Online-Lernplattform von Better Live

Das von einem europaweiten Konsortium aus elf Partnern der Jazz- und Improvisationsmusikszene geleitete Projekt Better Live unterstützt aktiv die ökologische Transformation des europäischen Live-Musiksektors. Seit neustem ist jetzt eine kostenlose Lernplattform zugänglich. Sie vermittelt Musiker*innen und Musikfachleuten das nötige Rüstzeug, um den ökologischen Wandel in der Live-Musik voranzutreiben. Diese können in ihrem eigenen Tempo mit Fachinhalten von 18 europäischen Spezialist*innen lernen: es gibt 12 thematische Pfade (Mobilität, Energie, Ernährung, Abfall, CO2-Fußabdruck, Politik…), praktische Fälle aus aktuellen Studien und Erfahrungen aus der Praxis sowie Ressourcen und Umsetzungsleitfäden für konkrete Maßnahmen. Die Inhalte sind in Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch verfügbar.

16.02.2026

Green Pilot Tours bietet Tourförderung

Die Green Pilot Tours gehen in die sechste Runde! Dabei handelt es sich um eine Tournee eines künstlerischen Projekts/einer Band zwischen mindestens vier verschiedenen Veranstaltungsorten oder Festivals, an der mindestens zwei Mitglieder des Europe Jazz Networks aus zwei verschiedenen Ländern beteiligt sind. Sie muss sich auf innovative Tourneemodelle konzentrieren, die auf den Grundsätzen der ökologischen Nachhaltigkeit, Zusammenarbeit, fairer Vergütung, Inklusion und Geschlechtergleichgewicht basieren. Es wurden bereits fünf Green Pilot Tour-Aufrufe veröffentlicht, und bisher wurden 30 Tourneen bewilligt. Bewerbungsfrist: 30.04.2026 bewerben. 

Zusätzlich zu den regulären Green Pilot Tours-Ausschreibungen startet EJN 2026 eine spezielle „Beyond Europe”-Ausschreibung für Green Pilot Tours, um Tourneen von Projekten aus Afrika und dem Nahen Osten innerhalb des EJN-Mitgliedskreises zu unterstützen. Bewerbungsfrist: 10.05.2026

16.02.2026

OPEN CALL für KuDiNa³ – Interviews

Mit KuDiNa³ öffnet die Kulturpolitische Gesellschaft analoge und digitale Räume für mehr Austausch, Reflexion und gemeinsames Gestalten eines zukunftsfähigen Zusammenspiels von Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit. KuDiNa³ setzt dabei auf ein konstruktives Aushandeln für werteorientiertes Engagement, kollegialen Austausch und aktives Mitgestalten. Den Abschluss bildet eine analoge Abschlussveranstaltung im Februar 2027. Neben BLOG-Beiträgen und kollegialem Austausch ermöglichen sechs digitale Interviews Anregungen zu kreativen Modellen des Arbeitens und Handelns.

In einem Open Call werden für drei der insgesamt sechs Interviews Vorhaben gesucht, in denen Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit in einem inspirierenden, zukunftsfähigen Zusammenspiel zusammenkommen. Jedes Projekt wird in einem 60-minütigen digitalen Interview von zwei Vertreter*innen vorgestellt. Im Anschluss findet ein kollegialer Austausch (90 Minuten) zur gemeinsamen Vertiefung statt. Interessierte senden bis 4. März 2026 ein einseitiges Konzeptpapier (max. 4000 Zeichen, inkl. Leerzeichen), näheres zu den Bewerbungsformalitäten hier.

09.02.2026

Schleswig-Holstein schreibt Projektförderung für Transformationen in der Kulturszene aus

Das Kulturministerium ruft zur Einreichung von Projektanträgen für die Förderung von Transformationen in der Kulturszene Schleswig-Holsteins auf. Damit unterstützt das Land Kultureinrichtungen sowie Kulturakteur*innen, die Veränderungsprozesse angehen, kreative Antworten auf aktuelle Herausforderungen entwickeln und kulturelle Angebote für alle ermöglichen wollen. Mit Blick auf die kulturelle Vielfalt in Schleswig-Holstein und die unterschiedlichen regionalen Bedürfnisse werden Projekte gefördert, die innovative Ideen, neue Konzepte und tragfähige Kooperationen entwickeln, um Kulturangebote zukunftsfähig aufzustellen. „Transformation“ umfasst dabei unter anderem strukturelle Weiterentwicklung, inklusive Zugänge zur Kultur, ökologische Nachhaltigkeit, neue Formen der Publikumsbeteiligung sowie die Vernetzung und Stärkung kultureller Teilhabe in ländlichen Räumen. Auch Mittel, die im Rahmen der Veränderungsprozesse nachweislich zur Ermöglichung von mehr Teilhabe eingesetzt werden – etwa für Gebärdensprachdolmetschende, Leitsysteme oder Kinderbetreuung – gelten ausdrücklich als förderfähig. Die Projekte sollten sich an den Kulturpolitischen Leitlinien orientieren. Projektanträge können bis zum 28. Februar 2026 eingereicht werden. Die Projektlaufzeit reicht bis zum 31. Dezember 2026. In begründeten Fällen kann sie auch mehrjährig sein.

27.01.2026

OPEN CALL für das #GCF26

Zeit zum Durchatmen und zum Hinschauen: Welche Impulse treiben Kultur voran, welche Strukturen wollen wir schützen, und was darf losgelassen werden? Das Green Culture Festival, Europas größtes Fachevent für Zukunftsfähigkeit in Kunst, Kultur, Medien und Kreativgesellschaft, geht in die dritte Runde. In Kooperation mit dem TOLLHAUS Karlsruhe bietet die Green Culture Anlaufstelle vom 9. – 10. Juni 2026 Akteur*innen aus allen Bereichen der Kultur‑, Kreativ- und Medienlandschaft die Gelegenheit, ihre nachhaltigkeitsbezogenen Initiativen und Aktivitäten vorzustellen, sich auszutauschen, alte Allianzen zu stärken und neue zu schmieden. Im Jahr 2026 liegt ein verstärkter Fokus auf der Einbindung von jungen Menschen, insbesondere Studierenden, die ihre ersten Schritte in Richtung einer zukunftsfähigen Kultur machen wollen. Einreichfrist: 20. Februar 2026

26.01.2026

Kulturentwicklungsplan (KEP) in Frankfurt vorgestellt

Der Kulturentwicklungsplan (KEP) wurde in den Jahren 2021 bis 2025 in einem umfassenden partizipativen Prozess unter breiter Mitwirkung der Frankfurter Kultureinrichtungen und von freien Kulturschaffenden sowie Fachleuten aus angrenzenden Disziplinen und der interessierten Öffentlichkeit erarbeitet, um das Kulturangebot in Frankfurt am Main zu stärken und weiterzuentwickeln. Die Stadt Frankfurt hatte sich zu Beginn drei Themenschwerpunkte gesetzt: Kulturelle Teilhabe, Digitalisierung und die Freie Kulturszene. Im Rahmen eines strukturierten Ver­fah­rens wurden aktuelle Her­aus­for­der­un­gen diskutiert, Lösungsansätze ent­wic­kelt und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Die Ergebnisse einschließlich der entwickelten Hand­lungs­emp­fehlun­gen wurden dokumentiert und der Stadtverordnetenversammlung zur Beratung über­ge­ben. Nach dem Beschluss der Maßnahmen durch die Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung kann die Phase der Umsetzung beginnen. Gestern wurde er in einer Abendveranstaltung mit Livestream vorgestellt, die ihr hier nachschauen könnt. Der Kulturentwicklungsplan enthält viele gute Lösungen für eine Stärkung der Freien Kulturszene, von Dialogformaten, der Gründung eines Kulturbeirats, einen Kulturempfang, einen Ausbau der Open Air Kultur, die Gewinnung neuer Veranstaltungs-, Probe- und Verwaltungsräume zur (Mit-)
Nutzung durch die freie Kulturszene, eine neue Digitale Kulturplattform der Stadt Frankfurt, eine Weiterent-
wicklung der Projektförderung u.v.m.

Der KEP kann hier heruntergeladen werden. 

22.01.2026

Werde Transformationsmanager*in Nachhaltige Kultur

Ihr wollt eure  Kulturinstitution klimafit machen und echte Nachhaltigkeit vorantreiben? Dann ist die bundesweite Weiterbildung „Transformationsmanager*in Nachhaltige Kultur“ vielleicht genau euer Ding! Die Fortbildung startet im Februar 2026 und vermittelt Wissen zu Energieeffizienz, Klimabilanzierung, nachhaltigem Veranstaltungsmanagement & strategischem Umweltmanagement – praxisnah in Online-Modulen + Lerngruppen. Die Weiterbildung richtet sich an Fach- und Führungskräfte, Mitarbeitende aus Kultur, Medien & Nachhaltigkeit. Nach einem Auftakt in Mannheim, findet sie online statt und geht ca. 3 Monate. Kosten: 2.500 € zzgl. USt. Bewerbungsfrist: 31. Januar 2026

08.12.2025

BAM! Bock auf Morgen Festival setzt auf „mainstreamfähige Nachhaltigkeit“ 05.-06.11.2025

Den Menschen „Bock auf morgen“ zu machen, haben sich die Macher*innen des BAM! Festivals in Berlin verschrieben. Das Festival vom 05.-06.11.2025 will Business-Potenziale und Vermarktungsansätze ausloten und diskutieren, wie Gestaltungsräume noch erfolgreicher genutzt werden können – für Umsatz und Umwelt. Wie überwinden wir den inneren Schweinehund und machen Lust auf Wandel? Welche einfachen Maßnahmen mit großer Wirkung gibt es bereits? Wie kommen wir wieder in eine friedliche und wertschätzende Koexistenz und erhöhen dennoch den Anteil an pflanzlicher Ernährung? Diesen Fragen widmet sich das 1,5tägige Programm, Tickets gibt es ab 149 Euro hier.

04.11.2025

Billie Eilish spendet 11,5 Mio. Dollar an NGOs

Billie Eilish hat 11,5 Millionen Dollar aus den Einnahmen ihrer „Hit Me Hard and Soft: The Tour“ für Organisationen zugesagt, die sich für Ernährungsgerechtigkeit, Klimaschutz und Klimagerechtigkeit einsetzen. Die Ankündigung erfolgte am 29. Oktober 2025 während der Verleihung der WSJ. Magazine Innovator Awards in New York City, bevor Eilish den Music Innovator Award entgegennahm, der von dem Komiker und Fernsehmoderator Stephen Colbert überreicht wurde. Bei ihrer Dankesrede sagte Eilish: „Wir leben derzeit in einer Zeit, in der die Welt wirklich sehr, sehr schlecht und sehr düster ist und die Menschen mehr denn je Empathie und Hilfe brauchen, insbesondere in unserem Land. Ich würde sagen, wenn man Geld hat, wäre es toll, es für gute Zwecke einzusetzen und es vielleicht an Menschen zu geben, die es brauchen. Ich liebe euch alle, aber es gibt hier ein paar Leute, die viel mehr Geld haben als ich. Wenn ihr Milliardäre seid, warum seid ihr Milliardäre? Ich habe nichts gegen euch, aber ja – gebt euer Geld weg“, schloss sie. Großartig!

04.11.2025

act aware bietet kostenlose Online-Awareness-Workshops an (ab 5.11.)

act aware. ist ein gemeinnütziger Verein für mehr Awareness in Theorie und Praxis, der Veranstalter*innen und Kulturschaffende bei einem größeren Bewusstsein für Diskriminierungen und der Entwicklung eigener Awareness Konzepte für sicherere Räume unterstützt. Jetzt bietet der Verein drei kostenlose Online-Workshops für in der Musikbranche Tätige an, die erste Impulse, einen Austausch und Best Practices gebrauchen können:

ACTS ACT WORKSHOP 1: Wie kann man als Artist und Crew Verantwortung auf und hinter Bühne übernehmen?
05. November 18:00 – 19:30 Uhr mit Gwendolyn Patzer (she)
 
ACTS ACT WORKSHOP 2: Wie kann man verantwortungsvoll mit Vorwürfen umgehen?
03. Dezember 18:00 – 19:30 Uhr mit Sarah Saem Bergmann (she|they)
 
ACTS ACT WORKSHOP 3: Welche Auswirkungen kann kontroverse Kunst auf’s Publikum haben?
21. Januar 18:00 – 19:30 Uhr mit Teresa Hähn (she)
04.11.2025

Culture & Climate | Community of Practice Launch 20.11.2025

Im Rahmen des Projekts EMCCINNO (Empowering Community-based Cultural and Creative Industries for Innovation) lädt Culture Action Europe zu einem Online-Treffen am 20.11.2025 von 13:00 – 14:30 Uhr ein. Geplant ist eine offene, partizipative Sitzung, bei der die Community of Practice for Culture & Climate ins Leben gerufen wird: ein europaweites Netzwerk, das Künstler*innen, Kulturschaffende, Forscher*innen und politische Entscheidungsträger*innen zusammenbringt, die durch Kultur eine gerechte und grüne Zukunft gestalten wollen. Diese Zusammenkunft lädt alle Akteur*innen aus dem Kultur- und Kreativbereich ein, gemeinsam zu erörtern, wie wir unsere Rolle im nachhaltigen Wandel Europas stärken können. Die Sitzung umfasst einen Share Space zu Kultur & Klima, in dem Praktiker*innen aus ganz Europa, die verschiedene Ansätze für einen nachhaltigen Wandel in der Kultur- und Kreativwirtschaft vorstellen, sowie eine offene und partizipative Unterhaltung darüber, was eine Praxisgemeinschaft in diesem Zusammenhang bedeutet: Wie können wir voneinander lernen, welche Instrumente und Formate benötigen wir und wie können wir ein aktives, kollaboratives Netzwerk aufbauen?

04.11.2025

Diskussions- und Netzwerkveranstaltung zu nachhaltiger Kulturpolitik 07.11.2025

Unter dem Titel „Nachhaltige Kulturpolitik – Kulturpolitik der Nachhaltigkeit. Zwei Seiten einer Medaille“ lädt die Kulturpolitische Gesellschaft am 7. November von 18-22 Uhr zu einer Diskussions- und Netzwerkveranstaltung in das Kunstmuseum Bonn ein. Der Titel der Veranstaltung spielt bewusst mit zwei Perspektiven, die sich ergänzen und zugleich herausfordern: Nachhaltige Kulturpolitik meint eine Politik, die Kunst und Kultur unter nachhaltigen Bedingungen fördert – ökologisch verantwortungsvoll, sozial gerecht und zukunftsorientiert. Eine Kulturpolitik der Nachhaltigkeit hingegen richtet den Blick umgekehrt auf die Rolle von Kultur und Kunst als Gestalterinnen gesellschaftlicher Veränderung: Wie können sie dazu beitragen, Nachhaltigkeit in Denken, Handeln und Lebensweisen zu verankern? Zwischen diesen beiden Ansätzen spannt sich ein Feld, das nach neuen Formen des politischen, künstlerischen und institutionellen Handelns verlangt. Nach einem Podiumsgespräch mit Ina Brandes, MdL (Ministerin für Kultur und Wissenschaft NRW), Dr. Birgit Schneider-Bönninger (Beigeordnete für Sport und Kultur der Bundesstadt Bonn), u.a. gibt es einen Austausch bei Imbiss & Getränken. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erbeten.

23.10.2025