Das Studio Nord Bremen und die Initiative musicHBwomen* vergeben mit freundlicher Unterstützung der Karin und Uwe Hollweg Stiftung auch in diesem Jahr wieder ein Stipendium speziell für junge FLINTA*-Bands und Ensembles. Das Stipendium richtet sich an aufstrebende FLINTA*-Musiker*innen aus Jazz, Pop, Rock und verwandten Stilrichtungen und bietet das perfekte Durchstart-Paket: ein professionelles Studio-Wochenende im Studio Nord Bremen mit Recording-Konzert, Coaching und EP-Produktion. Bewerben können sich Bands und Ensembles, die aus FLINTA*-Personen bestehen und deren Durchschnittsalter der Bandmitglieder zum Zeitpunkt der Bewerbung max. 30 Jahre beträgt. Bewerbungsschluss: 30.08.2026
ZIRP-Musikstipendium 2027 für junge Artists aus RLP
Die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) und die Villa Musica Rheinland-Pfalz vergeben auch für 2027 wieder ihre renommierten Jahresstipendien für junge Musiker*innen (Jg. 1999 u. jünger) aus Rheinland-Pfalz. Das Stipendium unterstützt herausragende Nachwuchstalente auf ihrem weiteren musikalischen Weg und ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. Zusätzlich profitieren die Stipendiat*innen von wertvollen Auftrittsmöglichkeiten und einem starken Netzwerk aus Wirtschaft, Kultur und Politik. Bewerben können sich Sänger*innen, Instrumentalist*innen (außer Orgel) sowie Ensembles (Duo bis Quintett) aus allen musikalischen Sparten – darunter auch Jazz und Popularmusik. Voraussetzung ist unter anderem ein Wohnsitz in Rheinland-Pfalz, ein noch nicht abgeschlossenes Musikstudium sowie eine musikalische Ausbildung mit wesentlichen Anteilen in Rheinland-Pfalz. Bewerbungsschluss: 4.11.2026
Call for papers: Workshop „Musik und Herrschaft“ 16.-17.3.2027 Oldenburg
Für den Workshop „Musik und Herrschaft: Praktiken, Diskurse und Institutionen (18.–20. Jahrhundert)”, der vom 16.-17.03.2027 an der Universität Oldenburg stattfindet, ist jetzt ein Call for papers ausgeschrieben. Inhaltlich beschäftigt sich der Workshop mit den vielfältigen Verflechtungen von Musik mit Machtstrukturen, Herrschaftsformen und gesellschaftlichen Ordnungen. Es geht um Musik in Kontexten höfischer Repräsentation, kirchlicher Regulierung und kolonialer Aneignungsprozesse sowie massenmedialer Öffentlichkeiten und staatlicher Kulturpolitik, die nicht nur als ästhetische Praxis, sondern als soziales Handlungsfeld aufgefasst wird, in dem Herrschaft erzeugt, vermittelt und stabilisiert, zugleich aber auch reflektiert und infrage gestellt wird. Musikalische Praktiken treten dabei sowohl als Instrumente der Legitimierung von Herrschaft in Erscheinung als auch als Räume ihrer Kritik. Ziel des Workshops ist es, Beiträge aus unterschiedlichen historischen Kontexten, geographischen Räumen und methodischen Zugängen zusammenzuführen, um die vielfältigen Verschränkungen von Musik und Herrschaft systematisch zu untersuchen. Interessierte können Vorschläge für Beiträge aus der Musik-, Geschichts-, Kultur- und Medienwissenschaft, explizit auch unvollendete Forschungsarbeiten („work in progress“) bis 30.09.2026 einreichen. Die Teilnehmer*innen sind im Nachgang des Workshops eingeladen, ihre Beiträge für eine Veröffentlichung in einem Special Issue des Peer-Review Journals Musicologica Austriaca auszuarbeiten.
Spielstättenprogrammprämie NRW
Die programmatische Kreativität und das Ermöglichen von Kultur zu fördern und zu unterstützen, das haben sich das Nordrhein-Westfalens Ministerium für Kultur und Wissenschaft und der Landesmusikrat NRW mit der Spielstättenprogrammprämie NRW zur Aufgabe gemacht, um herausragende Musikprogramme von Spielstätten und Clubs und deren besondere Rolle als Foren der musikalischen Innovation für das Musikleben in NRW zu würdigen. Die Prämien betragen 5. bis 25.000 Euro. Antragsberechtigt sind Spielstätten und Clubs, die in kreisfreien Städten mindestens 24 Livemusik-Veranstaltungen pro Jahr nachweisen können, in kreisgebundenen Gemeinden 12 Veranstaltungen. Die Kapazitätsobergrenze beträgt 1.500 Plätze, zudem muss Nachwuchskünstler*innen und regionalen Bands ein Forum geboten werden. Bewerbungsschluss: 15. Oktober 2026
Verwaltungskraft in Teilzeit & Studentische Hilfskraft gesucht (Bonn)
Die Kulturpolitische Gesellschaft ist eine bundesweite Vereinigung von ca. 1.400 Mitgliedern aus unterschiedlichen Bereichen der Kulturpolitik mit Sitz in Bonn. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht die Gesellschaft eine Verwaltungskraft (m/w/d) in Teilzeit 50 %. Gesucht wird eine motivierte Person mit Verwaltungs- und Buchhaltungserfahrung, die ihre Aufgaben verantwortungsbewusst, zuverlässig und eigeninitiativ angeht und dabei Freude daran hat, Teil eines engagierten Teams zu sein.
Außerdem wird eine studentische Hilfskraft (w/m/d) zum 1. September 2026 gesucht. Wenn du Lust hast, in einem kreativen Umfeld zu arbeiten und spannende Einblicke in die Kulturpolitik zu gewinnen, dann bist du bei uns genau richtig!
Bewerbungsschluss für beide Ausschreibungen: 15.07.2026
FOKUS POP 2026 fördert Musikprojekte in Brandenburg
Das Förderprogramm FOKUS POP ist zurück! Das Land Brandenburg unterstützt Musiker*innen, Bands und DJs bei der Umsetzung künstlerischer Projekte mit bis zu 5.000 € pro Vorhaben. Gefördert werden Projekte, die eure künstlerische Entwicklung voranbringen. Dazu gehören unter anderem Studioaufnahmen, Konzertmitschnitte zu Werbezwecken, Mixing und Mastering, Promotion, Audio- und Videoaufnahmen sowie künstlerische Kooperationen. Aber Achtung, nicht förderfähig sind u.a. Tonträgerpressungen, Tourneen, Equipment oder Software. Ihr habt Fragen zur Antragstellung? Impuls Brandenburg e. V. bietet Mittel Juli zwei digitale Infocalls an, wo ihr Schritt für Schritt durch das Antragsformular geführt werdet und eure Fragen stellen könnt.
Infocalls
14.07. | 18:00 bis 19:00 Uhr. Registrierung.
16.07. | 12:00 bis 13:00 Uhr. Registrierung.
Wer kann sich bewerben?
Musiker*innen, Bands und DJs mit Erstwohnsitz und Schaffensmittelpunkt in Brandenburg, die mindestens drei eigene Songs auf gängigen Musikplattformen veröffentlicht haben. Mehr zur Antragstellung hier. Antragsfrist: 20. Juli 2026
Programmsachbearbeiter*in (m/w/d) gesucht (Halle/Saale)
Die Kulturstiftung des Bundes fördert Kunst- und Kulturvorhaben im Rahmen der Zuständigkeit des Bundes. Ein Schwerpunkt ist die Förderung innovativer Programme und Projekte im internationalen Kontext sowie von Kulturprojekten auf Antrag ohne thematische Eingrenzung in allen Sparten. Zur Verstärkung und Unterstützung des Teams der Programmsachbearbeitung wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein*e Programmsachbearbeiter*in (m/w/d) gesucht. Als Sachbearbeiter*in wirken Sie administrativ an allen von der Kulturstiftung des Bundes initiierten Programmen, Fonds und Modellprojekten sowie an den in der Allgemeinen Projektförderung geförderten Vorhaben mit. Sie unterstützen die zuständigen Wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen bei der Umsetzung ihrer Aufgaben und tragen aktiv zum Erfolg unserer Fördermaßnahmen bei. Zunächst werden Sie in einem Team die Programmsachbearbeitung des Förderprogramms „WAYS“ übernehmen. Mit diesem Förderprogramm sollen Kultureinrichtungen in Deutschland unterstützt werden, künstlerisch-kulturelle Kooperationen mit außereuropäischen Partnern langfristig umzusetzen und zugleich Formen fairer und nachhaltiger Zusammenarbeit zu erproben. Bewerbungsfrist: 9. August 2026.
Branchenpreis Best Of Live Award 2026: jetzt Vorschläge einreichen
Die Bühne ist bereitet für den nächsten Jahrgang des BOLA: Nach der erfolgreichen Premiere 2025 startet der Branchenpreis des BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft) jetzt in seine zweite Ausgabe. Der Best Of Live Award wird aus der Branche für die Branche vergeben. Alle BDKV-Mitglieder sind aufgerufen, bis 31. August 2026 eigene Projekte oder Projekte unter ihrer Mitwirkung ins Rennen zu schicken. Der Preis würdigt herausragende Leistungen hinter der Bühne – also die Menschen, Ideen und Konzepte, die Live-Erlebnisse möglich machen. Von Klassik bis Festival, von Comedy bis Musical, von Künstler*innenaufbau bis Nachhaltigkeit. Neu hinzu kommt 2026 die Kategorie „Architect“. Sie zeichnet Agenturleistungen aus, die beim Entdecken, Entwickeln und Vermitteln von Künstler*innen herausragen. Damit rückt erstmals die Arbeit jener Vermittler*innen stärker in den Fokus, die Karrieren mitgestalten und Künstler*innen langfristig begleiten. Die Verleihung des Best Of Live Award 2026 findet am Abend des 24. November 2026 im Vienna House by Wyndham Andel’s Berlin statt.
Förderprogramm stärkt Vielfalt bei Kunst und Kultur in NRW (jetzt bewerben)
Mit dem Förderprogramm „Publikum.Personal.Programm – Kultur divers und inklusiv“ unterstützt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen zehn Kulturorte dabei, ein ansprechendes Programm für ein möglichst breites Publikum anzubieten – unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht und sexueller Identität oder Orientierung, Alter und körperlicher Einschränkung. Auch in der dritten Förderrunde stellt das Land insgesamt 1 Mio. Euro für zehn Einrichtungen über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren zur Verfügung. Ein Programmbüro begleitet die geförderten Einrichtungen während des gesamten Förderzeitraums und fördert den Austausch sowie die gemeinsame Weiterentwicklung. Voraussetzung für die Förderung ist die Einrichtung einer Stelle für eine*n Mitarbeiter*in, die diesen Prozess federführend leitet. Interessierte Kultureinrichtungen und Kommunen können sich sowohl einzeln als auch im Rahmen lokaler oder regionaler Bündnisse bewerben. Start der Förderung ist im Jahr 2027. Bewerbungsschluss: 11. September 2026
Hinter ins Land fördert Livekonzerte & Clubshows in Bayern
Mit dem Förderprogramm „Hinter ins Land“ bietet das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst finanzielle Unterstützung für Live-Konzerte und Clubshows in Bayern, um wichtige Kulturorte zu erhalten und Bühnen für bayerische Newcomer*innen zu fördern. Clubs, Spielstätten und dezentral Veranstaltende (z.B. Vereine, Kollektive, Agenturen…) können sich bis 13.07.2026 für eine Förderung ihrer Live Konzerte und Clubshows (auch künstlerische DJ Sets!) bewerben, die vom 01.09.2026. – 31.01.2027 in Bayern stattfinden. Pro Veranstaltung muss mindestens ein bayerischer Act auftreten. Jede Veranstaltung wird mit 500€ netto gefördert, es werden max. vier, bei Clubs und Spielstätten acht Veranstaltungen gefördert.
PostDoc Stelle für Gender & Diversity Studies (Graz/AT)
Wettbewerb “EMPerformance 2026”
Der Wettbewerb „EMPerformance” möchte Künstler*innen der Elementaren Musikpädagogik ein professionelles Podium bieten, eigenständig entwickelte performative Bühnenkonzepte zu präsentieren, die vokale, instrumentale, tänzerische und szenische Ausdrucksformen verbinden und Interaktion und Improvisation als künstlerisches Mittel nutzen. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative, experimentelle und ästhetisch anspruchsvolle Konzertformate zu fördern und die künstlerische Vielfalt der Elementaren Musikpädagogik für ein breites Publikum sichtbar zu machen.
Der aktuelle Wettbewerb 2026 sucht künstlerische Konzepte und Performances, die speziell für ein junges Publikum im Alter von 5-10 Jahren entwickelt wurden und das Kinderkonzert als performative Kunstform der Elementaren Musikpädagogik in den Fokus rückt. Bewerbungsschluss: 15.8.2026

