1. Förderrunde der LIVE FONDS startet mit einer Aufstockung (Hamburg)
Good News und losgelegt: ab sofort gibt es noch mehr Geld zurück für deine Touren 2026! RockCity Hamburg erhöht den LIVE FONDS 2026 für Hamburgs Musiker*innen, Musikschaffende und Veranstaltende: Damit reagiert der Verein auf die anhaltend hohe Nachfrage nach finanzieller Unterstützung für Livemusikveranstaltungen und Touraktivitäten in und aus Hamburg. Die neuen Förderrunden inklusive Antragsfristen und Förderzeiträumen stehen fest: Die erste Antragsfrist endet am 15. April 2026 um 14 Uhr (nächste Antragsfristen sind am 15.07., 15.10. und 07.12.2026). Ab sofort kannst du bis zu 70% deiner Kosten für nachhaltiges Touren mit dem Zug, Fahrzeuganmietungen im Inland oder Fahrt- und Übernachtungskosten bei Gigs im Ausland von RockCity zurückbekommen.
Antragsberechtigt sind ausübende Musiker*innen, DJs und Bands jeder Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz oder Arbeitsmittelpunkt in Hamburg. Bei Bands muss die Mehrzahl der Bandmitglieder ihren Wohnsitz in Hamburg haben oder der Arbeitsmittelpunkt in Hamburg nachgewiesen werden können. Wichtig! Ab jetzt gilt für alle 3 Live Fonds, dass du kein Mitglied bei RockCity sein musst, um einen Förderantrag zu stellen. Außerdem neu: RockCity bietet ab sofort regelmäßige Beratungstermine für dich an, um dich bei der Antragsstellung zu unterstützen. Die erste Beratung ist am 10. März 2026 von 14–15 Uhr online. Hier geht’s zur Anmeldung.
Bundespreis „Blauer Kompass“
Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt zeichnen mit dem Bundespreis „Blauer Kompass“ 2026 herausragende Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels aus. Gesucht werden innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen im Umgang mit Hitze, Dürre, Starkregen oder anderen Klimarisiken. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und gilt als höchste staatliche Auszeichnung für Klimafolgenanpassung. Bewerben können sich Kommunen, Unternehmen, Schulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Vereine, Verbände und Stiftungen. Erstmals gibt es eine eigene Kategorie für Schulen und Schulprojekte. Bewerbungsschluss: 20. März 2026
Hamburg Sustainability Week 2026: Kulturformate für Nachhaltigkeit gesucht
Die Hamburg Sustainability Week 2026 (26. Juni–3. Juli 2026) plant wieder ein breites Programm rund um Nachhaltigkeit in der Stadt. Drei Wochen lang werden Nachhaltigkeit, Kultur und zivilgesellschaftlicher Austausch sichtbar kombiniert. Wer eine kulturelle Veranstaltung einreichen und mit bis zu 2.000 Euro gefördert werden möchte, kann sich bis 31.03.2026 bewerben. Neben klassischen Workshops und Diskussionen sind auch Kulturformate wie Konzerte, Performances oder Diskussionsveranstaltungen mit Bezug zu den UN-Nachhaltigkeitszielen willkommen.
Rockcity geht Partnerschaft mit Green Planet Energy ein: Vorteile für Mitglieder
ROCKCITY e.V. hat eine Partnerschaft mit Green Planet Energy geschlossen und Sonderkonditionen für den Bezug von Ökostrom geschaffen. Als RockCity-Mitglied profitierst du von einem einmaligen Bonus von 50 Euro, egal ob du für dein Gewerbe oder als Privatperson einen Vertrag abschließt; zudem erhalten Gewerbekund*innen einen monatlichen Rabatt auf den Grundpreis und Green Planet Energy führt für jede Kilowattstunde, die du beziehst, einen festen Betrag an RockCity ab – zur Förderung der Hamburger Musik- und Kulturszene und dem nachhaltigen Engagement des Vereins! Und das Wichtigste: Mit einem Wechsel leistest du einen wichtigen Beitrag zur Minimierung des CO2-Ausstosses und zur Energiewende. Eine super Idee!
m2act Ausschreibung: Good Practices gesucht (Schweiz)
Sharing is Caring – unter diesem Motto startet m2act 2026 in ein neues Kapitel: Das Förder- und Netzwerkprojekt des Migros-Kulturprozent m2act für faire Praxis und nachhaltige Strukturen im Kulturschaffen erweitert seinen Förderbereich und öffnet sich neu für noch mehr Sparten. Neben den Darstellenden Künsten sind nun auch Musik, Bildende Kunst, Film, Games, Digitale Kultur, Literatur & Comic, Spoken Word sowie spartenübergreifende Künste dabei.
m2act ruft Kulturinstitutionen, Festivals, Initiativen, Produktionsbüros, Compagnien, Bands, Kollektive, Vereine und andere feste Strukturen dazu auf, kreative und innovative Ideen einzureichen, die zu einer gerechteren und nachhaltigeren Kulturlandschaft in der Schweiz beitragen. Gesucht werden Good Practices aus der Praxis: Getestetes Wissen, Prozesse, Methoden oder Tools, die zu mehr Fairness, Nachhaltigkeit und strukturellem Wandel im Kulturbereich beitragen – und die ihr mit anderen teilen oder weiterentwickeln möchtet.
5–8 Vorhaben werden für ein Jahr finanziell unterstützt und inhaltlich begleitet. Es ist nicht nötig, alles neu zu erfinden. Gefördert werden Projekte, die bereits Ansätze, Prozesse oder Tools/Methoden entwickelt und in der Praxis erprobt haben und mit mindestens einer anderen Gruppe, Organisation oder Institution angewendet, geteilt und/oder weiterentwickelt werden. Ebenso ist es möglich im Rahmen der Förderung einen vielversprechenden Ansatz oder Prozess in ein konkretes Tool weiterzuentwickeln, bevor es mit anderen geteilt und angewendet wird. Noch bis 2. März 2026 können Projekte eingereicht werden.
Weiterentwickelter CO₂-Kulturstandard zur Erfassung von Treibhausgasemissionen
Kultureinrichtungen in Deutschland erhalten eine verbesserte Grundlage für ihre Nachhaltigkeitsarbeit: Version 1.1 des CO₂-Kulturstandards erhöht die Detailtiefe der Datenerfassung, z.B. in den Bereichen Mobilität, Stromverbrauch und relevante Stoffströme.
Kultureinrichtungen können eine Treibhausgasbilanz erstellen, ohne vorherige methodische Arbeit oder Recherche zu eigenen Emissionsfaktoren. Ab 2026 sollen Emissionsfaktoren des Umweltbundesamtes verwendet werden. Die erhobenen Daten verbleiben bei den nutzenden Einrichtungen. Der kostenlose Rechner findet sich hier.
Bericht „Live Music Has A Baseline“ zur CO2 Bilanz in USA/UK
Es ist kein Geheimnis, dass die Musikbranche mit ihrem Publikumsverkehr und ihren Veranstaltungen zur Klimakrise beiträgt. Gleichzeitig hat sie das Potential, Trends zu setzen, Menschen mit gemeinsamen Zielen zusammenzubringen und so Dinge anzustoßen. Dazu braucht es jedoch ein Wissen über die Ursachen und das Ausmaß des Problems sowie Antworten auf die Frage, wie die Branche zur Lösung beitragen kann. Der Bericht „Live Music Has A Baseline“ des MIT, mitfinanziert von Coldplay, Live Nation, Hope Solutions und Warner Music – liefert jetzt eine robuste und qualitativ hochwertige Analyse der Treibhausgasemissionen von Live-Musikveranstaltungen in den USA und Großbritannien für das Jahr 2023. Das nicht verwunderliche Hauptergebnis: die größe Emissionsquelle ist die Anreise der Fans (77,2% UK, 62,2% USA), gefolgt von Essen & Getränken bei Veranstaltungen. Der Bericht hat 33 Maßnahmen zur wirkungsvollen Emissionsreduktion identifiziert. Die erhobenen Daten sind als Orientierungsinstrument für strategisches Handeln gedacht. Sie sollen zeigen, wo die Branche ihre Nachhaltigkeitsbemühungen konzentrieren kann, von der Optimierung der Logistik und des Transports bis hin zur Verbesserung der Energieeffizienz in Veranstaltungsorten. Eine Zusammenfassung findet ihr hier.
Gemeinsam für einfachere ÖPNV-Kombitickets: Umfrage für Veranstalter*innen
Nachhaltiger Publikumsverkehr – aber wie? Um dem Publikum ÖPNV-Kombitickets für Live-Veranstaltungen bieten zu können, müssen Veranstaltende aktuell je nach Region und Verkehrsverbund eigene Lösungen entwickeln. Oft mit hohem Kosten- und Abstimmungsaufwand, individuellen Verhandlungen und bürokratischen Hürden. The Changency, die Agentur für nachhaltigen Wandel, möchte das jetzt ändern. Gemeinsam mit dem BDKV will sie mit der Machbarkeitsstudie „Kombiticket ohne Limit“untersuchen, wie die nachhaltige Publikumsanreise durch ein Deutschland-Kombiticket kostengünstig und niedrigschwellig ermöglicht werden kann. Mit der Studie wird erstmals öffentlich zugängliches Wissen rund um das ÖPNV-Kombiticket geschaffen und auf dieser Basis konkrete Lösungsvorschläge entwickelt. Um ein repräsentatives Ergebnis zu erzielen, ruft The Changency Veranstaltende auf, bis 11.03.2026 an einer anonymen Umfrage teilzunehmen (Dauer: 10-15 Minuten). Die Ergebnisse werden kostenlos veröffentlicht und stehen der gesamten Branche zur Verfügung.
Für die ersten 500 Teilnehmer*innen spendet The Changency jeweils 1 € an BIKEYGEES: Eine Organisation, die Frauen und Mädchen mit Flucht- und Migrationserfahrung das Fahrradfahren ermöglicht und damit Mobilität, Selbstständigkeit und Teilhabe stärkt.
Online-Lernplattform von Better Live
Das von einem europaweiten Konsortium aus elf Partnern der Jazz- und Improvisationsmusikszene geleitete Projekt Better Live unterstützt aktiv die ökologische Transformation des europäischen Live-Musiksektors. Seit neustem ist jetzt eine kostenlose Lernplattform zugänglich. Sie vermittelt Musiker*innen und Musikfachleuten das nötige Rüstzeug, um den ökologischen Wandel in der Live-Musik voranzutreiben. Diese können in ihrem eigenen Tempo mit Fachinhalten von 18 europäischen Spezialist*innen lernen: es gibt 12 thematische Pfade (Mobilität, Energie, Ernährung, Abfall, CO2-Fußabdruck, Politik…), praktische Fälle aus aktuellen Studien und Erfahrungen aus der Praxis sowie Ressourcen und Umsetzungsleitfäden für konkrete Maßnahmen. Die Inhalte sind in Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch verfügbar.
Green Pilot Tours bietet Tourförderung
Die Green Pilot Tours gehen in die sechste Runde! Dabei handelt es sich um eine Tournee eines künstlerischen Projekts/einer Band zwischen mindestens vier verschiedenen Veranstaltungsorten oder Festivals, an der mindestens zwei Mitglieder des Europe Jazz Networks aus zwei verschiedenen Ländern beteiligt sind. Sie muss sich auf innovative Tourneemodelle konzentrieren, die auf den Grundsätzen der ökologischen Nachhaltigkeit, Zusammenarbeit, fairer Vergütung, Inklusion und Geschlechtergleichgewicht basieren. Es wurden bereits fünf Green Pilot Tour-Aufrufe veröffentlicht, und bisher wurden 30 Tourneen bewilligt. Bewerbungsfrist: 30.04.2026 bewerben.
Zusätzlich zu den regulären Green Pilot Tours-Ausschreibungen startet EJN 2026 eine spezielle „Beyond Europe”-Ausschreibung für Green Pilot Tours, um Tourneen von Projekten aus Afrika und dem Nahen Osten innerhalb des EJN-Mitgliedskreises zu unterstützen. Bewerbungsfrist: 10.05.2026
OPEN CALL für KuDiNa³ – Interviews
Mit KuDiNa³ öffnet die Kulturpolitische Gesellschaft analoge und digitale Räume für mehr Austausch, Reflexion und gemeinsames Gestalten eines zukunftsfähigen Zusammenspiels von Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit. KuDiNa³ setzt dabei auf ein konstruktives Aushandeln für werteorientiertes Engagement, kollegialen Austausch und aktives Mitgestalten. Den Abschluss bildet eine analoge Abschlussveranstaltung im Februar 2027. Neben BLOG-Beiträgen und kollegialem Austausch ermöglichen sechs digitale Interviews Anregungen zu kreativen Modellen des Arbeitens und Handelns.
In einem Open Call werden für drei der insgesamt sechs Interviews Vorhaben gesucht, in denen Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit in einem inspirierenden, zukunftsfähigen Zusammenspiel zusammenkommen. Jedes Projekt wird in einem 60-minütigen digitalen Interview von zwei Vertreter*innen vorgestellt. Im Anschluss findet ein kollegialer Austausch (90 Minuten) zur gemeinsamen Vertiefung statt. Interessierte senden bis 4. März 2026 ein einseitiges Konzeptpapier (max. 4000 Zeichen, inkl. Leerzeichen), näheres zu den Bewerbungsformalitäten hier.
Schleswig-Holstein schreibt Projektförderung für Transformationen in der Kulturszene aus
Das Kulturministerium ruft zur Einreichung von Projektanträgen für die Förderung von Transformationen in der Kulturszene Schleswig-Holsteins auf. Damit unterstützt das Land Kultureinrichtungen sowie Kulturakteur*innen, die Veränderungsprozesse angehen, kreative Antworten auf aktuelle Herausforderungen entwickeln und kulturelle Angebote für alle ermöglichen wollen. Mit Blick auf die kulturelle Vielfalt in Schleswig-Holstein und die unterschiedlichen regionalen Bedürfnisse werden Projekte gefördert, die innovative Ideen, neue Konzepte und tragfähige Kooperationen entwickeln, um Kulturangebote zukunftsfähig aufzustellen. „Transformation“ umfasst dabei unter anderem strukturelle Weiterentwicklung, inklusive Zugänge zur Kultur, ökologische Nachhaltigkeit, neue Formen der Publikumsbeteiligung sowie die Vernetzung und Stärkung kultureller Teilhabe in ländlichen Räumen. Auch Mittel, die im Rahmen der Veränderungsprozesse nachweislich zur Ermöglichung von mehr Teilhabe eingesetzt werden – etwa für Gebärdensprachdolmetschende, Leitsysteme oder Kinderbetreuung – gelten ausdrücklich als förderfähig. Die Projekte sollten sich an den Kulturpolitischen Leitlinien orientieren. Projektanträge können bis zum 28. Februar 2026 eingereicht werden. Die Projektlaufzeit reicht bis zum 31. Dezember 2026. In begründeten Fällen kann sie auch mehrjährig sein.

