Beiträge für FEM*JAM in Regensburg gesucht
Für den FEM*JAM 7 am 16. Mai 2026 @mgh_regensburg um 18 Uhr werden noch „bunte Beiträge rund ums Oberthema Feminismus“ inform von Musik, Spoken Word, Inputs, Performance, Tanz und Kunst jeder Art gesucht. Die Beiträge sollen maximal 7 Minuten lang sein. Interessierte können einfach das Anmeldeformular ausfüllen. Einsendeschluss: 9. Mai 2026
Solidarfonds für Clubs: „Club Euro“ startet in Köln
Ein spannender Ansatz wird derzeit in Köln ausprobiert: Die Kölner Klubkomm führt den sogenannten „Club Euro“ ein, bei dem ein Euro pro Ticket künftig in einen gemeinsamen Solidarfonds fließt. Damit sollen kleine Clubs und die Nachwuchsarbeit unterstützt werden. Größere Venues zahlen mehr ein und unterstützen so die kleineren. Damit soll die gesamte Live-Musikstruktur stabilisiert werden. Hintergrund sind steigende Kosten und schwierige wirtschaftliche Bedingungen, vor allem für kleinere Spielstätten. Gleichzeitig bleibt die „Nachwuchs-Pipeline“ entscheidend: Viele Acts starten in kleinen Clubs – ohne diese Orte fehlt langfristig die Basis für die gesamte Szene. Laut Klubkomm beteiligen sich bereits 28 Spielstätten. „Den kleinen Venues hilft es natürlich nicht, wenn Taylor Swift auf Tour geht. Die Branche wächst, aber nur an den Großevents. Dabei ist es wichtig, dass alle kleinen Venues Teil der Wertschöpfungskette bleiben, da viele Künstler-Biographien hier beginnen,“ beschreibt es Jens Ponke, Vorstandsmitglied der Klubkomm.
Supporttourförderung für Berliner Nachwuchsacts
Ihr seid Nachwuchsmusiker*in aus Berlin und plant als Vorband für einen etablierten Act auf Tour zu gehen? Dann ist die Supporttourförderung des Musicboards genau das Richtige für euch! Die Förderung ermöglicht Musiker*innen, Live-Erfahrung zu sammeln und ihre Fanbase zu vergrößern. Außerdem gleicht sie den finanziellen Aufwand von Tourvorhaben aus. Die Supporttourförderung wird als zweckgebundenes Stipendium vergeben. Pro Antragsteller*in und geplantem Tourvorhaben können maximal 3.500 € beantragt werden. Diese Summe kann nicht pauschal beantragt werden, sondern muss mit den tatsächlich anfallenden Kosten kalkuliert werden. Bewerbungen sind laufend und bis 30.11.2026 (18 Uhr) möglich. Der Antrag muss mindestens drei Wochen vor dem geplanten Tourbeginn gestellt werden.
Munich Music Booster
Es geht wieder los: Ab jetzt könnt Ihr euch beim MUNICH MUSIC BOOSTER wieder mit euren Projektideen bewerben – das können Veranstaltungen, Produktion, Promo, Videodrehs und vieles weitere sein! Das Förderprogramm ist eine Projektförderung, die seit 2023 durch die Fachstelle Pop ausgereicht wird. Alle Menschen aus dem weiten Feld der Münchner Popkultur können sich auf einen Zuschuss in Höhe von 250 bis 500 Euro bewerben. Die Feierwerk Fachstelle Pop sichtet alle Bewerbungen und legt besonderes Augenmerk auf Diversität, Relevanz für die Münchner Musikszene, Empowerment, Outcome und Dringlichkeit. Alle Bewerber*innen sind herzlich willkommen, es sei dennn sie verbreiten verfassungsfeindliche, gesetzeswidrige oder strafbare Inhalte oder setzen gewaltverherrlichende oder jugendgefährdende Schwerpunkte in ihrer Musik. Hier geht es zu den ausführlichen Förderregeln, die Grundlage der Förderung sind. Bewerbungsschluss: 15.04.2026
PopCamp 2026: Nominierte stehen fest
120 Nominierungen waren für das PopCamp 2026 eingegangen. Daraus wurden in zwei Runden nun fünf Artists ausgewählt, die ein Jahr im PopCamp des Deutschen Musikrats gefördert werden. Demnach wird der 22. Jahrgang aus der Rapperin Satarii aus Mannheim, dem Popduo taal aus Köln, Thelma Malar aus Berlin/Hannover, Thunder Bae aus Düsseldorf und dem Dark Wave/ Gothic-Artist Merlin Storm bestehen. Die fünf Nominierten bekommen ein Jahr Coachings mit hochkarätigen Dozent*innen aus der Musikwelt geboten. Damit werden sie auf dem Weg in die Professionalität begleitet und können ihr Netzwerk ins Musikbusiness erweitern. Die Förderung umfasst individuelle und bedarfsgerechte Coachings in Begleitung eines renommierten Dozent*innenteams aus den Segmenten Business & Creative. Es geht um Songwriting, Arrangement, Producing, Performance und vieles mehr. Zudem erhalten die Musiker*innen Einblick in die Strukturen der Musikbranche.
Die Künstler*innen des letzten Jahrgangs stellen ihre Musik am 16.04.2026 auf der c/o pop in Köln vor.
Förderprogramme Karrieresprungbrett Berlin & Pop im Kiez (Infocall 12.03.)
Ab sofort könnt ihr euch für die Musicboard-Förderprogramme Karrieresprungbrett Berlin und Pop im Kiez bewerben. Karrieresprungbrett Berlin fördert Projekte und Plattformen, die den Popmusik-Nachwuchs – von Musiker*innen bis Musikwirtschaft – bei ihrem nationalen und internationalen Karrieresprung unterstützen. Gefördert werden zum Beispiel Konzertreihen, Workshop-Programme oder interdisziplinäre Formate. Bei Pop im Kiez werden Projekte gefördert, die die Akzeptanz von Live-Musik in verschiedenen Kiezen in Berlin anhand von Modellprojekten, Kampagnen oder anderer Maßnahmen erhöhen. Die Umsetzung der Projekte muss im Jahr 2026 stattfinden. Fragen zur Antragsstellung könnt ihr in einem Online Infocall am 12. März 2026 um 15 Uhr via Zoom loswerden. Antragsfrist: 1. April 2026, 18 Uhr
Bremen startet Projektförderung „Junge Szene und Subkultur“
Die Projektförderung Junge Szene – Subkultur zielt auf die Unterstützung von Projekten, die wesentlich geprägt sind durch eine experimentelle Herangehensweise sowie noch in der Entstehungsphase befindliche Vorhaben. Die Projekte adressieren zumeist ein Publikum abseits sonstiger geförderter oder kommerzieller Angebote. Es werden auch Projekte unterstützt, die unterschiedliche Sparten miteinander verbinden, zum Beispiel durch die Integration von Vorträgen oder interaktiven Elementen sowie spartenübergreifende Raumnutzungen von Ateliers, Werkstätten oder Workshops. Darüber hinaus sollen dabei vor allem Teams von Kulturschaffenden gefördert werden, in denen unter 35-Jährige maßgeblich in Entscheidungsprozesse eingebunden sind. Auch „Start-Ups“ im Bereich Kulturprojekte können sich mit innovativen Ideen und neuen kreativen Ansätzen bewerben. Die Antragsfrist für die nächste, 2. Tranche ist vom 20.3.-9.4.2026 (Förderzusage mit Beschluss der Kulturdeputation voraussichtlich Anfang Juni 2026). Die 3. Tranche endet Ende Juli.
Bewerbungsstart bei About Talents
Was macht man eigentlich auf einer Convention? Wofür sind Receptions gedacht? Und wie starte ich beim Netzwerken durch? Mit dem About Talents Programm will das Pop-Büro Region Stuttgart euren Start in der Musikbranche vereinfachen und euch vernetzen. Bewerben können sich alle Musiker*innen, Manager*innen, Produzent*innen, Fotograf*innen, Videoregisseur*innen, Journalist*innen o.ä. – einzige Voraussetzung: euer Wohnsitz ist in Baden-Württemberg und ihr seid unter 30 Jahre alt. Zusätzlich können sich junge Bands aus Baden-Württemberg dafür bewerben, Teil des diesjährigen Festival Line-ups zu werden. Einsendeschluss: 8.3.2026
Opne Call: Newcomer*innen aus Regensburg & Region gesucht
Musikschaffende aufgepasst: Im Degginger gibt es eine Förderung für Newcomer*innen zu vergeben! Du möchtest deine Musik mit einem größeren Publikum teilen und dich künstlerisch weiterentwickeln? Dann hol dir die Newcomer-Förderung vom Kulturamt und der Kreativbehörde und nutze die Chance dich in der Regensburger Musikszene zu etablieren! Du musst seit mindestens 5 Jahren in der Musikszene aktiv sein und deinen Wirkungskreis in der Stadt Regensburg haben. Kollektive, Kooperationsprojekte und spartenübergreifende Musikprojekte werden bevorzugt, um die Vernetzung in der lokalen Musikszene zu stärken. Interessierte schicken ihre Bewerbung bis 1. März 2026 an das Kulturamt Regensburg, z. H. Carolin Binder, Mail.
Stipendienprogramm stART.up für junge Künstler*innen aus Hamburg
Junge Kunst-, Musik- und Kulturschaffende, die in Hamburg leben und nach ihrem Studienabschluss freiberuflich arbeiten oder eine freiberufliche künstlerische Existenz aufbauen möchten, werden vom Stipendienprogramm stART.up der Claussen-Simon-Stiftung finanziell und ideell mit einjährigen Arbeitsstipendien gefördert. Erste Berufserfahrungen im künstlerischen Bereich sind dabei Voraussetzung. stART.up richtet sich an Künstler*innen aller Sparten, sei es Bildende und Darstellende Kunst, Musik, Film, Fotografie oder Literatur. Ein Stipendium beinhaltet neben der finanziellen Förderung von bis zu max. 1.400,- Euro pro Monat (ggf. zzgl. Kinderzuschlag in Höhe von 300,- Euro), die verpflichtende Teilnahme an Seminaren und Workshops, die der Professionalisierung dienen und wirtschaftliche, kommunikative und juristische Kenntnisse für eine erfolgreiche berufliche Selbstständigkeit vermitteln. Neben der gemeinsamen Arbeit in der transdisziplinären Gruppe ist die vertiefende Weiterbildung mit individuellen Coachings möglich. Die Stipendiat*innen erarbeiten während der Förderzeit einen Projektplan, in dem sie eine künstlerische Idee konkretisieren und ein Konzept zur Umsetzung entwerfen. Mit diesem Projektplan bewerben sich die Geförderten am Ende des ersten Förderjahres um eine Anschlussförderung. Bewerbungsschluss: 15.02.2026
Projektförderung der Hamburgischen Kulturstiftung (Anträge bis 15.02.)
Noch bis 15.02.2026 sind neue Förderanträge für freischaffende Nachwuchskünstler*innen und für Kinder- und Jugendkulturprojekte der Freien Szene möglich. Die Förderung umfasst unter anderem Projekte im Musiktheater oder in der Musik. Dein Projekt sollte in Hamburg erarbeitet werden und stattfinden.
Forschungsresidenz von Almut Schlichting im Jazzinstitut Darmstadt 12.-16.11.2025
Musiker*innen Raum zu schaffen für ihre musikalische Forschung und damit zur Weiterentwicklung ihrer künstlerischen Persönlichkeit ist dem Jazzinstitut Darmstadt schon in der Vergangenheit ein wichtiges Anliegen gewesen. Mit der Archivresidenz initiiert das Jazzinstitut Darmstadt jetzt ein Pilotprojekt, das eine künstlerische Auseinandersetzung mit seinem Archiv ermöglicht. Unter dem Konzept des „Living Archive“ wird die Sammlung nicht nur als wissenschaftliche Ressource betrachtet, sondern als aktiver Dialograum, in dem historische Materialien in zeitgenössische künstlerische Prozesse einfließen.
Die erste Residenz dieser Art wird von der Berliner Saxophonistin und Komponistin Almut Schlichting im November 2025 durchgeführt. Im Mittelpunkt steht die Musik des Darmstädter Bassisten und Komponisten Jürgen Wuchner (1948–2020), einer prägenden Figur der lokalen Jazzszene. Ein besonderer Schwerpunkt liegt außerdem auf der aktiven Einbindung der Eberstädter Stadtgesellschaft (einem südlichen Stadtteil Darmstadts). In Anlehnung an Wuchners Arbeitsweise, sich musikalisch von Orten und Menschen inspirieren zu lassen, diskutiert sie mit Menschen aus verschiedenen Altersgruppen. Ihre Antworten und Assoziationen dienen als Materialgrundlage für neue musikalische Miniaturen. So wird die Musik nicht nur für, sondern mit der Stadtgesellschaft entwickelt. Gemeinsam mit zwei langjährigen Musikerkollegen von Wuchner, dem Pianisten Uli Partheil und dem Schlagzeuger Jörg Fischer, präsentiert sie zum Abschluss das musikalische Ergebnis ihrer Arbeit bei zwei Konzerten: am 14.11. Schlossbastion/Schlosskeller Darmstadt und am 15.11. im Achteckigen Haus in Darmstadt-Eberstadt.

