Landes-Chorwettbewerb NRW 2017

Zum zehnten Mal veranstalten der Landesmusikrat und seine Arbeitsgemeinschaft Laienmusik im kommenden Jahr den Landes-Chorwettbewerb Nordrhein-Westfalen. Wie schon 2013 wird das laienmusikalische Großereignis am 30. September und 1. Oktober 2017 in Dortmund stattfinden. Neu und exklusiv in NRW ist der Wettbewerb für Interkulturelle Chöre. Aufgeteilt in zwei Sparten – Volksmusikchöre und Kunstmusikchöre – wird er eine Gesamtschau vokaler Musik aus aller Frauen Länder bieten. Bewerbungsschluss: 31.03.2017.

27.09.2016

Landesmusikrat NRW schreibt Förderung „Brückenklang“ für 2017 aus

Auch für das Jahr 2017 schreibt der Landesmusikrat Fördermittel im Rahmen des Programms „Brückenklang“ zur Unterstützung von Festivals, Veranstaltungsreihen, einzelnen Veranstaltungen und Workshops mit interkultureller Laienmusik bzw. brückenbildenden musikalischen Inhalten aus. Denn Nordrhein-Westfalen ist ein Land mit aktiven Einwanderungskulturen. Vor allem in den Ballungsgebieten sind viele Kulturformen präsent. Vieles findet separiert statt, oft lebt die Musik verschiedener Herkunftskulturen nur wenige Straßenzüge voneinander entfernt, ohne dass die Akteure einen Bezug zueinander finden. Deshalb sollen durch die Projekte Brücken zwischen den Musikkulturen entstehen. Ideelle Grundlage ist die UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung kultureller Vielfalt. Anträge für Projekte, die ab Januar 2017 stattfinden, können bis zum 15. Oktober 2016 eingereicht werden.

27.09.2016

Kursreihe für ehrenamtlich Tätige in der Flüchtlingshilfe NRW

Musik bietet einen alternativen Verständigungsweg und kann damit Sprachbarrieren überwinden – das vermittelt die Landesmusikakademie NRW durch eine neue Kursreihe ab 31. August 2016.Wie kann durch elementares Musizieren und Singen ein alternativer Verständigungsweg geschaffen werden? Eine kostenfreie Kursreihe für ehrenamtlich Tätige in der Flüchtlingshilfe, Interessierte sowie Geflüchtete kann dies beantworten.

Die Sprachbarriere ist eines der schwierigsten Probleme in der deutschen Flüchtlingssituation. Durch dieses Kursangebot soll in der Landesmusikakademie vermittelt werden, wie Musik als universelle Sprache einen Beitrag zur gesellschaftlichen Partizipation von Flüchtlingen leisten kann und damit die Sprachbarriere ein Stück weit überwunden werden kann. Dabei geht es um leichte, für jeden Teilnehmenden realisierbare Ansätze. Unter anderem werden Tipps gegeben, wie elementare Instrumente hergestellt und zum Einsatz gebracht werden können. Im Mittelpunkt steht eine andere Form der Integrationsarbeit, die über die Freude am Musizieren und das kulturelle Erleben neue Wege der Begegnung und des Austauschs ermöglicht.

Im Rahmen der Kursreihe „Verstehen durch Musik“ werden abwechselnd jeden Mittwoch von 17:00 bis 20:00 Uhr zwei Schwerpunkte geboten: „Singen“ und „Elementares Musizieren“. Es besteht die Möglichkeit, an beiden Kursschwerpunkten teilzunehmen oder auch nur an einem. Beginn der Kursreihe ist am 31. August, sie dauert bis zum 5. Oktober 2016 und findet an der Landesmusikakademie NRW in Heek-Nienborg statt. Musikalische Voraussetzungen werden nicht erwartet! Anmeldeschluss ist der 30. August.

(Quelle: www.miz.org)

25.07.2016

Interkulturelle Chor-Fachtagung NRW 11.02.2017

Der Anteil der in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund steigt stetig, dies zeigt sich auch an der demographischen Entwicklung NRW’s, insbesondere in den Ballungszentren. Die gemeinsame Gestaltung der reichen Tradition des chorischen Musizierens in all seinen Ausprägungen und Chancen der Persönlichkeitsentwicklung ist daher erstrebenswert. Doch derzeit scheinen Menschen mit Migrationshintergrund, jedenfalls aus außereuropäischen Kulturkreisen, in der herkömmlich organisierten Chorszene NRWs deutlich unterrepräsentiert. Trifft dies zu? Wenn ja, woran liegt das? Der Landesmusikrat NRW veranstaltet dazu eine Interkulturelle Chor-Fachtagung am 11.02.2017 und möchte Hintergründe durchleuchten und mögliche Perspektiven des gemeinsamen Musizierens aufzeigen. Forschungsergebnisse des Arbeitskreises Musik in der Jugend zum Thema „Chormusik in der Migrationsgesellschaft“ sollen neben einem Überblick zum türkischen Chorleben in NRW Anregungen zum Miteinander geben.
Zeit: 10:00-16:30 Uhr (mit Mittagspause von 12:30 bis 13:30 Uhr)
Referenten: Dr. Karl Ermert, Dr. Ali Sak, mit dem Türkisch-Deutschen Projektchor

Veranstaltungsort: Landesmusikakademie Heek, Orchestersaal, Steinweg 2, 48619 Heek-Nienborg

(Quelle: www.miz.org)

25.07.2016

Pilotprojekt „Zukunftsfähigkeit gestalten!“ in Hessen und NRW gestartet

Zehn Soziokulturelle Zentren, freie Theater und Kulturinitiativen aus Hessen und Nordrhein-Westfalen machen sich innerhalb der nächsten zwölf Monate auf den gemeinsamen Weg, erste Schritte einer zukunftsweisenden Ausrichtung einzuleiten, die die Nachhaltigkeit in den Blick nimmt. Je fünf Teilnehmer aus Hessen (Schlachthof Wiesbaden, Hafen 2 Offenbach, Kulturzentrum Kreuz Fulda, Bessunger Knabenschule Darmstadt, Gallus Theater Frankfurt) und Nordrhein-Westfalen (Alte Feuerwache Köln, Alarmtheater Bielefeld, Lindenbrauerei Unna, Kulturzentrum Lichtburg Wetter, Werkhaus Krefeld) nehmen an dem bundesweit bisher einmaligen Pilotprojekt teil. Gefördert wird das Pilotprojekt von der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren Hessen (LAKS Hessen) und der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen (LAG NW), die EnergieAgentur.NRW unterstützt die Zentren fachkundig beratend. Eine wissenschaftliche Begleitung der Pilotstudie erfolgt durch das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Für Marcus Müller, Klima-Netzwerker der EnergieAgentur.NRW, gibt es für die Unterstützung des Pilotprojektes gute Gründe: „Die EnergieAgentur.NRW unterstützt das Pilotprojekt, da es als Modellvorhaben in NRW und Hessen über das 2011 gestartete Projekt der EnergieAgentur.NRW (Green Club Index) hinausgeht und neben der klassischen Erhebung von Verbräuchen, dem Aufspüren von Energieeffizienzpotentialen zur Senkung von Energiekosten sowie der Sensibilisierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Fokus auf die die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation richtet unter dem Fokus einer nachhaltigen Entwicklung und Übertragbarkeit auf andere Zentren.“
Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Leiter des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim, unterstreicht die Notwendigkeit, das weite Feld der freien Kulturszene im Hinblick auf eine nachhaltigere Ausgestaltung wissenschaftlich zu erforschen: „Ein Phänomen der „Neuen Kulturpolitik“ ab Mitte der 1970er in der alten Bundesrepublik ist die Soziokultur. Die Zentren blicken nun auf Jahrzehnte einer gelungenen, aber ganz und gar nicht gesicherten Institutionalisierung in der kommunalen Kulturlandschaft. Die Frage der Nachhaltigkeit ist wegen der prekären Praxis evident.“ Die begleitende Forschung der Pilotstudie wird sich der Frage widmen, was es an Gelingensbedingungen bedarf, um die Zukunft der freien Kulturszene nachhaltiger als bisher zu gestalten. Erste Untersuchungsergebnisse des Pilotprojektes werden im Rahmen einer Fachtagung „Nachhaltigkeit in Kulturbetrieben – (k)ein Thema?!“ am Fr, 16.09.2016 in Wetter (Ruhr) vorgestellt. Die Tagung, die von der EnergieAgentur.NRW und dem Kulturzentrum Lichtburg e.V. gemeinsam durchgeführt wird, findet in der Zeit von 10-16 Uhr in dem Veranstaltungszentrum der Stadtsparkasse Wetter /Ruhr, Kaiserstr. 78 in 58300 Wetter (Ruhr) statt. Umweltminister Johannes Remmel (Bündnis 90/Die Grünen) hat seine Teilnahme bereits zugesagt. Im Rahmen der Fachtagung wird die EnergieAgenturNRW auch das Energieeffizienz-Projekt Green Club Index vorstellen.

24.04.2016

Ferdinand Trimborn Förderpreis NRW für junge GeigerInnen (12-20 J.)

Der Ferdinand-Trimborn-Förderpreis NRW wird im Jahr 2016 landesweit durch die Stadt Ratingen zum siebzehnten Mal an junge Musiker und Musikerinnen (12-20 J.) mit Stammwohnsitz in NRW ausgeschrieben. Vergeben wird der Förderpreis für das Instrument Violine. Dotiert ist der Förderpreis mit insgesamt 6.000 EUR (3.000 EUR als 1. Förderpreis, 2.000 EUR als 2. und 1.000 EUR als 3. Föderpreis). Der Bewerbungsschluss wurde auf Dienstag, 17. Mai 2016 (Datum des Poststempels) festgelegt. Die Endausscheidung findet am Samstag, 17.09.2016 und das Preisträgerkonzert am Sonntag, 20.11.2016 statt. Bewerbungsschluss 17. Mai 2016

22.03.2016

Sidsel Endresen und Annette Maye bekommen den Künstlerinnenpreis NRW

Kulturministerin Christina Kampmann hat am 29. Januar 2016 im Stadttheater Münster zwei Jazz-Musikerinnen mit dem Künstlerpreis NRW ausgezeichnet. Die norwegische Sängerin Sidsel Endresen erhält den mit 10.000 Euro dotierten Hauptreis und die Klarinettistin Annette Maye erhält den Förderpreis in Höhe von 5.000 Euro. „Der Künstlerinnenpreis des Landes trägt seit vielen Jahren dazu bei, großartige Leistungen von Künstlerinnen sichtbar zu machen. Jazz galt lange als Männerdomäne. Der Blickwinkel hat sich offenbar verändert“, sagte Kampmann.
Das Land NRW vergibt seit 1996 in unregelmäßigen Abständen diesen Preis, diesmal aus der Sparte Jazz. Erstmalig wurde der Preis in Kooperation mit dem Kulturradio WDR 3 im Rahmen des WDR3-Jazzfestes vergeben.

(Quelle: www.miz.org)

22.02.2016

Projektleitung und musikwiss. Mitarbeiter/in für „create music NRW“ gesucht

Die Stadt Gütersloh sucht als Sitzstadt des Kultursekretariats NRW Gütersloh zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Mitarbeiter/in für die Projektleitung und musikwissenschaftliche Mitarbeit für das Projekt „create music NRW“ Kompetenznetzwerk Populäre Musik. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle (2/3 Projektleitung, 1/3 musikwissensch. Mitarbeit), die zunächst auf drei Jahre befristet ist.

20.12.2015

Annette Maye bekommt den „Künstlerinnenpreis NRW“

Die Gewinner des WDR Jazzpreises 2016 stehen fest! Eine der Gewinnerinnen ist die Jazzklarinettistin Annette Maye, die von WDR und dem Land NRW den „Künstlerinnenpreis NRW“ verliehen bekommt. Am Sonntag, den 31. Januar 2016 wird sie mit ihrer Band „Annette Maye´s Vinograd Express feat. Gianluigi Trovesi“ das Preisträgerkonzert auf dem WDR 3 Jazzfest im Stadttheater Münster spielen und im dortigen Rahmen ihre jüngst erschienene CD „Remembering Masada“ (HGBS 2015) präsentieren. Wir gratulieren!

08.11.2015

Landesmusikrat NRW fördert interkulturelle Laienmusikprojekte

Nordrhein-Westfalen ist ein Land mit aktiven Einwanderungskulturen. Vor allem in den Ballungsgebieten sind viele Kulturformen präsent. Vieles findet separiert statt, oft lebt die Musik verschiedener Herkunftskulturen nur wenige Straßenzüge voneinander entfernt, ohne dass die Akteure einen Bezug zueinander finden. Das Kulturministerium und der Landesmusikrat NRW möchten durch die Förderung von Breitenkulturprojekten dazu beitragen, dass mehr Begegnungen zwischen den Musikkulturen entstehen. Ideelle Grundlage ist die UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung kultureller Vielfalt. Der Landesmusikrat schreibt deshalb für das Jahr 2016 Fördermittel zur Unterstützung von Festivals mit interkultureller Laienmusik und Veranstaltungsreihen mit brückenbildenden musikalischen Inhalten aus. Die detaillierte Ausschreibung und das Antragsformular stehen als pdf-Dateien auf der Internetseite des Landesmusikrats NRW zum Download bereit. Anträge für Projekte, die ab 1. Januar 2016 stattfinden, bitte bis zum 15. November 2015 an den: Landesmusikrat NRW, Stichwort: Brückenklang, Klever Str. 23, 40477 Düsseldorf, Tel. 0211/862064-34, ed.wrn-rml@gnalknekceurb.

(Quelle: www.miz.org)

26.10.2015

nrwjazz erforscht die Situation des Jazz in NRW

Der Startschuss der empirischen Erhebungen für eine außergewöhnliche Studie ist gefallen. Ab sofort befragt das Jazzportal für Nordrhein-Westfalen NRW’s JazzmusikerInnen sowie das Jazzpublikum. „Die Situation des Jazz in NRW“ lautet der Titel, unter dem bis Ende des Jahres die Jazzszene als Teil der Kreativwirtschaft in NRW unter die Lupe genommen wird. Die Studie will vor allem eins: Argumentationshilfen liefern. Und zwar für alle, die sich für eine bessere Förderung und mehr öffentliche Präsenz des Jazz in NRW stark machen – gegenüber den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, aber auch bei potenziellen Sponsoren, Stiftungen und Entscheidern über die Art und Weise von Förderungen und die Vergabe von Fördermitteln. Die Studie leistet damit „Entwicklungshilfe“ für die Jazzkultur in NRW.

Jazz in NRW ist mehr als eine Nische. Das oft beschworene Klischee von alten Herren, die in kleinen Runden in dunklen Kellern einer seltsamen musikalischen Passion nachgehen, passt bei näherer Betrachtung nicht mehr in die heutige Zeit. Monatlich finden auf den Bühnen in NRW über 200 Jazzkonzerte statt. Allein 30 Festivals stoßen auf beeindruckende Publikumsresonanz. Insgesamt sind geschätzte 1000 in NRW ansässige Jazzmusikerinnen und -musiker aktiv. In Köln und im Ruhrgebiet befinden sich zwei herausragende Hochschulen für den Jazz in Deutschland. Die Studie will deutlich machen, dass hier durchaus wirtschaftliches Handeln stattfindet, das neben künstlerischen auch monetäre Werte schafft. Dafür werden Rahmenbedingungen und Aktivitäten der verschiedenen Gruppen wie Musiker, Veranstalter, Spielstätten, Labels, Studios und Publikum betrachtet. Sie alle sind Teil der Verwertungskette zwischen Anbietern (=MusikerIn) und Jazzinteressierten sowie den Multiplikatoren (=Konzertveranstalter, Ausbildungsstätten, Medien).

Die MusikerInnen werden gesondert angeschrieben, die Publikums-Umfrage läuft über einen direkten Internet-link: https://myconvento.com/public/event_register/do_register/1184170. Die Beantwortung und spätere Auswertung der online-Fragebögen erfolgt immer anonym! Die Fragebögen sind bequem online auszufüllen. Bearbeitungszeit ca. 5 Minuten. Die Studie wird im Januar veröffentlicht und ist für jedermann erhältlich.

Infos & Kontakt: Bernd Zimmermann, nrwjazz.net | Jazzportal für Nordrhein-Westfalen, Zum Ehrenmal 18,
45894 Gelsenkirchen, phone: +49 [173] 288 4379, mail: ten.zzajwrn@nnamremmiz,
web: www.nrwjazz.net

27.09.2015

Ferdinand Trimborn Förderpreis NRW

Der Ferdinand-Trimborn-Förderpreis NRW wird im Jahr 2015 landesweit durch die Stadt Ratingen zum sechszehnten Mal an junge MusikerInnen zwischen 12 und 20 Jahren mit Stammwohnsitz in NRW ausgeschrieben. Vergeben wird der Förderpreis für das Instrument Klavier. Dotiert ist der Förderpreis mit insgesamt 6.000 EUR (3.000 EUR als 1. Förderpreis, 2.000 EUR als 2. und 1.000 EUR als 3. Föderpreis). Der Bewerbungsschluss wurde auf Samstag, 16. Mai 2015 (Datum des Poststempels) festgelegt. Die Endausscheidung findet am Samstag, 19.09.2015 und das Preisträgerkonzert am Sonntag, 08.11.2015 statt.

20.01.2015