Festivalförderfonds geht in die 4. Runde

Anträge für den Festivalförderfonds können vom 6. – 27.10.2026 gestellt werden. Gefördert werden Maßnahmen zur Realisierung des musikalischen Programms und des kuratorischen Gesamtkonzepts, aber auch Maßnahmen u.a. in den Bereichen Nachhaltigkeit und Inklusion. Neu in dieser Förderrunde: Die Fördermittel werden in Form einer Anteilsfinanzierung vergeben. Die Förderung beträgt dabei bis zu 70 % der anerkannten zuwendungsfähigen Ausgaben des Förderprojekts, jedoch maximal die tatsächliche Finanzierungslücke des gesamten Festivalvorhabens. Der nachzuweisende Eigenanteil beträgt mindestens 30 %. Bitte beachtet: Festivals, die bereits dreimalig eine Förderung erhalten haben, sind nicht antragsberechtigt. In vier Infocalls bekommt ihr die wichtigsten Infos zur Antragstellung könnt Fragen stellen. 

15.9.2026, 11 – 12:30 Uhr | Hier anmelden
8.10.2026, 16:30 – 18 Uhr | Hier anmelden
13.10.2026, 11 – 12:30 Uhr | Hier anmelden
22.10.2026, 14 – 15:30 Uhr | Hier anmelden

10.09.2026

Förderprogramm Inklusionstaler gestartet (Baden-Württemberg)

Barrierefreie Veranstaltungen, Kulturangebote für mehr Teilhabe oder eine inklusive Kommunikation: Mit dem Förderprogramm „Inklusionstaler“ unterstützt die Allianz für Beteiligung zivilgesellschaftliche Projekte in Baden-Württemberg, die die Teilhabe und das Empowerment von Menschen mit Behinderungen stärken. Auch Kultureinrichtungen, Musikinitiativen, Vereine und Festivals können von der Förderung profitieren. Gefördert werden Sach- und Honorarkosten mit bis zu 2.000 Euro pro Projekt. Ein Eigenanteil ist nicht erforderlich. Die Antragstellung ist fortlaufend möglich.

Gerade für Clubs, Festivals, Veranstalter*innen und soziokulturelle Einrichtungen bietet das Programm eine gute Möglichkeit, konkrete Schritte hin zu mehr Barrierefreiheit und Teilhabe umzusetzen – beispielsweise durch Gebärdensprachdolmetscher*innen, Informationen in Leichter Sprache, barrierefreie Öffentlichkeitsarbeit oder die Weiterentwicklung bestehender Kulturangebote. Antragsberechtigt sind zivilgesellschaftliche Akteur*innen aus Baden-Württemberg – darunter Vereine, Verbände, Initiativen und gemeinnützige Organisationen. Die Projekte dürfen erst nach der Förderzusage beginnen und müssen die aktive Einbindung von Menschen mit Behinderungen nachvollziehbar darstellen.

01.09.2026

Claussen-Simon-Fonds für Kunst & Kultur fördert Kultur in Metropolregion Hamburg

Mit dem Claussen-Simon-Fonds für Kunst & Kultur fördert die gleichnamige Stiftung Projekte aller Sparten in Hamburg und Umgebung. Der Fokus liegt dabei auf Akteur*innen der Freien Szene, jungen Künstler*innen und Projekten mit hohem künstlerischem Anspruch, die insbesondere jungen Menschen Zugänge zu Kunst und Kultur ermöglichen. Hierbei ist die Einreichung partizipativer Formate sehr willkommen. Ob euer geplantes Projekt die Voraussetzungen erfüllt, erfahrt ihr hier. Bewerbungsschluss: 30.09.2026

24.08.2026

„Musik für alle!“ – Förderporgramm für Kinder & Jugendliche

Für das Förderprogramm „Musik für alle!“ des Bundesmusikverbands Chor & Orchester können sich Musiker*innen/Musiklehrer*innen bis 01.09. bewerben, die neue, außerschulische Musikprojekte mit Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 18 Jahren durchführen wollen, die bisher aus verschiedensten Gründen keinen oder einen geringen Zugang zur Musik hatten. Es werden Musikprojekte gefördert, die es ihnen ermöglichen, gemeinsam zu singen, zu musizieren und ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen. Von Instrumentenbau, Konzerten, Stimmentdeckung, Orchestergründung ist also alles möglich. Die Projekte müssen in Zusammenarbeit mit 2 Bündnispartnern veranstaltet werden. Mit der Förderung sollen Teilhabe und Entwicklungsmöglichkeiten in musikalischen Angeboten für alle ermöglicht werden, es ist aber möglich und erwünscht, dass auch Kinder und Jugendliche teilnehmen, die nicht von den Risikolagen betroffen sind. Eine Stigmatisierung soll bewusst vermieden werden. Bewerbungsschluss: 1.9.2026

24.08.2026

Hamburger Inklusionspreis Kultur 2026

Hamburgs Kulturlandschaft lebt von Vielfalt und den Menschen, Initiativen und Einrichtungen, die sich mit großem Engagement für die Vielfalt und Teilhabe in der Kulturstadt einsetzen. Genau dieses Engagement würdigt der Hamburger Inklusionspreis Kultur 2026, der sich ausdrücklich auch an staatliche und staatlich geförderte Kultureinrichtungen richtet. Gesucht werden Projekte, Vermittlungsformate oder nachhaltige Maßnahmen, die Barrieren abbauen und kulturelle Teilhabe für Menschen mit Behinderungen verbessern. Ziel ist es, gute Beispiele sichtbar zu machen und das Engagement für eine inklusive Kulturlandschaft in Hamburg zu stärken. Bewerbungen und Vorschläge sind bis zum 31. August 2026 möglich.Die Preisverleihung findet am 9. Dezember 2026 im Rahmen eines Senatsempfangs im Hamburger Rathaus statt.

07.07.2026

Förderprogramm stärkt Vielfalt bei Kunst und Kultur in NRW (jetzt bewerben)

Mit dem Förderprogramm „Publikum.Personal.Programm – Kultur divers und inklusiv“ unterstützt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen zehn Kulturorte dabei, ein ansprechendes Programm für ein möglichst breites Publikum anzubieten – unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht und sexueller Identität oder Orientierung, Alter und körperlicher Einschränkung. Auch in der dritten Förderrunde stellt das Land insgesamt 1 Mio. Euro für zehn Einrichtungen über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren zur Verfügung. Ein Programmbüro begleitet die geförderten Einrichtungen während des gesamten Förderzeitraums und fördert den Austausch sowie die gemeinsame Weiterentwicklung. Voraussetzung für die Förderung ist die Einrichtung einer Stelle für eine*n Mitarbeiter*in, die diesen Prozess federführend leitet. Interessierte Kultureinrichtungen und Kommunen können sich sowohl einzeln als auch im Rahmen lokaler oder regionaler Bündnisse bewerben. Start der Förderung ist im Jahr 2027. Bewerbungsschluss: 11. September 2026

30.06.2026

FUTURA C Workshops für nachhaltige und inklusive Kulturveranstaltungen (Juli/Nov)

Wie können Kulturveranstaltungen nachhaltiger, inklusiver und zukunftsfähiger gestaltet werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich das europäische Projekt FUTURA C. Die grenzüberschreitende Initiative bringt Kulturschaffende, Veranstalter*innen und Kulturinstitutionen aus Frankreich, Deutschland und weiteren europäischen Ländern zusammen, um neue Wege für eine verantwortungsvolle Veranstaltungskultur zu entwickeln. Im Rahmen von FUTURA C nehmen die Teilnehmenden an einem Workshop-Paar teil: Ein Termin findet am 3. Juli 2026 in Wissembourg (Frankreich), der zweite am 13. November 2026 in Mannheim statt. Die beiden Workshops ergänzen sich thematisch und verbinden die Schwerpunkte Nachhaltigkeit und Inklusion. Insgesamt finden drei Workshoppaare statt.

24.06.2026

Strukturförderung unterstützt 21 Projekte

Genial: In der aktuellen Förderrunde der Strukturförderung der Initiative Musik erhielten 21 tolle Projekte eine Förderzusage, vor allem solche, die sich für Diversity & Chancengleichheit und den Auf- und Ausbau von Strukturen und Netzwerken einsetzen. Zu den geförderten Vorhaben zählen das FLINTA* MUSIC LAB, eine Workshopreihe für die regionale Musikszene in Wiesbaden und dem Rhein-Main-Gebiet, FLINTA-DJ- und Producing Workshops in der Region Bayreuth, MatchMaking RLP, die Moms Got Talent Academy u.v.m. Auch das Pilotprojekt Live Music Fund Germany, das mit einem freiwilligen Solidaritätsfonds kleinere Venues unterstützen will, und das neue Pop Netzwerk Darmstadt zum Ausbau einer nachhaltigen Struktur für die lokale Popkulturszene gehören zu den Geförderten. Wir gratulieren!

18.06.2026

Online-Infoveranstaltung: ARTplus – Musik studieren mit Behinderung (9.6.2026)

Du arbeitest mit jungen Menschen mit Behinderung, die sich für Kunst, Tanz, Musik oder Schauspiel interessieren und kurz vor dem Schulabschluss stehen? Vielleicht begleitest du als Lehrkraft, Berater*in, Sozialarbeiter*in oder Familienangehörige kreative junge Menschen auf ihrem Weg in die Zukunft? EUCREA e.V., der Verband für Behinderung und Kultur, lädt am 9. Juni von 16-17 Uhr zu einer digitalen ARTplus-Infoveranstaltung ein. Das Event richtet sich an Vertreter*innen von Institutionen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft.  In einem kompakten Online-Format stellt EUCREA mit dem Programm ARTplus vor, wie der Einstieg in künstlerische Studiengänge jungen Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung, Neurodivergenz und Gehörlosigkeit gelingen kann. 

Die Veranstaltung findet online statt und dauert etwa eine Stunde. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, offene Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme ist kostenlos und findet online statt, zum Anmeldeformular geht es hier.

18.05.2026

Bundeswettbewerb Rauskommen 2026 (bis 1.6.26 bewerben)

Erstmals in 2010 ausgeschrieben, hat der bundesweite Wettbewerb „Rauskommen!“ zahlreiche bewegende und bewegliche künstlerische Projekte und Angebote sichtbar gemacht, die die besonderen gestalterischen Talente von Kindern und Jugendlichen gezeigt haben. Der Titel des Wettbewerbs ist auch in diesem Jahr Programm: Gesucht werden die spannendsten laufenden oder vor kurzem abgeschlossenen Aktivitäten von Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen, die in besonderer Weise:

  • die Grenzen einer Einrichtung überschreiten, indem sie mobil, vielfältig vernetzt oder dezentral neuen Zielgruppen künstlerische Gestaltung ermöglichen | Zugangsbarrieren senken
  • Kinder und/oder Jugendliche in die Ideenfindung, Organisation und Umsetzung einbinden und ihre Gestaltungskompetenz sichtbar machen | Partizipation und Sichtbarkeit
  • eine Anknüpfung an Kinder- und Jugendkulturen und damit an das informelle Lernen schaffen | Jugendkultur und digitale Kommunikation
  • übertragbare Elemente für andere Einrichtungen enthalten, die es dauerhaft ermöglichen, professionelle kulturelle Bildung offen und tatsächlich zugänglich zu gestalten | Transferideen

Ob fahrbares Atelier, das Familienkunstprojekt im Viertel, die Tanz- und Soundperformance im verpönten Stadtteil oder die zielgruppentaugliche Vernetzung zwischen Jugendhilfe-, Kultur- oder Bildungseinrichtung in den Künsten: Ziel ist die Zugänglichkeit künstlerisch-kultureller Bildung. Bewerbungsschluss: 01.06.2026

28.04.2026

Projektfonds Soziokultur bietet Projektförderung in Brandenburg

Der ImPuls Brandenburg e.V. vergibt – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel aus dem MWFK Brandenburg – Mittel zur Förderung von zeitlich befristeten Projekten aus dem Praxisfeld Soziokultur, die im Land Brandenburg realisiert werden. Mit den Mitteln sollen Akteur*innen und Institutionen der soziokulturellen Szene gefördert werden, die sich mit künstlerischen Mitteln dem gesellschaftlichen Diskurs stellen, und ein sparten- und zielgruppenübergreifendes Programm ermöglichen. Mit den Projektmitteln sollen partizipative Vorhaben umgesetzt und die Professionalisierung der Akteur*innen und Institutionen unterstützt werden. Gefördert werden Projekte, die Menschen vor Ort in Konzeption und Durchführung aktiv einbinden und gesellschaftspolitische oder soziale Themen mit kulturellen Methoden bearbeiten. Förderhöhe: 5.000-10.000 € (Eigeneinnahmen und/oder Drittmittel von mindestens 10%), Durchführungszeitraum bis Ende 2026. Antragsschluss: 18.05.2026

Ihr plant einen Antrag und habt noch Fragen zum Verfahren oder zum Formular? ImPuls Brandenburg e.V. unterstützt euch mit zwei Infocalls: am 30.⁠ ⁠April 2026 von 17:00 – 18:00 Uhr (Registrierung) & am 7.⁠ ⁠Mai 2026 von 17:00 – 18:00 Uhr (Registrierung).

07.04.2026

Social Startup Pitch „Teilhabe schaffen“

Ihr seid ein Team, das gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Migrationsgeschichte durch kulturelle und künstlerische Formate stärkt – und wünscht euch den nächsten strategischen Entwicklungsschritt für euer Projekt? Ihr arbeitet mit Theater, Musik, Tanz, Film oder Fotografie, initiiert interkulturelle Begegnungsformate, entwickelt kreative Bildungsangebote u.ä.? Der Social Startup Pitch „Teilhabe schaffen“ sucht Projekte, die mit kulturellen und künstlerischen Mitteln Teilhabe schaffen. Gesucht werden 8 Teams, die bis zum Pitchwettbewerb gecoacht werden. Beim finalen Pitchevent am 27. Oktober 2026 in Düsseldorf werden 3 Gewinnerteams gekürt, die gemeinsam mit dem Sieger des Community Votings insgesamt 100.000 € Förderung erhalten. Wenn ihr zudem gemeinnützig organisiert seid, dann bewerbt euch bis 19. April 2026.

01.04.2026