filia.die frauenstiftung feiert 25jähriges Jubiläum mit „Mutfunken“
filia.die frauenstiftung wird dieses Jahr 25 Jahre alt. Seit 2001 fördert die Stiftung Aktivitäten von und für Frauen, Mädchen und LBTIQ+ in Deutschland, Osteuropa und Zentralasien. Ihr Jubiläum feiert die Stiftung mit der Jubiläumskampagne „Mutfunken“: mit Unterstützung durch prominente Fürsprecher*innen spricht sie sich für mehr Sichtbarkeit und Ressourcen für gesellschaftliches Engagement von und für Frauen, Mädchen und LBTIQ+. Mit den „Mutfunken“ zelebriert filia nicht nur die eigene Geschichte, sondern vor allem das Engagement der Aktivist*innen, die in den vergangenen 25 Jahren durch filia gefördert wurden. Ihr Mut soll in Zeiten von anti-demokratischem Gegenwind Orientierung geben und wie Funken überspringen. Denn gerade jetzt sei es wichtiger denn je, feministische Errungenschaften zu schützen. Am 29.9.2026 könnt ihr euch ab 18 Uhr in der Online-Veranstaltung „feministische Impulse, die überspringen“ abholen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich.
Förderpreis für junge Liedermacher*innen der Hanns-Seidel-Stiftung
Du schreibst eigene Songs oder spielst in einem Duo oder einer Band mit überwiegend deutschsprachiger Musik und bist unter 35 Jahre alt? Dann bewirb dich jetzt! Beim Förderpreis für junge Liedermacher*innen der Hanns-Seidel-Stiftung Fachjury wählt drei Preisträger*innen aus. Die Auszeichnung umfasst 5.000 Euro Fördergeld sowie Auftritte beim Festival „Lieder auf Banz“ inklusive Radio- und TV-Aufzeichnung durch den Bayerischen Rundfunk. Bewirb dich per Mail mit Songs, Videos und Info-PDF. Bewerbungsschluss: 1.10.2026
RockCity Live Fonds: Unterstützung für Touren von Juli-September
Zurück von der Tour? Oder du planst mit deiner Musik unterwegs zu sein? Die dritte Förderrunde des RockCity LIVE FONDS läuft noch bis zum 15.10.2026, bis dahin kannst du dir einen Teil deiner Tourkosten zurückholen. Du kannst ganz einfach einen Antrag beim LIVE FONDS stellen und dir finanzielle Unterstützung für deine Konzerte und Tourneen aus dem Förderzeitraum 01.07.2026 – 30.09.2026 sichern. Je nachdem, wie du unterwegs warst, stehen dir verschiedene Fördermöglichkeiten offen: Road Trip Fonds (Zuschüsse für Tourfahrzeuge), Green Touring Fonds (Rückerstattungen bei klimafreundlichen Anreisen) und International Touring Fonds (Transferkosten, Unterkünfte oder Visa bei internationalen Auftritten).
MusicXport für Hamburger Musiker*innen
In Kürze kannst du dich für den RockCity MusicXport 2027 bewerben! Das Programm bringt Hamburger Musiker*innen, Bands und DJs auf internationale Bühnen und schafft Möglichkeiten für Showcases, Networking und neue Kontakte im Ausland. Die Bewerbungsphase für 2027 läuft vom 28.9.-19.10.2026 um 11:59 Uhr mittags. Die Voraussetzungen:
- Alle Projektmitglieder müssen bei Bewerbungsschluss mindestens 18 Jahre alt sein.
- Mind. 51% der Projektmitglieder sind in Hamburg oder der Metropolregion wohnhaft und gemeldet.
- Du/Ihr besitzt bereits Live-Erfahrung.
- Ein erstes Album/EP ist bereits veröffentlicht (oder kurz vor VÖ) und es gibt genug Material, um ein 30 Minuten Set zu füllen.
- Eine Person, die die Band vor Ort professionell repräsentiert, ist verbindlich (Label, Management, Booking, o.ä.).
10 Jahre Musikfonds: Konzerte, Talks, Installationen, Video
Über 6.200 bewilligte Projekte und Stipendien, mehr als 62 Millionen Euro Fördermittel und zehn Jahre Engagement für die freie experimentelle Musik: das ist das stolze Ergebnis des Musikfonds e.V., der am 13. Oktober 2026 sein zehnjähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung in Berlin feiert. Der Musikfonds ist wie die anderen fünf Bundeskulturfonds eine unabhängige, zivilgesellschaftliche und basisdemokratische Organisation. Seit 2016 wird aktuelle, avantgardistische Musik in ihrer ganzen stilistischen Vielfalt und im gesamten Bundesgebiet gefördert. So ist der Musikfonds zu einem der wichtigsten Partner der freien Szene aktueller Musik geworden. Doch die Zukunft ist ungewiss: Die freie Szene ist enorm unter Druck und auch der Fonds selbst muss in Zukunft wahrscheinlich mit deutlich weniger Geld auskommen. Um diese aktuellen Probleme und Strategien wird es am 13. Oktober in den Wortbeiträgen und Panel-Diskussionen gehen, die Teil des Jubiläumsprogramms im Berliner Kulturquartier Silent Green sind. Zum musikalischen Programm sind die Schlagzeugerin Mariá Portugal und die Band Crutches eingeladen. Eine Rauminstallation, eine Klangintervention und diverse Video-Screenings runden das Programm ab. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich.
Offener Brief an den Kulturstaatsminister zum Bundeshaushalt 2027
In einem Offenen Brief vom 10.09.26 an den Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, sowie an Mitglieder des Haushaltsausschusses und des Ausschusses Kultur und Medien äußern sich der Deutsche Komponist*innen Verband, die Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik (DEGEM) und die Gesellschaft für Neue Musik (GNM) zum Bundeshaushalt 2027. Die Unterzeichnenden fordern, die Förderung des Musikfonds e.V. verlässlich zu sichern und den gewachsenen Förderbedarf im weiteren parlamentarischen Verfahren im Blick zu behalten, also nicht nur abzusichern, sondern auch bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.
Für den DKV, DEGEM und GNM ist besonders wichtig, dass Förderung bereits dort ansetzt, wo Musik geschaffen und entwickelt wird. Künstlerische und kompositorische Arbeit brauche Zeit, professionelle Arbeitsbedingungen, Möglichkeiten der Erprobung und Aufführung sowie angemessene Honorare. Der Musikfonds habe sich als wichtiges bundesweites Förderinstrument für die freie aktuelle Musik bewährt. Zugleich sei der Förderbedarf größer als die vorhandenen Möglichkeiten. Produktions-, Personal-, Reise- und Betriebskosten seien gestiegen, gleichzeitig würden zu Recht bessere Honorarstandards für freischaffende Künstler*innen entwickelt.
Mit Sorge schauen die Verbände auch auf die vorgesehenen Kürzungen bei anderen wichtigen Bereichen der Musikförderung, wie der Initiative Musik, beim Deutschen Musikrat, beim Festivalförderfonds und beim Reeperbahn Festival. „Besonders in Hinsicht von in der Gesellschaft diskutierten, auch z.T. rechtspopulistisch angetriebenen Vorstellungen zu Umwälzungen des Kulturlebens in einigen Bundesländern, sollte der Bund bei allen Zuständigkeitsfragen ein stabiler und wichtiger Faktor in der Kulturförderung bleiben. Wir unterstützen die Bemühungen, im parlamentarischen Verfahren auch hier Verbesserungen zu erreichen. Dabei dürfen unterschiedliche Genres, Sparten und Bereiche des Musiklebens nicht gegeneinander ausgespielt werden“, heißt es im Brief.
Culture Helps Solidarity – zweite Ausschreibung
„Culture Helps Solidarity“ ist die zweite Ausschreibung zur Unterstützung ukrainischer Kulturtätiger. Der aktuelle Projektaufruf von Culture Helps fördert kollaborative Projekte von mindestens zwei Organisationen: einer in der Ukraine ansässigen Organisation und einer Organisation aus einem am Programm Kreatives Europa teilnehmenden Land. Die Projekte sollen Kultur nutzen, um den Zugang zu kultureller Teilhabe zu verbessern und die Integration vertriebener Ukrainer*innen sowie Geflüchteter in ihre Aufnahmegemeinschaften zu unterstützen. Ein besonderer Fokus liegt auf vulnerablen Gruppen und Veteran*innen sowie auf deren psychischem Wohlbefinden.
European Festivals Fund for Emerging Artists (EFFEA) Call #5
6. Förderrunde bei NICA artist development startet
NICA artist development bietet herausragenden Musiker*innen aus Nordrhein-Westfalen, die im Bereich Jazz und aktuelle Musik arbeiten, eine Plattform für künstlerische Profilierung und Professionalisierung ihrer Karrieren. Die Förderung gilt zunächst für ein Jahr und kann auf maximal drei Jahre verlängert werden. Das im Europäischen Zentrum für Jazz und aktuelle Musik am Stadtgarten Köln angesiedelte und durch das Land mit jährlich 420 000 Euro finanzierte Künstler*innen-Förderprogramm startete 2019 als Pilotprojekt und befindet sich seit 2022 in der
institutionellen Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Jetzt wurden die Teilnehmer*innen der neuen Förderrunde bekannt gegeben, u. a. dürfen sich die Organistin, Gitarristin und Komponistin Annie Bloch, die Bassist*in Tabea Kind, die Sängerin Kateryna Kravchenko und die Kuratorin Parrisa Charghi über die dreijährige Förderung freuen, die sie bei ihrer weiteren Karriereplanung unterstützt. Zudem treten sie im Rahmen des regulären Konzertprogramms im Stadtgarten auf oder organisieren dort selbst Konzerte mit unterschiedlichen Künstler*innen.
VUT und PRO MUSIK beschließen verbindliche Vergütungsuntergrenzen beim Streaming
Nach einem dreijährigen Verhandlungsprozess auf Augenhöhe haben der Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT) und PRO MUSIK (Verband freier Musikschaffender) einen wichtigen Durchbruch beim Musikstreaming erreicht: Die Gemeinsamen Vergütungsregeln (GVR) „… definieren erstmals, was als Untergrenze einer angemessenen Vergütung für Streaming-Einnahmen gilt und schaffen verbindliche Leitplanken für zentrale Vertragskonstellationen zwischen ausübenden Musiker*innen und unabhängigen Musikunternehmen – ein wichtiges Signal für mehr Fairness in der Musikwirtschaft“, schreibt die Deutsche Jazzunion in einer Pressemitteilung. Weiterhin herrscht zwar individuelle Vertragsfreiheit, die Basismindestvergütung darf nun aber nicht mehr unterschritten werden. Die neuen Regeln werden in den kommenden zwei Jahren in der Praxis erprobt und anschließend gemeinsam evaluiert.
Geregelt wird die Verteilung zwischen Musiker*innen und Labels sowie Tagessätze und erstmals Erfolgsbeteiligungen für die Studiomusiker*innen. Lizenzeinnahmen aus Musikstreaming sind inzwischen die mit Abstand wichtigste Form der Erstverwertung von Musikaufnahmen und haben die Einnahmen aus dem Verkauf von Downloads, CDs und Vinyl weit hinter sich gelassen. Die angemessene Vergütung in diesem Bereich gehört daher zu den zentralsten Themen beider Verbände.
Festivalförderfonds geht in die 4. Runde
Anträge für den Festivalförderfonds können vom 6. – 27.10.2026 gestellt werden. Gefördert werden Maßnahmen zur Realisierung des musikalischen Programms und des kuratorischen Gesamtkonzepts, aber auch Maßnahmen u.a. in den Bereichen Nachhaltigkeit und Inklusion. Neu in dieser Förderrunde: Die Fördermittel werden in Form einer Anteilsfinanzierung vergeben. Die Förderung beträgt dabei bis zu 70 % der anerkannten zuwendungsfähigen Ausgaben des Förderprojekts, jedoch maximal die tatsächliche Finanzierungslücke des gesamten Festivalvorhabens. Der nachzuweisende Eigenanteil beträgt mindestens 30 %. Bitte beachtet: Festivals, die bereits dreimalig eine Förderung erhalten haben, sind nicht antragsberechtigt. In vier Infocalls bekommt ihr die wichtigsten Infos zur Antragstellung könnt Fragen stellen.
15.9.2026, 11 – 12:30 Uhr | Hier anmelden
8.10.2026, 16:30 – 18 Uhr | Hier anmelden
13.10.2026, 11 – 12:30 Uhr | Hier anmelden
22.10.2026, 14 – 15:30 Uhr | Hier anmelden
Initiative Musik startet nächste Runde Künstler*innenförderung
Ab morgen und bis 2.10.2026 könnt ihr erneut Anträge für die Künstler*innenförderung der Initiative Musik stellen. Mögliche Fördergegenstände bei der 75. Förderrunde sind wieder Komposition und Konzeption, Produktion und Aufnahme, Tonträgerherstellung, Videos und Contentproduktion, Promotion und Marketing sowie Touren. Die Projektlaufzeit ist vom 20.11.2026 – 19.11.2027. Übrigens: es werden Honorare für Werkkreation oder Proben der festen Bandmitglieder als auch von Gastmusiker*innen gefördert. Kosten für Kinderbetreuung könnt ihr u.U. auch angeben.
Erst vor kurzem gingen die Zusagen für die vorherige Runde raus: 95 Projekte erhalten eine Förderung von insgesamt 787 Tsd. Euro. Mit dabei sind 24/7 DIVA HEAVEN, Alma Naidu, AŸA,Ayda Rastgoo, Blake Harley, Corduroy County, Cosey Mueller, Derya Yildirim & Grup Simsek, Die P, Dreamboys The Band, EJA, elimako, ENNI, Epilog, Fiora, Floatist, futurebae, Johanna Amelie, KAU & blu/quartet, KOOB, Krankenschwester, Lady Giiu, Laika Allein, Maia and the Squires, Maria Reich, Marie Bothmer, Muryel, Nikra, Oranya, Patina Records, Paula Engels, S1rena, Sinem, Siren, Sophie Alice, Station 17, strongboi, TEER, The Jakob Sister, Tolstoys, Zunday, u.v.a.

