Festival der Generationen mit Rainbirds & Planet Emily 03.02.2015 Hannover

Nach der erfolgreichen Premiere 2013 geht das „Festival für Generationen“ in die zweite Runde. Aus dem traditionellen jährlichen Konzerts des Polizeiorchesters Niedersachsen für den Kommunalen Seniorenservice ist ein Festival für Großeltern, Kinder und Enkelkinder geworden, bei dem jeder „seine“ Musik findet. Das von Klassik über Swing bis Pop musikalisch vielseitige Polizeiorchester Niedersachsen, die unter anderem durch ihren Megahit „Blueprint“ international bekannte Band Rainbirds um Katharina Franck und die rockige hannoversche Newcomerband Planet Emily werden in dem rund zweistündigen Programm sowohl getrennt als auch gemeinsam auftreten. Schirmherr der Veranstaltung ist Oberbürgermeister Stefan Schostok. Der Reinerlös des Konzertabends wird wieder an eine soziale Einrichtung in Hannover gespendet.

Wäre Katharina Franck 1988 prophezeit worden, dass sie den Rainbirds-Hit „Blueprint“ ein Vierteljahrhundert später in einem völlig neuen Gewand herausbringen würde, hätte sie wohl nur den Kopf geschüttelt. Katharina Franck wandelt seit anderthalb Jahrzehnten erfolgreich auf Solopfaden, unter anderem mit dem Club der Toten Dichter oder ihren Gesprochenen Popsongs. Die alten Lieder holten die rastlose Song-Poetin immer wieder ein und verlangten nach zeitgemäßen Interpretationen. Zusammen mit Cultured Pearls-Drummer Bela Brauckmann und dem umtriebigen Elektronik-Musiker Gunter Papperitz, der unter anderem für Peter Fox und Miss Platinum arrangiert und komponiert, erhielten die packenden Melodien von einst einen neuen Sound und erschienen 2014 auf dem Album „Yonder“.

Planet Emily sind drei MusikerInnen mit einer Message: Authentizität. Deutschsprachige ehrliche Texte aus eigener Feder, getrieben von Gefühlen und Erlebnissen des Alltags. Sängerin Carolin, Schlagzeugerin Daniela und Bassist Timo haben schon viele Städte und sogar das Ausland bereist und dort über 250 Konzerte gespielt. Diese Rockband weiß, was sie will und überzeugt am liebsten live mit einer energiegeladenen Show, Spielfreude und Ausstrahlung. Wer Planet Emily einmal live erlebt hat, nimmt ein Stück Lebensfreude und mutige Zuversicht mit nach Hause.
Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr. Veranstaltungsort: Theater am Aegi, Aegidientorplatz 2, 30159 Hannover.

26.01.2015

Professur für Orchesterdirigieren in Köln zu besetzen

An der Hochschule für Musik und Tanz Köln ist zum Wintersemester 2015/2016 eine Professur für Orchesterdirigieren (W3) zu besetzen.
Die Aufgaben der Professur gliedern sich etwa hälftig in der Leitung einer Dirigierklasse und in der künstlerischen Leitung des Orchesters der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Die Leitung des Orchesters umfasst neben eigenen Dirigaten die Vorbereitung der mit dem Hochschulorchester verbundenen Aufgaben, sowie die Koordination mit den beteiligten Fachbereichen und dem Orchesterbüro.
Gesucht wird eine im Konzert- und/oder Opernbetrieb erfahrene künstlerische Persönlichkeit, die über ein hohes Maß an künstlerischer Identität, Ausstrahlung und Kommunikationsfähigkeit verfügt. Erwartet werden pädagogische Erfahrungen möglichst im Hochschulbereich, eine regelmäßige Präsenz, die Bereitschaft, an Prüfungen und in den Gremien der akademischen Selbstverwaltung sowie bei der Weiterentwicklung von Studiengängen mitzuwirken.

Die Hochschule für Musik Köln strebt eine Erhöhung des Anteils an Professorinnen an und fordert
qualifizierte Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben
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Weitere Infos: www.hfmt-koeln.de/nc/aktuelles/stellenangebote.html

Bewerbungen bis zum 12.07.2014 an:
Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Unter Krahnenbäumen 87
50668 Köln

22.05.2014

Frauenblasorchester Berlin startet Crowdfunding für Dokumentarfilm „Kein Zickenfox“

„66 Frauen, 21 Instrumente, 10 Jahre und ein Film“ heißt das Dokumentarfilm-Projekt des Frauenblasorchesters Berlin, das jetzt auf der Crowdfunding-Plattform Startnext um Unterstützung wirbt: „Mit Eurer Hilfe wollen wir unseren Dokumentarfilm „Kein Zickenfox“ (AT) über das größte Frauenblasorchester der Welt fertig stellen, um ihn zur Berlinale 2014 einzureichen. Eine Komposition soll für das Orchester geschrieben werden und in den Film einfließen“. Das Frauenblasorchester Berlin ist ein Stück gelebte Solidarität; ein Ort, an dem ganz „normale“ – und sehr unterschiedliche – Menschen es schaffen, etwas Großartiges gemeinsam auf die Beine und Bühnen zu stellen – gerade weil sie sich nicht verbiegen, sondern sich jede mit ihrer ganz eigenen Individualität in das Kollektiv einbringen kann. Zwischen Tuba und Piccoloflöte treffen seit 10 Jahren in einer Grundschule in Berlin-Kreuzberg jeden Dienstag 66 Frauen, 21 Instrumente und die unterschiedlichsten weiblichen Biografien und Lebensentwürfe aufeinander, um gemeinsam zu musizieren. Zusammen gezählt sind sie über 2700 Jahre alt: die Jüngste ist knapp 18, die Älteste 73. Hier begegnet die Nachkriegsgeneration der Postmoderne, die sozialistisch geprägte Pfarrerstochter der katholischen Kölnerin, die Bio-Bäuerin der Lebensmittelchemikerin, die Polizistin der Lebenskünstlerin. Der Dokumentarfilm begleitet die Frauen auf ihrer ersten Tournee nach Oberfranken, in eine Welt der traditionellen Blasmusik mit Lederhosen und Dirndls, auf Probenwochenenden in restaurierte Ostdörfer, auf Konzerte in Bierzeltatmosphäre, in Scheunen und auf grauem Mehrzweckhallenboden, aber auch, als musikalischer Höhepunkt, in die Berliner Philharmonie. Sämtliche angefallenen Kosten haben die Musikerinnen bisher aus eigener Tasche bezahlt, doch nun schaffen sie es nicht mehr aus eigener Kraft: es stehen noch einige Drehs und eine aufwendige Postproduktion bevor, um aus den bereits über 130 Stunden Film- und Tonmaterial wirklich genau den Film schneiden und mischen zu können, den sie seit 24 Monaten mit all ihren Kräften verfolgen.
Weitere Aktionen: 05.05. 16 Uhr Flashmob auf dem Berliner Hauptbahnhof am Ausgang Washington Platz (Es wird das Filmteam anwesend sein und das Ganze soll dann auf YouTube gepostet werden und in den Dokumentarfilm einfließen) – 08.06. 19:30 Uhr Großes Jubiläumskonzert (mit Live-Mitschnitt zur CD-Produktion) im Konzertsaal der Waldorfschule, Ritterstr. 78, 10969 Berlin, Karten 12.-€/erm. 8.-€/5.-€ Kinder unter 12 Jahre, Kartenvorbestellungen: Tel. 030-6165 6439 oder ed.bo1721633123bf@of1721633123ni1721633123.

Hier könnt Ihr das Projekt unterstützen und sehr interessante Dankeschön’s abstauben: http://www.startnext.de/10-jahre-fbob

29.04.2013

Pilotprojekt: hr-Orchestermusiker spielen in Frankfurter Kinderzentren

Eine Melodie, eine Musik, ein perfekter Klang: die Musikpädagogik weiß um die Bedeutung musikalischer Erfahrung schon im frühesten Kindesalter. Das Kita-Projekt des hr-Sinfonieorchesters Orchestermusiker spielen in Kinderzentren zieht praktische Konsequenzen aus den Erkenntnissen und startet ein Pilotprojekt in Deutschland. Zwar gibt es zahlreiche Bildungsprojekte in der deutschen Orchesterlandschaft, aber sie sind hauptsächlich auf Schulkinder und Jugendliche ausgerichtet. Mit dem Kita-Projekt wird eine Lücke geschlossen, die für die musikalische Früherziehung bedeutsam ist. Nach einer erfolgreich verlaufenden Testphase in 2011 können nun interessierte Kinderzentren von Kita Frankfurt nach und nach dieses Angebot aufgreifen.
Eine Gruppe von fünf OrchestermusikerInnen unterschiedlicher Instrumentengruppen besucht über den Zeitraum eines Jahres in mehreren Einheiten eine Kindertageseinrichtung und weckt in Zusammenarbeit mit hierfür gesondert geschulten ErzieherInnen Neugierde am Musikmachen und Freude an der Musik. Mit seinem auf große Nachhaltigkeit angelegten Konzept, das Kindern die Möglichkeit eröffnet, über einen längeren Zeitraum persönliche Beziehungen zu professionellen Orchestermusikern aufzubauen und dabei intensive musikalische Erlebnisse und Erfahrungen zu sammeln, ist das Kita-Projekt ein Pilotprojekt für Deutschland. Es rundet zugleich als weiterer wichtiger Baustein die vielfältige Jugendarbeit des hr-Sinfonieorchesters sowie die musikalischen Bildungsangebote der städtischen Kinderzentren Frankfurts ab.

21.11.2012

Marin Alsops wird Chefdirigentin des São Paulo Symphony Orchestra (OSESP)

Am 8. März 2012 ist es soweit: die US-amerikanische Dirigentin Marin Alsop wird als Chefdirigentin des São Paulo Symphony Orchestras den Stab übernehmen und mit vier Antrittskonzerten in der eindrucksvollen Sala São Paulo den Beginn der Partnerschaft am Sitz des Orchesters fulminant gestalten. Mitzuerleben ist der vielversprechende Aufbruch von Marin Alsop in der Oase des dynamischen Schwungrades der Weltwirtschaft übrigens überall: Live am Samstag, den 10. März ab 18.30 Uhr (GMT) unter: http://www.osesp.art.br/portal/home.aspx. In der für sie typischen Art startet Marin Alsop in gleich mehrfacher Hinsicht innovativ die Zusammenarbeit mit ihrem neuen Orchester: Den Auftakt bildet mit Terra Brasilis eine Fantasie über Brasiliens Nationalhymne der jungen, aus Rio de Janeiro gebürtigen Komponistin Clarice Assad. Die Uraufführung ist die Anerkennung eines der wichtigsten Talente der brasilianischen Musikszene, in der sich klassische Orchesterdisziplin und lateinamerikanische Emotionalität fruchtbar ergänzen. Ein weiteres bevorstehendes Highlight dieser Zusammenarbeit ist die mit großer Spannung erwartete Europatournee des Orchesters unter seiner neuen Chefdirigentin im August 2012. So wird Marin Alsop mit dem São Paulo Symphony Orchestra am 18. August zu Gast beim Rheingau Musik Festival in Wiesbaden sein, anschließend in Amsterdam und London. Alsop stand seit 2007 dem Baltimore Symphony Orchestra vor und leitete somit als erste Frau ein großes US-amerikanisches Orchester.

26.02.2012

Frauenblasorchester Berlin sucht Musikerinnen

Das 66-köpfige Frauenblasorchester Berlin – FBOB sucht noch eine Frau am Fagott.

30.10.2011