Stipendium Kulturelle Bildung (München)
Das Stipendium Kulturelle Bildung der Landeshauptstadt München soll es den Macher*innen von Kulturellen Bildungsprojekten ermöglichen, sich in ihrer individuellen Arbeit weiterzuentwickeln, out oft the box zu denken und zu forschen, sowie sich projektunabhängig Zeit für die Beschäftigung mit übergeordneten Fragestellungen zu nehmen. Das Stipendium soll z.B. Recherche ermöglichen zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen der Kulturellen Bildung in Praxis, Theorie und Forschung, wie zum Beispiel Diversität und Inklusion fördern, Klassismus begegnen, Nachhaltigkeit, Partizipative Bildungsprozesse anregen. Für das Stipendium in Höhe von 8.000 Euro können sich professionelle freie Kunst- und Kulturschaffende, Kulturvermittler*innen und Pädagog*innen mit Wohnsitz oder Arbeitsschwerpunkt in München bewerben. Maximaler Förderzeitraum: 1. Januar 2027 bis 31. Dezember 2027. Bewerbungsschluss: 30. Juli 2026
Kulturzentrum Bellevue di Monaco in München bietet FSJ Kultur
Das Kulturzentrum Bellevue di Monaco in München bietet ab September 2026 erstmals zwei Stellen für ein Freiwilliges Kulturelle Jahr. Die Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco hat zum 1.4.2026 die Trägerschaft für das Stadtteilkulturzentrum Seidlvilla in Schwabing übernommen und wird dort ein buntes, inklusives und vielseitiges Kulturprogramm entwerfen, das von Theater über Musik bis Kunstausstellungen reicht. Gleichzeitig werden Bedarfe aus dem umliegenden Stadtteil ermittelt und niederschwellige Angebote für Gruppen erarbeitet, die bisher wenig Zugang zu Kultur hatten. Du kannst bei der Organisation und Durchführung von kulturellen Veranstaltungen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltungstätigkeiten und sozialen Projekten unterstützen.
Munich Music Booster
Es geht wieder los: Ab jetzt könnt Ihr euch beim MUNICH MUSIC BOOSTER wieder mit euren Projektideen bewerben – das können Veranstaltungen, Produktion, Promo, Videodrehs und vieles weitere sein! Das Förderprogramm ist eine Projektförderung, die seit 2023 durch die Fachstelle Pop ausgereicht wird. Alle Menschen aus dem weiten Feld der Münchner Popkultur können sich auf einen Zuschuss in Höhe von 250 bis 500 Euro bewerben. Die Feierwerk Fachstelle Pop sichtet alle Bewerbungen und legt besonderes Augenmerk auf Diversität, Relevanz für die Münchner Musikszene, Empowerment, Outcome und Dringlichkeit. Alle Bewerber*innen sind herzlich willkommen, es sei dennn sie verbreiten verfassungsfeindliche, gesetzeswidrige oder strafbare Inhalte oder setzen gewaltverherrlichende oder jugendgefährdende Schwerpunkte in ihrer Musik. Hier geht es zu den ausführlichen Förderregeln, die Grundlage der Förderung sind. Bewerbungsschluss: 15.04.2026
Pop-Programmförderung für kleinere Musikclubs & Festivals in München
Wenn du eine nicht-kommerzielle Konzertreihe in kleineren Musik-Locations oder Musikfestivals veranstalten willst, kannst du die Pop-Programmförderung beantragen. Die Landeshauptstadt München vergibt insgesamt 90.000 Euro (vorbehaltlich der Beschlussfassung des Stadtrats im Dezember 2026 über den Haushalt der Stadt München für das Jahr 2027) an Mitteln für Programmförderung für nicht-kommerzielle Konzertreihen in kleineren Musik-Locations oder Off-Locations vergleichbarer Größe und Musikfestivals der Popmusik, die im Jahr 2027 stattfinden sollen. Es können Förderungen in Höhe von 10.000 Euro oder 15.000 Euro oder 20.000 Euro beantragt werden.
Mit dieser Förderung sollen sowohl Konzertreihen als auch Musikfestivals aller Genres der Popmusik gefördert werden, die sich insbesondere Programmen abseits des sogenannten Mainstreams widmen, und dabei Münchner Künstler*innen maßgeblich in das Programm miteinbeziehen. Das Kulturreferat möchte dazu beitragen, dass Musiker*innen aller Geschlechter die Münchner Popmusikszene mitgestalten. Bisher sind Männer deutlich überrepräsentiert. Daher werden mit dieser Ausschreibung ausdrücklich Menschen aller Geschlechter angesprochen. Zur inhaltlichen Zielrichtung: Hier liegt ein breites Verständnis von Popmusik zugrunde – damit sind alle Genres der Popmusik wie beispielsweise Hip-Hop, Metal, Reggae, Techno, Blues und all ihren Subgenres jeglicher Ausprägung gemeint. Bewerbungsschluss: 6. Mai 2026
FLINTA+ Music Networking Brunch 29.03.2025 @Orangehouse München
Du brennst für Musik und bist in der Münchner Musikszene oder der Musikbranche/-wirtschaft aktiv? Du machst selbst Musik, veranstaltest Konzerte, erstellst Grafiken, buchst Bands, machst Bilder o.ä.? Feierwerk und Feierwerk Fachstelle Pop laden Dich ein zum FLINTA+ MUSIC NETWORKING BRUNCH am 29.03. inklusive kostenloser Kinderbetreuung ein! Die Veranstaltung findet von 10:30 – 13:30 Uhr im Orangehouse in München statt und wird von musicBYwomen* präsentiert. Eintritt, Essen und Getränke sind kostenlos. Interessierte FLINTA+ können sich bis 28.03.2025 12:00 Uhr unter via Mail mit vollständigem Namen & Institutions-, Künstler*innen- oder Bandnamen anmelden. Wenn ihr eine Kinderbetreuung in Anspruch nehmen wollt, meldet euch bis 23.03., mehr Infos hier (Plätze begrenzt!).
FINTA+ MUSIC NETWORKING BRUNCH von musicBYwomen* 28.09.2024 in München
Das Netzwerk musicBYwomen* lädt gemeinsam mit Feierwerk und der Feierwerk Fachstelle Pop zum FINTA+ MUSIC NETWORKING BRUNCH – 2. Edition ein! Am 28.09.2024 um 10.30 Uhr sind FINTA+ aus der Münchner Musikszene herzlich eingeladen, sich bei einem kostenlosen Brunch im Orangehouse in München zu vernetzen und auszutauschen. Egal, ob Musiker*in, Produzent*in, Booker*in, Manager*in oder in der Musikbranche/-wirtschaft tätig – der Networking Brunch bietet eine großartige Gelegenheit, andere Akteur*innen zu treffen und gemeinsam über Erfahrungen und Herausforderungen zu sprechen. Interessierte können sich bis 27.09.2024 (12:00 Uhr) per Mail anmelden (inkl. vollständigem Namen & Institutions-, Künstler*innen- oder Bandnamen). Für Kinder ab 4 Jahren wird eine kostenfreie Betreuung im Feierwerk Dschungelpalast angeboten (Anmeldung wird bis 23.09.2024 inkl. Vorname, Alter des Kindes und Kontaktdaten der erziehungsberechtigten Person per Mail erbeten. Eintritt, Essen und Getränke sind kostenlos. Das Orangehouse ist weitestgehend barrierefrei zugänglich.
Open Green Voices Award für Sänger*innen ausgeschrieben (Amateur*innen)
Beim alljährlichen Gesangs-Nachwuchs-Wettbewerb für Sänger*innen aus und um München und der Region Oberbayern (seit 2002) können sich neue Talente mit einem Song einer Jury vorstellen. Die Begleitung der Sänger*innen erfolgt am Wettbewerbsabend durch eine professionelle Begleitband, mit der im Vorfeld auch geprobt wird. Grundvoraussetzung ist, dass alle Bewerber*innen Amateur*innen mit guten musikalischen Grundkenntnissen sind, Bühnenerfahrung ist hilfreich, jedoch keine Voraussetzung. Professionelle SängerInnen sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Ziel des Wettbewerbs ist es, ein Forum zur musikalischen Förderung zu bieten und eine mögliche spätere berufliche Ausrichtung grundzulegen. Dem ausrichtendem Institut von Joy C. Green ist die Vermittlung der Bedeutung kultureller Werte für unser Leben wichtig, der Abbau von Vorurteilen und die Förderung des sozialen und gesellschaftlichen Miteinanders während der musikalischen Zusammenarbeit. Der Award findet 2023 am 7. Oktober statt. Anmeldeschluss: 01.10.2023. Eine Bewerbung kann per Post oder Mail beim Institut erfolgen. Das Bewerbungsformular könnt ihr hier downloaden.
Neue Plattform „Open Music Academy“ ist online
Die offene digitale Plattform »Open Music Academy« (OMA) steht ab sofort allen Musikinteressierten weltweit unter https://openmusic.academy/ kostenlos zur Verfügung. Mit dieser Plattform für Open Educational Resources (OER) im Musikbereich leistet die Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) einen Beitrag für zukunftsweisende Musikausbildung, neue Wege in der Zusammenarbeit von Lehrenden und Lernenden weltweit sowie für neue Impulse und Austausch in der Musikwelt insgesamt. Die Plattform bietet vielfältiges Material, das beim Hören, Verstehen, Vermitteln und Selbermachen von Musik inspiriert. Interessierte finden auf der Plattform Unterstützung beim Arrangieren von Musik, pädagogisches Material zur Musikvermittlung in Schulklassen, Lernhilfen zum Üben oder zum Umgang mit Audio- und Videotechnik sowie weitere Tools zur Aufbereitung von Lernmaterialien (z.B. einen PDF-Viewer, in Kürze einen interaktiven Videoplayer, Mehrspur-Audioplayer und vieles mehr). Potentiell können Materialien aller Art hinzukommen etwa Interviews, Lectures, Musikbeispiele u.v.m.
Sämtlicher frei zugänglicher Content steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-Lizenz, die Standard-Lizenz der Open Music Academy ist CC BY-SA). Durch eine CC-Lizenz werden Lernmaterialien zu Open Educational Resources, welche eine rechtssichere Nachnutzung erlauben. Wer sich mit einer Emailadresse registriert, kann existierende Dokumente bearbeiten oder selbst Artikel mit Text, Noten, Tonaufnahmen, Bildern und Videos einstellen. Darüber hinaus bietet die OMA ein Lernmanagementsystem mit geschützten Räumen für die Musikausbildung. Einzig der Speicherplatz zum Ablegen von Materialien für den privaten oder institutionellen Musikunterricht wird für externe Nutzer*innen nach Ende der Förderlaufzeit kostenpflichtig sein. Die Open Music Academy greift auch auf Open Access-Angebote der Bibliothek der HMTM zurück, über die sie u.a. digitalisierte Schallplatten und CDs aus ihrem Bestand zur Verwendung in freien Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stellt.
100% offen?! – Kampagne 20.03.-24.04. in München
100% OFFEN?! – eine Aussage oder eine Frage? Noch können wir das nicht sagen, die Entscheidung dazu wird wohl erst am kommenden… fallen. Wie genau die neuen Regelungen im Kulturbereich aussehen, werden wir wieder kurzfristig erfahren. Wird es für alle kulturellen Bereiche ab dem 20. März die Möglichkeit geben, ihre Türen wieder für alle zu öffnen und ihre Sitzplätze voll zu machen? Oder wird es wieder Einschränkungen in verschiedenen Bereichen geben? Mit der Kampagne 100% OFFEN?! wollen Kulturbetriebe in ganz München auf diese Themen aufmerksam machen. Mit verschiedenen Veranstaltungen im Zeitraum vom 20. März bis 24. April 2022 öffnen sie ihre Türen unter diesem Motto und zeigen, dass Kulturorte Orte mit gutem Hygienekonzept sind, Orte gemeinsamer Erfahrung, sinnlichen Genusses und geistigem, sowie offenem Austausches sind.
Ihr möchtet Euch mit einer Veranstaltung an der 100% OFFEN?! Kampagne beteiligen? Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel eine eigens für diesen Aktionszeitraum geplante, möglichst kostenlose Veranstaltung in euren Räumen machen, eine schon länger geplante Veranstaltung unter das Motto setzen, eine Führung durch eure Räume geben, Getränke verkaufen, die Räume öffnen, auch wenn keine Veranstaltung ist, etc. Eure Veranstaltung könnt ihr auch ganz einfach in den Veranstaltungskalender eintragen.
Digitale Konferenz „Creative Interactions“ – Call for Papers
Am 26. und 27. Mai 2022 findet an der Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) die Konferenz »Creative Interactions« statt. Thema sind die Bereiche Kreatives Lernen, kreatives Lehren und Fördern von Gruppenkreativität im Musikunterricht. Die Konferenz findet digital über Zoom und, wenn möglich, auch in Präsenz in der Luisenstraße 37a in München statt.AKtuell ist ein Call for Papers ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist endet am Montag, 7. 03. 2022. Interessierte reichen bitte ein Abstract zu ihrem Forschungsbeitrag, ihrem Projektbericht oder ihrem Workshop per E-Mail ein an: ed.mt1779064473mh@sn1779064473oitca1779064473retni1779064473_evit1779064473aerc1779064473
Mit einem umfangreichen Angebot an Präsentationen und praktischen Workshops widmen sich Forschende, Lehrende und Studierende im Rahmen der Konferenz der Förderung von Kreativität und diskutieren, wie die Kreativität junger Menschen in und durch Musik und Kunst entfaltet werden kann. Im Fokus sollen sowohl innovative Gestaltungsmöglichkeiten von Musik- und Kunstunterricht stehen als auch pädagogische Strategien, die die Entwicklung kooperativ-kreativer Fähigkeiten und Kompetenzen in der Musik sowie in einem breiten künstlerischen Spektrum unterstützen. Das Thema betrifft verschiedene Bildungsbereiche und -kontexte wie Bildungseinrichtungen der frühen Kindheit (Kindertagesstätten, Kindergärten), Grund- und Sekundarschule, tertiäre Bildung, Instrumental- und Gesangsunterricht, außerschulische Aktivitäten und Community Music, Sonder-, Förder- und Inklusionspädagogik, klinische Musikpädagogik/Musiktherapie oder körperorientierte Kreativitätstrainings.
Man kommt davon. Sexualisierte Gewalt, Status und die bayrische Justiz
Auf seinem Bad-Boy Blog berichtet der Komponist Moritz Eggert über den Umgang der bayrischen Justiz mit den Angesehenen und Mächtigen: „Am 10.12. 2020 wurde der ehemalige Kompositionsprofessor der Münchener Musikhochschule, Hans-Jürgen von Bose, vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen und trotz Drogenbesitzes eines ganzen Arsenals von illegalen Drogen zu einer so geringen Strafe verurteilt, dass ihm seine Beamtenbezüge voll erhalten bleiben. (…) Bose wurde nicht freigesprochen, weil das Gericht den Vorwürfen der Vergewaltigung nicht Glauben schenkte. Das Gericht hing sich an Spitzfindigkeiten der Beschreibungen der Taten auf, stellte aber die Glaubwürdigkeit des Opfers nie auch nur im Geringsten in Frage. Das tat auch die Gutachterin nicht, die hierüber ausführlich befragt wurde. Auf dem Tisch war nicht nur der Tatbestand einer Vergewaltigung, sondern einer schweren Vergewaltigung samt Freiheitsberaubung.“ Seine lesenswerte Zusammenfassung der Ereignisse und seiner Gedanken dazu sind hier nachzulesen.


Als Zeichen der anhaltenden Unterstützung der jungen Jazzszene verleiht die BMW Group zusammen mit der Landeshauptstadt München den BMW Young Artist Jazz Award in diesem Jahr wiederholt an drei junge Musiker*innen der lokalen Jazzszene. Neben einem Preisgeld von je 5.000 Euro werden sie mit Auftritten bei den Leipziger Jazztagen und im Münchner Jazzclub Unterfahrt ausgezeichnet. Über einen der Preise kann sich die Sängerin und Komponistin Karoline Weidt aus München freuen. Sie war Sängerin des Bundes-Jazzorchesters und ist bereits durch die USA, Kanada und Israel getourt; auch mit ihren eigenen Bands tritt sie auf nationalen und internationalen Festivals auf. Die Jury äußert in ihrem Statement: „Der Jazzgesang an sich lässt sich inzwischen schwer neu erfinden. Umso entscheidender für Sängerinnen und Sänger, die eigene Persönlichkeit in die Waagschale zu werfen. Bei der 28-jährigen, aus Brandenburg stammenden Karoline Weidt sind es die Klarheit des Ausdrucks und das Augenmerk für die Details, die den Unterschied ausmachen.“ Weidts‘ Preisträgerkonzerte sind am 15. September 2023 um 20.30 Uhr im Jazzclub Unterfahrt, München und am 16. Oktober 2023 bei den Leipziger Jazztagen.