Open Call: Mitmach-Kinderkonzerte 20.-23.11.26 in Berlin
Die Ausschreibung „STOP OVER – Für junge Ohren“ lädt Musiker*innen, Musikpädagog*innen, Dramaturg*innen, Komponist*innen sowie interdisziplinäre Teams oder Kollektive herzlich ein, innovative partizipative künstlerische Konzepte für ein Kinderkonzert im Bereich Jazz und improvisierte Musik einzureichen. Gesucht werden Konzepte für ein ca. 50-60 minütiges, innovatives und niedrigschwelliges Konzertformat mit Fokus auf partizipativen Ansatz für Kinder im Alter von 6-10 Jahren, die Jazz und Improvisierter Musik altersgerecht vermitteln. Besonderes Interesse gilt interdisziplinären Ansätzen – Kooperationen zwischen Jazzmusiker*innen und Künstler*innen, Pädagog*innen oder Fachleuten aus anderen Musikbereichen sind ausdrücklich erwünscht. Bereits bestehende Konzepte sind willkommen und/oder können für diesen Kontext weiterentwickelt werden. Das Projekt umfasst zwei Probetage und zwei Konzerttage mit jeweils zwei Aufführungen. Es steht ein Gesamtbudget von bis zu 25.000 € zur Verfügung.
Das Projekt findet vom 20. bis 23. November 2026 im exploratorium Berlin im Rahmen der Reihe „STOP OVER“ des House of Jazz – Zentrum für Jazz und Improvisierte Musik statt und wird im Rahmen der Pilotphase „Zentrum Under Construction“ entwickelt. Bewerbungsschluss: 14. Juni 2026
MUSIC AMBASSADOR 2026: Reiseförderung für Berliner Musiker*innen
Du bist Musiker*in aus Berlin oder Teil der Berliner Musikwirtschaft und planst eine internationale Reise? Dann bewirb dich jetzt für das Reisekostenprogramm MUSIC AMBASSADOR — eine Kooperation der Berlin Music Commission und des Musicboard Berlin. Das Programm richtet sich an Berliner Musiker*innen aus dem popkulturellen Bereich sowie an Akteur*innen der Berliner Musikwirtschaft. Auch Team-Bewerbungen aus Musiker*in und Music Professional sind möglich. Antragsfrist: 28. Mai 2026
Basisförderung der GEMA (bis 17.05. bewerben)
2000 € Förderung für deine Musik – bist du dabei? Du bist GEMA-Mitglied? Dann solltest du jetzt genau hinschauen: die GEMA bietet 2.000 € Basisförderung – schnell sein lohnt sich! Der Antrag ist noch bis 17.05.2026 über dein Onlineportal möglich. Die Vergabe erfolgt nach Eingangszeitpunkt – die ersten 400 Zusagen erhalten die Förderung! So findest du heraus, ob du berechtigt bist: Check deine Werke im Portal – steht hinter einem Titel das Icon „fw“, kannst du direkt einen Antrag stellen. Weitere Teilnahmebedingungen findest du hier.
Stadtgarten Köln sichert Gesamtfinanzierung für Neubau des Stadtgarten-Konzertsaals
Good News aus Köln: Der Stadtgarten hat einen entscheidenden Meilenstein für die Zukunft des Hauses erreicht!Mit der Förderzusage des Bundes über 3 Mio. Euro ist die Gesamtfinanzierung für den Neubau des Konzertsaals gesichert. Der heutige Saal wurde 1986 eröffnet und feiert am 4. September 2026 seinen 40. Geburtstag. Bereits seit 2023 arbeitet die Initiative Kölner Jazz Haus e.V. an den Planungen für seine Weiterentwicklung, denn der Konzertsaal wird den Anforderungen an einen zeitgemäßen Konzertbetrieb langfristig nicht mehr gerecht. Der geplante Neubau umfasst einen modernen Konzertsaal mit deutlich verbesserter Akustik, zeitgemäßer technischer Infrastruktur sowie erweiterten Arbeits- und Produktionsflächen. Darüber hinaus stehen Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und energetische Modernisierung im Zentrum der Planungen. Der Baubeginn ist für Januar 2028 vorgesehen. Die Bauzeit soll etwa 16 Monate betragen, sodass die Wiedereröffnung zur Konzertsaison 2029 geplant werden kann. Während der Bauphase soll der Betrieb des Stadtgarten weitgehend aufrechterhalten werden. Die Gastronomie wird lediglich für einen kurzen Zeitraum im Winter 2028 geschlossen. Der Klub JAKI wird zudem als Interimsstandort weiterhin für Konzerte und Veranstaltungen genutzt werden.
Fortune Teller: 1:1 Export Sessions @ About Pop 2026: jetzt bewerben
Das kuratierte Beratungsformat Fortune Teller x About Pop 2026 bietet aufstrebenden Künstler*innen aus Baden-Württemberg eine internationale Perspektive. Die Sitzungen werden von Amande Dagod und Anton Teichmann geleitet, die die in Berlin ansässige Künstleragentur A-Okay betreiben; Anton leitet zudem das Label Mansions and Millions. In den 1:1-Export-Sitzungen (auf Englisch oder Englisch/Deutsch) können Künstler*innen ihre Projekte im Detail besprechen, spezifische Fragen zum Export stellen und konkrete Ideen für den Aufbau einer internationalen Karriere entwickeln. Das Format richtet sich an aufstrebende und etablierte Künstler*innen sowie deren Teams, die bereits Musik veröffentlicht, erste Live-Erfahrungen gesammelt, erste Signale für internationales Interesse erhalten haben und nun über ihren lokalen Kontext hinausblicken. Das Format findet im Rahmen der About Pop am 12.06. um 15:30 Uhr im Impact Hub in Stuttgart statt. Bewerbungsschluss: 30. Mai 2026
Summer School „Gender – Wissen – Mobilität“ 14.-18.09.2026 Graz (AT)
Wie verändert sich unser Verständnis von Musikgeschichte und Geschichtsschreibung, wenn digitale Methoden und musikbezogene Gender Studies aufeinandertreffen – kurz gesagt, wenn Quellen auf KI treffen? Die Summer School „Gender – Wissen – Mobilität. Digitale Perspektiven in der Musikwissenschaft“ lädt fortgeschrittene Masterstudierende, Doktorand*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen ein, sich mit aktuellen Entwicklungen an der Schnittstelle von historischer Musikwissenschaft, Gender- und Mobilitätsstudien, netzwerkorientierter Forschung, Digital Humanities und künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen und dabei Diskussion mit praktischer Anwendung zu verbinden. Bewerbungsschluss: 31.05.2026
Chor.com 2026 mit großem Workshop- & Konzert-Programm in Leipzig
Vom 1. bis 4. Oktober ist in diesem Jahr erstmals Leipzig neue Gastgeberstadt für die chor.com, wenn der Deutsche Chorverband mit mehr als 150 Workshops, drei hochkarätigen Masterclasses und 20 Konzerten sowohl das Fachpublikum als auch Konzertbesucher*innen dazu einlädt, in die Welt der Vokalmusik einzutauchen und Neues zu entdecken. Der diesjährige Fokus heißt „Building Bridges – wie Chormusik neue Verbindungen schafft“: „Der Fokus ‚Building Bridges‘ regt dazu an, seine eigene Bubble zu verlassen und miteinander ins Gespräch und den musikalischen Austausch zu kommen. So begegnen sich bei der chor.com Menschen, Genres und andere Aspekte, die sich sonst nicht berühren. Das birgt in vielen Workshops die Chance, Unbekanntes kennenzulernen (…) Passend zu den Workshops erleben wir diese Begegnungen dann auch exemplarisch im Konzertprogramm,“ schwärmt der Künstlerische Leiter Stephan Doormann. Die chor.com bietet nicht nur Konzerte, unzählige Workshops, Masterclasses und Reading Sessions für alle vokalmusikalischen Genres, Ensembleformen und Leistungsstufen; in einem Messebereich stellen Noten- und Musikverlage, CD-Labels, Technikanbieter, Hoch- und Musikschulen, Akademien, Festival- und Konzertveranstalter sowie Fachverbände ihre neuen Projekte und Programme vor und es gibt Talks mit Expert*innen und verschiedenen Präsentationen bei freiem Eintritt.
Symposium Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven 27.-29.5.26 Wien (AT)
Das Interdisziplinäre und internationale Symposium Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven des FWF-Forschungsprojekts Musikerfamilien: Konstellationen und Konzepte lädt zu einem Gedankenspiel ein: wie wäre die Lücke Musik_Familie zu füllen? Man könnte an „Musik in Familie“ denken, im Sinne von Hausmusik oder der musikalischen Ausbildung im familialen Umfeld, aber auch die Weitergabe musikalischer Fähigkeiten über Generationen hinweg. Bei „Musik für Familie“ kommen Aspekte wie Identität, Inszenierung und Erinnerung in den Sinn. „Musik von Familie“ rückt Familienensembles in den Fokus, aber auch andere Arten des gemeinschaftlichen (musik)kulturellen Handelns. Und dann gibt es noch die „Musikerfamilie“. Das internationale und interdisziplinäre Symposium widmet sich der Spezifik des Musikalischen im Zusammenhang mit familialen Konstellationen in seiner gesamten historischen Breite. Es will den Raum für interdisziplinäre Diskussionen öffnen und richtet sich an historisch-kritisch Forschende verschiedener Disziplinen, die sich mit familialen Konstellationen und Konzepten im Kontext musikbezogener Tätigkeitsfelder auseinandersetzen. Die Tagung wird ausschließlich als Präsenzveranstaltung durchgeführt und ist frei zugänglich; eine digitale Zuschaltung ist nicht möglich.
Offener Brief fordert Regulierung des Ticketzweitmarkts
Der BDKV, die Deutsche Jazzunion und weitere Verbände, Unternehmen sowie Künstler*innen der deutschen Livebranche haben einen Offenen Brief an die Bundesregierung unterzeichnet, der sich für eine Regulierung des Ticketzweitmarkts ausspricht. Der Brief mit dem Titel „Gegen Wucher und Betrug – Tickets dürfen keine Spekulationsobjekte sein“ klagt an, „dass der Zugang zu Konzerten durch Spekulation, Wucherpreise und intransparente Weiterverkaufspraktiken erschwert wird – und das auf Kosten von Hörenden, Musizierenden sowie Veranstaltenden“. Gewerbliche Wiederverkäufer, die Tickets nicht selten mithilfe automatisierter Software (sogenannter Bots) in Massen aufkauften, böten sie anschließend zu horrenden Preisen auf Plattformen wie Viagogo oder Ebay zum Wiederverkauf an. Aufschläge von 250 Prozent und mehr seien keine Seltenheit, heißt es in dem Schreiben. Das Geld fließe weder zu den Künstler*innen noch in die Veranstaltungswirtschaft. Ebenso gravierend sei der Betrug mit gefälschten Tickets. Was die gesamte Branche brauche, sei ein gesetzlicher Rahmen wie er in Frankreich oder Großbritannien existiere. Die Unterzeichner*innen des Offenen Briefs fordern die Bundesregierung daher dazu auf, zügig einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die Missstände beseitige.
Doku-Tipp zum Thema: Ein Rechercheteam des Bayrischen Rundfunks blickt in der dreiteiligen Dokureihe „Dirty Little Secrets“ hinter die Kulissen der glitzernden Musikwelt, schaut sich das Monopol von Eventim und des Streaming-Giganten Spotify genauer an. Das Team zeigt u.a. auf, wie der Ticketanbieter Eventim doppelt und dreifach absahnt – nicht nur bei Ticketverkäufen bei Konzerten & Großereignissen wie Fußball-Meisterschaften, sondern auch, in dem er Bookingagenturen und Konzerthallen aufkauft und sich damit nach und nach eine marktherrschende Stellung geschaffen hat.
Call for Delegates: Womex 2026
WOMEX (Worldwide Music Expo), findet vom 21. bis 25. Oktober 2026 in Las Palmas de Gran Canaria, Gran Canaria statt. Neben Showcases von Künstler*innen und Bands aus aller Welt wird ein umfangreiches Konferenz- und Messeprogramm geboten. Die Veranstaltung wird nicht nur von Fachleuten aus Gran Canaria und Europa, sondern auch von zahlreichen internationalen Teilnehmer*innen besucht. Interessierte Musik-Professionals aus Deutschland können sich bis zum 8. Juni 2026, 23:59 Uhr für den Besuch als Teil einer deutschen Delegation bewerben.
Claussen-Simon-Fonds fördert Kunst & Kultur in Hamburg
Die Claussen-Simon-Stiftung unterstützt mit ihrem Fonds für Kunst & Kultur innovative Vorhaben in der Hansestadt. Der Fokus liegt dabei auf Akteur*innen der Freien Szene, Nachwuchskünstler*innen und Projekten mit hohem künstlerischem Anspruch, die insbesondere jungen Menschen Zugänge zu Kunst und Kultur ermöglichen. Hierbei ist die Einreichung partizipativer Formate sehr willkommen. Die Fördersumme liegt in der Regel von 2.000-10.000 Euro. Der Claussen-Simon-Fonds ist spartenoffen – Anträge aus dem Musikbereich sind ausdrücklich willkommen, sofern sie einen klaren Bezug zu Hamburg aufweisen. Bewerbungsfrist: 15.05.2026
Musikstadtfonds fördert Projekte in Hamburg (Infocalls 20.5. & 1.6.)
Um die lebendige Freie Musikszene Hamburgs zu fördern, hat die Kulturbehörde 2016 den Musikstadtfonds eingerichtet. Für die kommenden Förderrunden sind dafür 990.000 Euro vorgesehen. Die geförderten Projekte sollen Hamburgs Musiklandschaft bereichern, einzelne Musikrichtungen stärken, die Szene besser vernetzen und neue Formen der Zusammenarbeit anstoßen. Gefördert werden Konzerte, Konzertreihen und kleine Festivals, die im Folgejahr stattfinden. Gefördert werden frei arbeitende Musiker*innen, Gruppen und Ensembles aus allen Genres der Freien Musikszene Hamburgs, die keine institutionelle Förderung seitens der Freien und Hansestadt Hamburg erhalten. Auch Projekte, die z.B. schon aus dem Elbkulturfonds gefördert werden, können nicht berücksichtigt werden. Am 20. Mai und 1. Juni finden jeweils ab 18 Uhr für circa 1,5 Stunden digitale Infocalls via Zoom statt (Anmeldung). Antragsfrist: 15.06.2026

