Bundespreis „Blauer Kompass“

Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt zeichnen mit dem Bundespreis „Blauer Kompass“ 2026 herausragende Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels aus. Gesucht werden innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen im Umgang mit Hitze, Dürre, Starkregen oder anderen Klimarisiken. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und gilt als höchste staatliche Auszeichnung für Klimafolgenanpassung. Bewerben können sich Kommunen, Unternehmen, Schulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Vereine, Verbände und Stiftungen. Erstmals gibt es eine eigene Kategorie für Schulen und Schulprojekte. Bewerbungsschluss: 20. März 2026

26.02.2026

Projektmitarbeiter*in Leitung des Projektfonds „Kultur und Schule“ (Hamburg)

Die LAG Kinder- und Jugendkultur e. V. in Hamburg sucht zum 18. Mai 2026 eine*n Projektmitarbeiter*in (Teilzeit 50 Prozent/19,5 Std.) als Leitung des Projektfonds „Kultur und Schule“. Die Stelle wird vergütet mit 1.964 Euro brutto monatlich, hinzu kommt eine Jahressonderzahlung. Die Stelle ist unbefristet, es gibt eine Probezeit von sechs Monaten. Bei einer veränderten Projektsituation kann sich die wöchentliche Arbeitszeit perspektivisch befristet auf bis zu 30 Wochenstunden erhöhen. Zusätzlich zur Leitung des Projektfonds „Kultur und Schule“ kommen weitere Aufgaben hinzu, z. B. redaktionelle Betreuung des Onlineportals Netzwerk Kulturelle Bildung, organisatorische Unterstützung bei Veranstaltungen, Koordination und Durchführung Versandaktionen. Bewerbungsfrist: 08. März 2026

26.02.2026

Musikfonds: Förderprogramm Outer Ear

Outer Ear nimmt Projekte in den Fokus, die neue Wege bei der Ansprache und Beteiligung des Publikums gehen. Es sollen gezielt partizipative Projekte gefördert werden, die nicht das fertige Werk, sondern den Entstehungsprozess eines Werkes in den Mittelpunkt stellen. Experiment, Offenheit, Unfertiges und gemeinsames Erleben werden bewusst sichtbar und hörbar gemacht, um neue Zugänge zu aktueller Musik zu schaffen und Teilhabe sowie temporäre Gemeinschaften zu ermöglichen. Im Rahmen der Projekte sollen vor allem Menschen angesprochen werden, die bisher wenig Berührung mit experimentellen Musikformaten hatten. Ziel ist es, Offenheit für Neues und Anderes zu wecken und gemeinsame ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen, die sowohl herausfordern als auch verbinden. Die Antragstellung erfolgt vom 01.-30.04.2026.

26.02.2026

Chorverband Rheinland-Pfalz e. V.: Sila Award 2026 (jetzt nominieren)

Mit über 900 Chören und ihren rund 70.000 Mitgliedern, davon mehr als 30.000 aktiv Singende, ist der Chorverband Rheinland-Pfalz e.V. der größte Amateurmusikverband in Rheinland-Pfalz und gehört zu den fünf großen Landes-Chormusikverbänden in Deutschland. Er arbeitet eng mit politischen und öffentlich-rechtlichen Institutionen und Gremien sowie Chorverbänden und Chören zusammen. Gemeinsam mit “Singendes Land – Das Magazin zur Chorkultur” schreibt der Chorverband Rheinland-Pfalz erneut den renommierten SILA Award mit der Auszeichnung zum Chor des Jahres aus. Nominieren kann jede, auch außerhalb von Rheinland-Pfalz lebende, natürliche Person. Die Nominierungsphase für den SILA Award 2026 endet am 31. März 2026.

26.02.2026

Themenjahr „FrauenStimmen – Geschichte(n) aus Rheinhessen“ 2027

Das aktuelle Themenjahr „Römer in Rheinhessen“ ist in vollem Gange und schon starten die Planungen für 2027: in diesem Jahr liegt der Fokus auf „FrauenStimmen – Geschichte(n) aus Rheinhessen“. Ob Frauen aus Kunst, Literatur, Musik, Theater, aus der Moderne oder Historie, ob auf oder hinter der Bühne – gesucht werden Geschichten, die sich lohnen, gehört zu werden, kreative Ansätze und inklusive Formate für Jung und Alt. Auch bereits etablierte Formate sind willkommen. Kulturschaffende im Haupt- und Ehrenamt aus den Städten Mainz und Worms sowie den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms können sich mit einer Veranstaltung am Themenjahr beteiligen. Diese können zwischen dem 1. Februar und 31. Dezember 2027 stattfinden. Einsendeschluss für Veranstaltungskonzepte ist der 4. Oktober 2026.

26.02.2026

KultDING 2026 (Rheinland-Pfalz)

2026 wird zum fünften Mal der Preis für beispielhafte soziokulturelle Projekte mit Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz durch die Lotto Rheinland-Pfalz-Stiftung verliehen. Dabei gibt es für die drei Gewinner*innen ein Preisgeld von insgesamt 7.500 € zu gewinnen. Kooperationspartner von KultDING ist der Landesverband Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP e.V. Prämiert werden Kulturprojekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Medien, Literatur, Musik, Tanz, Theater, Zirkus u.a., die sich an Kinder und Jugendliche bis einschließlich 19 Jahre zum Zeitpunkt des Projektes richten. Es können Projekte von freien Kulturinitiativen, Kultureinrichtungen, Jugendkunstschulen, Soziokulturellen Zentren und Kulturakteur*innen aller Sparten eingereicht werden. Nicht eingereicht werden können Projekte durch Schulen und kommunale oder staatliche Kultureinrichtungen. Diese können aber sehr wohl Projektpartner des eingereichten Projektes sein. Das Projekt kann bereits 2025 oder 2026 umgesetzt worden sein, es muss aber nicht bis zum Bewerbungsschluss (30.04.2026) abgeschlossen sein. Sichtbare Ergebnisse sollten aber bereits vorliegen.

26.02.2026

Hamburg Sustainability Week 2026: Kulturformate für Nachhaltigkeit gesucht

Die Hamburg Sustainability Week 2026 (26. Juni–3. Juli 2026) plant wieder ein breites Programm rund um Nachhaltigkeit in der Stadt. Drei Wochen lang werden Nachhaltigkeit, Kultur und zivilgesellschaftlicher Austausch sichtbar kombiniert. Wer eine kulturelle Veranstaltung einreichen und mit bis zu 2.000 Euro gefördert werden möchte, kann sich bis 31.03.2026 bewerben. Neben klassischen Workshops und Diskussionen sind auch Kulturformate wie Konzerte, Performances oder Diskussionsveranstaltungen mit Bezug zu den UN-Nachhaltigkeitszielen willkommen. 

26.02.2026

Residenzstipendium der Atelier-Stiftung Kunst und Natur

Die Atelier-Stiftung Kunst und Natur vergibt bis zu zwölf Residenzstipendien pro Jahr für den Aufenthalt auf dem Hof Scharrlberg in Steinbeck bei Bispingen in der Lüneburger Heide. Diese richten sich an Künstler*innen aus den Bereichen bildende Kunst, Literatur und Musik, die in inspirierender Naturumgebung arbeiten möchten. Die Förderung bietet Zeit, Raum und Ressourcen, um kreative Projekte zu entwickeln, künstlerische Perspektiven zu erweitern und die Verbindung von Kunst und Natur zu stärken. Es stehen ansprechende, voll ausgestattete Wohnbereiche, eindrucksvolle Ateliers und ein riesiges zu jeder Jahreszeit inspirierendes Gelände mit Park, Arboretum und Wald zur Verfügung, wo auch im Freien komponiert, geschrieben oder gemalt werden kann. Bewerbungsfrist: 15.03.2026

26.02.2026

Open Call: Beteiligungsprozess für neue Open Air-Fläche in Halle

Für eine geplante Pilotveranstaltung auf einer neuen Open Air- Fläche startet das Netzwerk Musikveranstaltende Halle einen offenen Beteiligungsprozess. Gesucht werden Kollektive, die das Programm der Pilotveranstaltung gestalten – mit einem soziokulturellen Angebot am Tag sowie Konzert und/oder Party am Abend. Parallel führen die Macher*innen eine Umfrage zur bei Open-Air-Veranstaltungen tatsächlich genutzten Veranstaltungstechnik durch. Ziel ist es, die Fläche unter realen Bedingungen zu testen und gemeinsam mit der Verwaltung Erkenntnisse zur Nutzung und Schallausbreitung zu gewinnen. Die Veranstaltung wird kooperativ vorbereitet, inklusive Workshop zur Flächennutzung. Mittel für Gagen, Technik und Infrastruktur sind beantragt (Umfang aktuell noch offen). Bewerbungsschluss: 2. März 2026

25.02.2026

m2act Ausschreibung: Good Practices gesucht (Schweiz)

Sharing is Caring – unter diesem Motto startet m2act 2026 in ein neues Kapitel: Das Förder- und Netzwerkprojekt des Migros-Kulturprozent m2act für faire Praxis und nachhaltige Strukturen im Kulturschaffen erweitert seinen Förderbereich und öffnet sich neu für noch mehr Sparten. Neben den Darstellenden Künsten sind nun auch Musik, Bildende Kunst, Film, Games, Digitale Kultur, Literatur & Comic, Spoken Word sowie spartenübergreifende Künste dabei.

m2act ruft Kulturinstitutionen, Festivals, Initiativen, Produktionsbüros, Compagnien, Bands, Kollektive, Vereine und andere feste Strukturen dazu auf, kreative und innovative Ideen einzureichen, die zu einer gerechteren und nachhaltigeren Kulturlandschaft in der Schweiz beitragen. Gesucht werden Good Practices aus der Praxis: Getestetes Wissen, Prozesse, Methoden oder Tools, die zu mehr Fairness, Nachhaltigkeit und strukturellem Wandel im Kulturbereich beitragen – und die ihr mit anderen teilen oder weiterentwickeln möchtet.

5–8 Vorhaben werden für ein Jahr finanziell unterstützt und inhaltlich begleitet. Es ist nicht nötig, alles neu zu erfinden. Gefördert werden Projekte, die bereits Ansätze, Prozesse oder Tools/Methoden entwickelt und in der Praxis erprobt haben und mit mindestens einer anderen Gruppe, Organisation oder Institution angewendet, geteilt und/oder weiterentwickelt werden. Ebenso ist es möglich im Rahmen der Förderung einen vielversprechenden Ansatz oder Prozess in ein konkretes Tool weiterzuentwickeln, bevor es mit anderen geteilt und angewendet wird. Noch bis 2. März 2026 können Projekte eingereicht werden.

25.02.2026

Projektreferent*in (w/m/d) als Elternzeitvertretung in Frankfurt gesucht

Der Trägerverein des Frankfurter Jugendrings führt das Projekt Vielfalt am Main 2026-2027 durch. Das Projekt richtet sich an junge Menschen mit vielfältigen Lebensrealitäten und rückt sie in den Fokus. Mit dem Schwerpunkt Inklusion werden im aktuellen Projektzeitraum die verschiedenen Intersektionen, die junge Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung, neurodivergente und chronisch kranke junge Menschen betreffen, in den Blick genommen. Hierfür sucht der Frankfurter Jugendring zum 09.04.2026 eine*n Projektreferent*in (w/m/d) als Elternzeitvertretung in Teilzeit (50% = 19,5h Wochenarbeitszeit) befristet bis zum 22.06.2027.

Aufgabengebiet: Steuerung und Durchführung des Projekts inklusive Planung einer Großveranstaltung für 2027 / Vernetzung an der Schnittstelle Eingliederungs- und Jugendhilfe / Durchführung inkl. Vor- und Nachbereitung von Planungstreffen / Kommunikation mit städtischen Ämtern und Gremien / Öffentlichkeitsarbeit / Förderung inklusiver Jugendangebote in Frankfurt

Vergütung in Anlehnung an TVöD VKA in der Entgeltgruppe 10. Schickt eure Bewerbungen bitte bis zum 09.03.2026 als pdf-Datei per Mail. Bei Fragen zur Stelle könnt ihr euch wenden an: Gizem Gülcivan, Telefon: 0155 600 652 04. Der Zugang zu den Büroräumen ist barrierearm. Der Träger begrüßt Bewerbungen von Menschen mit Behinderung und mit vielfältiger Lebensrealität, um gesellschaftliche Diversität im Team abzubilden.

25.02.2026

Ensembleförderung des Landes NRW (Bewerbungsschluss: 28.02.26!)

Bands ab drei Mitgliedern aus NRW können bei der „Ensembleförderung“ bis zu 50.000€/Jahr (auf max. 3 Jahre) beantragen. Entscheidend sind die künstlerische Qualität, die mit der Maßnahme verbundene Professionalisierung und die regionale Bedeutung. Konkrete Projektziele müssen mit messbaren Kriterien benannt werden. Antragsschluss ist bereits der 28. Februar 2026!!! Wichtig! Der Antrag muss bei der zuständigen Bezirksregierung eingereicht werden. In NRW gibt es fünf Bezirksregierungen, die für verschiedene Regionen zuständig sind: Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster. Schaut nach, wer für euch zuständig ist.

24.02.2026