Mentoring-Programm „Frauen* in Kultur & Medien“
Der Deutsche Kulturrat führt zum neunten Mal ein bundesweites individuelles Mentoring-Programm für hochqualifizierte Künstlerinnen, Mitarbeiterinnen in Kultureinrichtungen und Kulturunternehmen und Selbstständige, die im Kultur- und Medienbereich eine Führungsposition anstreben. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Wohnsitz in Deutschland und die Person muss mindestens zehn Jahre berufstätig sein und ein erkennbares und ernsthaftes Interesse an einer Führungsposition zeigen; es gibt keine Altersbeschränkung. Den ausgewählten Mentees werden je eine Mentorin oder ein Mentor an die Seite gestellt, die an herausragender Stelle erfolgreich ist, eine Führungsposition innehat und über ein weit gespanntes Netzwerk verfügt. Im Tandem sollen die Mentees vom Erfahrungsschatz dieser etablierten Berufskolleg*innen profitieren, damit langfristig mehr Frauen* an den Schaltstellen von Kultureinrichtungen, Kultur- und Medienwirtschaft, Politik und Verwaltung vertreten sind. Die Art und Weise des
Austausches bestimmt das Tandem eigenständig. Im Rahmen des 6-monatigen Programms haben die Mentees außerdem die Möglichkeit, an verschiedenen gemeinsamen Veranstaltungen teilzunehmen (Okt-März), Reisekosten und die Verpflegung vor Ort werden übernommen. Bewerbungsschluss: 03.05.2026
Datenbank “Migraphone” macht (post-)migrantische Musikszene sichtbar (BW)
Mit Migraphone ist eine neue Plattform für Musiker*innen mit Lebensmittelpunkt in Baden-Württemberg online – initiiert vom Forum der Kulturen Stuttgart e.V. Die Datenbank macht die (post-)migrantische Musikszene im Land sichtbarer und erleichtert sowohl die Vernetzung untereinander als auch die gezielte Suche durch Veranstaltende. Entstanden ist Migraphone aus dem klaren Bedarf nach mehr Sichtbarkeit und Austausch innerhalb der Szene. Der Eintrag sowie alle weiteren Angebote sind kostenlos.
Jetzt bewerben: LISTEN TO BERLIN 2026
Der Booster für deine Musikkarriere: Du machst Musik, lebst in Berlin und bist bereit für den nächsten Schritt? Dann bewirb dich jetzt für die neue LISTEN TO BERLIN Saison. Gesucht werden neue Songs aus allen Genres der populären Musik für die nächste LISTEN TO BERLIN: COMPILATION. Wirst du ausgewählt, dann wirst du Teil des LISTEN TO BERLIN-Netzwerks – mit Chancen auf mehr Auftritte, mehr Sichtbarkeit und mögliche Award-Nominierungen. Die Compilation hat bereits Acts wie Alin Coen, Bodi Bill, Dota, Ellice, Faravaz, Kat Frankie, Moderat oder Sorvina begleitet. Bewerbungsfrist: 28. April 2026
Internationaler Koproduktionsfonds
Das Goethe Institut fördert kollaborative Arbeitsprozesse und innovative Produktionen im internationalen Kulturaustausch mit dem „Internationalen Koproduktionsfonds“. Damit unterstützt es die Entstehung neuer Netzwerke und Arbeitsformen in globalen Zusammenhängen, und fördert damit neue Wege der interkulturellen Zusammenarbeit. Bewerben können sich professionell arbeitende Künstler*innen sowie Ensembles und Initiativen im Ausland und in Deutschland aus dem Bereich Darstellende Künste (Musik, Theater, Tanz, Performance), die nachweislich nicht über ausreichende Mittel verfügen, um eine internationale Koproduktion zu verwirklichen. Antragstellende können sowohl Einzelkünstler*innen als auch Institutionen, Vereine, o.ä. sein. Das Arbeitsergebnis soll im Ausland in einem professionellen Umfeld präsentiert werden, wenn möglich auch in Deutschland. Auch interdisziplinäre, hybride Vorhaben oder Projekte mit sinnvollem Einsatz digitaler Medien sind möglich. Sämtliche Projektkosten, wie z.B. Künstler*innenhonorare, Reise- und Produktionskosten können berücksichtigt werden (Fördersumme 15.000-30.000 €). Bewerbungsfrist: 1.4.2026 (für Projekte vom 1.7.2026-1.10.2027)
Culture & Climate | Community of Practice Launch 20.11.2025
Im Rahmen des Projekts EMCCINNO (Empowering Community-based Cultural and Creative Industries for Innovation) lädt Culture Action Europe zu einem Online-Treffen am 20.11.2025 von 13:00 – 14:30 Uhr ein. Geplant ist eine offene, partizipative Sitzung, bei der die Community of Practice for Culture & Climate ins Leben gerufen wird: ein europaweites Netzwerk, das Künstler*innen, Kulturschaffende, Forscher*innen und politische Entscheidungsträger*innen zusammenbringt, die durch Kultur eine gerechte und grüne Zukunft gestalten wollen. Diese Zusammenkunft lädt alle Akteur*innen aus dem Kultur- und Kreativbereich ein, gemeinsam zu erörtern, wie wir unsere Rolle im nachhaltigen Wandel Europas stärken können. Die Sitzung umfasst einen Share Space zu Kultur & Klima, in dem Praktiker*innen aus ganz Europa, die verschiedene Ansätze für einen nachhaltigen Wandel in der Kultur- und Kreativwirtschaft vorstellen, sowie eine offene und partizipative Unterhaltung darüber, was eine Praxisgemeinschaft in diesem Zusammenhang bedeutet: Wie können wir voneinander lernen, welche Instrumente und Formate benötigen wir und wie können wir ein aktives, kollaboratives Netzwerk aufbauen?
Diskussions- und Netzwerkveranstaltung zu nachhaltiger Kulturpolitik 07.11.2025
Unter dem Titel „Nachhaltige Kulturpolitik – Kulturpolitik der Nachhaltigkeit. Zwei Seiten einer Medaille“ lädt die Kulturpolitische Gesellschaft am 7. November von 18-22 Uhr zu einer Diskussions- und Netzwerkveranstaltung in das Kunstmuseum Bonn ein. Der Titel der Veranstaltung spielt bewusst mit zwei Perspektiven, die sich ergänzen und zugleich herausfordern: Nachhaltige Kulturpolitik meint eine Politik, die Kunst und Kultur unter nachhaltigen Bedingungen fördert – ökologisch verantwortungsvoll, sozial gerecht und zukunftsorientiert. Eine Kulturpolitik der Nachhaltigkeit hingegen richtet den Blick umgekehrt auf die Rolle von Kultur und Kunst als Gestalterinnen gesellschaftlicher Veränderung: Wie können sie dazu beitragen, Nachhaltigkeit in Denken, Handeln und Lebensweisen zu verankern? Zwischen diesen beiden Ansätzen spannt sich ein Feld, das nach neuen Formen des politischen, künstlerischen und institutionellen Handelns verlangt. Nach einem Podiumsgespräch mit Ina Brandes, MdL (Ministerin für Kultur und Wissenschaft NRW), Dr. Birgit Schneider-Bönninger (Beigeordnete für Sport und Kultur der Bundesstadt Bonn), u.a. gibt es einen Austausch bei Imbiss & Getränken. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erbeten.
Neues Netzwerk MuWi Genderqueer
Das neu gegründete Netzwerk von trans*, inter*, nicht-binären und a_gender Personen in der Musikwissenschaft und angrenzenden Disziplinen MuWi Genderqueer möchte einen Ort des Austauschs und der Solidarität bieten. „Wir wollen Menschen wie uns einladen sich anzuschließen. Wissenschaftliche Forschung ebenso wie ihre Akteur*innen werden durch Trans*- und Inter*feindlichkeit eingeschränkt – dagegen wollen wir laut werden. Diese Bestrebungen verstehen wir klar als intersektional und feministisch. Wir sehen Selbstrepräsentation und Diskursteilhabe im aktuellen politischen Klima als absolut notwendig. Bitte unterstützen Sie uns darin, Sichtbarkeit zu gewinnen, indem Sie unseren Flyer bei Jahrestreffen auslegen und über Mailinglisten verbreiten“.
Netzwerktreffen „Awareness, Agency & Accountability in Music and Performing Arts“ 16.-17.10.2025 Basel
Migros-Kulturprozent m2act veranstaltet gemeinsam mit Helvetiarockt vom 16.-17.10.2025 das Netzwerktreffen m2act x Helvetiarockt: Awareness, Agency & Accountability in Music and Performing Arts in der Kaserne Basel, kHaus & Parterre One. Themen sind sexualisierte Gewalt in der Schweizer Kulturszene, mit Fokus auf die Darstellenden Künste und die (aktuelle) Musik. Zum Hintergrund: Kulturinstitutionen und Veranstaltungen sind zentrale Orte künstlerischer Produktion, des Erlebens und der Begegnung. Gleichzeitig sind sie aber auch Räume, in denen Menschen genderbasierte Diskriminierung und sexualisierte Gewalt erfahren. Spezifische Arbeitsbedingungen in den Darstellenden Künsten und der aktuellen Musik – etwa körperliche Nähe, emotionale Intensität, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Abhängigkeiten und informelle Machtstrukturen – bergen zusätzliche Risiken. Das Netzwerktreffen widmet sich dieser Realität und thematisiert Awareness-/Strategien und deren Umsetzung. Es schafft Raum für Austausch, Solidarität und Verbundenheit. Präventions-, Interventions- und Handlungsmöglichkeiten werden vermittelt, Unterstützungsangebote vorgestellt und Good Practices geteilt. Mit Workshops, einer Keynote, Diskussionen, dem Empowerment Space, einem Marktplatz und Theateraufführungen wird Wissen über sexualisierte Gewalt für alle zugänglich gemacht. Hier kannst du dich bis 06.10. anmelden.
Musikkonferenz MUSIC FRONTIERS 04.-05.09.2025 Berlin
Am 4. und 5. September 2025 findet im Herzen von Berlin-Kreuzberg die MUSIC FRONTIERS statt, eine Musikkonferenz der besonderen Art, die Visionär*innen, Innovator*innen, Künstler*innen und Branchenführer*innen zusammenbringt. Im Gegensatz zu traditionellen Musikkonferenzen, die sich oft nur auf den aktuellen Stand der Branche konzentrieren, widmet sich diese Veranstaltung innovativen und neuartigen Lösungen, die die Entwicklung der Musik und ihres Ökosystems vorantreiben. Die Veranstaltung will motivieren, informieren und Gespräche, echte Veränderungen und Kooperationen anregen. Von immersiven Showcases bis hin zu interdisziplinärem Austausch, mehr zum Programm hier.
Netzwerktreffen & Impuls zum Thema Artist Identity 23.07.2025
Wer bin ich als Künstler*in – und wie zeige ich das? Beim nächsten digitalen Netzwerktreffen von musicRLPwomen* am 23. Juli 2025 um 18:30 Uhr dreht sich alles um das Thema Artist Identity. Mit dabei ist Leandra Preißler, Expertin für Artist Development. Sie unterstützt Newcomer*innen dabei, ihre künstlerische Identität zu schärfen – mit gezielten Fragen, Methoden zur Selbstreflexion und viel Erfahrung. Das Treffen bietet Raum für Austausch, Vernetzung und neue Perspektiven – offen für alle, die sich mit ihrer künstlerischen Rolle auseinandersetzen möchten. Hier kannst du dich kostenfrei anmelden.
Save the date: Netzwerktreffen Freie Musikszene 13.-14.10.2025 Berlin
Die Freie Musikszene prägt und gestaltet die Musiklandschaft entscheidend mit. Sie setzt Impulse, gibt vielfältigen Perspektiven eine Plattform und sucht die Nähe zu den Menschen. Ohne die freie Szene wäre die Musiklandschaft ärmer und weniger bunt. Und gleichzeitig stehen auch diese Musiker*innen vor großen Herausforderungen, die jede*r einzelne spürt. Um der Vereinzelung entgegenzuwirken, laden FREO, Deutsche Jazzunion und PRO MUSIK erstmals gemeinsam zu einem 2-tägigen Netzwerktreffen nach Berlin ein. Am 13. und 14. Oktober wollen sie eine Gelegenheit schaffen für Austausch und Vernetzung, individuelle Weiterbildung und politischen Diskurs – mit Menschen aus der Musik, Politik, Verwaltung, Förderinstitutionen, und und und. Das Netzwerktreffen verbindet Fachtagung, Weiterbildung und Vernetzung:
- Fachtagung: Panels & Impulse zu aktuellen kulturpolitischen Debatten
- Weiterbildung: Kompakte Workshops zu Honorarverhandlungen, Zusammenarbeit in Ensembles, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, politischer Bildung, und weiteren Themen
- Vernetzung: Der Austausch steht im Mittelpunkt – insbesondere beim gemeinsamen Abend am 13. Oktober
Hintergrund
Die Freie Musikszene steht vor vielfältigen Herausforderungen: knappe Ressourcen, prekäre Arbeitsbedingungen, fehlende Planungssicherheit. Gleichzeitig zeigt sich ein zunehmender Bedarf an professionellen Strukturen, nachhaltiger Interessenvertretung, Vernetzung und gegenseitiger Sichtbarkeit. In den letzten Jahren haben FREO, Deutsche Jazzunion und PRO MUSIK – angestoßen durch gemeinsame Diskurse wie zur Honoraruntergrenze – eine engere Zusammenarbeit aufgebaut. Dabei entstanden sind u. a. Weiterbildungsformate wie „Insight Out“, „Artist Elevator“, „EMPOWERMENT“ oder das „FREO-FORUM“. Mit dem Netzwerktreffen soll dieser Schulterschluss verstärkt werden. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung folgen in Kürze.
Schweizer Netzwerk art+care bietet empowernde Kompliz*innenschaften
art+care ist ein wachsendes Netzwerk von care-gebenden Künstler*innen. Die Teilnehmenden arbeiten an einem Künstler*innenverständnis, das sich über Verbundenheit definiert und das Schaffen von künstlerischen Projekten und das Mitgestalten von Leben zusammen denkt. Das Ziel ist es, empowernde „Kompliz*innenschaften“ zu schaffen, damit Kunstschaffen mit Carearbeit zu einer gesellschaftlichen Vision wachsen kann. Das Netzwerk bietet mit seinen Veranstaltungsformaten, Leseempfehlungen und mehr Räume, um Bedürfnisse auszusprechen, Verletztlichkeit wahrzunehmen, Pausen zu machen und Achtsamkeit zu üben, will aber auch Rollenbilder und Machtstrukturen verändern und die Definition von Arbeit neu verhandeln. Ein OPEN ART+CARE ZOOM (DE/EN) findet jeden ersten Montag im Monat um 9 Uhr statt. Ebenfalls findet an jeden ersten Dienstag im Monat um 9 Uhr ein OPEN ART+CARE ZOOM in französicher Sprache statt. SPARK THE FLAME! 2025 ist das neue art+care Format, das auf einfache Art an unterschiedlichen Orten Partizipation, Sichtbarkeit und Austausch fördern möchte. Sei beim nächsten Feuer dabei oder initiere eines als Host.

