Schreibst oder produzierst du eigene Songs? Möchtest du ein Konzert in Berlin spielen? Hast du Lust, andere junge Musiker*innen kennenzulernen und dich in Workshops mit Profis auszuprobieren? Dann bewirb dich als Solokünstler*in, im Duo oder mit deiner Band, wenn du zwischen 11 und 21 Jahre alt und nicht bereits vertraglich gebunden bist, beim Treffen junge Musikszene. Der Wettbewerb bietet jungen Musiker*innen eine Plattform, um ihre selbst geschriebene, getextete oder selbst produzierte Musik zu präsentieren. Neben der Teilnahme an öffentlichen Konzerten bietet das Treffen junge Musikszene einen Kreativraum, in dem die Preisträger*innen ihre musikalische Handschrift in Workshops weiterentwickeln können, Tipps und Wissen von Profis erhalten und sich gegenseitig kennenlernen, austauschen und miteinander jammen können. Die Preisträger*innen werden zum Treffen junge Musikszene für sechs Tage nach Berlin eingeladen. Die ausgezeichneten Songs oder Tracks werden in einem gemeinsamen Konzert der Preisträger*innen im Haus der Berliner Festspiele präsentiert. Darüber hinaus sind die ausgewählten jungen Musiker*innen zu einem intensiven Programm unterschiedlicher Workshops eingeladen, Fachgespräche zu weiteren Musik-Themen stehen ebenso auf dem Programm wie abendliche Jam-Sessions. Sämtliche Kosten für die Teilnahme am Treffen junge Musikszene werden übernommen. Einsendeschluss: 31. Juli 2024
Mentoringprogramm für FLINTA-Nachwuchs sucht Mentees
MEWEM, das Mentoringprogramm für den weiblichen, trans und nicht-binären Nachwuchs in der Musikbranche, geht dieses Jahr in die sechste Runde. Interessent*innen aus ganz Deutschland können sich ab jetzt als Mentee bewerben! Im Rahmen des fünfmonatigen Programms werden zehn Mentor*innen, die über langjährige Erfahrung in der Musikwirtschaft verfügen, mit zehn Nachwuchskräften (Mentees) zusammengebracht. Die Mentees werden durch den Austausch mit den „Role Models“ nachhaltig bei ihrer beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung unterstützt. Die Bewerbung auf die zehn Plätze ist ab jetzt bis zum 23. Juli hier möglich. Jede sich als Frau, trans oder non-binär definierende Person, die die eigene Zukunft in u.a. den Bereichen Label, Verlag, Vertrieb, Live, Promotion, Management oder als selbstvermarktende Künstler*innen sieht und bereits erste Erfahrungen in der Musikwirtschaft mitbringt, kann sich bewerben. Ziel des von der Deutschen Gesellschaft für Mentoring zertifizierten Programms ist es, dass langfristig mehr Frauen, trans und non-binäre Menschen die Musikbranche mitgestalten und sichtbarer werden. Studien unterstreichen immer wieder die Wichtigkeit von Vorbildern für die persönliche Entwicklung von FLINTA. Wer die diesjährigen Mentor*innen sind, erfahrt ihr hier.
15. European Young Artists‘ Jazz Award Burghausen 2025
Anlässlich der 54. Internationalen Jazztage Burghausen vom 25. bis 30. März 2025 lädt die Interessengemeinschaft Jazz Burghausen e.V. in Kooperation mit der Stadt Burghausen zur Einreichung von Beiträgen zum 15. European Young Artists‘ Jazz Award Burghausen 2025 ein. Der jährlich vergebene Preis wurde ins Leben gerufen, um vielversprechende junge Jazzkünstler*innen aktiv zu fördern. Solokünstler*innen, Duos, Combos aus drei oder mehr Musiker*innen und Big Bands mit Sitz in Europa, die am 30. März 2025 nicht älter als 30 Jahre sind, können sich bis 31. Oktober 2024 hier bewerben. Alle Spielarten des Jazz sind zugelassen. Den Gewinner*innen winken Preise im Gesamtwert von 10.000 Euro sowie zwei Auftritte (26./27.03.2025). In einem „blinden Auswahlverfahren“ wählt die Jury fünf Formationen aus, die an der Endausscheidung teilnehmen. Die Namen der fünf ausgewählten Formationen werden im Dezember 2024 veröffentlicht. Die Endausscheidung findet am Vorabend des 54. Internationalen Jazzfestivals, am 25. März 2025, im Rahmen eines öffentlichen Konzerts statt. Jede*r der fünf Finalist*innen muss einen 20-minütigen Live-Auftritt absolvieren. Die IG Jazz erstattet jedoch Reisekosten von bis zu 800 Euro pro Band sowie Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Für den Auftritt in München am 27. März erhält die Band eine Gage.
Jazzfest Bonn Förderpreis geht an Sofia Will
In Deutschland gibt es eine Vielzahl sehr gut ausgebildeter, junger Jazzmusiker*innen, deren Arbeits- und Auftrittsbedingungen jedoch nach wie vor schlecht sind: Kaum eine*r kann den eigenen Lebensunterhalt mit Einkünften aus Konzerten und anderen kreativen Tätigkeiten bestreiten. Das Jazzfest Bonn möchte mit dem „Jazzfest Bonn Förderpreis“ einen unterstützenden Beitrag leisten. Zum dritten Mal wird der mit 3.000 Euro dotierte Förderpreis an besonders talentierten Nachwuchs im Bereich kreativer Jazzmusik vergeben. In diesem Jahr entschied sich die Jury – die Musikerinnen Julia Hülsmann und Gina Schwarz sowie die Leiterin des Jazzinstituts Darmstadt Bettina Bohle – für die im Jahr 2000 geborene Saxofonistin Sofia Will (Foto: Merle Meta Kubasch) aus Troisdorf bei Bonn, die zurzeit Mitglied im Bundesjazzorchester ist. Sie habe mit „ihrer musikalischen Vision, ihrem Drive und ihrer klaren Vorstellung für ihre nächsten Schritte“ überzeugt, und sei eine „facettenreiche Musikerinnen-Persönlichkeit, die zusätzlich auch noch gesellschaftspolitisches Engagement zeigt“, heißt es in der Begründung. Mit dem Preisgeld soll ein Projekt der Saxofonistin gefördert werden, das im kommenden Jahr auf dem Jazzfest Bonn uraufgeführt wird. Die Preisverleihung findet am 15. Juni vor dem letzten Jazzfest-Bonn-Konzert mit dem Rebecca Trescher Tentett und Ute Lemper im Bonner Opernhaus statt.
#JETZT-Mentoring // Mentees und Mentor*innen gesucht
Das zentrale Element des Mentoring-Programms der Kulturpolitischen Gesellschaft ist es, junge Perspektiven im kulturpolitischen Feld zu stärken und gleichzeitig den Austausch zwischen den Generationen zu fördern. Dafür sollen erfahrene Kulturpolitiker*innen oder -manager*innen mit sich auf dem Weg der Professionalisierung befindenden, jungen Menschen zusammengebracht werden, um Diskurse auf Augenhöhe zu ermöglichen, in denen beide in einem geschützten Raum von ihren Erfahrungen, Ideen, Expertisen und Herausforderungen im Feld berichten und ihre Themen weiterentwickeln können. Das Programm läuft von August 2024 bis April 2025. Ziel ist es, geeignete Tandempartner*innen zu finden, die sich dann zu fünf digitalen Treffen verabreden – die von Mentor*in und Mentee individuell geplant werden. Interessierte können sich bis 23. Juni 2024 bei Janine Mertens per Mail melden. Erfahrungsberichte, Essaybeiträge und Infos über das Modellprojekt aus dem Vorjahr findet ihr hier.
Inkubator Music WorX: Starhilfe für Gründer*innen in der Musikindustrie
Das Förderprogramm Inkubator Music WorX geht in die nächste Runde – auch in diesem Jahr werden wieder die vielversprechendsten Geschäftsideen an der Schnittstelle von Musik und Technologie gefördert. Der Music WorX Inkubator der Hamburg Kreativ Gesellschaft bietet über drei Monate umfassende Starthilfe für Gründer*innen in der Musikwirtschaft – mit effektivem Coaching und Training, finanzieller Unterstützung, Präsenz auf dem Reeperbahn Festival sowie einem abschließenden Pitch vor wichtigen Hamburger Branchenvertreter*innen. Das dreimonatige Programm bietet finanzielle Unterstützung, einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten, individuelles Coaching, Trainings und Workshops, Zugang zur Branche sowie flexible Coworking-Spaces. Ein idealer Entwicklungsraum, in dem sich die Teams ganz auf ihr Produkt konzentrieren und dabei Tempo und Richtung selbst bestimmen. Übrigens: Alle Ideen gehören den Teilnehmenden – sie geben nach Music WorX keine Firmenanteile ab. Bewerbungen sind bis zum 20. Juni 2024 möglich.
Listen to Berlin Compilation: jetzt bewerben
Bewerbt Euch jetzt für den nächsten Boost Eurer Musikkarriere! Noch bis zum 17.06.24 können Newcomer*innen und neue musikalische Talente aus Berlin wieder ihre Songs für die LISTEN TO BERLIN: COMPILATION einreichen. Seit 17 Jahren ist diese jährlich erscheinende Compilation (als Playlist, als edle Vinyl- und hochwertige CD-Ausgabe) ein Beweis und ein exzellenter Überblick über die Vielfalt der Musikszenen in der Hauptstadt. Aber seit diesem Jahr ist die Compilation noch mehr: Denn unter dem Namen “LISTEN TO BERLIN” hat die Berlin Music Commission ein umfangreiches Konzept für die Verstärkung von Musikkarrieren entwickelt und ausdifferenziert. Mit einem Youth-Festival (für Musiker*innen ab 14 Jahren), mit Live-Bühnen im Rahmen von etablierten Events und den “LISTEN TO BERLIN: Awards” im November schafft und unterstützt die Berlin Music Commission Plattformen für neue Musik aus Berlin. Wer sich mit einem eigenen, neuen Song für die Compilation bewirbt, bringt sich also auch auf den Radar für die Aktivitäten im weiteren Verlauf des Jahres.
Musikalische Teilhabegerechtigkeit von Kindern und Jugendlichen in Gefahr?
Am 26. und 27. April 2024 fand unter dem Titel „Arbeitsplatz Musikschule: Nachwuchsgewinnung, Berufsbild, Diversität, Nachhaltigkeit, Tarifentwicklung, Digitalität“ in Wuppertal die Hauptarbeitstagung und Trägerkonferenz mit Bundesversammlung des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) statt. In einem Pressegespräch hat sich der Verband zu den Schwerpunkten seiner Arbeit positioniert, in deren Mittelpunkt die Bildungsgerechtigkeit mit gleichwertigen Zugangsmöglichkeiten zur musikalischen Bildung durch die öffentlichen Musikschulen stand. Dazu betonte der Bundesvorsitzender des VdM, Friedrich-Koh Dolge: „(…) musikalische Bildung hängt immer stärker vom Zufall des Geburtsortes ab. Dabei tragen die Kommunen gemeinsam mit den Eltern als Gebührenzahler nach wie vor den größten Anteil an der Finanzierung der musikalischen Bildung. Angesichts der Dynamik der Kostenentwicklungen benötigen öffentliche Musikschulen dringend eine stärkere und verlässlichere ordnungspolitische und finanzpolitische Verantwortungsübernahme durch die Bundesländer, um die musikalische Bildungsgerechtigkeit zu stabilisieren“. Das ‚Herrenberg-Urteil‘ des Bundessozialgerichts, das die Träger der Musikschulen zwingend dazu anhält, Musikschullehrkräfte nur noch im Anstellungsverhältnis zu beschäftigen, würde zusätzlich Musikschulen in finanzielle Bedrängnis bringen, die letztlich die musikalische Bildung von Kindern zusätzlich und unmittelbar gefährde.
Der VdM ist der Fach- und Trägerverband der über 933 öffentlichen, zumeist kommunalen Musikschulen, in denen in bundesweit rund 21.000 Unterrichtsstätten über 1,4 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene von 37.000 Fachlehrkräften im gesamten Spektrum des Musizierens unterrichtet werden. Er engagiert sich als Fachpartner für die bundesweite Entwicklung und Umsetzung musikalischer Jugend- und Erwachsenbildung.
re:balance – Geschlechtergerechtigkeit in den Künsten
Das bundeweite Mentoring-Programm re:balance – Geschlechtergerechtigkeit in den Künsten der Rudolf Augstein Stiftung richtet sich spartenübergreifend sowohl an ambitionierte Nachwuchstalente als auch an erfahrene Künstler*innen mit hohem Potenzial, die an Wendepunkten ihrer Karriere stehen (alle Frauen sowie trans, inter und nichtbinäre Menschen). Ab September 2024 bis April 2025 arbeiten sie mit renommierten Mentor*innen an ihren nächsten Karriereschritten. Ein flankierendes Workshop-Programm ergänzt das 1:1-Mentoring und vermittelt praktische Skills für die Professionalisierung als Künstler*in. Bewerbungsschluss: 14. April 2024
PopCamp 2024: fünf Bands ausgewählt
Jetzt stehen sie fest, die diesjährigen Bands, die ein Jahr lang im PopCamp ein Highlevel-Coaching erhalten. Zu den Bands, die 2024 gefördert werden, gehören Damona, Erik Leuthäuser, Mina Richman, Stina Homquist und Willman. Die Förderung umfasst individuelle Coachings, u.a. erhalten die Musiker*innen Einblick in die Strukturen des Musikgeschäftes, Performance-, Musikrecht- und Finanz-Tipps von einem renommierten Dozent*innenteam. Die fünf Künstler*innenprojekte erhalten zwei je einwöchige Arbeitsphasen im August und November. Im November findet ein Abschlusskonzert in Berlin statt. Wir gratulieren!
Köln vergibt Förderstipendien an junge (Jazz-)Musiker*innen
Auch 2024 schreibt die Stadt Köln wieder Förderstipendien aus. Die Bewerber*innen müssen in Nordrhein-Westfalen leben, sollen aber während der Dauer der Förderung ihren Lebensmittelpunkt in Köln haben, um dort ihre künstlerische Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dafür kooperiert die Stadt Köln unter anderem mit dem Stadtgarten als „Europäisches Zentrum für Jazz und aktuelle Musik“, wo auch wieder die Preisverleihung und das Preisträgerkonzert für das Horst-und-Gretl-Will-Stipendium stattfinden werden. Zur Bewerbung aufgerufen sind junge Kunstschaffende, die nicht älter als 35 Jahre sind, bzw. für das Horst-und-Gretl-Will-Stipendium junge Jazzmusiker*innen nicht älter als 30 Jahre. Bewerbungsschluss: 14. März
Projektfonds Popularmusik unterstützt Projekte in Brandenburg
Das rockt: Mit insgesamt 50.000 Euro aus dem Projektfonds Popularmusik unterstützt das Kulturministerium erneut popularmusikalische Projekte, Veranstaltungen und Präsentationen. Bis zum 4. März 2024 können Förderanträge eingereicht werden. Die Höhe beträgt pro Antrag maximal 10.000 Euro; der Projektschwerpunkt muss im Land Brandenburg liegen. Der Fokus liegt in diesem Jahr auf Formaten, die Brandenburger Musiktalente unterstützen und auf die Bühne bringen. Das können zum Beispiel neue Konzertreihen für Newcomer*innen sein, die Integration von Nachwuchsbühnen in bestehende Veranstaltungen oder Vernetzungs- und Weiterbildungsangebote für aufstrebende Popularmusiker und -musikerinnen. Anträge für den Projektfonds Popularmusik dürfen juristische Personen des privaten Rechts stellen, die künstlerisch oder kuratorisch arbeiten und der Gemeinnützigkeit unterliegen.

