Call for papers: „Performative Arts: Human and Non-Human Co-Creation…“
Call for papers: Konferenz „Komponistinnen für die Oper“
Opern von Richard Wagner, Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini etc. dominieren die Spielpläne der Opernhäuser. Diese Repertoirepolitik spiegelt jedoch nicht die Tatsache wider, dass die Operngattung für Komponistinnen in der Vergangenheit von Interesse war und dass Frauen für das Repertoire geeignete und interessante Opern komponierten. Um diesen Opern den Weg auf Theaterbühnen zu ermöglichen, findet vom 18.–19. Mai 2027 am Staatstheater Nürnberg die Konferenz „Komponistinnen für die Oper“ im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Forschungsinstituts für Musiktheater (ömt) der Universität Bayreuth statt. Für Beiträge aus Forschung und Praxis ist jetzt ein Call for papers ausgeschrieben. Im Mittelpunkt stehen historische Opernwerke von Komponistinnen, die zwischen 1800 und 1910 geboren wurden. Beiträge zu Werken aus anderen Epochen sind ebenfalls möglich. Die Beiträge der Konferenz sollen im online-Magazin ACT. Zeitschrift für Musik & Performance (Open Access) voraussichtlich im Mai 2028 publiziert werden und zur weiteren Erforschung der Opernwerke von Komponistinnen anregen. Diese Publikation soll außerdem als Quelle für Regisseur*innen, Dramaturg*innen und Opernhäuser dienen, um die Integration weiterer Opernwerke von Komponistinnen in Spielpläne zu fördern. Einreichfrist: 14.06.2026
CfP: „Women in Music: Narrating and Resounding (Auto)Biographies“
Das Forschungszentrum für darstellende Künste (PARC) der Litauischen Akademie für Musik und Theater freut sich, eine Konferenz zum Thema (Auto-)Biografien von Frauen in der Musikwissenschaft und Klangkunst anzukündigen (Vilnius, 14.-16.04.2027). Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Helsinki, dem Forschungsverband Suoni und der IMS-Studiengruppe „Musik- und Kulturwissenschaften“ organisiert und ist Teil einer Reihe von laufenden Symposien, die Forschergruppen aus Nord-, Ost- und Mitteleuropa zusammenbringen, die an verwandten Themen arbeiten. Interessierte können bis 1.10.2026 ihre Vorschläge einreichen.
Call for Chapters: „Über die Mauer – Populäre Musik in und zwischen West- und Ostdeutschland“
Im Themenschwerpunkt des Jahrbuchs „Lied und Populäre Kultur / Song and Popular Culture“ des Zentrums für populäre Kultur und Musik, Jg. 72 (2027) von Simon Bretschneider & Knut Holtsträter (Hg.) soll die Interaktion zwischen Ost- und Westdeutschland im Bereich der populären Musik in den Fokus genommen werden. Populäre Musik bezieht alle populären Genres und Subgenres wie Schlager, Beat, Pop, Blues, Swing, Jazz, Rock, Country, Metal, Punk sowie Volksmusik und volkstümliche Musik ein. Der historische Zeitraum erstreckt sich dabei vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Jahrtausendwende: Von den westalliierten Besatzungszonen und der Sowjetisch Besetzten Zone über die verschiedenen Phasen des Kalten Kriegs (Gründung der DDR, die verschiedenen Episoden der Abschottung und den Mauerfall) bis zur Nachwendezeit. Die Grenze zwischen den Systemen erweist sich bei näherer Betrachtung als durchlässig. Im Jahrbuch soll gefragt werden, wie hoch oder löchrig „die Mauer“ tatsächlich war, d.h. welche rechtlichen, polizeilichen und behördlichen Mechanismen wirkten, um den Transfer von diesen Waren, Werten und Informationen zu fördern und zu regulieren, und wie sie sich auf das Leben der Künstler*innen und ihre Arbeit auswirkten. Einsendeschluss: 1. Juli 2026. Abstracts in deutscher oder englischer Sprache sowie Anfragen können an Knut Holtsträter (Mail) gesendet werden.
Call for Papers: Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik in der Gesellschaft für Musikforschung
Für die traditionell themenoffene Arbeitstagung vom 22.-23. Mai 2026 an der Uni Koblenz lädt das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik dazu ein, Beiträge über aktuelle Forschung im Bereich der Soziologie oder Sozialgeschichte der Musik einzureichen. Willkommen sind Vorschläge aus allen Gebieten der Forschung zu Soziologie und Sozialgeschichte der Musik: qualitative und quantitative, sozialgeschichtliche und soziologische Ansätze, die aus Themenbereichen globaler, lokaler und glokaler Musikgeschichte, den Gender oder Intersectional Studies, oder der Popularmusikforschung stammen und vieles mehr. Der CfP steht allen Forschenden offen, die Mitgliedschaft in der Fachgruppe oder der Gesellschaft für Musikforschung ist nicht notwendig. Die Arbeitstagung ist insbesondere für Early Career Researchers gedacht. MA-Studierende und Promovierende sind daher speziell aufgefordert, sich zu bewerben. Gleichzeitig sind aber auch etablierte Forscher*innen aufgerufen, ihre aktuellen Projekte vorzustellen. Einreichfrist: 15. März 2026
Call for Papers: Konferenz „Women and Musical Histories, 1789-1914″
Der Call for Papers für die Konferenz „Women and Musical Histories, 1789-1914″, die vom 2. bis 3. September 2026 an der Royal Academy of Music (London) stattfindet, wurde auf den 13.02.2026 verlängert. Die Royal Academy of Music lädt herzlich zur Einreichung von Beiträgen für diese zweitägige
internationale Konferenz ein, die sich mit der Rolle von Frauen bei der Gestaltung historischer Musiknarrative im Laufe des 19. Jahrhunderts befasst. Besondere Berücksichtigung finden Beiträge, die die Aufführung als Mittel zur Dokumentation, Interpretation und Vermittlung musikalischer/historischer Narrative in den Vordergrund stellen.
Call for papers: Audiovisuelle Inszenierungen von Gender
Die Inszenierung von Gender geschieht auf allen Ebenen des Films: narrativ, visuell und auditiv, z.B. durch Verhaltensnormen, Körperbilder, Stimmklang und Musik. Insbesondere lassen sich dabei vergeschlechtlichte Topoi und Motive, wie Zitate, Anspielungen und Archetypen im Bereich des Sounds / der Musik sowie der bildlichen Gestaltung feststellen. Diese wirken intermedial zusammen, konstruieren und dekonstruieren sich gegenseitig. Um die jeweils eigenen historischen und fachspezifischen Diskurse dieser Themenfelder miteinander zu verbinden, bieten sich interdisziplinäre Perspektiven an. Hier setzt das 20. Symposium der Kieler Gesellschaft für Filmmusikforschung „Audiovisuelle Inszenierungen von Gender – zwischen Ästhetisierung und Politisierung“ an, das vom 18.–20. Juni 2026 an der Philipps-Universität Marburg in Kooperation mit dem dortigen Kunstgeschichtlichen Institut und dem Forschungszentrum Musik und Gender (Hannover) stattfinden wird. Die Veranstaltung lädt Wissenschaftler*innen und Filmschaffende dazu ein, bestehende oder neue Forschungsinteressen und Projekte auf (intersektionale) Gender-Aspekte auszuweiten und dabei die (historischen) Referenzrahmen der beteiligten Fachkulturen mitzudenken. Tandemvorträge und auch „Work-in-Progess“-Beiträge sind explizit erwünscht. Studierende und Early Careers sind ausdrücklich zur Einreichung eingeladen. Einreichfrist: 31.1.2026
Call for papers: Beyond the Drawing Room: Women in the Promotion of Music in the Long 19th Century
- Der Musiksalon als Ort des weiblichen Handelns
- Aristokratische Salons und bürgerliche Salons: Ausdruck unterschiedlicher Musikgeschmäcker?
- Musikalische Vereinigungen von Frauen: Rolle, Verbreitung und Beitrag zur Förderung der Musik
- Virtuosinnen als Selfmade-Frauen
- Der Einfluss der organisatorischen Aktivitäten von Frauen im Musikbereich auf die Konstruktion weiblicher Identitätsmodelle und den Prozess der Emanzipation der Frau
- Die Rezeption der organisatorischen Aktivitäten von Frauen im Musikbereich durch die zeitgenössische Presse
- Das Musikgeschäft: eine ausschließlich männliche Domäne?
- Unterstützungsnetzwerke für weibliches Unternehmertum im Musikbereich
- Nationale Besonderheiten bei der Zuweisung organisatorischer Rollen an Frauen im Musikbereich
Call for papers: „Soziale Arbeit mit Musik im Kontext ihrer Professionalisierung um 1900“
Für die geplante Tagung „Soziale Arbeit mit Musik im Kontext ihrer Professionalisierung um 1900. Ein historischer und internationaler Vergleich“ an der Katholischen Stiftungshochschule München (13.-14.11.2026) wurde ein Call for papers veröffentlicht: „Die Bedeutung Kultureller und Ästhetischer Bildung in Kontexten Sozialer Arbeit wurde und wird vielfach betont, und Musik ist selbstverständlich Teil dieser Bildungs- und Unterstützungsangebote. (…) kaum eine Publikation nimmt eine historische Perspektive ein, die die Anfangsjahre der Professionalisierung Sozialer Arbeit mit Musik fokussiert. (…) nach wie vor ist u.a. offen, wann, wo, wie, von wem und für wen Musik im Rahmen Sozialer Arbeit in den Anfangsjahren der Professionalisierung Sozialer Arbeit (ca. 1900–1920) in Deutschland oder in anderen Ländern eingesetzt wurde. Ein weiteres Desiderat stellt die Ausbildungssituation dar. Es ist weitestgehend unklar, ob und mit welchen theoretischen Begründungen, Konzepten und Zielsetzungen Musik als Fach an den neu gegründeten Frauenfach- oder Wohlfahrtsschulen zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelehrt wurde. Diesen Fragen möchte die zweitägige internationale Tagung an der Katholischen Stiftungshochschule in München nachgehen. Beiträge, die sich mit den o.g. Fragestellungen befassen, sind herzlich willkommen und können bis zum 15.12.2025 eingereicht werden“.
Call for papers: „Music at Home. Musical Practices, Cultural Exchange and Knowledge Transfer in the Domestic Space“
Auf der internationalen und interdisziplinären Tagung „Music at Home. Musical Practices, Cultural Exchange and Knowledge Transfer in the Domestic Space“, die vom 26. bis 27. Juni 2026 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) stattfindet,
stehen musikbezogene Praktiken, (musik-)kultureller Austausch und die Weitergabe von musikbezogenem Wissen im privaten Wohnhaus im Fokus. Dabei werden die Charakteristiken privater bzw. vorinstitutioneller Räume verschiedener Epochen ausgelotet und herausgearbeitet was diese ermöglichten, aber auch verhindert haben bzw. wie Menschen hier gefördert und begrenzt wurden (vgl. u.a. Eibach/Schmidt-Voges 2015). Gesucht werden Vorträge und Präsentationen aus dem Bereich Artistic Research, die sich mit musikalischen Praktiken im häuslichen Bereich aus jeglichen geografischen Regionen und Zeiträumen befassen. Einreichfrist: 31. Dezember 2025
CfP: Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven
Musik_Familie – die Lücke zwischen Musik und Familie lädt zum Gedankenspiel ein: Wie wäre die Lücke zu füllen? Man könnte an „Musik in Familie“ denken, im Sinne von Hausmusik oder der musikalischen Ausbildung im familialen Umfeld, aber auch die Weitergabe musikalischer Fähigkeiten über Generationen hinweg. Und welche Rolle spielt „Musik für Familie“? Aspekte wie Identität, Inszenierung und Erinnerung kommen in den Sinn. „Musik von Familie“ rückt Familienensembles in den Fokus, aber auch andere Arten des gemeinschaftlichen (musik)kulturelle Handelns. Und so manche Künstler*innen-Vita, so mancher Eintrag in Musiklexika beginnt mit der standardisierten Floskel „… stammt aus einer Musikerfamilie“. Das internationale und interdisziplinäre Symposium Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven des FWF-Forschungsprojekts „Musikerfamilien: Konstellationen und Konzepte” an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien vom 27. – 29. Mai 2026 widmet sich der Spezifik des Musikalischen im Zusammenhang mit familialen Konstellationen in seiner gesamten historischen Breite. Es will den Raum für interdisziplinäre Diskussionen öffnen und richtet sich explizit auch an historisch-kritisch Forschende, die sich mit familialen Konstellationen und Konzepten im Kontext musikbezogener Tätigkeitsfelder auseinandersetzen. Historisch Forschende aus kultur-, geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen können bis 30.11.2025 Beiträge einreichen. Besonders willkommen sind interdisziplinäre Perspektiven.

