Spielstättenprogrammpreis 2014: Gewinner stehen fest
Auch dank der Erhöhung des Preisgeldes konnten bei der zweiten Verleihung des Spielstättenprogrammpreises in Hamburg 58 Clubs und Konzertreihen in ganz Deutschland ausgezeichnet werden. Mit dem Bunker Ulmenwall in Bielefeld und Jazz im Paradies in Jena kommen in diesem Jahr zwei der drei Hauptpreisträger aus dem Jazzbereich. „Wir beglückwünschen alle Preisträger und freuen uns, dass die von uns angeregte Erhöhung der Preismittel auf 900.000 Euro in diesem Jahr so realisiert werden konnte“, so Felix Falk, einer der Sprecher der BK Jazz. „Gerade im Jazz gibt es besonders viele kleine, künstlerisch ambitionierte und nicht wirtschaftlich ausgerichtete Spielstätten und Reihen, auf die das Preiskonzept genau richtig zugeschnitten ist.“ Insgesamt konnten 31 Spielstätten und 27 Veranstaltungsreihen aus 14 Bundesländern mit Preisgeldern von bis zu 30.000,- Euro durch die Kulturstaatsministerin Monika Grütters ausgezeichnet werden. In Hessen waren das die Frankfurter Batschkapp, Das BETT, sowie der Club Voltaire (die Liste der Preisträger findet Ihr hier: http://initiative-musik.de/eigenprojekte/sppp2014/preistraeger-2014.html?ct=t%28BKJazz_PM_SSPP_17_09_20149_16_2014%29).
In dem Juryverfahren wurden durch im Vorfeld der Jurysitzung einzeln und geheim abgegebene Voten der neun Jurymitglieder die diesjährigen Preisträger mehrheitlich ermittelt. Kulturstaatsministerin Monika Grütters hatte dafür erneut vier Experten auf Vorschlag der Bundeskonferenz Jazz in die Jury entsandt. Der Spielstättenprogrammpreis des Bundes wird organisiert durch die Initiative Musik im Benehmen mit der Bundeskonferenz Jazz und der LiveKomm. Die ursprüngliche Idee für den Spielstättenprogrammpreis wurde 2003 von der Bundeskonferenz Jazz (BK Jazz) entwickelt. Die BK Jazz setzte sich seitdem in ungezählten Sitzungen und Gesprächen auf bundespolitischer Ebene für diesen Preis ein und konnte letztendlich gemeinsam mit der Initiative Musik erreichen, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages im November 2012 erstmals 1 Million Euro für dessen Realisierung freigab. Ziel des Preises ist es, die kulturelle Leistung der kleinen Spielstätten des Jazz, Rock und Pop zu würdigen, sie strukturell zu stärken und ihnen kommunal wie regional höhere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Stellvertretend für die enorm wichtige kulturelle Arbeit der Spielstätten werden besonders die Programmmacher gewürdigt, die sich durch ein qualitativ hochwertiges und ambitioniertes Livemusikprogramm im Vorjahr ausgezeichnet haben.
Brotfabrik erhält Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop, Jazz 2013
Der Brotfabrik in Frankfurt, betrieben vom Kulturprojekt 21 e.V., wurde der Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop, Jazz 2013 in der Kategorie II für ihr kulturell herausragendes Live-Musikprogramm verliehen. Beworben hat sich die Brotfabrik um den Spielstättenprogrammpreis des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien bei der Initiative Musik mit ihrem Programm 2012. An der Ausschreibung haben insgesamt 320 kleinere und größere Institutionen teilgenommen.
Die Brotfabrik verfolgt seit zwei Jahren ein progressiv-zeitgenössisches Gesamtkonzept, in dem sie bestrebt ist, interdisziplinäre Ansätze zu befördern. Dementsprechend versucht sie den Musikerinnen und Musikern die Umsetzung ihrer komplexen Bühnenshows weitgehend zu ermöglichen und künstlerische Einschränkungen abzubauen. Vor diesem Hintergrund ist die Brotfabrik besonders erfreut über die auf 15.000 Euro dotierte Auszeichnung. Diese soll dazu beitragen, die Bedingungen für die auftretenden Künstlerinnen und Künstler zu verbessern. Martina Birkelbach nahm den Spielstättenprogrammpreis am 25.09. zur Preisverleihung in Hamburg von Kulturstaatsminister Bernd Neumann entgegen.
Der Brotfabrik ist auch weiterhin daran gelegen, ein kreatives und trendsetzendes Musikprogramm im Sinne der Künstlerinnen und Künstler zu realisieren. Da sich die Spielstätte als Schnittstelle zwischen den Künstlerinnen und Künstlern und der Öffentlichkeit versteht, möchte sie den Preis unter anderem für eine vielseitigere Vermittlungsarbeit nutzen. Die Brotfabrik wird dafür einen Blog initiieren. Dadurch sollen alle besonderen Facetten des Musikprogramms – Hintergründe, Arbeitsweisen, inhaltlich-ästhetische Aspekte – intensiver kommuniziert werden. Ziel ist es, die Begegnung mit und den Austausch über Musik anzuregen.
Herzlichen Glückwunsch!
Infos: http://www.brotfabrik.info/
Initiative Musik fördert dritte Albumproduktion von Candelilla u.v.m.
Bei der 20. Förderrunde der Initiative Musik ist die Indie-Rock-Band Candelilla aus München dabei. Nachdem die vier Frauen in diesem Jahr praktisch dauerhaft auf Tour waren, wollen sie im Januar 2013 ihr drittes Studioalbum veröffentlichen und dafür die bewilligten Fördermittel verwenden. „Wir freuen uns wirklich sehr, dass wir von der Initiative Musik gefördert werden. In den letzten zwei Jahren haben wir intensiv an der Produktion unseres neuen Albums ,HeartMutter’ gearbeitet, das für uns viel mit Wirklichkeitskonzepten in der Kunst zu tun hat. Mit der Förderung haben wir nun die Mittel, um dieses Projekt mit aller nötigen Konsequenz abzuschließen“, freut sich Rita Argauer, Bassistin von Candelilla.
Außerdem gefördert werden Chicks On Speed, Sea + Air, Gillion, Cyminology, Ulita Knaus, u.v.m.
Die Deadline für die Bewerbung in der nächsten Förderrunde ist im übrigen am 22. Januar 2013.
Initiative Musik bekommt Etaterhöhung
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat beschlossen, den Kulturetat für das Jahr 2013 weiter zu erhöhen. Mit zusätzlichen 100 Millionen Euro beträgt der Gesamtetat nun 1,28 Milliarden Euro und kommt auch der Initiative Musik zu Gute. Die Initiative Musik bekommt ab nächstem Jahr zusätzlich eine Million Euro mehr und erhält dadurch eine Steigerung der Mittel um 65%. Dadurch sollen vor allem Spielstätten im Bereich Rock, Pop und Jazz unterstützt werden. Die Initiative Musik gGmbH ist eine Fördereinrichtung der Bundesregierung für die Musikwirtschaft in Deutschland.
(Quelle: www.popbuero.de)
Infos: www.initiative-musik.de
GewinnerInnen der 17. Förderrunde der Initiative Musik
„Vielen, vielen Dank für diese wunderschöne Nachricht! Wir alle haben uns unheimlich gefreut!“, schreibt die Künstlerin Astrid North. „Das ist ja toll, wir freuen uns sehr!!“, schickt Julia A. Noack. Und Gudrun Gut beschränkt sich auf ein nicht minder aussagekräftiges: „Ohhh!! Wunderbar!“ Der Grund: Die 17. Förderrunde der Initiative Musik ist beschlossen. Auf seiner ersten Quartalssitzung in diesem Jahr bewilligte der Aufsichtsrat der Initiative Musik gGmbH insgesamt 32 Künstler- und fünf Infrastrukturprojekte. Das junge Berliner Duo Me And My Drummer nimmt mit Hilfe der Förderung sein Debütalbum auf und tourt im europäischen Ausland. Fiva & Das Phantom Orchester ist das Projekt der Münchner Rap- und Spoken Word Künstlerin Fiva, das nun auf die Bühne gebracht wird. Unter den fünf bewilligten Infrastrukturprojekten befindet sich der „Record Store Day Germany 2012“.
Die Anträge für die 18. Förderrunde des Initiative Musik können bis Dienstag, 17. April 2012, 18 Uhr, eingereicht werden. Kurztour-Anträge können jeder Zeit gestellt werden.
Weitere Informationen unter www.initiative-musik.de.

