkonzert, am 09.06. können sich diejenigen freuen, die schon ein Ticket für Anna Ternheims ausverkauftes Konzert haben. Für Friend ’n Fellow meets Reentko (11.06.) und Marialy Pacheco und Max Mutzke (12.06.), das Anna Maria Jopek Quartet (13.06.) und Sophie Zelmani (16.06.) gibt es noch Karten. 



In der 
nres befahren im Sommer jeden Jahres die Peene mit dem Kulturfloß und geben abends an öffentlichen Plätzen wie Wasserwanderrastplätzen, Kulturvereinen, Hotels oder Pensionen o.ä. Vorstellungen. Die Villa Eden Peene stellt den Künstler*innen das „Kulturfloß“ jeweils bis zu 5 Tage mietfrei zur Verfügung, um ihren Urlaub auf der Peene genießen zu können. Dafür treten sie abends auf o.g. Plätzen auf und gehen im Anschluss Ihrer Auftritte mit „Hut“ rum. Im Juli 2019 sind u.a. die Harfinistinnen Constance Mattheus und Viviane Nüschler an Bord. Momentan läuft eine 










Jazzmeile Thüringen 28.09. – 08.12.18

Getreu dem Motto „Worldwide Music Meeting in Bielefeld“ umfasst das Weltnacht Festival 2018 ein breites Spektrum an hochkarätigen Veranstaltungen, welche die verschiedensten Kulturen und Künstler*innen in Bielefeld vereint. Moderne und traditionelle Musikströmungen haben hier einen festen Platz abseits des Mainstreams gefunden und verbinden über die gemeinsame Leidenschaft für Musik verschiedene Kulturen, Menschen, Städte und Länder. Die im Rahmen der Weltnächte auftretenden Künstler*innen stammen aus rund 100 Ländern und verzaubern die Stadt jedes Jahr mit ihren Konzerten. Das Festival findet den ganzen Sommer über statt, wobei monatlich einige Konzerte stattfinden. Im Line-Up dieses Jahr stehen das Transorient Orchestra, Ilaria Gaziano mit Begleitung (Foto), Afua Cooper, Happy to Bi here, Dubarabi und Jyotsna Srikanth.
Ein reichhaltiges Programm bietet in diesem Jahr wieder das Nordische Klang Festival. Hier könnt Ihr Schwarz-Weiß-Krimiserien aus Skandinavien und weitere Filme aus nordischen Ländern schauen, Malerei, Filme, Kulinarisches, Lesungen, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Geschlechtergerechtigkeit in Nordeuropa“ besuchen oder einen Strickworkshop zu lettischen Mustern oder einen Schwedischkurs machen. Und es gibt natürlich viele interessante Konzerte von Tarabband, Alice Hernqvist Kvintett, Hilja Grönfors Trio (Foto), Marja Mortensson Trio, Miamee, Oopus, Inger Nordvik Trio, Sniksnak, Duo Medi, Skenet, o.a.
Das Kulturforum Schorndorf präsentiert bei den 23. Schorndorfer Gitarrentagen wieder eine erstklassige Mischung aus Workshops, Konzerten und Sessions. Die Workshopdozent*innen sind hochkarätige Musiker*innen, die aus der ganzen Welt anreisen, um in Schorndorf in einer professionellen aber gleichzeitig sehr entspannten Atmosphäre zu unterrichten. An den Konzertabenden werden Jennifer Batten (Foto links), die bereits mit Michael Jackson tourte, sowie Minnie Marks (Foto Mitte) auftreten, die mit Erja Lyytinen (Foto rechts) das Festival eröffnet.
XJAZZ repräsentiert wie kein anderes Festival die Berliner Musikszene, in der Genregrenzen zwischen Jazz, improvisierter elektronischer und neuer klassischer Musik aufgebrochen werden. Auch 2018 sind wieder viele Musikerinnen im Line-Up zu sehen. Stella Chiweshe, Lea W. Frey, Simona Severini, Songs from a Breeze, Mockemalör, Clara Habercamp, Natalie Greffel (Foto: Grazia Cioffi), Micatone und Johanna Summer in Begleitung.
“Ladies sing the Blues-Part III” heißt der Titel des diesjährigen Bluesfestivals und es präsentiert zum dritten Mal drei bluesige Künstlerinnen im Terminal 3. Da ist das aufsteigende Jazztalent aus Prag Sisa Feherova (Foto links) & Fehero Rocher. Die junge Sisa brilliert mit ihrer ebenso jungen Band in einem Crossover von Jazz, Blues und Alternative Music im Stile einer Billie Holiday. Dede Priest (Foto Mitte) bewegt sich mit ihrer Gitarre und Geige zwischen authentischem Blues, Rock und Folk und kommt mit der niederländischen Texas Blues Band Johnny Clark & The Outlaws. Außerdem erwartet wird die argentinische Sängerin Vanesa Harbek (Foto rechts), die auch erstklassig mit der Gitarre und Trompete umgehen kann.
Wir haben nur diese eine Welt. Und ihr größter Reichtum ist die Vielfalt. Die Verschiedenheit der Menschen, entstanden und gewachsen aus ihren jeweiligen Lebensumständen, bereichert im Austausch zwischen Gruppen, Völkern und Kulturen. Damit dieser weiterhin stattfinden kann, braucht es die Neugier und die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen und voneinander zu lernen. Diesen Weg geht EINE WELT in Winterthur. Er hilft, Globalisierung nachhaltig positiv und lustvoll umzusetzen. Es finden ein Markt, ein Filmfestival und Konzerte statt u.a. mit den Künstlerinnen Oum (Foto), Alsarah and the Nubatones und Thais Diarra.
Die europäische Jazz-Elite beehrt WND JAZZ: Hohes Niveau mit Musiker*innen aus Norwegen, England, Schweden, USA, Österreich, Deutschland, der Schweiz, dem Saarland und einem Länderschwerpunkt Frankreich mit vier Formationen. Im Vordergrund stehen Saxophonist*innen: die gebürtige Saarländerin Nicole Johänntgen (Foto) kommt mit dem Rémi Panossian Trio aus Toulouse; mit dem Grandseigneur Michel Portal, der jungen Generation Emile Parisien und Céline Bonacina präsentieren sich die wichtigsten Saxophonisten Frankreichs. Zum siebten Male gibt es „Jazz for Kids“: die Talking Horns und Claudia Runde spielen für die Kleinen „Alle Mann an Bord – Jazz im Fluss“. 
2018 findet das Festival bereits zum 9. Mal statt und auch dieses Jahr sind wieder zahlreiche Künstlerinnen im Line-Up. Es wird 4 Bühnen mit insgesamt 32 Konzerten geben. Dieses Jahr spielen Café Voyage, Timing the Shrew, Sternschnuppe, Asita Djvady mit Begleitung, DuckTapeTicket (Foto: Marsha Zeitheim), Helga Brenniger, Bittenbinder, Enji und Jodelfisch u.v. a. auf dem Festival. Eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Frau Macht Musik? Frauen in der Musikbranche!“ fragt, ob Frauen Wege finden, ihre Kreativität auch wirtschaftlich zu leben oder ob sie in Ehrenamt und Minijobs abgedrängt werden. Sie fragt nach Vorbildern und Unterstützungsfaktoren. Die Diskussion beginnt um 13 Uhr in der Medienlounge im Foyer des Gasteigs und ist für alle Interessierten offen.
27. Grolsch Blues Festival 19. – 20. Mai 2018 Schöppingen
Ulmer Zelt 23. Mai – 07. Juni 2018
Das MASALA Weltbeat Festival verbindet in diesem Jahr musikalische Highlights mit dem Thema Zirkus. Es möchte anregen, neue Wege zu gehen, denn diese Wege sind meist unkonventionell und überraschend. Zur Eröffnung des Festivals gastiert ein internationales Musikzirkus-Ensemble auf dem Weißekreuzplatz, und während des gesamten Festivals wird im Pavillon die beeindruckende Ausstellung „Zuhause Unterwegs“ zu sehen sein. Unter den internationalen Musikerinnen sind dieses Jahr der Electric Swing Zirkus, Natalia Doco (Foto: Hugues Anhes), Fatoumata Diawara, Lula Pena, Aline Frazao, Nene Vasquez, Merkt Becker und Sara Hebe.
Das Africa Festival besteht seit 1989 und ist das größte und älteste Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa. Über 6750 Künstler*innen aus 56 Ländern Afrikas und der Karibik sind bisher in Würzburg aufgetreten und haben mehr als 2 Mio. Besucher*innen den kulturellen Reichtum des afrikanischen Kontinents vor Augen und Ohren geführt. Konzerte mit Fatoumata Diawara, Angélique Kidjo, Sona Jobarteh, Dobet Gnahoré, Alsarah & The Nubatones, Mariama, Ace Tee (Foto), Ami, u.a., ein umfangreiches Rahmenprogramm mit einer Bühne für traditionelle Musik, Straßenparade, Fotoausstellung und mehr machen das Festival zu einem Rundum-Vergnügen. Der Kultursender ARTE ist Partner des 30. Africa Festivals und präsentiert sich zum 10. Mal mit einem eigenen Kinozelt auf dem Festivalgelände, wo in diesem Jahr ein „Best of“ seines bisherigen Festivalprogramms zu sehen ist: „Mama Africa“ über Miriam Makeba, der Dokumentarfilm „Afro.Deutschland“, „Mali Blues“ mit Fatoumata Diawara u.a. Mehr geht einfach nicht. 
Neben vielen anderen kulturellen Angeboten gibt es bei Jazzahead selbstverständlich jede Menge Musik. Das Joanna Duda Trio aus Polen mischt Klassik und Jazz mit Elektonik und Dancemusic, wodurch ein vielschichtiger Klang entsteht. Monika Borzym (Foto) ist ebenfalls Teil des Jazzhead Festivals. Sie ist zwar in der ersten Linie im Jazz zu Hause, allerdings arbeitet sie auch mit MusikerInnen aus anderen Genres zusammen, wie beispielsweise einem polnischen Rapper. Emilia Martensson stammt aus Schweden, lebt aber in England und ist dank ihrer gefühlvollen Stimme und persönlichen Kompositionen Stammgast auf renommierten europäischen Festivals. Hermine Deuloo aus den Niederlanden hingegen ist eine international anerkannte Meisterin der chromatischen Mundharmonika. Der Stil der Sisters in Jazz dagegen ist eine Mischung aus Modern Jazz, Filmmusik und Swing. Das Quartett um Anna Lena Schnabel aus Hamburg verbindet klassische mit modernen Klängen zu einem einzigartigen Hörerlebnis. Im Projekt Traumgekrönt trifft Jazz auf klassische Musik und Sieske & Band aus Holland präsentiert hier ihr zweites Album. Nani-Noam Vazana aus Israel gilt als Ausnahmetalent und musikalisches Phänomen, besonders wenn sie gleichzeitig singt, spielt und Posaune spielt. Jazzmeia Horn aus Amerika berührt durch ihre stimmliche Reife und Michal Shapina aus Israel tritt ebenfalls auf. Der Stil des polnischen Quartetts Marita Alban Juarez changiert in den Bereichen lateinamerikanischer Jazz und Melodien aus den 70er Jahren.
Ziel des seit 2000 stattfindenden Festivals ist es, dem Blues im Raum Basel einen höheren Stellenwert zu verschaffen und gleichzeitig einheimische KünstlerInnen zu fördern. Das Festival ist inzwischen nicht nur eines der in Europa wichtigsten Festivals dieses Genres, es ist auch preisgekrönt. Dieses Jahr werden in Begleitung oder aber auch einzeln folgende Musikerinnen auftreten: Yvonne Moore, Estella Benedetti Band, Sari Schorr (Foto), Jane Lee Hooker, Maria Muldaur und Erja Lyytinen. 
Das Osnabrücker Clubfestival findet bereits zum 8. Mal statt. Dieses Jahr dabei sind 5K HD, die aus einem Jazzquartett besteht und der Sängerin und Frontfrau Mira Lu Kovas. Sie werden in ihrem Heimatland Österreich bereits für die Mischung aus Jazz, Pop und Elektroarkustik gefeiert. Mogli (Foto) aus Deutschland tritt ebenfalls beim Popsalon8 auf. Sie gilt als erfolgreichste Newcomerin der Indie-Musik-Welt.
Dieses Jahr findet bereits das 8. Internationale Jazzfest in Hamm statt. Es wird sich vier Tage lang den unterschiedlichsten Spielarten des Jazz widmen – dabei sind ungewöhnliche Hörerlebnisse garantiert. Unter den acht Bands, bzw. KünstlerInnen befinden sich drei Musikerinnen, die im Rahmen des Festivals auftreten werden. Jessica Gall ist eine von ihnen. Sie studierte Jazz und trat bereits als Studentin als Backgroundsängerin für z.B. Sarah Connor auf. Begleitet von ihrem Ehemann am Piano zeigt die Jazz-Singer/Songwriterin von internationalem Niveau ihre Lieder, die sie bewusst nicht in einzelne Genres kategorisieren möchte. Die Angela Puxi Band (Foto) tritt ebenfalls in Hamm auf. Die Sängerin und Frontfrau Angela Puxi stammt aus Italien, der Sound der Band gilt als vielschichtig, hypnotisch und ohrwurmhaft. Ida Sand hingegen gilt als die „schwärzeste Stimme Skandinaviens“. Sie interpretiert Neil Young-Songs auf ihre Art und Weise, wobei die Tiefe der Lieder zwar bestehen bleibt, aber zusätzlich mit einer gewissen Entspannung vermischt werden.

Keine andere musikalische Strömung des 20. Jahrhunderts hat eine solche Bandbreite der Ausdrucksformen hervorgebracht wie der Jazz. Nirgends sind die Grenzen so fließend, die Möglichkeiten so vielfältig. Jazz in seiner Ursprünglichkeit hören wir in dem, was wir als Weltmusik kennen. Mit Eleganz und Lebensstil umgibt er sich im Swing, im Blues vermittelt er tiefe Emotionen und im Free Jazz erleben wir das Experiment mit allen erdenklichen Möglichkeiten des musikalischen Ausdrucks. Doch trotz dieser Vielfalt, welche die St. Ingberter Jazzfreunde in den letzten Jahren immer wieder fasziniert hat, bietet jedes Festival neue Eindrücke. Auch dieses Mal sind wieder einige Musikerinnen zu Gast in St. Ingbert. Zum Beispiel lotet Portugals Botschafterin des Fado Carminho gemeinsam mit dem Klassik Nuevo Orchestra die sinfonischen Dimensionen des Fado aus. Die Mitglieder des neu gegründeten Schweizer Kammerensembles sind alle jünger als 35 Jahre, wandelbare Musiker, die sonst in Klangkörpern renommierter Häuser wie der Tonhalle Zürich musizieren. Indra Rios-Moore (Foto) hat ihr neues Album “Carry my Heart” im Gepäck und schlägt darauf mühelos Brücken zwischen Jazz und Pop. Der Pianist Lezek Mozdzer aus Polen kommt mit Susan Weinert Global Players Trio aus Deutschland auf die Bühne.
Das Magic Castle Festival ist ein extravagantes Psychedelic Festival, dessen genaue Adresse erst drei Tage vor Beginn bekanntgegeben wird. Das Festival findet in einem historischen Schloss statt, dessen Räume jeweils unterschiedlich gestaltet werden. Das Schloss wird in verschiedene Bereiche unterteilt und dient als Konzert/Partylocation, aber auch als Hotel. Unter den auftretenden KünstlerInnen finden sich auch einige Musikerinnen wie Naima, das Künstlerpaar Lightsphere und Caro Sunshine (Foto) aus Berlin.
Geplant sind beim 13. Woman in Jazz Festival 12 Konzertabende, ein Jazz-Gottesdienst, Workshop, Open Air und eine Jazz-Stadtführung. Auch wenn die MusikerInnen international sind, liegt der Schwerpunkt des Festivals dieses Jahr auf Frankreich. Es werden Chöre, aber auch EinzelmusikerInnen ihr Können zeigen. Dieses Jahr dabei sind: The Voice Messengers, Paris Combo, Sandra Nkakè, Cline Bonacina, Ellen Masre, Mathilde Toussaint (Foto), Marialy Pacheco, Luica Cadotsch und Julie Campiche, Hailey Tuck, Sara McKenzie, Pascal von Wroblewsky und zum Abschluss 25 Jahre Uni-Bigband feat. Shyana Steele. Mit sechs ganz unterschiedlichen künstlerischen Projekten stellt das Festival eine Jazzszene vor, die aus dem Wechselspiel zwischen einerseits eigener Tradition und andererseits der Offenheit gegenüber den unterschiedlichsten Musikelementen besteht. 

Das Festival bietet 60 Konzerte in 9 Tagen in den Stilrichtungen traditioneller Jazz, Blues, Swing, Bigband-Jazz und Gospel, aber auch moderne Spielarten werden zu hören sein. Die Mia Weirich Band (Foto), Mrs. Arens & The Boogie Beats, Zydeco Annie & The Swamp Cats, Stefanie Lottmoser, Lyambiko, Fabolous Musicjam, Orange Fizz und Cosima werden in Kempten auftreten.