Musikerinnen für Weihnachtskonzerte in Frankfurt gesucht
Für ein vorweihnachtliches Projekt sucht das GFFB „Musikerinnen, die als Duo oder Trio im Dezember kurze traditionelle Weihnachtskonzerte vor Seniorenwohnanlagen im Frankfurter Stadtgebiet geben möchten. Das Projekt wird durchgeführt von den Teilnehmern der AGH-Maßnahme „Seniorenagentur“ der GFFB gGmbH. In dieser Maßnahme bieten wir weitreichende Informationen für Senioren auf einer speziellen Website an und bis zum ersten Lockdown organisierten wir regelmäßige Seniorennachmittage. Da nun die Weihnachtszeit vor der Tür steht haben wir uns überlegt, wie wir den Senioren eine Freude bereiten und etwas weihnachtliche Stimmung verbreiten können. Gerade auch weil es dieses Jahr keine Weihnachmärkte und auch keine weihnachtlichen Veranstaltungen für die Senioren gibt.
Wir stellen uns es so vor, dass 2-3 Musiker (eventuell Bläser, da sie keinen Verstärker benötigen und räumlich flexibel sind) vor dem Haus oder im Hof spielen und die Senioren an den Fenstern oder Balkonen ihrer Wohnungen zuhören und vielleicht mitsingen können. Der jeweilige Zeitpunkt sollte an Wochentagen, am Nachmittag in etwa zwischen 15 – 17 Uhr sein. Dauer jeder Veranstaltung soll in etwa 30-45 Minuten sein. Sie sagen uns, wann Sie verfügbar sind und wir organisieren die Veranstaltungen und übernehmen die Terminabstimmungen mit den Seniorenwohnanlagen“.
Interessierte können sich hier melden.
Ansprechpartnerin: Kerstin Theilen, Tel: 063-951097 300
Ausschreibung „Digitale Musikkulturen für innovative Konzert-Formate“ in NRW
Mit dem Ende der Open Air-Saison und einem erneuten Lockdown brauchen Musiker*innen wie Bühnen neue Perspektiven für tragfähige Konzertformate. Die Szene der globalen Musikkulturen leidet ganz besonders unter dem erneuten Stillstand der Konzert- und Clubszene. Wie also können andere Formate den Musiker*innen in NRW zu Auftritten verhelfen? Mit welchen digitalen Strategien und praktischen Konzepten lässt sich über das reine Streamen hinaus das Publikum ansprechen und einbinden? Wie lassen sich Live-Erlebnisse durch digitale Anteile ergänzen oder teilweise ersetzen? Welche hybriden Formate kommen womöglich in Frage und wie kann durch digitale Kommunikation Teilhabe gewährleistet werden? Welche u. U. experimentellen Ideen können zukunftsweisende Ansätze hervorbringen? Das NRW KULTURsekretariat (Wuppertal) ruft daher Musiker*innen und Veranstalter im Feld der globalen Musik/Weltmusik mit Wohnsitz in einer der 21 Mitgliedsstädte des NRWKS auf, solche neuen digitalen Formate zu entwickeln, die in der Pandemie (und darüber hinaus) tragfähige Alternativen darstellen. Die Einbindung interaktiver Elemente, die Einbeziehung von digitalen Medien sowie neue Publikumsansprachen für Kinder und/oder Erwachsene sind mitzudenken. Bei allen Erwägungen zur Realisierbarkeit von Konzepten sind grundsätzlich die coronabedingten Schutzverordnungen und Sicherheitsvorschriften zu berücksichtigen. Einsendeschluss ist der 25.11.2020. Eine Fachjury beurteilt die eingereichten Konzepte und verleiht fünf Preisgelder in Höhe von jeweils 3.000 € für die besten Ideen. Formlose Bewerbungen sind ab sofort ausschließlich per Mail zu senden an ed.ru1769647348tluk-1769647348wrn@o1769647348fni1769647348.
Sichere Konzerte sind auch in Corona-Zeiten möglich
Die Studie RESTART-19 simulierte Mitte August im großen Stil Konzerte in verschiedenen Szenarien, um festzustellen, wie hoch die Corona-Infektionsgefahr bei Konzerten ist (wir berichteten). Die Ergebnisse wurden jetzt an der Uni in Halle bekannt gegeben: ein pauschales Verbot von Großveranstaltungen ist möglicherweise nicht sinnvoll. Die Wissenschaftler*innen um den Infektiologen Stefan Moritz und den Epidemiologen Rafael Mikolajczyk hatten ein Popkonzert organisiert, das eigentlich aus drei kurzen Konzerten in unterschiedlichen Varianten bestand: eine „normal“ ausverkaufte Halle mit 8700 Zuschauer*innen, mit 4000 Zuschauer*innen mit kleinem Ein-Sitz-Abstand im Schachbrettmuster gesetzt, und eine paarweise besetzte Halle mit Abstand zum nächsten Paar von mindestens 1,50 Metern. Die Zuschauer*innen bekamen allesamt Sender mit einer Technologie, die es ermöglichte, Aufenthaltsorte und Abstände zu anderen fast zentimetergenau zu bestimmen und zu verfolgen. In Konzertpausen konnte man Catering-Stände nutzen, für alle galt Maskenpflicht. Dazu kam eine Modellierung der Luftströme unter verschiedenen Lüftungskonzepten.
Die Studie ergab, dass Konzerte, sportliche und ähnliche Großveranstaltungen, die vollbesetzt und ohne Hygienekonzept stattfänden, zwar die Verbreitung des Virus deutlich beschleunigen könnten. Doch allein eine Halbierung der Zuschauermenge, kombiniert mit Maskenpflicht, festen Sitzplätzen und einem Einlasskonzept, dass die Schlangen kurz hält, könnte nach den Berechnungen sogar bei Inzidenzwerten um die 50 dazu führen, dass der Beitrag einer solcher Veranstaltungen zur Ausbreitung des Virus in einer Stadt wie Leipzig sehr gering wäre. Auch bei höheren Inzidenzwerten seien noch Events mit niedriger Gefahr möglich, allerdings bei weiter reduzierter Besucherzahl wie im Szenario mit paarweiser Besetzung der Reihen und Mindestabstand 1,50 Meter.
Die Modellierung der Luftströme allerdings belegte, dass eine leistungsfähige, die physikalischen Gegebenheiten des Ortes berücksichtigende Zu- und Ableitung von Luft mitentscheidend sein dürfte. Moritz fordert denn auch ein Investitionsprogramm, das Veranstalter*innen eine Umrüstung ermöglicht, und eine massive ingenieurswissenschaftliche Anstrengung, um ein infektiologisches Bewertungssystem für Lüftungsanlagen in großen und kleineren Veranstaltungsräumen zu entwickeln.
Die Ergebnisse vor einem peer-review-Prozess und vor Publikation in einem Fachmagazin der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist ungewöhnlich. Man habe sich dazu entschlossen, weil man auf die Dauer des Begutachtungsprozesses keinen Einfluss habe, sagte der Dekan der Medizin-Fakultät, Michael Gekle. Es gehe hier um Erkenntnisse, die relevant für die „öffentliche Daseinsfürsorge“ seien, und es sei notwendig, die Daten und Schlussfolgerungen „auch schon im derzeitigen Reifegrad“ den Verantwortlichen zu übergeben. (Quelle)
#artistathome: Sylvia Kirchherr mit neuer CD „Ja Dranbleiben“
Die Singer-/Songwriterin Sylvia Kirchherr hat für ihre CD „Ja Dranbleiben“ eine Crowdfunding-Kampagne erfolgreich auf die Beine gestellt und ist jetzt angesichts der Coronakrise froh, nicht auf den Produktionskosten sitzen zu bleiben, ohne große Chancen, sie live hereinzuspielen. Weil sie zudem so viele berührende Nachrichten aus der ganzen Welt bekommen hat und so viele liebe Gesten sie erreicht haben, möchte sie mit ihrem langjährigen musikalischen Begleiter Sebastian Kienel und diesem Livevideo einfach mal Danke sagen:
Die neue wie auch alle älteren CDs sowie Strickpakete ihrer handgefärbten und -versponnenen Bio-Wolle können bei ihr per Mail bestellt werden, und sie nimmt Buchungen für Wohnzimmer-/Scheunen-/Werkstattkonzerte gern entgegen.
Kleiner Offenbacher Kultursalon wird bis Oktoaber 2020 verlängert
Der „Kleine Offenbacher Kultursalon“, den das Capitol Theater im Juni eröffnet hat, kann trotz der zusätzlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus vorerst weiterlaufen. Nach aktuellem Stand dürfen nun maximal 31 – statt zuvor 44 – Gäste die Veranstaltungen besuchen. Bisher stehen 33 Termine auf dem Programm, von Rock-Pop bis Klassik, Lesungen, Comedy oder Kindertheater – und regelmäßig kommen neue Formate hinzu. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Stadtwerke Offenbach wird das Angebot nun bis mindestens Oktober 2020 verlängert – wenn das Infektionsgeschehen in der Stadt es zulässt. Für die noch freien Termine können sich Kulturschaffende über ein Online-Formular bewerben. Es ist aber ratsam, sich vorher die Bedingungen durchzulesen. (Foto: Bernd Georg)
Virtuelles Festival-Feeling: 25.000 Online-Besucher*innen beim Morgenland Festival
Kann ein Festival im virtuellen Raum überhaupt funktionieren? Die Online Edition BALKANS BEYOND BRASS des Morgenland Festival Osnabrück 2020 hat sich mit weltweit über 25.000 Aufrufen als großer Erfolg erwiesen. Sechs Konzerte wurden zwischen dem 18. und 27. Juni als Online-Premieren auf dem Morgenland-YouTube-Kanal ausgestrahlt, wo die Konzerte auch weiterhin zu sehen sind. Aufgezeichnet in Belgrad, Thrakien, Sarajevo, Budapest und Thessaloniki, präsentierten die Musiker*innen aus ihren Heimatländern ein Konzertprogramm mit Hintergrundinformationen. Innerhalb weniger Wochen hatte das Festival das Format nach dem Lockdown entwickelt und die Förderer zogen mit. Das Festival wird im Laufe des Jahres durch weitere Live-Konzerte ergänzt.
Projekt „Nachbarschaftsmusik“ der Kammerphilharmonie in Frankfurt
Künstler*innen für „Die Virtuosität des Unperfekten XI“ gesucht
Nach dem tollen Erfolg der letzten Jahre veranstaltet die Integrative Kulturwerkstatt Alte Schule in Lüdenscheid vom 25.-27. September 2020 das elfte Mal ein Herbstfest. Zur Abendgestaltung am Samstag ist ein Nummernprogramm unter dem Motto „Die Virtuosität des Unperfekten XI“ geplant. Für diesen „Unperfekten Abend“ werden jetzt Künstler*innen gesucht (gerne auch Duos, Trios, ….), die als Clowns, Jongleur*innen, Zauber*innen, Musiker*innen, Komiker*innen, etc. mit einem Aufritt von ca. 10 Minuten Dauer diesen Abend bereichern. Erwünscht sind Programmpunkte mit wenig Bühnenaufbau, die noch in Arbeit sind, vielleicht zum ersten Mal vor (Test-) Publikum gezeigt werden, an denen noch gefeilt werden darf. Zum dritten Mal wird dann auch ein Jury- und Publikumspreis vergeben. Das Publikum zahlt keinen Eintritt, wird aber animiert „Austritt“ zu bezahlen, der unter den Künstler*innen aufgeteilt wird. Zudem erhält jede*r Künstler*in eine Gage in Höhe von 200.-€, Fahrtgeld sowie eine Übernachtungsmöglichkeit. Der Abend wird moderiert und „außer Konkurrenz“ zeigt das Konzept integrativer Theaterarbeit (KiT) wahrscheinlich einige Szenen aus seinem Handicap-Programm. Licht und Ton ist in der Alten Schule vorhanden, Verpflegung wird gestellt. Übernachtung ist auf Anfrage in der Alten Schule möglich. Am Sonntag gibt es ein reichhaltiges „Künstlerfrühstück“ mit der Möglichkeit, fachliche Rückmeldungen, Anregungen und Impulse für die Darbietungen zu erhalten, einen fachlichen Austausch unter Kolleg*innen sozusagen. Bewerbungen werden bis zum 13. Juli 2020 an per Mail oder Post an Integrative Kulturwerkstatt Alte Schule, Altenaer Str. 207, 58513 Lüdenscheid erbeten.
Lockerungen für Veranstaltungen in Berlin und Baden-Württemberg
Ständig gibt es neue Verordnungen, so dass auch einschlägige Listen zu den Regeln in verschiedenen Bundesländern nicht immer aktuell sind. Am sichersten ist daher immer die Information über die offiziellen Webseiten der einzelnen Bundesländer bzw. deren großer Kulturverbände. Aktuell gibt es mancherorts. wieder Erleichterungen für Veranstalter zu verzeichnen: Der Berliner Senat hat auf seiner Sitzung vom 28.05.2020 beschlossen, dass seit dem 02. Juni 2020 Veranstaltungen für Publikum bis zu 150 Personen durchgeführt werden dürfen. Open Air können es 200 Personen sein. Ab dem 30. Juni 2020 wird das für Veranstaltungen in Räumen bis zu 300 Personen möglich sein. Open Air können ab 16. Juni bis zu 500 Personen und ab 30. Juni bis zu 1000 Personen teilnehmen. Es gelten die einschlägigen Hygieneregeln. Insbesondere der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Gästen muss gewährleistet werden. Öffentliche Veranstaltungen in überwiegend öffentlich geförderten Theatern, Konzert- und Opernhäusern dürfen allerdings nicht stattfinden. Die Perspektive für diese Häuser ist die neue Spielzeit. In Baden-Württemberg sind seit dem 1. Juni Veranstaltungen mit weniger als 100 Besuchern wieder erlaubt – wenn die inzwischen üblichen Abstands- und Hygienevorschriften in den Räumen eingehalten werden können.
Initiative Musik fördert Kurztouren im Ausland
Noch gibt es die Reisebeschränkungen durch den Corona-Virus und an Konzerttouren ins Ausland ist nicht zu denken. Für die Zeit danach solltet ihr euch allerdings die Kurztourförderung im Hinterstübchen merken: diese unterstützt Musiker*innen und Bands mit einem Wohnsitz in Deutschland bei besonderen Auftritten im Ausland. Ziel ist es Künstler*innen damit den Markteintritt auf einem fremden Musikmarkt zu erleichtern oder dabei zu helfen sich dort weiter zu etablieren. Für maximal fünf Auftritte, Supportshows, Auftritte bei Musikfestivals, Showcases oder in TV- und Hörfunksendungen kann ein finanzieller Zuschuss zu den Reise- und Marketingkosten gewährt werden. Der Fokus der Förderung liegt dabei auf absatzstarken Zielmärkten wie die USA, Japan, Australien, Großbritannien, Skandinavien, Frankreich, Korea, China, Kanada oder Brasilien. Der Antrag auf Kurztourförderung muss spätestens 5 Wochen vor dem ersten Auftritt bei uns eingegangen sein – sowohl online als auch postalisch (Initiative Musik, Friedrichstr. 122, 10117 Berlin).
Hamburger Bands für „Euer Sound – Eure Bühne“ gesucht
Das Kulturfestival altonale findet in diesem Jahr vom 5. bis 21. Juni statt. Ein Programmpunkt widmet sich Hamburger Bands: Am 13. Juni von 14 bis 20 Uhr haben Bands aus Hamburg mit eigenen Songs Gelegenheit, auf der Bühne am Festivalszentrum zu spielen. Die Auswahl der Bands trifft eine Jury. Bewerbungsschluss, 01.03.2020
Reeperbahnfestival: jetzt bewerben!
Ab sofort werden Bewerbungen für 2020 entgegengenommen. Aufgrund der hohen Anzahl an Bandbewerbungen bitten die Veranstalter*innen um Verständnis, dass sie einzelne Anfragen nicht beantworten können. Wenn sie einen Slot für das Reeperbahn Festival 2020 anbieten können, melden sie sich mit Rückfragen zurück. Bewerbungsschluss: 17.07.2020

