Call For Articles zu Gender Themen für Zeitschrift Act
„Act – Zeitschrift für Musik und Performance“ sucht für ihr 6. Heft noch Beiträge. Heft 6 trägt den Titel „Im Opernhaus: Zur Performanz von Macht / In the Opera House: On Performance of Power“, zum Inhalt: Die Oper und ihre Entwicklung sind unabdingbar mit der Möglichkeit politischen Handelns verbunden und damit Teil von Machtdiskursen. Während sich das Erkenntnisinteresse der Opernforschung oft auf die repräsentative Funktion von Aufführungen – also die Symbolisierung von Machtverhältnissen – beschränkt, soll in dieser Ausgabe das enge Wechselverhältnis von Gesellschaft und Oper betrachtet werden: die Gattung und der Raum Oper als Ort der Verursachung, Ermöglichung und Verstetigung von Macht. Jene Momente im Produktions-, Aufführungs- und Rezeptionsprozess sollen zum Thema gemacht werden, in denen die unterschiedlichsten Machtverhältnisse auf der Opernbühne oder in ihrem direkten Umfeld performiert werden. Mögliche Schwerpunkte können sein: Beziehungen von PatronInnen und AuftragsempfängerInnen wie LibrettistInnen, KomponistInnen, MusikerInnen und SängerInnen / Geschlechterdiskurse / Raum und Machtdiskurse / Hörerschaft als performatives Kollektiv / Intersektionalität / Hierarchien und Durchlässigkeiten.
Die Zeitschrift lädt alle AutorInnen, die sich von dem Thema angesprochen fühlen, herzlich ein, ihre Aufsätze zuzusenden. Redaktionell unterstützte Sprachen sind hauptsächlich Deutsch und Englisch, aber auch Französisch und Italienisch. Die Beiträge sollten den Umfang von 45000 Zeichen inkl. Leerzeichen nicht überschreiten. Einsendeschluss für die Aufsätze ist der 15. Juli 2013. Bitte senden Sie Ihre Texte per mail an: ed.htueryab-inu@tca.
Weitere Infos: http://www.act.uni-bayreuth.de/de/cfa_6/index.html
Call for Papers and Performances für „Feminist Theory and Music 12“ in Clinton, New York
The twelfth meeting of the international, biennial conference Feminist Theory and Music will take place at Hamilton College in Clinton, New York, July 31-August 4. The conference program will include scholarly papers, lecture-recitals, and evening concert performances. The conference theme, „New Voices in the New Millennium“, is in conversation with the 2011 theme, “Looking Backward, Forward, and Sideways” as it welcomes new voices with planned panels addressing gender and the music of diverse communities. Planned panels include those focusing on the role of women in contemporary gospel and feminism and expressions of funk.
We welcome proposals for scholarly papers from any disciplinary or interdisciplinary perspective addressing music in relation to feminism, gender, or sexuality. The organizers especially encourage proposals addressing questions related to African American, Latin American, and Native American music. The committee also invites proposals related to gender, feminism, and ethnographic research; music and the body of the Other; music and prisons; poetry/spoken word, gender, and music; and immigration, transnationalism and musical diasporas. Proposals focusing on current social issues and any area of music and gender are also encouraged. Proposals for panels of three or four papers are also welcome. Please submit an abstract of no more than 250 words for scholarly papers
of 20 minutes’ duration. Proposals for panels should include the overall theme of the panel and individual abstracts of each paper (paper abstracts should be 250 words maximum). Please specify any audio-visual or other equipment requests. E-mail your abstracts to Gayle Murchison, ude.mw@suMyroehTmeF with “FTM2013 Proposal” in the subject line. Proposals are due March 1, 2013.
We also invite proposals for musical performances and lecture-recitals. Proposals for lecture-recitals not to exceed 35 minutes’ duration should take the form of an abstract no longer than 250 words. Please specify any equipment requests and the length of the lecture- recital, and identify works you will perform. E-mail your proposals to Gayle
Murchison, as above.
Infos: http://www.hamilton.edu
Call For Papers: Musik, Gender & Differenz Uni Wien 10.-12.10.2013
Feministische Forschung zu Musik hat die geschlechtsspezifischen Bedingungen für die Produktion, Verbreitung und Bewertung sowie für die Aneignung und den Umgang mit Musik offengelegt und die Partizipation und Repräsentation von Frauen in musikalischen Genres untersucht. Weniger Aufmerksamkeit erlangten hingegen Fragen zur Konstruktion von Exotismus, den Prozessen des „Othering“ und der Produktion und Zirkulation der Repräsentation von Differenz. Die Konferenz „Musik, Gender & Differenz – Intersektionale und postkoloniale Perspektiven auf musikalische Felder“ vom 10-12.10.2013 widmet sich der Relevanz von Geschlecht und Geschlechterkonstruktionen in musikalischen Feldern in lokalen und nationalen Kontexten sowie im globalen Vergleich. Insbesondere feministische, intersektionale und postkoloniale Perspektiven auf Klassik, experimentelle Musik, Jazz und Popularmusik sollen präsentiert und diskutiert werden. Willkommen sind theoretische Ansätze und empirische Befunde, welche die Bedeutungen von Gender, Sexualität und Körper sowie „race“ / Ethnizität und Klasse in musikalischen Feldern ausloten und danach fragen, wie essentialistische Vorstellungen von Geschlecht, „race“ und Ethnizität im Kontext globaler Transformationen herausgefordert oder reproduziert werden. Veranstaltungsort: Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien.
Abstracts in deutscher oder englischer Sprache sollen max. 300 Wörter umfassen und können bis 31. Januar 2013 per E-Mail an Rosa Reitsamer (ta.ca.wdm@remastier) übermittelt werden.
Call For Papers: 5. Niedersächsischer Studientag Musikwissenschaft
Am 24. November 2012, 10.00 – 18.00, findet an der Georg-August-Universität Göttingen der 5. Niedersächsischer Studientag Musikwissenschaft statt. Der Studientag bietet Studierenden, Promovierenden, NachwuchswissenschaftlerInnen, Lehrenden und VertreterInnen aus der Berufspraxis ein Forum für den Austausch von Ideen, für die Präsentation und Diskussion von Dissertationsprojekten und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Während des Studientags sind einerseits Vorträge und Poster-Präsentationen zu laufenden oder gerade abgeschlossenen musikwissenschaftlichen Forschungsprojekten vorgesehen. Diese Projekte können in allen Teilbereichen der Musikwissenschaft und der Musikpädagogik angesiedelt sein. Voraussetzung für die Annahme einer Präsentation ist lediglich, dass die Projekt von einer Hochschullehrerin einer niedersächsischen Hochschule im Fach Musikwissenschaft oder Musikpädagogik betreut werden. Der Studientag soll andererseits auch den Studierenden vor dem Examen ein Forum zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch bieten und einen ersten Einblick in die vielfachen Möglichkeiten musikwissenschaftlicher Berufspraxis schaffen. Hierzu werden einige MusikwissenschaftlerInnen eingeladen, die außerhalb des Hochschulbereichs tätig sind und während des Studientags über ihre berufliche Karriere berichten und für Fragen der Studierenden zur Verfügung stehen. Darüber hinaus laden wir einige ExpertInnen ein, die über die Möglichkeiten von Drittmittelförderung (z.B. zur Promotionsfinanzierung) referieren werden und darüber hinaus für Fragen zur Verfügung stehen.
Interessierte Masterstudierende und Doktoranden, die ihr musikwissenschaftliches Forschungsprojekt vorstellen möchten, können sich bis zum 21.10.2012 für einen Vortrag oder eine Poster-Präsentation bewerben. Der vorgesehene zeitliche Rahmen für die Vorträge ist 20 Min.
Weitere Infos: http://www.unigoettingen.de/de/411391.html

