09.07. – 20.08.2021 Langener Sommerspiele
An lauen Sommerabenden erklingt jeweils freitags hochkarätige Livemusik – mal klassisch, mal rockig, mal Blues oder auch Jazz – im Biergarten. Mit FEE., den Swinging Angels u.a. Infos
22.07. – 29.08. Fenster zum Hof Mainz

Steiner & Madlaina (Foto: Tim Wettstein)
Es begann unter dem Eindruck des ersten Lockdowns als leicht klaustrophobische Streaming-Show. Dann wurde es als spontan improvisiertes Open Air weitergeführt. Jetzt kehrt es als beliebtes Sommerprogramm zurück: Das „Fenster zum Hof“-Open Air 2021 wartet mit einigen namhaften Acts und vielen spannenden Kooperationen auf. Im Innenhof des Landesmuseums in Mainz startet das Festival, im Anschluss folgen vier Abendveranstaltungen pro Woche bis zum Ende der rheinland-pfälzischen Sommerferien am 29. August. Dabei steht das Format unter dem Motto: Die Pandemie ist noch nicht beendet – unsere Solidarität ebenfalls nicht! Mit LIN, Ebow, Luisa, Hundreds, Alex Mayr, Steiner & Madlaina, Wilhelmine, Fee., Finkbass, Elda, Autochrom u.a. Infos
23.07. – 08.08.2021 Sommerwerft Festival Frankfurt
Zum 20. Mal verwandelt protagon e.V. das Mainufer im Frankfurter Osten in einen Begegnungsraum voller Theater, Performance, Konzerten, Workshops, Symposien und vielem mehr. Überregional bekannt ist das Festival nicht nur für das hochwertige Programm, sondern auch für die besondere Atmosphäre der Gemeinschaftlichkeit und Solidarität. Es erwarten Euch 17 Tage kulturelle Auseinandersetzungen mit einer Prise künstlerischer Community, dem Blick auf die Skyline, unter freiem Himmel und am strömenden Fluss. In diesem Jahr widmet sich das Sommerwerft-Festival vorrangig der regionalen Kultur-Szene: 90% der Auftritte werden von Künstler*innen aus Frankfurt und Hessen bestritten. Darunter sind Mlle Prrrr, Duo Tempero, Acht Ohren Trio, Johnny Biner & Ju Yong Lee, Jessica Born & Georg Crostewitz, The Retrolettas, Genaya, Salma mit Sahne (Foto) , Conni Maly, Klink, Mira Zounogo, Katrin Zurborg & Christoph Maasch, The Slags, Lauryn Mark, Mon Mari Et Moi, Romie und viele mehr. Infos
23.07. – 28.08.2021 SommerWiesenKonzerte Rodgau
Unter dem bescheidenen Titel Sommerwiesenkonzerte präsentiert die Maximal Kulturinitiative mit insgesamt acht Konzerten die größte Open-Air Konzertreihe in Rodgau. Nach den ersten beiden Konzerten Ende Juli gibt es im August noch sechs hochklassige Konzerte auf der Nachbarwiese. Aus der Corona Not geboren und mit der freundlichen Unterstützung von MBR-Sound wird aus der normalerweise verborgenen Wiese ein einzigartiges Konzertgelände mit mediterranem Flair, das Künstler*innen und Bands wie das Yvonne Mwale Trio, Little Wing, Hotel Bossa Nova, Maria Mazzotta und das Publikum gleichermaßen begeistert. Infos
30.07. – 08.08.21 Endlich Open Air Darmstadt
Die Sonne flimmert, überall sitzen Menschen gemütlich in kleinen Grüppchen, Du mittendrin, dazu ein Schöppchen. Irgendwie scheint alles wieder wie früher… und dann geht es los: Band, Bühne, Beat – es herrscht Festivalstimmung. Was wir alle so lange vermisst haben, muss diesen Sommer endlich wieder Realität werden. Künstlerinnen auf der Bühne, Livemusik, sichere Begegnungen. 806qm, bedroomdisco und Centralstation haben sich in enger Abstimmung mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf das Wagnis eingelassen, ein pandemiekonformes Open-Air auf die Beine zu stellen. Ein Lichtblick für Künstler*innen, Tontechniker*innen, Stagehands und alle, die mit dem Veranstalten von Konzerten und Kultur zu tun haben, ein solidarischer Akt, trotz Pandemie gemeinsam mit einem großen Publikum weiterhin kulturelles Erleben zu schaffen. Mit Joy Denalane, Alice Merton, Mine, Nura, Altın Gün u.a. Infos
31.07. – 28.08.2021 PalatiaJazz Rheinland-Pfalz
Nach wochenlangen, immer wieder veränderten Planungen findet das PalatiaJazz nun endlich statt. Zwischen 31. Juli und 28. August gibt es bei dem Jazzfestival sechs Konzerte mit zwölf Ensembles an wechselnden Spielorten quer durch die Vorderpfalz. Mit dem Cécile Verny Quartet, listentojules, Kadri Voorand u.a. Infos
03.08. – 09.09.2021 Summer Weeks Jazzclub Unterfahrt München
Auch die Unterfahrt München hat sich eine besondere Veranstaltungsreihe einfallen lassen. Vom 3. August bis zum 9. September finden dort wieder die „Summer Weeks“ statt: jeweils eine Woche ist einer Band vorbehalten, die ihr jeweiliges kreatives und künstlerisches Spektrum dem Publikum präsentiert. Die zweite „Summer Week“ steht z.B. im Zeichen der aus der Mongolei stammenden, in München lebenden Pianistin Shuteen Erdenebaatar, die an vier Abenden mit ihrem Quartett wechselnde Gastmusiker*innen wie die Bratschistin Barbara Grahor Vovk begleitet. Bei weiteren „Summer Weeks“ spielt der in München lebende Gitarrist Lukas Häfner mit Maria Rui und LISTENTOJULES; die Sängerin Fiona Grond ist vom 7. bis 9. September zu Gast. Die Band Embryo unter Leitung der Multi-Instrumentalistin Marja Burchard, Tochter des Mitbegründers Christian Burchard, mischt Jazz, Weltmusik, Rock und Psychedelisches an mehreren Spieltagen. Infos
06. – 07.08.2021 Trebur Open Air
Unter dem Motto „Wir machen das Machbare!“ findet das TOA in einer Mini-Version statt. Back to the roots quasi. Die megaspaßige, komprimierte Sonderedition mit Luft nach oben – oder auch kurz & knackig: TOA.zip! Mit FEE., Postmodern Fantasy u.a. Infos
04. – 22.08.2021 Internationales Sommerfestival Kampnagel Hamburg

Gaye Su Akyol (Foto: Aytekin Yalcın)
Seit der Gründung Mitte der 1980er Jahre zählt das Festival zu den großen europäischen Festivals für zeitgenössische performative Künste aus der ganzen Welt. Ein wesentliches Merkmal des Internationalen Sommerfestivals ist der hohe Anteil an Uraufführungen und Koproduktionen, sowie Europa- und Deutschlandpremieren, die mit einem weltweiten Netzwerk an Partnern realisiert werden. Die Macher*innen versprechen „alles andere als eine Virus-Schmalspurversion. Mit Leslie Feist, Gaye Su Akyol, Martha Wainwright, Jlin, Hye-Eun Kim, dem Krachkisten Orchester, club BERT TINA, MimiCof, Clara Lucas & Hauke Renken, Plastiq, Sophia Kennedy, Estrellas de Carla, Les Trucs, Helena Ratka, Fritzi Ernst, Conny Frischauf u.v.a. Infos
06. – 08.08.2021 Bezau Beatz (AT)
BEZAU BEATZ geht in eine Special Edition. Am Wochenende des 6. und 7. August, und erstmalig mit einer BEZAU BEATZ MATINEE am Sonntag des 8. August, werden die Beatz im Tal zwischen Winterstaude und Kanisfluh erklingen. Dabei handelt es sich allesamt um Orte mit „Semi-open-Air“- Qualität. Mit dabei sind die Insomnia Brass Band, Maarja Nut, Isolde Werner & Karoline Höfler u.a. Infos
08.08. – 19.09.2021 100 Jahre Jazz & Pop & Girlgroups Frankfurt
Die Jazz- und Popularmusik wird 100 ebenso das Phänomen Girlgroup. Eine Open-Air Konzertreihe, kuratiert von Eva’s Apfel stellt coronakonform diese sowie zwei weitere Themen in den Mittelpunkt: Frauen im Jazz & Pop und Frankfurt als grüne Kulturstadt statt “Bankercity”. Die Reihe will zeigen, dass Frankfurt über besondere grüne Oasen verfügt, die in Zukunft auch als neue Open-Air Kulturorte erschlossen werden sollen. Auch in den nächsten Jahren sollen Konzerte an diesen und ähnlichen Orten veranstaltet werden, die sich in Zukunft weitgehend selbst tragen (wenn wieder mehr Zuhörer*innen erlaubt sein werden). Das interdisziplinäre Konzept vereint dabei Musik, Tanz und Blumenkunst. Infos
08.-29.08.2021 Jazz im Sommer München

TMT xplosif (Foto: Svenja Tietze)
Nach langer Zwangspause erhebt die Kultur überall Open Air wieder ihr Haupt – und der Jazz darf da nicht fehlen. Deshalb bringt die JazzStiftung München in Zusammenarbeit mit mucjazz e.V. und dem Jazzclub Unterfahrt für den von der Landeshauptstadt organisierten „Kultursommer in der Stadt“ herausragende Musiker*innen und Bands vor allem der heimischen Szene auf die schönsten Sommerbühnen der Stadt. Starke Stimmen, krachende Klavierkaskaden, groovende Gitarren, wirbelnde Vibrafone – bei „Jazz im Sommer“ ist genre- und grenzüberschreitend alles dabei, was das Herz der Musikliebhaber*innen höher schlagen lässt. Das Trio um die Gitarristin Monika Roscher TMT xplosif tritt in einer klassischen Hammondorgel-Triobesetzung auf und mischt Jazz, Rock, Drone-Elektro, Pink Floyd und Techno. SiEA, Aki Takase Japanic, aMUSE – singing poetry, das Andrea Hermenau Quartet u.a. spielen ebenfalls auf. Infos
09. – 15.08.2021 Seeklang Festival Leipzig
Vom 9.-15.8. findet das mittlerweile 10. Seeklang-Festival in der Kulturwerkstatt KAOS statt. Mit zwei Konzertabenden, einer Open Stage und zwei Workshops wie immer voller musikalischer Perlen in der perfekten Kulisse der Seebühne am Ulrichsteich. Das Festival ist eine Kooperation mit dem Leipziger Liederszene e.V. Mit dabei sind u.a. Peggy Luck, Julwel und Paula Linke – und auf der Open Stage könnt ihr selbst eure Songs zu Gehör bringen. Infos
12. – 15.08.2021 Internationales Africa Festival Würzburg

Awa Ly (Foto: Oyediran Bamigboye)
Das Africa Festival besteht seit 1989 und ist das größte und älteste Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa. Über 7500 Musiker und Künstler aus 56 Ländern Afrikas und der Karibik sind bisher in Würzburg aufgetreten und haben mehr als 2.575.000 Besuchern den kulturellen Reichtum des afrikanischen Kontinents vor Augen und Ohren geführt. Der eigentliche Pfingsttermin war pandemiebedingt nicht möglich, daher öffnen die Mainwiesen nun ihre Pforten für afrikanische Klänge – und zwar an jedem Tag in zwei verschiedenen Zeitfenstern, um den Besucherstrom kontrollieren zu können. Mit Awa Ly, Lebo, Ami & Wally Warning, Cuba Vista, Mariama Jalloh, DJane Ukai, DJane Nomi u.a. Infos
14.08.2021 Gutes Klima Festival Essen
Zwischen 11:00 und 16:00 Uhr werden die Zeche Carl, das KD 11/13 und der Weg dazwischen als „Klima-Meile“ zum Festivalgelände! Ein Tag ist für alle Menschen in der Stadt: Kinder, Jugendliche, junge und ältere Erwachsene, unterschiedliche Kulturen, mit und ohne Beeinträchtigung, Expert*in oder neugierige Entdecker*in. Es ist für alle etwas dabei! Workshops, Mitmachangebote, Infostände, Vorträge, Ausstellungen, Musik und Marktstände bieten vielfältige Möglichkeiten, Klima-, Natur- und Umweltschutz und Nachhaltigkeit alltagsnah zu erleben. Infos
14.-15.08.2021 Nordpark Festival Frankfurt
Umsonst und draußen für Groß und Klein. Hoch im Frankfurter Norden am Rande der Stadt gibt es den wunderschönen Nordpark mit Sportfeldern, Wiesen und geheimnisvollen Wäldern in den Nidda-Auen. Am 14./15.08.2021 wird er sich in eine Spielwiese verwandeln: mit Live-Musik, bunten Lichtshows und sportlich-kreativ- musikalischen Angeboten. Die Kulturinitiative FfM, Playground e.V., JuZ am Bügel, Elfer Club, slagoffice.frankfurt veranstaltet, unterstützt durch Frankfurt macht Ferien und das Kulturamt Frankfurt, ein Festival mit zahlreichen Bands wie The Slags, Candyjane u.v.m. Am Sonntag ist Familientag ab 14 Uhr mit Jonglage, Trommeln, Sessions, Flow Arts, Hoolahoop, Federball und Frisbee. Das kleine Spielmobil kommt mit Rollenrutsche und Hüpfkissen u.a. Infos
16. – 22.08.2021 Jazzfestival Saalfelden (AT)

Silvie Courvoisier (Foto: Veronique Hoegger)
Überraschend und unerwartet fand im August 2020 doch noch ein Jazzfestival im österreichischen Saalfelden statt, das aber wegen der Corona-Pandemie als „Jazz-Weekender“ kleiner als die ursprünglich geplante Ausgabe war, mit der der 40. Geburtstag dieses Festivals gefeiert werden sollte. Dieses Jahr soll es auch wieder mehr „Normalität“ geben: Rund 60 Konzerte sind geplant, unter anderem Anna Högberg, Angelika Niescier, das Kaja Draksler Octet, Moor Mother, Lavant, Punkt.Vrt.Plastik, Sylvie Courvoisier & Kris Davis, Liun & The Science Fiction Band, Rdeča Raketa, Katharina Ernst, Mona Matbou Riahi und chuffDRONE werden erwartet. Geplant sind neben herkömmlichen Formaten auch Konzerte in den Bergen mit musikalischen Wanderungen. Infos
17. – 22.08.2021 Hildener Jazztage
Rhythm saves the world ist zugleich Motto und Statement für das 25-jährige Jubiläum der Hildener Jazztage – angelehnt an einen Titel von Louis Armstrong. Im Jazz verschmelzen Musikkulturen – zu einer Melange. Deshalb betonen die Veranstalter*innen gerade in Zeiten der Pandemie die Botschaft dieser Stilistik: Offenheit, Toleranz und kulturelle Vielfalt. Mit Tutu Puoane (Foto), dem Cécile Verny Quartet, Kristina Brodersen, Hendrika Entzian u.a. Infos
18. – 21.08.2021 Zigeunerkulturtage Heimat? Zürich (CH)
Der Verein Zigeunerkulturwoche Zürich organisiert die jeweils im Sommer stattfindenden Zigeunerkulturtage in Zürich und die dazugehörenden Aktivitäten, wie z.B. die Schulklassenführungen. Diese Veranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft fahrendes Zigeuner-Kultur-Zentrum realisiert. Die Kultur und Lebensweise der Jenischen, der Roma und der Sinti wird an diesem großen traditionell-urbanen Festival erlebbar gemacht dank einem vielfältigen Programm, Podiumsgesprächen und persönlichen Begegnungen auf dem temporären Durchgangsplatz der Fahrenden. Mit Musik von Holub, Zéphyr Combo, Ssassa u.a. Infos
19. – 22.08.2021 Jazz & Joy Worms
Nach vielen Planungen und Umplanungen geht das Festival Jazz & Joy an den Start. Um es unter Corona-Bedingungen stattfinden lassen zu können, wurde Jazz & Joy um einen Tag verlängert, aber anstatt fünf wird es in diesem Jahr nur zwei Bühnen geben. Zu den Programm-Highlights gehören Nouvelle Vague, Lotte, Wallis Bird, Teresa Bergman und Maya Fadeeva. Infos
20.08. – 11.09.2021 Grüne Soße Festspiele Frankfurt
Ab nach draußen! Vom 20. August bis zum 11. September gibt es ein fulminantes Open-Air Programm auf dem Frankfurter Roßmarkt – die Grüne Soße Festspiele INS FREIE! Das Grüne Soße Festival wird mit dem Kabarett „Die Käs“, dem Satire-Theater „Die Schmiere“ und dem „Papageno Musiktheater“ jeden Abend ein wechselndes Programm veranstalten. Tagsüber gibt es Kindertheater und an den Sonntagen spektakuläre Matineen. Für den gesamten Zeitraum gibt es kulinarische Highlights auf dem Festival-Markt und jeden Tag ein wechselndes Musikprogramm. Mit Kick La Luna, Sabine Fischmann, Julakim, Juliana da Silva, Leyla Trebbien & Band u.a. Infos
20.-22.08.2021 RUPAT-Festival & Konferenz Weiterstadt

Mimose (Foto: Frau Anika fotografiert)
Live, laut und gute Laune stehen auch in diesem Jahr wieder ganz vorne auf der Agenda des RUPTAT-Festivals im Herzen von Hessen. Das Festival feiert in diesem Jahr sein 10jähriges Jubiläum nach und bietet kostenlose Rock- und Popkonzert mit regionalen Legenden und internationalen Künstler*innen. Erwartet werden Kiara Mali + Band, Julie Kuhl und die sun’s sons, Hanne Kah, Romie, Mimose, u.v.m. Neben Livemusik, Getränken und gutem Essen steht auch die Kultur wieder im Vordergrund; wie schon in den letzten Jahren gibt es auch wieder ein Familienprogramm, u.a. mit dem Rotzfrechen Spielmobil und dem Mitmach-Zirkus Hallöchen. Des Weiteren startet im Rahmen des RUPAT_2021 in Zusammenarbeit mit dem Kulturbahnhof Weiterstadt eine Vortragsreihe mit verschiedenen Themen, die für Musiker*innen interessiert sein dürften, es geht um Booking, Bandbewerbung & Präsentation, Mindset und mehr. Infos
20. – 22.08.2021 GrooveGarden Festival 2021 Dresden
Die Music S Women durften das Line-Up des GrooveGarden Festival 2021 mitgestalten. Das Ergebnis: Ein Programm gefüllt mit Musik, Performance und Malerei von großartigen Künstlerinnen* wie Alin Coen, Thea Klar, Zweatlana, MARYAM.fyi, HUNDREDS, June Cocó, Görda, u.v.m., die im Hof der GrooveStation Dresden aufspielen. So lässt sich der Festival-Sommer starten! Infos
21. – 22.08.2021 Singer-Songwriter-Festival Ostrach-Tafertsweiler
Ein Schwerpunkt des Klein-Festivals liegt auf Musiker*innen und Bands, die eigene Songs schreiben bzw. die gesteigerten Wert auf die Message in ihren Songs legen. Das zweite Grundprinzip ist, dass sich Profis, Newcomer, Amateurmusiker bis hin zu unserem Jugend- und Kinderchor die gleiche Bühne teilen und so in Kontakt treten. Auch die ausgewogene Mischung aus lokalen, regionalen und überregionalen Acts ist zentral. Mit Fee. & Band, The Magic Mumble Jumble, Sandra dell‘ Anna, Siyou’n’Hell u.a. Infos
21.08.2021 Jazz an einem Sommerabend Krefeld

chuffDRONE (Foto: Ralph Kuehne)
Seit 1984 findet jedes Jahr das Open-Air-Konzert „Jazz an einem Sommerabend“ statt – mit Ausnahme des Corona-Jahres 2020. In diesem Jahr findet der Konzertabend in der Vorburg der idyllischen Burg Linn in Krefeld am 21. August statt. Headliner des Abends mit einer exklusiven Weltpremiere ist die Band ¡Mofaya!, deren erstes Album „Like One Long Dream“ in wenigen Wochen bei Trost Records erscheinen wird. Zur Band gehört u.a. die Trompeterin Jaimie Branch, die seit einigen Jahren mit ihrem Projekt „Fly Or Die“ international für Furore sorgt. Die Band gibt in Krefeld ihr deutschlandweit einziges Konzert. Außerdem ist das Quintett chuffDRONE um die österreichische Saxofonistin Lisa Hofmaninger, Judith Ferstl (kb) und Judith Schwarz (dr) eingeladen. Aus den unterschiedlichen Kompositionen aller Bandmitglieder entstehen dramaturgisch ausgefeilte Gesamtwerke, in denen kraftvolle Kollektiv-Improvisationen und fragile Kammermusik kontrastierend aufeinandertreffen – so auch auf dem neuen phantastischen Doppelalbum „Actio – Reactio“. Das Quintett Tribe wird mit der Saxofonistin Angelika Niescier seine wilde Mixtur aus Jazz, HipHop, R‘n’B, Dubstep, Pop und Rock auf die Bühne bringen. Infos
24. – 26.08.2021 Kollektiv Nights Berlin
2007 haben Berliner Jazzmusiker das Jazzkollektiv Berlin ins Leben gerufen, das seitdem für das Festival „Kollektiv Nights“ verantwortlich zeichnet. In diesem Jahr findet es zum 18. Mal statt und präsentiert vom 24. bis 26. August das Quartett Alleman/Vanderweyer/Hilbig/Martinez mit Lina Allemano (tr), Els Vandeweyer (vib), Maike Hilbig (b) und Lucia Martinez (dr), Shannon Barnetts Duo Who Manatee, Tanrikulu/Cohen/Delius um die türkische Jazzsängerin Cansu Tanrikulu u.v.w. in der Berliner Kunstfabrik Schlot. Dafür hat das Kollektiv ein spezifisches Format etabliert: jeweils treten drei Bands an drei Festivaltagen auf und jedes Jazzkollektiv-Mitglied spielt entweder mit einem eigenen Projekt oder lädt eine Band seines Gefallens ein. Das Programm wird komplettiert durch Gäste, die eine Carte Blanche bekommen – also die freie Wahl haben, mit wem sie bei den „Kollektiv Nights“ auftreten möchten. Infos
25. – 28.08.2021 Pop-Kultur Festival Berlin

Masha Qrella (Foto: C.Rorarius)
Pop-Kultur ist ein Bindestrich zwischen Perspektiven von Künstler:innen und der Gesellschaft, mit der sie sich auseinandersetzen. Neben vielen Live-Konzerten, beim Festival uraufgeführten Auftragswerken, Nachwuchs- und Residenzprogrammen gehören auch Talks, Lesungen und Filme zum Programm. Das Festival versteht sich als ein Prozess, an dem neben dem Team auch Publikum und Künstler:innen teilhaben: Kollektive Ansätze, postmigrantische Identitäten, intersektionale Diskurse, inklusive Projekte, diasporische Narrative, queere Positionen und der Bruch mit musikalischen Erwartungen tragen dazu bei, dass ein Raum für gemeinsamen Austausch entsteht. Mit dabei sind Diva Heaven, Andreya Casablanca, Albertine Sarges, Apex Anima, Ava Vegas, blind & lame, benzii & Friends, Conny Frischauf, Danitsa, Dena, Kesswa & Tereza, Elizabete Balčus, Erika de Casier, Eunique, Bella Garcia, DJ Nomi, Galouchë, K.ZIA, Juno Francis, Kaleo Sasaa, Karma She, Kuoko, Layla, Liraz, Mandhla., Masha Qrella, Melentini, Mr. Silla, Mustelide, Mira Mann, Natalie Greffel, Naari, Nalan, Queen Who, Yael, Noga Erez, Nneka, Noraa, okcandice, ongoing project & Sisterqueens, Petra Nachtmanova, Preach, Simav Hussein, Slic Unit, Sofia Portanet, Sophia Kennedy, Stefanie Sargnagel & Fauna, Stella Sommer, Stille Vann, Tara Nome Doyle u.v.a. Infos
26.08. – 19.09.2021 Bielezelt Bielefeld
Diese Veranstaltungsreihe bringt zahlreiche Vereine und Initiativen, die sich seit Jahren für die Subkultur in Bielefeld einsetzen, zusammen. Das Bielezelt kann nun hoffentlich – im dritten Anlauf – ab Ende August stattfinden und featured C4Service, Tigrrez Punch, Wrackspurts, Syn, Kristin Shey, Kopfecho, Kryp Tonight Crew u.v.m. Die Veranstaltungen finden pandemiegerecht in einem großen, gut belüfteten Zelt statt. Infos
26. – 28.08.2021 JOE Open-Air Essen
Das Wort Jazz steht zwar im Namen der „Jazz Offensive Essen“, wird jedoch vom Kuratoren-Team des JOE Festivals für die 25. Ausgabe wie gewohnt breit ausgelegt. Für das diesjährige, erstmals open air ausgerichtete Festival kommen Newcomer*innen, Stars der nationalen und internationalen Szene und ein DJ zusammen. So werden zum Beispiel Wir hatten was mit Björn, CRANES und Été Large (Foto: Frank Schemmann) auf der Bühne stehen. Auch die Kinder kommen am Samstag wieder auf ihre Kosten bei JOE für Kinder #12 – „Die Geschichte von Robert Robot, dem kleinen Roboter“ mit Filippa Gojo (voc), Laia Genc (p) und Antoine Duijkers (perc/g). Infos
28. – 29.08.2021 XJAZZ! Weekender Berlin
Die zweite Ausgabe des XJAZZ! Open-Air in Berlin! Das Konzertevent am Funkhaus direkt an der Spree kredenzt den typischen XJAZZ-Mix aus Electronica, Jazz, HipHop, R‘n’B und Soul, diesmal mit der deutsch-marokkanischen Poetin und Singer-/Songwriterin Douniah, der Sängerin Leona Berlin, der Berliner Newcomerin Katerinha, DJ Dimitra Zina und einigen mehr. Der Eintritt zum XJAZZ Weekender! ist kostenlos, es gilt aber als Corona-Hygienevorschrift die „3 G“-Vorgabe („Genesen/Geimpft/Getestet“) für alle Besucher*innen. Infos
28.08. – 04.09.2021 Cologne Jazzweek

Stephanie Lottermoser (Foto: Boris Breuer)
Es ist so weit! Die Jazzstadt Köln bekommt Ihr Festival. Im August 2021 öffnet die Kölner Jazzszene ihre Türen für die Öffentlichkeit und präsentiert im internationalen Austausch die Diversität, Vitalität und Vielfalt des Jazz. Ob in den Spielstätten, Open Air oder beim großen Festivalfinale: Die Cologne Jazzweek wird Forum und Erlebnis zugleich für internationale, deutsche und Kölner Musikerinnen. Freut euch auf eine Woche voller Musik – und auf eine Jazzstadt, in der auch das Alltägliche zum Besonderen wird. Mit dem Angelika Niescier Quintett, dem Melissa Aldana Quartet, Heidi Bayer, Stephanie Lottermoser, dem Wunsch/Zurhausen/Mühl Trio, Anette von Eichel, Norma Winstone u.a. Infos
30.08. – 03.09.2021 W-Festival Frankfurt

Lina Burghausen (Foto: Vanessa Seifert)
Das W-Festival hat 2020 wie so viele eine Pause eingelegt und kehrt 2021 mit einem abgespeckten Programm in die pandemiegerecht bestuhlte Alten Oper zurück. Ab Ende August können Musikfans neben dem französischen Bandprojekt Nouvelle Vague – mit den Frontfrauen Mélanie Pain und Phoebe Killdeer – die Schweizer Songwriterin Sophie Hunger und die georgisch-britische Sängerin Katie Melua live erleben. Erstmals findet – anlässlich des 10. Jubiläums des Festivals – zudem die W-Festival-Konferenz Frau x Macht x Zukunft! mit „mehr als 20 Role Models“ aus Wirtschaft, Politik, Medien, Kultur und Musik statt. Am 03.09. diskutieren in vier Panels die Musikpromoterin, Bloggerin, Autorin, DJ und Initiatorin von “365 Female* MCs” Lina Burghausen, die Moderatorinnen/ Journalistinnen Dunja Hayali, Anja Kohl und Collien Ulmen-Fernandes, Dorothee Bär (MdB CDU), die Schauspielerinnen Martina Gedeck und Minh-Khai Phan-Thi, Astronautin Dr. Suzanna Randall, Klimaaktivistin Pauline Brünger u.a. Die Diskussionen können auch per Stream verfolgt werden. Am gleichen Tag bringen Anke Engelke & Iris Berben ihr Programm “Komisch!” in die Alte Oper. Infos
(Beitragsbild: Trebur Open Air)


Das Rheingau Musik Festival findet vom 26. Juni bis zum 5. September 2021 statt und hält 192 hochkarätige und abwechslungsreiche Konzerte an 22 Spielstätten bereit, für die 115.000 Karten zur Verfügung stehen. Herausragende Künstlerpersönlichkeiten vor allem aus der Klassik, aber auch diverse Jazz- und Popacts werden zu sehen sein. Ute Lemper präsentiert ihr Programm „Rendezvous mit Marlene“, Helene Blum & Harald Haugaard (Foto rechts) ihren „Danish Folk“. Anna Depenbusch steht mit „Echtzeit“ auf der Open Air-Bühne des Hummelparks in Hochheim, außerdem werden Candy Dulfer & Band, New York Voices, die Original-Big-Band aus „Babylon Berlin“, das Moka Efti Orchestra u.a. erwartet. Es gibt wieder das beliebte Format „Fahrende Musiker in Weingütern“, bei dem jeweils drei Ensembles bei Wein und regionalen Spezialitäten aufspielen und Rock ’n’ Roll, Irish Folk, Oldtime Country Music, Bluegrass und Bluegrass Gospel kredenzen. Auch die Mitglieder des Havana Lyceum Orchestra kommen wieder in den Rheingau. Für alle Spielstätten gibt es umfangreiche Hygienekonzepte und den Testpartner InVitaGO, der dem Publikum exklusiv Testtermine am Konzerttag zur Verfügung stellt.
Vom 1. bis 3. Juli 2021 veranstaltet die Monheim Triennale „The Prequel – wie alles begann“. Zu dieser speziellen Ausgabe der Monheim Triennale haben sie eine kleine, aber feine Auswahl der Künstler*innen eingeladen, die die Idee der Monheim Triennale repräsentieren. Hauptspielstätte ist das Schiff MS Rheinfantasie. 14 Künstlerinnen und Künstler kommen in Monheim am Rhein zusammen. Sie lernen sich kennen, sie lernen die Stadt kennen, sie entwickeln gemeinsam Projekte und last but not least: Sie machen miteinander Musik. „The Prequel“ wird kleiner als die ursprünglich für dieses Jahr geplante Triennale, dafür aber feiner, intimer und mit einem einzigartigen künstlerischen Profil. „The Prequel“ wird das Labor, die Werkstatt, der Think Tank, in dem die Zukunft erdacht wird. Abhängig von der internationalen Infektionslage, möglichen Reiseeinschränkungen und regionalen Hygiene-Vorschriften gehen die Veranstlater*innen im besten Fall davon aus, dass alle eingeladenen Musiker*innen der Einladung folgen werden und sie die Veranstaltung für Gäste öffnen können. Mit: Yazz Ahmed, Olivia De Prato, Hibo Elmi (Foto: Anna D Fuchs), Sofia Jernberg, Ingrid Laubrock, Ava Mendoza, Jennifer Walshe, dem Mivos Quartet und anderen.
Die Planung für einige Konzerte ist noch in der Schwebe, aber das Stimmen Festival hat Großes vor. Es präsentiert (nach aktuellem Stand) sogar Konzerte internationaler Künstler*innen. Eröffnet wird am 01.07. von Lisa Simone (Foto), es folgen Acts wie Sarah McCoy, Angélique Kidjo, Mayra Andrade, Ida Nielsen, Shirley Davis, Tainá, Teresa Bergman, Lindsay Ferguson, Moonlight Benjamin und andere. Einige Konzerte sind bereits auf nächstes Jahr verschoben, es lohnt sich also ein Blick auf die aktuelle Planung. 
Drei Tage leben an Burg und Fluss mit Musik, Theater und vielen Helfer*innen und Freund*innen – so geht eigentlich das Transit Festival in Mecklenburg-Vorpommern. Dieses Jahr gibt es immerhin eine Ersatzveranstaltung: Vier Bands spielen an zwei Tagen das Transit (ohne) Festival. Dota und Band (Foto) und Black Sea Dahu lassen sich das nicht entgehen.
Zum zweiten Mal findet in Freiburg das Festival „Ins Weite. Reisen in Film, Musik und Literatur“ statt. Neben vielen tollen Filmen präsentiert es auch die passende Musik: sieben Konzerte rund um die Schwerpunkte „Die Welt als Mosaik“ und „Nach Osten“. Den Anfang macht am 24. Juli im Freiburger Mensagarten die neue Band der Kölner Klarinettistin Annette Maye, Beyond The Roots (Foto: Bassem Hawar) mit ihrer „World Chamber Music“, gefolgt von der A-cappella- und Trommelgruppe San Salvador am 25. Juli und der Grup Simsek um die deutsch-türkische Sängerin und Lautenspielerin Derya Yildirim am 12. August. Der musikalische Ausklang der diesjährigen Ausgabe am 20. August ist die Konzertpremiere eines eigens für „Ins Weite“ zusammengestellten Quartetts um die junge Berliner Saxofonistin und Komponistin Fabia Mantwill, die Auszüge aus ihrem kürzlich erschienenen Debüt „EM.PERIENCE“ spielen wird.
Zum 29. Mal findet vom 14. Juli bis 14. August der Internationale Augsburger Jazzsommer statt. Im Brunnenhof des Zeughauses finden in den vier Wochen Open-Air-Konzerte mit Newcomer-Bands statt, unter anderem mit dem Linntett um die Saxofonistin Kira Linn oder dem Quartett Der weise Panda (Foto) (beides „Jazz thing Next Generation“-Acts) sowie Heidi Bayers Band Virtual Leak.
Der Förderverein Kultur im Café Hahn präsentiert das Weltmusikfestival in diesem Jahr in abgewandelter Form. Von Freitag, 16.07. bis Sonntag, 18.07.2021 finden jeden Abend zwei Veranstaltungen in der Festung Ehrenbreitstein statt. Musikalisch machen die Macher*innen aber keine Abstriche: Mit dabei sind Nina Attal und Band (Foto), La Fanfarria Del Capitan, Ayom (mit Jabu Morales), Suzana Pais u.a.
Stell‘ dir vor du fährst raus aufs Land. Wiesen und weite Felder wohin das Auge schaut, die Sonne glitzert in den Bäumen, der Wind der Ostsee noch leicht zu spüren. Auf einmal spürst du den Boden mit funkigen Bässen erschüttern, Jazz Melodien finden den Weg durch die Bäume zu dir und du weißt, das kann nur eins bedeuten: Es gibt wieder Live-Musik. Willkommen bei den Sommerkonzerten in Honigsee, welcome to the Honey Lake Sessions! Mit dabei sind Les Brünettes (Foto), Tainá, Gabi Hartmann, WEZN, das Meret Becker Trio u.a.
Dieses Jahr will der Kulturverein protagon e.V. mit der Planung der diesjährigen „Sommerwerft“ nicht nur deren 20jähriges Jubiläum bestreiten, sondern vor allem mit dieser eine Plattform für diverse Kunst- und Ausdrucksformen für die regionale Kulturszene bieten und diese so wieder sichtbar werden lassen – in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und unter Berücksichtigung der geltenden Hygienebestimmungen. Ob Theater-, Tanz- oder Performancekunst, ob Klang-, Raum- oder andere Formen der Installationskunst, Musik- oder Poesiebeiträge, ob für Erwachsene oder unseren Nachwuchs… das Programm auf der Musikbühne lockt mit Johnny Biner & Ju Young Lee, Jessica Born und Georg Crostewitz, The Retrolettas, Das Acht Ohren Trio feat. Tülay Yongaci, Genaya, Salma mit Sahne, Non Solo Parole, King Baumgardt Duo, Maly macht Musik, BembelBluesBuben*innen, Klink, Mira Zounogo, Liebe, Tod und Teufel, Luna de Paita, The golden cages, The Slags, Lauryn Mark, Bombel, Romie, The Happy Gangstas, Embryo u.v.m. 
Am 28.05. startet auch wieder die Saison der Knust Lattenplatz Open Air-Konzerte mit einer neuen Bühne namens HORST – ein Stagemobil für die etwas größeren Konzerte und zahlreichen Konzertreihen. Die von RockCity kuratierte „Super People Stage“ gibt Hamburger female*-Artists und Bands wie AYU (03.06.) die Möglichkeit, auf der Bühne des Knust Hamburgs zu spielen. Die Reihe „Acoustics Hamburg“ featured im Juni Elena Steri, Linda Rum und Magdalena Ganter, außerdem stehen Gutbier & Vogeler, Sir Bradley (Foto) u.a. auf der Open Air-Bühne.
Die Mainzer KulturGärten im Schloss wurden am Freitag 28.05.2021 eröffnet. Freut Euch auf die zweite Runde der „Mainzer KulturGärten“ mit Gastronomie und Kultur unter freiem Himmel – natürlich vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Pandemie. U.a. werden die vielseitige Live-Künstlerin L I N (Foto: Sandra Ludewig), bekannt durch das Duo Bender & Schillinger, zu sehen sein, die live über fünf verschiedene Instrumente spielt, und diese mit ihrer markanten, warmen Stimme verbindet. Bei der Ladies Nyght am 30.05. präsentieren drei der besten Sängerinnen des Rhein-Main-Gebietes, Nanni Byl, Elke Diepenbeck und Annika Klar, gemeinsam mit ihrer Band ihr Programm „Sommersause“, ein Mix aus brasilianischen Sambas, heißen Jazztiteln und aus Norwegen und Schweden importierten New Pop Songs. Im September wird das Instrumentalensemble CHANTAL mit klassischem und folkloristisch-irischem Material sowie neu arrangierten, emotionalen und instrumental interpretierten modernen Pop- und Rock-Klassikern auf der Bühne stehen.
Beim Sound Of The World – Festival der Kulturen wird im Innenhof des Kammgarns in Kaiserslautern u.a. Awa Ly (Foto rechts) auf die Bühne gebeten. Mitte Juni öffnet dann – falls es die Pandemielage erlaubt – der Kammgarn Kulturgarten mit seinen Sommerkonzerten, die die all female Band Thundermother, das Cécile Verny Quartet, Anne Haigis, Alin Coen und viele männliche Acts präsentieren.
Wenn die Verordnung des Landes Sachsen-Anhalt vom Dienstag, den 25.05. es zulässt, wird die ((( potentiale ))) no.3 wie geplant stattfinden können. Das Festival verspricht keine vorgefertigten Strukturen, sondern neue Kombinationen und Begegnungen und „Try and Error“ mit Luise Volkmann (Saxophon) (Foto links: Jürgen Volkmann), Almut Kühne (Stimme), Els Vandeweyer (Vibraphon), u.v.w. an verschiedenen Orten in der Künstlerstadt Kalbe. Diese setzt seit 2013 mittels „Kunst und Kultur Impulse für eine innovative Entwicklung entgegen der depressiven Zukunftsprognosen, die ständig übermittelt werden“. Nach nur 4 ½ Jahren werden mittlerweile 13 Gebäude und Grundstücke von der Künstlerstadt für ihre Aktivitäten genutzt. So finden z.B. während des 50 tägigen Sommercampus über 40 Veranstaltungen statt, von offener Bühne, zu Lesungen, Ideenwerkstätten, Radwanderungen, Atelier-Rundgängen, Konzerten u.a. Über 230 Stipendien wurden im Rahmen der Programme Sommercampus, Wintercampus und Artist in Residenz an nationale und internationale Kunststudierende und Künstler*innen aller Kunstrichtungen vergeben. Ohne vollständigen Impfschutz oder negatives Testergebnis erhält niemand Zutritt zum Festival.
One Mother bespielen die [k] to go App! Das Hamburger Kollektiv One Mother erzählt in 12 Videostationen den „Circle of Life“ als Loop von Zeugung und Geburt, Exzess und Tod, Hedonismus und Familienbubble. Ein musikalisches Echo auf den Lockdownblues, der postpandemische Sehnsüchte weckt. Natascha P., Preach und Don Jesogah bringen Lebenszyklus und Bässe miteinander in Schwingung und erzeugen so unterschiedliche assoziative, musikalisch-performative Vibrationen, die emotionale Zustände repräsentieren. So entsteht ein Sehnsuchtssoundtrack für Nightclubber*innen, die auf Entzug sind.2016 als kleines Kollektiv gegründet, haben sich die Künstler*innen von One Mother mittlerweile fest in der deutschen Musikszene verankert. Mit der
Die 19. Sommer-Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. startet am 5. Juni und zieht sich bis in den September hinein. Alle zwei Wochen können Jazzfans gratis der Musik von Potsa Lotsa XL, Heike Dunker Berlin-Trio, MeoW!, gleichwiederda (Foto: Dovile Sermokas), u.v.w. lauschen und sich vor der Freiluft Bühne am Kaisersteg in Berlin-Schöneweide einen schönen Abend machen. Ein Highlight wird sicherlich das neue, größtenteils in Berlin ansässige Quartett Allemano-Vandeweyer-Hilbig-Martinez mit Lina Allemano (Trompete), Els Vandeweyer (Vibraphon), Maike Hilbig (Bass) und Lucia Martinez (Drums). Alle vier Musikerinnen zählen zu den markanten Figuren der Hauptstadt-Szene, gemeinsam fusionieren sie unterschiedliche persönliche Hintergründe zu einem paneuropäisch-transatlantischen Modern Creative-Jazz.
Sommer in der Kulturstadt Bayreuth – Musik von Klassik bis Pop, Theater, Comedy, Literatur & Ausstellungen, Kulinarisches, verspricht das Programm von Bayreuth Summertime. Geplant sind Open Air-Konzerte am „besten Sonnenuntergangsplatz“ in Bayreuth, am Kulturkiosk „Zur Seebühne“ zum Beispiel mit der Band von Lucia Cadotsch LIUN & The Science Fiction Band (Foto: Dovile-Sermokas), Hannah Weiss Group, Paier-Valcic, Hans Well & Wellbappn: Didl-Dudl, Virtual Leak, u.a.
Vom 10. Juni bis 29. August macht der Hafen 2 die acht Monate Corona-Zwangspause wieder wett: sage und schreibe 57 Konzerte und 34 Filme haben die Veranstalter, der Verein Sueswasser e.V., für diesen Sommer geplant. Jeweils von Donnerstag bis Sonntag spielen Bands wie Masha Qrella,
Im Mannheimer Jazzclub Ella & Louis findet in diesem Jahr die dritte Auflage des Festivals Lions Jazz statt. Damit setzen die Mannheimer Lions-Clubs die Tradition von Lions Jazz fort, das 2017 anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Lions-Bewegung begründet wurde. Geplant sind Präsenzkonzerte, sollte das nicht möglich sein, gelten die Tickets für den Online-Stream. Eingeladen sind u.a. die Band Moi et les autres (Foto) um die französische Sängerin Juliette Brousset (Les Brünettes) und das Ensemble Concierto and Beyond mit der Saxophonistin Alexandra Lehmler. Das Ella Armstark Orchester spielt ein Online-Jazzkonzert für Kids.
Von Juni bis September 2021 lädt das Liebieghaus mit abwechslungsreichem musikalischem Line-up und hochkarätiger Kunst zum Lauschen, Staunen und Träumen in den wunderschönen Garten ein. Das LineUp reicht von Lofi-Pop über Soul bis hin zu Rock, erwartet werden Gregor Praml & Tigisti (Foto), FEE., Shelley Phillips, Yvonne Mwale u.a. Die Musiker*innen vereint ihre Verbundenheit zu Frankfurt und seiner Umgebung sowie die Leidenschaft, als Singer-/Songwriter*innen ihre Geschichten mit dem Publikum zu teilen. Im Garten des Liebieghauses gibt es ab 17. Juni immer donnerstags ausgewählte Musik-Acts und Kunstexpert*innen geben spannende Einblicke in die Ausstellung „Bunte Götter“. Kühle Getränke und Snacks gibt es vom Café im Liebieghaus. Die Ausstellung ist bis 22.00 Uhr geöffnet.
Jazz lebt auch von der Improvisation. Auf die besondere Situation in diesem Jahr reagiert das längste und vielfältigste Jazzfestival Deutschlands flexibel mit einem verlockenden Angebot für die Dresdner*innen und ihre Gäste: ein Teil der diesjährigen Jazztage-Konzerte findet open air als SUMMERTIME statt. Die Freiluftveranstaltungen mit einheimischen und internationalen Künstler*innen wie den Dresdner Salondamen, dem Karoline Weidt Quartett, Kathy Leen & das Dresdner Salonorchester, Ina Forsman & Band, Julia Neigel, Tina Tandler & Band, Marina & The Kats (Foto: Tim Cavadini) u.v.m. zu den Filmnächten, im Augusto-Garten, beim Palaissommer, im Gartenbau Rülcker, in der Saloppe und bei Schönen Gärten Eyßer sowie eintrittsfrei im SchillerGarten werden Dresden als weltoffene und innovative Kulturstadt präsentieren.
Auch beim JazzBaltica überschlagen sich die Planungen. Die Hauptbühne des Festivals ist normalerweise im Festsaal des Maritim Seehotel Timmendorfer Strand beheimatet – zum aktuellen Stand könnte sie samt Publikum auf eine Grünfläche des Strandparks ziehen, umgeben von hohen Bäumen und in unmittelbarer Nähe zum Meer. Die Open Air- und Jazz Café-Konzerte hingegen werden in den Festsaal des Maritim Seehotel Timmendorfer Strand verlegt. Ab 14.06. sind alle Infos zum Programm online, mögliche Restkarten sind ab Montag, 14. Juni, 9 Uhr, verfügbar. Im Programm stehen das Lisa Wulff Quartett (Foto), Fabia Mantwill Orchestra, Evelyn Kryger, Rita Payés & Elisabeth Roma, Ella Burkhardt, Antje Rößeler Berlin Trio, das Quartett der Posaunistin Ebba Åsman, Tini Thomsen, Sophia Oster Quartet, Sir Bradley, Jazzrausch Bigband, Ida Sand, u.v.w. Und wer keine Karte ergattern konnte, kann sich trotzdem freuen, denn auch in diesem Jahr sind NDR Kultur, Deutschlandfunk und das ZDF als Medienpartner wieder mit dabei. Die Konzerte werden mitgeschnitten und sind nach dem Festival in der ZDFkultur Mediathek und nach und nach auch auf jazzbaltica.de abrufbar.
„Brandenburg hat Lockerungen ab dem 21.05. angekündigt. Demnach dürfen Kulturveranstaltungen Open Air mit 100 gleichzeitig Anwesenden stattfinden. Wenn die Zahlen weiterhin niedrig bleiben, kann sich die Personengrenze noch erhöhen. In jedem Fall stellen wir uns auf ein feines & kleines Liederlauschen ein“, schreiben die Macher*innen des Liederlauschen am Rand Festivals. Wie immer liebevoll limitiert – familienfreundlich und familiär im und um das Theater am Rand herum in Zollbrücke an der Oder. Die Besucher*innen erwartet ein musikalisches Crossover von Elektro, Funk, Reggae, Soul und Folk über Jazz, HipHop, Punk, Rock oder Klassik, mit großartigen Singer-/Songwriter*innen, Rock- und Indie-Bands und Experimentellem aus Deutschland und Polen, vielfältigen Workshops und Aktionen zum Thema Sprache, Umwelt, Upcycling, Gesang, Begegnung, einem bunt bespieltem Kinder- und Familienareal, einer kulinarischen Reise durch die regionalen Köstlichkeiten u.v.m. Empfohlen wird die Anreise per Rad und/oder Bahn bis Bad Freienwalde und weiter mit dem Shuttledienst vom Bahnhof direkt zum Festival.
Das ursprünglich geplante Festival kann in seinem 25. Jahr leider nicht wie ursprünglich geplant stattfinden. Dafür haben sich die Veranstalter*innen etwas Einmaliges einfallen lassen und laden vom 26.-27.06. zu zwei Jazzkonzertabenden direkt auf der Mäuseturm-Insel vor der Weltkulturerbe-Kulisse ein. Das Erlebnis startet und endet am Kulturufer mit dem Boarding auf ein Ausflugs-Schiff. Ein Gästeführer berichtet von der Geschichte und den Sagen des Mäuseturms. Auf der Insel hat jeder Gast die Gelegenheit sich umzuschauen, den Mäuseturm zu besichtigen und auf die Plattform zu steigen. Im Anschluss gibt es ein dreißigminütiges, einzigartiges Konzert im Schatten des Mäuseturms, u.a. mit Julia Oschewsky (Foto: Maarten van der Kamp) und ihrer Band. Binger Winzer*innen servieren dazu rheinhessische Spezialitäten: Weine und Fingerfood. Pro Tag gibt es acht Abfahrtszeiten (Sa 10:55 – 22:00 Uhr, So 09:55 – 21:00 Uhr). Jede Gruppe wird für ca. 1,5 Stunden auf der Insel sein, mit der Schifffahrt wird die Veranstaltung knapp 2,5 Stunden dauern. An beiden Tagen spielen jeweils zwei Bands abwechselnd Sets zu je dreißig Minuten. 
Auch in der Schweiz gibt es in März und April noch keine Livekonzerte mit größerem Publikum. Das offbeat-Team setzt aber alles daran, dass die tollen Acts gerettet werden und etwas später im Jahr über die Bühne gehen können. Dennoch startet das diesjährige Jazzfestival im April und bringt namhafte regionale Künstler*innen vor kleinen Publikum auf die Bühne. Hoffen wir, dass das Barroso/Nisinman Duo, Känzig & Känzig feat. Jean-Paul Brodbeck, Kadri Voorand Duo, Fatoumata Diawara, Johanna Summer, das Julia Hülsmann Women Octet, Misia, Erika Stucky (Foto:
azz Expo sind Heide Bayer’s Virtual Leak, Hendrika Entzian+, Johanna Summer sowie weitere Bands am Start. Das European Jazz Meeting präsentiert Camilla George, Julia Biel, KAMA Kollektiv, Kasia Pietrzko Trio, Kristina Barta Event Horizon, Luzia von Wyl Ensemble, Macha Gharibian und das Nefertiti Quartet, das Quintett der koreanischen Schlagzeugerin Sun-Mi Hong (Foto: Ho Sun Joo), Torun Eriksen u.a. Bei der Overseas Night werden u.a. Badi Assad, Connie Han Trio, Melissa Aldana, SooJin Suh Chordless Quartet erwartet. Das eigentliche Festival, das in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag feiert und vom 17.04.-02.05. stattfindet, präsentiert vor allem Künstler*innen aus Deutschland wie das Rebecca Trescher Tentett, Johanna Summer als musikalische Umrahmung eines Literaturabends sowie Jasmin Tabatabai & David Klein Quartett mit ihrem Programm „Jagd auf Rehe“.
Unter dem Titel „European Jazz Spring“ findet das 16. Festival Women in Jazz in diesem Jahr zwar als Streamingfestival statt – dass die Veranstalter*innen dennoch am Festival festhalten, ist jedoch großartig. Es bringt Bewegung in überkommene Strukturen, ermutigt Künstlerinnen und trägt dazu bei, dass der weibliche Anteil unter den Jazzmusikern in jüngster Zeit rund um den Globus wächst. Mit dabei ist die all female Formation More Jas feat. Monika Herzig, Reut Regev, Jasna Jovicevic & friends, die am 13.05. im Rahmen des Festivals auch zu einem Jazz Girls‘ Day laden. Außerdem stehen Uschi Brüning, Camilla George (Foto: Benjamin Amure), Roberta Gambarini, Rachel Hermlin, Caro Josée, Amina Figarova, Ariane Toffel, June Cocó, Caecilie Norby, Reut Regev, Izabella Effenberg, Nora Benamara, das Marta Wajdzik Quartet, More Jas, Viviane De Farias, Silje Nergaard, Anna Maria Jopek, Sona Jobarteh, Awa Ly, Makiko Hirabayashi u.a. im Programm. Mit dem Wettbewerb „Next Generation“ bietet das Festival auch eine besondere Plattform für den hochkarätigen weiblichen Jazz-Nachwuchs. 26 junge Jazzmusikerinnen stellen sich bis 13.05. einem
In seiner elften Ausgabe zoomt das Musikfestival ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln sich vom 1.-15. Mai unter dem Motto „Kosmos | Comic“ in die Szene der Comics, Graphic Novels, Illustrationen und Animationsfilme. Welche Schnittstellen und Wechselwirkungen gibt es zwischen sequenzieller Kunst und der Musik von heute? An achtzehn verschiedenen Spielorten trifft Bild auf Musik, Leinwände ergänzen die Bühnen: in den Konzertsälen der Stadt und im urbanen Raum – von der Kölner Philharmonie bis zum Fußballstadion. Leider musste ein Teil der geplanten Konzerte abgesagt werden; zum Glück kann das Doppelkonzert am 07.05. im Kölner Stadtgarten mit Bassistin Hendrika Entzian online stattfinden, sie verstärkt ihr Quintett an diesem Tag um die Sängerin Veronika Morscher. Unter dem Titel „Living Cartoon“ tut sich das Kollektiv3:6Koeln (Foto: Sonja Werner) das aus sechs Instrumentalist*innen und drei Komponist*innen besteht, am 10.05. mit der Stummfilm-Pianistin Camille Phelep sowie der Schauspielerin und Synchronsprecherin Sophie Lavallee zusammen. Am 13.05. spielt das Kollektiv die besten Beiträge des Kompositionswettbewerbs 2020 in einem Finalkonzert und Heidi Bayers Konzert mit Sebastian Scobel unter dem Namen „Five Noire“ wird am gleichen Abend online gestreamt. Außerdem stehen Malgorzata Walentynowicz, Oxana Omelchuk, die Dirigentin Xizi Wang, Nordic Voices, Ensemble Musikfabrik u.v.w. auf dem Programm.
Um den Entwicklungen der gegenwärtigen Corona-Pandemie optimal zu begegnen, wird der Nordische Klang zweigeteilt und auf die Sommermonate ausgeweitet. Im eigentlichen Festivalzeitraum vom 7. bis 22. Mai 2021 wird mit digitalen Lesungen, Kolloquien, Liedergrüßen und einer Filmvorführung ein virtuelles Programm geboten, bei dem ihr z.B. der Musik des russischen Folk-Ensembles Veresk oder schwedischen Volks- und Kunstliedern lauschen könnt. Das eigentliche Festival soll dann an zwei Wochenenden im Juli (23.-25.07.) und August (20.-22.08.) in Form von Open-Air-Veranstaltungen in Greifswald stattfinden, sofern es die Lage zulässt. Unter den Acts befinden sich viele spannende und vielversprechende Künstlerinnen wie z.B. das dänische Jazztrio Blonde Bass, die finnische Flamenco Sängerin Anna Murtola, Folkmusikerin Camilla Granlien aus Norwegen, die Greifswalder Sopranistin Jacoba Arekhi oder die estnische Jazzsängerin Karmen Roivassepp. Für Begeisterung wird sicher auch der Auftritt der finnischen Folktronica Band Suistamon Sähkö sorgen, die traditionelle Akkordeonklänge mit Electro-Beats und Rap kombiniert. Frontfrau Anne-Mari Kivimäki gründete die Band im Zuge ihrer musikalischen Doktorarbeit an der renommierten Sibelius-Akademie.
Elisabeth Coudoux, Trio en Corps mit Eva Risser (p), die Band Speak Low um die Sängerin Lucia Cadotsch sowie Aki Takase (p) mit ihrem Trio Auge (Foto: Stefanie Marcus) – das sind die Acts beim Jazz+ Festival, das der Bayrische Rundfunk aus der Seidlvilla in Schwabing streamt. Coudoux präsentiert ihr Cello-Soloprogramm, Speak Low ihr zweites Album. Die Musik von Trio en Corps wird mit „Freejazz mit viel Luft, Fantasie und bezwingender Logik“ angekündigt. Die drei Musiker*innen des Trios Auge „bewegen sich in absoluter Freiheit, selbst wenn sie sich von einer losen Komposition leiten lassen“, schreibt die Presse. Auf der Website von
Zehn Nächte lang werden 20 Acts aus der Emmaus Kirche in Berlin über einen einzigartigen Livestream ausgestrahlt. Die Macher*innen haben sich nicht nur sehr viele Gedanken über das Ambiente gemacht – ihr könnt euch sogar im Publikum gegenseitig sehen, chatten und an der virtuellen Bar abhängen, als wäre es ein lauwarmer Frühlingsabend auf der Skalitzer Straße. Mit dabei sind Ätna, das Fabia Mantwill Quintet (Foto: Dovile Sermokas), Embryo, Leona Berlin, das Kollektiv Monika Werkstatt feat. Gudrun Gut, Beate Bartel, Lucrecia Dalt, Midori Hirano und Pilocka Krach, Ameli in the Woods, Leepa, Meredi, Katharina Ernst u.a.
Die Pandemie kann sogar zu großen Ideen führen: als das Jazzforum Bayreuth e.V. Live-Acts für den Frühling plante, die Frischluft und Platz für Abstand bieten, wollte es einen Ausgleich für seine verhinderten Winterkonzerte schaffen. Daraus ist das Pijazzo Festival entstanden, ein neues Jazzfestival in Bayreuth, das in diesem Jahr erstmals vom 13. bis zum 16. Mai stattfindet. Als Piano-Festival findet Pijazzo dort statt, wo die kleinen Pianos geboren werden: In der Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne. Diese liegt im barocken Palais an der Friedrichstraße, das Freilufttheater im Hof bietet Pijazzo einen großartigen Rahmen. Eröffnet wird das Festival von der jungen Pianistin Johanna Summer (Foto: ACT/
Ob Profi oder Amateur*in, ob jung oder alt, ob Orchesterspieler*in, Kammermusiker*in oder Solist*in – die Veranstalter des Querwind Festivals möchten jedes Jahr auf’s Neue für das Flötenspiel begeistern. 12 Online-Workshops mit Stephanie Wagner (Foto), Anna Dina Bjørn-Larsen, Mona Köppen, Petra Music, Anja Thomann u.a. geben Anleitung in Warming Up, Übestrategien, Extended techniques, Jazz-Improvisation, Klanggestaltung, mentales Training, Barockmusik, Beat Boxing und mehr. Die Konzerte müssen leider pandemiebedingt ausfallen.
Das CLINCH Festival is back: Im Mai wird es die dritte Auflage geben, im Corona-Sonderfall digital. Als ein Ort, der Räume für künstlerische, theoretische und aktivistische Auseinandersetzungen von Schwarzen Menschen, People of Color und (Post-)Migrant*innen eröffnet und auf radikales Empowerment zielt, ist das Festival mittlerweile bundesweit bekannt und geschätzt. Bei CLINCH ringen die Besucher*innen miteinander und füreinander um emanzipatorische antirassistische und antidiskriminierende Perspektiven. Es gibt Workshops, Filme, Gesprächsrunden, Lesungen und Musik von The String Archestra (Foto), einem klassischen Streichorchester, dessen Hauptanliegen es ist, Werke von BIPoC-Komponist*innen aufzuführen. Das Orchester wurde 2016 in Berlin gegründet und besteht derzeit aus 14 Musiker*innen. Außerdem werden Performances gestreamt: Joana Tischkau macht in ihrer Performance „Being Pink ain’t easy“ die Fragilität sozialer Konstruktionen wie Race und Geschlecht sichtbar. Es geht um „Gangstas, Pimps und Hoes: Die US-Rap-Welt ist durchtränkt von Bildern übersteigerter Männlichkeit. Als Schwarze Künstler wie Cam’ron und Kanye West in den frühen 2000ern einen Modetrend aus rosa Plüsch, Fell und Velours lostraten, bewiesen sie, dass sogar Barbies Lieblingsfarbe dem Image heterosexueller Maskulinität nicht schaden konnte“. Das Programm wird vom 21.-24. Mai 2021 live aus dem Pavillon gestreamt und bleibt nach Veröffentlichung jeweils eine Woche online. Die Workshops finden via Zoom statt. Einige Gespräche und Performances werden vorab aufgezeichnet.
„Zum Festivaljubiläum kommt es zur alles entscheidenen Auseinandersetzung um Zukunft und Vergangenheit. Moerphs und Pyrills zündeln und löschen im analogdigitalen Time Tunnel zwischen Spielorten, Camping, veganem Würstchenstand und pandemischer Not“, schreiben die moersianer*innen auf ihrer Website. 36 Formationen wie das Quartett um die Schweizer Violinistin Laura Schuler (Foto),
Die zweite NewcomerTV Nacht musste bereits auf Juni verschoben werden, aber die dritte NewcomerTV Nacht 2021, die das Virusmusik Radio gemeinsam mit NewcomerTV und den Veranstalter*innen der Portstrasse Jugend Kultur organisieren, geht einfach ohne Publikum als Livestream an den Start. Am 28. Mai sollen vier wunderbare Bands auf der Bühne stehen, die sich auf unterschiedliche Weise musikalisch mit dem Mysterium der Liebe und mit menschlichen Beziehungsgeschichten auseinandersetzen. Mit dabei sind u.a. Mimose aus Darmstadt (Foto: FrauAnika) mit deutschsprachigen Indie-Pop und das Duo Tonland aus Lich. Die dritte Musiknacht wird nicht nur online gestreamt, sondern auch für das Fernsehen aufgezeichnet und auf Rhein Main TV bzw. im MOK Rhein Main ausgestrahlt. Der Stream wird am 28. Mai ab 17:15 Uhr auf der YouTube
Das Klangvokal Musikfestival Dortmund startet am 30. Mai in eine Saison voller erlesener Konzerte der Vokalmusik vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Die Veranstaltungen sind zunächst für Spielstätten konzipiert, die eine stark reduzierte Platzkapazität und effiziente Hygienekonzepte aufweisen. Leitthema und Fokus des diesjährigen Festivals sind die Gefühlswelten und die Psyche des Menschen, die es zu schützen und zu stärken gilt. Im Jazz und der Weltmusik setzen Angélique Kidjo (Foto), erstmals in Deutschland mit Sinfonieorchester, Lisa Simone und Awa Ly sowie in der zweiten Jahreshälfte Viviane de Farias, Arianna Savall und Christina Pluhar mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata starke Akzente. Im Juni soll das Fest der Chöre stattfinden. 









Das diesjährige Motto „Let’s work together“ ist einem Song der Rockbluesband Canned Heat entlehnt. Das Festival soll ein Zeichen setzten gegen Rechtspopulismus, Rassismus und Ausgrenzung und für eine aktive Demokratie und tolerantes Zusammenwirken aller Menschen. Anlässe dazu gibt es leider zu viele. Die Veranstalter*innen wollen „zusammen arbeiten, zusammenhalten, Haltung zeigen in politisch und gesellschaftlich turbulenten Zeiten“. Zum Festival kommt die deutsch-nigerianische Sängerin Tokunbo, die gerade den International Acoustic Music Awards (IAMA) in der Kategorie ‚Best Female Artist‘ gewonnen hat und mit ihrer Band für 2 Konzerte in den Elberfelder Kontakthof kommen wird. Am 06.11. tritt die im Iran geborene Saxophonistin und Thereminspielerin Gilda Razani mit ihrer Band About Aphrodite (Foto oben) auf. Der 7. November beschließt das Jazzmeeting 2020 mit dem Gewinner des 

Hochkarätige Jazzkonzerte an besonderen Orten hat sich das Team von PublicJazz auf die Fahnen geschrieben. Natürlich leiden auch sie unter den erschwerten Bedingungen, trotzdem bieten sie die Tickets auch bei reduzierter Zuschauer*innenzahl zu den gewohnten Preisen an – um das Festival zu unterstützen, könnt ihr aber einen Soli-Aufschlag von € 5,– dazubuchen, damit die Gagen der Musiker*innen in vereinbarter Höhe bezahlt werden können. Mit Jasmin Tabatabai, Romy Camerun, Maya Fadeeva (Foto) u.a. 
Bei Waves Vienna stehen neue und bisher noch zu wenig präsente Talente im Fokus. In diesem Jahr sind Ungarn und Schweden als Gastländer besonders vertreten. Alle Acts werden über den festivaleigenen Streaming-Kanal übertragen, die Streams sind mit einem
Im Kulturzemtrum Moritzhof dreht sich an diesem Wochenende alles um die sechs Saiten. Mit Workshops und Konzerten. Mit dabei sind Friend n‘ Fellow, Cristin Claas Trio, Claire Besson (Foto) u.a. 

Das 4. Internationale Frauen*Theater-Festival findet unter dem Motto „Collective Empowerment Across Borders“ statt. Vom 24.-27.09. könnt ihr jede Menge Theater, Performances, Werkschauen & Workshops zu Intersektionalität, Tanz, Empowerment u.v.m. in Frankfurt erleben! Dazu gibt es erstmals auch richtig viel Livemusik auf dem Gelände von protagon e.V. in der Orber Straße: Julakim, Evas Apfel (Foto), Vanessa Novak, Mimose, Irinski, Kaye Ree, Zimt und Zunder, carolitaLApomba u.a. Für einen sicheren und schnellen Einlass füllt doch bitte bereits im Vorfeld einen Registrierschein aus. Den könnt ihr bequem
„Irish Heartbeat“ ist eine Tour, die die Hand am Puls der irischen Musikszene hat. Es bringt seit 31 Jahren sowohl ihre traditionellen als auch innovativen Elemente auf Tour. Insbesondere rund um den St. Patrick’s Day steigt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Ir*innen und ihrer Freunde – egal wo sie sein mögen – ganz besonders stark an. Man spürt die unsichtbaren Bande, wie sie nur Kultur über den Erdball spannen kann. Dieses Jahr kann man sich auf Grainne Holland (Foto: RTE Presspack) freuen, die auf Gälisch singt und unter anderem für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde. Weiterhin wird auch die Gruppe The Outside Track zu hören sein, die bei den Live Ireland Music Awards als beste Gruppe geehrt wurde.
Seit über 30 Jahren bietet das „Women in (e)motion“-Festival aufregenden internationalen Musiker*innen eine Bühne. Immer wieder treten noch unbekannte oder kaum bekannte Künstler*innen auf. Dabei handelt es sich nicht selten um Europa-Debüts der Musiker*innen. Einige erfuhren danach großen Erfolg, wie Ani DiFranco oder Holly Cole. So treten am diesjährigen Eröffnungsabend gleich zwei Newcomer*innen auf die Bühne, das Celeigh Cardinal Trio und Becky Langan. Der Eröffnungsabend findet traditionell am Internationalen Frauentag statt. Mit dabei sind unter anderem: Lynne Hanson & The Good Intention (Foto: Jen Squires), Kyla Brox Band, Mari Kalkun, Kadri Voorand und Josienne Clarke.
Jährlich kommen verschiedene Veranstalter*innen, unter anderem die Musikschule Unteres Remstal und das Kulturamt Weinstadt, zusammen, um dem Publikum die Welt des Jazz näher zu bringen. Das Programm setzt sich aus erfahrenen Musiker*innen, sowie Newcomern und Amateuren zusammen. Man kann gespannt sein auf die Pianistin Kasia Pietrzko, die im Trio auftritt und auf Marialy Pacheco, die bislang als einzige Frau den Montreux Jazz Nachwuchspreis gewonnen hat.
„Songs from her[e]!“ ist eines der ersten Mini-Festivals seiner Art und geht im März 2020 auf Tour (Foto: Liesa Peterson)! Die fünf Musikerinnen, Cosma Joy aus München, Elena Steri aus Nürnberg, Ala Cya aus Augsburg und Die Nowak aus Regensburg präsentieren bei sieben Shows wie facettenreich, unterhaltsam und authentisch die weibliche Singer-Songwriterszene sein kann. Ob deutsch- oder englischsprachig, traurig, nachdenklich oder lustig, folkig oder poppig, mit Soul oder Jazz – in fünf kurzweiligen Sets präsentieren sie jeweils ihre ganz persönliche Musik. Das Festival wird von musicBYwomen, BY_on und der Musikzentrale Nürnberg präsentiert.
Die nunmehr 51. Internationale Jazzwoche Burghausen startet gleich mit dem Finale des zwölften „Burghauser Europäischen Nachwuchs Jazzpreises“, dessen Gewinner*innen am 18. März in der Wackerhalle als Opener für das Konzert des Michel Camilo Quartet spielen werden. An den darauffolgenden Abenden gibt es einen breiten Stilmix zu hören. Von clubbigen Acts über Jazz-Fusion bis hin zu Modern Jazz mit dem Quartett der Schweizer Harfinistin Julie Campiche oder orchestraler Improvisationsmusik mit dem Andromeda Mega Express Orchestra. Zur gleichen Zeit treten in einem Doppelkonzert im Wackersaal die Sängerin Lisa Simone (Foto: Edilson Boz) und das Ola Onabulé Septet auf. Der letzte Tag steht unter dem Motto „Next in Jazz“ und stellt dem Publikum mit Alma Naidu, Melusine und Ikarus drei aufstrebende Bands und Musiker*innen vor.
Das Music Diversity Festival wird nun schon fünf Jahre alt. Engagement für Integration, Verständigung zwischen Nationen und Religionen, Bekämpfung von Rassismus, eine konsequente Haltung im Klimaschutz sind aktueller denn je. Die Erkenntnis und das Verständnis, dass viele Menschen in mehreren Kulturen aufwachsen und diese gleichberechtigt in ihren Herzen tragen dürfen, ist auch 2020 noch längst keine Selbstverständlichkeit geworden. Mit dabei ist daher die berühmte Yasmin Levy. Die israelische Singer/Songwriterin gehört zu den populärsten Sängerinnen der Worldmusic-Szene. Viele ihrer Songs singt sie auf Ladino, einer gefährdeten Sprache, laut der UNESCO. Neben ihr tritt auch die großartige Noemi Waysfeld auf. Die Sängerin spielt Violincello und spielt auch auf der Theaterbühne. Doch den Schwerpunkt legt sie auf ihre musikalische Arbeit mit dem von ihr gegründeten Quartett Blik. Die Suche nach unentdeckten Facetten der traditionellen Musik bringt sie zurück zu ihren eigenen jiddischen, portugiesischen, französischen und russischen Wurzeln und zu deren Sprachen. Als Special Guest ist an dem Abend noch die portugiesische Fado-Sängerin Suzana Pais zu hören.
Auch wenn Sindelfingen nicht der erste Ortsname ist, der einem in Verbindung mit Jazz in den Sinn kommt, haben sich die alljährlichen Jazztage Sindelfingen mittlerweile zu einer festen Instanz der Szene etabliert. Vor allem das Augenmerk auf regionale Größen und vielversprechende Newcomer*innen aus der Umgebung machen die Jazztage zu einem absoluten Hotspot für Jazz-Interessierte aus Baden-Württemberg und über die Grenzen hinaus. Auch die sechste Ausgabe des Formats macht da keine Ausnahme. Das Publikum kann sich auf das Olivia Trummer Quartett freuen. Olivia, Jazzpreisträgerin des Landes Baden-Württemberg, begeistert als Sängerin, Pianistin und Komponistin zugleich und gilt mit ihrer komplexen und zugleich eingängigen Musik als eine der interessantesten Jazzmusikerinnen ihrer Generation. Im Rahmen der Jazztage Sindelfingen findet am Sonntag, den 22. März die „Ladies Jazz Night“ statt. Diese Formation hat sich exklusiv zu den Jazztagen zusammengefunden: Sie besteht aus sechs hochkarätigen, international renommierten Musikerinnen verschiedener Generationen, die teils bereits zusammengearbeitet haben, teils treffen sie zum ersten Mal aufeinander. In verschiedenen Besetzungen stellen sie die Musikerinnen mit ihren Kompositionen oder eigenen Arrangements bekannter Songs auch solistisch vor. Verschiedene stilistische Schwerpunkte kommen dabei zum Zuge, kammermusikalischer zeitgenössischer Modernjazz, Anleihen aus Folk, Jazzrock oder Blues, mal swingt und groovt es ordentlich. Mit dabei sind: Isolde Werner, Barbara Jungfer, Kristina Brodersen, Clara Vetter, Karoline Höfler und Carola Grey.
Das Festival findet nun schon seit 2011 statt und bietet Künstler*innen aus unterschiedlichen globalen Subkulturen einen Raum. Musik soll dabei an ihre Grenzen kommen. Klangexperimente sowie die Dekonstruktion von Parametern der Pop, alternativen Musik und Klassik lassen Spannendes erwarten. Der Eintritt ist frei. Am ersten Abend treten Katie Gately (Foto: Steve Gullick) und ACTRESS auf. Am zweiten Abend steht die australische Künstlerin Penelope Trappes mit einer Mischung aus repetetiver Elektronik und minimalistischen Arrangements auf der Bühne. 
Ein Festival muss nicht immer groß und laut sein. Das JazzArt Festival wird nun schon seit 2007 organisiert und gilt als schöne Abwechslung. Wer sich für Jazz interessiert und in kleiner, familiärer Runde die Musik genießen möchte, ist hier genau richtig. Am Freitagabend tritt die Band Der weiße Panda (Foto: Rebecca Ter Braak) um die Frontsängerin Maika Küster auf und verspricht das Publikum in bislang unbekannte Gefilde mitzunehmen. Spannend wird es auch nochmal am Samstagabend, wenn die Sängerin Anne Czichowsky mit ihrem Duo-Partner auf die Bühne kommt und mit eher unüblichen Duett-Kompositionen auftritt.
Unter dem Motto „JAZZ Isch“ finden auch dieses Jahr wieder die Mindelheimer Jazztage statt. Die Besucher aus der Region erwartet ein ganzes Wochenende lang ein buntes Programm von Jazzkünstler*innen aus der ganzen Welt. Zudem wird ein Frühshopping mit musikalischer Begleitung veranstaltet. Mit dem Programm sollen sowohl Jazz-Insider als auch Neueinsteiger aller Altersstufen angesprochen werden. Das Publikum kann sich ganz besonders auf die Künstlerin Awa Ly mit ihrer unverwechselbaren Stimme freuen, sowie Cristina Branco (Foto: Vera Marmelo), die über Portugal hinaus berühmt für ihre Interpretationen ist.
Das Deutsch-Französische Kulturfestival arabesques denkt gemeinsam mit Künstler*innen und Kulturschaffenden darüber nach, ob ein Erbe der Aufklärung noch zu verteidigen ist: Wie sind Widersprüche auszuhalten und falsche Versprechen aufzulösen, wie können wir Freiheit für alle sinnvoll und Zukunft sichernd gestalten? Im Programm steht eine Führung über das Seenotrettungsschiff Sea-Eye im Hamburger Binnenhafen, Schüler*innen diskutieren zu den Themen Zukunft, Solidarität und Toleranz in unserer Gesellschaft, und Stummfilmkonzerte runden das Programm ab. Im Musikprogramm spielt das Duo Miroir französische Musette und freche Lieder aus dem Deutschland der Zeit des Grammophons, Véronique Elling & Henrik Giese versprühen mit Meisterwerken der größten Chansonsänger*innen von Aznavour bis Piaf und Gréco sowie eigenen Kompositionen französische Leichtigkeit, viel Humor und einen Hauch von Melancholie. Caroline Lacaze, die Stimme von „Les Benoits“, ist zurück mit ihrer neuen Multikulti-Band Rendez-Vous. In der Reihe „Spiralen der Erinnerung“ widmet das Duo Les Maries (Foto rechts) ihren Abend der deutschen und französischen Filmmusik. Das Ensemble Voix de femmes und der Projektchor Gjeilo – Song of the Universal möchten das Publikum fühlen lassen, welche Werte durch Vielfalt und Gemeinsamkeit zur Blüte kommen. 

Ein neues Veranstaltungsformat sorgt in der Kulturszene der Region bereits jetzt für Aufhorchen und Gesprächsstoff: Die 1. Kulturbörse Nordwest feiert vom 15. bis 18. Februar 2020 ihre Premiere in Oldenburg. Im Kulturzentrum PFL und weiteren Kulturstätten der Stadt treffen sich Kunst- und Kulturschaffende aus Bereichen wie Musik, Schauspiel und Performance. Ähnlich wie beim großen Vorbild in Freiburg erwartet das Publikum Informationsstände, 30-minütige Live Acts, Vorträge, Workshops und Fortbildungen und die Künstlerbörse – genau das Richtige, um als Künstler*in, Kreative*r, Veranstalter*in oder Kunst- oder Kulturvermittler*in Kontakte zu knüpfen. In Oldenburg wurde das Konzept noch um den regionalen Aspekt und das Thema “Professionalisierung von Künstlern” erweitert. Mit Teresa Bergman, Pulsar Trio (Foto rechts: Der brumme Lux), Katrin Geelvink, Schné Ensemble, Texas Heat, Gabriele Banko, Sandra Otte, Marlene Bakker u.v.a.
Das Berliner Festival für Tanzende, Musizierende und Zuhörende, für Anfangende und Fortschreitende, für Interessierte und alle, die noch gar nicht wissen, dass es sie interessiert – so präsentiert sich das Tanz & Folk Festival in Berlin. Es bietet rauschende BalFolk Nächte in der Wabe mit Bands aus Frankreich, Finnland, Leipzig und Berlin, wie das Quartett Enkel (Foto links) aus Finnland, das Duo Becker & Wolff, Maracu u.v.a. Bei Tanz und Folkmusik-Workshops kann das Publikum sich in kurdischen Tänze oder finnischer Polka üben und bei Open Air-Mittanzabenden (Klandestina) rund um den Fernsehturm schwofen.
Elf Bands, DJs, Kunst, Kulinarisches, Film und Quatsch – polytechnisches Amüsement, das erwartet das Publikum beim Hafenfestival von Hafen 2 in Offenbach am Main. Es ist wieder kein reines Konzertfestival, sondern Klubnacht, Kunstspektakel, Kino-Lounge und Dancefloor in einem. Mit dabei sind das Wave-/ Synth-/ Post Punk Trio aus Los Angeles Automatic, die britischen Bands Kit Sebastian, Pregoblin und Trash Kit (Foto rechts) u.v.m.
Rap for Refugees lädt zu seinem größten Event ein, und das in seiner Heimatstadt, in der Markthalle in Hamburg. 2 Jahre hat der Verein jetzt schon auf dem Buckel und auch in diesem Jahr gibt es neben einem interessanten Line-Up Schnupperkurse (Graffiti, Beatbox, Hip Hop Tanz) für 80 junge Menschen aus prekären Lebenssituationen. Abends gibt es ein Netzwerkforum mit diversen Organisationen, Jugendprojekte und -initiativen auf der Bühne, – zahlreiche Newcomer*innen und diverse Top-Künstler*innen. Mit dabei sind Antifuchs (Foto links: Janick Zebrowski), Chefboss, Mama Malou, Nutz an den Cutz, u.v.a. Alle Gewinne der Veranstaltung fließen in die Hip Hop Workshops mit jungen Menschen, alle Mitarbeiter*innen/Helfer*innen, ausgenommen die Workshopcoaches, arbeiten ehrenamtlich für den Verein. 
Elektronisches, Stimmakrobatik, brasilianische Avantgarde, Techno, Musik von Robert Wyatt und vieles mehr bringt die 15. Ausgabe von JUST MUSIC. Neben dem angestammten Kulturforum gibt es diesmal noch einen Nebenschauplatz: Am Samstagmittag ist in der Buchhandlung Angermann das Duo Silvia Scheuer & Max Andrzejewski zu hören (freier Eintritt, begrenzte Platzanzahl). Die Vokalistin Silvia Sauer stellt mit dem Pianisten und Festivalverantwortlichen Uwe Oberg am Piano ihr Programm „Off Sngs“ vor. Außerdem wurden das britische Alexander Hawkins/Elaine Mitchener Quartet und Quartabê (Foto rechts) aus Brasilien eingeladen, ein Kollektiv, das aus drei Frauen und einem Mann besteht. Einflüsse kommen aus der São Paulo Avantgarde-Bewegung und der Noise-Szene, die sie mit brasilianischem Pop und elektronischer Musik verknüpfen. Und das auf sehr individuelle Weise: Schon allein das instrumentale Setup mit Klarinetten, Keyboards und Schlagzeug lässt Außergewöhnliches erwarten. Zudem gibt es am 29. Februar noch einen Ensemble-Workshop und in der Wiesbadener Caligari Filmbühne werden die beiden Dokumentarfilme „Thelonious Monk: Straight No Chaser“ und „Touch The Sound“ über die Schlagzeugerin und Komponistin Evelyn Glennie gezeigt.
Soziale Netzwerke kennen uns besser als wir uns selbst. Intelligente Schach-Algorithmen übertreffen nach kurzem Training jeden Großmeister. Genom-Editierungsverfahren erlauben Eingriffe ins menschliche Erbgut. Das digitale Maschinenzeitalter stellt unser Menschenbild zunehmend infrage. Unter dem Titel HUMAN__MACHINE spürt die cresc… Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main 2020 an zwei Wochenenden der Faszination nach, die das Verhältnis von Mensch und Technologie auf eine Vielfalt von Spielarten aktueller Musik ausübt. Zeitgenössische Musik trifft auf Heavy Metal, Noise, Turntablism und Live-Elektronik. Das Internationale Kompositionsseminar befasst sich in Uraufführungen junger Komponist*innen mit dem Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine. Begegnungen unterschiedlichster ästhetischer Welten werden eröffnet. Mit dabei sind neben den Trägern des Festivals Ensemble Modern und hr-Sinfonieorchester u.a. die britische Komponistin und Turntablistin Shiva Feshareki sowie die französische Jazzmusikerin und Komponistin Eve Risser (Foto oben: Sylvain Gripoix) mit einer Uraufführung einer neuen Bigband-Komposition. 

Aus einem bunten Versuchsballon vor drei Jahren ist inzwischen eine liebgewonnene Tradition geworden, denn die vierte Auflage des dazz – Jazz Winter Darmstadt 2020 kann man getrost als solche bezeichnen. Drei etablierte Institutionen der Kulturarbeit (Jazzinstitut Darmstadt, Kulturzentrum Bessunger Knabenschule und Centralstation) bringen vom 10.-19.01. die Jazz-Akteur*innen der Stadt zusammen und zeigen, wie groß deren Vielfalt in Darmstadt ist. Sage und schreibe 26 Veranstaltungen an 13 Spielorten umfasst das stolze Programm, mit dem das Festival das Darmstädter Kulturjahr eröffnet. Erneut erwartet die Besucher*innen die geballte Improvisationskraft des Jazz im Dialog mit den unterschiedlichsten Kunstformen wie Bildende Kunst, Tanz oder Film. Im Programm finden sich die Gitarristin Mary Halvorson, die Flötistin Isabelle Bodenseh, die Kontrabassistin Maike Hilbig mit Vorwärts/Rückwärts, Esquinas del Sol, das Rainald Brederling Quintett, INIT, LUAH (Foto: Clinda Schaffler) u.a. Eine Ausstellung, Musiktheater für Kinder, ein Swingtanz-Schnupperkurs und ein Dokumentarfilm über ein der 1993 verstorbenen Musiklegende Frank Zappa gewidmetes Festival in Mecklenburg runden die zehntägige Veranstaltung auch in Richtung anderer Kunstgenres ab. Am 17. Januar findet der JazzTalk 136: Tom Rainey Trio feat. Ingrid Laubrock & Mary Halvorson im Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut Darmstadt statt.
Das Impuls-Festival ist Passaus erstes Popkultur- und Clubkonzertfestival. In mehreren Locations werden jedes Jahr rund 25 Konzerte aus allen Spielarten der Popmusik – vom Folk zum HipHop, vom Indie bis zum Hardcore angeboten. Es gibt ein Ticket, das für alle teilnehmenden Locations und Konzerte gültig ist. Angeschlossen ist eine Kulturwoche mit zahlreichen Workshops für jung und alt. Mit Yasmo, Mola, Fischer & Rabe (Foto: Ludwig Olah), Loriia, Umme Block, Elena Rud, Erection u.a.
Vor 24 Jahren fanden sich Jazzmusiker*innen und Jazzmusikfreund*innen verschiedenster Richtungen zusammen und gründeten den Verein Jazz Offensive Essen (JOE), um Jazz und improvisierte Musik tief in der Kulturlandschaft Essens zu verankern. Neben zahlreichen Jamsessions und Workshops sowie der Konzertreihe „Free Essen“ im Goethebunker ist das JOE Festival im Januar der unbestrittene Höhepunkt im Konzertleben der Ruhrgebietsmetropole Essen. Es präsentiert in diesem Jahr die Formation Brenda mit Marie Daniels und Maika Küster (Foto rechts) sowie das Tom Rainey Trio, in dem Ingrid Laubrock (Saxofon / Komposition) und Mary Halvorson (Gitarre / Komposition) mit dem Namensgeber am Schlagzeug gemeinsame Sache machen. Im Trio Azkadenya aus Norwegen trifft die Sängerin Sidsel Endresen auf das junge Streicherduo Vilde&Inga, Margrete Aas (Bass) und Vilde Sandve Alnæs (Violine). Azkadenya spielt frei improvisierte Musik mit akustischen Instrumenten – etwas verstärkt, um einen raueren und intensiveren Ausdruck zu erreichen.
Dieses eintägige Festival lässt die kalten winterlichen Temperaturen vergessen. In drei Räumen erwartet dich ein Line-up mit einer Mischung aus deutschen Lieblingen und internationalen DJs sowie eindrucksvolle Lichteffekte. Mit Fatima Hajji, Juliet Sikora, Klaudia Gawlas, Nora en Pure, Ostblockschlampen u.a.
Die Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events mit Künstler-Live-Auftritten und einem umfangreichen Ausstellerbereich ist seit 2001 ist die IKF auf der Messe Freiburg zu Hause. Die Grundidee ist einfach: Veranstalter, Produzenten und Event-Fachleute können an wenigen Tagen in konzentrierter Form zahlreiche unterschiedliche Produktionen und Künstler live erleben. Parallel dazu haben die Künstler persönlich oder die sie vertretenden Agenturen die Möglichkeit, sich unabhängig von einem Live-Auftritt über einen Stand in der Messehalle zu präsentieren. Jährlich wechselnde Jurys wählen die auftretenden Künstler aus eingereichten Bewerbungen aus. Mit dabei sind diesmal: Aline Frazão (Foto: Fradique), Annette Postel, Bärbel Stolz, Berta Epple, Cécile Verny, Claire Parsons, Bye Maxene, Elina Duni, Erin K, Eva Quartet, Fee., Handmade Moments, Jelena Poprzan, Katrin Geelvink, Lucy van Kuhl, Old Salt, SuZanne, The Outside Track, Zweatlana u.v.a.
Dieses Jahr unter dem Motto „LIMINAL“. CTM ist ein Festival für zeitgenössische elektronische, digitale und experimatelle Musik von internationalem Ruf. Es kombiniert 10 Konzertabende mit verschiedenen Kunstinstallationen, Workshops, Talks, Filmabenden, Networking Events und anderem. Das Festival versteht sich als Plattform für herausragende Produktionen im Bereich experimenteller Musik, audiovisueller Perfonmance sowie für Reflektionen über die zeitgenössische Musik- und Clubkultur. Es verbindet dabei verschiedene Orte der lebendigen Berliner Szene, wie das HAU Hebbel am Ufer, Berghain, Astra, YAAM, Heimathafen Neukölln, SchwuZ and Kunstraum Kreuzberg/Bethanien und vielem Anderen. Seit seinen Anfängen 1999 ist das Festival mit der
Bei dem von Afroton organisierten Eröffnungskonzert des diesjährigen „Africa Alive Festivals“ stellt sich in diesem Jahr mit Gasandji eine echte Ausnahmekünstlerin vor. Die junge, glamouröse Sängerin aus dem Kongo lässt in ihrer Musik die Tradition ihrer Heimat mit Soul, Pop, Reggae und Jazz verschmelzen. Als moderne Afro-Chanteuse fühlt sie sich in der englischen Sprache genauso wohl wie in der französischen oder in ihrer Heimatsprache Lingala. 
Zum 30jährigen Jubiläum feiert das Jazzfest gleich zweimal, einmal im Oktober und vom 05.-07.12.2019 im Münchner Gasteig. Die Dezember-Ausgabe beginnt mit dem Quintett der kanadischen Sängerin und Malerin Nina Michelle, die ihre aktuelle CD „Love Confessions“ vorstellt, und der Bayrisch Jazz Group um die Sängerin Irmi Haager mit ihrem Programm „da summa is uma“. Am Folgetag feiert das Freie Musikzentrum mit der Band Seven Steps sein 40jähriges Bestehen und die Titus Waldenfels Band featured die Sängerin Julia Jung. Am Samstag sind Elwood & Ressle (Foto) mit einer Performance von Ruth Geiersberger zu sehen. Die Pestalozzi Bigband beschließt den Abend mit ihrem Programm „ah-um“.
Unter dem Thema „Exploring Blankness“ widmet sich das Nordwind Festival 2019 im Kampnagel der Frage, welche Konsequenzen und Potenziale die Vierte Feministische Welle für die Geschichte und Praxis eines Feminismus in Europa hat, und versucht eine kritische Re-Lektüre der Bewegung der letzten Jahrzehnte. Die „Vierte Welle“ des Feminismus zeichnet sich dadurch aus, dass neben körperlichem und strukturellem Missbrauch auch die Folgen kapitalistischer und kolonialer Machtstrukturen angeprangert werden. Zentral ist die Erkenntnis, dass beispielsweise die Kategorie „Frau“ nicht ausreicht, um die Vielschichtigkeit von Unterdrückung zu erfassen und kritisch zu hinterfragen – wenn es sich etwa um eine Frau of Color handelt, eine tra
Hengameh sorgt nicht als einzige für den Soundtrack zur Attitude: Sex-Positiv, feministisch, queer, nichtweiß – also Positionen, die in der Hamburger Clubkultur nicht besonders stark vertreten sind. Gehostet wird der Abend vom Hamburger Label One Mother (Foto links oben: Maximilian Mundt), das neue diasporische Narrative mit viel Platz für Solidarität, Kunst und Anger Management produziert. Preach und Natascha P. lassen den queer-feministischen HipHop in Hamburg aufleben. Am 11.12. wird die Norwegerin Jenny Hval (Foto rechts: Lasse Marhaug) erwartet, die ihr neues Album „The Practice of Love“ gemeinsam mit der Choreografin Orfee Schuijtals Multimediastück mit Video-Projektionen, Choreografien und Musik für sieben Performer*innen auf die Bühne bringt.
„Kultig – himmlisch – leise“ kündigen die Schwelmer Kirchen ihr 10. Advential an. Ganz im Sinne des Festival-Mottos wird Christina Lux (Foto:
Vor sechs Jahren hatten die Macher*innen die verrückte Idee, mit ein paar musikbegeisterten Winterfreund*innen ein Open-Air in einem der geilsten Skigebiete der Welt zu feiern. Mit Bands wie den Broilers, Wanda, Beatsteaks, Sportfreunde Stiller, The Hives, Wolfmother, Kraftklub, Seiler & Speer, Christina Stürmer, Alligatoah und vielen anderen, haben sie es dort bereits so richtig krachen lassen. Folglich ist das diesjährige BERGFESTival in Saalbach Hinterglemm bereits das siebte, featured aber leider nur wenige Frauen, darunter Annkathie Koi, die junge Österreicherin Mavi Phoenix (Foto) und Kaputto & Concorde.
Nach 2 fulminanten Konzerten 2018 geht es in die 8. Runde der „Night of Music“, diesmal unter dem Motto „Pop meets Klassik“ und wie im letzten Jahr in der historischen Kulisse des Friedrich von Thiersch-Saals des Wiesbadener Kurhauses. Im Crossover – Programm aus Rock, Pop und Klassik stehen neben dem 70-köpfigen Wiesbadener Sinfonieorchester und Sängerinnen wie Dunja Koppenhöfer, Menna Mulugeta, Gloria Rehm, Raquel Gomez und Esther Elsner die wunderbaren The Wonderfrolleins (Foto: Carola Schmitt). Mit Witz, Charme und Temperament fegen die Musiker*innen durchs deutsche Wirtschaftswunder der 50er und frühen 60er und reißen schon nach wenigen Takten ihr Publikum mit. 
30 Acts, 15 Bühnen und 0 Böller verspricht das Silvestival in Nürnberg charmant. Alle zwei Jahre verbindet es zahlreiche fußläufig miteinander verbundene Spielorte in der Altstadt in einem außergewöhnlichen Festival und bietet Kammermusik und Weltmusik, Kabarett und Musiktheater, Zirkus-Geist und zündenden Jazz in einem. Dabei lernt das Publikum die Nürnberger Innenstadt kennen und der Winterhimmel gehört genauso zum Ambiente wie die elegante Konzertkulisse oder ein eher überraschender Spielort. Zur besseren Orientierung zeigt ein Ampelsystem in der Silvesternacht an, wo Plätze vorhanden sind. Das Izabella Effenberg Septett (Foto: M. Striegl) zeigt einen Abend lang virtousen Jazz mit Vibraphon und Glasharfe im Katharinensaal. Außerdem könnt ihr euch von #zweiraumsilke mit „selbstironischem Müsli-Rap mit Jazz-Hip-Hop-Band“ beschallen lassen oder bei Hannah & Falco zweistimmigem Folkpop lauschen. Kim Barth & Elisen Quartett begeistern mit einem Crossoverprogramm aus Latin-Jazz für Flöte und Streichquartett, Béatrice Kahl & Thilo Wolf mit „Burning Hammond Musik“. Außerdem gibt es viel Artistik, Zauberei, Tanz und Feuerkunst bis in die frühen Morgenstunden.