Music Business Summer School 2026 (bis 30.6. bewerben)
Ein Karriere-Boost für die Musikwirtschaft: Die Music Business Summer School (10.-15.09.2026) ist ein deutschsprachiges Weiterbildungs- und Professionalisierungsangebot für die drei wesentlichen Teilbereiche der Musikwirtschaft – Music Publishing, Live Entertainment, und Recorded Music. In parallel laufenden Seminarblöcken bietet sie Praktiker*innen der Musikbranche eine praxisnahe Kombination aus Theorie, Insights und Networking – kuratiert von erfahrenen Branchenexpert*innen. Das Programm richtet sich an Mitarbeiter*innen aller musikwirtschaftlicher Teilbranchen, beruflich vorerfahrene Studienabsolvent*innen des Medien-, Kultur- und Musikmanagements sowie an selbständige Kreative mit beruflich engem Bezug zur Musikwirtschaft. Bewerbungsschluss: 30. Juni 2026
Forum #KulturSichern am 19. Mai 2026 in Cottbus
Kürzlich zog die Amadeu Antonio Stiftung eine alarmierende Bilanz: 2025 wurden im Schnitt jeden dritten Tag Angriffe auf die demokratische Zivilgesellschaft in Deutschland verzeichnet. Initiativen und Vereine sehen sich wachsendem administrativem Druck, öffentlicher Diffamierung, Einschüchterungen, drohenden Mittelkürzungen und Hasskommentaren bis hin zu physischen Angriffen und Morddrohungen vor allem von rechtsextremen Akteur*innen ausgesetzt. Mit dem Forum #KulturSichern will ImPuls Brandenburg e.V. am 19. Mai 2026 in Cottbus in Kooperation mit der lokalen Initiative Losmachen e.V. einen Raum für Austausch, Vernetzung und konkrete Perspektiven für die Kulturarbeit in Brandenburg schaffen. Im Fokus stehen:
→ Umgang mit Bedrohungslagen und Angriffen auf Kulturorte & Veranstaltungen
→ Strategien des Selbstschutzes und solidarischer Zusammenarbeit
→ Rahmenbedingungen, die Kultur langfristig ermöglichen und sichern
→ Konkrete Handlungskompetenzen für euren Arbeitsalltag
Euch erwarten fachliche Inputs, Paneldiskussionen und praxisnahe Workshops, u.a. zu Verwaltung als Ermöglicherin, rechtlich abgesicherter Haltung und Awarenessarbeit. Mit dabei sind u.a. Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wissenschaft, darunter die Amadeu Antonio Stiftung, Verwaltung für Demokratie e.V. und die BTU Cottbus-Senftenberg. Die Teilnahme ist kostenfrei (mit Anmeldung).
Wann? 19. Mai 2026, 10-18 Uhr
Wo? GLADHOUSE Cottbus, Str. der Jugend 16, 03046 Cottbus
Kickstart Kultur Rheinhessen – Beratung und Networking 8.5.2026
Kultur braucht starke Partner*innen. „Kickstart Kultur Rheinhessen“ bietet die Plattform, sie zu finden! Das Regionale Kulturmanagement Rheinhessen lädt am Freitag, den 8. Mai, zum Beratungs- und Networking-Event in Ingelheim ein, bei dem sich Kulturschaffende aus der Region an verschiedenen Ständen informieren können. Im Fokus stehen neben Fördermitteln Beratungs- und Unterstützungsangebote für das Haupt- und Ehrenamt. Mit dabei sind unter anderem die Kulturberatung Rheinland-Pfalz, die LAG Rheinhessen, der rheinland-pfälzische Museumsverband, die EWR Crowd sowie der Landesverband Soziokultur & Kulturelle Bildung Rheinland-Pfalz e.V. und die Stiftung „Kultur im Landkreis“ Mainz-Bingen. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht notwendig.
Wann? Fr, 08.05.2026, 13:30-17:30 Uhr
Wo? Kreistagssaal der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Georg-Rückert-Straße 11, Ingelheim
PRO Musik Konferenz 16.4.2026
Im Rahmen der c/o Pop Convention in Köln (16.-17.4.2026) findet eine Konferenz von PRO MUSIK statt. Der Verband hat ein tolles Programm zusammengestellt, das ihr am 16.4. ab 12 Uhr (Einlass: 11:30 Uhr) im Herbrand’s in Köln-Ehrenfeld erleben könnt.
12:00–13:00 Uhr: Musikstreaming 2026: Neueste Entwicklungen und Änderungen, die du kennen solltest! (Panel)
13:15–14:15 Uhr: Deal or No Deal: im Musikbusiness besser verhandeln! (Panel)
14:15–15:15 Uhr: 10 psychologische Kernkompetenzen für mentale Gesundheit und kreativen Erfolg in der Musikindustrie (Session)
15:15–16:15 Uhr: Gig, Care, Repeat: Elternsein in der freien Musikszene (Talk)
Beim „Gig, Care, Repeat: Elternsein in der Freien Musikszene“ sprechen Johanna Eicker, Ella Rohwer, Nanja Oedi und Janina Klabes darüber, was es braucht, um Familie, Care-Arbeit und Karriere in der Musikbranche zu verbinden. Es werden Erkenntnisse aus der Umfrage „Care works in music?“ präsentiert, strukturelle, mentale und finanzielle Herausforderungen beleuchtet sowie Lösungsansätze formuliert wie flexible Modelle, familienfreundliche Strukturen und starke Netzwerke Hand in Hand gehen.
16:30–17:30 Uhr: Art, Cash & Security: basic income and the future of artistic work (Panel)
17:30–19:00 Uhr: Beats, Bingo & Business // PRO MUSIK x BV POP (Networking)
Als PRO MUSIK Mitglied könnt ihr euch 1 Freiticket für die Konferenz per Mail sichern (solange der Vorrat reicht!). Übrigens: im Rahmen der c/o pop bietet der Verband psychologische Beratungstermine für seine Mitglieder an.
FLINTA* in DIY music Stammtisch in Hannover
Women* in music lädt jeden 2. Mittwoch im Monat FLINTA* der DIY Musikszene in die Musikkneipe Pinte Poing in Hannover ein. Der Stammtisch bietet eine unkomplizierte Möglichkeit andere FLINTA* kennenzulernen und sich auszutauschen. Nächste Termine: 13.05.26 & 10.06.26, jeweils 20 Uhr
c/o pop 2026 – Panels & Networking in Köln (15.-19.4.26)
Vom 15. bis 19. April 2026 wird die c/o pop wieder zum zentralen Treffpunkt der Musikbranche in Köln. Als Schnittstelle zwischen Festival, Convention und Szene bringt sie Artists, Branchenakteur*innen und Newcomer*innen zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Trends zu diskutieren. Auch Music Women* Germany ist erneut mit eigenen Formaten vor Ort vertreten und setzt gezielt Impulse für mehr Diversität, Sichtbarkeit und strukturellen Wandel in der Branche.
Beim “FLINTA* & Friends” Networking Event am 16. April (14:15-15:15 Uhr) im Biergarten Herbrand’s erwartet die Teilnehmenden neben einem Raum für persönliche Gespräche eine inspirierende Keynote, die aktuelle Perspektiven aus der Kreativwirtschaft aufgreift und Impulse für Austausch und Vernetzung setzt. Eingeladen sind Partner*innen, Alumni, Freund*innen und Allies von MEWEM, fæmm, Female Voice (BDKV), GEMA frauennetzwerk, Keychange, music is her passion, musicNRWwomen* und MusicWomen*Germany – und alle, die Lust auf Austausch, Solidarität und neue Verbindungen haben. Für die Teilnahme benötigt ihr ein c/o pop Convention Ticket. Bitte meldet euch vorab hier an, damit das Team besser planen kann.
Danach diskutieren Lina Burghausen, Julia Gröschel und Die P beim Panel „Breaking the Barrier“ um 15:15–16:15 Uhr im Herbrand’s (Stage 7) über Machtstrukturen, Sichtbarkeit und Perspektiven im deutschen Rap und in der Musikindustrie. Im Fokus stehen Fragen wie: Wer bekommt Zugang zur Bühne – und warum? Welche Rolle spielen neue Plattformen und Narrative? Verändert sich die Branche wirklich in Richtung mehr Diversität? Am 17. April ergründet das Panel „DE&I unter Druck“, was der Rechtsruck für die Musikbranche bedeutet. Was heißt das für Förderstrukturen, Strategien und kulturelle Praxis? Muss DE&I verteidigt, neu begründet oder strategisch weiterentwickelt werden?
Mentoring-Programm „Frauen* in Kultur & Medien“
Der Deutsche Kulturrat führt zum neunten Mal ein bundesweites individuelles Mentoring-Programm für hochqualifizierte Künstlerinnen, Mitarbeiterinnen in Kultureinrichtungen und Kulturunternehmen und Selbstständige, die im Kultur- und Medienbereich eine Führungsposition anstreben. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Wohnsitz in Deutschland und die Person muss mindestens zehn Jahre berufstätig sein und ein erkennbares und ernsthaftes Interesse an einer Führungsposition zeigen; es gibt keine Altersbeschränkung. Den ausgewählten Mentees werden je eine Mentorin oder ein Mentor an die Seite gestellt, die an herausragender Stelle erfolgreich ist, eine Führungsposition innehat und über ein weit gespanntes Netzwerk verfügt. Im Tandem sollen die Mentees vom Erfahrungsschatz dieser etablierten Berufskolleg*innen profitieren, damit langfristig mehr Frauen* an den Schaltstellen von Kultureinrichtungen, Kultur- und Medienwirtschaft, Politik und Verwaltung vertreten sind. Die Art und Weise des
Austausches bestimmt das Tandem eigenständig. Im Rahmen des 6-monatigen Programms haben die Mentees außerdem die Möglichkeit, an verschiedenen gemeinsamen Veranstaltungen teilzunehmen (Okt-März), Reisekosten und die Verpflegung vor Ort werden übernommen. Bewerbungsschluss: 03.05.2026
Datenbank “Migraphone” macht (post-)migrantische Musikszene sichtbar (BW)
Mit Migraphone ist eine neue Plattform für Musiker*innen mit Lebensmittelpunkt in Baden-Württemberg online – initiiert vom Forum der Kulturen Stuttgart e.V. Die Datenbank macht die (post-)migrantische Musikszene im Land sichtbarer und erleichtert sowohl die Vernetzung untereinander als auch die gezielte Suche durch Veranstaltende. Entstanden ist Migraphone aus dem klaren Bedarf nach mehr Sichtbarkeit und Austausch innerhalb der Szene. Der Eintrag sowie alle weiteren Angebote sind kostenlos.
Music Business Speed Dating & Artist Feedback Session (Stuttgart)
Ab ins Music Business! Music Business Speed Dating oder Artist Feedback Session? Bis 24. April 2026 könnt ihr euch für beide Formate, die das Popbüro Stuttgart im Rahmen der About Pop Convention gemeinsam mit Dunstan Media umsetzt, bewerben! Business-Wissen, Kontakte, neuer Input und ein Ticket zur About Pop inklusive. Neugierig? Dann schaut schnell hier vorbei: Artist Feedback Session & Music Business Speed Dating.
Jetzt bewerben: LISTEN TO BERLIN 2026
Der Booster für deine Musikkarriere: Du machst Musik, lebst in Berlin und bist bereit für den nächsten Schritt? Dann bewirb dich jetzt für die neue LISTEN TO BERLIN Saison. Gesucht werden neue Songs aus allen Genres der populären Musik für die nächste LISTEN TO BERLIN: COMPILATION. Wirst du ausgewählt, dann wirst du Teil des LISTEN TO BERLIN-Netzwerks – mit Chancen auf mehr Auftritte, mehr Sichtbarkeit und mögliche Award-Nominierungen. Die Compilation hat bereits Acts wie Alin Coen, Bodi Bill, Dota, Ellice, Faravaz, Kat Frankie, Moderat oder Sorvina begleitet. Bewerbungsfrist: 28. April 2026
Internationaler Koproduktionsfonds
Das Goethe Institut fördert kollaborative Arbeitsprozesse und innovative Produktionen im internationalen Kulturaustausch mit dem „Internationalen Koproduktionsfonds“. Damit unterstützt es die Entstehung neuer Netzwerke und Arbeitsformen in globalen Zusammenhängen, und fördert damit neue Wege der interkulturellen Zusammenarbeit. Bewerben können sich professionell arbeitende Künstler*innen sowie Ensembles und Initiativen im Ausland und in Deutschland aus dem Bereich Darstellende Künste (Musik, Theater, Tanz, Performance), die nachweislich nicht über ausreichende Mittel verfügen, um eine internationale Koproduktion zu verwirklichen. Antragstellende können sowohl Einzelkünstler*innen als auch Institutionen, Vereine, o.ä. sein. Das Arbeitsergebnis soll im Ausland in einem professionellen Umfeld präsentiert werden, wenn möglich auch in Deutschland. Auch interdisziplinäre, hybride Vorhaben oder Projekte mit sinnvollem Einsatz digitaler Medien sind möglich. Sämtliche Projektkosten, wie z.B. Künstler*innenhonorare, Reise- und Produktionskosten können berücksichtigt werden (Fördersumme 15.000-30.000 €). Bewerbungsfrist: 1.4.2026 (für Projekte vom 1.7.2026-1.10.2027)
Kongress „Musikalische Bildung im Ökosystem Musik“ – 25. & 26. März 2026 in Berlin
Musik ist in nahezu allen Lebensbereichen präsent – als gemeinsames Erlebnis, Ausdrucksform und verbindende Kraft. Über ein Fünftel der Menschen in Deutschland musiziert aktiv und zeigt damit, dass Musik ein zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens ist und zusammen mit allen beiteiligten Institutionen und der Musikwirtschaft ein eigenes Ökosystem bildet. Grundlage dafür bildet die Musikalische Bildung. Sie vermittelt weit mehr als künstlerische Fähigkeiten: Musikalische Bildung stärkt Demokratiebewusstsein, Diversität, transkulturelles Verständnis und soziale Bindungen. Sie fördert Ausdrucks- und Wahrnehmungsfähigkeit, Kreativität und Teilhabe – auch im digitalen Raum. Mit einem Kongress vom 25.-26.03.2026 setzt sich der Deutsche Musikrat dafür ein, das Bewusstsein für die Musikalische Bildung im Ökosystem Musik zu stärken und dessen Potenziale für Zusammenhalt, Inklusion, Integration, Demokratie, Transformation und persönliche Entfaltung zu würdigen. Interessante Panels beschäftigen sich mit Musikalischer Bildung in Wirtschaftsunternehmen, Inklusion an Musikhochschulen, Public Health, Transkulturellen und diversitätsorientierten Entwicklungen und mehr. Am Samstag gibt es zahlreiche inspirierende Mini-Workshops/Präsentationen.

