Peer Raben Music Award sucht die beste Musik in einem Kurzfilm
SoundTrack_Cologne ist „Europas führender Kongress für Musik und Sound in Film, Games und Media“. Anlässlich der Konferenz wird auch wieder der Peer Raben Music Award ausgeschrieben, der die beste Musik in einem Kurzfilm sucht und Filmkomponist*innen und Filmemacher*innen einlädt, ihre Kurzfilme mit den Original-Kompositionen einzureichen. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird an fünf Filmmusikstücke mit innovativem und dramaturgisch stimmigem Einsatz von Musik und Ton in Bezug auf die Erzählung vergeben. Das Wettbewerbs-Screening und die Award-Gala finden am 23.06.2023 statt. Einreichfrist: 11.04.2023
Motorcity Song Contest 2023
Der nächste Motorcity Song Contest findet am Samstag, 18.11.2023 im RIND Rüsselsheim statt und hat das Thema „UNDER PRESSURE – a Tribute to David Bowie & Freddie Mercury/Queen“. Habt ihr Lust, eine rund 15-minütige Performance mit 4 Songs aus dem vielfältigen Repertoire aus 50 Jahren Musikgeschichte von David Bowie, Freddie Mercury (solo) und Queen auf die Bühne zu bringen und dabei das ausverkaufte Rind zum kochen zu bringen? Es lockt eine Siegerprämie und endloser Ruhm. Genaue Anforderungen zur Anmeldung kommen noch. Das Orgateam will erst mal euer Interesse checken. Lasst sie wissen, ob ihr gerne dabei sein wollt. Hier geht es zur Einstimmung zu einer Playlist mit Under Pressure Interpretationen.
Deutsche Jazzunion und bpb fördern fünf innovative Modellprojekte
„Jazzpilot*innen“ – unter diesem Titel untersuchen die Deutsche Jazzunion und die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb seit zwei Jahren Schnittstellen und Synergien zwischen Methoden und Inhalten aus der Jazzvermittlung und der politischen Bildung. Nun beginnt eine Praxisphase des Kooperationsprojekts und dafür hat eine eigens einberufene Jury aus insgesamt 23 Bewerbungen fünf Modellprojekte ausgewählt: „Harlem am Main“ in Frankfurt, an dem die Saxofonistin Corinna Danzer mitwirkt sowie „Jazz in / Jazz out“ (Osnabrück), „Projekt Hörspur – klingende Orte der Vergangenheit: SS-Sonderlager KZ-Hinzert“ (Barbara Neumeier, Saarbrücken), „Kiklimuko 2023 Kinder-Klang-Improvisations-Musik-Konzert“ (Mascha Corman, Düsseldorf) und „Körper in Bewegung bringen – STATT_WERK_WORKS“ (Octavia Gloggengiesser und Karin Perk, Berlin). Eingereicht werden konnten Ideen zu Vermittlungsformaten, in denen bis Ende August 2023 auf unterschiedlichste Weise erprobt werden soll, wie eine Vermittlung von Jazzimprovisation und politischer Bildung für Kinder und Jugendliche in der Praxis umgesetzt werden kann. Nach Abschluss der Modellprojekte bis Ende August 2023 werden diese in einem Podcast und einer Printpublikation zum Jahresende vorgestellt. Alle Projekte werden von der Deutschen Jazzunion sowie der bpb kofinanziert und von Expert*innen aus der Jazzvermittlung sowie der politischen Bildung fachlich begleitet.
Hessischer Jazzpreis 2023 geht an Corinna Danzer
Die Frankfurter Saxofonistin Corinna Danzer erhält den mit 10.000 Euro dotierten Hessischen Jazzpreis des Jahres 2023. Das gab Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn heute in Wiesbaden bekannt: „Die in Friedberg lebende Saxofonistin ist Jazzmusikerin und Musikvermittlerin mit gleicher Hingabe. Eine leidenschaftliche Pädagogin aus dem Herzen Europas und zugleich begeisternde Botschafterin der afroamerikanischen Musikgeschichte. Corinna Danzer verdient den Hessischen Jazzpreis auch stellvertretend für alle jazzpädagogisch tätigen Menschen in Hessen. Ich gratuliere Corinna Danzer sehr herzlich.“ Die 1962 geborene Musikerin spielt unter anderem mit ihrem eigenen Corinna Danzer/Martin Lejeune-Quartett, in der Band „Jonas and his Jivin’ Five“, in Wilson de Oliveiras „Frankfurt Jazz BigBand“ und im Projekt „Harlem am Main“, das die Frankfurter Swing-Geschichte lebendig werden lässt. Auch mit internationalen Bands wie dem United Women’s Orchestra, der Polish-German Jazz Connection und der hr Big Band ist sie aufgetreten. Als Pädagogin arbeitete unter anderem im Projekt Primacanta der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) Frankfurt und der Crespo Foundation in der Lehrerfortbildung mit und war Dozentin des Projektseminars „Jump into Jazz: Jazz in der Grundschule“, eine Kooperation der HfMDK und der Alten Oper Frankfurt. Aktuell ist sie ist im Frankfurter Jazzvermittlungs-Projekt „Jazz und Improvisierte Musik in die Schule!“ tätig und engagiert sich bei der Deutschen Jazzunion. Das Preisträgerkonzert findet beim Hessischen Jazzpodium in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt statt. Herzlichen Glückwunsch zum Preis, liebe Corinna! (Foto: Katrin Schander)
Hamburger Music Award KRACH+GETÖSE startet am 07.03.23
Macht euch bereit! Am Freitag, den 07. März 2023, startet der Hamburg Music Award KRACH+GETÖSE mit einer fetten Jubiläumsausgabe, einem wie immer packevollen Supportprogramm und einer formidablen Fachjury – to be announced very soon! Gemeinsam mit der Haspa Musik Stiftung sucht RockCity wieder die spannendsten Nachwuchsbands und Musiker*innen aus Hamburg und der Metropolregion. Voraussetzungen: Solomusiker*innen müssen ihren Wohnsitz in Hamburg oder der Metropolregion haben, für Bands gilt: mindestens 51% der Band müssen in Hamburg oder der Metropolregion gemeldet sein. Ihr müsst das 18. Lebensjahr vollendet haben (entscheidend ist das Alter zum Ende der Bewerbungsphase) und innerhalb der letzten 24 Monate vor Bewerbungsstart eine Veröffentlichung nachweisen können (physischer Tonträger oder digital über professionellen Vertrieb, z.B. Bandcamp). Den fünf Preisträger*innen winkt ein Preisgeld in Höhe von 1.200 Euro sowie ein Jahr maßgeschneiderter Rückenwind in Form von u.a. Bookingslots, Young Professional Meetups, Mediensupport und einem monsterdicken Netzwerk. Die Bewerbungsphase startet am Dienstag, den 07. März 2023 und endet am 02. April 2023.
WOMEN IN JAZZ – NEXT GENERATION VIRTUELL AUSGESCHRIEBEN
Im Rahmen des 18. Festivals WOMEN IN JAZZ (03. – 14. Mai 2023) in Halle, Magdeburg und im Saalekreis findet zum 4. Mal der Wettbewerb WOMEN IN JAZZ – NEXT GENERATION VIRTUELL statt. Damit verfolgen die Veranstalter*innen auch weiterhin die Idee, im Kontext des Festivals WOMEN IN JAZZ junge kreative Jazzmusikerinnen aus Europa vorzustellen. Bis 31. März 2023 können sich junge Jazzmusikerinnen, die ihren Wohnsitz in einem europäischen Land haben, für eine Teilnahme am Wettbewerb bewerben; die künstlerische Leiterin des Bandprojektes muss nach dem 9. Mai 1988 geboren sein. 20 Bewerberinnen werden für den Wettbewerb zugelassen, der am 6. April 2023 gestartet wird. Danach hat das virtuelle Publikum die Möglichkeit, bis 30. April 2023 (24 Uhr) ein Voting abzugeben. Am 9. Mai 2023 wird die Gewinnerin des Wettbewerbes bekannt gegeben und zu einem Preisträgerkonzert zum 19. Festival WOMEN IN JAZZ im Mai 2024 eingeladen. Dort wird sie mit dem Jazzpreis der Stadt Halle ausgezeichnet, der mit 1.000 € dotiert ist. 2022 gewann Sandrine Ramamonjisoa mit ihrem Projekt Appaloosa (Foto) den Preis. Das nächste Festival hat übrigens das Thema „African Soul“.
Internationales Junior Jazz Meeting sucht junge Bands
Habt Ihr eine Band? Habt Ihr Lust, Euer Können an einem Jazzfestival zu zeigen? Dann ist dies die Gelegenheit! Die Veranstalter*innen der Langnau Jazz Nights suchen junge Bands, die am 19. Int. Junior Jazz Meeting im Rahmen des Festivals vom 25. bis 29. Juli auftreten. Die ausgewählten Bands bekommen Übernachtung und Verpflegung gestellt, außerdem freien Eintritt zu zwei Hauptkonzerten, einen Feedback-Workshop und mehr. Anmeldeschluss: 30.04.2023.
Jazz-in-the-Park Festival sucht Nachwuchs-Jazzbands
Das rumänische Jazz-in-the-Park-Festival hat gerade seine offene Ausschreibung für den Internationalen Jazz-in-the-Park-Wettbewerb gestartet, einen festivalähnlichen Wettbewerb, der zwischen dem 30. Juni und dem 2. Juli in Cluj-Napoca, Rumänien, stattfinden wird. Neben den potenziellen Preisen und Angeboten erhalten alle 15 Finalistenbands eine garantierte Gage und die Reisekosten werden von den Organisatoren übernommen. Bewerben können sich Jazzbands bzw. Formationen, in denen mindestens zwei Instrumentalist*innen spielen und die zwischen 16-35 Jahre alt sind (ein Bandmitglied darf älter sein). Bewerbungsschluss: 19.03.2023
Ausschreibung „(K)ein Kunststück – Diversität im Kulturbetrieb fördern“
Im Rahmen des Programms „(K)ein Kunststück“ unterstützt die Bildungsstätte Anne Frank Kultureinrichtungen, die sich auf den Weg gemacht haben, ihre Häuser diskriminierungskritisch und zukunftsorientiert für mehr Vielfalt zu öffnen. Dafür begleitet die Bildungsstätte 5 ausgewählte Einrichtungen über einen Zeitraum von fast 1 ½ Jahren bei dem Prozess und steht ihnen dabei mit ihrer langjährigen Expertise beratend und schulend zur Seite. Damit möchten die Organisator*innen Hausleitungen und Mitarbeitende darin bestärken, Diversität und Antidiskriminierung als Basis und Querschnittsaufgabe solidarischen Handelns in ihren Einrichtungen zu verankern und sie entsprechend der Bedürfnisse einer vielfältigen, postmigrantischen Gesellschaft zu gestalten. Dazu gehört, die eigene Institution auf bisher nicht genutzte Ressourcen zur Ermöglichung von Teilhabe in einer pluralen Gesellschaft zu befragen und institutionalisierte Abläufe zu verändern. Interessierte Kultureinrichtungen in öffentlicher bzw. freier gemeinnütziger Träger*innenschaft mit institutioneller Förderung, einem regelmäßigen öffentlichen Programm und mindestens 10 bis maximal 120 festen Mitarbeitenden können sich bis 14.04.2023 bewerben. Am 07.03.2023 lädt die Bildungsstätte von 16-17 Uhr zu einer digitalen Infoveranstaltung zum Programm und dem Bewerbungsverfahren (Anmeldung).
Erste Longlist des Preises der Deutschen Schallplattenkritik erschienen
Der Preis der deutschen Schallplattenkritik stellte kürzlich seine aktuelle Longlist 1/2023 vor. Die zurzeit 152 Kritiker-Juror*innen hatten in 32 Kategorien insgesamt 283 Neuerscheinungen des letzten Quartals nominiert, die für die nächste Bestenliste in Frage kommen. Es sind erfreulich viele auf MELODIVA vorgestellte Alben darunter! Unter anderem sind diese Bands vertreten:Susanne Riemer Duo (unverpackt)
Ladies&Ladys und The Changency als Kultur- und Kreativpilot*innen ausgezeichnet
Aus mehr als 700 Unternehmen, die sich dieses Jahr bei dem kreativen Gründungswettbewerb „Kultur- und Kreativpilot*innen“ beworben haben, wurden nun die 32 Gewinner*innen bekanntgegeben. Mit der Auszeichnung würdigt die Bundesregierung bereits zum dreizehnten Mal die innovativsten Unternehmer*innenpersönlichkeiten der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland. Mit dabei: zwei junge Unternehmen von Frauen, die die Musikindustrie verändern und aktiv den Wandel mitgestalten: Ladies&Ladys aus Münster und The Changency aus Berlin. Sie setzen sich ein für ökologisch sinnvolle, nachhaltige und faire Konzertveranstaltungen, die Förderung von marginalisierten Künstler*innen und die Schaffung von Safer Spaces. The Changency und Ladies&Ladys Label haben alles was man für einen guten Change Prozess braucht: Empowerment, Entschlossenheit und 100% Überzeugungskraft. Die Titelträger*innen nehmen an einem einjährigen, individuell abgestimmten Mentoring- Programm teil. Dazu gehören Workshops, die Begleitung durch zwei Coaches, der Austausch mit den anderen Teams und mit Expert*innen sowie die bundesweite Aufmerksamkeit durch die Titelvergabe.
Posaunistin Lisa Stick gewinnt Werner Burkhardt Musikpreis
Der Hamburger Journalist und Musikkritiker Werner Burkhardt liebte besonders leidenschaftlich den Jazz. Zudem war er Mitglied im Kuratorium der Hamburgischen Kulturstiftung und vermachte dieser nach seinem Tod 2008 sein Vermögen, mit dem ab 2012 Hamburger Nachwuchsmusiker*innen mit dem mit 7.500 Euro dotierten „Werner Burkhardt Musikpreis“ ausgezeichnet werden. Der nächste Preis wird an die Posaunistin Lisa Stick verliehen. Die Musikerin wurde 1987 in Kiel geboren und absolvierte ein Studium der Jazzposaune bei Nils Landgren und Dan Gottshall an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sie ist Mitglied in Bands wie dem Jazzkombinat Hamburg, Gastmusikerin der NDR Bigband und tritt mit der Jazzbaltica-Allstar-Bigband ebenso auf wie mit dem Aarhus Jazz Orchestra. Darüber hinaus spielt Stick in ihren eigenen Bands: beim deutsch-schwedisch-finnischen Quintett Flickstick, dem Lisa Stick Quintett oder ihrem 7tett. In der Begründung der Jury heißt es über die Posaunistin, sie sei „in der Hamburger Jazzszene eine herausragende Persönlichkeit. Ihr luftiger Sound, ihre lyrische Spielweise und die Meisterschaft, Geschichten zu erzählen tragen gleichermaßen dazu bei, ihr Publikum in den Bann zu ziehen. Es sind die leisen Töne, die dennoch sehr ausdrucksstarken Linien und die unerwarteten Wendungen, die sie als Solistin und Komponistin kennzeichnen.“ Preisverleihung und Preisträgerkonzert finden am 19. Januar in der JazzHall in Hamburg statt (Foto: butschinsky.de).

