3 Vollzeit-Doktorand*innenstellen für Musikwissenschaften (Schweden)
Umstiegsmasterstudiengänge Lehramt Musik @ Musikhochschule Lübeck (Infocall 25.02.)
Die Musikhochschule Lübeck (MHL) bietet mit den Studiengängen „Musik Vermitteln“ & „MusikPlus“ zukunftsweisende Studienmöglichkeiten für Menschen, die ihre berufliche Leidenschaft in der musikpädagogischen Arbeit mit anderen sehen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf unseren innovativen Umstiegsmasterstudiengängen (Master of Education) für die Schulformen Gymnasium/Gemeinschaftsschule und Grundschule. Diese Studiengänge ermöglichen Absolvent*innen künstlerischer oder künstlerisch-pädagogischer Musikstudiengänge den gezielten Einstieg in die zweite Phase der Lehrkräftebildung (Referendariat/Vorbereitungsdienst). Um Studieninteressierten umfassende Informationen über Inhalte, Voraussetzungen und Möglichkeiten dieser Masterstudiengänge zu bieten, gibt es eine digitale Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 25.02.2026 ab 18 Uhr.
Für den erfolgreichen Start ins Studium unterstützen sie Interessierte außerdem mit kostenfreien Vorbereitungsangeboten zur Eignungsprüfung.
Terri Lyne Carrington wird Spitzenprofessorin in München
Die weltweit renommierte Jazz-Schlagzeugerin, Komponistin, Produzentin und Pädagogin Terri Lyne Carrington wird neue Spitzenprofessorin an der Hochschule für Musik und Theater München. Das gab das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst kürzlich in München bekannt. Dank des Spitzenprofessurenprogramms (SPP) als Teil der Hightech Agenda Bayern wird Terri Lyne Carrington bis Ende 2028 insbesondere am Jazz Institut der HMTM unterrichten. Gleichzeitig werden verschiedene, auch interdisziplinäre Projekte auf die ganze Hochschule ausstrahlen.
Carrington hat in ihrer Karriere u.a. mit Pharoah Sanders, Cassandra Wilson, David Sanborn, Dianne Reeves, Wayne Shorter und Herbie Hancock zusammengearbeitet und wurde für ihr Album „Money Jungle“ mit einem Grammy ausgezeichnet. Sie ist Gründerin und Leiterin des Berklee Institute of Jazz and Gender Justice und publizierte 2022 die Song-Sammlung „New Standards: 101 Lead Sheets By Women Composers“, begleitet vom Album „New Standards Vol. 1“. „Im Jazz geht es immer um Kreativität und Freiheit. Künstlerische Innovation entsteht durch neue Perspektiven und Freiräume. Meine Arbeit für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Jazz hilft dabei, dass mehr Raum für neue Geschichten und neue Sounds im Jazz entsteht“, erklärt sie. (Foto: Michael Goldman)
Call for Papers: Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik in der Gesellschaft für Musikforschung
Für die traditionell themenoffene Arbeitstagung vom 22.-23. Mai 2026 an der Uni Koblenz lädt das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik dazu ein, Beiträge über aktuelle Forschung im Bereich der Soziologie oder Sozialgeschichte der Musik einzureichen. Willkommen sind Vorschläge aus allen Gebieten der Forschung zu Soziologie und Sozialgeschichte der Musik: qualitative und quantitative, sozialgeschichtliche und soziologische Ansätze, die aus Themenbereichen globaler, lokaler und glokaler Musikgeschichte, den Gender oder Intersectional Studies, oder der Popularmusikforschung stammen und vieles mehr. Der CfP steht allen Forschenden offen, die Mitgliedschaft in der Fachgruppe oder der Gesellschaft für Musikforschung ist nicht notwendig. Die Arbeitstagung ist insbesondere für Early Career Researchers gedacht. MA-Studierende und Promovierende sind daher speziell aufgefordert, sich zu bewerben. Gleichzeitig sind aber auch etablierte Forscher*innen aufgerufen, ihre aktuellen Projekte vorzustellen. Einreichfrist: 15. März 2026
Artist Talk mit Meredith Monk 20.02.2026 Essen
Im Februar beginnt Meredith Monk, Pina Bausch Professorin 2025|26 an der Folkwang Universität der Künste, die zweite Arbeitsphase ihres Kurses „Dancing Voice/Singing Body“ zusammen mit 25 internationalen Studierenden aus allen Folkwang Disziplinen. Aus diesem Anlass ist die interessierte Öffentlichkeit zu einem Artist Talk mit der weltweit renommierten Künstlerin eingeladen. Im Gespräch mit Dr. Ann-Katrin Günzel, Chefredakteurin KUNSTFORUM International, wird die aktuelle Pina Bausch Professorin umfassende Einblicke in ihr vielschichtiges künstlerisches Schaffen und ihre Tätigkeit an Folkwang geben. Die Veranstaltung dauert etwa eine Stunde und findet in englischer Sprache statt.
Wann? Freitag, 20. Februar 2026 um 18 Uhr
Wo? Pina Bausch Theater, Folkwang Universität, Campus Essen-Werden
Der Eintritt ist frei. Das Platzangebot ist begrenzt. Kostenlose Eintrittskarten gibt es über die Folkwang Kartenhotline unter 0201_4903-231, per Mail und gegebenenfalls an der Abendkasse.
SIM-Stipendien für Forschungsaufenthalte zu vergeben
Das Staatliche Institut für Musikforschung (SIM) vergibt Stipendien für ein- bis dreimonatige Forschungsaufenthalte für Musikwissenschaftler*innen aller Disziplinen, die mit den Fachkompetenzen der Mitarbeiter*innen des SIM und/oder der Forschungsschwerpunkten des Instituts in Zusammenhang stehen. Dazu gehören: Instrumentenkunde, Aufführungspraxis, Musik und Medien, Akustik und Wahrnehmung von Musik, Musik des 19. und 20. Jh. und Musikethnologie. Besonders willkommen sind Bewerbungen von Musikwissenschaftler*innen aller Karrierestufen mit Schwerpunkt auf dem Kalten Krieg, aber andere Themen sind auch möglich. Mindestvoraussetzung für eine Bewerbung ist ein erster Hochschulabschluss zum Zeitpunkt der Antragstellung. Bewerbungsschluss: 28. Februar 2026. Der Forschungsaufenthalt sollte idealerweise bis zum 31. August abgeschlossen sein.
Jazz-Intensiv-Workshop für Studieninteressierte an der Hochschule für Musik Mainz 01.03.2026
Du willst Jazz studieren und dich optimal auf die Eignungsprüfung vorbereiten? Dann ist dieser Tag genau das Richtige für dich! Am Sonntag, 1. März 2026 lädt die Jazzabteilung der HfM Mainz alle Studieninteressierten zu einem Intensiv-Workshop-Tag ein. Eingeladen sind alle jungen Musiker*innen, die ihr Instrument sicher beherrschen und bereits über grundlegende Kenntnisse in Jazz und Improvisation verfügen – egal, ob du dich schon beworben hast oder dich erst orientieren möchtest. An diesem Tag lernst du die hauptamtlichen Lehrenden persönlich kennen, machst gemeinsam mit ihnen Musik, erhältst Unterricht und Feedback und bekommst wertvolle Einblicke in Ablauf, Inhalte und Anforderungen der Aufnahmeprüfung. Eine ideale Gelegenheit, Fragen zu stellen, Kontakte zu knüpfen und herauszufinden, ob ein Jazzstudium an der HfM Mainz dein nächster Schritt ist.
Was wird angeboten?
– Masterclasses mit Unterricht, Ensemblespiel,
– Führung durch die Mainzer Hochschule für Musik: Ensembleräume, Roter Saal, Black Box und Tonstudio,
– ein kleines Coaching zur Eignungsprüfung mit Infos & Tipps,
– Gespräche mit Studierenden aus der Abteilung.
Der Jazz-Intensiv-Workshop ist für alle Teilnehmenden kostenlos. Falls du zeitlich eingeschränkt bist, kannst du auch nur an einzelnen Programmpunkten teilnehmen. Bitte gib vorher Bescheid.
Wann? Sonntag, 1. März 2026, 10-17 Uhr
Wo? Hochschule für Musik Mainz, Jakob-Welder-Weg 28, 55128 Mainz
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in für Musikwissenschaft (Köln)
An der Uni Köln (Humanwissenschaftliche Fakultät) ist zum 1.4.26 im Fachbereich Musikwissenschaft eine Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in/Doktorand*in ausgeschrieben. Die Vollzeitstelle ist auf drei Jahre angelegt (bis 31.03.2029) und kann auch mit einem Forschungsprojekt im Bereich Gender Studies verknüpft werden. Bewerbungsschluss: 31.1.2026
Konferenz „THE ARCHIVAL TURN IN MUSIC SOCIOLOGY“ 5.-7.2.2026 Wien & online
Die Geschichte der Musiksoziologie und etablierte Musikgeschichtsschreibungen sind häufig von androzentrischen Narrativen und Rekonstruktionen der Vergangenheit geprägt. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Instituts für Musiksoziologie im Jahr 2025 schlägt das Institut mit einer Konferenz den ARCHIVAL TURN IN MUSIC SOCIOLOGY vor, um die Beiträge von weiblichen, feministischen, queeren und post-/dekolonialen Wissenschaftler*innen, Musiker*innen, Aktivist*innen und Archivar*innen zur Geschichte der Musiksoziologie anzuerkennen und sich kritisch mit den Geschichtsschreibungen der musikalischen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Physische und digitale Archive spielen in diesen Prozessen eine wichtige Rolle. Sie lassen sich als Orte und Praktiken der Wissensbildung, der kulturellen Produktion und des Aktivismus verstehen und bieten Möglichkeiten, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um die Konstruktion von Temporalitäten, Geschichten und kulturellem Erbe zu verstehen und den Kanon zu hinterfragen.
Die Konferenz findet an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien statt und wird online über folgenden Link übertragen. Das Programm findet ihr hier, mehr Infos im Book of Abstracts. Die Konferenzteilnahme ist kostenlos und steht allen Interessierten offen.
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Doktorand*in) in Marburg gesucht
Die 1527 gegründete Philipps-Universität bietet vielfach ausgezeichnete Lehre für rund 22.000 Studierende und stellt sich mit exzellenter Forschung in der Breite der Wissenschaft den wichtigen Themen unserer Zeit. Am Fachbereich Germanistik und Kunstwissenschaften, Institut für Musikwissenschaft, ist zum 01.04.2026, befristet bis 30.03.2029 soweit keine Qualifizierungsvorzeiten anzurechnen sind, eine Teilzeitstelle (50 % der regelmäßigen Arbeitszeit) als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Doktorand*in) zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen. Zu den Aufgaben gehören die selbständige Forschung im Fachgebiet der Musikwissenschaft mit dem Ziel der Promotion, wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre, insbesondere die Durchführung von Lehrveranstaltungen im Rahmen der BA/MA-Studiengänge am Musikwissenschaftlichen Institut, Beratung und Betreuung von Studierenden, Prüfungstätigkeiten und die Mitwirkung bei organisatorisch-administrativen Aufgaben. Bewerbungsschluss: 14.12.2025
Call for papers: Beyond the Drawing Room: Women in the Promotion of Music in the Long 19th Century
- Der Musiksalon als Ort des weiblichen Handelns
- Aristokratische Salons und bürgerliche Salons: Ausdruck unterschiedlicher Musikgeschmäcker?
- Musikalische Vereinigungen von Frauen: Rolle, Verbreitung und Beitrag zur Förderung der Musik
- Virtuosinnen als Selfmade-Frauen
- Der Einfluss der organisatorischen Aktivitäten von Frauen im Musikbereich auf die Konstruktion weiblicher Identitätsmodelle und den Prozess der Emanzipation der Frau
- Die Rezeption der organisatorischen Aktivitäten von Frauen im Musikbereich durch die zeitgenössische Presse
- Das Musikgeschäft: eine ausschließlich männliche Domäne?
- Unterstützungsnetzwerke für weibliches Unternehmertum im Musikbereich
- Nationale Besonderheiten bei der Zuweisung organisatorischer Rollen an Frauen im Musikbereich

