„Künste im interkulturellen Dialog“ in NRW

Mit dem Programm „Künste im interkulturellen Dialog“ fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen künstlerische Projekte, die die prägende kulturelle Vielfalt des Landes sichtbar und erlebbar machen und den interkulturellen Dialog zwischen den hier lebenden Menschen unterschiedlicher Herkunft unterstützen. Für die Förderung können sich ab sofort alle nordrhein-westfälischen kommunalen und freien Kulturinstitutionen, Kulturträger sowie Künstler*innen bewerben. Gefördert werden Projekte, die im Ansatz auf Nachhaltigkeit angelegt sind, interkulturelle Strukturen intensivieren und mit unterschiedlichen Begegnungsformen experimentieren. Einsendeschluss für die Bewerbungen bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung ist der 15.10.2020. Die Projektauswahl erfolgt durch eine Fachjury.

25.08.2020

Neues Stipendienprogramm in NRW: „Auf geht’s“

Das neue Stipendienprogramm “Auf geht’s” in Höhe von 105 Mio. € geht an den Start: Ab sofort können freischaffende Künstler*innen aller Sparten mit Hauptwohnsitz in NRW Anträge für Stipendien über die Webseite des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft stellen. Die Landesregierung unterstützt Künstler*innen mit insgesamt 15.000 Stipendien, die mit je 7.000.-€ dotiert sind. Zu den Voraussetzungen gehört der Wohnsitz in NRW, die künstlerische Tätigkeit im Haupterwerb, eine aussagefähige künstlerische Biografie oder die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse bzw. in einem einschlägigen Künstlerverband, die Angabe von zwei Referenzen sowie eine Kurzbeschreibung des geplanten Projektes. Das Programm ist Teil des NRW-Stärkungspakets „Kunst und Kultur“. Bewerbungsschluss: 30. September 2020. Hier geht es zum Online-Antrag. Fragen zum Stipendienprogramm könnt Ihr telefonisch über das Service-Telefon (0211 / 4684 4999, Mo-Fr, 9-18.00 Uhr) oder per Mail stellen.

14.08.2020

Cologne-Jazz-Supporters Kompositionspreis vergeben

Der Kompositionswettbewerb des Cologne-Jazz-Supporters e.V. (CJS) für Jazzer aus NRW hat mit 60 Einsendungen ein überwältigendes Echo gefunden. Die Jury mit den renommierten Musiker*innen Martin Sasse, Theresia Philipp und John Goldsby war begeistert von der Qualität der eingereichten Kompositionen. Den zweiten Platz erhielt dabei die Kölner Saxophonistin Kristina Brodersen mit ihrer Komposition „Frida Kahlo“. Sie ist seit langem in der deutschen Jazz-Szene etabliert und auch international erfahren und hat schon einige CDs unter eigenem Namen herausgebracht. Der Wettbewerb ist mit Geldpreisen von € 1.500, € 1.000 und € 500 plus Auftritten im Kölner King Georg Jazz-Klub dotiert. Auch weitere Teilnehmer*innen des Wettbewerbs haben sich zwar keinen Preis, aber eine Einladung in den King Georg Jazz-Club erspielt. Die Preisverleihung wird am 4. August 2020 ebendort stattfinden und wird im Live Stream übertragen.

28.07.2020

Kompositionswettbewerb der Cologne Jazz Supporters e.V.

Die Cologne Jazz Supporters e.V., der gemeinnützige Verein zur Förderung des Jazz in Köln und Umgebung, möchte die Jazz-Musiker*innen in dieser schwierigen Zeit der Corona-Krise unterstützen durch den ersten CJS Kompositionswettbewerb. Jazz-Musiker*innen mit Wohnsitz in NRW können jeweils eine neue, d.h. noch nicht veröffentlichte und/oder öffentlich gespielte und/oder auf Tonträger veröffentlichte Jazz-Komposition einreichen. Einreichungsschluss ist der 30.06.2020. Die Komposition sollte ein durchdachtes musikalisches Statement sein, das Hörer anspricht und andere Jazzmusiker einlädt und motiviert, sie als musikalischen Spielplatz zu nutzen. Insbesondere sollte die Aufführung des Werkes nicht abhängig sein von den individuellen instrumentalen Fähigkeiten der*des Komponist*in.

26.05.2020

Landesmusikakademie NRW bietet Plattform für virengeschützte Konzerte und Fortbildungen

Nach 20 Jahren ist das audial Tonstudio jetzt in die Landesmusikakademie NRW zurückgekehrt. Aus dem traditionell etablierten audial Tonstudio wird jetzt im aktuellen Zusammenschluss mit einer neuen Video-Streaming Partnerschaft ein individuelles duales System – kurz: a u d i V i d u a l – das StreamTeam. Das Team möchte – speziell in der aktuellen Situation und in enger Zusammenarbeit mit der Landesmusikakademie NRW – Musiker*innen, Künstler*innen und lernhungrigen Menschen eine Plattform anbieten, auf der sie sich virengeschützt präsentieren, dokumentieren und weiterbilden können. Geplant sind live gestreamte und aufgezeichnete Studiokonzerte, Online Studiotechnik-Workshops und traditionelle Audio/Video Produktionen.

05.05.2020

NRW-Förderprogramm „Kultur und Weiterbildung“ geht in die zweite Runde

Weiterbildungseinrichtungen sind in Nordrhein-Westfalen wichtige Anbieter der Kulturellen Bildung, insbesondere im ländlichen Raum. Um sie bei der Entwicklung und Umsetzung von Kunst- und Kulturprojekten zu unterstützen, hat die Landesregierung das Programm „Kultur und Weiterbildung“ gestartet. Volkshochschulen und nach dem Weiterbildungsgesetz NRW (WbG) anerkannte Weiterbildungseinrichtungen in anderer Trägerschaft können sich noch bis zum 26. Juni um Förderung bewerben. Gefördert werden Projekte, die vor allem die Altersgruppe zwischen 18 und 27 Jahren ansprechen, kreative Fähigkeiten stärken und in enger Zusammenarbeit mit professionellen Künstler*innen und/oder Kunst- und Kultureinrichtungen realisiert werden. Die Ausschreibung ist bewusst themenoffen gestaltet und bezieht alle Kunstsparten mit ein – ob Film, Theater, Tanz, Musik, Literatur oder bildende Kunst. Pro Projekt stehen bis zu 15.000 Euro zur Verfügung. In einer ersten Ausschreibungsrunde im vergangenen Jahr sind bereits 26 Projekte zur Förderung ausgewählt worden.

04.05.2020

Soforthilfe für Künstler*innen & Initiativen in NRW

Um von Veranstaltungsabsagen betroffenen freischaffenden Künstler*innen und Initiativen unverzüglich zu helfen und Liquiditätsengpässe zu vermeiden, hat die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen eine konkrete Soforthilfe in Höhe von zunächst fünf Millionen Euro beschlossen. Zusätzlich werden die üblichen Regelungen bei Förderverfahren gelockert. Freischaffende, professionelle Künstler*innen, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten, können eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000.-€ erhalten. Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars (siehe Downloadbereich) bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden. Die Mittel müssen später nicht zurückgezahlt werden.

Neben der Soforthilfe schaffen Anpassungen in den regulären Förderverfahren Sicherheit für die Kultureinrichtungen und –akteure. Grundsätzlich gilt dabei: Die bereits bewilligten bzw. derzeit noch in Prüfung befindlichen Förderungen (Stichtag: 15. März 2020) im Gesamtvolumen von mehr als 120 Millionen Euro werden in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt oder verschoben werden müssen. Zusätzliche Ausnahmeregelungen sollen Veranstalter und Einrichtungen finanziell wie zeitlich entlasten: So können etwa Ausfallkosten, die durch Absagen entstehen, als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderungen anerkannt werden sowie die üblicherweise bei der Verwendung von Fördermittel geltenden zwei-Monats-Fristen gelockert werden. Antragsfrist: 31. Mai 2020.

Hier geht es zum Antragsformular.

21.03.2020

NRW-Landesregierung beschließt Soforthilfen

Zahlreiche Initiativen, Einrichtungen und Freiberufler in der Kultur, aber auch im Bereich der Weiterbildung geraten zur Zeit in teilweise existenzbedrohende Finanzprobleme. Um den Betroffenen unverzüglich zu helfen, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen eine konkrete Soforthilfe für Kultur und Weiterbildung beschlossen.

Bereits am 19.03. hatte die Landesregierung einen umfassenden Rettungsschirm für die direkten und indirekten Folgen der Corona-Pandemie in Nordrhein-Westfalen in Höhe von 25 Milliarden Euro aufgelegt. Ergänzend sieht das Ministerium für Kultur und Wissenschaft kurzfristige, auf die akuten Bedürfnisse der Akteure zugeschnittene Soforthilfen und weitere Maßnahmen vor:

Kultur

Mit einer Soforthilfe in Höhe von zunächst fünf Millionen Euro unterstützt die Landesregierung freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten. Sie erhalten eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro. Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden.

Daneben schaffen zusätzliche Anpassungen im regulären Förderverfahren Flexibilität Sicherheit für die Kultureinrichtungen und -akteure.

Infos

Weiterbildung und politische Bildung

Auch im Bereich der gemeinwohlorientierten Weiterbildung und politischen Bildung plant die Landesregierung, die bereits bewilligten gesetzlichen Fördermittel in Höhe von ebenfalls rund 120 Millionen Euro fortlaufend und beschleunigt auszuzahlen, auch wenn Bildungsveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie derzeit nicht durchgeführt werden können. Dadurch soll das Risiko verringert werden, dass die Einrichtungen in akute Liquiditätsprobleme kommen.

Außerdem arbeitet das Ministerium an einem Hilfsprogramm für die Einrichtungen, um vor allem die fehlenden Einnahmen durch den Wegfall von Kursgebühren oder Teilnehmerbeiträgen auszugleichen, die im Bereich der gemeinwohlorientierten Weiterbildung etwa ein Drittel der regelmäßigen Einnahmen ausmachen.

Zur konkreten Ausgestaltung der weiteren finanziellen Unterstützung für die Weiterbildungslandschaft befindet sich das Ministerium für Kultur und Wissenschaft derzeit in Gesprächen innerhalb der Landesregierung und mit den Bezirksregierungen.

21.03.2020

Trägerwechsel bei create music NRW

create music NRW ist ein landesweites Projekt zur Förderung von jungen Nachwuchsmusiker*innen und -bands im Alter von 14 bis 27 Jahren aus allen Sparten der Popmusik. Es verschafft niedrigschwellige Zugänge zu popmusikbezogenen Förder- und Fortbildungsangeboten, vermittelt Auftritte und treibt die Vernetzung der Musikszene(n) voran. Ab dem 1. Januar 2020 geht das erfolgreiche Förderprojekt für Popmusik nun vom Kultursekretariat NRW Gütersloh zum Landesmusikrat NRW mit Sitz in Düsseldorf über. Das Kultursekretariat NRW Gütersloh steht dem neuen Träger als Kooperationspartner zur Seite, um den Übergang möglichst reibungslos zu gestalten. Es unterstützt das Projekt unter anderem weiterhin mit einem finanziellen Beitrag in Höhe von 40.000.-€. Einen hohen Stellenwert hat dabei die Beibehaltung des Systems von regionalen Stützpunkten, die sich in den unterschiedlichen Kulturregionen Nordrhein-Westfalens verteilen und dort als regionale Ansprechpartner für junge Musiker*innen bereitstehen und unermüdlich die lokalen Szenen unterstützen. Neben dem Trägerwechsel gibt es auch personelle Veränderungen: Der Landesmusikrat NRW hat in diesem Zuge zwei Stellen ausgeschrieben (Verwaltung/Projektassistenz, Projektreferent*in, Bewerbungsschluss: 15.12.2019)

Anträge für 2020 sind aufgrund des Wechsels zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Infos dazu gibt es voraussichtlich Anfang des Jahres auf der Projektseite und direkt beim Landesmusikrat NRW, wenn das neue Projektteam die Arbeit aufgenommen hat.

12.12.2019

Laia Genc erhält NRW Jahresstipendium für Musikerinnen mit Kind

Drei Musikerinnen mit Kindern aus Nordrhein-Westfalen erhalten im Jahr 2020 das Stipendium „Präsenz vor Ort“ des Landes in Höhe von 8.400 Euro. Die Förderung unterstützt die Künstlerinnen dabei, ihre musikalische Karriere besser mit Familie zu vereinbaren. Besonderheit des bundesweit einmaligen Stipendiums ist der Verzicht auf eine Präsenzpflicht. Das ermöglicht den Künstlerinnen, an ihrem Wohnort zu arbeiten. Helen Bledsoe (Flötistin), Laia Genc (Jazzpianistin) und Barbara Streil (Violinistin) sind aufgrund ihrer herausragenden künstlerischen Leistungen von einer Fachjury ausgewählt worden. Die Jurybegründung sowie weitere Informationen zum Stipendium finden Sie hier.

12.12.2019

NRW startet neue Exzellenzförderung

Im Januar 2020 startet der erste Jahrgang des vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft aufgelegten Förderprogramms „NICA artist development“. Das Programm fördert die künstlerische Profilierung und Professionalisierung einzelner vielversprechender Musikerinnen und Musiker in Nordrhein-Westfalen. Koordiniert wird das Exzellenzprogramm durch den Stadtgarten Köln, wo es eine der Säulen des neuen Europäischen Zentrums für Jazz und aktuelle Musik bildet. Das Programm soll eine strukturierte und langfristige Unterstützung in der Übergangsphase vom Studium in die professionelle künstlerische Karriere bieten und beinhaltet auch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen, Vernetzungsangebote und Auftrittsmöglichkeiten. Eine Besonderheit des „NICA artist development“-Programms ist dabei der langfristige Förderzeitraum von drei Jahren.

Am 17. Dezember um 20 Uhr werden sich die vier Musikerinnen und Musiker des ersten Jahrgangs bei einem Konzertabend im Stadtgarten Köln unter dem Titel „NICA presents“ musikalisch vorstellen. Dabei sind Elisabeth Coudoux (Cello/Köln) und Tamara Lukasheva (Gesang/Köln)

28.11.2019

20 Jahre Klangkosmos NRW

In der kommenden Saison feiert Klangkosmos NRW seinen 20. Geburtstag. Die Konzertreihe wurde als Plattform für Musik aus allen Erdteilen ins Leben gerufen und startete Anfang 2000 in Köln. Mittlerweile finden die von Birgit Ellinghaus organisierten Klangkosmos-Abende in über 20 nordrhein-westfälischen Städten von Bonn bis Wolfenbüttel und auch bei ausländischen Partnern, etwa in Brüssel und im holländischen Leiden, statt. Neben den Live-Events gibt es Workshops an Grundschulen, die Einblicke in die Musikkulturen der Welt vermitteln.

04.09.2019