Musik und Mehr zum Weltfrauen*tag
07.03.2022 JENSEITS VON NELKEN UND PRALINEN Festival Berlin & online
Willkommen im Club! Willkommen zu Hause! Nach dem großen Erfolg des interaktiven Streams 2021 habt ihr erneut die Möglichkeit, beim interaktiven Hybrid-Konzerterlebnis dabei zu sein. Über Leinwände kommt ihr direkt ins Gretchen, wo ihr 2022 endlich auch wieder gemeinsam mit “analogen” Gästen und natürlich den Acts auf der Bühne in den Internationalen Frauentag hinein feiert. Dieses Mal stehen (inter)nationale Künstlerinnen aus dem deutschsprachigen Raum mit einer Bandbreite von Oldschool über Trap bis hin zu Dancehall im Fokus der musikalischen Kampfansage. Also verabredet euch mit euren Freund*innen auf der ganzen Welt, hängt die Discokugel auf, schließt den Rechner an die Anlage an, dreht den Sound auf und stellt den Sekt kalt! Macht euer Wohnzimmer zum Dancefloor, und dann so richtig schön Fahrt aufnehmen und Energie tanken für den feministischen Frauenkampftag! Line up: AddeN, Älice, Caxxianne, EsRAP, Spoke feat. Sorah, Alice Dee & Leila A. und Tigrrez Punch. Infos
07.-13.03.2022 SUNSHINE LIVE Infotainment Week im Radio
Vom 07. bis 13. März heißt es bei SUNSHINE LIVE: „Female Power“! Deutschlands größte Plattform für elektronische Musik mit über 1,3 Millionen täglichen Hörer*innen organisiert rund um den Weltfrauentag am 08. März ein Programm, das geschlechtsspezifische Ungerechtigkeiten beleuchtet und sich intensiv mit starken Frauen aus der Szene und darüber hinaus beschäftigt. Geboten werden Interviews mit Monika Kruse (Labelchefin, DJ und Producerin), Tante Emma (Transfrau und DJ), Dominique Lamee (Clubbetreiberin) sowie diversen Wissenschaftler*innen, Live-Sessions mit Künstlerinnen wie Joplyn, Judith van Waterkant, Kristina Arndt, Eleonora, Nina Hepburn und ein faemm.club Showcase am Freitagabend. Infos
07.03.2022 „La Compositrice“ – Konzert und Film, München

Das multimediale Konzert bringt weibliches Musikschaffen der frühen Neuzeit und Auftragswerke dreier Komponistinnen von heute zusammen. Das Ensemble Phoenix Munich baut eine Brücke zwischen den Werken italienischer Komponistinnen der frühen Neuzeit, den Tänzen aus einem Tabulaturbuch der Henriette Adelaide Kurfürstin von Bayern (1636–1676) und der Musik von drei zeitgenössischen Komponistinnen, eingebunden in eine multimediale Videoproduktion. Ensemble Phoenix Munich beauftragte Dorothea Hofmann, Helga Pogatschar und Catalina Rueda, für dieses Konzert neue Werke zu schreiben. Tickets
07.03.2022 Benefiz LadyJam, Köln
In der Fiffi Bar in Köln findet wieder zwischen Hunden und Cocktails die LadyJam statt. Als Opener bringen ELVA den Laden in Stimmung. Der Eintritt ist frei, nach dem Opener ist die Bühne frei für Musikerinnen. Anmeldungen für den Jamteil bitte unter: ed.kc1776053552mf@of1776053552ni1776053552
Britta und Karin sind ELVA (Schwedisch für ELFE). In kleinster Besetzung covern sie große Hits ebenso wie versteckte Rock/Pop/Indie-Perlen. Kommt und spendet zahlreich! Alles, was ihr an diesem Abend spendet, kommt dem Blau-Gelben Kreuz Köln e.V. zugute, einem gemeinnützigen Verein, der Hilfslieferungen für die Ukraine organisiert. Infos
Die LadyJam findet wie immer in der wunderbare FIFFI BAR in der Kölner Südstadt statt. Infos
08.03.2022 „Mutmachen!“ – Ausstellung und Bühnenperformance, Marburg
Das Gleichberechtigungsreferat der Stadt Marburg lädt anlässlich des Internationalen Frauentags zur Veranstaltung “Mutmachen!“ mit und von Frauen mit Fluchterfahrungen am 8.3.2022 in der Waggonhalle Marburg ein. Der 8. März ist ein Anlass um die bisherigen Errungenschaften der Frauenrechtsbewegung zu feiern, aber auch um Aufmerksamkeit auf bestehende Diskriminierungen und Ungleichheiten richten und dazu ermuntern, sich für eine Geschlechtergerechtigkeit einzusetzen. In der Öffentlichkeit werden Frauen mit Fluchterfahrungen oft als passive Begleiterinnen wahrgenommen. Das verdeckt, wie sich viele geflüchtete Frauen aktiv in die Gestaltung von Politik und Gesellschaft einbringen. Ob auf den selbsterstellten Bildern oder auf der Bühne – Frauen mit Fluchterfahrungen zeigen am 8. März in Marburg was ihnen Mut macht, wie es ihnen in Deutschland und in Marburg geht und was sie gerne an andere Frauen weitergeben möchten. Um 18:30 Uhr geht es zunächst los mit der gemeinsamen Besichtigung der Fotoausstellung, die im Rahmen des Empowerment-Projektes Lebenswelten zu Stande gekommen ist. Anschließend kommen die Frauen zu Wort und erzählen ihre Ankommensgeschichte. In einer Bühnenperformance stellen Sie dar, was ihnen in ihrem Leben in Marburg und im Umkreis hilft, und was sie stark macht. Sie erzählen, was ihnen Mut macht, wie es ihnen in Deutschland geht und was sie gerne an andere Frauen weitergeben möchten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Es gilt 2G+. Es besteht Maskenpflicht während der gesamten Veranstaltung. Anmeldung bis zum 2. März erbeten über: ed.td1776053552ats-g1776053552rubra1776053552m@tar1776053552efers1776053552gnugi1776053552thcer1776053552ebhci1776053552elg1776053552 oder telefonisch unter der 06421 201 1377. Infos
08.03.2022 Keychange Session
08.03.2022 Ökumenischer Frauen*gottesdienst: „Starke Frauen*stimmen“
Unter dem Motto „Starke Frauen*stimmen“ findet am 08. März 2022 der Frauen*gottesdienst in der Alten Nikolaikirche am Römerberg statt. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle herzlich eingeladen zu einem leidenschaftlichen Liederabend mit dem Frauen-Vokalensemble die „Vokalotten im EVA!“ Anmeldung: bis 04.03. unter Tel. 069-920708-0 oder online. Infos
08.03.2022 Ahoi Kultur – Frauenversammlung mit Fete, Berlin

Féenose
In der Forum Factory in Berlin steigt am 8. März 2022, ab 18:00h die festliche Frauenversammlung mit Fete zum Internationalen Frauen*KampfTag. Das Programm ist vollgepackt mit Wort, Tanz und Musik von Feinsten. Mit dabei sind Zuckerclub, Chiha, Féenose, DJ Alister u.a. Außerdem gibt es Aktionen wie ein KISS-IN mit Dental Dams (Folie aus Kautschuk) und Frauenfeindliche Sprüche Zerschreddern. Infos
08.03.2022 Frauen*kampftag mit dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung Berlin
Berlin hat den Internationalen Frauen*tag zum Feiertag gemacht. Dieses Jahr ruft das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, zusammen mit Dziewuchy Berlin am 8. März zum Frauen*kampftag auf. Damit erinnern sie an die fortdauernden Kämpfe für die Gleichberechtigung aller Menschen: Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, Recht auf reproduktive Selbstbestimmung, Recht auf gleiches Geld für gleiche Arbeit. Der Kampf geht weiter: Mit der neuen Regierung rückt die Abschaffung von Paragraph 219 endlich in greifbare Nähe, aber der Druck auf den Bundestag und die Regierung darf nicht nachlassen. Wir demonstrieren für die vollständige Entkriminalisierung von Schwangerschafts- abbrüchen – nach 150 Jahren §218 ist es endlich Zeit, die Kriminalisierung von ungewollt Schwangeren zu beenden. Um 11 Uhr startet am Nettelbeckplatz mit einer Kundgebung zu §218 und §219a StGB sowie zur Lage in Polen, wo der Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen in den letzten Jahren radikal eingeschränkt wurde. Die im November 2021 verstorbene Izabela ist nur eines der vielen Opfern dieser frauen*feindlichen Politik mitten im Herzen Europas. Deutschland selbst ist ein Land, in dem es Frauen* zunehmend schwieriger gemacht wird, einen sicheren Schwangerschaftsabbruch zu bekommen. Immer weniger Ärzt*innen bieten Abbrüche an. International gut vernetzte und finanzierte militante Abtreibungsgegner*innen sorgen für ein Klima der Angst und haben aus den USA die sogenannten Mahnwachen hierher gebracht, die hilfesuchenden ungewollt Schwangeren den Zugang zu den staatlichen Beratungsstellen und Praxen erschweren. Daneben bietet das Programm Beiträge zur Genitalverstümmelung, zur Lage von Frauen* in der Sozialen Arbeit, zur Doppelbelastung von Lohn- und Carearbeit sowie zahlreiche Performances: Chor, Trommeln, Gesang, Inszenierung. Das Programm wird bunt gemischt, laut fordernd und vor allem kämpferisch. Für die körperlichen Bedürfnisse sorgt außerdem ein eigens bereitgestelltes Missoir, das nicht nur etwas für schwache Blasen ist, sondern auch einmalig in Berlin und mit den darauf gemalten Vulven sehr schön anzuschauen ist. Infos
Ab 08.03.2022 Frauenreferat Frankfurt – Film statt Empfang, online
Das Frauenreferat Frankfurt lässt schweren Herzens den traditionellen Empfang zum 8. März erneut ausfallen. Anstelle einer Live-Veranstaltung wird es aber ein digitales Format geben, das den Blick auf lokale und globale politische Entwicklungen in der Frauenpolitik lenkt. Frauen aus Afghanistan, Belarus, Österreich, Türkei, Iran, Deutschland und anderen Ländern wurden dafür nach ihren Themen und Forderungen zum Internationalen Frauentag gefragt und für einen Film interviewt. Der Film „We Are Not Scared, We Are Angry“ soll so die Vielstimmigkeit von Feminist*innen und Aktivist*innen weltweit sichtbar machen. Denn viele internationale frauenpolitische und feministische Themen, haben auch in Deutschland Relevanz. Die Bedingungen in den Ländern unterscheiden sich zum Teil erheblich, aber uns eint der gemeinsame Kampf und der Streit für Freiheit und Geschlechtergerechtigkeit. Ihr könnt den Film ab dem 8.März auf www.frauenreferat.frankfurt.de anschauen.
08.03.2022 Feministische Demo „Feuer & Flamme“ Frankfurt
Das Feministische Streikkollektiv ruft am 8. März unter dem Motto „Feuer & Flamme dem Patriarchat“ zu einer kämpferischen Demo auf, um sich mit den verschiedenen feministischen Kämpfen weltweit zu solidarisieren und gegen systematische Benachteiligung und Unterdrückung von Frauen, Lesben, Inter*, Nicht-Binäre*, Trans* und Agender*Personen (kurz: FLINTA) zu demonstrieren – für eine befreite Gesellschaft ohne Patriarchat. All genders welcome mit FLINTA* Block vorne! Ab 13 Uhr gibt es einen Aktionspunkt am Römer mit Infos, um 15 Uhr startet die Streik-Demo durch ganz Frankfurt, ab 18 Uhr Demo ab der Hauptwache. Infos
08.03.2022 LGBTIQ* in der Ukraine – Benefizveranstaltung von Pasinger Fabrik & MunichKyivQueer
Wir sprechen über die Lage mit Olha Rubtsova, einer LGBTIQ* -Aktivistin aus Odessa, die vor wenigen Tagen vor den Bomben der russischen Armee über Bulgarien nach München geflohen ist und Stefan Block, Mitglied der Kontaktgruppe Munich Kyiv Queer. Moderation: Stefan-Maria Mittendorf M.A. Ihre Spende ist herzlich willkommen! Infos
08.03.2022 Naxos Kino – „Die Unbeugsamen“ Dokumentarfilm & Gespräch, Frankfurt
Das Frankfurter „naxos.Kino – Dokumentarfilm & Gespräch e.V.“ nimmt seinen Spielbetrieb nach der langen Winterpause wieder auf und setzt seine Dokumentarfilmreihe 2022 inklusive der anschließenden Filmgespräche mit Filmemacher*innen, Protagonist*innen und/oder Expert*innen sowie dem Publikum fort. Start ist am 8. März 2022 um 19:30 Uhr mit der Dokumentation „Die Unbeugsamen“ von Torsten Körner, Deutschland 2020. Der Film erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung. Politikerinnen von damals kommen heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell. Zum Filmgespräch kommt Ulli Nissen, SPD Frankfurt und Mitglied des Deutschen Bundestages (2013-2021). Die Moderation hat Christina Budde, naxos.Kino. Infos
12.03.2022 Frauen in der Musik – Konzert Offenbach
Viele von ihnen waren Vorreiterinnen, Virtuosinnen und nicht zuletzt Kämpferinnen: Frauen in der Musik. Ganz gleich, ob als Komponistin, Musikerin, Sängerin oder Texterin, Frauen hatten es in den vergangenen Jahrhunderten in den melodischen Gefilden ihrer Zeit nicht leicht. Ihnen zu Ehren hat das Musik-Trio Take Three ein neues Programm entwickelt, das in der frei-religiösen Gemeinde Offenbach Premiere feiert. Einen großen Bogen spannen Hannedore Rau und Julia Mangelsdorf (Violinen) sowie Peter Josef Kunz-von Gymnich (Klavier) mit Musik von weiblichen Ausnahmetalenten, angefangen bei klassischer Musik bis Chanson, Jazz, Rock und Pop, zum Teil in eigens für das Konzert erstellten Arrangements. Obligatorische Anmeldungen werden bis 09.03.2022 per Mail oder Tel. 069-800 806 0 erbeten. Infos
20.03.2022 „Life goes on“-Jazzkonzert in der Begine, Berlin
Das traditionelle Jazzkonzert mit Marion Schwan und Amy Protscher zum internationalen Frauentag der Begine in Berlin findet am So, den 20.3. um 16h statt. Nach zwei kulturentbehrungsreichen Jahren der Pandemie möchte das Duo mit dem diesjährigen Konzert einen Akzent setzen, der in die Zukunft weist. Der Titel „Life Goes On“ ist eine Referenz an die großartige Komponistin, Pianistin und Bandleaderin Carla Bley, deren neueste CD-Produktion mit ebendieser Komposition eröffnet. So möchte das Duo deutlich machen, dass wir noch da sind! Das Anliegen, der Unterrepräsentanz von Frauen speziell im Jazzkompositions-bereich kreativ zu begegnen, hat nichts von seiner Aktualität verloren. Der Eintritt ist frei, Anmeldung erbeten. Das Frauenkulturzentrum freut sich außerdem über Spenden zum 35. Geburtstag. Infos
Festivalserwachen
19.02.-20.03.2022 Internationales Akkordeon Festival Wien (A)
„Änderungen und Irrtümer vorbehalten“ hat das Akkordeonfestival trotz aller Widrigkeiten ein dichtes Programm mit dem Schwerpunkt auf lokale österreichische Künstler*innen gepackt. Neben Konzerten gibt es auch Stummfilm-Matineen mit Livemusik von Heidelinde Gratzl, Melissa Coleman u.a. und einen Workshop mit Ingrid Edel. Konzerte u.a. mit Marie Spaemann, Vicki Kristina Barcelona, Sinfonia de Carnaval, Klöng, Wiener Brut, Nada Brahma, Diatonische Expeditionen, Uaine und dem Agnes Palmisano Trio. Infos
03.-05.03.2022 23. Emsdettener Jazztage

Olivia Trummer (Foto: Rob Stirner)
Der Emskult wagt es! Vom 03.-05. März 2022 finden die 23. Jazztage im Bürgersaal von Stroetmanns Fabrik statt. An drei Abenden gibt es Jazz vom Feinsten unter dem Motto Ladies in Jazz. Mit dem Anke Helfrich Trio, Olivia Trummer und Nicole Johänntgen. Es gilt die 2G+ Regel. Infos
04.-13.03.2022 Internationales Klezmer Festival Fürth
Zehn Tage voller anregender, lebensfroher Klangerlebnisse verspricht das Internationale Klezmer Festival Fürth. Leidenschaftliche Musiker*innen aus Israel, Kanada, Spanien, Finnland, Schweden, Belgien, Frankreich, Österreich, Deutschland, der Ukraine, Russland und Lettland bringen unterschiedlichste Spielarten jüdischer Musik in spannenden Arrangements und Kompositionen auf die Bühne. Zwar müssen die beliebten Musik- und Tanzworkshops coronabedingt leider erneut ausfallen. Jedoch gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Filmen und Führungen, das zu einer Beschäftigung mit der Vielfalt jüdischer Lebenswelten einlädt. Mit dabei unter anderem: Azind, Klezmerata Hamburg, Louisa Lyne & Di Yiddishe Kapelye, Yael Badash & Baladino und das Duo T&T Wollner. Infos
04.-27.03.2022 22. Lichterfelder Jazz & Blues Tage Berlin
Die 22. Lichterfelder Jazz- und Bluestage bieten wie gewohnt ein abwechslungsreiches Programm mit allen Spielarten des Jazz, Soul, Blues, Funk und R’n’B in der Petruskirche Lichterfelde. Am 19. März sind um 16:30 Uhr Familien zum Improvisationskonzert „Henry for Kids“ eingeladen, wenn das Nicole Johänntgen Duo mal energetisch und wild, mal filigran und leise aufspielt und das Publikum ausdrücklich zum Mitmachen auffordert. Am Abend spielt das Duo dann für Erwachsene und stellt das Programm „Henry“ vor, das vom New Orleans Jazz inspiriert ist und bereits 3 Alben hervorgebracht hat. Außerdem sind Beata Kossowska und Eberhard Klunker mit einem Mix aus Soul, Funk, Blues, R&B und Jazz auf Bluesharp und Gitarre zu hören. Die Abendkonzerte beginnen um 20 Uhr. Infos
08.03.-26.04.2022 BMW Welt Jazz Award München
Zum 13. Mal wird in München der „BMW Welt Jazz Award“ ausgetragen. An sechs Soireen zwischen März und April präsentieren sich unter dem Motto „Key Position“ hochkarätige, von Pianist*innen geleitete Jazzbands im Doppelkegel der BMW Welt. Den Anfang macht am 8. März das Trio der Berliner Pianistin Julia Hülsmann. Im April ist unter anderem die in New York lebende Israelin Anat Fort zu hören. Nach diesen Soiree-Konzerten nominiert eine Expertenjury zwei der Ensembles für das Finale am 9. Juli im Auditorium der BMW Welt. Die erstplatzierte Band bekommt ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro, 5.000 Euro gehen an die Zweitplatzierten. Infos
09.-13.03.2022 TOWARDS SOUND Festival Berlin

Atafeh Einali (Foto: Yaffa Judah)
Im HilbertRaum in Berlin entsteht ein Festival, das Ruth Wiesenfeld initiiert, kuratiert und organisiert hat und das eine Ausstellung des „Fleeting Archive of Towards Sound“ zu den sichtbaren Spuren von akustischem Denken mit Konzerten, Vorträgen und vielem mehr verbindet. Birgitta Flick, Atefeh Einali, Esther Venrooij, Lucía Hinojosa Gaxiola, Nicole Wendel, Ruth Wiesenfeld u.a. erkunden visuelle und akustische Ideen. Infos
11.03.-03.04.2022 – 43. Duisburger Akzente
Anders als in der Vergangenheit werden die 43. Duisburger Akzente unter keinem kulturellen oder gesellschaftlich relevanten Thema stehen. Sie reduzieren die inhaltliche Orientierung auf ein bloßes Satzzeichen, das Ausrufezeichen. Dies hat zum Teil ganz pragmatische Gründe, denn für die ausgefallenen Akzente 2020 und 2021 mit den Titeln „Glück“ bzw. „Mauern“ wurden Künstler*innen eingeladen und Projekte initiiert, die noch immer auf ihr Publikum warten und selbstverständlich immer wert sind, präsentiert zu werden. Soweit es organisatorisch möglich ist, wollen die „Akzente“ diese Ideen aufgreifen und verwirklichen. Dennoch will das Ausrufezeichen auch eine inhaltliche Aussage treffen. Mit den Akzenten 2022 wollen Kulturschaffende in Duisburg zeigen, dass sie nach zwei Jahren Pause wieder da sind. Neugierig, facettenreich und ohne Scheu vor Konflikten werden sie ein großes Spektrum künstlerischer Produktionen präsentieren und Diskussionen auch darüber anregen, was uns wirklich wichtig ist. Mit dem „Allerwelt-Ensemble“ In And Out, das Akteur*innen aus 4 Kontinenten vereint und Stimmen der Hoffnung, für Frieden, Gerechtigkeit und Miteinander in unserer einen Welt präsentiert, Frollein Smilla, Meeting of the waters u.v.m. Infos
20.03.-09.04.2022 – Weltmusikfestival Over The Border Bonn
21.03.-06.04.2022 – Salam Orient Wien

Marema (Foto: Georg Cicek Graf)
Pandemiebedingt zu einer anderen Jahreszeit als gewohnt, aber als Präsenzausgabe: Das Wiener Festival Salam Orient, das nun zum 20. Mal musikalische Facetten der orientalischen Kultur vorstellt, wird vom 21. März bis 6. April stattfinden. Der Themenschwerpunkt lautet 2022 „Länder der Sahara“. Stargäste sind Les Sahariennes, eine Frauenband, in der vier starke Stimmen aus Mauretanien, Algerien, der Westsahara und Marokko auf der Bühne stehen, um auf die geopolitischen Schwierigkeiten der Sahara-Regionen aufmerksam zu machen. Eine Newcomerin aus Marokko wird mit Marema vertreten sein, die Gnawa- und Berber-Rock-Band Bab L‘Bluz schlägt die Brücke von Marrakesch nach Lyon. Ebenfalls neu am Start ist die libanesische Electro-Formation Bedouin Burger, mit HUUUM greifen Omid Darvish, Rojin Sharafi und Astrid Wiesinger (Saxophon) iranische Tanzmusik zwischen Jazz und Elektronik neu auf. Aus Griechenland bereichert das Programm die Kanun-Virtuosin und Komponistin Sofia Labropoulou, die auf ihrem aktuellen Album Sisyphus Essays von Albert Camus, griechische Mythologie, Volksmusik, türkische und arabische Musik und sogar 2 Lieder der Sex Pistols neu interpretiert. Des Weiteren gibt es bei Salam Orient eine Schiene mit Literatur, Kunst und Fotografie. Infos
22.-27.03.2022 – 51. Internationale Jazzwoche Burghausen

Aurora Oktett (Foto: Florian Fries)
Die neuen Lockerungen der Corona-Verordnung befeuern die Vorfreude auf eine Woche Jazz! Vor zwei Jahren war die Jazzwoche mit eines der ersten Festivals hierzulande, das sich aufgrund des Lockdowns zur vollständigen Absage der Veranstaltung entschloss. Jetzt gehen die Verantwortlichen mit Optimismus daran, eines der ersten Festivals zu sein, das seinem Publikum Tür und Tor wieder öffnet. Das Hygienekonzept erlaubt neben den klanglichen Highlights auch die lang ersehnte Geselligkeit, die ein Jazzkonzert erst zu einem Erlebnis für alle Sinne macht. Aber auch für diejenigen, die den Weg in die Stadt mit der längsten Burg der Welt nicht antreten können, ist gesorgt: viele Konzerte werden vom Bayerischen Rundfunk auf br-klassik.de gestreamt. Mit Joy Denalane, dem Julie Campiche Quartet, Alma Naidu und Band, der Chelsea Carmichael Band, dem Aurora Oktett u.a. Infos und Online-Tickets
25.-26.03.2022 Music Discovery Project „Heimspiel“ Frankfurt

(Foto: hr)
Nach dem Pandemie-bedingten reinen Livestream-Event 2021 kehrt das Music Discovery Project 2022 wieder in seine vertraute Location der Frankfurter Jahrhunderthalle zurück. Als Special Guest begrüßt das hr-Sinfonieorchester dazu Alice Merton. Die deutsche Popmusikerin, die mit Songs wie „No Roots“ und „Why So Serious“ die internationalen Charts eroberte, ist nicht nur in Frankfurt geboren. Sie fühlt sich auch heute noch persönlich und familiär eng mit der Mainmetropole verbunden. Unter dem Titel „HeimSpiel“ treffen Mertons gehaltvolle, persönlich geprägte Songs und Balladen auf klassische Orchesterwerke, die auch in besonderer Verbindung zu Frankfurt stehen. Darüber hinaus ist auch Mari Samuelsen als Special Guest zu erleben. Die norwegische Geigerin betört die internationale Szene seit geraumer Zeit mit ihren ganz eigenen musikalischen Grenzgängen. Sie wird an diesem Abend mystisch-versonnene Musik aus dem hohen Norden präsentieren und mit ihrer sehr persönlichen Klangwelt reizvolle zusätzliche Akzente setzen. Infos
(Titelbild: Dringeblieben)



Ende des Jahres veranstaltet VirusMusik für alle Fans guter Musik und für die vielen ehrenamtlichen Helfer*innen, die VirusMusikRadio

Ein weiteres Projekt der Beteiligten ist
Auch Sarah Bergmann hat sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben. Sie arbeitet seit 2018 als Guest Relation Manager im Bereich Awareness und Sustainability für Goodlive GmbH, die unter anderem die Festivals Melt, splash!, Full Force und Lollapalooza organisiert. Ihr Schlüsselmoment war, als sie über den Campingplatz von Ferropolis lief, nachdem alle Besucher*innen abgereist waren. Ihr bot sich ein Bild der Zerstörung: abgeknickte Pavillons, umherflatternde Zeltplanen und Müllberge, so weit das Auge reichte. „Da dachte ich mir: Das geht so nicht. Wir müssen unsere Verantwortung anders wahrnehmen“. Mit
Auch das Futur 2 Festival auf der Elbinsel Entenwerder ist Vorreiter in Sachen Klimaneutralität. Verschiedene Bands und DJs bespielen zwei Bühnen – der Strom dafür kommt aus Solarenergie oder wird von den Besucher*innen selbst erzeugt: Naturstrom sozusagen (Foto: Malte Metag). Der Eintritt ist kostenlos.
d ein Handbuch für die beiden Hauptthemen des Projekts zur Verbesserung der Festival- und Eventbranche erstellen. Das Konzept gruppiert sich um 7 Rs: Rethink, Reduce, Repair, Reuse, Refurbish, Recycle und Recover.
Die Autor*innen setzen auf die Tatsache, dass Musiker*innen für viele Menschen eine große Vorbildwirkung haben oder zumindest Aufmerksamkeit erzeugen. Wenn eine bekannte Band ihre Shirts fair und ökologisch herstellen lässt, achten ihre Fans beim nächsten Shopping vielleicht auch auf die Herkunft der Klamotten. „Wir glauben vielmehr daran, dass die am Tourgeschehen beteiligten Personen und Firmen erfahren genug sind, das grüne Thema in einer zum jeweiligen Künstler passenden Weise zu kommunizieren. Dabei können dezente Botschaften, wie Eintragungen im Tourtagebuch zum leckeren regionalen Öko‐Bier aus der Uckermark genauso zu einem Umdenken in der Gesellschaft beitragen wie große Ankündigungen, dass nur noch in Clubs mit Grünem Strom gespielt wird“, heißt es im Guide. Er umfasst außerdem Tipps zum Sprit sparen über Bio-Essen hin zur klimafreundlichen Übernachtung und nachhaltigem, fair produziertem Merchandising. Nachhaltig produzierte T-Shirts & mehr bekommt ihr im Ubrigen u.a. bei
Das Netzwerk gehört auch zu den Gründungsmitgliedern von
chern (Rückgabequote 2019: 95 Prozent) jährlich reduzieren konnte. Auf dem ganzen Gelände wird ausschließlich Schweizer Fleisch angeboten und bei der Anreise mit dem Zug erhalten Festivalbesucher*innen 50% Rabatt auf die Hin- und Rückfahrt. Außerdem wird nur noch eine reduzierte Anzahl Parkplätze angeboten. 2019 sind rund 83% der Besucher*innen mit der Bahn, dem Rad oder zu Fuß zum Festival gereist – bis vor 12 Jahren waren es erst 47%. Seit 2019 kompensiert das Open Air St. Gallen seine CO2-Restemissionen in Klimaschutzprojekte. Damit ist es als erstes der großen Schweizer Openair Festivals klimaneutral. (Foto: Marius Joe Pohl)
Zum 20. Mal verwandelt 



Rhythm saves the world 


Das Wort Jazz steht zwar im Namen der „Jazz Offensive Essen“, wird jedoch vom Kuratoren-Team des JOE Festivals für die 25. Ausgabe wie gewohnt breit ausgelegt. Für das diesjährige, erstmals open air ausgerichtete Festival kommen Newcomer*innen, Stars der nationalen und internationalen Szene und ein DJ zusammen. So werden zum Beispiel Wir hatten was mit Björn, CRANES und Été Large (Foto: Frank Schemmann) auf der Bühne stehen. Auch die Kinder kommen am Samstag wieder auf ihre Kosten bei JOE für Kinder #12 – „Die Geschichte von Robert Robot, dem kleinen Roboter“ mit Filippa Gojo (voc), Laia Genc (p) und Antoine Duijkers (perc/g). 

Das Rheingau Musik Festival findet vom 26. Juni bis zum 5. September 2021 statt und hält 192 hochkarätige und abwechslungsreiche Konzerte an 22 Spielstätten bereit, für die 115.000 Karten zur Verfügung stehen. Herausragende Künstlerpersönlichkeiten vor allem aus der Klassik, aber auch diverse Jazz- und Popacts werden zu sehen sein. Ute Lemper präsentiert ihr Programm „Rendezvous mit Marlene“, Helene Blum & Harald Haugaard (Foto rechts) ihren „Danish Folk“. Anna Depenbusch steht mit „Echtzeit“ auf der Open Air-Bühne des Hummelparks in Hochheim, außerdem werden Candy Dulfer & Band, New York Voices, die Original-Big-Band aus „Babylon Berlin“, das Moka Efti Orchestra u.a. erwartet. Es gibt wieder das beliebte Format „Fahrende Musiker in Weingütern“, bei dem jeweils drei Ensembles bei Wein und regionalen Spezialitäten aufspielen und Rock ’n’ Roll, Irish Folk, Oldtime Country Music, Bluegrass und Bluegrass Gospel kredenzen. Auch die Mitglieder des Havana Lyceum Orchestra kommen wieder in den Rheingau. Für alle Spielstätten gibt es umfangreiche Hygienekonzepte und den Testpartner InVitaGO, der dem Publikum exklusiv Testtermine am Konzerttag zur Verfügung stellt.
Vom 1. bis 3. Juli 2021 veranstaltet die Monheim Triennale „The Prequel – wie alles begann“. Zu dieser speziellen Ausgabe der Monheim Triennale haben sie eine kleine, aber feine Auswahl der Künstler*innen eingeladen, die die Idee der Monheim Triennale repräsentieren. Hauptspielstätte ist das Schiff MS Rheinfantasie. 14 Künstlerinnen und Künstler kommen in Monheim am Rhein zusammen. Sie lernen sich kennen, sie lernen die Stadt kennen, sie entwickeln gemeinsam Projekte und last but not least: Sie machen miteinander Musik. „The Prequel“ wird kleiner als die ursprünglich für dieses Jahr geplante Triennale, dafür aber feiner, intimer und mit einem einzigartigen künstlerischen Profil. „The Prequel“ wird das Labor, die Werkstatt, der Think Tank, in dem die Zukunft erdacht wird. Abhängig von der internationalen Infektionslage, möglichen Reiseeinschränkungen und regionalen Hygiene-Vorschriften gehen die Veranstlater*innen im besten Fall davon aus, dass alle eingeladenen Musiker*innen der Einladung folgen werden und sie die Veranstaltung für Gäste öffnen können. Mit: Yazz Ahmed, Olivia De Prato, Hibo Elmi (Foto: Anna D Fuchs), Sofia Jernberg, Ingrid Laubrock, Ava Mendoza, Jennifer Walshe, dem Mivos Quartet und anderen.
Die Planung für einige Konzerte ist noch in der Schwebe, aber das Stimmen Festival hat Großes vor. Es präsentiert (nach aktuellem Stand) sogar Konzerte internationaler Künstler*innen. Eröffnet wird am 01.07. von Lisa Simone (Foto), es folgen Acts wie Sarah McCoy, Angélique Kidjo, Mayra Andrade, Ida Nielsen, Shirley Davis, Tainá, Teresa Bergman, Lindsay Ferguson, Moonlight Benjamin und andere. Einige Konzerte sind bereits auf nächstes Jahr verschoben, es lohnt sich also ein Blick auf die aktuelle Planung. 
Drei Tage leben an Burg und Fluss mit Musik, Theater und vielen Helfer*innen und Freund*innen – so geht eigentlich das Transit Festival in Mecklenburg-Vorpommern. Dieses Jahr gibt es immerhin eine Ersatzveranstaltung: Vier Bands spielen an zwei Tagen das Transit (ohne) Festival. Dota und Band (Foto) und Black Sea Dahu lassen sich das nicht entgehen.
Zum zweiten Mal findet in Freiburg das Festival „Ins Weite. Reisen in Film, Musik und Literatur“ statt. Neben vielen tollen Filmen präsentiert es auch die passende Musik: sieben Konzerte rund um die Schwerpunkte „Die Welt als Mosaik“ und „Nach Osten“. Den Anfang macht am 24. Juli im Freiburger Mensagarten die neue Band der Kölner Klarinettistin Annette Maye, Beyond The Roots (Foto: Bassem Hawar) mit ihrer „World Chamber Music“, gefolgt von der A-cappella- und Trommelgruppe San Salvador am 25. Juli und der Grup Simsek um die deutsch-türkische Sängerin und Lautenspielerin Derya Yildirim am 12. August. Der musikalische Ausklang der diesjährigen Ausgabe am 20. August ist die Konzertpremiere eines eigens für „Ins Weite“ zusammengestellten Quartetts um die junge Berliner Saxofonistin und Komponistin Fabia Mantwill, die Auszüge aus ihrem kürzlich erschienenen Debüt „EM.PERIENCE“ spielen wird.
Zum 29. Mal findet vom 14. Juli bis 14. August der Internationale Augsburger Jazzsommer statt. Im Brunnenhof des Zeughauses finden in den vier Wochen Open-Air-Konzerte mit Newcomer-Bands statt, unter anderem mit dem Linntett um die Saxofonistin Kira Linn oder dem Quartett Der weise Panda (Foto) (beides „Jazz thing Next Generation“-Acts) sowie Heidi Bayers Band Virtual Leak.
Der Förderverein Kultur im Café Hahn präsentiert das Weltmusikfestival in diesem Jahr in abgewandelter Form. Von Freitag, 16.07. bis Sonntag, 18.07.2021 finden jeden Abend zwei Veranstaltungen in der Festung Ehrenbreitstein statt. Musikalisch machen die Macher*innen aber keine Abstriche: Mit dabei sind Nina Attal und Band (Foto), La Fanfarria Del Capitan, Ayom (mit Jabu Morales), Suzana Pais u.a.
Stell‘ dir vor du fährst raus aufs Land. Wiesen und weite Felder wohin das Auge schaut, die Sonne glitzert in den Bäumen, der Wind der Ostsee noch leicht zu spüren. Auf einmal spürst du den Boden mit funkigen Bässen erschüttern, Jazz Melodien finden den Weg durch die Bäume zu dir und du weißt, das kann nur eins bedeuten: Es gibt wieder Live-Musik. Willkommen bei den Sommerkonzerten in Honigsee, welcome to the Honey Lake Sessions! Mit dabei sind Les Brünettes (Foto), Tainá, Gabi Hartmann, WEZN, das Meret Becker Trio u.a.
Dieses Jahr will der Kulturverein protagon e.V. mit der Planung der diesjährigen „Sommerwerft“ nicht nur deren 20jähriges Jubiläum bestreiten, sondern vor allem mit dieser eine Plattform für diverse Kunst- und Ausdrucksformen für die regionale Kulturszene bieten und diese so wieder sichtbar werden lassen – in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und unter Berücksichtigung der geltenden Hygienebestimmungen. Ob Theater-, Tanz- oder Performancekunst, ob Klang-, Raum- oder andere Formen der Installationskunst, Musik- oder Poesiebeiträge, ob für Erwachsene oder unseren Nachwuchs… das Programm auf der Musikbühne lockt mit Johnny Biner & Ju Young Lee, Jessica Born und Georg Crostewitz, The Retrolettas, Das Acht Ohren Trio feat. Tülay Yongaci, Genaya, Salma mit Sahne, Non Solo Parole, King Baumgardt Duo, Maly macht Musik, BembelBluesBuben*innen, Klink, Mira Zounogo, Liebe, Tod und Teufel, Luna de Paita, The golden cages, The Slags, Lauryn Mark, Bombel, Romie, The Happy Gangstas, Embryo u.v.m. 
Am 28.05. startet auch wieder die Saison der Knust Lattenplatz Open Air-Konzerte mit einer neuen Bühne namens HORST – ein Stagemobil für die etwas größeren Konzerte und zahlreichen Konzertreihen. Die von RockCity kuratierte „Super People Stage“ gibt Hamburger female*-Artists und Bands wie AYU (03.06.) die Möglichkeit, auf der Bühne des Knust Hamburgs zu spielen. Die Reihe „Acoustics Hamburg“ featured im Juni Elena Steri, Linda Rum und Magdalena Ganter, außerdem stehen Gutbier & Vogeler, Sir Bradley (Foto) u.a. auf der Open Air-Bühne.
Die Mainzer KulturGärten im Schloss wurden am Freitag 28.05.2021 eröffnet. Freut Euch auf die zweite Runde der „Mainzer KulturGärten“ mit Gastronomie und Kultur unter freiem Himmel – natürlich vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Pandemie. U.a. werden die vielseitige Live-Künstlerin L I N (Foto: Sandra Ludewig), bekannt durch das Duo Bender & Schillinger, zu sehen sein, die live über fünf verschiedene Instrumente spielt, und diese mit ihrer markanten, warmen Stimme verbindet. Bei der Ladies Nyght am 30.05. präsentieren drei der besten Sängerinnen des Rhein-Main-Gebietes, Nanni Byl, Elke Diepenbeck und Annika Klar, gemeinsam mit ihrer Band ihr Programm „Sommersause“, ein Mix aus brasilianischen Sambas, heißen Jazztiteln und aus Norwegen und Schweden importierten New Pop Songs. Im September wird das Instrumentalensemble CHANTAL mit klassischem und folkloristisch-irischem Material sowie neu arrangierten, emotionalen und instrumental interpretierten modernen Pop- und Rock-Klassikern auf der Bühne stehen.
Beim Sound Of The World – Festival der Kulturen wird im Innenhof des Kammgarns in Kaiserslautern u.a. Awa Ly (Foto rechts) auf die Bühne gebeten. Mitte Juni öffnet dann – falls es die Pandemielage erlaubt – der Kammgarn Kulturgarten mit seinen Sommerkonzerten, die die all female Band Thundermother, das Cécile Verny Quartet, Anne Haigis, Alin Coen und viele männliche Acts präsentieren.
Wenn die Verordnung des Landes Sachsen-Anhalt vom Dienstag, den 25.05. es zulässt, wird die ((( potentiale ))) no.3 wie geplant stattfinden können. Das Festival verspricht keine vorgefertigten Strukturen, sondern neue Kombinationen und Begegnungen und „Try and Error“ mit Luise Volkmann (Saxophon) (Foto links: Jürgen Volkmann), Almut Kühne (Stimme), Els Vandeweyer (Vibraphon), u.v.w. an verschiedenen Orten in der Künstlerstadt Kalbe. Diese setzt seit 2013 mittels „Kunst und Kultur Impulse für eine innovative Entwicklung entgegen der depressiven Zukunftsprognosen, die ständig übermittelt werden“. Nach nur 4 ½ Jahren werden mittlerweile 13 Gebäude und Grundstücke von der Künstlerstadt für ihre Aktivitäten genutzt. So finden z.B. während des 50 tägigen Sommercampus über 40 Veranstaltungen statt, von offener Bühne, zu Lesungen, Ideenwerkstätten, Radwanderungen, Atelier-Rundgängen, Konzerten u.a. Über 230 Stipendien wurden im Rahmen der Programme Sommercampus, Wintercampus und Artist in Residenz an nationale und internationale Kunststudierende und Künstler*innen aller Kunstrichtungen vergeben. Ohne vollständigen Impfschutz oder negatives Testergebnis erhält niemand Zutritt zum Festival.
One Mother bespielen die [k] to go App! Das Hamburger Kollektiv One Mother erzählt in 12 Videostationen den „Circle of Life“ als Loop von Zeugung und Geburt, Exzess und Tod, Hedonismus und Familienbubble. Ein musikalisches Echo auf den Lockdownblues, der postpandemische Sehnsüchte weckt. Natascha P., Preach und Don Jesogah bringen Lebenszyklus und Bässe miteinander in Schwingung und erzeugen so unterschiedliche assoziative, musikalisch-performative Vibrationen, die emotionale Zustände repräsentieren. So entsteht ein Sehnsuchtssoundtrack für Nightclubber*innen, die auf Entzug sind.2016 als kleines Kollektiv gegründet, haben sich die Künstler*innen von One Mother mittlerweile fest in der deutschen Musikszene verankert. Mit der
Die 19. Sommer-Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. startet am 5. Juni und zieht sich bis in den September hinein. Alle zwei Wochen können Jazzfans gratis der Musik von Potsa Lotsa XL, Heike Dunker Berlin-Trio, MeoW!, gleichwiederda (Foto: Dovile Sermokas), u.v.w. lauschen und sich vor der Freiluft Bühne am Kaisersteg in Berlin-Schöneweide einen schönen Abend machen. Ein Highlight wird sicherlich das neue, größtenteils in Berlin ansässige Quartett Allemano-Vandeweyer-Hilbig-Martinez mit Lina Allemano (Trompete), Els Vandeweyer (Vibraphon), Maike Hilbig (Bass) und Lucia Martinez (Drums). Alle vier Musikerinnen zählen zu den markanten Figuren der Hauptstadt-Szene, gemeinsam fusionieren sie unterschiedliche persönliche Hintergründe zu einem paneuropäisch-transatlantischen Modern Creative-Jazz.
Sommer in der Kulturstadt Bayreuth – Musik von Klassik bis Pop, Theater, Comedy, Literatur & Ausstellungen, Kulinarisches, verspricht das Programm von Bayreuth Summertime. Geplant sind Open Air-Konzerte am „besten Sonnenuntergangsplatz“ in Bayreuth, am Kulturkiosk „Zur Seebühne“ zum Beispiel mit der Band von Lucia Cadotsch LIUN & The Science Fiction Band (Foto: Dovile-Sermokas), Hannah Weiss Group, Paier-Valcic, Hans Well & Wellbappn: Didl-Dudl, Virtual Leak, u.a.
Vom 10. Juni bis 29. August macht der Hafen 2 die acht Monate Corona-Zwangspause wieder wett: sage und schreibe 57 Konzerte und 34 Filme haben die Veranstalter, der Verein Sueswasser e.V., für diesen Sommer geplant. Jeweils von Donnerstag bis Sonntag spielen Bands wie Masha Qrella,
Im Mannheimer Jazzclub Ella & Louis findet in diesem Jahr die dritte Auflage des Festivals Lions Jazz statt. Damit setzen die Mannheimer Lions-Clubs die Tradition von Lions Jazz fort, das 2017 anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Lions-Bewegung begründet wurde. Geplant sind Präsenzkonzerte, sollte das nicht möglich sein, gelten die Tickets für den Online-Stream. Eingeladen sind u.a. die Band Moi et les autres (Foto) um die französische Sängerin Juliette Brousset (Les Brünettes) und das Ensemble Concierto and Beyond mit der Saxophonistin Alexandra Lehmler. Das Ella Armstark Orchester spielt ein Online-Jazzkonzert für Kids.
Von Juni bis September 2021 lädt das Liebieghaus mit abwechslungsreichem musikalischem Line-up und hochkarätiger Kunst zum Lauschen, Staunen und Träumen in den wunderschönen Garten ein. Das LineUp reicht von Lofi-Pop über Soul bis hin zu Rock, erwartet werden Gregor Praml & Tigisti (Foto), FEE., Shelley Phillips, Yvonne Mwale u.a. Die Musiker*innen vereint ihre Verbundenheit zu Frankfurt und seiner Umgebung sowie die Leidenschaft, als Singer-/Songwriter*innen ihre Geschichten mit dem Publikum zu teilen. Im Garten des Liebieghauses gibt es ab 17. Juni immer donnerstags ausgewählte Musik-Acts und Kunstexpert*innen geben spannende Einblicke in die Ausstellung „Bunte Götter“. Kühle Getränke und Snacks gibt es vom Café im Liebieghaus. Die Ausstellung ist bis 22.00 Uhr geöffnet.
Jazz lebt auch von der Improvisation. Auf die besondere Situation in diesem Jahr reagiert das längste und vielfältigste Jazzfestival Deutschlands flexibel mit einem verlockenden Angebot für die Dresdner*innen und ihre Gäste: ein Teil der diesjährigen Jazztage-Konzerte findet open air als SUMMERTIME statt. Die Freiluftveranstaltungen mit einheimischen und internationalen Künstler*innen wie den Dresdner Salondamen, dem Karoline Weidt Quartett, Kathy Leen & das Dresdner Salonorchester, Ina Forsman & Band, Julia Neigel, Tina Tandler & Band, Marina & The Kats (Foto: Tim Cavadini) u.v.m. zu den Filmnächten, im Augusto-Garten, beim Palaissommer, im Gartenbau Rülcker, in der Saloppe und bei Schönen Gärten Eyßer sowie eintrittsfrei im SchillerGarten werden Dresden als weltoffene und innovative Kulturstadt präsentieren.
Auch beim JazzBaltica überschlagen sich die Planungen. Die Hauptbühne des Festivals ist normalerweise im Festsaal des Maritim Seehotel Timmendorfer Strand beheimatet – zum aktuellen Stand könnte sie samt Publikum auf eine Grünfläche des Strandparks ziehen, umgeben von hohen Bäumen und in unmittelbarer Nähe zum Meer. Die Open Air- und Jazz Café-Konzerte hingegen werden in den Festsaal des Maritim Seehotel Timmendorfer Strand verlegt. Ab 14.06. sind alle Infos zum Programm online, mögliche Restkarten sind ab Montag, 14. Juni, 9 Uhr, verfügbar. Im Programm stehen das Lisa Wulff Quartett (Foto), Fabia Mantwill Orchestra, Evelyn Kryger, Rita Payés & Elisabeth Roma, Ella Burkhardt, Antje Rößeler Berlin Trio, das Quartett der Posaunistin Ebba Åsman, Tini Thomsen, Sophia Oster Quartet, Sir Bradley, Jazzrausch Bigband, Ida Sand, u.v.w. Und wer keine Karte ergattern konnte, kann sich trotzdem freuen, denn auch in diesem Jahr sind NDR Kultur, Deutschlandfunk und das ZDF als Medienpartner wieder mit dabei. Die Konzerte werden mitgeschnitten und sind nach dem Festival in der ZDFkultur Mediathek und nach und nach auch auf jazzbaltica.de abrufbar.
„Brandenburg hat Lockerungen ab dem 21.05. angekündigt. Demnach dürfen Kulturveranstaltungen Open Air mit 100 gleichzeitig Anwesenden stattfinden. Wenn die Zahlen weiterhin niedrig bleiben, kann sich die Personengrenze noch erhöhen. In jedem Fall stellen wir uns auf ein feines & kleines Liederlauschen ein“, schreiben die Macher*innen des Liederlauschen am Rand Festivals. Wie immer liebevoll limitiert – familienfreundlich und familiär im und um das Theater am Rand herum in Zollbrücke an der Oder. Die Besucher*innen erwartet ein musikalisches Crossover von Elektro, Funk, Reggae, Soul und Folk über Jazz, HipHop, Punk, Rock oder Klassik, mit großartigen Singer-/Songwriter*innen, Rock- und Indie-Bands und Experimentellem aus Deutschland und Polen, vielfältigen Workshops und Aktionen zum Thema Sprache, Umwelt, Upcycling, Gesang, Begegnung, einem bunt bespieltem Kinder- und Familienareal, einer kulinarischen Reise durch die regionalen Köstlichkeiten u.v.m. Empfohlen wird die Anreise per Rad und/oder Bahn bis Bad Freienwalde und weiter mit dem Shuttledienst vom Bahnhof direkt zum Festival.
Das ursprünglich geplante Festival kann in seinem 25. Jahr leider nicht wie ursprünglich geplant stattfinden. Dafür haben sich die Veranstalter*innen etwas Einmaliges einfallen lassen und laden vom 26.-27.06. zu zwei Jazzkonzertabenden direkt auf der Mäuseturm-Insel vor der Weltkulturerbe-Kulisse ein. Das Erlebnis startet und endet am Kulturufer mit dem Boarding auf ein Ausflugs-Schiff. Ein Gästeführer berichtet von der Geschichte und den Sagen des Mäuseturms. Auf der Insel hat jeder Gast die Gelegenheit sich umzuschauen, den Mäuseturm zu besichtigen und auf die Plattform zu steigen. Im Anschluss gibt es ein dreißigminütiges, einzigartiges Konzert im Schatten des Mäuseturms, u.a. mit Julia Oschewsky (Foto: Maarten van der Kamp) und ihrer Band. Binger Winzer*innen servieren dazu rheinhessische Spezialitäten: Weine und Fingerfood. Pro Tag gibt es acht Abfahrtszeiten (Sa 10:55 – 22:00 Uhr, So 09:55 – 21:00 Uhr). Jede Gruppe wird für ca. 1,5 Stunden auf der Insel sein, mit der Schifffahrt wird die Veranstaltung knapp 2,5 Stunden dauern. An beiden Tagen spielen jeweils zwei Bands abwechselnd Sets zu je dreißig Minuten. 
Auch in der Schweiz gibt es in März und April noch keine Livekonzerte mit größerem Publikum. Das offbeat-Team setzt aber alles daran, dass die tollen Acts gerettet werden und etwas später im Jahr über die Bühne gehen können. Dennoch startet das diesjährige Jazzfestival im April und bringt namhafte regionale Künstler*innen vor kleinen Publikum auf die Bühne. Hoffen wir, dass das Barroso/Nisinman Duo, Känzig & Känzig feat. Jean-Paul Brodbeck, Kadri Voorand Duo, Fatoumata Diawara, Johanna Summer, das Julia Hülsmann Women Octet, Misia, Erika Stucky (Foto:
azz Expo sind Heide Bayer’s Virtual Leak, Hendrika Entzian+, Johanna Summer sowie weitere Bands am Start. Das European Jazz Meeting präsentiert Camilla George, Julia Biel, KAMA Kollektiv, Kasia Pietrzko Trio, Kristina Barta Event Horizon, Luzia von Wyl Ensemble, Macha Gharibian und das Nefertiti Quartet, das Quintett der koreanischen Schlagzeugerin Sun-Mi Hong (Foto: Ho Sun Joo), Torun Eriksen u.a. Bei der Overseas Night werden u.a. Badi Assad, Connie Han Trio, Melissa Aldana, SooJin Suh Chordless Quartet erwartet. Das eigentliche Festival, das in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag feiert und vom 17.04.-02.05. stattfindet, präsentiert vor allem Künstler*innen aus Deutschland wie das Rebecca Trescher Tentett, Johanna Summer als musikalische Umrahmung eines Literaturabends sowie Jasmin Tabatabai & David Klein Quartett mit ihrem Programm „Jagd auf Rehe“.
Unter dem Titel „European Jazz Spring“ findet das 16. Festival Women in Jazz in diesem Jahr zwar als Streamingfestival statt – dass die Veranstalter*innen dennoch am Festival festhalten, ist jedoch großartig. Es bringt Bewegung in überkommene Strukturen, ermutigt Künstlerinnen und trägt dazu bei, dass der weibliche Anteil unter den Jazzmusikern in jüngster Zeit rund um den Globus wächst. Mit dabei ist die all female Formation More Jas feat. Monika Herzig, Reut Regev, Jasna Jovicevic & friends, die am 13.05. im Rahmen des Festivals auch zu einem Jazz Girls‘ Day laden. Außerdem stehen Uschi Brüning, Camilla George (Foto: Benjamin Amure), Roberta Gambarini, Rachel Hermlin, Caro Josée, Amina Figarova, Ariane Toffel, June Cocó, Caecilie Norby, Reut Regev, Izabella Effenberg, Nora Benamara, das Marta Wajdzik Quartet, More Jas, Viviane De Farias, Silje Nergaard, Anna Maria Jopek, Sona Jobarteh, Awa Ly, Makiko Hirabayashi u.a. im Programm. Mit dem Wettbewerb „Next Generation“ bietet das Festival auch eine besondere Plattform für den hochkarätigen weiblichen Jazz-Nachwuchs. 26 junge Jazzmusikerinnen stellen sich bis 13.05. einem
In seiner elften Ausgabe zoomt das Musikfestival ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln sich vom 1.-15. Mai unter dem Motto „Kosmos | Comic“ in die Szene der Comics, Graphic Novels, Illustrationen und Animationsfilme. Welche Schnittstellen und Wechselwirkungen gibt es zwischen sequenzieller Kunst und der Musik von heute? An achtzehn verschiedenen Spielorten trifft Bild auf Musik, Leinwände ergänzen die Bühnen: in den Konzertsälen der Stadt und im urbanen Raum – von der Kölner Philharmonie bis zum Fußballstadion. Leider musste ein Teil der geplanten Konzerte abgesagt werden; zum Glück kann das Doppelkonzert am 07.05. im Kölner Stadtgarten mit Bassistin Hendrika Entzian online stattfinden, sie verstärkt ihr Quintett an diesem Tag um die Sängerin Veronika Morscher. Unter dem Titel „Living Cartoon“ tut sich das Kollektiv3:6Koeln (Foto: Sonja Werner) das aus sechs Instrumentalist*innen und drei Komponist*innen besteht, am 10.05. mit der Stummfilm-Pianistin Camille Phelep sowie der Schauspielerin und Synchronsprecherin Sophie Lavallee zusammen. Am 13.05. spielt das Kollektiv die besten Beiträge des Kompositionswettbewerbs 2020 in einem Finalkonzert und Heidi Bayers Konzert mit Sebastian Scobel unter dem Namen „Five Noire“ wird am gleichen Abend online gestreamt. Außerdem stehen Malgorzata Walentynowicz, Oxana Omelchuk, die Dirigentin Xizi Wang, Nordic Voices, Ensemble Musikfabrik u.v.w. auf dem Programm.
Um den Entwicklungen der gegenwärtigen Corona-Pandemie optimal zu begegnen, wird der Nordische Klang zweigeteilt und auf die Sommermonate ausgeweitet. Im eigentlichen Festivalzeitraum vom 7. bis 22. Mai 2021 wird mit digitalen Lesungen, Kolloquien, Liedergrüßen und einer Filmvorführung ein virtuelles Programm geboten, bei dem ihr z.B. der Musik des russischen Folk-Ensembles Veresk oder schwedischen Volks- und Kunstliedern lauschen könnt. Das eigentliche Festival soll dann an zwei Wochenenden im Juli (23.-25.07.) und August (20.-22.08.) in Form von Open-Air-Veranstaltungen in Greifswald stattfinden, sofern es die Lage zulässt. Unter den Acts befinden sich viele spannende und vielversprechende Künstlerinnen wie z.B. das dänische Jazztrio Blonde Bass, die finnische Flamenco Sängerin Anna Murtola, Folkmusikerin Camilla Granlien aus Norwegen, die Greifswalder Sopranistin Jacoba Arekhi oder die estnische Jazzsängerin Karmen Roivassepp. Für Begeisterung wird sicher auch der Auftritt der finnischen Folktronica Band Suistamon Sähkö sorgen, die traditionelle Akkordeonklänge mit Electro-Beats und Rap kombiniert. Frontfrau Anne-Mari Kivimäki gründete die Band im Zuge ihrer musikalischen Doktorarbeit an der renommierten Sibelius-Akademie.
Elisabeth Coudoux, Trio en Corps mit Eva Risser (p), die Band Speak Low um die Sängerin Lucia Cadotsch sowie Aki Takase (p) mit ihrem Trio Auge (Foto: Stefanie Marcus) – das sind die Acts beim Jazz+ Festival, das der Bayrische Rundfunk aus der Seidlvilla in Schwabing streamt. Coudoux präsentiert ihr Cello-Soloprogramm, Speak Low ihr zweites Album. Die Musik von Trio en Corps wird mit „Freejazz mit viel Luft, Fantasie und bezwingender Logik“ angekündigt. Die drei Musiker*innen des Trios Auge „bewegen sich in absoluter Freiheit, selbst wenn sie sich von einer losen Komposition leiten lassen“, schreibt die Presse. Auf der Website von
Zehn Nächte lang werden 20 Acts aus der Emmaus Kirche in Berlin über einen einzigartigen Livestream ausgestrahlt. Die Macher*innen haben sich nicht nur sehr viele Gedanken über das Ambiente gemacht – ihr könnt euch sogar im Publikum gegenseitig sehen, chatten und an der virtuellen Bar abhängen, als wäre es ein lauwarmer Frühlingsabend auf der Skalitzer Straße. Mit dabei sind Ätna, das Fabia Mantwill Quintet (Foto: Dovile Sermokas), Embryo, Leona Berlin, das Kollektiv Monika Werkstatt feat. Gudrun Gut, Beate Bartel, Lucrecia Dalt, Midori Hirano und Pilocka Krach, Ameli in the Woods, Leepa, Meredi, Katharina Ernst u.a.
Die Pandemie kann sogar zu großen Ideen führen: als das Jazzforum Bayreuth e.V. Live-Acts für den Frühling plante, die Frischluft und Platz für Abstand bieten, wollte es einen Ausgleich für seine verhinderten Winterkonzerte schaffen. Daraus ist das Pijazzo Festival entstanden, ein neues Jazzfestival in Bayreuth, das in diesem Jahr erstmals vom 13. bis zum 16. Mai stattfindet. Als Piano-Festival findet Pijazzo dort statt, wo die kleinen Pianos geboren werden: In der Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne. Diese liegt im barocken Palais an der Friedrichstraße, das Freilufttheater im Hof bietet Pijazzo einen großartigen Rahmen. Eröffnet wird das Festival von der jungen Pianistin Johanna Summer (Foto: ACT/
Ob Profi oder Amateur*in, ob jung oder alt, ob Orchesterspieler*in, Kammermusiker*in oder Solist*in – die Veranstalter des Querwind Festivals möchten jedes Jahr auf’s Neue für das Flötenspiel begeistern. 12 Online-Workshops mit Stephanie Wagner (Foto), Anna Dina Bjørn-Larsen, Mona Köppen, Petra Music, Anja Thomann u.a. geben Anleitung in Warming Up, Übestrategien, Extended techniques, Jazz-Improvisation, Klanggestaltung, mentales Training, Barockmusik, Beat Boxing und mehr. Die Konzerte müssen leider pandemiebedingt ausfallen.
Das CLINCH Festival is back: Im Mai wird es die dritte Auflage geben, im Corona-Sonderfall digital. Als ein Ort, der Räume für künstlerische, theoretische und aktivistische Auseinandersetzungen von Schwarzen Menschen, People of Color und (Post-)Migrant*innen eröffnet und auf radikales Empowerment zielt, ist das Festival mittlerweile bundesweit bekannt und geschätzt. Bei CLINCH ringen die Besucher*innen miteinander und füreinander um emanzipatorische antirassistische und antidiskriminierende Perspektiven. Es gibt Workshops, Filme, Gesprächsrunden, Lesungen und Musik von The String Archestra (Foto), einem klassischen Streichorchester, dessen Hauptanliegen es ist, Werke von BIPoC-Komponist*innen aufzuführen. Das Orchester wurde 2016 in Berlin gegründet und besteht derzeit aus 14 Musiker*innen. Außerdem werden Performances gestreamt: Joana Tischkau macht in ihrer Performance „Being Pink ain’t easy“ die Fragilität sozialer Konstruktionen wie Race und Geschlecht sichtbar. Es geht um „Gangstas, Pimps und Hoes: Die US-Rap-Welt ist durchtränkt von Bildern übersteigerter Männlichkeit. Als Schwarze Künstler wie Cam’ron und Kanye West in den frühen 2000ern einen Modetrend aus rosa Plüsch, Fell und Velours lostraten, bewiesen sie, dass sogar Barbies Lieblingsfarbe dem Image heterosexueller Maskulinität nicht schaden konnte“. Das Programm wird vom 21.-24. Mai 2021 live aus dem Pavillon gestreamt und bleibt nach Veröffentlichung jeweils eine Woche online. Die Workshops finden via Zoom statt. Einige Gespräche und Performances werden vorab aufgezeichnet.
„Zum Festivaljubiläum kommt es zur alles entscheidenen Auseinandersetzung um Zukunft und Vergangenheit. Moerphs und Pyrills zündeln und löschen im analogdigitalen Time Tunnel zwischen Spielorten, Camping, veganem Würstchenstand und pandemischer Not“, schreiben die moersianer*innen auf ihrer Website. 36 Formationen wie das Quartett um die Schweizer Violinistin Laura Schuler (Foto),
Die zweite NewcomerTV Nacht musste bereits auf Juni verschoben werden, aber die dritte NewcomerTV Nacht 2021, die das Virusmusik Radio gemeinsam mit NewcomerTV und den Veranstalter*innen der Portstrasse Jugend Kultur organisieren, geht einfach ohne Publikum als Livestream an den Start. Am 28. Mai sollen vier wunderbare Bands auf der Bühne stehen, die sich auf unterschiedliche Weise musikalisch mit dem Mysterium der Liebe und mit menschlichen Beziehungsgeschichten auseinandersetzen. Mit dabei sind u.a. Mimose aus Darmstadt (Foto: FrauAnika) mit deutschsprachigen Indie-Pop und das Duo Tonland aus Lich. Die dritte Musiknacht wird nicht nur online gestreamt, sondern auch für das Fernsehen aufgezeichnet und auf Rhein Main TV bzw. im MOK Rhein Main ausgestrahlt. Der Stream wird am 28. Mai ab 17:15 Uhr auf der YouTube
Das Klangvokal Musikfestival Dortmund startet am 30. Mai in eine Saison voller erlesener Konzerte der Vokalmusik vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Die Veranstaltungen sind zunächst für Spielstätten konzipiert, die eine stark reduzierte Platzkapazität und effiziente Hygienekonzepte aufweisen. Leitthema und Fokus des diesjährigen Festivals sind die Gefühlswelten und die Psyche des Menschen, die es zu schützen und zu stärken gilt. Im Jazz und der Weltmusik setzen Angélique Kidjo (Foto), erstmals in Deutschland mit Sinfonieorchester, Lisa Simone und Awa Ly sowie in der zweiten Jahreshälfte Viviane de Farias, Arianna Savall und Christina Pluhar mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata starke Akzente. Im Juni soll das Fest der Chöre stattfinden. 









Das diesjährige Motto „Let’s work together“ ist einem Song der Rockbluesband Canned Heat entlehnt. Das Festival soll ein Zeichen setzten gegen Rechtspopulismus, Rassismus und Ausgrenzung und für eine aktive Demokratie und tolerantes Zusammenwirken aller Menschen. Anlässe dazu gibt es leider zu viele. Die Veranstalter*innen wollen „zusammen arbeiten, zusammenhalten, Haltung zeigen in politisch und gesellschaftlich turbulenten Zeiten“. Zum Festival kommt die deutsch-nigerianische Sängerin Tokunbo, die gerade den International Acoustic Music Awards (IAMA) in der Kategorie ‚Best Female Artist‘ gewonnen hat und mit ihrer Band für 2 Konzerte in den Elberfelder Kontakthof kommen wird. Am 06.11. tritt die im Iran geborene Saxophonistin und Thereminspielerin Gilda Razani mit ihrer Band About Aphrodite (Foto oben) auf. Der 7. November beschließt das Jazzmeeting 2020 mit dem Gewinner des 

Hochkarätige Jazzkonzerte an besonderen Orten hat sich das Team von PublicJazz auf die Fahnen geschrieben. Natürlich leiden auch sie unter den erschwerten Bedingungen, trotzdem bieten sie die Tickets auch bei reduzierter Zuschauer*innenzahl zu den gewohnten Preisen an – um das Festival zu unterstützen, könnt ihr aber einen Soli-Aufschlag von € 5,– dazubuchen, damit die Gagen der Musiker*innen in vereinbarter Höhe bezahlt werden können. Mit Jasmin Tabatabai, Romy Camerun, Maya Fadeeva (Foto) u.a. 
Bei Waves Vienna stehen neue und bisher noch zu wenig präsente Talente im Fokus. In diesem Jahr sind Ungarn und Schweden als Gastländer besonders vertreten. Alle Acts werden über den festivaleigenen Streaming-Kanal übertragen, die Streams sind mit einem
Im Kulturzemtrum Moritzhof dreht sich an diesem Wochenende alles um die sechs Saiten. Mit Workshops und Konzerten. Mit dabei sind Friend n‘ Fellow, Cristin Claas Trio, Claire Besson (Foto) u.a. 

Das 4. Internationale Frauen*Theater-Festival findet unter dem Motto „Collective Empowerment Across Borders“ statt. Vom 24.-27.09. könnt ihr jede Menge Theater, Performances, Werkschauen & Workshops zu Intersektionalität, Tanz, Empowerment u.v.m. in Frankfurt erleben! Dazu gibt es erstmals auch richtig viel Livemusik auf dem Gelände von protagon e.V. in der Orber Straße: Julakim, Evas Apfel (Foto), Vanessa Novak, Mimose, Irinski, Kaye Ree, Zimt und Zunder, carolitaLApomba u.a. Für einen sicheren und schnellen Einlass füllt doch bitte bereits im Vorfeld einen Registrierschein aus. Den könnt ihr bequem
„Irish Heartbeat“ ist eine Tour, die die Hand am Puls der irischen Musikszene hat. Es bringt seit 31 Jahren sowohl ihre traditionellen als auch innovativen Elemente auf Tour. Insbesondere rund um den St. Patrick’s Day steigt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Ir*innen und ihrer Freunde – egal wo sie sein mögen – ganz besonders stark an. Man spürt die unsichtbaren Bande, wie sie nur Kultur über den Erdball spannen kann. Dieses Jahr kann man sich auf Grainne Holland (Foto: RTE Presspack) freuen, die auf Gälisch singt und unter anderem für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde. Weiterhin wird auch die Gruppe The Outside Track zu hören sein, die bei den Live Ireland Music Awards als beste Gruppe geehrt wurde.
Seit über 30 Jahren bietet das „Women in (e)motion“-Festival aufregenden internationalen Musiker*innen eine Bühne. Immer wieder treten noch unbekannte oder kaum bekannte Künstler*innen auf. Dabei handelt es sich nicht selten um Europa-Debüts der Musiker*innen. Einige erfuhren danach großen Erfolg, wie Ani DiFranco oder Holly Cole. So treten am diesjährigen Eröffnungsabend gleich zwei Newcomer*innen auf die Bühne, das Celeigh Cardinal Trio und Becky Langan. Der Eröffnungsabend findet traditionell am Internationalen Frauentag statt. Mit dabei sind unter anderem: Lynne Hanson & The Good Intention (Foto: Jen Squires), Kyla Brox Band, Mari Kalkun, Kadri Voorand und Josienne Clarke.
Jährlich kommen verschiedene Veranstalter*innen, unter anderem die Musikschule Unteres Remstal und das Kulturamt Weinstadt, zusammen, um dem Publikum die Welt des Jazz näher zu bringen. Das Programm setzt sich aus erfahrenen Musiker*innen, sowie Newcomern und Amateuren zusammen. Man kann gespannt sein auf die Pianistin Kasia Pietrzko, die im Trio auftritt und auf Marialy Pacheco, die bislang als einzige Frau den Montreux Jazz Nachwuchspreis gewonnen hat.
„Songs from her[e]!“ ist eines der ersten Mini-Festivals seiner Art und geht im März 2020 auf Tour (Foto: Liesa Peterson)! Die fünf Musikerinnen, Cosma Joy aus München, Elena Steri aus Nürnberg, Ala Cya aus Augsburg und Die Nowak aus Regensburg präsentieren bei sieben Shows wie facettenreich, unterhaltsam und authentisch die weibliche Singer-Songwriterszene sein kann. Ob deutsch- oder englischsprachig, traurig, nachdenklich oder lustig, folkig oder poppig, mit Soul oder Jazz – in fünf kurzweiligen Sets präsentieren sie jeweils ihre ganz persönliche Musik. Das Festival wird von musicBYwomen, BY_on und der Musikzentrale Nürnberg präsentiert.
Die nunmehr 51. Internationale Jazzwoche Burghausen startet gleich mit dem Finale des zwölften „Burghauser Europäischen Nachwuchs Jazzpreises“, dessen Gewinner*innen am 18. März in der Wackerhalle als Opener für das Konzert des Michel Camilo Quartet spielen werden. An den darauffolgenden Abenden gibt es einen breiten Stilmix zu hören. Von clubbigen Acts über Jazz-Fusion bis hin zu Modern Jazz mit dem Quartett der Schweizer Harfinistin Julie Campiche oder orchestraler Improvisationsmusik mit dem Andromeda Mega Express Orchestra. Zur gleichen Zeit treten in einem Doppelkonzert im Wackersaal die Sängerin Lisa Simone (Foto: Edilson Boz) und das Ola Onabulé Septet auf. Der letzte Tag steht unter dem Motto „Next in Jazz“ und stellt dem Publikum mit Alma Naidu, Melusine und Ikarus drei aufstrebende Bands und Musiker*innen vor.
Das Music Diversity Festival wird nun schon fünf Jahre alt. Engagement für Integration, Verständigung zwischen Nationen und Religionen, Bekämpfung von Rassismus, eine konsequente Haltung im Klimaschutz sind aktueller denn je. Die Erkenntnis und das Verständnis, dass viele Menschen in mehreren Kulturen aufwachsen und diese gleichberechtigt in ihren Herzen tragen dürfen, ist auch 2020 noch längst keine Selbstverständlichkeit geworden. Mit dabei ist daher die berühmte Yasmin Levy. Die israelische Singer/Songwriterin gehört zu den populärsten Sängerinnen der Worldmusic-Szene. Viele ihrer Songs singt sie auf Ladino, einer gefährdeten Sprache, laut der UNESCO. Neben ihr tritt auch die großartige Noemi Waysfeld auf. Die Sängerin spielt Violincello und spielt auch auf der Theaterbühne. Doch den Schwerpunkt legt sie auf ihre musikalische Arbeit mit dem von ihr gegründeten Quartett Blik. Die Suche nach unentdeckten Facetten der traditionellen Musik bringt sie zurück zu ihren eigenen jiddischen, portugiesischen, französischen und russischen Wurzeln und zu deren Sprachen. Als Special Guest ist an dem Abend noch die portugiesische Fado-Sängerin Suzana Pais zu hören.
Auch wenn Sindelfingen nicht der erste Ortsname ist, der einem in Verbindung mit Jazz in den Sinn kommt, haben sich die alljährlichen Jazztage Sindelfingen mittlerweile zu einer festen Instanz der Szene etabliert. Vor allem das Augenmerk auf regionale Größen und vielversprechende Newcomer*innen aus der Umgebung machen die Jazztage zu einem absoluten Hotspot für Jazz-Interessierte aus Baden-Württemberg und über die Grenzen hinaus. Auch die sechste Ausgabe des Formats macht da keine Ausnahme. Das Publikum kann sich auf das Olivia Trummer Quartett freuen. Olivia, Jazzpreisträgerin des Landes Baden-Württemberg, begeistert als Sängerin, Pianistin und Komponistin zugleich und gilt mit ihrer komplexen und zugleich eingängigen Musik als eine der interessantesten Jazzmusikerinnen ihrer Generation. Im Rahmen der Jazztage Sindelfingen findet am Sonntag, den 22. März die „Ladies Jazz Night“ statt. Diese Formation hat sich exklusiv zu den Jazztagen zusammengefunden: Sie besteht aus sechs hochkarätigen, international renommierten Musikerinnen verschiedener Generationen, die teils bereits zusammengearbeitet haben, teils treffen sie zum ersten Mal aufeinander. In verschiedenen Besetzungen stellen sie die Musikerinnen mit ihren Kompositionen oder eigenen Arrangements bekannter Songs auch solistisch vor. Verschiedene stilistische Schwerpunkte kommen dabei zum Zuge, kammermusikalischer zeitgenössischer Modernjazz, Anleihen aus Folk, Jazzrock oder Blues, mal swingt und groovt es ordentlich. Mit dabei sind: Isolde Werner, Barbara Jungfer, Kristina Brodersen, Clara Vetter, Karoline Höfler und Carola Grey.
Das Festival findet nun schon seit 2011 statt und bietet Künstler*innen aus unterschiedlichen globalen Subkulturen einen Raum. Musik soll dabei an ihre Grenzen kommen. Klangexperimente sowie die Dekonstruktion von Parametern der Pop, alternativen Musik und Klassik lassen Spannendes erwarten. Der Eintritt ist frei. Am ersten Abend treten Katie Gately (Foto: Steve Gullick) und ACTRESS auf. Am zweiten Abend steht die australische Künstlerin Penelope Trappes mit einer Mischung aus repetetiver Elektronik und minimalistischen Arrangements auf der Bühne. 
Ein Festival muss nicht immer groß und laut sein. Das JazzArt Festival wird nun schon seit 2007 organisiert und gilt als schöne Abwechslung. Wer sich für Jazz interessiert und in kleiner, familiärer Runde die Musik genießen möchte, ist hier genau richtig. Am Freitagabend tritt die Band Der weiße Panda (Foto: Rebecca Ter Braak) um die Frontsängerin Maika Küster auf und verspricht das Publikum in bislang unbekannte Gefilde mitzunehmen. Spannend wird es auch nochmal am Samstagabend, wenn die Sängerin Anne Czichowsky mit ihrem Duo-Partner auf die Bühne kommt und mit eher unüblichen Duett-Kompositionen auftritt.
Unter dem Motto „JAZZ Isch“ finden auch dieses Jahr wieder die Mindelheimer Jazztage statt. Die Besucher aus der Region erwartet ein ganzes Wochenende lang ein buntes Programm von Jazzkünstler*innen aus der ganzen Welt. Zudem wird ein Frühshopping mit musikalischer Begleitung veranstaltet. Mit dem Programm sollen sowohl Jazz-Insider als auch Neueinsteiger aller Altersstufen angesprochen werden. Das Publikum kann sich ganz besonders auf die Künstlerin Awa Ly mit ihrer unverwechselbaren Stimme freuen, sowie Cristina Branco (Foto: Vera Marmelo), die über Portugal hinaus berühmt für ihre Interpretationen ist.