Residenzstipendium der Atelier-Stiftung Kunst und Natur
Die Atelier-Stiftung Kunst und Natur vergibt bis zu zwölf Residenzstipendien pro Jahr für den Aufenthalt auf dem Hof Scharrlberg in Steinbeck bei Bispingen in der Lüneburger Heide. Diese richten sich an Künstler*innen aus den Bereichen bildende Kunst, Literatur und Musik, die in inspirierender Naturumgebung arbeiten möchten. Die Förderung bietet Zeit, Raum und Ressourcen, um kreative Projekte zu entwickeln, künstlerische Perspektiven zu erweitern und die Verbindung von Kunst und Natur zu stärken. Es stehen ansprechende, voll ausgestattete Wohnbereiche, eindrucksvolle Ateliers und ein riesiges zu jeder Jahreszeit inspirierendes Gelände mit Park, Arboretum und Wald zur Verfügung, wo auch im Freien komponiert, geschrieben oder gemalt werden kann. Bewerbungsfrist: 15.03.2026
Open Call: Beteiligungsprozess für neue Open Air-Fläche in Halle
Für eine geplante Pilotveranstaltung auf einer neuen Open Air- Fläche startet das Netzwerk Musikveranstaltende Halle einen offenen Beteiligungsprozess. Gesucht werden Kollektive, die das Programm der Pilotveranstaltung gestalten – mit einem soziokulturellen Angebot am Tag sowie Konzert und/oder Party am Abend. Parallel führen die Macher*innen eine Umfrage zur bei Open-Air-Veranstaltungen tatsächlich genutzten Veranstaltungstechnik durch. Ziel ist es, die Fläche unter realen Bedingungen zu testen und gemeinsam mit der Verwaltung Erkenntnisse zur Nutzung und Schallausbreitung zu gewinnen. Die Veranstaltung wird kooperativ vorbereitet, inklusive Workshop zur Flächennutzung. Mittel für Gagen, Technik und Infrastruktur sind beantragt (Umfang aktuell noch offen). Bewerbungsschluss: 2. März 2026
m2act Ausschreibung: Good Practices gesucht (Schweiz)
Sharing is Caring – unter diesem Motto startet m2act 2026 in ein neues Kapitel: Das Förder- und Netzwerkprojekt des Migros-Kulturprozent m2act für faire Praxis und nachhaltige Strukturen im Kulturschaffen erweitert seinen Förderbereich und öffnet sich neu für noch mehr Sparten. Neben den Darstellenden Künsten sind nun auch Musik, Bildende Kunst, Film, Games, Digitale Kultur, Literatur & Comic, Spoken Word sowie spartenübergreifende Künste dabei.
m2act ruft Kulturinstitutionen, Festivals, Initiativen, Produktionsbüros, Compagnien, Bands, Kollektive, Vereine und andere feste Strukturen dazu auf, kreative und innovative Ideen einzureichen, die zu einer gerechteren und nachhaltigeren Kulturlandschaft in der Schweiz beitragen. Gesucht werden Good Practices aus der Praxis: Getestetes Wissen, Prozesse, Methoden oder Tools, die zu mehr Fairness, Nachhaltigkeit und strukturellem Wandel im Kulturbereich beitragen – und die ihr mit anderen teilen oder weiterentwickeln möchtet.
5–8 Vorhaben werden für ein Jahr finanziell unterstützt und inhaltlich begleitet. Es ist nicht nötig, alles neu zu erfinden. Gefördert werden Projekte, die bereits Ansätze, Prozesse oder Tools/Methoden entwickelt und in der Praxis erprobt haben und mit mindestens einer anderen Gruppe, Organisation oder Institution angewendet, geteilt und/oder weiterentwickelt werden. Ebenso ist es möglich im Rahmen der Förderung einen vielversprechenden Ansatz oder Prozess in ein konkretes Tool weiterzuentwickeln, bevor es mit anderen geteilt und angewendet wird. Noch bis 2. März 2026 können Projekte eingereicht werden.
Projektreferent*in (w/m/d) als Elternzeitvertretung in Frankfurt gesucht
Der Trägerverein des Frankfurter Jugendrings führt das Projekt Vielfalt am Main 2026-2027 durch. Das Projekt richtet sich an junge Menschen mit vielfältigen Lebensrealitäten und rückt sie in den Fokus. Mit dem Schwerpunkt Inklusion werden im aktuellen Projektzeitraum die verschiedenen Intersektionen, die junge Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung, neurodivergente und chronisch kranke junge Menschen betreffen, in den Blick genommen. Hierfür sucht der Frankfurter Jugendring zum 09.04.2026 eine*n Projektreferent*in (w/m/d) als Elternzeitvertretung in Teilzeit (50% = 19,5h Wochenarbeitszeit) befristet bis zum 22.06.2027.
Aufgabengebiet: Steuerung und Durchführung des Projekts inklusive Planung einer Großveranstaltung für 2027 / Vernetzung an der Schnittstelle Eingliederungs- und Jugendhilfe / Durchführung inkl. Vor- und Nachbereitung von Planungstreffen / Kommunikation mit städtischen Ämtern und Gremien / Öffentlichkeitsarbeit / Förderung inklusiver Jugendangebote in Frankfurt
Vergütung in Anlehnung an TVöD VKA in der Entgeltgruppe 10. Schickt eure Bewerbungen bitte bis zum 09.03.2026 als pdf-Datei per Mail. Bei Fragen zur Stelle könnt ihr euch wenden an: Gizem Gülcivan, Telefon: 0155 600 652 04. Der Zugang zu den Büroräumen ist barrierearm. Der Träger begrüßt Bewerbungen von Menschen mit Behinderung und mit vielfältiger Lebensrealität, um gesellschaftliche Diversität im Team abzubilden.
Ensembleförderung des Landes NRW (Bewerbungsschluss: 28.02.26!)
Bands ab drei Mitgliedern aus NRW können bei der „Ensembleförderung“ bis zu 50.000€/Jahr (auf max. 3 Jahre) beantragen. Entscheidend sind die künstlerische Qualität, die mit der Maßnahme verbundene Professionalisierung und die regionale Bedeutung. Konkrete Projektziele müssen mit messbaren Kriterien benannt werden. Antragsschluss ist bereits der 28. Februar 2026!!! Wichtig! Der Antrag muss bei der zuständigen Bezirksregierung eingereicht werden. In NRW gibt es fünf Bezirksregierungen, die für verschiedene Regionen zuständig sind: Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster. Schaut nach, wer für euch zuständig ist.
Bands aus Schwaben (Bayern) gesucht
Festival-Gigs für Newcomerinnen und Newcomer: Du willst solo oder mit deiner Band auf den schönsten Festivalbühnen in Schwaben auftreten? Bewirb dich jetzt: Bis zu 50 Slots auf 11 außergewöhnlichen Festivals warten auf euch. Bewerbungsschluss für das MODULAR Festival ist der 16.3.2025, für alle anderen Festivals der 30.3.2025. Bewerben können sich ausschließlich Acts aus dem Bezirk Schwaben (Bayern).
Bremen startet Projektförderung „Junge Szene und Subkultur“
Die Projektförderung Junge Szene – Subkultur zielt auf die Unterstützung von Projekten, die wesentlich geprägt sind durch eine experimentelle Herangehensweise sowie noch in der Entstehungsphase befindliche Vorhaben. Die Projekte adressieren zumeist ein Publikum abseits sonstiger geförderter oder kommerzieller Angebote. Es werden auch Projekte unterstützt, die unterschiedliche Sparten miteinander verbinden, zum Beispiel durch die Integration von Vorträgen oder interaktiven Elementen sowie spartenübergreifende Raumnutzungen von Ateliers, Werkstätten oder Workshops. Darüber hinaus sollen dabei vor allem Teams von Kulturschaffenden gefördert werden, in denen unter 35-Jährige maßgeblich in Entscheidungsprozesse eingebunden sind. Auch „Start-Ups“ im Bereich Kulturprojekte können sich mit innovativen Ideen und neuen kreativen Ansätzen bewerben. Die Antragsfrist für die nächste, 2. Tranche ist vom 20.3.-9.4.2026 (Förderzusage mit Beschluss der Kulturdeputation voraussichtlich Anfang Juni 2026). Die 3. Tranche endet Ende Juli.
Reeperbahn Festival sucht innovative Stimmen & mutige Formate
Hast du einen Trend, eine Kontroverse oder eine Entwicklung in der Musik- und Kreativbranche entdeckt, die kritische Aufmerksamkeit, eine eingehende Analyse oder neue Sichtbarkeit erfordert? Das Reeperbahnfestival sucht nach innovativen Stimmen und mutigen Formaten, die komplexe Themen angehen und sinnvolle Gespräche anregen. Reiche deine Vorschläge für Sessions und Referent*innen bis zum 15. April 2026 ein. Begrüßt werden ausdrücklich Einreichungen von Personen mit unterrepräsentierten Hintergründen und Perspektiven.
Auch für das Arts & Word Programm werden Beiträge gesucht, wie z.B. Lesungen, Stand-Up, Live-Podcast oder Talkrunde. Einreichfrist: 15. April 2026
3 Vollzeit-Doktorand*innenstellen für Musikwissenschaften (Schweden)
Experimentalfonds Brandenburg fördert kleine, lokale Kulturideen
BPM Sachsen nimmt sächsische Musikschaffende mit zur Music Week Poland (jetzt bewerben)
Das Büro für Popkultur und Musik Sachsen nimmt euch mit zur Music Week Poland vom 6.-9. Mai 2026! Gesucht werden sächsische Musikschaffende (Management, Labels, Booking, Musiker*innen & more), die Lust haben, sich mit der polnischen und osteuropäischen Szene zu vernetzen. Freut euch auf Panels, Receptions, Speed Meetings und rund 70 Konzerte in sieben Venues! Interesse? Meldet euch bis 5. März 2026 hier an. Die verbindliche Anmeldung kommt danach separat. Mehr Infos zu Ablauf & Kosten folgen bald.
Open Call: GIRL, SHOW ME THAT BODY (OF WORK) 2028–2029 (Berlin)
FLINTA* Literatur lädt FLINTA*-Künstler*innen ein, sich für die Ausgaben 2028–2029 der interdisziplinären Performance- und Literaturreihe „Girl, Show Me That Body (of Work)“ in Berlin zu bewerben. Die Reihe ist eine Plattform für FLINTA*-Künstlerinnen mit Migrations- und Vertreibungserfahrungen, um experimentelle, verkörperte und sozial engagierte Arbeiten zu präsentieren. Sie vereint künstlerische Praktiken aus den Bereichen Literatur, Performance, Klang und kollektive Erfahrung in vier kuratierten Abenden pro Jahr, darunter:
– Poesie, Spoken Word, literarische Lesungen
– Performance-Literatur und Lecture-Performance
– Theater und Tanz-basiertes Storytelling
– Musik in Verbindung mit Text oder Erzählung
– experimentelle hybride Performance
– partizipative und publikumsorientierte Formate
Eingereicht werden können auch Vorschläge für Workshops, kollektives Schreiben, bewegungsbasiertes Storytelling, feministische und queere Moderationsmethoden sowie Mentoring, Beratung oder fachliche Beiträge von Kulturschaffenden, Sprachaktivist*innen, Außenpolitiker*innen und Expert*innen für Bewusstseinsbildung/Zugänglichkeit.
Wer kann sich bewerben: FLINTA*-Praktiker*innen (Frauen, Lesben, Intersexuelle, Nicht-Binäre, Transgender, Agender) mit Wohnsitz in Berlin. Besonders willkommen sind Bewerbungen von Migrant*innen, Diaspora- oder Vertriebenen-Communities, BIPoC-Praktiker*innen, queeren, transgender, nicht-binären oder geschlechtsdiversen Praktiker*innen, Praktiker*innen mit Behinderung, chronischer Erkrankung oder Neurodiversität sowie Kulturschaffenden der ersten Generation. Bewerbungsfrist: 01.03.2026, 12 Uhr

