Clubliebe e.V. & BUND Berlin e.V. starten bundesweites Projekt für klimafreundliches Nachtleben
Mehr Nachhaltigkeit im Nachtleben: Dazu verpflichten sich die Clubs, die den Code of Conduct „Zukunft Feiern!“ unterzeichnen. Nun starten BUND Berlin e.V. und clubliebe e.V. ein bundesweites Kooperationsprojekt, das die ursprünglich aus Berlin stammende Initiative in viele weitere Städte und Regionen bringt. Die Projektpartner*innen vor Ort bieten Energieberatungen für die teilnehmenden Clubs an und organisieren Runde Tische, bei denen sich diese austauschen können und Unterstützung erhalten. Mit dem Code of Conduct verpflichten sich die Unterzeichner*innen, konkrete Ziele im Bereich Klima- und Umweltschutz, aber auch in der sozialen Nachhaltigkeit zu erreichen. Dafür wählen sie aus einem detaillierten Maßnahmenpool diejenigen Vorschläge aus, die am besten zur Realität ihrer Veranstaltungsstätte passen. „Der Code of Conduct gibt Clubs, die oft wenig Zeit und Geld haben, ein Nachhaltigkeitskonzept an die Hand, mit dem sie sofort mit der Umsetzung beginnen können“, erklärt Hanna Mauksch, Projektleiterin von „Zukunft Feiern!“. „So tragen die unterzeichnenden Clubs dazu bei, möglichst schnell möglichst viel CO2 in der Kulturbranche einzusparen und die Umweltbelastungen des Nachtlebens zu reduzieren. Der Abbau von Barrieren und Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft wird dabei mitgedacht.“ Das Projekt läuft zunächst bis Ende Mai 2023. Im Frühjahr 2023 wird es den ersten bundesweiten Runden Tisch geben, in denen sich die Regionen über die Umsetzung austauschen und politische Ziele formulieren werden, um die nachhaltige Entwicklung der Clubkultur voranzutreiben.
Radiotipp: Jazz | Fly Me To The Moon @ hr2 30.08.2022 – 23:30 Uhr
Bei der Sendung „Jazz – Fly Me To The Moon“ am heutigen 30.08.2022 um 23:30 Uhr geht es um Nachhaltigkeit in der Musikszene, „internationale Beziehungen im Jazz in Zeiten von Flugscham“. Mauretta Heinzelmann spricht mit Jazzmusiker*innen wie Eva Klesse (Foto) und Efrat Alony, wie sie es halten mit dem Klimaschutz. Denn internationale Beziehungen inspirieren die Musik, weltweite Auftritte schmücken eine Karriere. Und die Jazzgeschichte wäre zweifellos ohne das Flugzeug anders verlaufen. Die Corona-Pandemie hat sowohl eine Zäsur gesetzt als auch neue Lösungen erzwungen wie Zoom-Proben, kleine Besetzungen, regionale Projekte. Wie spiegelt sich dies in der Musik und wie gehen international aktive Jazzmusiker*innen damit um? Wie kann sich der Jazz den weiten Horizont erhalten?
Die Sendung ist Teil des ARD-Radiofestivals 2022: Zehn Wochen lang und noch bis 16.09. präsentiert die ARD die besten Konzerte, spitzzüngiges Kabarett, guten Jazz, interessante Romane und hintergründige Gespräche.
Listen to Berlin Awards: jetzt voten
Die Listen to Berlin: Awards sind die Musikpreise des Landes Berlin, verliehen durch das Netzwerk der Berliner Musikwirtschaft Berlin Music Commission. Nominiert werden können Menschen, Unternehmen und Initiativen der Berliner Musikbranche. Die Preise wurde 2017 ins Leben gerufen, um diejenigen Akteur*innen sichtbar zu machen, die oft fernab des Rampenlicht die Musikbranche der Hauptstadt gestalten. Sie werden unabhängig von kommerziellen Gesichtspunkten in verschiedenen Kategorien verliehen. Die Preisverleihung versteht sich auch als Plattform für Austausch, Vernetzung und Kooperation zwischen erfahrenen Branchenvertreter*innen und engagiertem Nachwuchs. Die Awards werden als Auftakt von Most Wanted: Music am 08. November 2022 verliehen. Bis zum 29. August 2022 kannst du Nominierungen in sechs Kategorien einreichen: Preis für Förderung und Entwicklung der Berliner Musikszene | Preis für kreativstes Musikvideo | Preis für Musikjournalismus | Preis für Nachhaltigkeit | Rolf Budde Preis für Haltung in der Musikwirtschaft | Wirtschaftspreis. Du kennst jemanden, die/der diese Anerkennung verdient? Dann reiche deinen Vorschlag hier ein.
Initiative Musik sucht Transformationsmanager*in
Im Rahmen einer internen Prozessbegleitung wurde ein Veränderungsprozess in Bezug auf Diversity, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit innerhalb der Initiative Musik angestoßen. Um diesen Prozess weiterzuführen und alle notwendigen Umstellungen vorzunehmen, wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Teil- oder Vollzeit oder als externe Dienstleistung, befristet bis voraussichtlich 30. Juni 2024 ein*e Transformationsmanager*in (m/w/d) für die internen Aufgaben Diversity, Barrierefreiheit sowie soziale und ökologische Nachhaltigkeit gesucht. Diese Stabsstelle ist direkt an die Geschäftsführung angegliedert. Bewerbungsschluss: 31.08.2022
Green Culture Index sucht Musikspielstätten in Baden-Württemberg
In einem Kooperationsprojekt zwischen der Initiative Musik, dem Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit und weiteren regionalen Partnerorganisationen werden ab August 2022 12 Musikspielstätten in Baden-Württemberg dabei unterstützt, erstmals Klimabilanzen für ihren Betrieb zu erstellen. Das Pilotprojekt soll die Datenlage über klimawirksame Aktivitäten von Musikspielstätten verbessern, Maßnahmen zu deren Reduktion definieren und die Grundlage für verbesserte Rahmenbedingungen legen. Ziel ist die Schaffung von Kapazitäten, Kompetenzen und Strukturen zur Etablierung von „Green Culture“ als das neue Normal. Es werden noch interessierte Musikspielstätten aus Baden-Württemberg gesucht; wer Interesse hat, schreibe eine Mail.
Lollapalooza Berlin ruft zur Bewerbung für Festivalbereich „Der Grüne Kiez“ auf und startet Nachhaltigkeitszertifizierung
Das Thema Nachhaltigkeit ist so facettenreich wie die Herausforderungen, die damit einhergehen. Deshalb ruft das Lollapalooza Berlin in diesem Jahr unter dem Motto „Today’s Impact, Tomorrow’s Future“ NGOs, Startups, Initiativen, Kampagnen und Vereine dazu auf, ihre Projekte und Lösungsansätze für eine nachhaltige und gerechte Gesellschaft im Grünen Kiez zu präsentieren. Der Festivalbereich Grüner Kiez ist der Dreh und Angelpunkt für innovative Ideen rund um das Thema ökologischer und sozialer Wandel. Als Begegnungsort lädt er die Besucher*innen dazu ein, Akteur*innen und Projekte kennenzulernen. Das Publikum wird dazu animiert mit anzupacken, auszuprobieren und Inspiration für den Alltag zu sammeln. Themen wie Klimawandel, Gleichberechtigung, Menschenrechte, Rassismus, Inklusion, soziales Miteinander, Politik als auch fairer Handel und gesunde Ernährung stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt. Interessierte Aussteller*innen können sich bis zum 24. Juni 2022 hier auf einen Platz im Grünen Kiez bewerben.
Und das Festival geht noch weiter in Richtung Nachhaltigkeit: Als erstes Festival in Deutschland startet das Lollapalooza Berlin den DIN ISO 20121 Zertifizierungsprozess und implementiert ein ganzheitliches Nachhaltigkeitsmanagementsystem. Darüber hinaus arbeitet das Festival erstmalig mit der Berliner Hochschule für Technik (BHT) zusammen. Studierende widmen sich Themen wie Energiemessung und Abfallreduktion und entwickeln daraus Konzepte und Modelle für nachhaltigere Veranstaltungen. Die Forschungsergebnisse werden im Nachgang im Rahmen einer Studie veröffentlicht.
Online-Infosession zu Förderprogramm „Creative Innovation Lab“ 12.05.2022
Kreatives Europa unterstützt mit dem Aufruf „Creative Innovation Lab” Akteur*innen der Kultur- und Kreativbranchen bei der Entwicklung innovativer Lösungen für die europäische Kultur- und Medienbranche, dabei werden auch Start-Ups und Tech-Unternehmen explizit angesprochen. Gesucht werden z.B. Tools, Modelle und Methoden, die für den audiovisuellen Sektor und mindestens einen weiteren kreativen Sektor anwendbar sind. Im Fokus stehen die Themen Nachhaltigkeit und Desinformation/Fake News. Um zu klären, was sich hinter dem „Creative Innovation Lab” verbirgt und wer die Förderung beantragen kann, laden die Creative Europe Desks aus Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg und Österreich am Donnerstag, den 12. Mai 2022 ab 11 Uhr zu einer gemeinsamen Online-Session ein.
Kulturstiftung des Bundes sucht Programmleitung für Zero (Halle)
Für die Programmarbeit sucht die Kulturstiftung des Bundes zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in als Programmleitung für Zero – Klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte. Die Anstellung in Vollzeit ist sachlich befristet bis zum 31.12.2025 und wird vergütet nach Entgeltgruppe 13 TVöD Bund. Arbeitsort ist Halle an der Saale. Bewerbungsschluss: 19.04.2022.
#MelodivaSpotlight: MOLASS mit zweitem Album
Einige beeindruckende Vorboten gab es schon, jetzt ist das Album erschienen: seit 1. April können Fans endlich den neuen, zweiten Longplayer „Piece Of Mass“ von MOLASS in voller Länge anhören. Das Quartett aus Köln – Marissa Möller, Jan Lammert, Lambert Windges and Julian Schwiebert – veröffentlicht darauf „altmodisch märchenhafte Klänge und moderne Neo Soul-Sounds, welche zu einer Groovy Fairytale verschmelzen“. In den 11 Songs geht es vor allem um die Angst vor einem Verlust, aber auch um die tiefe Sehnsucht, eine gewonnene Vertrautheit zu bewahren. Die CD ist als digital Download sowie als umweltfreundlich produzierte Doppel-LP und CD – vom „grünsten Presswerk der Welt „Deepgrooves“ (Leeuwarden, NL) – via Bandcamp zu haben. Das in Öl gemalte Cover stammt von der Sängerin Marissa Möller.
Tagungen Klimaschutz & Diversität: Aufzeichnungen zum Nachschauen
Mit einer hybriden Auftaktveranstaltung haben am 1. April die dreijährigen Aktivitäten der bundesweiten Initiative Culture4Climate begonnen. Zu der breiten und vielschichtigen Klima- und Nachhaltigkeitsinitiative für den Kulturbereich gehören eine Nachhaltigkeitsdeklaration für Kultureinrichtungen, Tandem-Partnerschaften, ein Kompetenz- und Netzwerkportal, vielfältige Schulungs- und Umsetzungsangebote, ein Fördercoaching, ein Kulturwettbewerb und eine nationale Konferenz. Vorträge und Gesprächsrunden mit den Initiator*innen, mit Politiker*innen, mit Mitgliedern des Projektbeirats und mit Vertreter*innen von Kultureinrichtungen geben die Möglichkeit für Austausch, Vernetzung und Kooperation. Bei der Auftaktveranstaltung stellten Sprecher*innen des Netzwerk Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur (2N2K), die Kulturpolitische Gesellschaft und das Öko-Institut die Initiative vor, u.a. gab auch Ina Friebe (Clubtopia) einen Impulsbeitrag. Die Veranstaltung kann hier nachgeschaut werden.
Die digitale Tagung „Ungeduld – Auf dem Weg zu mehr Diversität in Kultur-Institutionen“ vom 25.-26. November 2021 kann hier in Kapitel gegliedert nachgeschaut werden. Gemeinsam mit den 360°-Institutionen, dem Evaluationsteam von Syspons und in Kooperation mit dem Deutschen Bibliotheksverband, dem Deutschen Museumsbund, dem Deutschen Bühnenverein und der Kulturpolitischen Gesellschaft wurden im (selbst-)kritischen und handlungsorientierten Dialog notwendige nächste Schritte auf dem Weg zu mehr Diversität in Kulturinstitutionen identifiziert.
Auftaktveranstaltung Culture4Climate 01.04.2022 (Hybrid)
Mit einem Grußwort des Bundesumweltministeriums und einer Keynote des Berliner Senators für Kultur und Europa eröffnet am 1. April um 10 Uhr eine Auftaktveranstaltung an der Europäischen Akademie Berlin die dreijährigen Aktivitäten der bundesweiten Initiative Culture4Climate. Zu der breiten und vielschichtigen Klima- und Nachhaltigkeitsinitiative für den Kulturbereich gehören eine Nachhaltigkeitsdeklaration für Kultureinrichtungen, Tandem-Partnerschaften, ein Kompetenz- und Netzwerkportal, vielfältige Schulungs- und Umsetzungsangebote, ein Fördercoaching, ein Kulturwettbewerb und eine nationale Konferenz. Vorträge und Gesprächsrunden mit den Initiator*innen, mit Politiker*innen, mit Mitgliedern des Projektbeirats und mit Vertreter*innen von Kultureinrichtungen geben die Möglichkeit für Austausch, Vernetzung und Kooperation.
Das Vorhaben Culture4Climate ist eine bundesweite Klima- und Nachhaltigkeitsinitiative für den gesamten Kulturbereich. Träger der vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative für drei Jahre geförderten Initiative sind das Netzwerk Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur (2N2K), die Kulturpolitische Gesellschaft (KuPoGe) und das Öko-Institut.
Freitag, 1.4.2022 | 10.00-15.00 | Europäische Akademie Berlin und online. Anmeldung
Für die Teilnahme in Berlin ist ein 3G-Nachweis erforderlich. Die Veranstaltung wird auch als Livestream übertragen.
Goethe Institut: Grün unterwegs
Das Pilotprojekt „Grün Unterwegs – Nachhaltige Musikprojekte in Europa“ unterstützt professionelle Künstler*innen dabei, Konzepte zum Thema nachhaltiges Reisen in der Musik zu entwickeln und im Rahmen einer ressourcenschonenden Musikreise umzusetzen. Die Ausschreibung zielt darauf, Musiker*innen die Möglichkeit einer Slowtour zu geben und mit einem entsprechenden Konzept dem schnellen und kurzlebigen Touren entgegenzuwirken. Vor allem der Parameter „Zeit vor Ort“ und dessen Verhältnis zur Anreise spielen dabei eine wichtige Rolle. Ein längerer Aufenthalt im Gastland bedeutet beispielsweise eine positivere Klimabilanz wie auch eine intensivere Erfahrung für Musiker*innen und deren Partner*innen. Nachhaltige Musikprojekte sollen keinen Verlust an musikalischer Qualität oder die Einschränkung kreativer Ideen bedeuten, sondern zu neuartigen Planungen führen. Die Förderung richtet sich an professionelle Musiker*innen und Komponist*innen mit künstlerischem Lebensmittelpunkt in Deutschland. Gefördert wird nach erfolgreicher Antragsstellung mit einer Pauschalsumme für alle anfallenden Kosten wie Bahntickets, Unterkunft, Verpflegung, Technik und Ausrüstung. Besonders begrüßt werden dabei Vorhaben in den ost- und südosteuropäischen Ländern.
„Grün unterwegs“ ist als zeitlich befristetes Pilotprojekt mit bewusst sehr offenen Förderrichtlinien angelegt, um Erfahrungen im Bereich des Slowtourings zu sammeln. Gefördert werden Touren zwischen 10 und 21 Tagen, in denen mindestens 2 nicht-deutschsprachige europäische Länder bereist werden. Es werden nur Vorhaben gefördert, die ohne Flugreisen realisiert werden können. Nachhaltigkeit und musikalischer Austausch mit Partner*innen vor Ort sollen im Fokus der Reise stehen. Einzelkünstler*innen bekommen eine Pauschalförderung in Höhe von 120 €/Tag für alle anfallenden Kosten; bei Gruppen bekommt ein*e Künstler*in 120 €/Tag, alle weiteren 80 €/Tag (max. 4 Personen). Die Bewerbungsphase beginnt ab sofort und läuft bis 30.09.2022! Die Antragsbearbeitung erfolgt laufend. Die Förderentscheidung wird innerhalb von vier Wochen nach Antragstellung mitgeteilt. Durchführung der Reise bis spätestens 31.12.2022 (Tag der Rückreise). Einreichung des Antrags bis spätestens 6 Wochen vor Reisebeginn.

