Bundesstiftung LiveKultur etabliert den Club-Euro bundesweit
Die Bundesstiftung LiveKultur hat eine Projektförderung der Initiative Musik erhalten, um den Club-Euro – bislang ein regionales Erfolgsmodell aus Köln – bundesweit zu etablieren. Ab dem 1. September 2026 übernimmt Zora Brändle die Projektleitung. Clubs und Spielstätten können sich ab sofort zur Teilnahme melden. Teilnehmende Clubs erheben einen Euro zusätzlich pro verkauftem Ticket und führen ihn in einen gemeinsamen Topf ab. Über einen kapazitätsabhängigen Schlüssel fließt das Geld zurück: Große Häuser tragen kleine mit. Das in Köln erprobte Modell dient als Vorbild. Ziel des Pilotprojekts ist es, in mehreren Metropolregionen zu testen, unter welchen Bedingungen das Modell trägt – u.a. Beteiligungsbereitschaft, Anreizstrukturen, Governance-Akzeptanz. Parallel entsteht ein Kommunikationsansatz, der das Modell verständlich erklärt. Die Bundesstiftung LiveKultur lädt Clubs, Musikspielstätten und Veranstaltende ein, sich am bundesweiten Club-Euro zu beteiligen. Je mehr Häuser mitmachen, desto stärker trägt das solidarische Prinzip. Interessierte Spielstätten können sich ab sofort melden unter ed.dnufcisumevil@tkatnok

