Die Künstlerin und Aktivistin Peggy Luck (Profolk, DeutschFolk-Initiative, Waldzitherpunk) hat gemeinsam mit anderen in Leipzig ein neues Netzwerk ins Leben gerufen: Folk For Future versteht sich als Netzwerk von Musiker*innen und „musikfreundlichen Menschen, die einen Wandel hin zu einer nachhaltigen Welt und gerechtem, ressourcenschonendem Wirtschaften für die dringlichsten Fragen unserer Zeit halten. Wir bringen Lieder, Gesang, Spiel, Tanz und musikalische Gemeinschaft auf Veranstaltungen rund um Klima und Nachhaltigkeit. Seid herzlichst willkommen, euch anzuschließen“, schreiben die Gründer*innen auf ihrer Facebookseite. Ideen gibt es einige, von Kreistänzen auf Klimademos und musikalischen Flashmobs bis hin zu Blockaden vor Ort mit oder ohne Profis sowie Konferenzen zum Austausch und Dialog. Ende August gründete sich ein Berliner Ableger unter der Federführung von Magdalena Kriss vom Duo Tante Friedl. Wer dabei sein möchte oder weitere Ideen hat, schreibe gerne an [email]ed.xm1772708704g@eru1772708704tufro1772708704fklof1772708704[/email]. Nächster größerer Anlaufpunkt für Folk for Future Leipzig ist der globale Klimastreik von Fridays for Future am 15. September.
Musikbunker in Frankfurt sind gesichert
Gute Neuigkeiten! Die Mietverträge der Musikbunker mit der Stadt Frankfurt am Main wurden um 15 Jahre verlängert! Am Donnerstag, den 21. September 2023 hat der Frankfurter Kulturausschuss (einstimmig!) den Antrag zur Verlängerung der Mietverträge von fünf Musikbunkern um weitere 15 Jahre beschlossen, inkl. der Zusage, dass die Mieten an die Stadt Frankfurt/Main in diesem Zeitraum nicht erhöht werden. Das schreibt die Koalition der Freien Szene in ihrem aktuellen Newsletter: „Wir freuen uns sehr, dass die in den fünf Musikbunkern probenden Musiker*innen und Musikbunkervereine nun weitere fünfzehn Jahre Planungssicherheit haben und dass die vielen vergangenen Gespräche mit Frankfurter Politiker*innen und die gemeinsamen Sightseeing-Touren 2022 & 23 durch die Musikbunker so erfolgreich waren. Auf den Touren haben die beteiligten Politiker*innen die verschiedenen Proberäume in den Musikbunkern kennengelernt. Sie haben mit Musiker*innen gesprochen, die in den Musikbunkern proben und arbeiten. Sie haben die kreative Atmosphäre gespürt, die unter den Musiker*innen in den Bunkern herrscht und haben hautnah erfahren, was für ein großer kultureller Schatz durch günstige Mieten, welche die Musikbunkervereine an die Stadt Frankfurt/Main zahlen, gefördert wird“. An der Verlängerung der Musikbunker Mietverträge sähe man, wie wichtig es sei, dass Musiker*innen und andere Kulturschaffende sich mit der Koalition der Freien Szene vernetzen, um für die Öffentlichkeit, für Medien und Politik sichtbarer zu werden und ein größeres gesellschaftliches und politisches Gewicht zu bekommen.
Pop rlp lädt zu Music Summit 03.12.2023 & Home-Studio-Recording Workshop
Pop rlp veranstaltet am 03.12.2023 in Mainz den pop rlp MUSIC SUMMIT 2023. Das Ziel ist es, an diesem Tag Musiker*innen, Veranstaltende, Kulturschaffende und die Politik aus RLP zu vernetzen und in unterschiedlichen Panels und Workshops in den gemeinsamen Austausch zu kommen. Den Schwerpunkt setzen die Veranstalter*innen auf die Relevanz von Popförderung und die Situation der Popkultur in unserem Bundesland. Es geht um Fragen wie: Wie können Musiker*innen besser unterstützt werden? Wie vernetzen sich Veranstaltende untereinander? Was wünschen sich Akteur*innen von der Politik? Welche Schwierigkeiten gibt es in RLP und wie können wir diese verbessern?
Special: MusicRLPwomen* bieten einen extra Workshop mit begrenzter Kapazität an! Wenn du beim Home-Studio-Recording Workshop im Rahmen des Club of Heroines dabei sein möchtest, wähle das entsprechende Ticket zusätzlich aus. Außerdem will das Ländernetzwerk Initiativen aus Rheinland-Pfalz und darüber hinaus einladen, die sich aus- und vorstellen können. Dies kann sowohl im geschützten Raum (FLINTA only), als auch im Zusammenhang mit allen Veranstaltungsbesuchenden stattfinden. Du bist Teil eines Netzwerkes oder eines Vereins und möchtest am Start sein? Dann melde dich per Mail.
Nach dem Tagesprogramm treten Top-Acts aus Rheinland-Pfalz auf. Einlass: 14 Uhr, Beginn: 14:30 Uhr
Veranstaltungsort: KUZ, Dagobertstraße 20B, 55116 Mainz
Operation Ton Meet Up 18.10.2023 Hamburg
Am 18.10.2023 von 16-22 Uhr geht im Jupiter in Hamburg das OPERATION TON Meet Up: COMMUNITY BUILDING an den Start! Das Networking Event bietet Artists und Branchen-Nachwuchs Wissen und Austausch zum Thema: Fanbindung & Communityaufbau! Neben Keynotes und Panels gibt es Networking Tables und einen Sofa-Messebereich, der 12 lokale, regionale und bundesweite Musik-Netzwerke und Organisationen in Sofaecken präsentiert sowie Livemusik. Tickets gibt es für 15 Euro.
Folk for future gegründet
Infrastrukturförderung der Initiative Musik fördert 17 Projekte u.a. Ländernetzwerk musicHEwomen*
Die Jury hat entschieden: 17 regionale und bundesweite Projekte bekommen in der aktuellen Förderrunde der Infrastrukturförderung finanzielle Unterstützung. Mit dabei ist der Schlachthof Wiesbaden mit seinem Vorhaben, das lang ersehnte Ländernetzwerk Hessen von Music Women* Germany zu gründen (Yeah!): musicHEwomen*! Außerdem sind Music Women* Germany mit ihrem Projekt more diversity in music, die Nürnberg Pop Conference mit dem GUNDA Popkulturpreis 2023 oder die sich in der Pilotphase befindende Academy for Subcultural Understanding der Tresor Foundation Berlin u.a. dabei.
Mit der Infrastrukturförderung unterstützt die Initiative Musik Projekte, die nachhaltige Rahmenbedingungen in der Musiklandschaft schaffen. Du und dein Projekt machen das auch? Von 2. – 23.10.2023 gibt es die nächste Möglichkeit zur Antragstellung. Für die Antragstellung gibt es eine nützliche Schritt-für-Schritt-Anleitung durch das Antragstool. Die Liste aller geförderten Projekte findet ihr hier.
Music Women* Germany veröffentlicht PM zu Machtmissbrauch in der Musikindustrie
Das Netzwerk Music Women* Germany macht in seiner neusten Pressemitteilung den Machtmissbrauch in der Musikindustrie zum Thema. Die Asymmetrie der Machtverhältnisse in der Musikindustrie führe zu zahlreichen und facettenreichen Missbräuchen, bei denen besonders Frauen* – da sie in PR und Assistenzfunktionen arbeiteten – die Betroffenen seien. Die Missbrauch begünstigenden Strukturen fänden sich auch in der Musik wieder: „Männer*, die sich aufgrund ihrer Machtposition sicher fühlen, konnten und können problematische Lieder unter dem Deckmantel der Provokation und Kunstfreiheit veröffentlichen“. Von Motörhead über Ted Nugent zu R Kelly – Music Women* Germany listet viele Musiker auf, die nicht nur den Sex mit minderjährigen Groupies besungen hätten, ohne dass das kritisch hinterfragt worden wäre; viele wären auch noch Beziehungen und Ehen zu Minderjährigen eingegangen, ohne dass die Musikindustrie dies verurteilt hätte. „All das zeigt, dass es sich um ein strukturelles Problem innerhalb der weltweiten Musikindustrie handelt und dass sich diese Strukturen nicht auf eine bestimmte Musikrichtung oder Land beschränken. (…) Die Musikindustrie muss endlich anfangen, in die Verantwortung zu gehen. Sie muss aufhören, Fälle totzuschweigen und beginnen, bei neuen Fällen klar Position zu beziehen. Es müssen alte Strukturen offengelegt und geprüft werden, damit Abhängigkeiten abgebaut werden können. Wir wünschen uns, dass die Musikbranche sicher für alle Personen, ob vor, auf oder hinter der Bühne, wird! Wir möchten an alle Menschen, die Teil dieser Industrie sind, appellieren, sich mit ihren eigenen Mechanismen auseinanderzusetzen und zu schauen, wo sie Privilegien haben, welche sie anderen marginalisierten Personen zur Verfügung stellen könnten.“
Neues Ländernetzwerk Music Women* Thüringen sucht Unterstützung
Das Music Women* Netzwerk wächst weiter und freut sich jederzeit über Unterstützung. Nach dem offiziellen Launch des Ländernetzwerks am 22.07.2023 plant das Thüringer Team bereits die nächsten Aktionen und Veranstaltungen, checkt dazu ihren Insta-Kanal. Wer sich einbringen möchte, ist herzlich eingeladen, eine Nachricht zu schreiben und zum nächsten Treffen zu kommen.
Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“
Das Bündnis “Gemeinsam gegen Sexismus“, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und von der EAF Berlin (Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V.) gemeinsam mit diesem durchgeführt wird, tritt Sexismus entschieden entgegen und verfolgt das Ziel, Sexismus, sexuelle Belästigung und sexuellen Missbrauch zu erkennen, hinzusehen und wirksame Maßnahmen dagegen zu verankern. Die Arbeit und Zielsetzung des Bündnisses gliedert sich in drei Schwerpunktbereiche: es will einen öffentlichen Raum schaffen, in dem sich alle sicher fühlen können – unabhängig vom Geschlecht und der Uhrzeit. Es will erreichen, dass sich Frauen und Männer an ihren Arbeitsplätzen sicher fühlen und gleiche Chancen haben. Außerdem setzt es sich für eine gleiche Teilhabe aller Menschen in Kultur und Medien ein, frei von Sexismus, sexueller Belästigung und rückwärtsgewandten Rollenstereotypen – an den Arbeitsplätzen, aber auch in Texten, Filmen und auf der Bühne. Geplant sind regelmäßige Netzwerktreffen, bei denen Austausch und Wissen über konkrete Maßnahmen gegen Sexismus ermöglicht werden soll. Die Ergebnisse werden den Bündnispartner*innen und anderen Interessierten über Publikationen, soziale Medien und die Website zur Verfügung gestellt. Außerdem soll eine öffentliche Fachkonferenz mit intersektionalem Fokus und internationalem Charakter ausgerichtet werden. Mit öffentlichen Veranstaltungen, kommunalen Aktionstagen und Ausstellungen, audiovisuellen Angeboten und einer erweiterten Handreichung bietet das Bündnis weitere Formate, um das Wissen über Sexismus in seinen unterschiedlichen Dimensionen sowie entsprechende Gegenmaßnahmen zu vertiefen und verbreiten. Macht mit und werdet Teil des Bündnisses!
diePOP-Straßenfest & Gründung der Music Women* Thüringen 22.07.2023
Am Samstag, den 22. Juli 2023 lädt die Weimarer Musikinitiative diePOP ab 15 Uhr in der Schützengasse ein, mit Live-Musik und kühlen Getränken den Sommer zu feiern. Als Förderer und Initiator für die Nachwuchs-Musikszene in Thüringen bietet die Initiative an diesem Tag auch die Plattform für die offizielle Gründung des Ländernetzwerk Music Women* Thüringen (MW*T). Das Ländernetzwerk setzt sich für Diversität und Gleichberechtigung in der Thüringer Musikbranche ein und ist Teil des bundesweiten Dachverbands Music Women* Germany. Mit Workshops, Konzerten und Meet-Ups will Music Women* Thüringen die Branche vernetzen, Bewusstsein für Problemfelder schaffen und Lösungsansätze für mehr Vielfalt in der Musikszene entwickeln. Beim diePOP Straßenfest gestaltet das Ländernetzwerk einen Teil des Programms und möchte mit Interessierten ins Gespräch kommen. Das diePOP Straßenfest wird von der Singer-Songwriterin Chanielle aus Erfurt mit besonderen Soul-Kompositionen eröffnet, danach spielen no:la, iull und Mono Oko auf.
MusicRLPWomen* lädt zum Netzwerktreffen & Konzert 29.06.2023 ein
Am 29. Juni findet in Koblenz um 18 Uhr ein Netzwerktreffen von musicRLPwomen* statt und lädt zu einem Abend voller Inspiration, Vernetzung und Musik. Nach einem kurzen Meet Up und Austausch über aktuelle Projekte und Ideen wird das Netzwerktreffen von musicRLPwomen* mit einem besonderen musikalischen Höhepunkt abgerundet: Die all female Band Bubs. wird in der Konzertmuschel auftreten und die Besucherinnen* mit ihrer energiegeladenen Musik begeistern. Mit ihrem einzigartigen Stil und ihrer mitreißenden Bühnenpräsenz sind Bubs. eine Band, die für ihre kraftvollen Songs und ihre feministische Message bekannt ist. Das Konzert bietet den perfekten Abschluss für einen Abend voller Empowerment und musikalischer Verbundenheit.
Es ist eine einzigartige Gelegenheit, andere Akteur*innen aus der Musikbranche oder Initiative aus dem Raum Koblenz zu treffen, sich zu vernetzen und gemeinsam die Vielfalt und Stärke von Frauen* in der Musikszene zu feiern. Also markiert euch den 29. Juli in eurem Kalender und seid dabei, wenn musicRLPwomen* Frauen* in der Musikindustrie unterstützt und fördert. Lasst uns gemeinsam eine starke Community aufbauen und die Musikwelt nachhaltig prägen!
Pro Support Netzwerktreffen für Musiker*innen in Potsdam – Gast: KSK 04.07.23
Das ZPOP ist ein Kompetenzzentrum für Popularmusik in Brandenburg und wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Seine Aufgabe besteht im Wesentlichen darin Rahmenbedingungen und Angebote zu gestalten, die eine bestmögliche Förderung der Praxis von Brandenburger Musiker*innen, Musikvermittler*innen und dem Nachwuchs bieten. Dazu gehört es neben Kursen, Camps und weiteren Angeboten, vor allem bedarfsgerechte Fort- und Weiterbildungsangebote zu realisieren und zu Netzwerktreffen einzuladen. Es sind acht Netzwerktreffen in Potsdam, Brandenburg an der Havel und Cottbus geplant, an denen Expert*innen aus der Musikwirtschaft über Gema, GVL, Streaming, Releases, Booking oder Organisationsprozesse informieren. In entspannter Atmosphäre können sich vor allem freie Gesprächsrunden entwickeln. Am 4.7. beginnt das Treffen bei ZPOP Education in Potsdam mit einem Kurzvortrag zur Künstlersozialkasse (KSK) von Andreas Kißling mit anschließender Gesprächsrunde und viel Raum für Networking und Austausch. Eine Online-Teilnahme via Videokonferenzsoftware ist für die Termine in Potsdam auf Anfrage möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Music Ambassador Programm 2023 sucht Akteur*innen der Berliner Musikwirtschaft
Es ist wieder soweit! Die Bewerbungsphase für das Music Ambassador Programm 2023 hat begonnen! Du möchtest dein Netzwerk erweitern und deine Karriere in der internationalen Musikbranche nachhaltig fördern? Dann bewirb dich jetzt bis zum 20. Juni 2023 und sichere dir die Chance, Teil eines spannenden Projekts zu werden. Ob Einzelakteur*in, kleines oder mittleres Unternehmen – das Programm unterstützt dich beim Aufbau von Kontakten und fördert nachhaltig dein Wachstum. Die Bewerbung steht allen Akteur*innen der Berliner Musikwirtschaft offen, die bereit sind, mutig und aufgeschlossen neue Erfahrungen und Herausforderungen einzugehen. Wenn du ausgewählt wirst, erhältst du einen Teil deiner Reisekosten als Unterstützung zurück.

