Kulturberatung führt Erhebung zu Digitalisierung durch: bis 27.09. teilnehmen

Die digitale Transformation verändert die Kulturlandschaft nachhaltig. Um zukünftige Unterstützungs- und Förderangebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln, führen drei Verbände aus der Kulturberatung Hessen (LAKS Hessen, Museumsverband Hessen, LKB Hessen) eine hessenweite Bedarfserhebung in der Kulturlandschaft durch. Sie wollen Chancen, Herausforderungen und Bedarfen rund um Digitalisierung und Digitalität in Kultur und Kultureller Bildung erfassen. Die anonyme und DSGVO-konforme Umfrage dauert ca. 20 Minuten und läuft bis zum 27. September 2026. Hier gehts lang. 

Übrigens: Die Kulturberatung Hessen bietet kostenfreie Unterstützung und Beratung zu allen Fragen rund um das leidige Thema Förderanträge und freut sich auf eure Anrufe oder E-Mails. Hier geht es zu den Beratungsstellen.

24.09.2026

Frauenorchesterprojekt 12.-14.02.2027: jetzt anmelden!

Das FOP ist ein ambitioniertes Frauen-Sinfonieorchester, das sich zur Aufgabe gemacht hat, Werke von Komponistinnen zum Klingen zu bringen. Die Projektphasen finden einmal im Jahr in Berlin an einem Wochenende im Frühjahr als Orchesterwochenende mit abschließender Präsentation statt. Im kommenden Jahr feiern die Macherinnen ein besonderes Jubiläum – die 20. Ausgabe des Frauenorchesterprojekts! Vom 12. bis 14. Februar 2027 kommen die Teilnehmenden in Berlin zusammen, um als groß besetztes Frauen-Sinfonieorchester Musik von Komponistinnen zu spielen, die viel zu selten auf den großen Bühnen zu hören ist: Mit Emilie Mayer, Luise Adolpha Le Beau, Vilma von Webenau, Julia Perry, Beth Denisch und Jessie Montgomery erwartet euch ein abwechslungsreiches Programm. Alle Infos rund um Programm, Besetzung und Probenzeiten gibt’s im digitalen Flyer – und wer dabei sein möchte, meldet sich hier via Anmeldeformular für das Projekt an. Für Kontrabass und Schlagwerk stehen Leihinstrumente bereit. Anmeldeschluss: 31.10.2026

24.09.2026

Jazzthing Next Generation sucht Talente: jetzt bewerben!

Am Anfang einer musikalischen Karriere steht oft ein Widerspruch: Die Musik ist da, die eigene Band hat ihren Klang gefunden, vielleicht existieren bereits professionelle Aufnahmen – doch der Weg zu einem Label, zu medialer Aufmerksamkeit und einem größeren Publikum bleibt schwierig. Genau an diesem Punkt setzt die Reihe Jazz thing Next Generation an: Seit mehr als zwei Jahrzehnten bietet sie jungen Musiker*innen die Möglichkeit, ihr Debüt unter professionellen Bedingungen bei Double Moon Records zu veröffentlichen und zu vertreiben. Gleichzeitig wird der jeweilige Act in Jazz thing vorgestellt. Damit verbindet die Reihe Tonträgerveröffentlichung, Promotion und journalistische Aufmerksamkeit. Dass dieses Konzept funktioniert, zeigt ein Blick auf die Geschichte der Reihe in der Künstler*innen wie Esther Kaiser, Tamara Lukasheva oder Charlotte Greve bei Next-Generation-Veröffentlichungen dabei waren und  anschließend sehr unterschiedliche, erfolgreiche Wege innerhalb der internationalen Jazzszene eingeschlagen haben.

Bewerber*innen müssen noch keine abgeschlossene Karriere vorweisen können, sollten aber eine eigene künstlerische Handschrift vorweisen und deren Musik sollte das Potenzial besitzen, sich weiterzuentwickeln. Eine Veröffentlichung im Eigenvertrieb oder frühere Mitwirkungen in anderen Bands schließen eine Bewerbung nicht aus. Es sollte sich aber um das erste professionelle Album unter eigenem Namen beziehungsweise um das erste eigene Projekt bei einem etablierten Label handeln.

24.09.2026

filia.die frauenstiftung feiert 25jähriges Jubiläum mit „Mutfunken“

filia.die frauenstiftung wird dieses Jahr 25 Jahre alt. Seit 2001 fördert die Stiftung Aktivitäten von und für Frauen, Mädchen und LBTIQ+ in Deutschland, Osteuropa und Zentralasien. Ihr Jubiläum feiert die Stiftung mit der Jubiläumskampagne „Mutfunken“: mit Unterstützung durch prominente Fürsprecher*innen spricht sie sich für mehr Sichtbarkeit und Ressourcen für gesellschaftliches Engagement von und für Frauen, Mädchen und LBTIQ+. Mit den „Mutfunken“ zelebriert filia nicht nur die eigene Geschichte, sondern vor allem das Engagement der Aktivist*innen, die in den vergangenen 25 Jahren durch filia gefördert wurden. Ihr Mut soll in Zeiten von anti-demokratischem Gegenwind Orientierung geben und wie Funken überspringen. Denn gerade jetzt sei es wichtiger denn je, feministische Errungenschaften zu schützen. Am 29.9.2026 könnt ihr euch ab 18 Uhr in der Online-Veranstaltung „feministische Impulse, die überspringen“ abholen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich.

21.09.2026

Förderpreis für junge Liedermacher*innen der Hanns-Seidel-Stiftung

Du schreibst eigene Songs oder spielst in einem Duo oder einer Band mit überwiegend deutschsprachiger Musik und bist unter 35 Jahre alt? Dann bewirb dich jetzt! Beim Förderpreis für junge Liedermacher*innen der Hanns-Seidel-Stiftung Fachjury wählt drei Preisträger*innen aus. Die Auszeichnung umfasst 5.000 Euro Fördergeld sowie Auftritte beim Festival „Lieder auf Banz“ inklusive Radio- und TV-Aufzeichnung durch den Bayerischen Rundfunk. Bewirb dich per Mail mit Songs, Videos und Info-PDF. Bewerbungsschluss: 1.10.2026

21.09.2026

RockCity Live Fonds: Unterstützung für Touren von Juli-September

Zurück von der Tour? Oder du planst mit deiner Musik unterwegs zu sein? Die dritte Förderrunde des RockCity LIVE FONDS läuft noch bis zum 15.10.2026, bis dahin kannst du dir einen Teil deiner Tourkosten zurückholen. Du kannst ganz einfach einen Antrag beim LIVE FONDS stellen und dir finanzielle Unterstützung für deine Konzerte und Tourneen aus dem Förderzeitraum 01.07.2026 – 30.09.2026 sichern. Je nachdem, wie du unterwegs warst, stehen dir verschiedene Fördermöglichkeiten offen: Road Trip Fonds (Zuschüsse für Tourfahrzeuge), Green Touring Fonds (Rückerstattungen bei klimafreundlichen Anreisen) und International Touring Fonds (Transferkosten, Unterkünfte oder Visa bei internationalen Auftritten).

21.09.2026

MusicXport für Hamburger Musiker*innen

In Kürze kannst du dich für den RockCity MusicXport 2027 bewerben! Das Programm bringt Hamburger Musiker*innen, Bands und DJs auf internationale Bühnen und schafft Möglichkeiten für Showcases, Networking und neue Kontakte im Ausland. Die Bewerbungsphase für 2027 läuft vom 28.9.-19.10.2026 um 11:59 Uhr mittags. Die Voraussetzungen:

  • Alle Projektmitglieder müssen bei Bewerbungsschluss mindestens 18 Jahre alt sein.
  • Mind. 51% der Projektmitglieder sind in Hamburg oder der Metropolregion wohnhaft und gemeldet.
  • Du/Ihr besitzt bereits Live-Erfahrung.
  • Ein erstes Album/EP ist bereits veröffentlicht (oder kurz vor VÖ) und es gibt genug Material, um ein 30 Minuten Set zu füllen.
  • Eine Person, die die Band vor Ort professionell repräsentiert, ist verbindlich (Label, Management, Booking, o.ä.).
21.09.2026

10 Jahre Musikfonds: Konzerte, Talks, Installationen, Video

Über 6.200 bewilligte Projekte und Stipendien, mehr als 62 Millionen Euro Fördermittel und zehn Jahre Engagement für die freie experimentelle Musik: das ist das stolze Ergebnis des Musikfonds e.V., der am 13. Oktober 2026 sein zehnjähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung in Berlin feiert. Der Musikfonds ist wie die anderen fünf Bundeskulturfonds eine unabhängige, zivilgesellschaftliche und basisdemokratische Organisation. Seit 2016 wird aktuelle, avantgardistische Musik in ihrer ganzen stilistischen Vielfalt und im gesamten Bundesgebiet gefördert. So ist der Musikfonds zu einem der wich­tigsten Partner der freien Szene ak­tueller Musik geworden. Doch die Zukunft ist ungewiss: Die freie Szene ist enorm un­ter Druck und auch der Fonds selbst muss in Zukunft wahrscheinlich mit deutlich weniger Geld auskommen. Um diese aktuellen Probleme und Strategien wird es am 13. Oktober in den Wortbeiträgen und Panel-Diskussionen gehen, die Teil des Jubiläumsprogramms im Berliner Kulturquartier Silent Green sind. Zum musikalischen Programm sind die Schlagzeugerin Mariá Portugal und die Band Crutches eingeladen. Eine Rauminstallation, eine Klangintervention und diverse Video-Screenings runden das Programm ab. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich.

21.09.2026

Offener Brief an den Kulturstaatsminister zum Bundeshaushalt 2027

In einem Offenen Brief vom 10.09.26 an den Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, sowie an Mitglieder des Haushaltsausschusses und des Ausschusses Kultur und Medien äußern sich der Deutsche Komponist*innen Verband, die Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik (DEGEM) und die Gesellschaft für Neue Musik (GNM) zum Bundeshaushalt 2027. Die Unterzeichnenden fordern, die Förderung des Musikfonds e.V. verlässlich zu sichern und den gewachsenen Förderbedarf im weiteren parlamentarischen Verfahren im Blick zu behalten, also nicht nur abzusichern, sondern auch bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Für den DKV, DEGEM und GNM ist besonders wichtig, dass Förderung bereits dort ansetzt, wo Musik geschaffen und entwickelt wird. Künstlerische und kompositorische Arbeit brauche Zeit, professionelle Arbeitsbedingungen, Möglichkeiten der Erprobung und Aufführung sowie angemessene Honorare. Der Musikfonds habe sich als wichtiges bundesweites Förderinstrument für die freie aktuelle Musik bewährt. Zugleich sei der Förderbedarf größer als die vorhandenen Möglichkeiten. Produktions-, Personal-, Reise- und Betriebskosten seien gestiegen, gleichzeitig würden zu Recht bessere Honorarstandards für freischaffende Künstler*innen entwickelt.

Mit Sorge schauen die Verbände auch auf die vorgesehenen Kürzungen bei anderen wichtigen Bereichen der Musikförderung, wie der Initiative Musik, beim Deutschen Musikrat, beim Festivalförderfonds und beim Reeperbahn Festival. „Besonders in Hinsicht von in der Gesellschaft diskutierten, auch z.T. rechtspopulistisch angetriebenen Vorstellungen zu Umwälzungen des Kulturlebens in einigen Bundesländern, sollte der Bund bei allen Zuständigkeitsfragen ein stabiler und wichtiger Faktor in der Kulturförderung bleiben. Wir unterstützen die Bemühungen, im parlamentarischen Verfahren auch hier Verbesserungen zu erreichen. Dabei dürfen unterschiedliche Genres, Sparten und Bereiche des Musiklebens nicht gegeneinander ausgespielt werden“, heißt es im Brief.

16.09.2026

Culture Helps Solidarity – zweite Ausschreibung

„Culture Helps Solidarity“ ist die zweite Ausschreibung zur Unterstützung ukrainischer Kulturtätiger. Der aktuelle Projektaufruf von Culture Helps fördert kollaborative Projekte von mindestens zwei Organisationen: einer in der Ukraine ansässigen Organisation und einer Organisation aus einem am Programm Kreatives Europa teilnehmenden Land. Die Projekte sollen Kultur nutzen, um den Zugang zu kultureller Teilhabe zu verbessern und die Integration vertriebener Ukrainer*innen sowie Geflüchteter in ihre Aufnahmegemeinschaften zu unterstützen. Ein besonderer Fokus liegt auf vulnerablen Gruppen und Veteran*innen sowie auf deren psychischem Wohlbefinden.

10.09.2026

European Festivals Fund for Emerging Artists (EFFEA) Call #5

Der European Festivals Fund for Emerging Artists (EFFEA) startet mit seinem fünften Aufruf und unterstützt Festivals dabei, zusammenzuarbeiten und grenzüberschreitende Möglichkeiten für Nachwuchskünstler*innen zu schaffen. Bewerbungen für Residenzen, die 2027 stattfinden, können bis zum 3. November 2026 eingereicht werden. 
10.09.2026

6. Förderrunde bei NICA artist development startet

NICA artist development bietet herausragenden Musiker*innen aus Nordrhein-Westfalen, die im Bereich Jazz und aktuelle Musik arbeiten, eine Plattform für künstlerische Profilierung und Professionalisierung ihrer Karrieren. Die Förderung gilt zunächst für ein Jahr und kann auf maximal drei Jahre verlängert werden. Das im Europäischen Zentrum für Jazz und aktuelle Musik am Stadtgarten Köln angesiedelte und durch das Land mit jährlich 420 000 Euro finanzierte Künstler*innen-Förderprogramm startete 2019 als Pilotprojekt und befindet sich seit 2022 in der
institutionellen Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Jetzt wurden die Teilnehmer*innen der neuen Förderrunde bekannt gegeben, u. a. dürfen sich die Organistin, Gitarristin und Komponistin Annie Bloch, die Bassist*in Tabea Kind, die Sängerin Kateryna Kravchenko und die Kuratorin Parrisa Charghi über die dreijährige Förderung freuen, die sie bei ihrer weiteren Karriereplanung unterstützt. Zudem treten sie im Rahmen des regulären Konzertprogramms im Stadtgarten auf oder organisieren dort selbst Konzerte mit unterschiedlichen Künstler*innen.

10.09.2026