W*oM (Re-)treat: Wie klingt die Zukunft?
Die Initiative W*oM ist ein „Frauenkollektiv mit der Mission, Frauen in der Musikindustrie durch ein Netzwerk zu stärken“. Mit seinem (Re-)treat im September hat es sich zum Ziel gesetzt, mit einem transkulturellen und genreaufbrechenden musikalischen Ansatz die Zukunft zu gestalten. Gemeinsam mit dem Kulturkabinett Stuttgart (Kkt) gibt die Initiative im Rahmen des (Re-)treats sechs Musiker*innen aus der Region, sowie national und international den (Möglichkeits-)raum, sich musikalisch kennenzulernen, Verbindungen zu knüpfen und gemeinsam die Frage „Wie klingt die Zukunft?“ zu erforschen. Eingeladen wurden Iris Eckert (Stuttgart), Luca Kézdy (Ungarn), Lucy Railton (Berlin), Cymin Samawatie (Berlin), Fender Schrade (Stuttgart) und Lisa Wilhelm (Stuttgart). Der (Re-)treat dauert 3,5 Tage und beinhaltet zwei öffentliche Konzerte, an denen die Musiker*innen mit dem Publikum und der lokalen Szene in den Austausch treten werden. Der erste Konzertabend am Donnerstag, 15.09.2022 um 20 Uhr wird von drei Duos jeweils als Blind Date gestaltet. Die Musiker*innen wissen zuvor nicht, mit wem sie spielen werden, woraus sich automatisch neue, spannende Konstellationen ergeben. Beim zweiten Konzertabendam Samstag, 17.09.2022 kann das Publikum eine Kollektivperformance aller teilnehmenden Musiker*innen erleben.
Kick Off Event der pop rlp masterclass 2022 in Mainz 06.-07.08.2022
Beim Kick Off Event der pop rlp masterclass – einem Förderprogramm für fünf talentierte Musiker*innen aus der Region – vom 06.-07.08. trifft sich die rheinland-pfälzische Popmusikszene in Mainz! Initiiert von pop rlp, dem Kompetenzzentrum für Popularmusik Rheinland-Pfalz wird Akteur*innen der Musikszene die Möglichkeit weitgehender Vernetzung geboten. Eingeladen sind hierzu Musikgruppen, Branchenexperten, Einzelmusiker*innen sowie Dienstleistende und Menschen aus der Kulturpolitik. Im Fokus stehen zwei Branchennetzwerke: die pop rlp masterclass, die Talentförderung für Popmusiker*innen aus Rheinland-Pfalz und die musicRLPwomen*, das Landesnetzwerk für FLINTA* aus der Musik – und Kreativbranche. Die Veranstaltungen sind zum Teil öffentlich, hier könnt ihr euch für folgende Aktionen anmelden:
musicRLPwomen* Meet Up: Workshop am Samstag Vormittag zum Thema Selfmanagement im Musikbusiness mit der Musikerin und Videografin Mary-Anne Bröllochs und Tim Schoon
pop rlp masterclass Netzwerktreffen am Samstag Nachmittag mit vielen Gästen der Branche
pop rlp masterclass Workshop: Mental Health am Sonntag Vormittag mit dem MiM-Verband (mental health in music) und der Psychologin Franziska Lauter; Interessierte können am Samstag, 06. August ab 13:00 Uhr im schick & schön Mainz teilnehmen
Abends werden dann zwei hochkarätige Bands mit Bezug zu beiden Netzwerken im Innenhof der Landesmuseums (Fenster zum Hof Open Air) auftreten. Neben Nikra aus Trier, welche bei musicRLPwomen* aktiv ist, spielt die Berliner Indie-Rock-Formation Neufundland. Der Frontmann und Produzent der Band Fabian Langer ist Mentor der pop rlp masterclass und gibt seine Expertise an die junge Künstler*innen weiter. Die fünf ausgewählten Acts für die diesjährige Masterclass sind metty, listentojules, Kat Kit, Imaginary Friend und Michelle Leya.
Nicole Johänntgen & Jacek Brun gründen Portal „Jazz Women Network“
Oft ist zu lesen, es gäbe kaum Jazzmusikerinnen*, vor allem solche, die ein Instrument spielen. Veranstalter*innen tun sich schwer, sie zu finden, sie für Gigs und Festivals zu buchen, was man an den zum Teil rein männlichen Line-Ups sieht. Aber auch Musikerinnen* haben manchmal Probleme, Mitmusikerinnen* für ihre Bands zu finden. Längst überfällig war daher ein Jazznetzwerk für Frauen*, ein Portal, auf dem sich Musikerinnen* registrieren und gefunden werden können! Zu diesem Zweck wurde das JazzWomenNetwork gegründet. Die Idee stammt von der Saxofonistin und Komponistin Nicole Johänntgen, die schon mit dem Förderprogramm S.O.F.I.A. – Support Of Female Improvising Artists von sich reden gemacht hat. Nicole setzte sich mit Jack Brun (Jazz Fun) in Verbindung und entwickelte mit ihm gemeinsam Medienkonzept und Erscheinungsbild des Portals. Die Hauptziele sind die Klarheit der Botschaft, die Benutzerfreundlichkeit und der schnelle Zugriff auf benötigte Informationen. Jede Musikerin*, die auf dem Portal gefunden werden will, muss zwei Schritte befolgen: sich als Nutzerin registrieren und dann ihre beruflichen Daten eingeben. Nach diesen Schritten ist ihr Profil aktiv und kann von jedem gefunden werden. Selbstverständlich kann sie als registrierte Nutzerin des Portals ihre Daten jederzeit ändern oder löschen. Suchende können ein Land oder eine Stadt auswählen und die Ergebnisse nach Instrumenten oder Fachgebieten sortieren. Auf diese Weise können Konzertveranstalter, Festivals oder andere Interessierte leicht Partner für Projekte oder andere geschäftliche Kooperationen finden. Nicole Johänntgen hatte außerdem die Idee, eine Liste von Organisationen zu erstellen, die sich für die Förderung von Frauen in der Musik, insbesondere in der Jazzmusik, einsetzen. Auf diese Weise wird eine klare und transparente Liste erstellt, die jeder verwenden kann. Jede solche Organisation kann über das entsprechende Formular (keine Registrierung erforderlich) ihre Daten zur Veröffentlichung im Portal einreichen.
musicRLPwomen starten mit ihrem ersten MeetUp in Trier 23.07.22
Das im Jahr 2021 gegründete Netzwerk musicRLPwomen will auf das Ungleichgewicht der Geschlechter in der Musikbranche aufmerksam machen, gegensteuern und Räume für alle FLINTA (Personen, die aufgrund ihrer Geschlechtsidentität diskriminiert werden) aus Kunst, Kultur, Business, Media und Technik bieten. Das Netzwerk arbeitet an Vernetzung, Sichtbarkeit und Empowerment. Deswegen veranstaltet musicRLPwomen drei Meet Ups in 2022 in Rheinland–Pfalz, um Menschen aus unterschiedlichen Regionen zu erreichen und zu vernetzen. Das erste Meet Up findet am 23.07.22 in Trier in Kooperation mit der Kulturkarawane im Rahmen des Flying Grass Carpet statt. Ab 11 Uhr findet das Weltbürgerfrühstück auf dem Flying Grass Carpet statt. Dort werden die musicRLPwomen vor Ort sein und sich mit anderen Initiativen und Vereinen austauschen und unterhalten (Eintritt frei). Ab 14 Uhr (Einlass 13:30) startet das Meet Up im La Tienda (Eberhardstraße 46, Trier). Zu Gast sind Vertreter*innen des Female Producer Collective, mit denen über die Rolle von FLINTA im Bereich der Musikproduktion gesprochen und sich darüber ausgetauscht werden soll, wie wichtig Förderprogramme und gegenseitige Unterstützung ist (Eintritt frei – Anmeldung erforderlich). Im Anschluss gibt es Zeit zum Netzwerken – für den kleinen Hunger und Durst ist natürlich gesorgt. Als Abschluss um 19 Uhr besuchen die musicRLPwomen dann ein Konzert von Guacayo auf dem Flying Grass Carpet. Der Support Act Isabelle Wolff wird von den musicRLPwomen präsentiert.
„30 musikalische Leben“ lädt im Mai zum Austausch ein
Jeder künstlerische Weg ist individuell und wertvoll – das möchte die Musikerin Maria Busqué mit ihrem Community-Projekt „30 musikalische Leben“ zeigen, zu dem sie Musiker*innen und Musikfans einlädt. Damit will sie einen Raum schaffen, um sich von anderen motivieren und inspirieren zu lassen und Einschränkungen und die „musikalische Gedanken-Schublade“ zu überwinden. Interessierte melden sich kostenlos beim Projekt an und erhalten jeden Tag im Mai 2022 eine Mail von der Initiatorin, in der sie eine*n Musiker*in vorstellt, die ihre persönliche Erfahrung teilt, als Text, Video oder Audio. Darüber hinaus gibt es einen täglichen Austausch in einer privaten Facebook-Gruppe: eine Gelegenheit, mit den Beitragenden und den anderen Teilnehmer*innen in Kontakt zu kommen und sich an der Diskussion zu beteiligen. Auf Instagram kannst du zusätzlich unter dem Hashtag #30musikalischeLeben weitere Beiträge finden und andere mit deinem Beitrag inspirieren. Ein Einstieg ist noch möglich, wer sich jetzt anmeldet, bekommt alle bisherigen Beiträge zugeschickt.Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken: Netzwerk lädt zum Mitmachen
Das Projekt „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ ist eine Kooperation vom Gunda-Werner-Institut, der Amadeu Antonio Stiftung und Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. Diese laden nun zum Netzwerken und Mitmachen ein. Antifeministische Einstellungen finden sich sowohl in der „Mitte“ der Gesellschaft als auch und vor allem in politisch rechtsextremen, religiös-fundamentalistischen und nationalkonservativen Gruppierungen. Antifeminismus bedeutet, feministische und emanzipatorische Anliegen und Positionen pauschal, aktiv und oft organisiert zu bekämpfen oder zurückzuweisen – sei es als Einzelperson im Internet, als Parteimitglied im Parlament oder in anderen Kontexten. Das Projekt lädt dazu ein, gemeinsam dem etwas entgegenzusetzen und so Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Es soll ein Netzwerk von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Multiplikator*innen und Personen entstehen, die in ihrem jeweiligen Handlungsfeld aktiv werden wollen oder es schon sind. Das Netzwerk dient dem Erfahrungsaustausch, teilt Informationen und (Fach-)Wissen und unterstützt Menschen, die von antifeministischen Angriffen betroffen sind. Daneben sind Fachtagungen, eine Meldeplattform zum Monitoring antifeministischer Angriffe, eine umfangreiche Antifeminismus-Mediathek mit Informationsmaterialien, Publikationen, Videos usw., Beratungs- und Fortbildungsangebote sowie Workshops für Interessierte und Multiplikator*innen Teil des Vorhabens.
Low Vision Charts gibt sehbehinderten und blinden Musiker*innen eine Plattform
Da sich so viele Musiker*innen beim International Low Vision Songcontest des Jugendclubs des DBSV beworben hatten, dass sogar welche aussortiert werden mussten, war den Macher*innen schnell klar, dass daraus „etwas Regelmäßiges“ entstehen müsste. Damit waren die „Low Vision Charts“ geboren. Sie bieten sehbehinderten und blinden Autor*innen und Musizierenden in Deutschland eine genreübergreifende Plattform; die Musiksendung läuft u.a. jeden zweiten Freitag im Monat ab 20 Uhr im Ohrfunk.de. Bedingung zum Einreichen eines Beitrags ist, dass die/der Künstler*in oder Autor*in des Liedes eine Beeinträchtigung im Sinne des Gesetzes nachweisen kann.
Aus Music Industry Women wird VUT Vielfalt
Der Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen hat sein Netzwerk zur Stärkung von Vielfalt und Gleichberechtigung in der Musikwirtschaft umbenannt. Ziel des Netzwerks ist, die strukturelle Diskriminierung innerhalb der Branche aufzubrechen und eine vielfältige Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern. Langfristig sollen mehr Menschen aus bislang unterrepräsentierten Gruppen angeregt und unterstützt werden, die Musikwirtschaft mitzugestalten – und zwar auch in Führungspositionen und als Gründer*innen. Das Netzwerk VUT Vielfalt möchte Sichtbarkeit schaffen, denn auch die Musikwirtschaft soll bunter werden in Bezug auf Geschlecht, Alter und ethnische Herkunft. 2015 rief der VUT erstmals ein Mentoringprogramm speziell für sich als weiblich identifizierende Menschen in der Musikbranche ins Leben und gründete gleichzeitig das Netzwerk Music Industry Women. Während sich die Arbeit zu Beginn auf die Unterstützung von Frauen in der Musikbranche konzentrierte, erweiterten sich die Aktivitäten und Themen des Netzwerkes in den vergangenen Jahren. Denn nicht nur Frauen, sondern auch trans und nicht-binäre Personen, People of Colour und Menschen mit Behinderung sind in allen Sektoren der Musikbranche unterrepräsentiert – insbesondere in Führungspositionen.
Fanklub bietet Slot für Bands aus Norddeutschland @ Norden Festival an
Livemusik, Nachhaltigkeit, Literatur, Workshops und nordeuropäische Kultur – das Norden Festival bietet all das und noch mehr. Auch in diesem Jahr hat das Festival wieder ein abwechslungsreiches Programm für euch, und ihr habt jetzt die Chance, Teil des Line-Ups zu werden. Denn die Plattform Fanklub hat euch für den Freitag, 09. September, einen Slot im offiziellen Programm reserviert. Ihr seid eine Band, die in Norddeutschland (Schleswig-Holstein und Hamburg), Skandinavien, Polen, dem Baltikum oder den Niederlanden geboren, aufgewachsen oder derzeit ansässig ist? Ihr hab ein aktives Fanklub-Profil (falls nicht, hier könnt ihr euch kostenlos anmelden)? und habt Interesse, auf dem Norden Festival aufzutreten? Dann bewerbt Euch bis zum 10. April mit einer formlosen Mail. Musiker*innen, DJs und Bands aus allen Genres sind willkommen.
Infos
Music Women* Germany präsentiert die CLUB OF HEROINES* Reihe
Der Club of Heroines* (Club der Heldinnen*) ist eine Networking-Reihe des bundesweiten Netzwerkes Music Women* Germany. Sie findet im April im gesamten Bundesgebiet in insgesamt vier verschiedenen Ländernetzwerken statt und bietet einen Ort für Austausch, aktives Netzwerken sowie für Weiterbildung, Präsentation und Qualifikation.
10.04.2022 musicBYwomen* präsentiert: Club of Heroines* in Regensburg
Beginn: 15:30 Uhr, Location: Degginger (anmelden)
13.04.2022 musicbwomen* präsentiert: Club of Heroines* in Bremen
Einlass 17:30 Uhr, Beginn 18 Uhr, Location: Klub Dialog, Am Deich 86, 28199 Bremen (anmelden)
24.04.2022 musicNRWwomen* präsentiert: Club of Heroines* in Köln
16 – 20 Uhr / PATTENHALLE | als Teil der c/o Ehrenfeld (anmelden)
30.04.2022 musicSwomen* präsentiert: Club of Heroines* in Dresden (anmelden)

