AXEL: Förderpreis für junge Musiker*innen aus Brandenburg

Brandenburger NachwuchsJUNGmusiker*innen aufgepasst: Seid dabei, wenn in Staffel 4 der „AXEL“ an ein neues Nachwuchstalent vergeben wird! Bewerben können sich junge Musiker*innen (Bands, Solisten, Instrumentalisten) bis zum vollendeten 21. Lebensjahr, die noch keinen Plattenvertrag haben und ihre eigene Musik schreiben und komponieren (Komponist*innen müssen selbst auf der Bühne bei der Präsentation mitwirken). Ein Genre ist nicht vorgeschrieben. Bewerbt euch bis spätestens Ende Februar 2024 per Mail. Vorrunden finden am 27.4 und 4.5.2024 in Eisenhüttenstadt im Club Marchwitza statt. Nutzt eure Chance, vor jeder Menge Publikum aufzutreten, euch Feedback zu holen und vielleicht sogar das Preisgeld und den „AXEL“ mit nach Hause zu nehmen! Das Publikum entscheidet bis zum Halbfinale, wer weiterkommt. Trefft andere Musiker*innen, lernt viel rund um Auftritte, Soundchecks und Bühnenpräsenz.

13.12.2023

POLYTON Preise verliehen

Der neue Musikpreis POLYTON ist am 17.11.2023 in Berlin in insgesamt acht Kategorien verliehen worden. Die vorab gegründete Akademie für Populäre Musik entwickelte den Preis aus der Perspektive von Kreativen heraus und will damit künstlerische Leistung in den Vordergrund rücken – ein Preis von Musikschaffenden für Musikschaffende sein. In der Kategorie Text überzeugten Schauspielerin und Sängerin Paula Hartmann und die Rapperin Céline mit dem Lied „3 Sekunden“, das sexualisierte Gewalt thematisiert. Auch bei den Gewinnern der Kategorie „Digital“ ging es um sexuelle Übergriffigkeit – die Gewinner sind der Zusammenschluss #musicmeetoo. Den Preis in der Kategorie „Produktion“ bekam die Komponistin, Produzentin und Sängerin Sofia Kourtesis für die Single „Madres“. In der Kategorie „Teamwork“ wurde „A Song For You“ gekürt, eine Chor-ähnliche Plattform für BIPoC, also Menschen, die rassistische Diskriminierung erleben. Die „Wildcard“ – eine Kategorie ohne klare Kategoriebeschreibung – erhielt die Initiative Femme Bass Mafia für ihr DJ Mentoring Program for FLINTAs.

20.11.2023

GEMA gibt Nominierte für Musikautor*innenpreis 2024 bekannt

Für den Deutschen Musikautor*innenpreis 2024 sind in sieben Kategorien herausragende 26 Musikschaffende nominiert, die nun darauf hoffen, mit dem 15. Deutschen Musikautor*innenpreis ausgezeichnet zu werden. Unter anderem wurde die 25jährige Rapperin und Sängerin Nina Chuba (Foto: David Daub) nominiert, die im Februar mit „Glas“ ihr erstes Studioalbum veröffentlicht hat und in der Kategorie Rock/Pop ausgewählt wurde. In der gleichen Kategorie hat Paula Hartmann die Chance auf einen Preis; ihr Debüt „Nie verliebt“ erschien 2022. Ob es ein Zufall ist, dass beide auch als Schauspielerinnen arbeiten… Gewählt hat die Nominierten eine siebenköpfige Jury. Maßgeblich für eine Nominierung mit dem deutschen Musikautor*innenpreis ist, dass die Komponist*innen und Textdichter*innen durch Originalität und hohe handwerkliche Qualität ihr Genre prägen und mit innovativen Ansätzen die deutschsprachige Musikszene weiterentwickeln.

20.11.2023

Hamburger Stadtteilkulturpreis 2024

Jährlich werden durch den Hamburger Stadtteilkulturpreis Projekte und Programme ausgezeichnet, deren Konzeption, Umsetzung und Resonanz besondere Qualität zeigen. Bewerben können sich freie Träger der Kulturarbeit – kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine – sowie Einzelpersonen, die sich in der Stadtteilkulturarbeit in Hamburg engagieren. Er wird für bereits realisierte Projekte oder Programme vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss: 03.01.2024

20.11.2023

Liederfest Hoyerswerda 24.-26.11.2023: Finalist*innen ausgewählt

Zum 26. Mal findet in der Kulturfabrik im sächsischen Hoyerswerda das Liederfest Hoyschrecke statt, in diesem Jahr vom 24. bis 26. November. Für den von Petra Schwarz vom Verein Liederbestenliste e. V. moderierten Wettbewerb am Samstagabend wurden aus 43 Bewerbungen ausgewählt: Lilli Bandt, Nora Beisel, Masha Potempa, Merle Weißbach u.a. Achte*r Teilnehmer*in wird der Publikumspreistragende der moderierten „Hoyte-Show“ am Freitagabend, die die bisherige offene Bühne ersetzt.

08.11.2023

APPLAUS-Award vergeben

Am 23.10.2023 gab es Grund zu feiern: Bereits zum zehnten Mal rückte der APPLAUS-Award die Clubszene in den Mittelpunkt. Kulturstaatsministerin Claudia Roth verlieh im Rahmen einer kurzweiligen Jubiläums-Preisverleihung insgesamt 96 Auszeichnungen – und erinnerte zugleich an die angespannte Lage sowie die vielen Opfer im eskalierenden Nahost-Konflikt. Musikclubs und Veranstalter*innen in ganz Deutschland wurden für ihre wichtigen Beiträge für die Kulturlandschaft ausgezeichnet und gefeiert. Besonderer Applaus galt den Haupt- und Sonderpreisträger*innen:

  • Gretchen (Berlin) hat das „Beste Livemusikprogramm“
  • Peter-Weiss-Haus (Rostock) ist die „Beste Livemusikspielstätte“
  • Grenzüberschreitungen (Chemnitz) hat die „Beste Konzertreihe“
  • Sonderpreise für Artheater (Köln) in der Kategorie Nachhaltigkeit, Institut fuer Zukunft (Leipzig) und SubstAnZ (Osnabrück) in der Kategorie Awareness, Inklusion rockt! Musik für Alle. (Berlin) in der Kategorie Inklusion 

Wir gratulieren den Preisträger*innen herzlich!

25.10.2023

Deutscher Jazzpreis 2024: Bewerbungssphase gestartet

Der Deutsche Jazzpreis geht in die vierte Runde! In sechs nationalen und zwei internationalen Kategorien (Preiskategorien 11–16 sowie 19 und 20) können sich Künstler*innen, Produzent*innen, Manager*innen, Promoter*innen, Mitarbeiter*innen von Labels, Verlagen und Rundfunkanstalten sowie Autor*innen journalistischer Beiträge und Festival-Veranstalter*innen bewerben; in den übrigen kuratierten Kategorien erfolgen die Vorschläge allein durch die Fach- und Hauptjury. Berücksichtigt werden Leistungen, die im Zeitraum vom 1. Dezember 2022 bis 30. November 2023 erbracht wurden bzw. noch erbracht werden. Die 22 Preisträger*innen können sich je Kategorie über mindestens 10.000€ Preisgeld und eine Trophäe freuen. Nominierte einer Kategorie, die keinen Preis gewinnen, erhalten jeweils mindestens 1.000€ Nominierungsgeld. Ausführliche Informationen zu den Kategorien und zur Bewerbung findest du auf der Website des Deutschen Jazzpreis. Bewerbungen sind bis zum 30. November 2023, 23.59 Uhr (CET) möglich.

23.10.2023

Listen to Berlin: Awards 2023

Am 14. November 2023 werden die Listen to Berlin: Awards im Kesselhaus der Kulturbrauerei vor geladenem Publikum verliehen. Die Nominierten für den durch das Netzwerk der Berliner Musikwirtschaft Berlin Music Commission vergebenen Preise werden jetzt nach und nach hier bekannt gegeben. Für den Künstler*innenpreis wurde u.a. die Multiinstrumentalistin, Sängerin und Komponistin King Josephine (Foto) nominiert. Sie wird gemeinsam mit Alex Rapp, Lio J, WR51, Laura Mailan, babelfis, Johannes Motschmann & Ipek Ipekcioglu, Zazuka, kusa, Maque, Donata, Ellice u.a. auf der diesjährigen Compilation zu hören sein. Die Newcomerband WR51 und Lio J sind für den Jugendpreis nominiert. In der Kategorie „Nachhaltiges Wirtschaften“ wurden Parenthood in Music, Hanna Mauksch und die Max-Schmeling Halle nominiert. Für den Preis für Förderung und Entwicklung der Berliner Musikszene wurden der MusicPoolBerlin, das Festival für neue anatolische Musik İÇ İÇE sowie das wundervolle Vocal-Ensemble A Song For You ausgewählt, das aus ca. 50 Sänger*innen und einer wechselnden Band besteht. Die Mission von ASFY ist es, die florierende und vielfältige Live-Soulful-Musikszene in Berlin ins Rampenlicht zu rücken und gleichzeitig ihre Möglichkeiten auf das absolut Unbekannte auszuweiten. Auf einen Preis für Musikjournalismus können Miriam Davoudvandi, Melanie Gollin u.a. hoffen. Die Awards wurden 2017 ins Leben gerufen, um diejenigen Akteur*innen sichtbar zu machen, die oft fernab des Rampenlicht die Musikbranche der Hauptstadt gestalten. Sie werden unabhängig von kommerziellen Gesichtspunkten verliehen. Die Preisverleihung versteht sich auch als Plattform für Austausch, Vernetzung und Kooperation zwischen erfahrenen Branchenvertreter*innen und engagiertem Nachwuchs. 

11.10.2023

Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ für Combos und Solist*innen Hamburg 11.-12.11.2023

Teilnahmeberechtigt am Landeswettbewerb Jugend jazzt für Combos und Solist*innen in Hamburg
2023 sind Combos mit einer Maximalgröße von 10 Musiker*innen, wobei der/die Bandleader*in nicht
mitgezählt wird, sowie alle Solist*innen aus ganz Hamburg. Teilnahmeberechtigt sind alle, die nach dem 1. Juli 1998 geboren sind und sofern sie bis zum 1. September 2023 noch nicht in einer musikalischen Berufsausbildung (Vollstudium) oder in der Berufspraxis standen. Bandleader*innen sind von dieser Bedingung ausgenommen. Der Landeswettbewerb Jugend jazzt Hamburg 2023 ist eine Fördermaßnahme ausschließlich für jugendliche Jazzcombos und Solist*innen aus der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Teilnehmer*innen verpflichten sich, an den Preisträgerkonzerten, dem Abschlusskonzert und ggf. am Rahmenprogramm teilzunehmen. Ein Anspruch, in den Abschlussveranstaltungen, Preisträgerkonzerten oder dem Rahmenprogramm aktiv teilzunehmen, besteht jedoch nicht. Der Anteil der Nicht-Laien in der Jazzcombo darf inklusive kurzfristiger Aushilfen und erwachsener Spieler*innen maximal 15 Prozent der Mitwirkenden betragen. Anmeldeschluss: 6. Oktober 2023

28.09.2023

Call for Papers: Nachwuchsförderpreis GMM Best Paper Award

Für den Nachwuchsförderungspreis sucht die Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung in Kooperation mit der Most Wanted: Music 2023 (MW:M): a) laufende studentische Forschungsprojekte, b) abgeschlossene Bachelorarbeiten und c) abgeschlossene Masterarbeiten. Die Projekte sollen sich mit musikwirtschaftlichen oder musikkulturellen Themen auseinandersetzen und dürfen nicht älter als 12 Monate ab Einsendung sein. Beispiele für Themen können sich im Themenkomplex von MW:M bewegen, sind jedoch nicht darauf beschränkt: Diversität, Nachhaltigkeit, Zukunft der Musik und Togetherness. Teilnehmen können Studierende und Absolvent*innen aller deutschen Hochschulen und Universitäten.  Die Bewerbung für den Award ist per Mail möglich bis zum 16.10.2023 mit einer Zusammenfassung (max. 1,5 Seiten) des Forschungs- oder Abschlussprojekts (Deutsch oder Englisch). Die Gewinner*innen erhalten eine einjährige Mitgliedschaft in der GMM, über die sie an Aktivitäten der Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung, sowie an Nachwuchsveranstaltungen, Forschungs- und Industrieworkshops und Fachausschüssen teilnehmen können. Darüber hinaus werden Preise für die Karriereentwicklung junger Forscher*innen vergeben. So erhält die beste Arbeit die Möglichkeit zur Publikation im Jahrbuch der GMM.

28.09.2023

Frankfurter Jazzstipendium 2023 will junge Jazzszene mit Maßnahmenpaket fördern (jetzt bewerben!)

Die Bewerbungsphase für das Frankfurter Jazzstipendium hat begonnen. Das Ziel der diesjährigen Schwerpunktausschreibung ist es, die junge Jazzszene in Frankfurt weiterzuentwickeln und die besondere Qualität der Nachwuchsarbeit sichtbar zu machen. Daher richtet sich das Stipendium an junge Jazzmusiker*innen im Alter von 16-30 Jahren mit Wohnsitz in Frankfurt. Für Studierende der Frankfurter Ausbildungsinstitute (Dr. Hoch’s Konservatorium, FMW – Frankfurter Musikwerkstatt, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst) gilt eine Anhebung der Altersgrenze auf 35 Jahre. Das Jazzstipendium wird in diesem Jahr in zwei Kategorien vergeben: a) Einzelkünstler*in (instrumental oder vokal) und
b) Ensemble (Mindestbesetzung: Trio). In beiden Kategorien stellt das Stipendium ein Maßnahmenpaket bereit, das beim Einstieg in eine professionelle Karriere unterstützen soll. Insgesamt haben die Maßnahmen einen Umfang von 10.000 Euro und werden auf beide Kategorien verteilt. Im Jahr 2024 erfolgt die Ausschreibung wieder für professionelle Jazzmusiker*innen in allen Altersgruppen.

Interessierte junge Jazzmusiker*innen können sich mit einem „Live“-Demo (Probenmitschnitt in einfacher Technik, z.B. als Sprachmemo mit dem Mobiltelefon) von drei Stücken in unterschiedlicher Stilistik (es sind keine professionellen Produktionen nötig!) und weiteren Unterlagen bis 31.10.2023 bewerben. Formationen, in denen Aspekte wie Diversität, kulturelle Vielfalt, Interdisziplinarität und genreübergreifende Musikpraxis Berücksichtigung finden, sind besonders erwünscht. Um den Anteil von jungen Akteurinnen mit Instrumentalschwerpunkt in der Szene zu stärken, finden entsprechend besetzte Ensembles besondere Berücksichtigung.

Für weitere Infos und Fragen steht der Musikreferent Sascha Wild unter der Telefonnummer 069 – 212 3 84 24 oder per Mail zur Verfügung.

25.09.2023

Schweizer ZKB Jazzpreis geht in die nächste Runde

Seit 21 Jahren fördert die Zürcher Kantonalbank junge, innovative Schweizer Bands mit dem ZKB Jazzpreis im Moods. Er soll die Vielfalt der Schweizer Jazz-Szene bereichern. Mittlerweile gilt er als wichtige Förderinstitution und ist aus der Schweizer Jazz-Agenda nicht mehr wegzudenken, viele ausgezeichnete Bands wurden in die prioritäre Jazz-Förderung der Stiftung Pro Helvetia aufgenommen, womit sie auch in der internationalen Jazz-Szene Beachtung und Anerkennung fanden. Ende September geht er mit den nominierten Bands Momotrope, ARBRE, Knobil (Foto) u.a. in die nächste Runde. „Noch nie hatten wir so viele Interessent*innen für die Teilnahme am ZKB Jazzpreis wie in diesem Jahr“, heißt es in der Pressemitteilung. „Aus den rund 45 Anmeldungen wurden sechs Formationen ausgewählt, die die Vielseitigkeit und die Qualität der jungen Schweizer Jazzszene repräsentieren.“ Jeweils zwei nominierte Bands stehen vom 24. bis 26. September auf der Bühne im Zürcher Jazzclub Moods, im Anschluss an das letzte Konzert benennt die Jury die zwei Bands, die in einem Finalkonzert am 28. September um den Gewinn des mit insgesamt 20.000 Schweizer Franken dotierten ZKB Jazzpreis spielen. Zum Abschluss der diesjährigen Preisrunde tritt am 29. September noch das Elina Duni Trio mit Abou-Khalil auf.

21.09.2023