Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz vergibt Musikstipendien an Studierende
Musikstudierende aufgepasst: Die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e. V. und die Landesstiftung Villa Musica vergeben für 2026 erneut Jahresstipendien im Wert von insgesamt 12.000 € an junge rheinland-pfälzische Musikstudent*innen. Gefördert werden einzelne Sänger*innen oder Instrumentalist*innen, die zwischen 16 und 28 Jahre alt sind und ihren Erst- beziehungsweise Zweitwohnsitz in Rheinland-Pfalz haben. Ebenfalls ist es notwendig, in einem Musikstudium eingeschrieben zu sein. Bewerbungsschluss: 23. Oktober 2025
Spring School zu musikbezogenen Praktiken des 19. Jhdts lädt Studierende ein
In der Spring School „Music at Home. Music Making, Cultural Exchange and Knowledge Transfer in the Domestic Space”, die vom 25.-28. März 2026 an der Hochschule für Musik Theater und Medien in Hannover stattfindet, werden sich die Teilnehmenden mit musikbezogenen Praktiken vor allem des 19. Jahrhunderts auseinandersetzen, die in privaten Wohnhäusern stattfanden. Teilnehmende können während der Spring School im Forschungszentrum Musik und Gender mit historischen Quellen aus dem Archiv des Forschungszentrums arbeiten. Die wissenschaftlichen Ergebnisse und musikalischen Entdeckungen der Spring School werden zum Teil auf der gleichnamigen Tagung (26.-27. Juni 2026) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien präsentiert. Die Ausschreibung richtet sich an interessierte Studierende in Masterstudiengängen, die an einer Hochschule oder Universität eingeschrieben sind, sowie Doktorand*innen in der Anfangsphase. Interessierte sind aufgefordert ein aussagekräftiges Motivationsschreiben (1-2 Seiten) in elektronischer Form (PDF) bis 8.10.2025 an Carola Bebermeier (ta.ca1756446279.wdm@1756446279reiem1756446279rebeb1756446279) zu senden.
Buch-Tipp: „Macht- und Rassismuskritik in der ästhetischen Praxis Sozialer Arbeit“
Ästhetische Praxen wie Musik, Tanz, Theater oder Kunst sind elementare Bestandteile in vielen Handlungsfeldern Sozialer Arbeit: von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Arbeit mit alten Menschen. Angesichts sich gesamtgesellschaftlich verschärfender gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gilt es, ästhetische Praxen macht- und rassismuskritisch zu reflektieren und neu zu konzeptionieren. Hier bietet der Band Leser*innen grundlegendes Reflexions- und Handlungswissen: Neben theoretischen Rahmungen werden aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert sowie anhand ausgewählter Adressat*innengruppen und Medien exemplarisch diskriminierungskritische Perspektiven diskutiert. Herausgegeben von Dr. Marion Gerards (Professorin für Ästhetik und Kommunikation in der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt Musik) und Dr. Norbert Frieters-Reermann (Professor für Soziale Arbeit im Kontext von Nachhaltigkeit und sozial-ökologischer Transformation) von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen.
Professur für E-Bass Popularmusik in Wien ausgeschrieben
Die mdw zählt zu den führenden künstlerischen Universitäten weltweit. Mit einem starken Fokus auf Qualität in Forschung, Lehre und Kunst bietet sie ein inspirierendes Umfeld für über 3.000 Studierende aus mehr als 70 Ländern. Das Institut für Popularmusik (ipop) ist eines der profiliertesten Ausbildungszentren für zeitgenössische Musik im deutschsprachigen Raum. An diesem Institut ist jetzt eine Professur für E-Bass Popularmusik ausgeschrieben. Die Besetzung der Position ist mit 1. Oktober 2026 geplant. Gesucht wird eine künstlerisch herausragende Persönlichkeit mit breitem stilistischem Repertoire – von Rock und Pop über Funk und Metal bis hin zu Blues und Jazz – sowie fundierten Kenntnissen in Studioarbeit, Komposition und Arrangement. Die zukünftige Professorin bzw. der zukünftige Professor soll über internationale Konzerterfahrung verfügen, pädagogisch-didaktisch versiert sein und das Fach E-Bass Popularmusik sowohl künstlerisch als auch in der Lehre maßgeblich vertreten.
Lehrverpflichtung & Aufgabenbereich:
Die Professur umfasst Unterricht im zentralen künstlerischen Fach E-Bass, Ensembleleitung, Lehrpraxis sowie die Arbeit mit Studierenden im Studiobereich. Zusätzlich wird Mitwirkung an organisatorischen, administrativen und künstlerischen Projekten erwartet. Die Stelle ist in Vollzeit und unbefristet.
Interessierte werden gebeten, ihre Bewerbungen bis 30. November 2025 ausschließlich über das mdw-Bewerbungsportal einzureichen. Die mdw setzt sich für Chancengleichheit, Diversität und eine Erhöhung des Frauenanteils in künstlerischen Leitungsfunktionen ein. Qualifizierte Frauen werden ausdrücklich zur Bewerbung eingeladen. Kontakt für Rückfragen: Univ.-Prof. Dr. Ralf von Appen, Mail. Weitere offene Stellen findet ihr hier.
Umfrage zu digitaler Gewalt gegen Professor*innen
In einer Umfrage wird derzeit untersucht, inwieweit Professor*innen umkämpfter Wissensgebiete von (geschlechtsspezifischer) digitaler Gewalt betroffen sind. Die Befragung ist Teil des Forschungsprojekts „Digital Hate“ an der OTH Regensburg (Projektleitungen Prof. Dr. Clarissa Rudolph und Prof. Dr. Katherine Gürtler) und kann noch bis 20.07.2025 beantwortet werden. In der Umfrage geht es darum, in welchem Ausmaß und in welcher Form diese Gewalt erlebt wurde, wie Betroffene damit umgehen und ob sie an ihrer Hochschule Unterstützung erfahren. Die Umfrage richtet sich an Professorinnen und Wissenschaftlerinnen mit professor*innenäquivalentem Status in der Klima(folgen)-, Gender- und Migrationsforschung sowie Professoren und Wissenschaftler mit professorenäquivalentem Status in der Migrationsforschung. Sie soll dazu beitragen, gezielte Maßnahmen und Gegenstrategien gegen digitale Gewalt gegen Wissenschaftler*innen zu entwickeln. Das Forschungsprojekt „Digital Hate – Digitale Gewalt gegen Professorinnen umkämpfter Wissensgebiete” wird gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) in der Förderlinie „Innovative Frauen im Fokus” und ist an der OTH Regensburg angesiedelt.
Call for papers: „Politik, Feminismen, Musik. Europäische und globale Ausprägungen von 1945 bis heute“
Unterschiedliche politische Systeme oder politische Milieus bringen verschiedene Ausprägungen von Feminismus hervor, die sich somit regional unterscheiden, aber auch überregionale Allianzen bilden. In den verschiedenen feministischen Positionen kommt der Funktion von Kunst – vorgeprägt durch die politischen Hintergründe – unterschiedliche Bedeutung zu. Im Rahmen der internationalen Tagung „Politik, Feminismen, Musik. Europäische und globale Ausprägungen von 1945 bis heute“ sollen daher Kunst-, insbesondere Musikproduktionen feministischer Gruppen und ihre unterschiedlichen Ausprägungen von Feminismus in den Blick genommen werden. Die Tagung des Deutschen Historischen Instituts und des Goethe-Instituts in Rom vom 05.-07.11.2025 dient dazu, ein internationales Forschungsnetzwerk aufzubauen und seitens der Zeitgeschichte wie der Musikwissenschaft Impulse für die weiterführende Diskussion zu setzen. Derzeit ist ein Call for papers ausgeschrieben, Themenvorschläge können bis 15.08.2025 in Form von Abstracts (max. 2000 Zeichen, Konferenzsprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch) über das Bewerbungsportal eingerreicht werden.
Uni Koblenz sucht eine wiss. Mitarbeiter*in (m/w/d) am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik
Die Universität Koblenz sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet in Vollzeit (100%) eine wiss. Mitarbeiterin/einen wiss. Mitarbeiter (m/w/d) am Institut für Musikwissenschaften und Musikpädagogik im Fachbereich 2: Philologie/Kulturwissenschaften. Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen des Projekts „KuMuS-ProNeD“ im Umfang von 100% einer Vollzeitbeschäftigung (derzeit 39 Std./Woche) zum nächstmöglichen Zeitpunkt und ist bis längstens zum Projektende am 28.02.2026 befristet. Die befristete Einstellung erfolgt auf der Grundlage der Regelungen des Gesetzes über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft (WissZeitVG). Die Stelle ist grundsätzlich teilbar. Aufgabenschwerpunkt ist die Weiterentwicklung eines Konzepts zur Fortbildung von Lehrkräften zum digital-gestützten Musikerfinden mit Kindern in den Klassen 3 – 6, die Konzeption, Durchführung und Evaluation von Lehrkräftefortbildungen sowie das Aufbereiten von Fortbildungsmaterialen, einerseits zur Weitergabe an Fortbildungsinstitute und andererseits als Open Educational Ressources (OER). Bei dieser Aufgabe sind Sie eingebunden in den Projektverbund „KuMuS-ProNeD – Professionelle Netzwerke zur Förderung adaptiver, handlungsbezogener digitaler Innovationen in der Lehrkräftebildung in Kunst, Musik und Sport“, an dem 18 Hochschulen beteiligt sind. Bewerbungsschluss: 17.07.2025
Professur W2 für Jazz-Kontrabass / Jazz-E-Bass (50%)
Im Institut für Neue Musik und Jazz der Fakultät II der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar ist zum 01.04.2026 eine Professur W2 für Jazz-Kontrabass / Jazz-E-Bass (50%) Kennziffer 07/2025 unbefristet zu besetzen. Die Beschäftigung erfolgt im Angestelltenverhältnis. Bei einer ersten Berufung in ein Professorenamt erfolgt die Beschäftigung in der Regel zunächst befristet für drei Jahre und wird nach positiver Evaluation entfristet (§ 86 Abs. 1 Satz 4 Thüringer Hochschulgesetz – ThürHG). Gesucht wird eine kommunikationsstarke Musiker*innenpersönlichkeit mit hervorragender pädagogischer Eignung, langjähriger internationaler Konzerttätigkeit auf hohem künstlerischen Niveau und Erfahrung mit der aktiven Entwicklung von Bandprojekten. Kernaufgabe ist die künstlerische Vertretung und Entwicklung des Faches Jazz-Kontrabass/ Jazz-E-Bass in seiner gesamten Breite in der Lehre und in künstlerischen Vorhaben. Die Ausbildung von Jazz-Bassist*innen soll den Bogen spannen von der Vermittlung eines umfassenden Verständnisses historischer, stilistischer, instrumentaltechnischer und kreativer Praktiken hin zur Entwicklung individueller Ausdrucksformen, die mit dem gesamten Spektrum heutigen Wissens und heutiger Klangvorstellungen im Dialog stehen. Der Umfang der wöchentlichen Lehrverpflichtung beträgt 9 LVS zzgl. einer LVS/Woche für Studienberatung. Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Die Hochschule ist bestrebt, den Anteil an Professorinnen zu erhöhen und fordert daher insbesondere qualifizierte Künstlerinnen zur Bewerbung auf. Bewerbungsschluss: 30.06.2025
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d) Historische Musikwissenschaft (Teilzeit) an der HfMDK
Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt bildet Studierende für künstlerische, pädagogische und wissenschaftliche Berufe aus. Sie sucht kreative und engagierte Menschen, die sich aktiv mit ihren Kompetenzen, Erfahrungen und Ideen in das internationale Hochschul-Team einbringen. Der Fachbereich 2 sucht ab dem 01.09.2025 eine*n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (w/m/d) im Fach Historische Musikwissenschaft (Teilzeit 50 %, EG 13 TV-H, zunächst befristet für drei Jahre i.S.d WissZeitVG zur Förderung eines Promotionsvorhabens). Der Fachbereich 2 ist in Wissenschaft, Theorie und künstlerischer Praxis breit aufgestellt. Er umfasst die Musikwissenschaft, Musiktheorie und Hörschulung, die Studienbereiche Lehramt, Komposition und Musikpädagogik sowie die Kooperationsstudiengänge MA IEMA CoMP (Internationale Ensemble Modern Akademie) und MA Bigband (hr-Bigband). Bewerbungsschluss: 27.06.2025
Tagung „Chant féminin. Weibliche Stimmen – Weibliche Gesangskulturen?“ 26.-28.06.25 HfMDK Frankfurt
Die weibliche Gesangsstimme ist ein ebenso elementarer wie historisch höchst unterschiedlich ausgeprägter und bewerteter Bestandteil der europäischen Musik- und Kulturgeschichte. Auf der Tagung „Chant féminin. Weibliche Stimmen – Weibliche Gesangskulturen?“ vom 26.-28.06.25 soll an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt der Frage nachgegangen werden, ob und inwiefern spezifisch weiblich konnotierte Gesangskulturen historisch jeweils sichtbar werden und in welcher Form sie in den jeweiligen zeitgenössischen, aber auch historiographischen Diskurs treten. An zweieinhalb Tagen richten die Beiträge der 21 Referent*innen den Blick dabei in einem großen Bogen historisch gezielt auf die unterschiedlichen Spezifika einerseits der Frühen Neuzeit, insbesondere im 18. Jahrhundert, andererseits des 19. Jahrhunderts in Verbindung mit dessen Auswirkungen im 20. Jahrhundert sowie nicht zuletzt auf die vielfältigen Entwicklungen der letzten rund 50 Jahre. Alle Veranstaltungen finden im Kleinen Saal der HfMDK Frankfurt statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Professur für Gender- und Intersektionalitätsforschung in Detmold
An der Hochschule für Musik Detmold ist zum Wintersemester 2025 / 2026 eine Professur (W2 LBesO) für „Gender- und Intersektionalitätsforschung in der künstlerisch-pädagogischen Lehre“ (m/w/d) zu besetzen. Gesucht wird eine Persönlichkeit (m/w/d), die Themen der künstlerisch-pädagogischen Lehre, insbesondere der Instrumental- und Gesangspädagogik sowie der Elementaren Musikpädagogik unter Berücksichtigung von Gender und weiteren Facetten von Teilhabegerechtigkeit in Forschung und Lehre vertritt. Bewerbungsschluss: 09.05.2025
Symposium „Jazz Masterpieces“ 21.-22.05.2025 Wien
Jazz hat sich in seiner kurzen Geschichte zu einer globalen Musikform entwickelt und der bleibende Einfluss einer Reihe von Musiker*innen und Kompositionen hat sich klar etabliert. Aber es gibt keine klaren Richtlinien zur Definition eines Masterpiece. Verschiedene Faktoren wie musikalische Qualität, Popularität, Interpretationen, soziale und kulturelle Bedeutung tragen zur Nachhaltigkeit bei. Student*innen der Jam Music Lab Private University untersuchen und diskutieren unter der Leitung von Professor of Artistic Research, Monika Herzig, und Curator Emeritus at the Smithsonian Museum, John Hasse, im Sommersemester 2025 die Elemente von Masterpieces und setzen sich mit den oben genannten Faktoren auseinander. In einem zweitägigen Symposium am 21. und 22. Mai, 2025 werden die Forschungsergebnisse zusammen mit einer Serie von Vorträgen von Lehrenden, Keynotes, und Konzerten mit der Öffentlichkeit geteilt. Als besonderes Highlight des Symposiums wird die Erstveröffentlichung des neuen Journals for Artistic Research in Jazz gefeiert, ein weiterer besonderer Teil des Programms ist die diesjährige Auflage der Big Undersized Band (BUB). Studierende lernen dabei ihre eigenen Kompositionen für eine kleine Bigband-Besetzung von professionellen Musiker*innen aufführen zu lassen. Das zweitägige Symposium wird via Zoom weltweit gestreamt. Um die Teilnahme barrierefrei zu gestalten, werden keine Teilnahmegebühren erhoben, das Symposium ist für jede*n Interessierte*n öffentlich zugänglich. Das detaillierte Programm wird in Kürze hier veröffentlicht.