CfP: „Music, Gender, Climate, and the Natural World: Approaches Across Disciplines“ (20.-22.5.2027)

Der Klimawandel fordert uns auf, das Verhältnis zwischen Mensch und Natur zu hinterfragen und eine Neupositionierung sowie Dezentrierung des Menschen in Betracht zu ziehen. Im Rahmen dieses Diskurses haben Wissenschaftler*innen, Musiker*innen und Künstler*innen begonnen, sich zu fragen, wie künstlerische Prozesse zu diesen Denk- und Handlungsansätzen beitragen können und wie ein Umdenken hinsichtlich der Stellung des Menschen unser Verständnis von Musik und Kunst sowie deren Verhältnis zur Natur beeinflussen kann. Die Konferenz „Music, Gender, Climate, and the Natural World: Approaches Across Disciplines“ vom 20.-22.5.2027 am Zentrum für Genderforschung und Diversität in Graz (AT) ergründet die Zusammenhänge zwischen Musik, ästhetischer Reflexion und künstlerischer Praxis, die sich aus der gemeinsamen Auseinandersetzung mit Ökomusikologie und Gender Studies ergeben. Konkrete Fragen könnten unter anderem folgende sein, sind jedoch nicht darauf beschränkt: Inwiefern stehen Geschlecht, Musik, Klang und Natur miteinander in Beziehung? Einreichfrist: 15.10.2026

20.07.2026

Call for papers: Workshop „Musik und Herrschaft“ 16.-17.3.2027 Oldenburg

Für den Workshop „Musik und Herrschaft: Praktiken, Diskurse und Institutionen (18.–20. Jahrhundert)”, der vom 16.-17.03.2027 an der Universität Oldenburg stattfindet, ist jetzt ein Call for papers ausgeschrieben. Inhaltlich beschäftigt sich der Workshop mit den vielfältigen Verflechtungen von Musik mit Machtstrukturen, Herrschaftsformen und gesellschaftlichen Ordnungen. Es geht um Musik in Kontexten höfischer Repräsentation, kirchlicher Regulierung und kolonialer Aneignungsprozesse sowie massenmedialer Öffentlichkeiten und staatlicher Kulturpolitik, die nicht nur als ästhetische Praxis, sondern als soziales Handlungsfeld aufgefasst wird, in dem Herrschaft erzeugt, vermittelt und stabilisiert, zugleich aber auch reflektiert und infrage gestellt wird. Musikalische Praktiken treten dabei sowohl als Instrumente der Legitimierung von Herrschaft in Erscheinung als auch als Räume ihrer Kritik. Ziel des Workshops ist es, Beiträge aus unterschiedlichen historischen Kontexten, geographischen Räumen und methodischen Zugängen zusammenzuführen, um die vielfältigen Verschränkungen von Musik und Herrschaft systematisch zu untersuchen. Interessierte können Vorschläge für Beiträge aus der Musik-, Geschichts-, Kultur- und Medienwissenschaft, explizit auch unvollendete Forschungsarbeiten („work in progress“) bis 30.09.2026 einreichen. Die Teilnehmer*innen sind im Nachgang des Workshops eingeladen, ihre Beiträge für eine Veröffentlichung in einem Special Issue des Peer-Review Journals Musicologica Austriaca auszuarbeiten. 

13.07.2026

Call for papers: „Caring (for/about) Voices“

Für die zweite Season der Online Lecture Series „Artsong and Gender in Dialogue“ ist jetzt ein Call for papers ausgeschrieben. Die Reihe wurde 2025 ins Leben gerufen, um eine internationale Gemeinschaft von Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus verschiedenen Disziplinen zu fördern, die sich alle der Erforschung des Kunstliedes aus der Gender-Perspektive verschrieben haben. Die zweite Saison geht von Oktober 2026 bis Februar 2027, die Vorlesungen finden immer montags um 18 Uhr CET statt. Die neue Reihe hat das Thema „Caring (for/about) Voices“ (mehr dazu hier), es sind jedoch auch freie Einreichungen an den Schnittstellen von Liedforschung und Gender Studies möglich. Die Konferenzsprache ist Englisch. Einreichungsfrist: 15. August 2026
07.07.2026

Call for papers: „Women in Music: Narrating and Resounding (Auto)Biographies“

Das Forschungszentrum für darstellende Künste (PARC) der Litauischen Akademie für Musik und Theater freut sich, eine Konferenz zum Thema (Auto-)Biografien von Frauen in der Musikwissenschaft und Klangkunst anzukündigen (Vilnius, 14.-16.04.2027). Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Helsinki, dem Forschungsverband Suoni und der IMS-Studiengruppe „Musik- und Kulturwissenschaften“ organisiert und ist Teil einer Reihe von laufenden Symposien, die Forschergruppen aus Nord-, Ost- und Mitteleuropa zusammenbringen, die an verwandten Themen arbeiten. Interessierte können bis 1.10.2026 ihre Vorschläge einreichen.

21.05.2026

Call for Chapters: „Über die Mauer – Populäre Musik in und zwischen West- und Ostdeutschland“

Im Themenschwerpunkt des Jahrbuchs „Lied und Populäre Kultur / Song and Popular Culture“ des Zentrums für populäre Kultur und Musik, Jg. 72 (2027) von Simon Bretschneider & Knut Holtsträter (Hg.) soll die Interaktion zwischen Ost- und Westdeutschland im Bereich der populären Musik in den Fokus genommen werden. Populäre Musik bezieht alle populären Genres und Subgenres wie Schlager, Beat, Pop, Blues, Swing, Jazz, Rock, Country, Metal, Punk sowie Volksmusik und volkstümliche Musik ein. Im Jahrbuch soll gefragt werden, wie hoch oder löchrig „die Mauer“ tatsächlich war, d.h. welche rechtlichen, polizeilichen und behördlichen Mechanismen wirkten, um den Transfer von diesen Waren, Werten und Informationen zu fördern und zu regulieren, und wie sie sich auf das Leben der Künstler*innen und ihre Arbeit auswirkten. Bewerbungsschluss: 1.7.2026

21.05.2026

Call for papers: „Performative Arts: Human and Non-Human Co-Creation…“

Ein interdisziplinärer Call for Papers und Special Issue der Zeitschrift Art Style Magazine nimmt das Thema: „Performative Arts: Human and Non-Human Co-Creation, Cultural Diversity, Artificial Intelligence, and Future Visions“ in den Blick und lädt zur Einreichung von ausführlichen Essays und wissenschaftlichen Artikeln ein. Einreichfrist: 30.11.2026
11.05.2026

Call for papers: Konferenz „Komponistinnen für die Oper“

Opern von Richard Wagner, Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini etc. dominieren die Spielpläne der Opernhäuser. Diese Repertoirepolitik spiegelt jedoch nicht die Tatsache wider, dass die Operngattung für Komponistinnen in der Vergangenheit von Interesse war und dass Frauen für das Repertoire geeignete und interessante Opern komponierten. Um diesen Opern den Weg auf Theaterbühnen zu ermöglichen, findet vom 18.–19. Mai 2027 am Staatstheater Nürnberg die Konferenz „Komponistinnen für die Oper“ im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Forschungsinstituts für Musiktheater (ömt) der Universität Bayreuth statt. Für Beiträge aus Forschung und Praxis ist jetzt ein Call for papers ausgeschrieben. Im Mittelpunkt stehen historische Opernwerke von Komponistinnen, die zwischen 1800 und 1910 geboren wurden. Beiträge zu Werken aus anderen Epochen sind ebenfalls möglich. Die Beiträge der Konferenz sollen im online-Magazin ACT. Zeitschrift für Musik & Performance (Open Access) voraussichtlich im Mai 2028 publiziert werden und zur weiteren Erforschung der Opernwerke von Komponistinnen anregen. Diese Publikation soll außerdem als Quelle für Regisseur*innen, Dramaturg*innen und Opernhäuser dienen, um die Integration weiterer Opernwerke von Komponistinnen in Spielpläne zu fördern. Einreichfrist: 14.06.2026

05.05.2026

CfP: „Women in Music: Narrating and Resounding (Auto)Biographies“

Das Forschungszentrum für darstellende Künste (PARC) der Litauischen Akademie für Musik und Theater freut sich, eine Konferenz zum Thema (Auto-)Biografien von Frauen in der Musikwissenschaft und Klangkunst anzukündigen (Vilnius, 14.-16.04.2027). Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Helsinki, dem Forschungsverband Suoni und der IMS-Studiengruppe „Musik- und Kulturwissenschaften“ organisiert und ist Teil einer Reihe von laufenden Symposien, die Forschergruppen aus Nord-, Ost- und Mitteleuropa zusammenbringen, die an verwandten Themen arbeiten. Interessierte können bis 1.10.2026 ihre Vorschläge einreichen.

20.04.2026

Call for Chapters: „Über die Mauer – Populäre Musik in und zwischen West- und Ostdeutschland“

Im Themenschwerpunkt des Jahrbuchs „Lied und Populäre Kultur / Song and Popular Culture“ des Zentrums für populäre Kultur und Musik, Jg. 72 (2027) von Simon Bretschneider & Knut Holtsträter (Hg.) soll die Interaktion zwischen Ost- und Westdeutschland im Bereich der populären Musik in den Fokus genommen werden. Populäre Musik bezieht alle populären Genres und Subgenres wie Schlager, Beat, Pop, Blues, Swing, Jazz, Rock, Country, Metal, Punk sowie Volksmusik und volkstümliche Musik ein. Der historische Zeitraum erstreckt sich dabei vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Jahrtausendwende: Von den westalliierten Besatzungszonen und der Sowjetisch Besetzten Zone über die verschiedenen Phasen des Kalten Kriegs (Gründung der DDR, die verschiedenen Episoden der Abschottung und den Mauerfall) bis zur Nachwendezeit. Die Grenze zwischen den Systemen erweist sich bei näherer Betrachtung als durchlässig. Im Jahrbuch soll gefragt werden, wie hoch oder löchrig „die Mauer“ tatsächlich war, d.h. welche rechtlichen, polizeilichen und behördlichen Mechanismen wirkten, um den Transfer von diesen Waren, Werten und Informationen zu fördern und zu regulieren, und wie sie sich auf das Leben der Künstler*innen und ihre Arbeit auswirkten. Einsendeschluss: 1. Juli 2026. Abstracts in deutscher oder englischer Sprache sowie Anfragen können an Knut Holtsträter (Mail) gesendet werden. 

11.03.2026

Call for Papers: Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik in der Gesellschaft für Musikforschung

Für die traditionell themenoffene Arbeitstagung vom 22.-23. Mai 2026 an der Uni Koblenz lädt das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik dazu ein, Beiträge über aktuelle Forschung im Bereich der Soziologie oder Sozialgeschichte der Musik einzureichen. Willkommen sind Vorschläge aus allen Gebieten der Forschung zu Soziologie und Sozialgeschichte der Musik: qualitative und quantitative, sozialgeschichtliche und soziologische Ansätze, die aus Themenbereichen globaler, lokaler und glokaler Musikgeschichte, den Gender oder Intersectional Studies, oder der Popularmusikforschung stammen und vieles mehr. Der CfP steht allen Forschenden offen, die Mitgliedschaft in der Fachgruppe oder der Gesellschaft für Musikforschung ist nicht notwendig. Die Arbeitstagung ist insbesondere für Early Career Researchers gedacht. MA-Studierende und Promovierende sind daher speziell aufgefordert, sich zu bewerben. Gleichzeitig sind aber auch etablierte Forscher*innen aufgerufen, ihre aktuellen Projekte vorzustellen. Einreichfrist: 15. März 2026

09.02.2026

Call for Papers: Konferenz „Women and Musical Histories, 1789-1914″

Der Call for Papers für die Konferenz „Women and Musical Histories, 1789-1914″, die vom 2. bis 3. September 2026 an der Royal Academy of Music (London) stattfindet, wurde auf den 13.02.2026 verlängert. Die Royal Academy of Music lädt herzlich zur Einreichung von Beiträgen für diese zweitägige
internationale Konferenz ein, die sich mit der Rolle von Frauen bei der Gestaltung historischer Musiknarrative im Laufe des 19. Jahrhunderts befasst. Besondere Berücksichtigung finden Beiträge, die die Aufführung als Mittel zur Dokumentation, Interpretation und Vermittlung musikalischer/historischer Narrative in den Vordergrund stellen.

02.02.2026

Call for Papers: 78. Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung

„Gedächtnisinstitutionen und Gedächtnismedien der Musik“ heißt das Thema der 78. Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung, die vom 29. September bis 2. Oktober 2026 in Frankfurt am Main stattfinden wird. Diese ist in diesem Jahr eine Kooperation der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und dem Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik. 

Frankfurt, zumeist mit Messe, Buchdruck, Banken und Handel sowie Luft- und Bahnverkehr in Verbindung gebracht, zählt spätestens seit dem 19. Jahrhundert zugleich zu den wichtigsten deutschen Musikzentren, dessen vielfältiges und florierendes Musikleben insbesondere durch bürgerliches Engagement geprägt ist. Angesiedelt sind in Frankfurt zudem zahlreiche musikbezogene Sammlungen und Archive sowie Editionsprojekte. Dies bietet Anlass, die GfM-Jahrestagung 2026 unter das Thema „Gedächtnisinstitutionen und Gedächtnismedien der Musik“ zu stellen – mit Blick über Frankfurt hinaus und aus den verschiedenen Teildisziplinen und methodischen Ausrichtungen der Musikwissenschaft betrachtet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit individuellen Beiträgen, die an das Thema anschließen, aber auch sämtliche andere Bereiche der Musikforschung berühren können, zum Programm der Tagung beizutragen, seien es Vorschläge für Symposien, freie Referate, Workshops, Podiumsgespräche, Posterpräsentationen o.ä. Die Einreichung der Vorschläge ist über ConfTool bis zum 15.02.2026 möglich. Maximal 300 Worte, bitte ohne Literaturliste, mit Kurzbio (maximal 100 Worte).

14.01.2026