Konzert zum 100. Geburtstag von Felicitas Kukuck

Am Sonntag, den 26. Oktober 2014 veranstaltet die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) in Kooperation mit dem Archiv Frau und Musik ein Konzert zum 100. Geburtstag der Komponistin Felicitas Kukuck, zu dem sie herzlich einladen. Studierende und Lehrende der HfMDK und der Musikhochschule Karlsruhe haben aus diesem Anlass ein umfangreiches Programm zusammengestellt.
Am 2. November 2014 wäre die Komponistin Felicitas Kukuck 100 Jahre alt geworden. Zahlreiche Konzerte mit ihren Werken finden in diesem Herbst in ganz Deutschland statt. Auch das Archiv Frau und Musik in Frankfurt am Main möchte diesen Anlass gebührend würdigen und freut sich über die Kooperation mit der HfMDK. Denn das weltweit einzige Komponistinnen-Archiv seiner Art beherbergt den kompletten Nachlass der Komponistin: darunter eine Fülle von Noten, Briefen, Manuskripten und Tonaufnahmen. Das außerordentlich umfangreiche kompositorische Schaffen von Felicitas Kukuck machte eine Auswahl für das Konzert nicht leicht. Melinda Paulsen, Professorin für Gesang an der HfMDK, recherchierte mögliche Werke für die Aufführung ihrer Studierenden im Archiv Frau und Musik. Auf diesem Wege entstand auch die Idee einer gemeinsamen Veranstaltung, an der der Flötist Johannes Hustedt und die Pianistin Izumi Kawakatsu (Lehrende der Musikhochschule Karlsruhe) von Seiten des Archivs ebenfalls beteiligt sind. Beide MusikerInnen bringen beim Konzert Kukucks Sonate für Flöte und Klavier von 1997 zur Uraufführung, die sie ihrem Sohn gewidmet hat. Hustedt sagt hierzu: „Das Werk hat uns sehr berührt, es strahlt so viel Liebevolles, Inniges und Persönliches aus, so wie nur eine Mutter für ihren Sohn komponieren kann.“ Auch Bernd Ickert, Professor für Klavier an der HfMDK, konnte für das Konzert gewonnen werden und spielt die Uraufführung von “Die Fisch’ im Wasser wohnen” – Zwölf Variationen über ein Volkslied aus dem 17. Jahrhundert, welches Felicitas Kukuck bereits 1937 komponiert hat und noch unter ihrem Mädchennamen Kestner veröffentlichte.

Das Konzert findet am 26. Oktober 2014 um 11.30 Uhr im Opernstudio der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main statt (Eschersheimer Landstr. 29-39, 60322 Frankfurt). Der Eintritt ist frei. Das Archiv Frau und Musik freut sich über Spenden.

20.10.2014

„filmtonart – Tag der Filmmusik“ 27. Juni 2014 beim BR in München

Was ist das Geheimnis eines erfolgreichen Soundtracks? Wie schafft man den Spagat zwischen Shakespeare und Disney? Und wie wirkt sich das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) auf die Musikwirtschaft aus? Zu spannenden Diskussionen und anregenden Gesprächen mit viel Live-Musik treffen sich bei filmtonart 2014 bereits zum sechsten Mal prominente TeilnehmerInnen und Gäste. In den Studios des BR werden über den Tag verteilt (10-17 Uhr) insgesamt sieben Panels veranstaltet mit Podiumsdiskussionen, Expertengesprächen und Musikdarbietungen. Filmschaffende, Filminteressierte, CineastInnen und FreundInnen der Filmmusik sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten bis zum 24. Juni 2014 unter www.br.de/filmtonart.

15.06.2014

filmtonart 2014 – Kompositionswettbewerb

In diesem Jahr findet zum sechsten Mal im Rahmen von filmtonart der populäre Kompositionswettbewerb statt. Diesmal soll eine Szene aus dem Animationsfilm „Tea Time“ vertont werden. Der Film wurde von StudentInnen der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm gedreht und lief soeben bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes. Der Kurzfilm stellt in siebeneinhalb Minuten die Odyssee eines betagten Mannes vor: „Auf Wunsch einer jungen Frau begibt sich der Bibliothekar Paul auf die Suche nach einem Buch. Dabei beginnen die Grenzen von Wirklichkeit und Illusion zu verschwimmen und nichts ist mehr so, wie es scheint“, beschreiben die MacherInnen ihren Film. Einsendeschluss für Kompositionen ist Mittwoch, der 18. Juni 2014. Die besten Arrangements werden am 27. Juni 2014 bei filmtonart – Tag der Filmmusik von Adrian Prechtel, Kulturredakteur bei der Münchner Abendzeitung, präsentiert. Als Preis winkt ein musikalisch-kreativer Tag mit Komponist und Jurymitglied Christoph Zirngibl, der schon für zahlreiche Kino-, TV-Filme und Werbespots die Musik geschrieben hat.

Alle, die bei filmtonart – Tag der Filmmusik am Freitag, 27. Juni 2014 im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks dabei sein möchten, können sich bis zum 23. Juni 2014 unter http://www.br.de/filmtonart anmelden. Die Teilnahme an filmtonart ist kostenfrei.

03.06.2014

Symposium „Quergänge“ Berlin 20.-22.03.2014

Vom 20.-22. März findet in Berlin das Symposium „Quergänge“ statt. Anlass dieses Symposiums ist das 10-jährige Bestehen des UNESCO-Modell-Projekts „QuerKlang – Experimentelles Komponieren in der Schule“. Im Zentrum der dreitägigen Veranstaltung stehen die kritische Reflexion und praktische Erfahrung von Grenzen zwischen…
– Kunstproduktion und Vermittlung
– experimenteller Didaktik und traditionellem Unterricht an Schulen
– Musik, Darstellender und Bildender Kunst, Tanz, Performance, Literatur und Medien in der Schule
– Künstler_innen und Lehrer_innen
Ziel des Symposiums ist es, in Vorträgen, Gesprächen und Laboren diese Grenzen zu übertreten,Verbindungen zu schaffen zwischen wissenschaftlicher Reflexion und Hands-on-Praxiserfahrungen, um innovativem Formen von Bildung und Kunstproduktion in der Schule zur Diskussionn zu stellen.
QuerKlang, sowie dessen Weiterentwicklungen QuerKlang-Nachhall und QuerKlang-Transfer realisieren in dieser komplexen Problemstruktur seit über 10 Jahren Kompositionsprojekte mit Berliner Schülerinnen und Schülern. Erfahrungen aus QuerKlang werden vorgestellt und mit anderen künstlerischen Schulprojekten ergänzt. Im Zentrum des Symposiums steht die Frage der Übertragbarkeit des experimentellen QuerKlang-Konzepts auf andere Kunstbereiche. So wird das Themenfeld „Experimentelles Lehren und Lernen“ aus Perspektiven verschiedenster Künste und ihrer Vermittlung (Tanz, Performance, Bildende Kunst, Theater, Literatur und Film) zu erfahren und interdisziplinär zu reflektieren sein.
Veranstaltungsort: Universität der Künste Berlin, Joseph-Joachim-Konzertsaal, Bundesallee 1-12, 10715 Berlin

09.03.2014

Pfalzpreis für Musik ausgeschrieben

Der Bezirksverband Pfalz hat in diesem Jahr erneut den noch jungen Pfalzpreis für Musik ausgeschrieben und dabei erstmals die Sparte Popularmusik in den Fokus gerückt. Teilnehmen kann, wer ein in den vergangenen zwei Jahren selbstkomponiertes Werk einreicht. Gefragt sind insbesondere die Musikrichtungen Blues, Jazz, Soul, Rhythm and Blues, Chanson, Schlager, Rock, Pop oder Hip-Hop. Den Kompositionspreis vergibt der Regionalverband als Hauptpreis, der mit 10.000.- € dotiert ist, und als Nachwuchspreis für Wettbewerbsteilnehmer bis 30 Jahre (2.500.-€). Für beide Preise kann man sich bis 31. März selbst bewerben oder vorgeschlagen werden; zur Pfalz soll ein sachlicher oder persönlicher Bezug bestehen. Die Wettbewerbsbeiträge sollen in schriftlicher Form und/oder auf Tonträgern eingereicht werden.

09.03.2014

Jazz Comp Graz 2014 – Triennaler Wettbewerb für zeitgeössische Jazzkomposition in Graz

Mit dem Wettbewerb für zeitgenössische Jazzkomposition „Jazz-Comp-Graz“ veranstaltet „Pro Jazz Graz“ und das Insitut für Jazz der KUG ein weiteres Highlight im pulsierenden Jazzleben der Stadt Graz. Die europäische Spitze junger Jazz-KomponistInnen wird eingeladen, an diesem Wettbewerb teilzunehmen und ihre Werke einer international renommierten Jury vorzustellen.
Teilnahmebedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind MusikerInnen, die ihren ständigen Wohnsitz in einem Land der Europäischen Union haben oder derzeit an einer europäischen Kunstuniversität/Musikhochschule inskribiert sind.
Die KomponistInnen dürfen das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Es sind Originalkompositionen für Jazzorchester mit einer maximalen Länge von 9 Minuten einzureichen.
Die Besetzung ist mit 5 reeds, 5 tp, 3 tb, 1 b-tb & 4 rhythm festgesetzt.

Einsendeschluss für Partitur inkl. Stimmenausdruck ist der 15. März 2014

Jury:
Ed Partyka (USA/ A) Vorsitzender der Jury
Michael Abenne (USA)
John Hollenbeck (USA)
Bob Minitzer (USA)

Preise:
1.Preis: 5.000 €
2.Preis: 3.000 €
3.Preis: 2.000 €
Spezialpreis für Komponistinnen: 2.000 €
Publikumspreis: 1.000 €

27.01.2014

SOFIA – Support of Female Improvising Artists: Sieben junge Musikerinnen aus drei Ländern auf dem Weg ins professionelle Music Business!

SOFIA ist ein Projekt, bei dem 6 junge Frauen gesucht werden und als Band im Bereich Jazz weiter gebildet werden sollen. Hinzu kommt aber noch, dass sie gleichzeitig im Bereich des Marketings, Label-Arbeit also im Musikbusiness gefördert werden. Das Ergebnis ist: Junge Musikerinnen, die sich selbst vermarkten und verwalten können. Das SOFIA Projekt gilt als Pionierprojekt.
Die SOFIA Jury hatte die schwere Aufgabe 6 junge Frauen für die SOFIA-Band auszuwählen. Zum Schluss gewannen, aus den vorgegebenen 6 Frauen, dann doch 7 Frauen. Aus der Schweiz wurden die Sängerin Karin Ospelt (Basel) und Posaunistin Olga Trofimova (Genf/New York) gewählt, aus Deutschland kommen die Schlagzeugerin Imogen Gleichauf (Frankfurt), die Kontrabassistin Katharina Gross (Mannheim) und E-Bassistin sowie Sängerin Stevie-Jo Dooley (Berlin). Klavier wird von der Französin Sophie Baudon (Paris) besetzt und ihre Landsfrau Carla Gaudré (Toulouse) ist die Saxophonistin der Formation. Die Musikerinnen bringen musikalische Raffinesse, Charakter und Esprit mit, so dass etwas Besonderes zu erwarten ist.
Nun folgt eine neue Phase, im März geht es an 13 Workshop Tagen an die Arbeit: sie lernen nicht nur auf der musikalischen Ebene (Improvisation, Komposition und Ensemble-Spiel, Interviewtraining und Bühnenpräsenz) sich zu verbessern, sondern sich auch in Bereichen wie Marketing, Label-Arbeit, Copy-Right, Booking und PR auszukennen. Das alles passiert in Zürich, Köln und Paris unter professioneller Anleitung. Neben den Seminaren werden sie natürlich auch live zu sehen sein.

19.01.2014

Song für Jugendkirchentag 2014 gesucht

Das Schlossgrabenfest findet vom 29.5.-1.6.2014 wieder mitten in Darmstadts City statt. Diesmal startet Hessens größtes Musikfestival am Vatertag! 3 Wochen nach dem 16. SGF ist der Jugendkirchentag in Darmstadt zu Gast (vom 19.-22.6.) ebenfalls mitten in Darmstadt. Das Schlossgraben-Team unterstützt diesen Kirchentag sehr gerne: gesucht wird noch der passende Song für den 7. Jugendkirchentag. Bands können sich bewerben und gewinnen einen Gig auf dem Schlossgrabenfest.

13.12.2013

Cage100-Weltpremiere der „Party Pieces“ in New York

Das Forum Zeitgenössischer Musik Leipzig [FZML] präsentiert in Kooperation mit dem Miller Theatre New York ein rahmensprengendes Konzert mit 125 Uraufführungen: »Party Pieces« ist die weltweit größte Gemeinschaftskomposition, die zu Ehren von John Cage im Rahmen des einjährigen CAGE100 Festivals entstand. 125 KünstlerInnen schrieben gemeinsam ein Musikstück. Das Ergebnis ist eine einzigartige Mischung aus verschiedenen Stilen, Einflüssen, Methoden und Perspektiven – ein Ganzes, das ohne Zweifel größer ist als die Summe seiner Teile. Am Donnerstag, den 17. Oktober 2013 wird dieses Riesenwerk um 20.00 Uhr im Miller Theatre New York mit
Richard Carrick und dem Ensemble Either/Or aufgeführt. Wer das Konzert nicht live erleben kann, hat am 18. Oktober um 20.00 Uhr [MEZ] die Möglichkeit das Konzert unter www.cage100.com zu sehen und zu hören.

06.10.2013

Zukunft des Archivs „Frau und Musik“ bedroht

Das Archiv Frau und Musik ist eine wichtige internationale Forschungsstätte und eine weltweit einmalige Einrichtung. Seit über 30 Jahren widmet sich das Archiv der Förderung von Komponistinnen, ihrer Arbeit und ihrer Werke. Das Archiv ist Bestandteil der kulturellen Landschaft von Frankfurt und leistet mit der Sammlung, Sicherung und Veröffentlichung der kreativen Leistungen von Komponistinnen einen wichtigen kulturpolitischen Beitrag. Es findet eine Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Einrichtungen statt, die sich in allen Bereichen der Musik engagieren und mit Fragen der Genderforschung und des Gender Mainstreaming auseinandersetzen. Die herausgegebene Zeitschrift VivaVoce ist die einzige deutsche Fachzeitschrift zum Thema Komponistinnen und Interpretinnen. In den letzten Jahren wurde das Archiv „Frau und Musik“ vom Land Hessen und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt finanziert. Ab 2014 hat die Stadt Frankfurt die Streichung aller bisherigen Mittel für das Archiv angekündigt und bleibt auch nach Gesprächen bei ihrer Entscheidung. Als Begründung werden Sparzwänge angeführt. Die Weiterführung und Sicherung der jahrelangen erfolgreichen Arbeit des Archivs ist nun durch die Kürzungen akut bedroht. Damit die Zukunft dieser Einrichtung gesichert werden kann, versucht das Archiv mit allen Kräften, politische, finanzielle und öffentlich wirksame Unterstützung zu erhalten. Hierzu sagt Mary Ellen Kitchens vom Vorstand des Arbeitskreises Frau und Musik e.V.: „Wenn das Archiv nicht mehr weiter arbeiten kann, verschwinden die kreativen Leistungen von Komponistinnen und Interpretinnen wieder in der Unsichtbarkeit – und unser aller jahrelange, erfolgreiche Arbeit wäre mit einem Schlag vernichtet. Das ist unvorstellbar!
Ihr könnt das Archiv „Frau und Musik“ unterstützen, indem Ihr eine Online-Petition unterschreibt: https://www.openpetition.de/petition/online/keine-einstellung-der-foerderung-fuer-das-archiv-frau-und-musik-durch-die-stadt-frankfurt-am-main

30.09.2013

FZML startet Crowdfunding Aktion für Reise zur Uraufführung des Party Pieces Projects in NY

Unter dem Motto „Leipzig Kultur meets Big Apple Hype“ hat das Forum Zeitgenössischer Musik Leipzig e.V. [FZML] jetzt eine Crowdfunding Aktion gestartet. Im Vorfeld war das „Party Pieces Project“ realisiert worden: mit Beteiligung von 125 international renommierten Komponistinnen und Komponisten für zeitgenössische Musik wurde die weltweit größte Ringkomposition „Party Pieces“ geschaffen. Seine Uraufführung erlebt das abendfüllende Werk am 17. Oktober 2013 im New Yorker Miller Theatre mit dem Spitzenensemble Either/ Or und unter der Leitung von Richard Carrick. Das FZML möchte jetzt einen der Macher zur Uraufführung im Big Apple schicken, der auf den Dirigenten, die Musiker und das Publikum treffen und die Stadt Leipzig vertreten wird. Dafür sammelt das FZML Geld und vergibt, wie beim Crowdfunding üblich, jede Menge großartiger Goodies. Hier geht’s zur Aktion: http://www.visionbakery.com/FZML.

22.09.2013

European Talent Competition sucht die beste Vertonung eines Kurzfilms

SoundTrack_Cologne veranstaltet in 2013 erneut die European Talent Competition – den Wettbewerb um die beste Vertonung eines Kurzfilms für junge NachwuchskomponistInnen und SounddesignerInnen in den Kategorien „WDR Filmscore Award“ und „Sounddesign“. Die eingereichten Soundtracks sollen die Erzählung des Kurzfilms und seiner Bilder bestmöglich unterstützen. Hierfür können Pop-, Jazz-, Elektropopelemente ebenso eingesetzt werden wie orchestrale Scores. Wir empfehlen den BewerberInnen hierfür als Team aus Komponist/in und Sounddesigner/in zusammen zu arbeiten; dies ist jedoch keine Bedingung. Teilnahmeberechtigt sind alle Studierenden der Fachbereiche Musik und Ton europäischer Hochschulen sowie junge Kreative bis zu einem Alter von 30 Jahren. Einsendeschluss: 13. Oktober 2013.

29.08.2013