Stadt Leipzig sucht Ideen für die regionale Musikwirtschaft

Musikunternehmen und Solo-Selbstständige Musiker*innen aufgepasst! Der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V. sucht eure Ideen für die regionale Musikszene! Bis zum 22. Oktober können Vorhaben für den ersten “Ideenpitch regionale Musikwirtschaft” eingereicht werden. Der Ideenpitch richtet sich an Unternehmen und Solo-Selbstständige der Leipziger Musikwirtschaft mit Sitz oder Betriebsstätte in der Stadt Leipzig. Insbesondere sind Einreichungen aus den Bereichen Label, Verlag, Management, Booking, Promotion & Marketing, Producing und Vertrieb möglich. Eine Bewerbung ist auch durch Unternehmen möglich, die eine zeitnahe Ansiedlung in Leipzig beabsichtigen. Die sechs ausgewählten Vorhaben werden am 08.12.2026 ab 17 Uhr im R42 in Leipzig öffentlich präsentiert. Die Pitches der ausgewählten Bewerber*innen sind mit jeweils 2.500 Euro dotiert. Zusätzlich wird bei der Veranstaltung der „PitchPerfect“ vergeben: Der überzeugendste Pitch erhält weitere 1.000 Euro. Die Entscheidung darüber trifft das Publikum der Pitchveranstaltung.

07.10.2026

Förderprogramm Outer Ear des Musikfonds

Mit Outer Ear fördert der Musikfonds Projekte, die neue Wege in der Publikumsansprache und -beteiligung gehen. Im Mittelpunkt steht nicht das fertige Werk, sondern der Entstehungsprozess: Experiment, Offenheit und gemeinsames Erleben sollen sichtbar und hörbar werden und neue Zugänge zu aktueller Musik schaffen. Besonders angesprochen werden Menschen, die bisher wenig Berührung mit experimentellen Musikformaten hatten. Bewerbungsfrist: 30.10.2026

07.10.2026

17. Europäischer Jazzpreis für junge Künstler*innen Burghausen 2027: jetzt bewerben

Anlässlich des 56. Internationalen Jazzfestivals Burghausen vom 3. bis 7. März 2027 lädt die Interessengemeinschaft Jazz Burghausen e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Burghausen zur Einreichung von Beiträgen für den 17th European Young Artists‘ Jazz Award Burghausen 2027 ein. Dieser jährlich verliehene Preis wurde ins Leben gerufen, um vielversprechende junge Jazzkünstler*innen aktiv zu fördern. Solokünstler*innen, Duos, Combos mit drei oder mehr Musiker*innen und Big Bands mit Sitz in Europa, deren Teilnehmer*innen am 3. März 2027 nicht älter als 30 Jahre sein dürfen, können sich bis 18.10.2026 bewerben. 

06.10.2026

Popkulturpreis für Niedersachsen: [pop]award (bis 15.10.)

2027 wird endlich wieder der [pop]award verliehen! Mit dem [pop]award präsentiert pop NDS Niedersachsens Popkultur auf dem Silbertablett. Ausgezeichnet werden Menschen, „die in Niedersachsen dafür sorgen, dass wir mit Popmusik Liebenskummer verarbeiten können, auf Festivals gesellschaftliche Fragestellungen aushandeln und in Clubs ein zweites Zuhause finden. Mit dem [pop]award richten wir die Scheinwerfer von Politik und Gesellschaft auf Euch und die Bedeutung von Popkultur! Mit dem [pop]award zeichnen wir in neun Kategorien die Besten und Bewegendsten aus, die unser Bundesland zu bieten hat!“ Interessierte Artists können sich in den Kategorien Artist, Song, Venue, Festival, Visual, Producer*in und Pop-Person of the Year bis 15.10.2026 bewerben! Das Preisgeld ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Die [pop]award Gala findet am 26.01.2027 im Musiktheaterbahnhof Leinhausen, Hannover statt.

06.10.2026

Förderpreis für junge Liedermacher*innen der Hanns-Seidel-Stiftung

Du schreibst eigene Songs oder spielst in einem Duo oder einer Band mit überwiegend deutschsprachiger Musik und bist unter 35 Jahre alt? Dann bewirb dich jetzt! Beim Förderpreis für junge Liedermacher*innen der Hanns-Seidel-Stiftung Fachjury wählt drei Preisträger*innen aus. Die Auszeichnung umfasst 5.000 Euro Fördergeld sowie Auftritte beim Festival „Lieder auf Banz“ inklusive Radio- und TV-Aufzeichnung durch den Bayerischen Rundfunk. Bewirb dich per Mail mit Songs, Videos und Info-PDF. Bewerbungsschluss: 1.10.2026

21.09.2026

GESOBAU Jazz & Soul Award für Berliner Nachwuchskünstler*innen

Lebendige Kieze, eine vibrierende Musik- und Kulturszene – das macht Berlin besonders. Und genau das der GESOBAU Jazz & Soul Award, der Berliner Nachwuchskünstler*innen im wahrsten Sinne des Wortes eine passende Bühne bietet. Einmal im Jahr werden damit talentierte Musiker*innen am Beginn ihrer Karriere prämiert. Der Nachwuchswettbewerb richtet sich an junge Musiker*innen der Genres Jazz und Soul im Alter zwischen 18 und 29 Jahren, die ihren Lebensmittelpunkt in Berlin haben. Die Gewinner*innen dürfen sich neben einem attraktiven Preisgeld über einen Live-Auftritt auf dem renommierten Kunstfest Pankow freuen, das jedes Jahr bis zu 20.000 Besucher*innen begeistert. Bewerbungsfrist: 2. November 2026

07.09.2026

Open Call: ESC 2027

Der SWR sucht ab sofort den deutschen Beitrag für den Eurovision Song Contest, der im Mai 2027 in Bulgarien stattfinden wird. Gesucht werden Künstler*innen und Bands aus dem Bereich der populären Musik – unabhängig von Genre oder Bekanntheitsgrad. Bewerben können sich sowohl etablierte Acts als auch professionell arbeitende Newcomer*innen mit ersten Erfolgen. Voraussetzung ist, dass die Bewerbung immer aus einem Act und einem Song besteht. Der eingereichte Titel darf nicht vor dem 1. September 2026 veröffentlicht oder öffentlich aufgeführt worden sein. Gesucht werden Songs mit internationalem Potenzial sowie Künstler*innen, die bereit sind, Deutschland auf der Bühne des Eurovision Song Contests zu vertreten.

Für eine gültige Bewerbung wird ein Sicherheitscode benötigt. Dieser kann über einen professionellen Business-Partner – beispielsweise ein Label, Management, einen Musikverlag oder Vertrieb – beim SWR angefordert werden. Auch unabhängig arbeitende Künstler*innen können sich bewerben und erhalten nach einer kurzen Darstellung ihrer professionellen künstlerischen Tätigkeit Zugang zum Bewerbungsverfahren. Wichtig: Nach dem Absenden der Bewerbung bleiben 48 Stunden Zeit, um den Song, den Songtext, Pressefotos sowie ein bis zu 90-sekündiges Bewerbungsvideo hochzuladen. Die Unterlagen sollten deshalb bereits vorbereitet sein. Bewerbungsschluss: 21. September 2026, 12 Uhr mittags

01.09.2026

VIA veröffentlicht Shortlist: mit Josi aus Frankfurt!

Insgesamt 18 Künstler*innen, Musikunternehmer*innen und Projekte stehen in diesem Jahr auf der Shortlist des Kritiker*innenpreises der unabhängigen Musikbranche, den VUT Indie Awards. Die Auszeichnungen würdigen Originalität und Qualität, unabhängig von kommerziellem Erfolg, und werden am 17.9. im Hamburger Schmidts Tivoli vergeben. Der VIA ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Unter den Nominierten ist auch eine Frankfurterin: die Rapperin Josi ist mit Charlotte Colace und Die Anstalt in der Kategorie „Beste*r Newcomer*in“ nominiert. Als Beste Acts wurden Enji, Lambrini Girls und Mariybu aufgestellt, im Bereich „Bestes Album“ haben die Alben von Sophia Kennedy und Stefanie Schrank eine Chance. In der Kategorie „Bestes Experiment“ wurde Disturbed Ground nominiert: ein Gemeinschaftsprojekt des Kyiv’s ∄ und des CTM-Festivals, das ukrainische und internationale Künstler*innen zusammenbringt, um neue audiovisuelle Performances zu schaffen, die sich mit den ökologischen Folgen des Krieges in der Ukraine auseinandersetzen. Auch Liminal Lines, eine Live-Elektronik-Performance von Viola Yip, bei der sie ein selbst entwickeltes tragbares Instrument und ihre Körperbewegungen einsetzt, ist hier nominiert. Als „Best New Music Business“ wurde die Musikstreaming-Plattform ROKK ausgewählt, die eine gerechtere Vergütung pro Stream mit direkter Künstlerunterstützung und einer offenen Infrastruktur für Musiker*innen aller Genres kombiniert.

14.08.2026

Nominierungen für Anchor Award bekannt gegeben

Der Anchor Award würdigt die vielversprechendsten Nachwuchskünstler*innen und Live-Talente und vereint erneut eine vielfältige Auswahl an Acts aus aller Welt. Die diesjährigen Nominierten repräsentieren ein breites Spektrum an Klängen, Perspektiven und künstlerischen Ansätzen und unterstreichen damit den internationalen Charakter des Reeperbahn Festivals. Ausgewählt wurden Big Wett (Australien), GANNA (Ukraine), Just For Fun, Nectar Woode (beide aus Großbritannien) u.a. Die Nominierten werden am Mittwoch und Donnerstag auf dem Festival live vor der Jury und dem Festivalpublikum auftreten. Als Anerkennung für ihre Nominierung erhalten die Nominierten Geldpreise und Gutscheine.

14.08.2026

44. Deutscher Rock und Pop Preis 2026

Der Deutsche Rock & Pop Preis wurde Anfang der 1980er Jahre als Initiative zur Förderung der Popularmusik gestartet und hat sich bis heute erhalten. Organisiert, finanziert und beworben wird der 44. Deutsche Rock und Pop Preis 2026 durch unabhängige und selbst organisierte musikalische Institutionen, Musikfirmen und Kommune, den Deutschen Rock und Pop Musikerverband e.V., die Deutsche Popstiftung und die teilnehmenden Musikgruppen bzw. Musiker*innen in Form von Teilnahme- und Bewerbungsgebühren (20 € DRMV-Mitglieder/30 € DRMV-Nichtmitglieder). In den 127 (!) Kategorien können sich Solokünstler*innen, Bands, Singer-Songwriter*innen, Komponist*innen, Textautor*innen, Produzent*innen und Instrumentalist*innen aus ganz Deutschland sowie aus dem europäischen Ausland bewerben. Für viele Bands war eine Auszeichnung ein Türöffner. Bewerbungsschluss: 1.9.2026 (Verlängert!)

10.08.2026

Festivals für den Helga! Festival Award nominieren

Kennt ihr ein Festival, das die Branche mit innovativen Ideen oder guter Praxis inspiriert? Dann könnt ihr es jetzt für den Helga! Festival Award 2026 nominieren oder euer eigenes Festival ins Rennen schicken. Nominierungen sind in vier Kategorien möglich. Neben Kategorien, für die ausschließlich Akteur*innen der Festivalbranche Vorschläge einreichen dürfen, gibt es auch ein Public Voting für den „Fan Favorite“ Award, der ab sofort für eure Vorschläge offen ist. Nominierungsschluss: 16. August 2026. Die Preisverleihung findet am 17. September im Rahmen des Reeperbahn Festivals statt.

29.07.2026

„Downbeat Critics Poll“ kürt Silke Eberhard, Angelika Niescier & Potsa Lotsa XL

Seit 74 Jahren ruft das amerikanische Downbeat Magazine Kritiker*innen dazu auf, ihre Wahl für den jedes Jahr im Sommer publizierten „Downbeat Critics Poll“ zu treffen. Selten werden dabei deutsche Musiker*innen geehrt, aber in diesem Jahr haben sich die 236 Jazzjournalist*innen u.a. für zwei einheimische Künstlerinnen entschieden: zum einen wurde die Berliner Altsaxofonistin Silke Eberhard (Foto: Dovile Sermokas) zum „Rising Star Alto Saxophonist of the Year“ gekürt und erreichte mit ihrer Band Potra Lotsa XL in „Rising Star Large Ensemble of the Year“ den dritten Platz. Ebenfalls als aufstrebende Altsaxofonistin konnte die Kölner Altsaxofonistin Angelika Niescier auf Platz 4 punkten.

Die Gitarristin Mary Halvorson machte das Rennen gleich in drei Kategorien („Artist of the Year“, „Group of the Year“ und „Guitarist of the Year“). Auch die Vibrafonistin Patricia Brennan wurde zweimal prämiert. Erneut wurde die Komponistin und Bandleaderin Maria Schneider mit ihrem Orchester bestes „Large Ensemble of the Year“ und sie selbst „Composer of the Year“. Außerdem wurde die im August 2025 gestorbene Sängerin Sheila Jordan in die „Downbeat Hall of Fame“ gewählt. Beste Sänger*in wurde Cécile McLorin Salvant, während Kris Davis beste Pianistin, Linda May Han Oh beste Bassistin und Nicole Mitchell beste Flötistin des Jahres geworden sind. Als „Beyond Instrumentalist of the Year“ wurde die Cellistin Tomeka Reed und „Beyond Artist of the Year” Rhiannon Giddens ausgezeichnet.

22.07.2026