Internationale Tourförderung (Antragsstart: 01.10.2022)

Die Internationale Tourförderung unterstützt Musiker*innen und Bands mit einem Wohnsitz in Deutschland bei besonderen Auftritten im Ausland. Ziel ist es, Künstler*innen damit den Markteintritt auf einem internationalen Musikmarkt zu erleichtern oder dabei zu helfen sich dort weiter zu etablieren. Über die eingereichten Projektanträge entscheidet eine fünfköpfige Jury mit Expert*innen aus der Musikwirtschaft. Für maximal 15 Auftritte, Supportshows, Auftritte bei Musikfestivals, Showcases oder in TV- und Hörfunksendungen kann ein finanzieller Zuschuss zu den Reise- und Marketingkosten gewährt werden. Der Fokus der Förderung liegt dabei auf absatzstarken Zielmärkten wie den USA, Japan, Südkorea, Australien sowie Europa – hier insbesondere Großbritannien, Frankreich, die Benelux-Staaten und die nordischen Länder. Weitere Länder kommen unter Umständen als Zielmärkte in Betracht, sofern dort Tonträgerveröffentlichungen oder sonstige nachhaltige marktbereitende Aktivitäten nachgewiesen werden können. Der Antrag auf Internationale Tourförderung muss spätestens 5 Wochen vor dem ersten Auftritt eingegangen sein.

28.09.2022

Förderung von europäischen Kooperationsprojekten u.a. mit Ukraine

Ukraine, Dänemark, Tunesien, Spanien, Slowenien – das sind fünf aus 39 Ländern, mit denen Kulturschaffende für ein Europäisches Kooperationsprojekt zusammenarbeiten können. Kreatives Europa KULTUR fördert Projekte aus allen Kultursparten. Voraussetzung ist, dass ein Projekt mit europäischen Partnerorganisationen umgesetzt wird. Aus diesem Grunde präsentiert der Veranstalter, Kreatives Europa KULTUR in den kommenden Wochen fünf antragsberechtige Länder in Zoom-Infosessions und lädt dazu die Kolleg*innen aus den jeweiligen Ländern für Eure Fragen ein. Beim Auftakt am 22.09.2022 mit Yaroslav Diakiv vom CED Ukraine geht es nicht nur um den regulären Förderbereich Kooperationsprojekte, sondern auch um die Sonderausschreibung für Kooperationsprojekte mit ukrainischen Partnerorganisationen. Dabei sollen Projekte gefördert werden, die ukrainische Künstler*innen unterstützen oder geflüchteten Ukrainer*innen den Zugang zu Kultur im Aufnahmeland ermöglichen. Außerdem stehen Projekte im Fokus, die sich dem Schutz des Kulturerbes in der Ukraine widmen oder den ukrainischen Kultursektor auf die Nachkriegszeit vorbereiten. Die Ko-Finanzierungsrate liegt bei 90%. Alle Termine finden online via Zoom auf Deutsch und Englisch statt ohne Übersetzung.

19.09.2022

Infotour Initiative Musik kommt nach Dresden & Erfurt

Gemeinsam mit den regionalen Partnern Kreatives Sachsen und LAG Songkultur Thüringen veranstaltet die Initiative Musik diese Woche weitere Infosessions zur Künstler*innenförderung. Am 07. September 2022 gastiert sie von 17-18:30 Uhr in Dresden im Alten Wettbüro (hybrid) (Anmeldung) und am 08. September 2022 von 17-18:30 Uhr in Erfurt bei Franz Mehlhose (Anmeldung). Die Teilnahme ist kostenlos.

06.09.2022

Ottilie-Roederstein-Stipendien für hessische Künstlerinnen

Mehr als die Hälfte der Studierenden an den hessischen Kunsthochschulen sind Frauen – aber trotzdem sind professionelle Künstlerinnen in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit immer noch zu wenig präsent. Hier setzt das 2021 eingeführte Stipendienprogramm des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst an, das durch seinen Namen an die Porträtmalerin und Zeichnerin Ottilie W. Roederstein (1859-1937) erinnert. Roederstein kämpfte gegen die zahlreichen Vorurteile der damaligen Zeit und setzte sich gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin Dr. Elisabeth Winterhalter, der ersten deutschen Chirurgin, für die Gleichberechtigung der Frau ein. In dem Stipendienprogramm werden jährlich Stipendien an herausragende hessische Künstlerinnen oder Künstlerinnengruppen aller Sparten in drei Kategorien vergeben: Das Hauptstipendium in Höhe von bis zu 70.000 Euro soll die Sichtbarkeit von Künstlerinnen und ihren Arbeiten erhöhen. Das Nachwuchsstipendium, das mit bis zu 40.000 Euro dotiert ist, soll besonders talentierten jungen Künstlerinnen die Möglichkeit eröffnen, während oder unmittelbar nach ihrer Ausbildung bereits ein größeres Projekt umzusetzen. Mit diesen Stipendien werden jeweils Projektvorhaben gefördert. Die Förderung erfolgt mit einem Jahresstipendium sowie Mitteln für die künstlerische Umsetzung des Projekts, also zum Beispiel die Durchführung einer Ausstellung, eines Konzertes, einer Aufführung, die Realisation eines Kunstwerks, Druckkosten oder vergleichbare Kosten. Die durchgeführten Projekte müssen dokumentiert und in Hessen realisiert werden. Zusätzlich vergibt das Land Hessen bis zu fünf Arbeitsstipendien im Gesamtwert von 20.000 Euro an hessische Künstlerinnen, die sich in einer besonderen familiären Belastungssituation befinden wie etwa der Erziehung eines Kindes unter 12 Jahren oder Pflegearbeit. Bewerbungsschluss: 15.09.2022

31.08.2022

Brandenburg unterstützt vom Ukraine-Krieg betroffene Künstler*innen

Das Kulturministerium unterstützt vom Ukraine-Krieg betroffene Künstler*innen mit einem Sonderhilfsfonds in Höhe von rund 120.000 Euro. Damit werden acht Projekte von Kultureinrichtungen gefördert. Mit dem Ukraine-Hilfsfonds Kultur soll die aktuelle Notlage vom Ukraine-Krieg betroffener Kulturschaffender durch die Einbindung in das Kulturleben im Land Brandenburg abgefedert werden. Im Vordergrund steht die Förderung der künstlerischen Arbeitsmöglichkeiten und Aktivitäten. Gefördert wird z.B. die Musikakademie Rheinsberg gGmbH für ihr Programm ‘Rheinsberger Residencies for Refugees‘. Mit der Förderung wird drei Ensembles ein fünftägiger Arbeitsaufenthalt an der MKR, inkl. Coaching und Abschluss-Schulkonzert mit jeweils rund 150 Schüler*innen ermöglicht. Der Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg erhält eine Fördersumme für die Integration von Geflüchteten aus der Ukraine in die Musik- und Kunstschulen. Finanziert werden damit u.a. acht Unterstützungsstipendien à 300 Euro für Notenmaterial, Probenfahrten etc. für besonders begabte Jugendliche, die für die Mitwirkung in einem Landesjugend­ensemble oder eine spezielle Talentförderung an den Musikschulen in Betracht kommen.

30.08.2022

Bewerbungsfrist für Hauptstadt­kulturfonds gestartet

Der Hauptstadtkulturfonds (HKF) fördert aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien kulturelle Projekte und Veranstaltungen in nahezu allen künstlerischen Sparten sowie inter- und transdisziplinäre Vorhaben. Die geförderten Projekte sollen in Berlin stattfinden, und darüber hinaus nationale und internationale Relevanz in einem der folgenden Bereiche ausweisen: Bildende Kunst, Darstellende Künste, Film, Literatur, Medienkunst, Musik, Übergreifend, Zeitgeschichte/Geschichte. Bewerben können sich natürliche oder juristische Personen mit Konzepten für nahezu alle künstlerischen Sparten, auch spartenübergreifende, inter- und transdisziplinäre Vorhaben können eingereicht werden. Gesucht wird nach Projekten, „die für die Bundeshauptstadt Berlin bedeutsam sind, nationale und internationale Ausstrahlung haben und besonders innovativ sind“. Der Fonds soll durch die Förderung aktueller kultureller und künstlerischer Projekte dazu beitragen, von Berlin aus den überregionalen und internationalen kulturellen Dialog aufzunehmen und zu festigen. Bis zum 4. Oktober 2022 18 Uhr können Anträge für eine Einzelprojektförderung aus dem Hauptstadtkulturfonds für Projekte im Jahr 2023 gestellt werden.

30.08.2022

Impulsprogramm „Kultur nach Corona“ fördert 49 Musikprojekte

Mit dem Förderprogramm „Perspektive Pop“ unterstützt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg die Live-Musik-Szene im Land. Weitere rund zwei Millionen Euro an Coronahilfen gehen in der zweiten Runde an 49 spannende Projekte von Musikschaffenden und Veranstalter*innen, um den Akteur*innen der Live-Musikszene Mut zu machen, neue künstlerische Impulse zu wagen und Live-Musik sowohl in den ländlich geprägten, als auch in den städtischen Raum zu bringen. Eine der Geförderten ist Diana Ezerex (Foto: mom) aus Karlsruhe, die sich mit ihrem „Identity Project“ kreativ mit Fragen der Identität, Zugehörigkeit und Diaspora von Menschen mit afrikanischer Herkunft auseinandersetzt. Yolanda Diefenbach aus Mannheim wird ihr Debütalbum und Live-Session-Videos produzieren und ihre elektro-akustische Popmusik auf Streaming-Plattformen im Internet veröffentlichen. ALVA und listentojules werden ebenfalls ins Studio gehen, Sandie Wollasch ihr Konzeptalbum „Women’s Choice“ verwirklichen. Um Sichtbarkeit von Mutterschaft und künstlerischem Schaffen geht es beim Studioprojekt von Kerstin Wahl. Die Alte Feuerwache Mannheim plant eine offene Ausschreibung: „From Mannheim to Planet Ears“ soll im Januar 2023 Kunstschaffende und Kollektive aus Baden-Württemberg zu gemeinsamen Arbeit mit Künstler*innen aus dem Ausland anregen. Die Ergebnisse dieses Austauschs werden bei freiem oder geringem Eintritt während des internationalen Plattformtreffens „Planet Ears – rethink international music!“ im September 2023 in Mannheim präsentiert. Die vollständige Liste der Geförderten findet ihr hier.

30.08.2022

Neues Förderprogramm „Zukunft durch Kultur“ in Rheinland-Pfalz

Das Kulturministerium startet das Förderprogramm „Zukunft durch Kultur“. Ziel des Förderprogramm ist es, die ehrenamtlichen Strukturen in kulturpolitisch bedeutsamen Einrichtungen und Initiativen der Freien Szene durch hauptamtliches Personal zu unterstützen, das kulturelle Leben in den Regionen stärker zu vernetzen und weiterzuentwickeln. Im Landeshaushalt sind dazu für das Jahr 2022 300.000 Euro eingestellt. Das Programm startete am 15. August 2022 und ist zunächst bis 31.12.2024 angelegt. Eine Bewerbungsfrist gibt es nicht. Kulturpolitisch bedeutsame und nicht kommerzielle kulturelle Einrichtungen und Initiativen der Freien Szene können einen Antrag auf Förderung zur Beschäftigung von Leitungskräften stellen. Gefördert werden Voll- und Teilzeitbeschäftigungsverhältnisse mit bis zu 30.000 Euro pro Jahr. Die Landeszuwendung ist auf maximal 50 Prozent der anerkannten Personalausgaben begrenzt.

22.08.2022

Kulturaustauschstipendien des Landes Berlin – Musik: Paris

Die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gewährt – vorbehaltlich verfügbarer Mittel –
bis zu zwei Kulturaustauschstipendien im Bereich Musik (Ernste Musik, Klangkunst, Jazz) für
Studienaufenthalte in Paris in Kooperation mit der Cité Internationale des Arts:
1 Stipendium à 6 Monate – April bis Ende September 2022 und/oder 1 Stipendium à 6 Monate – Oktober 2022 bis Ende März 2023. Gefördert werden professionell arbeitende Künstler*innen, die mit erstem Wohnsitz in Berlin leben und an keiner Hochschule immatrikuliert sind. Die Stipendien sind für die künstlerische Entwicklung von professionell arbeitenden Künstler*innen bestimmt. Der Auslandsaufenthalt soll ihnen ermöglichen, Verständnis und Kenntnis der Kultur des Gastlandes zu erwerben, Entwicklungen der Szene vor Ort zu studieren, Kontakte zu knüpfen, Ideen auszutauschen, Anregungen zu gewinnen und vor Ort ein künstlerisches Projekt zu realisieren. Hierfür stellen die ausländischen Partnerinstitute Ateliers/Atelierwohnungen zur regelmäßigen Aufnahme Berliner Künstler*innen bereit. Bewerbungsschluss: 15.09.2022

22.08.2022

Musikfonds STIP-III vergibt Stipendien für experimentelle Musiker*innen

Mit STIP-III legt der Musikfonds erneut ein zeitlich befristetes Stipendienprogramm auf. In Ergänzung zu den gültigen Fördergrundsätzen für neue künstlerische Vorhaben werden mit zusätzlichen Fördermitteln aus NEUSTART KULTUR ausschließlich Stipendien gefördert. Diese Stipendien werden für einen Zeitraum von sechs Monaten, von Dezember 2022 – Mai 2023 mit einem einmaligen Betrag von 7.500 € vergeben (1.250 €/Monat). Die Stipendien sollen professionellen, freischaffenden Künstler*innen der experimentellen Musikszene die Möglichkeit eröffnen, neue Arbeitsvorhaben umzusetzen. Dazu können beispielsweise Kompositionsvorhaben, die Entwicklung von Konzepten und/oder alternativen bzw. digitalen Formaten oder auch die Weiterentwicklung der individuellen Klangsprache zählen. Die Stipendien honorieren herausragende künstlerische Leistungen, die zum Erhalt der musikalischen Vielfalt beitragen. Sie geben Künstler*innen die Möglichkeit, sich trotz aktuell immer noch stark eingeschränkten beruflichen Möglichkeiten künstlerisch weiterzuentwickeln und im Beruf tätig zu bleiben. Hier geht es zur Ausschreibung, lest auch unbedingt die FAQ, bevor ihr einen Antrag stellt – insbesondere die Anforderungen bezüglich der Nachweise des Wohnsitzes und der KSK-Mitgliedschaft sind genau einzuhalten. Antragsschluss: 01.09.2022

22.08.2022

Initiative Musik geht auf Infotour durch Hessen, Sachsen & Thüringen

Die Initiative Musik geht auf Tour! Gemeinsam mit den regionalen Partnern Kreatives Sachsen, LAG Songkultur Thüringen und dem Amt für Kulturmanagement Offenbach veranstaltet sie am 2., 7. und 8. September Infosessions zur Künstler*innenförderung. Kurz vor Start der neuen Antragsphase (21.09.-12.10.2022) wollen sie einen Überblick zu den Fördermöglichkeiten geben und in den Dialog mit den Geförderten und Interessierten aus der Region treten. Im Anschluss an den Talk ist Zeit für offenen Austausch. Kommt vorbei! Die Teilnahme ist kostenlos.

02. September 2022 | 10 Uhr | Offenbach, Capitol Theater | keine Anmeldung erforderlich | Infos

07. September 2022 | 17-18:30 Uhr (hybrid) | Dresden, Altes Wettbüro | Anmeldung

08. September 2022 | 17-18:30 Uhr | Erfurt, Franz Mehlhose | Anmeldung

18.08.2022

Rebekka Ziegler & Luise Volkmann für 3. Runde „NICA artist development“ ausgewählt

Kürzlich wurden die Namen der dritten „NICA“-Runde bekannt gegeben: der Saxofonist Fabian Dudek, die Popsängerin Kira Hummen, die Saxofonistin Luise Volkmann, die Sängerin Rebekka Ziegler und als erste*r „Nicht-Musiker*in“: die Kuratorin und Journalistin Sophie Emilie Beha. Das 2019 vom Land Nordrhein-Westfalen gestartete und vom Stadtgarten Köln verantwortete und durchgeführte Exzellenzförderprogramm „NICA artist development“ will herausragende Musiker*innen aus NRW auf ihrem Weg in eine professionelle Karriere begleiten und dabei unterstützen, sich künstlerisch adäquat zu profilieren. 420.000 Euro lässt sich das Bundesland sein Programm jährlich kosten, die Förderung gilt zunächst für ein Jahr, kann aber bis zu drei Jahre verlängert werden. Das Förderprogramm wird auf die Bedürfnisse der fünf Stipendiat*innen individuell angepasst; sie erwartet Residenzen, Meisterklassen, Konzert- und Probemöglichkeiten, Coachings sowie Workshops zu unternehmerischen Themen wie Marketing, Projektmanagement und Produktion. Bei Konzerten innerhalb der Reihe NICA live – ein Experimentierfeld für neue Bandkonstellationen, Solo-Formate oder eigens kuratiertes Programm – im Stadtgarten Köln oder in den Spielstätten und Festivals von Kooperationspartner*innen sammeln die Teilnehmer*innen zudem Erfahrungen im professionellen Veranstaltungskontext.

09.08.2022