02. – 03.05.2024 MUSICMATCH Dresden
MusicMatch vereint Konferenz und Festival für Popularmusik in Sachsen und geht 2024 in die achte Runde. Unter dem Motto “Music for a New Society” sollen aktuelle gesellschaftliche Diskurse auf die Musikszene übertragen und gemeinsam nach progressiven Lösungsansätzen gesucht werden. Das geschieht sowohl inhaltlich in Diskussionsrunden, Workshops und Vorträgen, als auch künstlerisch auf der Bühne mit Marie Curry, Fucksia, Yung FSK18, Nashi44, Healthyliving, LILA SOVIA, Escuela Grind, u.a. Infos
03. – 11.05.2024 Women in Jazz Halle (Saale)
In diesem Jahr findet das Festival unter dem Motto ESSENTIALS WORLDWIDE statt. Das 19. Festival fokussiert sich auf die Entwicklung der Stilistik im aktuellen Jazzgeschehen. Es werden alte Stile neu aufgegriffen, mit neuen technischen Möglichkeiten experimentiert, musikalische Grenzen auch zu den sich öffnenden Randgebieten des Jazz verschoben und neue Ideen innerhalb bereits zusammengesetzter Jazzstile entwickelt. Gleichzeitig erfolgt der Blick auf die globale Migration und zunehmende De-Nationalisierung im Jazz. Letztere findet ihren Widerhall in der Präsentation von künstlerischen Formationen, deren künstlerisches Zusammenfinden sich völlig unabhängig von der Zugehörigkeit zu einem Staat vollzieht. Das Publikum kann in diesem Jahr 19 Veranstaltungen erleben: elf Konzerte (davon vier Doppelkonzerte), drei Konzerte im Rahmen von Jazz For Kids, einen Jazzgottesdienst, zwei Workshops, einen Stadtrundgang und ein Open Air Festival. Das Eröffnungskonzert bestreitet das Macha Gharibian Trio. Stefanie Boltz wird ihr neues „Female!“-Programm vorstellen. Außerdem werden das 13-köpfige Sarah Chaksad Large Ensemble, Amina Claudine Meyers, Marilyn Mazurs Shamania, Joy Denalane, Fünfmalfünf, Songland Trio u.v.m. erwartet. Auch Nachwuchsstars wie Virginia MacDonald, Emma Rawicz und Afra Kane (Foto) sind dabei. Am 04.05. heißt es im Rahmen des Halleschen Themenjahres 2024 unter dem Titel „KOMM RAUS ZUM SPIELEN!“: die Veranstalter*innen laden gemeinsam mit dem Leiter des Jugendblasorchesters alle, die ein Instrument spielen können und möchten, zu einem gemeinsamen Musizieren („Jazzen“) zum SWH-SAALEJAZZ ein. Infos
03.05. – 29.05.2024 Queer Festival Heidelberg
In diesem Jahr wird das Queer Festival 15 Jahre alt! Anlässlich dazu, lädt die Stadt Heidelberg, das Kulturzentrum Karlstorbahnhof und das Queer Festival Heidelberg zum offiziellen Eröffnungsempfang. Drag Queen und Aktivistin Barbie Breakout (Foto: Marcel Steger), bekannt unter anderem als Host von „Drag Race Germany“, führt durch den Abend. Für den musikalischen Rahmen sorgt die queere Deutsch-Iranerin Mina Richman. Am 07.05. könnt ihr euch auf Deep Tan freuen. Die Band verschmilzt Alt-Pop-Melodien, treibende Post-Punk-Bässe und Cold-Wave-Synthies zu einem einzigartigen, minimalistischen Sound. Als genreübergreifende, auf Erzählungen fokussierte Künstlerin hat Rasha Nahas ein äußerst einzigartiges Musikuniversum geschaffen, das im Underground kultiviert wurde und ihm treu bleibt. Am 09.05. bereichert sie das Queer Festival mit ihrer Musik. Am 10.05. geht es weiter mit LUNA. Ihre stimmliche Performance verspricht Gänsehautmomente und sie versteht es, eine ganz spezielle Verbindung zum Publikum entstehen zu lassen. Am 15.05. präsentiert Gaye Su Akyol ihr viertes Album „Anadolu Ejderi“ (Anatolischer Drache). Sie verkörpert das Gesicht einer aufstrebenden Generation in der türkischen Musikszene. Der 25.05. ist Cold Wave & Postpunk Abend: Es werden euch NIKRA, zzzahara und Absteige in eine dunkle, aber faszinierende musikalische Welt entführen. Selbstverständlich wird auch das diesjährige Festival mit der legendären Abschlussparty am 29.05. beendet. Von Amsterdams fruchtbarem Untergrund bis hin zu Techno-Tempeln auf der ganzen Welt steht KI/KI an der Spitze einer neuen Rave-Rebellion. Geprägt von den altbewährten Grundlagen von Trance, Acid und Techno, konstruiert sie auf subtile Weise ihre eigene Handschrift: eine Klangwelt, die schnell, aber traumhaft, futuristisch, aber nostalgisch, streng, aber jederzeit euphorisch ist. Infos
04.05.2024 BAL RENAISSANCE – DANSE MEDIEVALE München
Das Duo Okzitanis lädt zu einem historischen Tanzfest mit Tänzen, Musik & Tafelfreuden aus Mittelalter & Renaissance. Zum Tanz lässt das Duo Okzitanis Dudelsack, Trommeln und Saiten erklingen und leitet die Tänze an. Vorkenntnisse sind nicht nötig und alle können gleich mittun. Getanzt wird von allen gemeinsam als Gruppe – ein Riesenvergnügen für alle, die gerne gemeinsam tanzen und feiern. So könnt ihr gemeinsam im Festsaal des Gasthof Obermaier in Trudering bei Tanz und Musik den Frühling begrüßen. In den Tanzpausen serviert der Obermaier ein 2-gängiges historisches Mahl. Okzitanis unterhalten dazu ganz stilecht mit lieblichem Sang und Klang und es bietet sich Gelegenheit zum Plaudern und Kennenlernen. Infos
08. – 12.05.2024 25. Schorndorfer Gitarrentage
Seit 1990 veranstaltet das Kulturforum Schorndorf die Schorndorfer Gitarrentage. Die ehrenamtlich arbeitende Programmgruppe der Gitarrentage besteht aus musikbegeisterten Menschen, meist auch selbst Musiker*innen und Gitarrist*innen, die ihr Wissen in verschiedenen Stilrichtungen der Gitarrenmusik in die Festivalplanung einbringen. Dieses Jahr gibt es einige Workshops, und auch die Konzerte dieses Jahr werden facettenreich:
Seit 2012 bespielt die 26-jährige Sophie Chassée die Bühnen des Landes. Sophie überzeugt mit einem virtuos filigranen Gitarrenspiel des Modern Fingerstyle à la Andy McKee oder Ben Howard und mit ihrer einzigartigen Stimme – Wow-Effekt und Gänsehaut garantiert! Ihre englischen Texte erzählen mit einem Hauch Melancholie von der verlorenen Liebe, die großen Veränderungen im Lauf des Lebens, Freundschaften und die alltäglichen Gedanken über sich selbst, mit denen sich jeder identifizieren kann.
Bei PHI ist der Name Programm. Im Sinne des goldenen Schnitts vereint die Band Soul, Funk und Rock zu einer Fusion, die ihren Ursprung im Indierock findet. Das klingt vertraut und doch irgendwie anders. Handgemachte, selbstgeschriebene Songs mit englischen Texten über lebensnahe gesellschaftskritische Momentaufnahmen treffen auf Emotionen und pure Spielfreude.
Das Yasi Hofer Trio (Foto: Ralf Schuck) bietet ein Programm aus virtuoser Rock-Instrumentalmusik und bluesig-jazzigen Vocalsounds mit Yasi´s besonderer Alt-Stimme, immer dominiert von ihrem einzigartigen Gitarrensound. Diese stilistische Fusion – Heavy-Rock, gepaart mit zeitgenössischem Dream-Pop – strotzt nur so vor starken Melodien und hypnotischen Grooves. Damit hat sie hat den Spagat zwischen der Darbietung spannender, raffinierter Spieltechnik und der Komposition von ausgesprochen geschmackvoller Musik geschafft.
Eva Luisa & Lydie Fuerte: „Luz“ („Licht“): Bei dieser stimmungsvollen Show erleben die Zuschauer*innen die kreative Zusammenarbeit der französischen Weltmusik-Gitarristin Lydie Fuerte und der Tänzerin Eva Luisa, die ihre einzigartige künstlerische Verbindung mit dem Publikum teilen. Die von Lydie erzeugte intensive Klangwelt und die beeindruckende Tanz-Performance von Eva Luisa erwecken insbesondere den Flamenco auf gleichzeitig mitreißende und intime Art zum Leben.
Bei der diesjährigen offenen Session sind alle willkommen, die ihr musikalisches Können aufs Podium bringen und sich mit anderen Musiker*innen austauschen möchten. Eingeladen sind lokale Musiker*innen jeden Spielniveaus, Teilnehmer*innen der Gitarrentage, Zuhörer*innen, Freund*innen und Leute, die einfach einen spannenden Abend mit Live-Musik und einem Drink genießen möchten. Infos
08. – 20.05.2024 Landesjazzfestival Baden-Württemberg 2024 Tübingen
Mit mehr als 20 Konzerten bringt das Landesjazzfestival Baden-Württemberg vom 8. bis 20. Mai 2024 Musik an unterschiedlichste Orte in der Stadt. Unter dem Festivalmotto „Beyond Borders“ gastieren in Tübingen international renommierte Bands und Künstler*innen, die die Vielfalt und Lebendigkeit der deutschen Jazzszene und junge Sounds auf die Bühne bringen. Das Festival bespielt Konzertsäle, Clubs und Lounges, sowie Kirchen und auch exklusiv ein Radiostudio oder eine ehemalige Fabrikhalle am Neckar. Umrahmt werden die Konzerte von Talks, Sessions, Workshops und Filmen. Das Festival öffnet den Horizont von modernem Jazz über Dancefloor zu Musik aus der Ukraine oder Indien, zu Fusion- und Crossover-Projekten. Mit Tamara Lukasheva & Matthias Schriefl und ihrem Duo MATRIA, Mareike Wiening NYC Quintet, Linda Kyei Swing Combo, FUZ4tet, Anke Helfrich Trio, Fola Dada & Band feat. Joo Kraus, Gee Hye Lee Trio feat. Song Yi Jeon (Foto), u.a. Infos
09. – 12.05.2024 Venner Folkfrühling
Auch der 26. Venner Folkfrühling bietet wieder einen bunten Querschnitt durch die nordeuropäische Folk Musik und darüber hinaus. Bereits am Himmelfahrts-Donnerstag startet das Festival mit einem irischen Abend. Der Freitagabend sowie der Samstagnachmittag stehen dann ganz im Zeichen der deutschsprachigen Musik.
Zum Tanzen laden nicht nur die drei Abende mit namhaften Bands, sondern auch Folk My Life, die im Vorfeld ihres Konzertes am Samstag einen Bal Folk Workshop anbieten.
In der Walburgiskirche gibt es am Samstag die etwas ruhigeren Klänge, unter anderem mit Lorraine Jordan und Jule Malischke (Foto). Der Sonntag beginnt dann traditionell mit dem ökumenischen Folk-Gottesdienst. Infos
15. – 22.05.2024 Afro-Pfingsten Winterthur (CH)
Stell Dir das Afro-Pfingsten Festival als ein lebendiges Gemälde vor, in dem jede Farbe, jeder Akzent und jedes Detail zum Leben erwacht. Das Festival ist wie eine farbenfrohe Leinwand, voller Aufregung und Wunder. Es ist ein Fest der Vielfalt und Kreativität. Ein Mosaik der Kulturen. Aber erst durch die rund 85.000 Besucher*innen, mehr als 300 Freiwilligen und über 250 talentierten Künstler*innen wird das Bild zu einem einzigartigen Afro-Pfingsten voller Lachen und Freude. Seit über 30 Jahren verwandelt sich die Stadt Winterthur während den Afro-Pfingsten in eine interkulturelle und multikulturelle Begegnungszone. Auch dieses Jahr findet in der charmanten Winterthurer Altstadt ein vielseitiger Markt mit rund 250 Ständen statt. Es ist ein Markt der Sinne mit Kulinarik aus aller Welt, internationalem Kunsthandwerk und einem breiten Kulturangebot.
Talentierte Künstler*innen bespielen von Donnerstag bis Samstag die Bühne beim Kirchplatz. Auf der Marktbühne ist garantiert für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Alle Konzerte sind kostenlos. Gerne kannst du die Veranstalter*innen aber mit einer Spende in die Kollekten-Box unterstützen. Der Freitag wird von Malika Kaita eröffnet, deren Musik zum Tanzen einlädt. Als erste weibliche DJane auf der diesjährigen Marktbühne präsentiert DJ A87 – aka Lani – ihre Sets, die von verschiedenen Sounds und Genres aus aller Welt beeinflusst sind. Gefolgt wird sie von AKUAKU, welche die heissesten Tunes der Stunde auflegt. Jersey Club, Afrobeats und Bootleg-Edits: let that jelly jiggle! Der Abend wird abgerundet von Vocal Vidas, einem weiblichen A-cappella-Quartett aus Santiago de Cuba. Am Samstag tritt Balaclava auf den Plan. Das Schwestern-Duo kombiniert meditative Texte mit kraftvollen Melodien. Ein warmer, holziger Klang mit lebendigen Beats, die die Seele berühren. Zuletzt dürfen wir uns von Thaïs Diarras (Foto) Musik verzaubern lassen. Die senegalesisch-malische Singer-Songwriterin entführt uns auf eine Reise quer durch die Diaspora, feiert mit ihrer Afrosoul- Akustik-Trio-Formation die Emanzipation der Frauen und erzählt uns von Hoffnung, Selbstvertrauen und dem Kampf für Gleichberechtigung.
Während du durch das rege Marktgeschehen flanierst, triffst du am Freitag und Samstag auf Inszenierungen zahlreicher, energiegeladener Straßenkünstler*innen. In 20 Minuten-Sets wechseln die Performer*innen zwischen Königshof und oberer Steinberggasse. Ein wundervolles, farbenfrohes und kunterbuntes Feuerwerk für unsere Augen und Ohren. Auch die vielfältigen Workshops bereichern das Festivalangebot jährlich aufs Neue. Sei dabei und melde dich an, wenn an der Liebestraße getanzt, getrommelt, geredet und mitgemacht wird. Infos
17. – 18.05.2024 About Pop Stuttgart
About Pop ist die einzige Veranstaltung für aktuelle Themen rund um Pop-Kultur und Pop-Musik in Stuttgart mit Strahlkraft auf die gesamte Region und Baden-Württemberg. Sie findet jährlich als Festival & Convention auf dem Wizemann Areal in Stuttgart-Bad-Cannstatt statt. 2024 findet sie zum sechsten Mal und zum ersten Mal zweitägig statt!
About Pop ist Convention und Austauschfläche mit und für Akteur*innen, Künstler*innen, Enthusiast*innen und Fans der Pop-Kultur und Pop-Musik, um die Themen unserer Zeit zu diskutieren und neu zu denken. About Pop bietet Raum für neue theoretische Diskurse, kollektive Ansätze, kulturelle Verortungen, ökonomische und soziale Transformationen und Innovationen, Codes der Jugendkultur, queere Positionen, inklusive Projekte, utopische Narrative, gesellschaftliche Resilienzen, musikalische Experimente und Guilty Pleasures.
Die Pre-Sessions sind der perfekte Ort, um sich auf das Festival einzustimmen. Die verschiedenen Events in der Region Stuttgart können Konzerte, Lesungen und Talks sein. Dieses Jahr ist zum ersten mal die „About Y“ mit im Programm. Hier gibt’s u.a. kostenlose Workshops für junge Besucher*innen, die sich mit Popkultur und Musik beschäftigen. Von Musikproduktion, Social Media, Graffiti über Body Neutrality bis hin zu Berufsorientierung und Jugendbeteiligung sind verschiedene, spannende Workshops und andere interaktive Formate geplant. Diese werden am Samstag, den 18. Mai 2024 im Stuttpark und dem benachbarten dasCANN Jugendhaus in Bad Cannstatt stattfinden.
Musikalisch könnt ihr euch dieses Jahr freuen auf: Anika,Mele, Mia Morgan, Miss Evoice, Gwen Dolyn (Foto), Paula Paula und viele mehr! Infos
17. – 20.05.2024 50. Lesbenfrühlingstreffen Berlin-Brandenburg
50 Jahre Lesbenfrühlingstreffen und es wird ein Festival!
Die Femmage an die Gründerinnen und Teilnehmerinnen des LFT mit dem Motto BEWEGUNG. Es sind alle Lesben eingeladen, die dem LFT verbunden sind oder es kennenlernen und mitfeiern wollen. Es ist ein bundesweites Lesbentreffen, das seit 1974 an Pfingsten stattfindet und bei dem auch Lesben aus aller Welt zu Gast sind. Es ist barrierefrei für Lesben mit Behinderungen. Wie bei jedem LFT steht 2024 eine Mischung aus Politik, Kunst, Kultur, Sport und Party auf dem Programm. Anders als bisher hat unser Lesbenfrühlingstreffen einen Festivalcharakter. Das Festival findet am Werbellinsee in Brandenburg, auf einem Gelände mit 600 Schlafplätzen, Frühstück + Volxküche, Workshop- und Plenumsräumen, Grillplätzen, Kino, Disco und Platz für Stände, statt. Es gibt einen Badestrand und Sportgeräte, die mitgenutzt werden können.
Auf diese Konzerte könnt ihr euch freuen:
Jan Allain – Singer-Songwriter, The English Queen of the Lesbian Scene
Caroline Braukmann – Singer-Songwriter
Hungry Hearts – aus Norwegen, Synth Pop, Female Fire, Female Body & Love
Lorraine Jordan – Singer-Songwriter aus Irland
Oxana Chi & Layla Zami – Afrodeutsche Tanzperformance mit LIve-Musik
Kick La Luna – Soul, Salsa, Funk, Brazil & Balladen
Soukey – HipHop mit African Roots
Sally Niaye – aus der Schweiz
20.-25.05.2024 35. Schaffhauser Jazzfestival (CH)
Die heutige Schweizer Jazzszene zeigt sich mutig, selbstbewusst und bewegt sich spielend über stilistische Grenzen hinweg. Das 35. Schaffhauser Jazzfestival hebt vom 20.-25. Mai 2024 den Vorhang und zeigt in alle Richtungen weisende Forschungsexperimente. Die spannende Kombination von etablierten Tonangeber*innen und noch wenig bekannten Entdeckungen können nur in Schaffhausen in solcher Dichte erlebt werden. „Würde es das Schaffhauser Jazzfestival nicht geben, so müsste es erfunden werden“: Dieses Zitat von Beat Blaser bringt bis heute die Schaffhauser Werkschau auf den Punkt.
Die Bands kommen aus allen Landesteilen der Schweiz. Das Tessin und die Romandie sind gut vertreten, aber auch Projekte von im EU-Raum aktiven Schweizer Musiker*innen finden auf die Kammgarn-Bühne. Das diesjährige Programm zeigt einen interessanten Trend: Die langjährige Fokussierung auf die Metropolen scheint sich aufzuweichen, der Jazz wird mobil. Hat die auffallende Verspieltheit, die im diesjährigen Programm festzustellen ist, auch damit zu tun? Auf jeden Fall zeigt das Festival einen spannenden Querschnitt durch das reiche Schweizer Jazzschaffen.
Dieses Jahr am Eröffnungs- und Abschlusstag ist das Instrument unüberhörbar und wird ausschließlich von Frauen gespielt. Kennen Sie „Nancelot“ von Nancy Meier oder Linda Jozefowskis Band „Focus Natural“? Ob Zufall oder Trend, beide auf jeden Fall besonders und eine Entdeckung wert. Dann gibts auch noch großes Gebläse: ganz aktuell das neue Werk von Luzia von Wyl und ihrem Ensemble. Aber auch kleine feine Formationen wie die beiden Duos der in Lausanne wohnhaften Künstlerinnen Sylvie Klijn und Lea Gasser mit „Oxeon“ und der Genfer Saxofonistin Maria Grand (Foto) mit der Pianistin Maya Keren sind Teil des Programms. In Zusammenarbeit mit der HSLU-Musik Luzern und der Zürcher Hochschule der Künste wird gezeigt, was die jungen Jazzer*innen für die Zukunft versprechen. Jeweils je eine Band pro Hochschule bestreiten zusammen einen Abend und geben Einblicke in das junge Schaffen. Bemerkenswert welch hohes musikalisches Niveau geboten wird! Infos
22. – 26.05.2024 Hildener Jazztage
Mit dem Titel „Blue in Green“ präsentieren die diesjährigen Hildener Jazztage 12 künstlerisch hochwertige Jazzkonzerte in gewohnt angenehmer und familiärer Atmosphäre. In diesem Jahr eröffnet wieder eine Frau das Festival, Karolina Strassmayer, die im Duo mit Drori Mondlak die Formation Klaro! darstellt. Das Duo verbindet die Lyrik der europäischen Klassik und Folklore mit der rhythmischen Kraft des amerikanischen Jazz und der harmonischen Raffinesse der zeitgenössischen Musik. Am 23.05. präsentiert die Bassistin und Sängerin Kristin Korb mit ihrem Trio ihr neustes Projekt, eine Neuinterpretation und gleichzeitig Hommage an die Eurythmics. Am Freitag, dem 24.05. tritt die Gewinnerin des WDR Jazzpreises 2024, Caris Hermes, in Hilden auf. Mit ihrem Quartett und ihrem Kontrabass bringt sie die Vielfalt ihres Spiels in die Stadthalle. Mit Mara Minjoli (Foto), die mit dem João Luís Quintet das Album „Afro Sambas“ neu interpretiert, klingt das Festival am Sonntag aus. Die Sängerin, deren Vater aus Kamerun stammt, lässt ihre afrikanischen Wurzeln in ihrem Gesang erkennen, die wunderbar mit den brasilianischen Sounds des Quartetts harmonieren. Infos
24. – 26.05.2024 Jazztage Idar-Oberstein
3 Tage, 4 Bühnen, mehr als 20 Bands und dann auch noch eintrittsfrei – das sind die Jazztage in Idar-Oberstein. Zurecht gehören sie zu den Highlights in Rheinland-Pfalz. Schwerpunkt in diesem Jahr sind südeuropäische Jazzformationen wie die Gruppe Mother um die griechisch-stämmige Bassistin Athina Kontou, die fusioniert, was unvereinbar scheint: griechische Musik und Jazz. Die derzeit erfolgreichste junge Jazzgruppe Europas, Mama Shakers aus Paris, wurde von der Sängerin und Trompeterin Angela Strandberg gegründet und performt den alten, wilden Jazz der „Roaring Twenties“ mit jugendlichem Elan. Auch die deutsche Jazzszene ist vertreten. Die Jazzrausch Bigband (Foto: Sebastian Reiter) um Monika Roscher präsentiert zu ihrem 10. Jubiläum ein mitreißendes Programm orchestralen Techno-Jazz‘. Meret Becker präsentiert das Programm “Le Grand Ordinaire”, eine Collage aus musikalischen Bildern und surrealen Liedern, die von Reisenden erzählen. Außerdem werden Federkeil Music Electro Swing feat. Silke Hauck (und den female horns), Holler My Dear, Boogie Royal feat. Frank Riehm, Mrs. King & her Jewels, Franzi Allers Band Conic Rose u.a. erwartet. Die 15jährige blinde Pianistin Sophia Brandt tritt mit ihrem Jazz Trio auf. Infos
24. – 26.05.2024 Lahneck Live
Vom 24. bis 26. Mai 2024 verwandelt die Lahnsteiner Musikszene die Rheinanlagen in Oberlahnstein in ein wahres Paradies für alle Festivalliebhaber*innen. Von lokalen Bands bis hin zu aufstrebenden Künstler*innen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zum Beispiel solltet ihr den Auftritt von Diana Ezerex (Foto: Viola Patzig) nicht verpassen, die mit ihrer herausragenden und berührenden Wortgewalt und neuem Sound eine intensive Geschichte des Seins erzählt und das Publikum herausfordert, sich mit Fragen der Identität, Zugehörigkeit und Persönlichkeit auseinanderzusetzen. Die fünfköpfige FLINTA*-Band Bubs. zeichnet sich durch ihren vier- bis fünfstimmigen Gesang aus und kämpft für Gleichberechtigung, ein tieferes Diversitätsbewusstsein bei sich selbst und in der Gesellschaft und gegen Diskriminierung aller Art. Serpentin ist eine Ausnahmekünstlerin, die mit ihrem einzigartigen Indie-Elektro-Sound Genregrenzen sprengt und in ihrem selbstproduzierten Sound einen Sturm aus Freiheit und Schmerz entfacht. Mit ihrer rohen Energie und ihrem ungezähmten Geist ist die Punkband Alarmbaby die Stimme der Rebellion. Angeführt von der charismatischen Sängerin Mary-Anne, setzen sie mit ihrer einzigartigen Besetzung die Bühne in Brand. Außerdem sind Flora, Aennis, Brenda Blitz, u.v.w. dabei. Am Sonntag, dem 26. Mai 2024, gibt es ein buntes Kinderprogramm, einen faszinierenden Drachen-Walk-Act und jede Menge Unterhaltung von den Vereinen aus Lahnstein. Übrigens: der Eintritt zu allen Konzerten ist kostenlos, es wird aber um einen Solibeitrag gebeten. Infos
24. – 25.05.2024 Futur 2 Festival Elbpark Entenwerder
Am 24. + 25.05.2024 findet zum vierten Mal das Futur 2 Festival im Elbpark Entenwerder statt. Bis zu 5.000 Besuchende kamen bei den letzten Ausgaben an die Elbe und haben gemeinsam bewiesen, dass Nachhaltigkeit und Spaß sehr gut zusammenpassen. Denn: das Futur 2 Festival ist komplett energieautark – das heißt der komplette Strom für das Festival wird regenerativ vor Ort erzeugt. Das geht zum einen über verschiedene Solaranlagen und zum anderen über die Muskelkraft des Publikums. Das muss nämlich auf Fahrrädern mit einem Generator im Hinterrad Strom für eine der Bühnen erzeugen – das macht nicht nur Spaß, sondern macht den Wert von Strom auch gleich am eigenen Leib „erfahrbar“. Auch der Rest des Festivals ist nachhaltig organisiert: vom Müll(vermeidungs)konzept, über Gastronomie und Mehrweg bis hin zur nachhaltigen Anreise und Logistik. In diesem Jahr lockt das Festival wieder mit zahlreichen Liveacts, DJs und einem Rahmenprogramm rund um Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
Freut euch unter anderem auf:
Antje Schomaker. Sie muss gar nichts. Damit das erstmal klar ist. Aber sie will viel, im Grunde alles, und landet beim Weg dorthin immer wieder bei sich selbst – und in den Charts. Mit einer Mischung aus Talent, Energie, Humor und einer geheimen vierten Sache (vielleicht schreibt sie mal einen Song darüber oder benennt vielleicht sogar ein Album danach). Nachdem es ihr ein Jahr lang aus strukturellen Gründen nicht möglich war, Musik zu veröffentlichen, ist sie zurück: Antje Schomakers zweites Album „Snacks” ist im Herbst erschienen. Es vereint smarte und anspruchsvolle Lyrics, aber ist gleichzeitig so tanzbar, dass beim Hören ganz bestimmt auch die ein oder andere Wunde heilt, die das Coming of Age hinterlassen hat.
Catt. Eine Stimme, die die Zeit anhält. Catt verwandelt scheinbar kleine Geschichten in universelle Erzählungen über das Jetzt, das Hier, das Sein. Musik als Hoffnung, voll strahlender Klarheit. Ein neuer Entwurf von Pop, voller Tiefe, voller Funkeln und vor allem: Ehrlichkeit.
WILLOW PARLO. (Foto) Die Dream-Pop Formation aus Hamburg erscheint 2022 quasi aus dem Nichts auf der Bildfläche: Das Indiepop-Quartett um Sängerin Noemi Bunk begeistert die deutsche Indielandschaft flächendeckend mit hinreißend-atmosphärischer Softpower. Understatement-Hymnen, die gleichzeitig nach kalifornischer 101 und skandinavischer Mittsommersonne klingen. Der Sound der jungen Band ist erfüllt von träumerischer Leichtigkeit und Wehmut und erschaffteine horizontweite Atmosphäre. Willow Parlo konntenbereits mit ihrer selbstbetitelten Debut-EP eine tadellose Produktion vorlegen, die nach großem Abenteuer klingt – gleichzeitig ist ihnen die melancholische Unbefangenheit sehr junger Herzen zu eigen, die intuitiv aus Coming Of Age-Schmerz und erster Liebe Songs für ihre Generation schreiben: Sie erzählen von wachen und ohnmächtigen Momenten und dem Loslösen von Vergangenem.
Bad Ass Babes Club. ½ BadAssBabes wird euch die schönsten und tanzbarsten Hits auflegen. Ganz viel Pop Musik von früher bis heute mit extra viel female power. Songs to celebrate the woman in you!
Holly Macve. Eine himmlische Stimme, eingebettet in fesselnde westliche Noir-Balladen, mit einer zerschmetternden emotionalen Darbietung, erforscht Holly Macve eine traumhafte, bildhafte Welt innerhalb ihres Songwritings; Englische Rose trifft auf den Lynchianischen Glamour von Mulholland Drive. Mit Gesangstönen von Chris Isaak und Patsy Cline sowie einer einzigartigen Fähigkeit, zeitlose Melodien zu schreiben, ruft Macve eine Wärme und Transzendenz hervor, die mit einem Schwarz-Weiß-Film aus den 1950er Jahren vergleichbar ist.
25.05.2024 Jubiläumsfestival „Hafen 2 wird 20“ Offenbach
Im Frühjahr 2004 eröffnete das Kulturzentrum, damals noch im Lokschuppen der Hafenbahn. Jetzt blicken die Macher*innen auf 20 Jahre Konzerte, Hafenkino, Klubnächte, Schafe und Café zurük – und das muss gefeiert werden! Polytechnisches Amüsement: das Programm des Festivals wird Stück für Stück veröffentlicht – es gibt Bands, DJs, Film, Kulinarisches, Kunst und Kurioses. Bisher bekannt gegeben sind: Brimheim (DK) (Foto: Andre Hansen), Ice Hokku (IL), Matching Outfits (DE)
Maz And The Phantasms (GB), Pia Klemp (Lesung) (DE). Infos
30.05. – 02.06.2024 Internationales Africa Festival Würzburg
Europas größtes Festival für afrikanische Musik und Kultur! Das Africa Festival besteht seit 1989 und ist das größte und älteste Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa. Über 7630 Musiker*innen und Künstler*innen aus 56 Ländern Afrikas und der Karibik sind bisher in Würzburg aufgetreten und haben mehr als 2.675.000 Besucher*innen den kulturellen Reichtum des afrikanischen Kontinents vor Augen und Ohren geführt.
Das Abendprogramm des diesjährigen Africa Festival Jubiläums startet gleich mit einem außergewöhnlichen Konzert. Zum zweiten Mal, nach 2019, wird der Ndlovu Youth Chor zu Gast sein. Von südafrikanischen Klassikern wie Miriam Makebas „Pata Pata“, bis zu internationalen Pop-Hits, wie Ed Sheerans „Shape Of You“, reicht ihr weit gestreutes Repertoire. Diesmal werden sie unter anderem auch ihre aktuelle CD „Celebrate“ vorstellen.
Wohl keine westafrikanische Künstlerin ist so vielseitig wie die in Abidjan geborene und in Bamako aufgewachsene Fatoumata Diawara. Ihre Bühnenkonzerte sind jedes Mal ein unvergessliches Erlebnis. Die Kämpferin für die Rechte der afrikanischen Frauen wird Songs aus ihrem letzten Album „London Ko“ (2023), aber auch natürlich ihren grandiosen Single-Hit „Sowa“ von 2011 mit im Gepäck haben.
Ahyvin (Gesang/Guiro) & Ahylin Bruno (Congas), Nati Arizu (Keyboards/Piano), Liviet Ojeda (Bass), Anggie Obin (Flute) und Rita Baulida (Percussion) sind Las Karamba (Foto: Alan Nart). Alle geprägt von Migration und ihren unterschiedlichen Lebensgeschichten sowie ihren diversen musikalischen Wurzeln, von Spanien über Kuba bis nach Südamerika. Gemeinsames Empowerment stand und steht stets im Mittelpunkt ihres musikalischen Zusammenseins. Mit vielen Songs, unter anderem aus ihrem ersten Album „Camino Asi“ (2021), dürfen wir uns auf ein heißes Festivaldebüt freuen.
Mariana Ramos gilt als eine der ganz großen Stimmen von den Kapverden, die sich auch dem Erbe der legendären Cesaria Evora verpflichtet fühlt. In dem ganzen Spektrum ihrer Alben, wie „Morna“ (2019), „Quinta“ (2015) oder „Suavidanca“ (2011), zeigt sie, dass die Musik ihrer Heimat nicht nur melancholisch, sondern auch grandios tanzbar sein kann. Nach ihrem unvergesslichen Auftritt beim 22. Africa Festival 2010 wird sie nun endlich zum zweiten Mal Gast sein.
Nach zwei unvergesslichen Konzerten auf der Offenen Bühne beim Internationalen Africa Festival wird Ahouefa „Fafa“ Ruffino nun auch das Africa Festival Publikum auf der Hauptbühne begeistern. Women Power ist angesagt, wenn die „Amazone“ an diesem Tag auf die Bühne treten wird!
Sarah Akuma, aka „Afra“, ist eine begnadete afrodeutsche Künstlerin, die in Köln ihren Lebensmittelpunkt hat. Mit viel Soul in ihrer Stimme und im Herzen pendelt sie zwischen allen Stilrichtungen. Ihre Texte sind zum einen nachdenklich und zum anderen sozialkritisch, aber stets voller Empowerment und Optimismus. Wir freuen uns, dass wir diese junge, hoch talentierte Sängerin erstmalig auf dem Africa Festival sehen können.
Beitragsbild: Delia Brauburger


Was kann man in diesen irren Zeiten miteinander, füreinander und gemeinsam musizieren, singen und tanzen? – Das ist die Frage, die sich durch das 1. FOLK FOR FUTURE-Fest zieht, das am 8. und 9. März im Ost-Passage Theater Leipzig stattfindet. Ob Liedermacherin, Folkmusiker, Chorsängerin oder Tänzer, wir werden gemeinsam erkunden, wie wir uns kulturell und künstlerisch positionieren – gegen rechts und für eine sozial-ökologische Transformation. Tagsüber gibt es Workshops zum Thema, viel Raum für Austausch, Kennenlernen und Kreativsein – abends laden wir Künstler:innen ein, ihren Blick auf die Gegenwart auf die Bühne zu bringen. Singer/Songwriter lieferten den Soundtrack zur Umwelt- und Friedensbewegung der 70er und 80er – was haben sie uns heute zu erzählen?
Sie haben sich sicher gewundert, dass das ehemalige Internationale Klezmer Festival nun Jewish Music Today Fürth heißt. Mit der 19. Ausgabe haben die Veranstalter*innen sich entschieden, die ganze Vielfalt der jüdischen Musik im Titel abzubilden. Eine Vielfalt, die das Festival schon seit längerem präsentiert. Verstärkt wird diese nun durch neue Impulse aus der aktuellen jüdischen Musikszene. So wird das Festival mit einer israelischen Musikerin – Hadar Maoz (Foto)– eröffnet, die 2500 Jahre Kulturgeschichte in Musik und Performance vereint und für ein friedliches Miteinander auf der ganzen Welt appelliert. Diese Botschaft steht als Sinnbild für das ganze Festival. Konzerte erstklassiger internationaler Musiker*innen im Kulturforum bieten hierzu Gelegenheit ebenso wie die Eröffnungsparade durch die Gustavstraße, Kneipen-Konzerte, gemeinsamer Tanz und herausragende Workshops. Filme, Führungen und ein öffentlicher Shabbat-Gottesdienst laden ein, mehr über jüdische Lebenswelten zu erfahren. Auch das für das letzte Festival in Auftrag gegebene Kinder-Musical Ben & David kommt aufgrund des großen Erfolgs noch einmal auf die Bühne!
132 Künstler*innen aus 29 Ländern, 14 Konzertabende in 7 Locations – das gibt es im Frühjahr beim „Over the Border – Music Diversity Festival“ in Bonn zu erleben. Vom 10. März bis 27. April 2024 bietet die Veranstaltung eine musikalische Reise durch urbane Afrobeats, Latin Salsa & Cumbia, Balkan Beats, keltische Folkabende, Jazz und mehr. Mit dabei sind B.C.U.C aus Südafrika, Lisa Canny sowie Kilá aus Irland, die polnische Bassistin Kinga Głyk, Bernadette La Hengst u.v.w. Außerdem macht mit der „Akkordeonale“ das einzige tourende internationale Akkordeonfestival der Welt Halt beim Over the Border Festival und gibt ein Konzert mit hochkarätiger Besetzung und unterschiedlichsten kulturellen Einflüssen. Unter dem Motto „Silence is Violence“ trägt bereits seit der ersten Festivalausgabe 2016 insbesondere das Projekt Local Ambassadors mit möglichst unterschiedlichen Perspektiven zur Überwindung von Grenzen und für Anerkennung, Verständigung gegen Ausgrenzung, Verfolgung und Krieg bei. Das facettenreiche Projekt findet jedes Jahr mit einem komplett neuen Line-up statt. Dabei kommen Protagonist*innen mit unterschiedlichsten kulturellen Identitäten aus der Region mit internationalen Musiker*innen wie der Cellistin Nesrine (Foto) zusammen, proben gemeinsam und treten miteinander auf.
Die Salzachstadt wird für eine Märzwoche lang zum Mekka internationaler Jazzgrößen! Neben den großen Hauptkonzerten in Alt- und Neustadt gibt es ein Extraprogramm, wie die Jazznight oder ein Frühschoppen. Seit 1970 bedeutet Burghausen Jazz. Neben den großen Hauptkonzerten in Alt- und Neustadt gibt es ein Extraprogramm, wie z. B. die Jazznight in den Lokalen der Altstadt, ein Frühschoppen oder die Sessions im Jazzkeller des Mautnerschlosses, bei denen oft die umjubelten Musikstars spontan einsteigen. Die jährliche Jazzwoche gehört international zu den großen Festivals ihrer Art, Burghausen wird zum „bayerischen New Orleans“: Gäste aus aller Welt – und natürlich die Burghauser*innen selbst – machen die Nacht zum Tage, das bunte Gewimmel von Konzertbesucher*innen und Musiker*innen reißt die Salzachstadt aus ihrem behaglichen Winterschlaf – oder besser gesagt aus einem knapp dreimonatigen Jazz-„Entzug“ – mit Extra- Power Jazzgenuss. Dieses Jahr könnt ihr euch unter anderem auf Laura Jurd, FEH, ROSETTES, Justina Lee Brown (Foto), Ana Carla Maza, Monika Roscher Bigband, OF CABBAGES AND KINGS und viele mehr freuen!
Grenzen verschwimmen und Genres prallen aufeinander – die 15. Ausgabe des internationalen KLAENG Festivals präsentiert vom 15. – 17. März im Stadtgarten Köln das „Jetzt“ der aktuellen Musik. Das Festival beginnt mit einer magischen Stimme: Scheinbar mühelos lässt Sanem Kalfa sie emporschweben, verdichtet sie zu Melodien, Stimmungen, Emotionen, Sehnsüchten, Träumereien. Ansässig in Amsterdam, geboren in Trabzon an der türkischen Schwarzmeerküste, verknüpft Sanem Kalfa folkloristische Wurzeln mit Jazz, Chanson, Pop und Improvisierter Musik zu einer emotionsgeladenen Reise ins Innere. Eine weitere, hinreißende Stimme im diesjährigen Festivalprogramm, so überraschend wie konsequent platziert als funkelndes, solistisches Highlight: Wallis Bird (Foto). Die Lieder der irischen Singer-Songwriterin mit Wohnsitz Berlin handeln von Vertrauen, Alkoholmissbrauch, Stagnation oder von Selbstoptimierung und bleiben bei aller (Ein-)Dringlichkeit doch vorrangig stets musikalisch überzeugende Statements. Kaja Draksler, geboren in Slowenien, ausgebildet in New York, ist Weltbürgerin und (Klang-)Weltreisende mit ihrer ganz eigenen, unvorhersehbaren, berauschenden Sprache.Es ist unmöglich vorherzusagen, in welche Klangwelten sie eintauchen wird. Wenn sie ihr Klavier mit vertrauten Harmonien, aber auch mit spröden Dissonanzen, mikrotonalen Erfindungen und präparierten Effekten zu Erklingen bringt, geht die Reise ins Unbekannte los, weit hinaus über vertraute Grenzen. Die irisierenden Klangfarben von Mirna Bogdanović bereichern das Festival-Programm um eine aufregende Facette. Zunächst studierte Mirna Bogdanović klassisches Klavier in Ljubljana, danach Jazzgesang in Klagenfurt, schließlich zog es sie nach Berlin, wo sie ihre Erfahrungen, Vorlieben und Leidenschaften in ein bestechendes, persönliches Konzept einfließen ließ: Klassik und Impressionismus, Jazz und Fusion, Indie-Pop und diverse elektronische Spielformen ergänzen sich zu intensiven Klanggedichten. Freut euch auf ein tolles Festivalwochenende im Stadtgarten Köln!
Rund 70.000 Frauen leben in Offenbach. „Sie und alle anderen nimmt der Internationale Frauentag am 8. März in den Blick, der auf bestehende Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern hinweist. Gendergap, die Fragilität von Frauenrechten, häusliche und sexualisierte Gewalt, Unterdrückung: Schlagworte wie diese zeigen, dass für 50 Prozent der Weltbevölkerung noch viel im Argen liegt. Und auch wenn Frauen in den westlichen Industrienationen den Männern formaljuristisch gleichgestellt sind, klaffen auch hier bei Themen wie Bezahlung oder Care-Arbeit erhebliche Lücken. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir uns auch als Stadt Offenbach diesen Themen annehmen und ihnen zu öffentlicher Wahrnehmung verhelfen. Das ist Sinne und Zweck unseres Programms zum internationalen Frauentag.“ so Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. Wie also geht es Frauen im 21. Jahrhundert, welche Rollenbilder prägen ihr Selbstverständnis und wie steht es um ihre Entfaltungsmöglichkeiten? Annäherungen und Antworten an diese und andere Fragen gibt das umfangreiche Veranstaltungsprogramm des Frauenbüros, das vom 1. bis 15. März zu Ausstellung, Diskussionsrunden, Vorträgen, Kino und Mädchenfest lädt.
Anlässlich des Internationalen Frauentags (8. März) feiern Münchner*innen gemeinsam queer-feministische Errungenschaften in der Kulturszene und darüber hinaus mit inspirierenden, künstlerischen Positionen aus der Musik.Der #sieinspiriertmich Kickoff-Event am 3. März ist Auftakt für acht folgende spannende und inspirierende Projekte im März – veranstaltet von Münchner queer-feministischen Kulturinitiativen! 
Am 08. März 2024 veranstaltet das Knust ganz im Zeichen des Feministischen Kampftages, ein Konzert mit Lia Şahin aka the Mistress of Ceremony, die jede Bühne auseinandernimmt und nur so vor Energie strotzt. Die Beatboxerin, Rapperin und Produzentin ist Teil des Rap-for-Refugees-Team und kommt nicht allein, sondern kuratiert einen ganzen Abend mit Traum-Line-Up, das die feinsten MCs der Nation zusammenbringt und für einen unvergesslichen Abend sorgen wird. All genders welcome – Sexismus & Rassismus bleiben vor der Tür!
Die Kessen Berlinessen geben den kessen Auftakt zum Frauentag mit ein paar witzigen Frauenpower-Liedern und grooven euch in Partystimmung!
Dies ist eine Veranstaltung des “Freundeskreis Medientreff”. 1975 hat die UN den 8. März zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ ernannt, aber noch immer kämpfen weltweit Frauen um ihr Recht auf Bildung, gerechte Bezahlung und Selbstbestimmung. Voller Mut riskieren sie alles und verdienen damit unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung. Das wollen wir gemeinsam feiern und begehen diesen wichtigen Tag mit dem bekannten Liedermacherinnen-Duo Christine Leban und Uta Desch. Die beiden begeistern durch ihre frechen Texte und kraftvollen Stimmen, die aber auch zart und mitfühlend sein können. Es erwartet uns ein warmherziger, feministischer und unterhaltsamer Abend mit eingängigen Melodien, wunderschönen Stimmen und viel Gefühl ergänzt durch kurze Wortbeiträge ausgewählt und vorgetragen von Mitgliedern des Freundeskreises.
Lindy Huppertsberg gehört zu den ersten Jazz-Bassistinnen Europas. Sie kann auf fast 45 Jahre Bühnenerfahrung zurückblicken und spielte in über 60 Ländern der Erde. Huppertsberg ist Ehrenbürgerin der Stadt New Orleans und wurde von der Bass-Legende Ray Brown zur ‚Lady Bass‘ geadelt. Sie ist nach wie vor das einzige weibliche Mitglied der Frankfurter Barrelhouse Jazzband. Als Frau am Bass hat sie schon einiges erlebt. Da gibt es viel zu erzählen – mit Humor und Wortwitz, flankiert von Videos, Audios und Bildern. Zusammen mit Angela Fontera am Schlagzeug und Andreas Hertel am Piano sorgen sie im Trio für abwechslungsreiche, humorvolle und mitreißende Unterhaltung mit dem ein oder anderen überraschenden Geheimnis aus den Kulissen des Jazzmusiker*innen-Daseins.
Die JAM MUSIC LAB Privatuniversität für Jazz und Popularmusik veranstaltet am 9. März 2024 den zweiten Jazz Girls Day in Wien. In einem Workshop sind Teenagerinnen im Alter von 12-18 Jahren aufgerufen, gemeinsam und in spontan zusammen gestellten Bands zu jammen und zu musizieren. Dabei unterstützt und angeleitet werden sie von den international erfolgreichen Jazzmusikerinnen Monika Herzig (Klavier), Gina Schwarz (Kontrabass) und Chanda Rule (Gesang). Im Vordergrund steht der Spaß am gemeinsamen Improvisieren und Experimentieren. Konkrete musikalische Vorkenntnisse im Jazz sind nicht erforderlich – wer aber schon erste Erfahrungen am Instrument oder der Stimme gesammelt hat, besitzt alle Voraussetzungen, um als GirlsDayJazzerin einen Tag lang richtige JAM-Bühnenluft zu schnuppern. Im Anschluss an den Workshop und die Arbeit in Combos finden Kurzkonzerte der Bands statt, zu der Freund*innen, Familien und alle Interessierten eingeladen sind.
02. – 03.02.2024 PuPaPo Festival Düsseldorf
41 Acts aus 15 Ländern während 7 Festivaltagen an den unterschiedlichsten Spielorten in ganz Baden: das bietet das OOAM 2024! Das Line-Up ist pickepackevoll mit tollen Bands, DJs & Solomusikerinnen: HJirok (Foto: Siamand Mohammadi) heißt die von Hani Mojtahedy erfundene Kunstfigur der im Iran geborenen, kurdischen Künstlerin und Sängerin, die elektronisch bearbeitete Sufi-Musik aus Kurdistan und von anderswo, Setar-Melodien pulsierende Rhythmen, Fieldrecordings und Dub-Effekte mit ihren unkonventionellen Gesangstechniken und mehrsprachigen Lyrics mischt. Auf der Suche nach der Schönheit im Lärm lässt die aus Bern stammende Performerin, Improvisatorin und Komponistin _pron0ia_ das Analoge mit dem Digitalen verschmelzen, mischt AI-Stimme mit scheppernden E-Gitarre-Klängen, unterwandert dabei die scheinbare Perfektion digitaler Prozesse. Das Genfer Trio Alice ist ein „dreiköpfiger Low-Fi-Chor, begleitet von einem billigen Synthesizer und begrenzter Virtuosität“, der den Sinn des Lebens mit einer Mischung aus Volksmusik und Art-Pop besingt. Augusta schafft einen minimalistischen Folk-Sound, der trotz Texten über Schuldgefühle, Sturheit und Verweigerung so etwas wie Trost, Wärme und Freundlichkeit zu spenden vermag. Außerdem werden Ana Bălan, claire my flair, Attention le tapis prend feu, EMZYG, Glaascats, Helena Deland, @, Ana Lua Caiano, Jana Horn, Ilajan, Junge Eko, Mathilde Nobel, Maya Shenfeld, Mel D, Moictani, Núria Graham, Pruillip, Sophie Jamieson, Tara Clerkin Trio, TORRES u.v.m. erwartet. Noch ein Pluspunkt: Seit 2017 ist das OOAM eines der ersten CO2-neutralen Festivals der Schweiz!
Das JOE Festival der Jazz Offensive Essen e.V. findet in der Zeche Carl statt, einem Zentrum für Soziokultur in Essen-Altenessen. Liz Kosack (Keyboards), Biliana Voutchkova (Geige) und Elisabeth Coudoux (Cello) begegnen sich beim JOE Festival Essen das erste Mal in dieser Konstellation und geben sich in gemeinsamer Improvisation gegenseitig Platz und Energie. Die Band Toxodon improvisiert sich in tiefem Gedenken an den vor 13.000 Jahren ausgestorbenen Pflanzenfresser durch hohes Gras und weite Steppen. Das Trio 3grams ist ein kompositorisches Experiment mit einem intimen Trio aus Stimme und Saxophon um die Saxophonistin und Komponistin Luise Volkmann. How Noisy Are The Rooms (Foto: Frank Schemmann) mit der Sängerin Almut Kühne vertritt eine extrem provokante Auffassung von kreativer Anarchie und versetzt die Hörer*innen in den Zustand einer Kugel im Flipperkasten, die erbarmungslos hin und her geschleudert wird. Im Programm stehen außerdem die polnische Jazzpianistin Marta Warelis, die Singer-/Songwriterin Kitsune aus Kanada u.a.
Das Festival für den aktuellen Schweizer Jazz findet vom 15. bis 17. Februar 2024 in den Vidmarhallen im schweizerischen Bern-Liebefeld statt. Die Luzerner Komponistin und Pianistin Luzia von Wyl schrieb in der Lockdown Zeit eine Suite, in der es „tätscht“ und knallt: die Taufe dieses „Lockdown Circus“, mit dem sie den Kompositionswettbewerb von NOVA Jazz Yverdon 2023 gewonnen hat, feiert sie in Bern mit dem Jazzquintett This Is Pan um den Berner Altsaxophonisten Matthias Kohler. Seit zweieinhalb Jahren wohnt die australische Sängerin Kristin Berardi in der Schweiz, wo sie an der Luzerner HSLU Jazzgesang doziert. Beim Winterfestival ist sie im Duo mit dem Innerschweizer Bassisten Lukas Traxel zu hören. Das Sarah Chaksads Large Ensemble (Foto) macht auf seiner Release-Tour des neuen Albums „Together“ ebenfalls Station in Bern. Am letzten Festivalabend gibt es dann ganz neue Töne zu hören: Im Auftrag von BeJazz TransNational hat die armenische Saxofonistin Araxi Karnusian ein internationales Ensemble gegründet und, inspiriert vom Gedicht „Am Turme“ von Annette von Droste-Hülshoff, eine Komposition auf die Protagonist*innen zugeschrieben. Die in Wien und Bern lebenden Mitmusiker*innen stammen aus dem Iran, aus Ungarn, Schweden und der Schweiz. Nach der umjubelten Premiere im Juni 2023 präsentiert sich das Ensemble am Winterfestival zum zweiten Mal dem Berner Publikum.
Eine Gitarre, eine Stimme, ein Mikrofon – manchmal braucht es nicht mehr für Gänsehaut-Feeling. Wenn einen der Song packt, dann ist alles möglich! Höchste Zeit also, ihm Respekt zu zollen und ein eigenes Festival zu widmen, dachte sich die Pasinger Fabrik im letzten Jahr und rief das HERTZFLIMMERN ins Leben: Ein Festival, das an fünf Tagen Singer-/Songwriter*innen einlädt, die Bühnen in Besitz zu nehmen und für das Publikum zu singen. Die musikalischen Grenzen sind dabei der bunten Vielfalt wegen nicht eng gesteckt. Nessi Tausendschön bietet „skurrilpoetisches Musiktheaterkabarettvarieté mit akrobatischen Einlagen“ und feiert in diesem Jahr ihr 30. Bühnenjubiläum. Flinte, Malonda & Bostic bringen an einem Abend Berliner Beats in den wilden Westen Münchens; drei Acts aus der Hauptstadt, die für die urbane Variante des aktuellen Songwriter-Genres stehen: queer, antirassistisch, kantig-zart. Auch Christin Henkel (Foto: Emanuel Klempa) wird auf der Bühne stehen: „Sie ist die Märchenfee, die gern nachtritt. Christin Henkel sieht aus wie eine Prinzessin, aber wenn sie am Klavier ihre Songs singt, weiß man irgendwie: Es wird wehtun, wenn‘s auch noch so schön klingt.“ (MDR Kultur)
Fans von Irish & Celtic Folk Music können sich im kommenden Frühling auf die 31 Livekonzerte der Irish Spring Festivaltour durch Deutschland freuen. An jedem Abend stehen gleich vier Formationen auf der Bühne: Die in Dublin lebende Sängerin, Multiinstrumentalistin und Songwriterin Inni-K schöpft aus dem großen Fundus traditioneller irischer Musik und sucht nach neuen Perspektiven und Klangkonzepten, um aus dem Liebgewonnen etwas Neues zu schaffen. The Moynihans sind ein Geschwister-Trio aus Cork City, das seit vielen Jahren in der Top-Liga irischer Musik beheimatet ist und deren Musik als außergewöhnlich und energiegeladen beschrieben wird. Aneta Dortova (Foto: Paolo Degan) ist in Pilsen (Tschechische Republik) geboren und lebt in Limerick in Irland. Sie ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die sich mit traditioneller und zeitgenössischer Kunst befasst und mit ihrem perkussiven Tanzstil begeistert. Wenn sie zu Live-Musik tanzt, konzentriert sie sich darauf, in Dialog mit den Musiker*innen zu treten. Auch dabei: 3’oh featuring Anne Brennan.
Das 25. Internationale Akkordeonfestival ist das erste, das nicht mehr unter der Intendanz von Friedl Preisl, sondern unter der neuen Gesamtleitung von Lisa Reimitz und Franziska Hatz über die zahlreichen Wiener Bühnen geht. Ein Highlight wird sicherlich der Auftritt der charismatischen Folk-Band YAGODY (Foto: Sofia Lupul) sein, die im Jahr 2016 im westukrainischen Lwiw gegründet wurde. Die vier Musikerinnen reisten durch mehrere Regionen der Ukraine, um dort die musikalischen Überlieferungen der Menschen aufzuspüren. Aus dieser unerschöpflichen Anzahl an Melodien, Rhythmen und Themen kreieren sie ihren eigenen, spannenden und unverwechselbaren Sound, der das Publikum mit lebendiger Energie und musikalischer Trance mitreißt. Die junge Französin Louise Jallu bringt frischen Wind in ein bislang als Domäne der Männer geltendes Genre (das Akkordeon) und erobert die Bühnen derzeit mit ihrem Quartett und einem außergewöhnlichen Piazzolla-Programm. Anja Om vereint, inspiriert von Künstler*innen wie Björk, Laura Mvula oder Chor-Komponist Eric Whitacre, zeitgenössische Mehrstimmigkeit, Improvisation, erzählerische Pop-Songs und Klavier-basiertes Kunstlied und wird beim Festival von Xidi am Akkordeon ergänzt. Das Duo OXEON kreiert vielseitige Dialoge zwischen Stimme und Akkordeon. Holler My Dear erfinden sich neu und zeigen die Lieder ihrer neuen EP „Aftermath“ und auch wondrak.lindschi, Birds against Hurricanes, Caamaño&Ameixeiras, Tango La Boca, Salon Odjilà u.a. sind mit von der Partie. Stummfilm-Matinéen und diverse tolle Workshops stehen auch im Programm.
„Diese Jazztage sind mehr als nur musikalische Veranstaltungen; sie sind eine Reise durch die Tiefe der menschlichen Seele, ein Weg, der uns dazu einlädt, die Grenzen unserer eigenen Erfahrungen zu überschreiten“, versprechen die Macher*innen der 26. Weinstadt Jazztage in ihrer Begrüßung. Izabella Effenberg, die sich zwischen Jazz, Klassik und World Music bewegt, wird durch den Einsatz einer breiten Instrumentensammlung (Vibraphone, Array Mbira, Glasharfe u.v.m.) sicher einzigartige und beispiellose Klangerlebnisse schaffen. Die Berlinerin KID BE KID verwebt auf geniale Weise Rhythmus, Text, Harmonik, Stimme und Melodik zu einem futuristischen Soul-Stil mit Beatbox- und Jazz-Elementen. Das Quartett um die preisgekrönte Sängerin, Pianistin und Komponistin Cymin Samawatie (Foto: Florian Schmuck) verbindet persische Lyrik und zeitgenössische Musik. Das Gee Hye Lee Trio spielt einen melodischen Jazz, der zugleich tiefgründig, leicht und schwebend ist, unterstützt von der Vokalistin Song Yi Jeon. Außerdem dabei: die südkoreanische Pianistin, Komponistin und Sängerin Younee, die mit ihren spontanen und frei komponierten Stücken während ihrer Live-Auftritte begeistern wird.
Ein Sommer voller Musik: Die neue Festivalreihe Sonic Pluriverse im Haus der Kulturen der Welt in Berlin startet mit Congorama, einer musikalischen Reise mit drei Orten als Klangkompass: Sie alle tragen das Wort „Kongo“ im Namen. Congorama vereint Konzerte, DJ-Sets, Workshops, Listening Sessions und ein Festival. Dabei trifft das kolumbianische Frauentrio La Perla mit dem peruanischen DJ Rafael Pereira von Dengue Dengue Dengue auf der Bühne zusammen, außerdem sind die ägyptische Damen-Combo Mazaher, die malische Sängerin Fatoumata Diawara (Foto: Alun Be), Edna Martinez, Oumou Sangaré, Katerinha & Njeri, Florence Adooni, Laura Robles u.v.w. zu Gast.
The Sound – Sonic Art in Public Spaces
In fünfzehn Ausgaben hat sich das Festival als beispielhaft erwiesen, als einzige deutsch-französische Veranstaltung, die dem Jazz in Deutschland gewidmet ist.
Am
Mit insgesamt 146 Musikacts an 53 Orten taucht 48h Wilhelmsburg die Elbinseln vom 09. Bis 11. Juni erneut in ein Meer aus Musik und Klängen. Freut euch auf einige Angebote für FLINTA* Personen und tolle Acts wie JOIA & TONJA, Soleika, Sabine May, lonalih, Violeta Rebeldía, Anne-Christine Heinrich Trio, JaKaNa (
Am 17. Juni gehört die Bühne & das Podium im Volksbad Buckau den FLINTA*-Personen – und das LineUp hat es in sich:
Die 19. Ausgabe des Morgenlandfestivals in Osnabrück findet dieses Jahr vom
JazzBaltica verwandelt jedes Jahr im Juni den Festsaal des Maritim Seehotel Timmendorfer Strand und den umliegenden Strandpark in eine maritime Kulisse für Jazzmusik direkt am MeerZum Konzept von JazzBaltica gehört es, einmalige Projekte anzustoßen und Musikerinnen und Musiker zusammenbringen. An einem verlängerten Wochenende treten auf fünf Bühnen in rund 30 Konzerten sowohl Stars als auch Nachwuchstalente auf. Hier treffen internationale Jazzgrößen auf junge Talente der baltischen und regionalen Musikszene. Ilaria Capalbo (Foto: Paolo Soriani),
Kurdistan ist ein grob definiertes geokulturelles Territorium, in dem die kurdische Sprache und nationale Identität eine deutliche Mehrheit bilden. Allerdings sind die Kurden weltweit die größte ethnische Gruppe ohne anerkannten Staat. FEMALE VOICE OF KURDISTAN präsentiert acht Sängerinnen, vorgestellt durch filmische Porträtfilme, live auf der Bühne in Berlin und virtuell online für Konzerte, die 2023 an Orten in ganz Kurdistan gefilmt werden.
Das 16. Afrikanische Kulturfest,
03. – 18.05.2023 Women in Jazz Halle, Magdeburg und im Saalekreis
04. – 14.05.2023 Salaam Orient Wien (A)
05. – 31.05.2023 Queer Festival Heidelberg
06. – 14.05.2023 folkBALTICA Flensburg
06. – 29.05.2023 Bodenseefestival
11. – 13.05.2023 Schaffhauser Jazzfestival
11. – 14.05.2023 CLINCH Festival Hannover
12. – 21.05.2023 Maiwoche Osnabrück
12. – 14.05.2023 Magnet Festival Wiesbaden
13.05.2023 Nacht der Museen Frankfurt
20. – 21.05.2023 Femconcerts Festival Berlin

26. – 29.05.2023 Africa Festival Würzburg
26. – 28.05.2023 Jazz Rally Düsseldorf
26. – 28.05.2023 Idar-Oberstein Jazztage
.06.2023 HildenerJazztage
Auch nach 10 Jahren lebt das KLAENG Festival von der besonderen Atmosphäre, die aus der Nähe zwischen Festivalmacher*innen und den auftretenden Musiker*innen resultiert. Als Festival von Musiker*innen für Musiker*innen zeichnet es sich aus durch seine besondere Symbiose von Freundschaftlichkeit, Professionalität und Einfallsreichtum. Diese Merkmale haben dem Festival seinen weit reichenden guten Ruf beschert und es zu einer festen Größe in der Jazzwelt gemacht. Dieses Jahr könnt ihr euch unter anderem auf Fuensanta Méndez (Foto: Loumi Records), Kika Sprangers, Coudoux.Debacker.Landfermann.Pechlof und Ella Zirina freuen. 
Vom 13. bis 15. April 2023 ist es endlich wieder so weit! Der 11. Popsalon steht vor der Tür. Unter anderem bieten das Haus der Jugend, die Kleine Freiheit und die Lagerhalle den unterschiedlichsten Künstler*innen eine Bühne und ihr seid das wunderbare Publikum. Gespielt wird mal wieder alles, was zum Pop dazu gehört. Von A wie avantgardistischen Indie-Pop bis Z wie zeitloser Rock-Pop. Mit Künstlerinnen* wie ARXX, Gianna Pludra, Joya Marleen, KARA, Lena&Linus, Philine Sonny (Foto: Fabian Süggeler), Mola und UCHE YARA.
Ein wahrlich individuelles Instrument steht in diesem Jahr im Zentrum der “Magdeburger Jazztage – JETZT”: Die Stimme. Und deswegen erheben wir hier unsere, um einzustimmen auf das Kommende und um freudig einzuladen zu vier Tagen stimmgewaltigen, großbesetzten, zeitgenössischen Jazz in Magdeburg. Auf dem Programm stehen unter anderem Uschi Brüning, Sophie Tassignon, KHYAL, EVA QUARTET, Soundspace und Fuchsthone Orchestra (Foto: Volker Beushausen).
Türen öffnen und Voreingenommenheit durch Kennenlernen ersetzen! Diese Grundsatz gilt für das 1991 als Bundesweites Jazznachwuchsfestival von Moritzbastei und Jazzclub Leipzig gegründete FUTURUM-Festival.
Das c/o Pop feiert dieses Jahr 20. Jubiläum! Vom 26.-30.04. erwartet euch ein wildes, buntes und vielseitiges Programm mit Konzerten, Talks, Workshops, Comedy und Lesungen. Musikalisch erwarten euch Acts wie Wilhelmine, Wa22ermann (Foto: Rosa Lotta), Black Sea Dahu, PANTHA, Domiziana, CATT, LIZ, Fuffifufzich, BROCKHOFF, Philine Sonny, NASHI44, Dottie Andersson, UCHE YARA, ilayda, Ameli Paul, Uzi Freyja, Anna Erhard, ELOI und viele mehr! Das Thema Mental Health steht dieses Jahr besonders im Vordergrund. Passend dazu präsentiert das c/o Pop dieses Jahr einen Talk mit der erfolgreichen Influencerin Nadine Breaty und ihrem Mental-Health-Ratgeber „Only Kind of Broken“, Doreen Wilde – auf Social Media bekannt als dodipi – die bei uns aus ihrem ersten Roman „Bauchschmerzen im Kopf“ liest, während die ehemals „jüngste Modedesignerin Deutschlands“ aka Leni Bolt, die nach einem Burn-out zur Life-Coachin umsattelte, ihren im Sommer erscheinenden Ratgeber „Work, Life, Liebe – drei Phasen zu einer ausgewogenen Work-Life-Balance“ vorstellt. Fernab vom Ratgebertum könnt ihr euch auch Robin Solf und Miss Ivanka T. vom GAG-Podcast ansehen, die Einblicke in die LGBTQI+-Szene geben oder die Drag Performance „SAY MY NAME I CAN’T LIVE WITHOUT THE FAME“ anschauen.
Jährlich im April findet das jazzahead! Festival parallel zur jazzahead! Fachmesse in Bremen statt. Vom 27. April bis 30. April erwarten euch 36 internationale Showcase-Konzerte, eine CLUBNIGHT am 28. April und weitere Konzerte und Events. In diesem Jahr geht es vor allem um die Sichtbarmachung der deutschen Jazz-Szene, daher ist in diesem Jahr Deutschland das „Partnerland“. Am Auftaktabend der jazzahead!, dem 27. April im Metropol Theater Bremen, wird der Deutsche Jazzpreis im Rahmen einer spannungsvollen Live-Show verliehen. Und am 28. April 2023 findet die Clubnight in Bremens Clubs und anderen Spielstätten statt. Freut euch auf ein Line-Up mit Dominique Fils-Aimé, Lilja, Amalia Umeda Quartett, Ana Carla Maza, freekind. (Foto: Sami Rahim), Maika, LILAMORS, Mother, Liun & The Science Fiction Orchestra, Fiona Grond, Metromara, Defne Şahin, Roxana Amed, Susanne Lundeng Trio, Sun Mi Hong Quintet, Andrea Superstein, Lis Wessberg, Sera Kalo’s Exante, Quartet Ajaton, Leagus, Marie Mørck, Women in Jazz, Leona Berlin, Gina Schwarz, Xênia França, Olga Reznichenko und vielen mehr.
Zur dreizehnten Festivalausgabe von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln ist das Publikum vom 28. April bis 7. Mai 2023 unter dem Motto „Musik oder Nichts“ eingeladen, sich in 50 Konzerten mit 36 neuen Werken von der Freude an der Klanggestaltung anstecken zu lassen und eine neue Art des Hörens zu praktizieren: fokussiert, unvoreingenommen und neugierig. Im Fokus steht das Werk der Komponistin Rebecca Saunders. Optimale Ausgangsbedingung zur individuellen Klangerfahrung bieten Akustik-Tempel wie die Kölner Philharmonie sowie 13 weitere Spielstätten. Auf dem Programm stehen neben Werken von Rebecca Saunders (Foto: Astrid Ackermann) u. a. Kompositionen von Milica Djordjević, Yu Kuwabara, Lucia Ronchetti sowie Kaitlyn Aurelia Smith und weitere Kreationen aus Jazz-, Pop- oder elektronischer Musik.
Das 2-tägige Festival Houbara – Resonanzen Iran versteht sich als ein Ort des Austauschs, neuer Begegnungen und geteilter Erfahrungen. Das Festival ist Künstler*innen und Ensembles gewidmet, die Genregrenzen infrage stellen und dabei eigene Klangwelten erschaffen und erforschen. Ein Fokus liegt dabei – neben vielschichtiger Musik – auf persischer Lyrik, die nicht nur seit Jahrhunderten zur Weltliteratur gehört, sondern auch im Alltag ein wichtiger Bestandteil iranischer Kulturen ist. Houbara wird kuratiert von Sophie Emilie Beha, NICA artist 2022. Freut euch auf Padideh Naderi, Tanasgol Sabbagh (Foto), Parvaresh/Noori/Zahedi, Rojin Sharafi und Tara Fatehi.
Vom 08.03. – 06.09.2023 verwandelt sich das gesamte StadtPalais – Museum für Stuttgart in das
Achtmal Jazz vom Feinsten! Die Qualität der Jazzkonzerte im ehemaligen Pferdestall auf Schloss Agathenburg zeichnet diese traditionsreiche Konzertreihe aus und macht sie zu etwas ganz Besonderem. Jedes Konzert ist ein musikalisches Juwel! Mit dabei sind Eva Klesse Quartett, Hannah Weiss Group, Karolina Strassmayer und Antonia Hausmann (Foto: Marco Sensche).
Vom 16. März bis zum 20. Mai 2023 treten fünf Perlen der internationalen Weltmusik an vier Spielorten in Waldshut-Tiengen auf. Lauschen Sie die vielfältigen Facetten der Weltmusik und lernen Sie nahe und ferne Kulturen voller Musik und Leidenschaft durch ein abwechslungsreiches Programm kennen. Zu Beginn des Festivals bietet die Schweizer Sängerin Yumi Ito (Foto: Maria Jarzyna) mit japanisch-polnischen Wurzeln ein virtuoses Klangerlebnis aus Jazz, Art-Pop, Electronica und Neoklassik. Mit Cristina Branco ist eine der vielseitigsten portugiesischen Fado-Sängerinnen vertreten. Die internationale Akkordeonale ist eine einzige Liebeserklärung an die außergewöhnliche Überraschungs-Box.
Die diesjährige Festivaledition findet vom 17. bis 26. März im Haus der Berliner Festspiele und an anderen Spielorten der Stadt statt – erstmals unter der künstlerischen Leitung von Kamila Metwaly. MaerzMusik versteht sich als ein Ort des Austauschs von künstlerischem Wissen durch neue Begegnungen und geteilte Erfahrungen. Entwickelt aus unterschiedlichen Perspektiven des Hörens, der zeitgenössischen Musik und des Klangs, öffnet das Festival mit Konzerten, Performances, Musiktheater, installativen und diskursiven Formaten einen Raum gemeinsamen Erlebens. Mit dabei sind Nandita Kumar, Claire Chase (Foto), Liping Ting, Laure M. Hiendl, Tansy Davies und viele mehr!
Die Salzachstadt wird für eine Märzwoche lang zum Mekka internationaler Jazzgrößen! Neben den großen Hauptkonzerten in Alt- und Neustadt gibt es ein Extraprogramm, wie die Jazznight oder ein Frühschoppen. Die jährliche Jazzwoche gehört international zu den großen Festivals ihrer Art, Burghausen wird zum „bayerischen New Orleans“: Gäste aus aller Welt – und natürlich die Burghauser selbst – machen die Nacht zum Tage, das bunte Gewimmel von Konzertbesuchern und Musikern reißt die Salzachstadt aus ihrem behaglichen Winterschlaf – oder besser gesagt aus einem knapp dreimonatigen Jazz-„Entzug“ – mit Extra- Power Jazzgenuss. Freut euch auf Lakecia Benjamin, Trudy Lynn, Ina Forsman (Foto: Sebastian Furstenborg) und viele mehr!
Es ist wieder Festivalzeit im Haus der Musik! Nach drei Jahren pandemiebedingter Pause präsentiert das HdM Sinnesrauschen endlich wieder große Melodien herausragender Indie- und Alternative-Acts. Eine Kooperation mit der Vienna Songwriting Association. Mit dabei ist CHRISTL, die Schubladen sprengt, in neuen Perspektiven, Farben und Formen denkt und Kunst erschafft, die keine Grenzen kennt. Freut euch auch auf Cousines like shit (Foto: Clara Maria Fickl), die sich mit Songs wie „Young and Online“ in eine nahe Zukunft, in der sich Mystik, Poesie und Alltag treffen, versetzen.
QUEEN SHIT!
Die Poxrucker Sisters (Foto: Zoe Golstein) laden als Gastgeberinnen großartige Künstlerinnen aus (Ober-)Österreich auf die große Bühne. Ein Streifzug durch österreichische Musik, die bewegt, begeistert und beeindruckt. Während selbst im Jahr 2023 Line-Ups und Programme immer noch fest in männlicher Hand sind, zeigt #weare Talent, Können, Arbeit, Inspiration und Wert der Musik von Frauen aus Österreich. Mit dabei in Linz sind die Hosts aus Wien und Graz, Virginia Ernst und die Schick Sisters, Katharina Straßer, Lika Doss, Mella Casata, die Brassessoires und die Poxrucker Sisters als Gastgeberinnen in Linz. Unter dem Motto #wearebettertogether ist diese Veranstaltung Teil einer dreiteiligen Reihe mit Partnerveranstaltungen in Wien und Graz.
Zum Internationalen Frauen*KampfTag! Konzerte aus Japan, Kolumbien, Türkei, Tibet, Film aus Namibia; Magischer Wunschbaum, Warmes Essen + Bufett. Mit dabei sind Mitsune (Foto) das weibliche Shamisen-Trio aus Japan.Die kolumbianische Sängerin Sol Okarina nimmt uns mit auf die Reise durch afro-lateinische, karibische & kolumbianische Klanglandschaften, sowie elektronische, zeitgenössische Klänge. Die in Istanbul geborene Künstlerin Demet Çizenel bringt uns zurück zu den Wurzeln mit Gitarre und Stimme. Lottie Marsau feiert ihr musikalisches Come-Back mit Eva Zulauf.
„Was kann Feminismus heute sein? Wie können feministische Forderungen aussehen?“ – Diesen Fragen und anderen widmen wir uns in gedanklichen wie ästhetischen Ausdrucksmöglichkeiten. Feminismus aus verschiedenen Perspektiven und Blickwinkeln betrachtet, zeigt, wie vielfältig und unterschiedlich Feminismus individuell, kulturell und sozial sein kann.
Ganz im Zeichen des Feministischen Kampftages am 08. März 2023 gibt es eine Sonderedition der Partyreihe 365 fe*male night. Mit am Start ist Lia Şahin aka the Mistress of Ceremony (Foto: Nina Macekas), die jede Bühne auseinandernimmt und nur so vor Energie strotzt. Sie ist Teil des Rap-for-Refugees-Team und kommt nicht allein, sondern hat noch ihre Friends im Gepäck: Tan0ne + Lizzn + Âlice + Charlott Green + JNNRHNDRXX + Bush.ida. Ein Traum-Line-up, dass die feinsten MCs der Nation zusammenbringt und für einen unvergesslichen Abend sorgen wird.
Im Rahmen der Marburger Aktionswochen zum Internationalen Frauentag findet am 08.03.2023 das Konzert zum Internationalen Frauentag 2023 mit Evelinn Trouble und ELDA (Foto: Katharina Dubno) statt. Evelinn Troubles unverkennbare Stimme hat die Fähigkeit, einen zu umarmen und unmittelbar eine kathartische Erfahrung auszulösen. ELDA spielen ausgeschlafenen Indiepop, der auf Understatement, Ecken und Kanten setzt. Eine Entdeckung für alle, die den Mainstream scheuen und die Vielseitigkeit lieben.
Die UK-Session lädt ein: Energetische Konzerte anlässlich des internationalen Weltfrauentages, die verdeutlichen sollen, dass ein gleichberechtigter, kritischer und selbsthinterfragender Umgang nicht nur am Weltfrauentag von höchster Relevanz ist. Starke Stimmen an einem einprägsamen Abend, der sich dem Punk in Musik und Text widmet. Mit dabei sind die Petrol Girls mit ihrem Post-Hardcore Punk und die Londoner Avant-Punk-Königin und Newcomerin der Stunde Nuha Ruby Ra.
Am 10.03.2023 ist es endlich so weit: wir laden ein zu Konzerten, Talks und DJ in die Brotfabrik in Frankfurt ein und wollen mit euch feiern, tanzen, netzwerken, diskutieren und Spaß haben! Ihr könnt euch an diesem Abend von den Indie-Popsongs der Singer-/Songwriterin
Offene Bühne für Frauen*, Mädchen* und FLINTA*
Mit ihren Frauenpowersongs wollen die vier Musikerinnen von KICK LA LUNA (Foto) Mut machen, aufrütteln und Position beziehen für die Gleichberechtigung von Frauen, für Frieden und gegen Gewalt. Dazu sind Gästinnen eingeladen, die über die Lebenssituation von Frauen in ihrer Heimat berichten. Ihre Statements werden mit Songs von KICK LA LUNA umrahmt. Die Friedensmatinee wird in Kooperation mit dem Frauenreferat, Frankfurter Stadtkirche und Caritasverband Frankfurt durchgeführt.
Menschen, die unter der genetisch vererbten Erkrankung Albinismus leiden, gehören in einigen Ländern Afrikas zu den mit dem Tod bedrohten Minderheiten. Ursache ist der von indigenen Hexendoktoren geschürte Aberglaube, dass Körperteile von Albinos als Zutaten in Ritualen und Zaubertränken den Teilnehmern Wohlstand bringen würden. Viele afrikanische Künstler*innen und Intellektuelle engagieren sich für den Schutz der betroffenen Menschen. Eine der bekanntesten, engagierten Musikerinnen aus dieser Gruppe ist die senegalesische Musikerin Lady Maah Koudia Keita. Die 34jährige Bassistin tritt regelmäßig mit der Pop-Jazz-Fusion-Band „Jack et Le TAKEIFA“. Markenzeichen der Band ist Maah Keitas warmtöniges, lyrisch-rhythmisches Spiel auf einem sechsseitigen Bass. Lady Maah Koudia Keita ist selbst Albino und berichtet von Mobbing in ihrer Schulzeit. Als Betroffene und Publikumsliebling kämpft die Musikerin weltweit dafür, auf die Minderheit der von Albinismus betroffenen Personen aufmerksam zu machen, unter anderem mit ihrer Stiftung „Care Albinos“, durch die von Verfolgung betroffene Menschen vor Armut und dem oft sicheren Tod bewahrt werden.
Jeweils Freitag-Sonntag ab 18:30 Uhr lädt die Winterwerft ab Ende Januar zu Theater, Tanz, Performance und Musik ein. Unter dem Motto „House on Fire“ fokussieren die Veranstaltungen vor allem die Themen Krise, Nachhaltigkeit, Utopie und Dystopie. Das Festival soll als Ort dienen, an dem kritisch hinterfragt, sowie ein Perspektivwechsel gewagt werden soll. Das Rahmenprogramm der nunmehr siebten Ausgabe der Winterwerft besteht aus öffentlich zugänglichen Workshops, einer Galerie, Videokunst, Malerei, Skulpturen, Lesungen und Musik. Die Theatergruppen und Kunstschaffenden finden ihren Weg aus aller Welt in die Stadt, wie etwa aus England, Italien, Ungarn, Griechenland, Tschechien und vielen weiteren Ländern. Neu in diesem Jahr sind das Musikprogramm mit Meg Ella, Julia Panzer, Širom (Foto: Uros Abram), Nomadenpuls, Folknery, Natasha Jaffe u.a. und die Symposien zu den oben genannten Themen. Für Atmosphäre auf dem Festivalgelände sollen laut den Veranstaltenden Jurte, Bar sowie das Babushka Café sorgen.
Eine Gitarre, eine Stimme, ein Mikrofon – manchmal braucht es nicht mehr für absolutes Gänsehaut-Feeling. Die richtige Zeile im richtigen Moment – und man wischt sich verstohlen eine Träne aus dem Auge. Oder ein unerwarteter Reim überrascht einen so, dass man lauthals loslacht. Denn wenn einen der Song packt, dann ist alles möglich! Höchste Zeit also, dem Song Respekt zu zollen und ihm ein eigenes Festival zu widmen! Deswegen lädt die Pasinger Fabrik diesen Februar an fünf Tagen Singer-/Songwriter*innen und Liedermacher*innen ein, ihre Bühnen in Besitz zu nehmen und einfach nur eins zu tun: für uns zu singen. Die musikalischen Grenzen sind dabei der bunten Vielfalt wegen nicht eng gesteckt: Ob klassische Gitarre oder Klavier oder kleine Band, ob komisch oder ernst, ob hochdramatisch oder relaxt groovend – alles ist erlaubt, nichts muss. Freut euch auf Martina Brandl, Karin Rabhansl, DIE WELLKÜREN, Christin Henkel, KARL DIE GROSSE, SEDA (Foto: Zoe Mitterhuber), Dreiklang, uvm.
39 Acts aus 15 Ländern während 7 Festivaltagen an den unterschiedlichsten Spielorten in ganz Baden. Von Post-Punk zu Afro-Futurism, über Indie-Folk, Rap, Grime, Electro-Rave, Klassik, Ambient bis hin zu Pop und New Jazz. Mit dabei sind Able Noise, Alice Boman, Baby Volcano, Baby´s Berserk, Bipolar Feminin, Casanora, CHACHO&FRIENDS, Cori Nora, DJLaska, EDNA, ENVSRL, Genn, Grove, KCIDY, Martina Berther, MC Yallah & Debmaster, Midnight Snack Collective, Monte Mai, Perrine 3000, Rozi Plain, sellyourmania, Sophia Djebel Rose, Zinn (Foto), uvm. Neu in dieser Ausgabe: Bereits vor den fünf aufeinanderfolgenden Festivaltagen (15.-19. Februar 2023) lädt das OOAM euch schon am 4. und 10. Februar 2023 für zwei zusätzliche Konzertabende nach Baden ein.
Nordklang ist ein kleines Festival in der Kantonshauptstadt St.Gallen (CH). Das Festival ist eine Non-Profit-Veranstaltung, die nur von der Leidenschaft für nordische Musik angetrieben wird. Das Festival bietet den Musiker*innen eine Plattform, ihre meist in der Schweiz noch unbekannte Musik zu präsentieren und sich so ein neues Publikum zu erschließen. Ihr erlebt ein Festival von einer ganz anderen Seite. Die Besucher*innen empfinden nordische Musik meist als exotisch und lassen sich auf die neuen Klänge sehr gerne ein. Nordklang hat sich bereits einen Namen als seriöser Veranstalter nordischer Musik in St. Gallen und der Schweiz erarbeitet. Auch dieses Jahr haben sie wieder ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Unter anderem könnt ihr euch auf ViVii, Anna Gréta (Foto: Birna Ketilsdóttir Schram), A Mess und FRUM freuen.
Nachdem das Akkordeonfestival im Jahr 2022 – fast – wie geplant über die Bühnen gehen konnte, scheint grundsätzlich dessen nächstes Stattfinden ab Ende Februar 2023 außer Frage. Wie sich die fortgesetzte Covid-Problematik, die politische und wirtschaftliche Destabilisierung, der unmenschliche Krieg in der Ukraine, die ökologischen Verheerungen und Einweg-Straßen auf den Festival-Alltag, auf das Festival auswirken, wird sich weisen. Dazu ist die ohnehin komplexe Logistik und programmatische Arbeit eines solchen Festivals in diesen Zeiten weder weniger, noch einfacher geworden, andererseits gibt es auch im zu Ende gehenden Jahr 2022 wenig Lustvolleres, als an der Zusammenführung von Musik voller Schönheit und Substanz mit dessen wertschätzendem Publikum zu arbeiten. Ungebrochen sehen daher Friedl Preisl und Franziska Hatz als Programmgestalter*innen den Auftrag, dem Reichtum der Musik, die mit dem Akkordeon im Zentrum gemacht wird, im Akkordeonfestival ein umfangreiches Forum zu bieten, bewährte Künstler*innen und neue Talente ein Monat lang auf diverse Wiener – und eine niederösterreichische – Bühnen zu bringen. Lasst euch unter anderem von Pamelia Stickney, Three for Silver, Adja Sticker (Foto: Mario Baumgartner) begeistern.
Das Wort „Jazz“ steht zwar im Namen des JOE-Vereins, wird jedoch von Patrick Hengst und Simon Camatta, wie gewohnt, für das JOE Festival 2023 breit ausgelegt: Newcomer*innen und Stars der nationalen und internationalen Szene sind wie immer im Programm zu finden.! Der rote Faden für die kommende Ausgabe: Die besten und kreativsten Ideen der zeitgenössischen Szene an dem schönsten Ort! Nicht das Idiom Jazz steht im Vordergrund, sondern die Musik selbst – als emotional inspirierende Kraft. Zusammen mit dem Publikum will wie immer versucht werden, die Idee dieser Musik weiterzudenken und in das „Jetzt“ zu katapultieren. Die Grenzen dehnen sich aus, der Startpunkt bleibt der Gleiche. Auch die Kinder kommen am Samstagmittag wieder auf Ihre Kosten – hier wird mit den Jüngsten improvisiert, was das Zeug hält. Das vielleicht ambitionierteste Programm der letzten Jahre wirft seine Schatten voraus… mit Steffi Narr, HILDE (Foto: Karl-F. Degenhardt), Sophie Agnel, uvm.
Das Cully Jazz Festival bildet den musikalischen Auftakt zum Frühling in der Westschweiz. Neun Tage lang dreht sich im Winzerdorf Cully alles um den Jazz und seine musikalische Verwandtschaften. Die 39. Ausgabe findet vom 1. bis am 9. April 2022 statt und vereint ein kostenloses und -pflichtiges Programm. Das sog. OFF besteht aus rund einem Dutzend provisorischer Bühnen, die in Cafés und Weinkellern (Caveaux) speziell für das Festival errichtet werden und über das ganze Dorf verteilt sind. Sie sollen der jungen Schweizer Generation als Sprungbrett dienen. Auf den drei Bühnen des IN, dem Chapiteau, dem Next Step und dem Temple zeigen bekanntere Musiker*innen bei eintrittspflichtigen Konzerten ihre Kunst. In diesem Jahr werden das Youn Sun Nah Quartet, Andrina Bollinger & Alessandra Bossa, Oum Trio, Dee Dee Bridgewater Sextett, Rosie Frater-Taylor, Flèche Love, Anja Lechner & François Couturier, Juicy, Lakiko (Foto) u.a. Sehr lobenswert ist auch der nachhaltige Ansatz, von Mehrwegbechern und -geschirr, der mehrheitlichen Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien und der Abfalltrennung zur ständigen Ausweitung des ÖPNV-Angebots.
Das Schweriner Jazznacht Festival feiert im April 2022 mit der Initiative „Jazz meets Business in Benefit“ sein 25-jähriges Jubiläum. Ein kleines privates Festival mit großer gesellschaftlicher Relevanz, denn die Erlöse werden stets für eine gute Sache gespendet. In diesem Jahr sollte das Publikum auf keinen Fall die all female Formation Sisters in Jazz verpassen. 2015 brachte die Saxofonistin Nicole Johänntgen beim Ystad Jazz Festival in Schweden junge Jazzerinnen aus sechs Nationen zusammen. Diese kreierten einen frischen und einzigartigen Sound, indem sie gekonnt Einflüsse des mitteleuropäischen, skandinavischen und japanischen Jazz verknüpften und somit alle möglichen Genre- und Ländergrenzen überschritten. Alle sechs – Nicole Johänntgen, Kathrine Windfeld, Julie Saury, Izabella Effenberg und Lisa Wulff – agieren auch als Komponistinnen. Außerdem stellt die schwedische Posaunistin Karin Hammer (Foto: Nikola Stankovic) mit ihren Fab4 ihr neues Album „Circles“ vor. Sandie Wollasch präsentiert ihr neues Soloalbum „Better“ und wird dabei vom Klaus Wagenleiter Trio begleitet.
Das vom Cello-Piano-Duo CEEYS, den Brüdern Selke kuratierte Programm Q3A featured Independent Ambient (Film-)Musiker*innen und Soundtüftler*innen aus aller Welt, seit seiner Premiere in 2017 hat Q3A 121 Künstler*innen aus 27 Ländern zu Gast gehabt. Auch in diesem Jahr gibt es wieder interessante und experimentierfreudige Musiker*innen zu entdecken: die Berliner Acts Midori Hirano (Foto) und Perila, die britische Komponistin und Impromusikerin Laura Cannell und die Cellistin Mabe Fratti. Das Echo Collective um die Harfinistin und Violinistin Margaret Hermant ist ebenfalls mit von der Partie wie Anne Müller, Marina Baranova, Diane Barbé, Resina, Laure Boer, Melodilalia, Sophie Hutchings, Chikiss u.v.w. Da Q3A an der Keychange-Kampagne teilnimmt, ist das Line-Up erfreulich divers.
Das diesjährige Festival featured zum 33. Mal herausragende Ensembles. Da ist zum Beispiel die westafrikanische Musikerin Sona Jobarteh. Sie spielt die Kora, ein Harfeninstrument mit 21 Saiten, das traditionell von Männern gespielt wird. Sie hat mit dieser alten Regel gebrochen und demonstriert auf der Bühne – die Kora im Stehen spielend – ihr komplexes musikalisches Können als Frontfrau ihrer eigenen Band. Die preisgekrönte Perkussionistin Vanessa Porter verwandelt die Bühne in eine Klanglandschaft emotionaler Zustände. Sie arbeitet mit einer Vielzahl verschiedenster Instrumente und mit einer für ihr Projekt „Folie a deux“ mit dem Klangregisseur Daniel Mudrack entwickelten Soundinstallation, um dem noch sehr unbekannten Krankheitsbild psychotischer Erkrankungen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ein spannendes Konzert ist sicherlich auch das von Erika Stucky (Foto: Felix Streuli), eine der bekanntesten und gefragtesten Jazzmusikerinnen und Performerinnen Europas, die ihr aktuelles Programm „Undercover“ zeigt. Außerdem wird die französische Jazzsängerin Camille Bertault im Duo mit David Helbock erwartet; sie verbindet Einflüsse aus modernem Jazz, brasilianischer Musik und französischem Chanson in ihrer Musik. Eine Tribute-Show für Aretha Franklin und ein Nina Simone-Abend mit Fola Dada u.a. runden das Programm ab.
Seit 2003 verwandelt das Festival Köln einmal jährlich für fünf Tage in einen urbanen Musik-Melting-Pot: mit Liveshows und Showcases auch in ungewöhnlichen Locations. Die Genres der eingeladenen Künstler*innen tragen so klangvolle Namen wie „Elastic Plastic Space Power Gangster Future Pop“ oder „Post-Genre-Schlafzimmer-Pop/Anti-Pop“ und werden von einem unfassbar umfangreichen Line-Up mit May The Muse, Friedberg, Eugénie, Sirens Of Lesbos, Gewalt, Smoothboi Ezra, Leepa, 24/7 Diva Heaven, Ikan Hyu, WEZN, C’est Karma, Cosma Joy, Vissia, Priya Ragu, Miesha And The Spanks, Verifiziert, Paula Hartmann, Bounty & Cocoa, Thala, anaïs, Klebe, Jealous, Finna, Karma She, Kuoko, Salomea, Brenda Blitz, Girlwoman, Philine Sonny, Yasmin Umay, Juno Lee, She-Dog, Get Jealous, Diana Goldberg, Cage, Lobsterbomb, The Komets (Foto), Liza Dries, Savsannah, Llee Toto, Elena Steri, Kira Hummen, Berger, Gray, Larissa Magnus, Julia Brandner, u.v.w. dargeboten. Neben etlichen Konzerten präsentieren die Macher*innen c/o Ehrenfeld: das Festival im Festival verbindet popkulturelle Lebenswelten wie Livemusik mit Workshops, DJ-Sets, Talks, Diskussionen und DIY-Angeboten. c/o Ehrenfeld findet nicht nur in den üblichen Eventloctions statt, sondern auch in Ladenlokalen, Boutiquen und Kiosken – und natürlich auf der Straße. Die Teilnahme an sämtlichen Programmpunkten ist for free. Bei der Konferenz gibt es ebenfalls Interessantes wie das Panel der Initiative Musik & GVL:
2022 feiert das KRASS Kultur Crash Festival 10jähriges Jubiläum. Vor der ersten Festivaledition 2012 wurde der Kurator Branko Šimić von einem Journalisten gefragt, was das Ziel des Programms sei. Seine Antwort: „Wir wollen Deutsch mit Akzent salonfähig machen …“ In 10 Jahren hat sich die Welt verändert. Akzentvolles Deutsch ist inzwischen aus der Sprache nicht mehr wegzudenken und wie im Deutschrap sogar zum guten Ton geworden. In der 10. Festivalausgabe geht es um Deutschland mit Akzent: als Herkunft, Konfliktfläche, funktionierendes Miteinander, als Regelwerk, als Zukunft. Die Aufarbeitung historischer Kontexte findet ebenso Platz wie eine Gegenwartsdiagnose und ein künstlerischer Blick in die Kristallkugel. Es geht um all die Identitätsschichten, die Deutschland heute ausmachen und die 1000 Perspektiven, die es auf Deutschland gibt. Zur Betrachtung wählen wir einen distanzierten, abstrahierten Blick von außen. Denn der Blick des Außenseiters ist ein poetischer. Theater, Film, Lesungen und Musik mit Bernadette La Hengst, Balkan Paradise Orchester (Foto: Gemma Martz) aus Barcelona u.v.w.
Eine kleine Kantonshauptstadt als fünftägiger Nabel der musikalischen Welt: Auch in diesem Jahr warten die Musiktage im schweizerischen Stans mit einem Programm auf, das Schweizer und andere Volkstraditionen mit Jazz, Pop und Experimentellem in spannenden Konzertabenden verknüpft. Über 25 Konzerte auf 13 verschiedenen Bühnen, eine spannende Konzertreihe flankiert von verschiedenen kulturellen und kulinarischen Erlebnissen und einer „Buvette“ auf dem Dorfplatz verspricht eine spannende Aprilwoche in Stans. So tritt z.B. der renommierte Gori Frauenkammerchor aus Georgien mit vier jungen Elektronik-Musiker*innen in der Pfarrkirche auf. Die US-amerikanische Drone-Musikerin Kali Malone spielt Orgel in der Kapuzinerkirche, während Assurd aus Neapel mit kraftvollen Stimmen und Temperament die Festivalwoche im Klostersaal eröffnen. Aus der World-Fraktion sind die Brasilianerin Céu und die Marokkanerin Oum mit einem neuen, elektronisch angehauchten Programm am Start. Tarta Relena aus Katalonien nehmen uns mit auf eine klingende Zeitreise in die Vergangenheit des Mittelmeerraumes. Mit dem Ermitage in Beckenried wird eine neue Location bespielt: Alte Volkslieder in neuen Arrangements werden dort von famm (Foto: Ingo Hoehn), einem Luzerner Frauenquartett, a cappella vorgetragen. Überraschende Resonanzerlebnisse aus multiplen Hör-Perspektiven erleben die Gäste mit dem Lucerne Improvisers Orchestra der Hochschule Luzern, weitere Konzerte kommen vom Duo Flückiger-Räss, Brücker_Meister_Trauffer u.v.a. Ganz neu fahren die SMT-Gäste mit einem Konzertticket am aufgeführten Datum im ganzen Tarifverbund Passepartout kostenlos mit Bus oder Bahn nach Stans und zurück. Dies ist eine der vielfältigen Bemühungen des Festivals in Sachen Nachhaltigkeit. Auch soziale Verantwortung nimmt an den SMT einen hohen Stellenwert ein.
Jährlich zwei Wochen im April findet das jazzahead! Festival in Bremen statt. Um den weltgrößten Branchentreff der Jazzszene herum gestaltet es mit zahlreichen Kooperationspartner ein stadtweites Musik- und Kulturprogramm – erstmalig nach zwei Jahren wieder vor Ort und mit Publikum! Außerdem bringt das jazzahead! Festival die Kulturszene eines jährlich wechselndes Partnerlandes nach Bremen: Vom 14. April bis 1. Mai 2022 steht Bremen ganz im Zeichen kanadischer Kultur und ab dem 28. April ganz im Zeichen des internationalen Jazz. Am Messewochenende selbst findet das Programm mit 40 Showcase-Konzerten, einem Galakonzert und einer exquisiten Clubnight in 30 Spielstätten seinen Höhepunkt. Aus Kanada kommen Erin Costelo, Mobina Galore, DJ Kookum (Foto: George Lawson), Nadah El Shazly, Vena, Lina Allemano Four, u.a. Desweiteren stehen Laila Biali, Malika Tirolien, Kaye-Ree, Randi Pontoppidan, Antoine Boyer & Yeore Kim Quartet, Madsius Ovanda, Clara Vetter Trio, Golden Green, Yael Acher „KAT“ Modiano, Nesrine, Kid Be Kid, Valeria Maurer Quartett, Duo Schlesinger Lackerschmid, Natalie Greffel, u.a. im pickepackevollen Programm. Bei German Jazz Expo sind u.a. das Clara Haberkamp Trio, Fuchsthone Orchestra und Linntett zu Gast, die explizite Quebec-ClubNight in der Schaulust bringt Barbra Lica, Rachel Therrien, Gentiane MG Trio u.a. auf die Bühne. Desweiteren gibt es Filme, musikalische Lesungen, Open Stage, Jams und mehr. Am 27.04. wird der
Unter dem Motto „Musik Amnesie Gedächtnis“ will das Festival „ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln“ vom 29. April bis 8. Mai das Verhältnis von Musik und dem zentralen Nervensystem untersuchen, die menschlichen Sinne und die neurologische Signalverarbeitung ins Visier nehmen und Musik als Erinnerungsspeicher erforschen: Erinnern und Vergessen, Rausch und Ritual, Traum und Schlaf stehen auf dem Programm der zwölften Festivalausgabe. In über 50 Veranstaltungen an 18 verschiedenen Orten (von der Kölner Philharmonie bis zur Lagerstätte für mobile Hochwasserschutzelemente) entstehen über 80 Stunden Musik, auch Jazz und improvisierte Musik, spannende Soundwalks, Installationen, partizipative Projekte und Gespräche. In der Festival-Reihe „ACHT BRÜCKEN Lounge“ präsentiert sich die umtriebige junge Kölner Jazzszene. Mit Olicía (Foto: Marlene Rahmann), dem Duo der Sängerinnen und Multiinstrumentalistinnen Anna-Lucia Rupp und Fama M’Boup, die ihren „electronic handmade loopjazz“ aufführen, und vielen weiteren.
Unter dem Slogan „New Jazz Now“ wird das 17. Festival WOMEN IN JAZZ wieder als Live-Music-Festival an den Start gehen. Das Festival präsentiert 14 Konzertabende und ein umfangreiches Rahmenprogramm. International beachtete Jazzmusikerinnen wie Sona Jobarteh, Kadance Springs, Caecilie Norby, Barbara Dennerlein, Lily Dahab und Bria Skonberg stehen neben den bereits sehr erfolgreichen Rising Stars Camilla George, Anna Gréta, Johanna Summer und Fiona Grond, die Gewinnerin des Wettbewerbes „Next Generation Women in Jazz Virtuell 2021“ auf der Festivalbühne. Letztere wird mit der ukrainischen Sängerin Ganna Gryniva (Foto) ein Konzert geben, die in ihrer Musik Jazz mit ukrainischer Folklore, klassischer und experimenteller Musik vereint. Die renommierte all female Jazzformation SHEroes kommt mit neuer Besetzung nach Halle, die serbische Saxofonistin Jasna Jovicevic hebt mit ihren Projekt „Flo Vertical“ die Grenzen zwischen Klassik und Jazz auf und die Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabai findet unter dem Titel „Jagd auf Rehe“ ihre Brücke zwischen Chanson und Jazz. Mit ihren Jazzprojekten betreten Heike Duncker und Olga Reznichenko neues musikalisches Terrain und der Junior Jazzchor Freiburg steht mit seiner Inspiration, die sich aus der bereits erreichten Perfektion speist, als Konzert- aber auch Workshopgestalter beispielgebend im Festivalgeschehen. 
Zum 20. Mal verwandelt 



Rhythm saves the world 


Das Wort Jazz steht zwar im Namen der „Jazz Offensive Essen“, wird jedoch vom Kuratoren-Team des JOE Festivals für die 25. Ausgabe wie gewohnt breit ausgelegt. Für das diesjährige, erstmals open air ausgerichtete Festival kommen Newcomer*innen, Stars der nationalen und internationalen Szene und ein DJ zusammen. So werden zum Beispiel Wir hatten was mit Björn, CRANES und Été Large (Foto: Frank Schemmann) auf der Bühne stehen. Auch die Kinder kommen am Samstag wieder auf ihre Kosten bei JOE für Kinder #12 – „Die Geschichte von Robert Robot, dem kleinen Roboter“ mit Filippa Gojo (voc), Laia Genc (p) und Antoine Duijkers (perc/g). 
