Du willst „was mit Musik“ studieren und hast die Qual der Wahl? Ob Instrument, Pädagogik, Musiktherapie oder Journalismus: das Musikinformationszentrum listet mehr als 1.700 Studiengänge deutschlandweit auf und lädt zum Stöbern und gezielten Suchen ein – damit der passende Weg in den Musikberuf sichtbar wird. Mit zahlreichen Filtern kannst du deine Suche eingrenzen, im Filter „Epochen- und genrespezifische Studienfelder“ z.B. Jazz, Improvisierte Musik, Weltmusik, Popularmusik auswählen. Viel Glück!
Cfp: Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien in der Gesellschaft für Musikforschung
Die Arbeitstagung findet vom 23.-24.4.2027 im Forschungszentrum Musik und Gender an der HMTM Hannover statt. Hierfür ist ein Call for papers ausgeschrieben. Die Arbeitstagung soll allen im Bereich der musikwissenschaftlichen Genderforschung arbeitenden oder daran interessierten Wissenschaftler*innen die Möglichkeit zur Vorstellung und Diskussion ihrer Forschungsprojekte und -ergebnisse bieten. Nachwuchswissenschaftler*innen (Doktorand*innen und Examenskandidat*innen) sind dabei ebenso willkommen wie schon etablierte Kolleg*innen. Die themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe bietet die Chance, in einem relativ kleinen und vielfältig erfahrenen Kreis neue Themen, Methoden oder Projekte zur Debatte zu stellen und sich darüber hinaus über die aktuellen Tendenzen und Positionierungen der musikwissenschaftlichen Genderforschung auszutauschen. Die Teilnehmer*innen müssen nicht Mitglieder der Fachgruppe sein. Erwünscht sind Beiträge zu genderbezogenen Themen und/oder Methoden aus allen
Gebieten der Musikwissenschaft. Einreichfrist: 30. November 2026
Call for papers: „International Music Competitions: Intersections of Art, Society, and Politics“
Der Workshop „Internationale Musikwettbewerbe: Schnittfelder von Kunst, Gesellschaft und Politik“ findet vom 7.–8. April 2027 an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien statt und widmet sich vor dem Hintergrund zahlreicher Jubiläen von international renommierten Musikwettbewerben im Jahr 2027 der interdisziplinären und -sektionalen Beschäftigung mit internationalen Musikwettbewerben der letzten 100 Jahre als Schnittfelder von Kunst, Gesellschaft und Politik. Der Workshop dient der Vorbereitung eines Special Issues des Double-blind Peer-Review-Journals Journal of Musicological Research. Die Ausgabe wird von Bianca Schumann herausgegeben und versammelt eine Auswahl der im Workshop präsentierten Beiträge. Hierzu ist jetzt ein Call for papers ausgeschrieben, für den noch bis 15. Oktober 2026 Beiträge aus allen innerdisziplinären Zweigen der Musikwissenschaft sowie aus angrenzenden Disziplinen (u.a. Kulturwissenschaft, Sozialwissenschaft, Gender Studies, Politikwissenschaft,
Geschichtswissenschaft) eingereicht werden können.
Forschungszentrum Musik & Gender feiert 20jähriges Jubiläum
Neue Weiterbildung „Musikvermittlung“ an der Musikhochschule Lübeck
An der Musikhochschule Lübeck startet ab Oktober die einjährige Weiterbildung „Musikvermittlung“, die einen praxisorientierten Einstieg in ein äußerst vielfältiges Arbeitsfeld bietet. Partizipative Konzerte und Formate mit Kindern und Jugendlichen stehen im Fokus der akademischen Weiterbildung, bei der fachliche Grundlagen, aktuelle Diskurse, praktische Erprobungsformate und die Entwicklung eines eigenen Projekts auf dem Lehrplan stehen. Die Teilnehmenden erfahren Musik als kommunikative, soziale und künstlerische Praxis und lernen, musikvermittelnde Formate zu konzipieren, umzusetzen und zu reflektieren. Die Kompetenzen werden in Online-Veranstaltungen und vier Praxiswochenenden im Nordkolleg Rendsburg vermittelt. Teilnehmen können Musikschaffende aus dem künstlerischen oder pädagogischen Bereich ebenso wie Personen, die in der kulturellen Bildung mit Musikbezug tätig sind oder auf Grundlage musikalischer Erfahrung einen Quereinstieg planen. Sie sollten einen Hochschulabschluss oder eine entsprechende berufliche Eignung oder Praxiserfahrung nachweisen können. Die Weiterbildung schließt mit dem Certificate of Advanced Studies (CAS) „Musikvermittlung“. Die Teilnahmegebühr ist aufgrund der Pilotphase vergünstigt und beträgt zurzeit 1.495 Euro, zuzüglich 167 Euro für Unterkunft und Verpflegung je Praxiswochenendende im Nordkolleg Rendsburg. Bewerbungsschluss: 31.8.2026
Call for papers: Workshop „Musik und Herrschaft“ 16.-17.3.2027 Oldenburg
Für den Workshop „Musik und Herrschaft: Praktiken, Diskurse und Institutionen (18.–20. Jahrhundert)”, der vom 16.-17.03.2027 an der Universität Oldenburg stattfindet, ist jetzt ein Call for papers ausgeschrieben. Inhaltlich beschäftigt sich der Workshop mit den vielfältigen Verflechtungen von Musik mit Machtstrukturen, Herrschaftsformen und gesellschaftlichen Ordnungen. Es geht um Musik in Kontexten höfischer Repräsentation, kirchlicher Regulierung und kolonialer Aneignungsprozesse sowie massenmedialer Öffentlichkeiten und staatlicher Kulturpolitik, die nicht nur als ästhetische Praxis, sondern als soziales Handlungsfeld aufgefasst wird, in dem Herrschaft erzeugt, vermittelt und stabilisiert, zugleich aber auch reflektiert und infrage gestellt wird. Musikalische Praktiken treten dabei sowohl als Instrumente der Legitimierung von Herrschaft in Erscheinung als auch als Räume ihrer Kritik. Ziel des Workshops ist es, Beiträge aus unterschiedlichen historischen Kontexten, geographischen Räumen und methodischen Zugängen zusammenzuführen, um die vielfältigen Verschränkungen von Musik und Herrschaft systematisch zu untersuchen. Interessierte können Vorschläge für Beiträge aus der Musik-, Geschichts-, Kultur- und Medienwissenschaft, explizit auch unvollendete Forschungsarbeiten („work in progress“) bis 30.09.2026 einreichen. Die Teilnehmer*innen sind im Nachgang des Workshops eingeladen, ihre Beiträge für eine Veröffentlichung in einem Special Issue des Peer-Review Journals Musicologica Austriaca auszuarbeiten.
Call for papers: „Caring (for/about) Voices“
PostDoc Stelle für Gender & Diversity Studies (Graz/AT)
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter*in (m/w/d) in Bremen gesucht
Am Sophie Drinker Institut in Bremen ist ab 1. Oktober 2026 die unbefristete Stelle eines/r Wissenschaftlichen Mitarbeiter*in (m/w/d) (Teilzeit, 50%) zu besetzen. Das Sophie Drinker Institut, gegründet 2001, erforscht kulturgeschichtliche Aspekte der Musikgeschichtsschreibung und befasst sich schwerpunktmäßig mit musikwissenschaftlicher Frauen- und Geschlechterforschung. Das Institut gibt ein Online-Lexikon „Europäische Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts“ heraus, publiziert eine Schriftenreihe (bisher 18 Bände) sowie eine Online-Schriftenreihe (5 Bände) und hat 2022 ein dreibändiges „Handbuch Konservatorien“ im Laaber Verlag veröffentlicht. Aktuell bereitet es eine Publikation zur Musikausbildung im Nationalsozialismus vor. Es tritt auch als Veranstalterin von Konzerten und Vorträgen an die Öffentlichkeit. Bewerbungsschluss: 1.8.2026
Studienteilnehmer*innen gesucht: Branding-Strategien unabhängiger Musikprojekte
Für ein Forschungsprojekt der Hochschule Macromedia Stuttgart werden aktuell Bands/unabhängige Musikprojekte gesucht, die an einer Umfrage teilnehmen: Untersucht wird, wie die Außenwirkung und Markenführung – also Profil, Wiedererkennbarkeit, Online‑Auftritt und Professionalität – mit Erfolg unabhängiger Musikprojekte zusammenhängt (Sichtbarkeit, Nachfrage, Booking, Szene‑Anerkennung). Ziel ist es, praxisnahe Erkenntnisse für unabhängige Künstler*innen zu gewinnen. Die Befragung richtet sich an aktive Musikprojekte (Bands, Solo‑Acts, Kollektive, Producer‑Projekte). Sie ist anonym, dauert ca. 10–15 Minuten und es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Eine Teilnahme ist noch bis zum 26. Juni 2026 möglich.
Vorträge & Diskussion: Popfeminismen in Zeiten von #MeToo 22.06.2026 Wien
Lehrkraft für besondere Aufgaben „Kulturarbeit, Medien, Kulturelle Bildung“
An der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg – University of Applied Sciences – ist zum 1. September 2026 folgende Stelle zu besetzen: Lehrkraft für besondere Aufgaben für das Fachgebiet „Kulturarbeit, Medien, Kulturelle Bildung“ mit einem praktischen Schwerpunkt in Musik, Medienpädagogik oder Kunst und Akademische Mitarbeit im Projekt (EH)Laboriert (m/w/d). Die Stelle hat einen Umfang von 50% und ist bis 31. Dezember 2028 befristet. Bewerbungsschluss: 31. Mai 2026

