Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken: Netzwerk lädt zum Mitmachen
Das Projekt „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ ist eine Kooperation vom Gunda-Werner-Institut, der Amadeu Antonio Stiftung und Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. Diese laden nun zum Netzwerken und Mitmachen ein. Antifeministische Einstellungen finden sich sowohl in der „Mitte“ der Gesellschaft als auch und vor allem in politisch rechtsextremen, religiös-fundamentalistischen und nationalkonservativen Gruppierungen. Antifeminismus bedeutet, feministische und emanzipatorische Anliegen und Positionen pauschal, aktiv und oft organisiert zu bekämpfen oder zurückzuweisen – sei es als Einzelperson im Internet, als Parteimitglied im Parlament oder in anderen Kontexten. Das Projekt lädt dazu ein, gemeinsam dem etwas entgegenzusetzen und so Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Es soll ein Netzwerk von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Multiplikator*innen und Personen entstehen, die in ihrem jeweiligen Handlungsfeld aktiv werden wollen oder es schon sind. Das Netzwerk dient dem Erfahrungsaustausch, teilt Informationen und (Fach-)Wissen und unterstützt Menschen, die von antifeministischen Angriffen betroffen sind. Daneben sind Fachtagungen, eine Meldeplattform zum Monitoring antifeministischer Angriffe, eine umfangreiche Antifeminismus-Mediathek mit Informationsmaterialien, Publikationen, Videos usw., Beratungs- und Fortbildungsangebote sowie Workshops für Interessierte und Multiplikator*innen Teil des Vorhabens.
Low Vision Charts gibt sehbehinderten und blinden Musiker*innen eine Plattform
Da sich so viele Musiker*innen beim International Low Vision Songcontest des Jugendclubs des DBSV beworben hatten, dass sogar welche aussortiert werden mussten, war den Macher*innen schnell klar, dass daraus „etwas Regelmäßiges“ entstehen müsste. Damit waren die „Low Vision Charts“ geboren. Sie bieten sehbehinderten und blinden Autor*innen und Musizierenden in Deutschland eine genreübergreifende Plattform; die Musiksendung läuft u.a. jeden zweiten Freitag im Monat ab 20 Uhr im Ohrfunk.de. Bedingung zum Einreichen eines Beitrags ist, dass die/der Künstler*in oder Autor*in des Liedes eine Beeinträchtigung im Sinne des Gesetzes nachweisen kann.
Aus Music Industry Women wird VUT Vielfalt
Der Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen hat sein Netzwerk zur Stärkung von Vielfalt und Gleichberechtigung in der Musikwirtschaft umbenannt. Ziel des Netzwerks ist, die strukturelle Diskriminierung innerhalb der Branche aufzubrechen und eine vielfältige Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern. Langfristig sollen mehr Menschen aus bislang unterrepräsentierten Gruppen angeregt und unterstützt werden, die Musikwirtschaft mitzugestalten – und zwar auch in Führungspositionen und als Gründer*innen. Das Netzwerk VUT Vielfalt möchte Sichtbarkeit schaffen, denn auch die Musikwirtschaft soll bunter werden in Bezug auf Geschlecht, Alter und ethnische Herkunft. 2015 rief der VUT erstmals ein Mentoringprogramm speziell für sich als weiblich identifizierende Menschen in der Musikbranche ins Leben und gründete gleichzeitig das Netzwerk Music Industry Women. Während sich die Arbeit zu Beginn auf die Unterstützung von Frauen in der Musikbranche konzentrierte, erweiterten sich die Aktivitäten und Themen des Netzwerkes in den vergangenen Jahren. Denn nicht nur Frauen, sondern auch trans und nicht-binäre Personen, People of Colour und Menschen mit Behinderung sind in allen Sektoren der Musikbranche unterrepräsentiert – insbesondere in Führungspositionen.
Fanklub bietet Slot für Bands aus Norddeutschland @ Norden Festival an
Livemusik, Nachhaltigkeit, Literatur, Workshops und nordeuropäische Kultur – das Norden Festival bietet all das und noch mehr. Auch in diesem Jahr hat das Festival wieder ein abwechslungsreiches Programm für euch, und ihr habt jetzt die Chance, Teil des Line-Ups zu werden. Denn die Plattform Fanklub hat euch für den Freitag, 09. September, einen Slot im offiziellen Programm reserviert. Ihr seid eine Band, die in Norddeutschland (Schleswig-Holstein und Hamburg), Skandinavien, Polen, dem Baltikum oder den Niederlanden geboren, aufgewachsen oder derzeit ansässig ist? Ihr hab ein aktives Fanklub-Profil (falls nicht, hier könnt ihr euch kostenlos anmelden)? und habt Interesse, auf dem Norden Festival aufzutreten? Dann bewerbt Euch bis zum 10. April mit einer formlosen Mail. Musiker*innen, DJs und Bands aus allen Genres sind willkommen.
Infos
Music Women* Germany präsentiert die CLUB OF HEROINES* Reihe
Der Club of Heroines* (Club der Heldinnen*) ist eine Networking-Reihe des bundesweiten Netzwerkes Music Women* Germany. Sie findet im April im gesamten Bundesgebiet in insgesamt vier verschiedenen Ländernetzwerken statt und bietet einen Ort für Austausch, aktives Netzwerken sowie für Weiterbildung, Präsentation und Qualifikation.
10.04.2022 musicBYwomen* präsentiert: Club of Heroines* in Regensburg
Beginn: 15:30 Uhr, Location: Degginger (anmelden)
13.04.2022 musicbwomen* präsentiert: Club of Heroines* in Bremen
Einlass 17:30 Uhr, Beginn 18 Uhr, Location: Klub Dialog, Am Deich 86, 28199 Bremen (anmelden)
24.04.2022 musicNRWwomen* präsentiert: Club of Heroines* in Köln
16 – 20 Uhr / PATTENHALLE | als Teil der c/o Ehrenfeld (anmelden)
30.04.2022 musicSwomen* präsentiert: Club of Heroines* in Dresden (anmelden)
Auftaktveranstaltung Culture4Climate 01.04.2022 (Hybrid)
Mit einem Grußwort des Bundesumweltministeriums und einer Keynote des Berliner Senators für Kultur und Europa eröffnet am 1. April um 10 Uhr eine Auftaktveranstaltung an der Europäischen Akademie Berlin die dreijährigen Aktivitäten der bundesweiten Initiative Culture4Climate. Zu der breiten und vielschichtigen Klima- und Nachhaltigkeitsinitiative für den Kulturbereich gehören eine Nachhaltigkeitsdeklaration für Kultureinrichtungen, Tandem-Partnerschaften, ein Kompetenz- und Netzwerkportal, vielfältige Schulungs- und Umsetzungsangebote, ein Fördercoaching, ein Kulturwettbewerb und eine nationale Konferenz. Vorträge und Gesprächsrunden mit den Initiator*innen, mit Politiker*innen, mit Mitgliedern des Projektbeirats und mit Vertreter*innen von Kultureinrichtungen geben die Möglichkeit für Austausch, Vernetzung und Kooperation.
Das Vorhaben Culture4Climate ist eine bundesweite Klima- und Nachhaltigkeitsinitiative für den gesamten Kulturbereich. Träger der vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative für drei Jahre geförderten Initiative sind das Netzwerk Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur (2N2K), die Kulturpolitische Gesellschaft (KuPoGe) und das Öko-Institut.
Freitag, 1.4.2022 | 10.00-15.00 | Europäische Akademie Berlin und online. Anmeldung
Für die Teilnahme in Berlin ist ein 3G-Nachweis erforderlich. Die Veranstaltung wird auch als Livestream übertragen.
Onlinesitzung der Koalition Freie Szene Frankfurt 16.03.2022
Die Koalition Freie Szene Frankfurt, die selbst organisierte politische Vertretung der freien Kulturschaffenden in Frankfurt, lädt zum nächsten Treffen ein: Am Mittwoch, 16.03.22 geht es von 10-12 Uhr online um folgende Themen:
1) die Implementierung der in AGs erarbeiteten Gagen- und Honorarschlüssel für Konzertgagen und Instrumental- & Gesangspädagogik. Wie können diese nun an Veranstalter*innen herangetragen werden?
2) Der Kulturentwicklungsplan – Best Practice Beispiele: Wie bereiten wir uns auf den Kulturentwicklungsplan vor?
Wenn ihr teilnehmen wollt, sendet eine Mail.
Netzwerk Junge Ohren startet „Forum Transkulturelle Perspektiven“
Das Netzwerk Junge Ohren (NJO) setzt sich für das Musikleben am Puls der Gesellschaft ein. Deshalb ruft das NJO das Forum Transkulturelle Perspektiven ins Leben. Als offenes, überregionales und spartenübergreifendes Format bringt es vielfältige Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen des Musiklebens, der Kulturverwaltung, -förderung und -politik mit ihren unterschiedlichen Positionen und Professionen zusammen, um in kollektiven und kreativen Prozessen praxisorientiert gemeinsame Visionen für ein inklusives, diverses und gerechtes Musikleben zu entwickeln. Moderiert von Prasanna Oommen findet am 1. April 2022 ein offenes Initialtreffen als Online-Veranstaltung statt. Im Verlauf des aktuellen Jahres sind insgesamt fünf dezentrale Veranstaltungen in ganz Deutschland geplant. Die Ergebnisse werden am Jahresende in einer Abschlussveranstaltung online präsentiert. Weil jede Erfahrung und Perspektive für ein diverses Kulturleben von großer Bedeutung ist, lädt das Netzwerk interessierte Akteur*innen herzlich zu einer aktiven Teilnahme am Initialtreffen am 1. April 2022 von 10 – 14 Uhr ein. Anmeldungen sind unter ed.ne1781036386rhoeg1781036386nuj@t1781036386katno1781036386k1781036386 möglich.
Social Network YOORS ruft einen Musik Contest aus
Jazzfest Berlin erhält EJN Award
Das „Europe Jazz Network“ (EJN) verleiht jährlich einen Award an ein Festival oder eine Spielstätte, die durch spannende, interessante Programme aufgefallen ist. Nach dem Jazz Festival Ljubljana 2018, dem Jazzfest Sarajevo 2019 und der doppelten Vergabe an die Spielstätten Victoria in Oslo und Porgy & Bess in Wien 2020 fiel die Wahl der Jury dieses Jahr auf das Jazzfest Berlin. Die Jury lobte das Festival als „…eines der ältesten Jazzfestivals in Europa, das sich immer wieder selbst erneuert, um musikalische und kulturelle Grenzen überschreiten zu können. Seit drei Jahren ist Nadin Deventer als erste Frau in der Jazzfestgeschichte künstlerische Leiterin. Sie gestaltete während der Corona-Pandemie 2020 an mehreren Orten ein fantastisches Programm – darunter digital eine ,musikalische Brücke‘ zwischen Berlin und New York, die deutlich machte, wie wichtig es ist, in Zeiten der Isolation nach Zusammenarbeit und Kooperation zu suchen.“ Der Preis wurde bei der gerade zu Ende gegangen Konferenz des EJN verliehen.
musicRLPwomen* laden zum Gründungsevent 30.09.2021
Plattform Fanklub geht Mitte September online
Im April 2020 enstand die Idee zum Fanklub, einer Plattform für Bands und Fans, die Musikliebhaber*innen unvergessliche Momente schenken und Musiker*innen ein regelmäßiges Einkommen verschaffen soll. Sie soll als All-in-One-Lösung die Funktion einer klassischen Band-Webseite mit den Eigenschaften von sozialen Medien und Crowdfunding-Modellen verbinden. Mitte September geht die Plattform online, interessierte Bands, DJs und Musiker*innen können aber schon ab Ende August ihr Profil anlegen und kostenlos und in kürzester Zeit einen eigenen Fanklub eröffnen. In den jeweiligen Fanklubs der Bands können sie ihren Fans, die für 1,99€ pro Monat oder freiwillig auch mehr Mitglied werden können, exklusive Einblicke hinter die Kulissen geben. Für die bestmögliche „Backstage-Experience“ werden die Fanklubs außerdem mit Interviews, Bandvorstellungen, News aus der Musikbranche, Tutorials, Workshops und vielem mehr von einem redaktionellen Team begleitet. Zudem kooperiert Fanklub mit diversen Musikfestivals und plant auch eigene Events. 90% der Erlöse gehen direkt an die Bands, wodurch sie ein regelmäßiges Einkommen zu fairen Konditionen generieren können, 10% behält die Plattform.

