Alte Feuerwache (Berlin) sucht Beiträge für Radioshows

Die Alte Feuerwache in Berlin öffnet ihre Radioshow-Slots für Künstler*innen und Kulturschaffende. Gesucht werden Beiträge aus den Bereichen Musik, Performance, Theater, Lesung und Gespräch. Weitere Sendeplätze werden fortlaufend veröffentlicht. Der Open Call bietet damit die Möglichkeit, eigene künstlerische Inhalte in einem Radioformat zu präsentieren.

02.09.2026

Förderprogramm Inklusionstaler gestartet (Baden-Württemberg)

Barrierefreie Veranstaltungen, Kulturangebote für mehr Teilhabe oder eine inklusive Kommunikation: Mit dem Förderprogramm „Inklusionstaler“ unterstützt die Allianz für Beteiligung zivilgesellschaftliche Projekte in Baden-Württemberg, die die Teilhabe und das Empowerment von Menschen mit Behinderungen stärken. Auch Kultureinrichtungen, Musikinitiativen, Vereine und Festivals können von der Förderung profitieren. Gefördert werden Sach- und Honorarkosten mit bis zu 2.000 Euro pro Projekt. Ein Eigenanteil ist nicht erforderlich. Die Antragstellung ist fortlaufend möglich.

Gerade für Clubs, Festivals, Veranstalter*innen und soziokulturelle Einrichtungen bietet das Programm eine gute Möglichkeit, konkrete Schritte hin zu mehr Barrierefreiheit und Teilhabe umzusetzen – beispielsweise durch Gebärdensprachdolmetscher*innen, Informationen in Leichter Sprache, barrierefreie Öffentlichkeitsarbeit oder die Weiterentwicklung bestehender Kulturangebote. Antragsberechtigt sind zivilgesellschaftliche Akteur*innen aus Baden-Württemberg – darunter Vereine, Verbände, Initiativen und gemeinnützige Organisationen. Die Projekte dürfen erst nach der Förderzusage beginnen und müssen die aktive Einbindung von Menschen mit Behinderungen nachvollziehbar darstellen.

01.09.2026

Open Call: ESC 2027

Der SWR sucht ab sofort den deutschen Beitrag für den Eurovision Song Contest, der im Mai 2027 in Bulgarien stattfinden wird. Gesucht werden Künstler*innen und Bands aus dem Bereich der populären Musik – unabhängig von Genre oder Bekanntheitsgrad. Bewerben können sich sowohl etablierte Acts als auch professionell arbeitende Newcomer*innen mit ersten Erfolgen. Voraussetzung ist, dass die Bewerbung immer aus einem Act und einem Song besteht. Der eingereichte Titel darf nicht vor dem 1. September 2026 veröffentlicht oder öffentlich aufgeführt worden sein. Gesucht werden Songs mit internationalem Potenzial sowie Künstler*innen, die bereit sind, Deutschland auf der Bühne des Eurovision Song Contests zu vertreten.

Für eine gültige Bewerbung wird ein Sicherheitscode benötigt. Dieser kann über einen professionellen Business-Partner – beispielsweise ein Label, Management, einen Musikverlag oder Vertrieb – beim SWR angefordert werden. Auch unabhängig arbeitende Künstler*innen können sich bewerben und erhalten nach einer kurzen Darstellung ihrer professionellen künstlerischen Tätigkeit Zugang zum Bewerbungsverfahren. Wichtig: Nach dem Absenden der Bewerbung bleiben 48 Stunden Zeit, um den Song, den Songtext, Pressefotos sowie ein bis zu 90-sekündiges Bewerbungsvideo hochzuladen. Die Unterlagen sollten deshalb bereits vorbereitet sein. Bewerbungsschluss: 21. September 2026, 12 Uhr mittags

01.09.2026

Pop Webinare 23.9.-11.11.2026

Bei insgesamt acht Terminen von September bis November 2026 gibt es wertvollen Input sowie eine niederschwellige Möglichkeit, euch mit dem Pop-Büro Region Stuttgart zu vernetzen. Jeder Termin beginnt um 17 Uhr, dauert ca. 1,5 Stunden und wird über Zoom abgehalten. Die Dozent*innen sind immer Branchenprofis, die euch im Rahmen der jeweiligen Termine wertvolle Einblicke in ihre Spezialgebiete geben. Die Themen reichen von TikTok über Gagenverhandlungen zu Musikvertrieb und Urheberrecht. Falls ihr im Anschluss noch Fragen habt, könnt ihr euch auch gerne an das Pop-Büro wenden. Jedes Seminar kostet 5 Euro, das Kombiticket für alle Seminare 40 Euro. Beim letzten Termin lädt das Popbüro zu einer Networking-Session ein.

31.08.2026

Landesmusikrat NRW verleiht Silberne Stimmgabel an Ulla Oster

Zum 21. Mal verleiht der Landesmusikrat NRW seine Auszeichnung „Silberne Stimmgabel“ für besondere Verdienste um das Musikleben in NRW. Preisträgerin des Jahres 2026 ist Ulla Oster (Foto: ferdinand dupuis-panther). Der Dachverband der nordrhein-westfälischen Musikverbände würdigt damit, dass die renommierte Jazz-Bassistin, Komponistin und Arrangeurin zeit ihres Lebens einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung geleistet hat, kulturpolitisch aktiv war, zum Beispiel als Vorstandsmitglied der Initiative Freie Musik Köln e.V. und der Offenen Jazzhaus Schule e.V., und für hervorragende Projekte insbesondere im Kölner Raum steht. Oster arbeitet seit den 80er Jahren in diversen Kölner und überregionalen Bands, schreibt Theater- und Filmmusiken und beschäftigt sich mit computergenerierter Musik. Zusammen mit Angelika Niescier ist sie seit 10 Jahren Kuratorin des Winterjazz Köln Festivals, das jedes Jahr eine Leistungsschau der Kölner Szene und Szene NRWs ist. Ulla Oster hat als langjährige Vorsitzende der Initiative Kölner Jazz Haus e.V., die Betreiberin des „Stadtgarten Köln – Europäisches Zentrum für Jazz und aktuelle Musik“ ist, an der Entwicklung und am Erfolg des Stadtgartens großen Anteil. Die Verleihung findet im Rahmen der Mitgliederversammlung des Landesmusikrats am Samstag, den 5. September 2026, um 13.30 Uhr, im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln, statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Es wird um eine Anmeldung per Mail gebeten.

31.08.2026

Bundesstiftung LiveKultur etabliert den Club-Euro bundesweit

Die Bundesstiftung LiveKultur hat eine Projektförderung der Initiative Musik erhalten, um den Club-Euro – bislang ein regionales Erfolgsmodell aus Köln – bundesweit zu etablieren. Ab dem 1. September 2026 übernimmt Zora Brändle die Projektleitung. Clubs und Spielstätten können sich ab sofort zur Teilnahme melden. Teilnehmende Clubs erheben einen Euro zusätzlich pro verkauftem Ticket und führen ihn in einen gemeinsamen Topf ab. Über einen kapazitätsabhängigen Schlüssel fließt das Geld zurück: Große Häuser tragen kleine mit. Das in Köln erprobte Modell dient als Vorbild. Ziel des Pilotprojekts ist es, in mehreren Metropolregionen zu testen, unter welchen Bedingungen das Modell trägt – u.a. Beteiligungsbereitschaft, Anreizstrukturen, Governance-Akzeptanz. Parallel entsteht ein Kommunikationsansatz, der das Modell verständlich erklärt. Die Bundesstiftung LiveKultur lädt Clubs, Musikspielstätten und Veranstaltende ein, sich am bundesweiten Club-Euro zu beteiligen. Je mehr Häuser mitmachen, desto stärker trägt das solidarische Prinzip. Interessierte Spielstätten können sich ab sofort per Mail melden.

31.08.2026

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt richtet Angebot neu aus

Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) setzt in angespannten finanziellen Rahmenbedingungen gleichermaßen auf Fokussierung und Weiterentwicklung. Mit der am 12.08.2026 unterzeichneten Zielvereinbarung mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur formuliert die Hochschule ihre Vorhaben bis 2031. Die Vereinbarung setzt für Hochschule und Wissenschaftsministerium den Erwartungsrahmen und definiert Schwerpunkte, mit denen die HfMDK ihre künstlerische und wissenschaftliche Exzellenz auch unter den schwierigen Bedingungen des aktuellen Hessischen Hochschulpakts sichert. Der Fokus liegt hierbei auf dem Ausbau musikpädagogischer Angebote, Digitalisierung, der Fortsetzung von Kooperationen und der Stärkung Lehrbeauftragter und des akademischen Mittelbaus. Zugleich führt der Hessische Hochschulpakt zu Einschnitten, die vor allem Forschung und Lehre betreffen. Freiwerdende Professuren werden daher vielfach vorübergehend nicht wiederbesetzt oder entfallen dauerhaft.

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31.08.2026

Neue Studie zur Berliner Clubkultur

Erstmals seit 2019 liegt wieder eine umfassende Erhebung zur Lage der Berliner Clubs vor. Die Studie wurde von der Clubcommission Berlin e. V. im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe herausgegeben und zeigt: Die Nachfrage ist ungebrochen, aber das Geschäftsmodell hat sich gedreht. 2017 stammten über die Hälfte der Einnahmen aus Gastronomie und Getränkeverkauf, während heute der Eintritt die wichtigste Einnahmequelle darstellt. Dahinter steht ein verändertes Ausgehverhalten. Das Publikum plant den Clubabend bewusster, bleibt kürzer und trinkt weniger. Gleichzeitig steigen jedoch Kosten wie Personalkosten, Betriebskosten oder Mieten und Pacht, was die Clubs unter wirtschaftlichen Druck setzt. 95 Prozent der Befragten sehen ohne strukturelle Verbesserungen die langfristige Existenz vieler Clubs gefährdet. Die Berliner Clubkultur steht somit unter Transformationsdruck. Hierbei geht es besonders um die Öffnung landeseigener Immobilien für Clubkultur, eine verlässliche Förderkultur, die rechtliche Anerkennung von Clubs als Kulturstätten und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

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31.08.2026

Livemusik in Deutschland setzt Aufwärtstrend fort

Die GEMA veröffentlicht auf ihrer Datenplattform „Song Economy“ aktuelle Zahlen zur deutschen Konzertlandschaft. Im Jahr 2025 wurde erstmals seit der Corona-Pandemie wieder das Niveau des Jahres 2019 übertroffen. Die GEMA erfasste in ihrer Auswertung insgesamt 267.145 Konzerte, was 4,5% mehr als 2024 und 1,6% mehr als im letzten Jahr vor der Pandemie entspricht.

Mittlere und größere Konzerte wachsen zahlenmäßig stärker als kleine Veranstaltungen. Kleinere Konzerte bilden jedoch weiterhin das Rückgrat des Marktes. Auch die Konzertbesuche erreichten mit rund 74,5 Millionen Besucher*innen einen neuen Höchststand. Gegenüber 2024 stieg die Zahl um rund 5,3%, gegenüber 2019 um rund 7,7%.

Regional liegen Bayern und Nordrhein-Westfalen bei der absoluten Zahl der Konzerte vorn. Berlin führt sowohl bei den Veranstaltungen als auch bei den Konzertbesuchen. Bei den Besucherzahlen folgen Hamburg und Köln. Die Lanxess-Arena in Köln war 2025 erstmals die meistbesuchte Konzertlocation Deutschlands.

31.08.2026

Katharina Morin erhält den Förderpreis Deutschlandfunk

Die 1994 geborene Dirigentin Katharina Morin (Foto: Jakob Schad) erhält den Förderpreis Deutschlandfunk beim Musikfest Bremen 2026. Sie überzeugte die Deutschlandfunk-Musikredaktion und die Leitung des Musikfest Bremen mit ihren einfühlsamen Interpretationen, ihrer differenzierten Gestaltung und natürlichen Ausstrahlung. Die Preisverleihung fand am 23. August im Konzerthaus „Die Glocke“ statt. Der Preis umfasst eine CD-Produktion und ein Engagement beim Musikfest Bremen 2027.

Katharina Morin erhielt mit acht Jahren ihren ersten Cellounterricht und spielte in ihrer Jugend in verschiedenen Jugendorchestern. Nach dem Schulmusikstudium absolvierte sie ein Chorleitungsstudium an der Universität für Musik und Theater München, anschließend bei Marcus Bosch und Georg Fritzsch ein Studium der Orchesterleitung. Sie debütierte bereits in renommierten Konzertsälen und mit namhaften Chören und Orchestern. Seit 2025 ist sie Assistentin des GMD am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Ein Jahr zuvor hat die heute 32-Jährige den Deutschen Preis für Chordirigieren beim RIAS Kammerchor in Berlin gewonnen und den dritten Preis beim Dirigierwettbewerb La Maestra in Paris.

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31.08.2026

Popakademie und Fraunhofer-Institut starten Forschungsprojekt „Perspektive 2036 – Musikwirtschaft in der Zukunft“

Die Popakademie Baden-Württemberg untersucht gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT im zweijährigen Forschungsprojekt „Perspektive 2036 – Musikwirtschaft in der Zukunft“, wie generative Künstliche Intelligenz Musikproduktion, Distribution, Rechteklärung, Lizenzierung und Verwertung bis zum Jahr 2036 verändern kann. Ziel ist es, mögliche Zukunftsbilder der Musikwirtschaft und Musikkultur zu entwickeln und daraus konkrete Empfehlungen und Handlungsbedarfe für politische Entscheidungsträger*innen abzuleiten. So sollen frühzeitig die Voraussetzungen für einen rechtssicheren, fairen und kulturell verantwortungsvollen Umgang von KI im Musikbereich geschaffen werden. Im Rahmen des Programms Insight II wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Das Projekt wird beim „INSIGHT Forum 2026 – Interdisziplinäre Perspektiven auf disruptive Innovationen“ am 29. und 30. September 2026 in Berlin vorgestellt.

Infos und Anmeldung

31.08.2026

Kleinkunstreihe „Die Katze im Sack“ sucht Musiker*innen

Shakti & Matze haben im Januar mit großem Erfolg die Premiere einer neuen Kleinkunstreihe in der Kammgarn in Kaiserslautern gefeiert: „Katze im Sack“. 2027 wird die Reihe weitergehen. Dafür suchen sie Künstler*innen aus dem Kleinkunstbereich, die eine Dreiviertelstunde singen, spielen, lesen, Quatsch machen oder eben einfach das zeigen, was sie am liebsten tun und am besten können. Die Songs/Texte sollten deutschsprachig sein. Da sie bisher viele Bewerbungen von Männern bekommen haben, freuen sie sich über Anfragen von Musikerinnen. Es gibt eine Gage sowie Übernahme der Reisekosten.
31.08.2026