Initiative Musik bewilligt 98 Projekte von Pop über Hip-Hop bis Jazz
91 Künstler- und sieben Infrastrukturförderungen mit 1,03 Millionen Euro für Musikprojekte aus acht Bundesländern – das ist das Ergebnis der letzten beiden Förderrunden der Initiative Musik. In ihrer 41. und der 42. Runde hat die Initiative Musik vielen tollen Künstler*innen und Bands eine finanzielle Unterstützung für Studioproduktionen, Touren usw. bewilligt, wie zum Beispiel für die Kölner Hip-Hop-Künstlerin Akua Naru, das Leipziger Jazzprojekt Eva Klesse Quartett, viele Berlin-based Künstler*innen wie Gudrun Gut, Gemma Ray, Kid be Kid, Berge, Dota, Aki Takase mit ihrer neuen Band Japanic, u.v.a. Außerdem werden sieben Infrastrukturprojekte gefördert wie z.B. RockCity Hamburg e.V. und das 2. SeaNap-Festival, das in Leipzig stattfindet.
Der Abgabeschluss für Anträge zur 43. Förderrunde ist übrigens der 7. August 2018.
41. Förderrunde der Initiative Musik (jetzt bewerben)
In den vier Förderrunden des Jahres 2017 wurden von der INITIATIVE MUSIK insgesamt 173 Künstler- und 23 Infrastrukturprojekte bewilligt. Das sind 57 Projekte mehr als im Vorjahr. Was viele nicht wissen: dabei werden Musikerinnen bei gleicher Qualifikation bevorzugt gefördert. Abgabeschluss 41. Förderrunde: 16. Januar 2018.
2. Förderrunde des Digitalisierungsprogramms für Musikclubs (jetzt bewerben!)
Das Förderprogramm der Initiative Musik „Digitalisierung der Aufführungstechnik in Livemusikspielstätten in Deutschland“ geht am 15. Januar 2018 in die zweite Förderrunde. BetreiberInnen von Musikclubs können für ihre Umrüstungen von analoger auf digitale Aufführungstechnik eine Förderung beantragen. Hierfür stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) 1 Mio. Euro bereit. Eine zeitgemäße technische Grundausstattung der Clubs ermöglicht innovative Konzerterlebnisse und unterstützt somit die kulturelle Vielfalt. Insbesondere für Newcomerbands ist es unentbehrlich, dass sie diese neuen Präsentationsmöglichkeiten gerade auch in kleineren Clubs austesten können, denn der souveräne Umgang mit diesen Technologien wird in vielen Genres immer wichtiger. Diese Konzerterfahrungen sind essentiell für die weitere künstlerische Entwicklung. In der zweiten Förderrunde wird erstmals auch sogenanntes „peripheres digitales Equipment“ gefördert. Darunter fallen zum Beispiel Audionetzwerke, die Soundingenieuren einen Netzwerkzugriff auf alle Komponenten der Beschallungstechnik ermöglichen. Antragsberechtigt sind BetreiberInnen von Musikclubs mit einem festen Sitz in Deutschland, einer maximalen Kapazität von 2.000 Personen und mindestens 24 Live-Musikkonzerten pro Jahr. Das Antragsverfahren startet am 15. Januar 2018, 10 Uhr. „First come, first serve“ – solange die Mittel reichen.
Initiative Musik bewilligt 51 Projekte von Pop bis Jazz
Die Initiative Musik sagt finanzielle Unterstützung für 45 Künstler*- und 6 Infrastrukturprojekte zu. Unter den Auserwählten sind die Band Holler My Dear und Lea W. Frey. Das Förder- und Musikexportbüro der Bundesregierung und Musikwirtschaft engagiert sich seit 2008 für eine lebendige und vielfältige Rock-, Pop- und Jazzmusikszene in Deutschland. Im Rahmen der aktuellen Runde gehen Fördergelder von mehr als einer halben Million Euro an insgesamt 51 Projekte aus 8 Bundesländern.
Bewerbungsphase für Applaus-Spielstätten-Preis beginnt
Mit dem Musikpreis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ würdigt Kulturstaatsministerin Monika Grütters ClubbetreiberInnen und VeranstalterInnen für ihre herausragenden Livemusikprogramme. Die Preisgelder werden für die fünfte Ausgabe um 950.000 Euro erhöht und damit mehr als verdoppelt. Sie sollen die ClubbetreiberInnen und VeranstalterInnen aus allen Genres der Popularmusik in ihrer Arbeit unterstützen und unter anderem dazu beitragen, die Bedingungen für die auftretenden KünstlerInnen zu verbessern. Bewerbungen sind ab heute, dem 29. Mai 2017, ausschließlich über die Webseite der Initiative Musik möglich. Antragsberechtigt sind ClubbetreiberInnen mit Konzerträumen mit einer Besucherkapazität von bis zu 1.000 Gästen sowie VeranstalterInnen von Konzertreihen. Bewerbungsschluss: 30.06.2017.
Initiative Musik startet neues Förderprogramm für Liveclubs
Mit dem neuen Förderprogramm „Technische Erneuerungs- und Sanierungsbedarfe in Livemusikspielstätten in Deutschland“ baut die Initiative Musik ihre Livemusikförderung aus. Ihre Förderprogramme für KünstlerInnen und Liveclubs haben das Ziel, eine lebendige wie vielfältige Musikszene zu unterstützen, indem sie die Voraussetzungen für künstlerische Kreativität nachhaltig stärkt. Das Programm wird gemeinsam mit der Live Musik Kommission e.V. (LiveKomm) realisiert, die bereits beim Digitalisierungsprogramm im letzten Jahr als Kooperationspartner mitwirkte. Es fördert gezielt Clubs von unterschiedlicher Größe, Programmaktivität und musikalischer Ausrichtung. Antragsberechtigt sind Musikspielstätten aus dem ganzen Bundesgebiet, denn gerade bei kleineren bis mittleren Livemusikspielstätten reichen die laufenden Einnahmen nicht aus, um den Investitionsbedarf im Bereich der Bühnen-, Aufführungs- sowie Sound- und Backlinetechnik abzudecken. Es dient der Sicherung und Steigerung der kulturellen Vielfalt und der Programmqualität in Livemusikclubs in Deutschland, die wichtige Kulturorte sind.
„Beim Digitalisierungprogramm konnten wir mehr als 200 Clubs im gesamten Bundesgebiet bei der erstmaligen Umrüstung auf digitale Technik unterstützen. Die Auswertung des Programms hat aber auch gezeigt, dass die Bedarfe nach technischer Umrüstung bei weitem noch nicht abgedeckt sind“, erläutert Karsten Schölermann, 1. Vorsitzender der LiveKomm. „Das neue Programm kann damit die Lücken schließen, die wir im letzten Jahr identifiziert haben. Die zahlreichen Anfragen in unserer Geschäftsstelle zeigen, wie wichtig es ist, diesen Bereich zu fördern. Wir sind bereit und freuen uns auf viele Anträge.“
Antragsberechtigt sind ClubbetreiberInnen (natürliche und juristische Personen) und VeranstalterInnen, die als gemeinnützige Vereine Konzerte durchführen. Das Förderprogramm dient der Verbesserung der akustischen und visuellen Aufführungssituation. Neben Elementen der direkten Bühnentechnik, wie Traversen oder Schallschutzelementen werden auch Mapping und Streaming-Systeme kofinanziert die vor allem in Clubs eingesetzt werden, die sich auf elektronische Musik spezialisiert haben. Dazu können Förderanträge auch für den Bereich der Backline-Technik gestellt werden. Gefördert werden Anschaffungskosten zwischen 1.000 und 20.000 Euro mit einer gestaffelten Förderung in Höhe von 900 bis 10.000 EUR. Die Differenz muss als Eigenanteil getragen werden. Die Regionalquote bestimmt, wie viele Gelder pro Bundesland zur Verfügung stehen.
Antragsschluss: 2. Mai 2017 um 18 Uhr
36. Förderrunde der Initiative Musik
Mit ihren Förderprogrammen für KünstlerInnen und Livemusikclubs hat die Initiative Musik seit 2008 bereits über 1.900 Projekte von Rock bis Jazz unterstützt. Die Projektmittel für die Künstler- und Infrastrukturförderung stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Verfügung. Die Initiative Musik wird getragen von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und dem Deutschen Musikrat sowie finanziell unterstützt von GVL und GEMA. Wer sich z.B. für eine Tourförderung oder finanzielle Unterstützung bei einer Albumproduktion und -vermarktung bewerben möchte, hat bei der nächsten, 36. Förderrunde bis z.B. 11. Oktober 2016 Gelegenheit. Die letzte Förderrunde gab 32 Künstler- und 3 Infrastrukturprojekten den Zuschlag; u.a. konnten sich Claudia Koreck, Pilocka Krach, Mine, Joco, Lady Bitch Ray, Akua Naru, Sarah Lesch, Masha Qrella über eine Förderung freuen.
APPLAUS 2016 für Jazz-, Rock- und Popclubs: jetzt bewerben
Der Spielstättenprogrammpreis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien verbindet konkrete finanzielle Unterstützung für ClubbetreiberInnen mit mehr öffentlicher Aufmerksamkeit für ihre musikalischen Angebote und Belange. Mit dem Programmpreis möchte die BKM durch eine bundesweite Spitzenförderung die Bedeutung der Spielstätten im Rock-, Pop- und Jazzmusikbereich unterstreichen und diejenigen Spielstätten und VeranstalterInnen würdigen, die oftmals mit hohem finanziellem Risiko ein kulturell herausragendes Programm anbieten und damit maßgeblich zum Erhalt der kulturellen Vielfalt in Deutschland beitragen. Es winken Preisgelder bis zu 40000.-€. Clubs können sich bis 28.06. online bewerben.
33. Förderrunde der Initiative Musik (Bewerbungsschluss: 19.01.2016)
Mit ihren Förderprogrammen hat die Initiative Musik bereits über 1.500 Projekte von Rock bis Jazz unterstützt, nun wurde entschieden, welche Künstlerprojekte die aktuelle 32. Förderrunde der Initiative Musik fördert. Neben 27 weiteren KünstlerInnen profitiert Sookee in der Förderrunde von den 361.000 Euro Fördergeldern für Projekte in sieben Bundesländern. Die Förderprogramme der Initiative Musik bieten den KünstlerInnen finanzielle Freiräume und somit „Hilfe zur Selbsthilfe“. Ob CD-Produktion, Auslandskonzerttour oder professionelle Promotion, mit der Förderung können die ausgewählten KünstlerInnen ganz konkrete Maßnahmen realisieren, die ohne Förderung nicht denkbar wären. Entscheidend für die kulturwirtschaftliche Förderung der Initiative Musik sind in erster Linie die ganz originäre Qualität und musikalische Sprache der KünstlerInnen, aber auch das musikwirtschaftliche Potential. Über die Künstler- und Infrastrukturförderungen entscheidet der paritätisch zusammengesetzte Aufsichtsrat der Initiative Musik. Die nächste Runde steht schon in den Startlöchern: der Abgabeschluss für Anträge zur 33. Förderrunde ist am 19. Januar 2016.
Neues Förderprogramm zur Digitalisierung der Live-Musikclubs
Mit dem neuen Förderprogramm „Digitalisierung der Aufführungstechnik in Live-Musikspielstätten in Deutschland“ baut die Initiative Musik ihre Livemusikförderung aus. „Wer innovative Konzerterlebnisse bieten will, benötigt dazu eine zeitgemäße technische Infrastruktur. Mit dem neuen Förderprogramm können wir die kleinen und mittleren Clubs bei dringend notwendigen Erstinvestitionen in digitale Aufführungstechnik unterstützen, damit diese Kulturorte den aktuellen Herausforderungen gerecht werden“, betont die Geschäftsführerin der Initiative Musik Ina Keßler.
Das neue Förderprogramm der Initiative Musik, das gemeinsam mit der Live Musik Kommission e.V. (LiveKomm) realisiert wird, dient der Sicherung und Steigerung der kulturellen Vielfalt und der Programmqualität in unabhängigen Spielstätten in Deutschland. Es unterstützt die Live-Musikclubs, die die konzertante Grundversorgung vor Ort leisten. Es hat zum Ziel, dass die Spielstätten bundesweit auch von der technischen Seite eine kulturelle Rezeption und Bildung für ein anspruchsvolles Publikum auf internationalem Niveau gewährleisten können, denn neue Präsentations- und Aufführungsmöglichkeiten stellen wichtige Voraussetzungen für die künstlerische Entwicklung von Musikern dar.
Antragsberechtigt sind Live-Musikspielstätten mit einem festen Sitz in Deutschland, einer maximalen Kapazität von 2.000 Personen und mindestens 24 Live-Musik-Veranstaltungen im Jahr. Das Förderprogramm dient zur erstmaligen technischen Umstellung von Live-Musikspielstätten auf digitale Aufführungstechnik. Neben digitalen Monitor- und Hauptmischpulten, Lichtmischpulten sowie digitalem Showlicht werden auch DJ-Set-ups kofinanziert. Gefördert werden Anschaffungskosten zwischen 1.000 und 20.000 Euro mit einer gestaffelten Förderung in Höhe von 900 bis 10.000 EUR. Die Differenz muss als Eigenanteil getragen werden. Die Anträge können vom 11.01.2016- 05.02.2016 gestellt werden.
31. Förderrunde der Initiative Musik fördert 36 Künstlerprojekte
In der 31. Förderrunde der Initiative Musik werden insgesamt 36 Künstler- und drei Infrastrukturprojekte gefördert. Die Fördereinrichtung der Bundesregierung und Musikwirtschaft unterstützt dabei bundesweit aufstrebende Künstlerinnen und Künstler aus ganz unterschiedlichen Genres. Über die Anträge entscheidet der Aufsichtsrat der Initiative Musik. In diesem Jahr können sich Defne Sahin, Elen, Nadine Maria Schmidt & Frühmorgens am Meer, Me And My Drummer, Oy, Sarah und Julian, u.v.a. Als Infrastrukturprojekte wurden u.a. die Initiative Urheberrecht für die Förderung ausgewählt.
Künstler- und Infrastrukturförderung der Initiative Musik geht in die 30. Förderrunde
In der 30. Förderrunde der Initiative Musik werden insgesamt 26 Künstlerprojekte und 4 Infrastrukturprojekte gefördert. Jazzmusikerin Monika Roscher, die zum zweiten Mal eine Förderzusage der Initiative Musik erhält, sieht diese als ein wahnsinniges Glück. „Die erneute Förderung ist für uns eine riesengroße Unterstützung, und wir hoffen, mit unserer neuen CD, die am Ende dieses Prozesses stehen wird, viele neue Menschen mit unserer Musik zu erreichen.“ Die Initiative Musik hatte die Monika Roscher Big Band 2013 und 2014 für insgesamt 16 Konzerte in ganz Deutschland sowie Südtirol erstmals gefördert. Die Münchner Musikerin gewann im Anschluss daran u.a. den Echo Jazz in der Kategorie Newcomer des Jahres 2014 national. Außerdem bekamen Madeline Juno, Lilly Among Clouds, Synje Norland,
u.v.a. den Zuschlag.
Im Rahmen ihrer Infrastrukturförderung unterstützt die Initiative Musik den Verein „female:pressure Perspectives“, der mit dem Ziel, die Sichtbarkeit weiblicher Protagonisten in der elektronischen Musik und deren Umfeld zu erhöhen, im Herbst ein Festival „Perspectives“ veranstaltet. Für Aiko Okomato aus dem Perspectives-Team geht es sowohl darum, „angehende Künstlerinnen zu ermutigen als auch Veranstaltern die Vielfalt kreativer Musikschaffender vorzustellen und zu empfehlen, um dem unausgeglichenen Geschlechterverhältnis bei Konzert- und Festival-Bookings entgegen zu wirken.“ Perspectives bietet mit Workshops, Ausstellungen, Paneldiskussionen und einem abschließenden Clubabend verschiedene Gelegenheiten, die Musikerinnen, Produzentinnen, VJs, DJs und interdisziplinär arbeitenden Künstlerinnen live zu sehen, zu hören und vor allem sich untereinander zu vernetzen.
Die Förderprogramme der Initiative bieten den Künstlern finanzielle Freiräume und Unterstützung und somit „Hilfe zur Selbsthilfe“. Sie verbinden Kultur- und Wirtschaftsförderung miteinander, was sich auch in der Struktur der Partner und der paritätischen Zusammensetzung des Aufsichtsrats der Initiative Musik widerspiegelt, in dem Vertreterinnen und Vertreter aus Musikwirtschaft und Politik mitwirken. Entscheidend für die kulturwirtschaftliche Förderung der Initiative Musik sind in erster Linie die ganz originäre Qualität und musikalische Sprache der KünstlerInnen, aber auch das musikwirtschaftliche Potential.
Der Abgabeschluss für Anträge zur 31. Förderrunde ist der 28. Juli 2015.

