PostDoc Stelle für Gender & Diversity Studies (Graz/AT)

Am Zentrum für Genderforschung und Diversität der Kunstuniversität Graz ist eine PostDoc Stelle für Gender & Diversity Studies, Schwerpunkt Disability Studies, ausgeschrieben. Erwünscht ist eine weitere Qualifikation in Musik-, Kunst- oder Kulturwissenschaft. Dienstbeginn ist im Wintersemester 2026/27, Teilzeitbeschäftigung (75 %), auf 2 Jahre befristet, mit Option auf einvernehmliche Verlängerung um weitere 2 Jahre. Bewerbungsschluss: 29. Juli 2026
26.06.2026

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter*in (m/w/d) in Bremen gesucht

Am Sophie Drinker Institut in Bremen ist ab 1. Oktober 2026 die unbefristete Stelle eines/r Wissenschaftlichen Mitarbeiter*in (m/w/d) (Teilzeit, 50%) zu besetzen. Das Sophie Drinker Institut, gegründet 2001, erforscht kulturgeschichtliche Aspekte der Musikgeschichtsschreibung und befasst sich schwerpunktmäßig mit musikwissenschaftlicher Frauen- und Geschlechterforschung. Das Institut gibt ein Online-Lexikon „Europäische Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts“ heraus, publiziert eine Schriftenreihe (bisher 18 Bände) sowie eine Online-Schriftenreihe (5 Bände) und hat 2022 ein dreibändiges „Handbuch Konservatorien“ im Laaber Verlag veröffentlicht. Aktuell bereitet es eine Publikation zur Musikausbildung im Nationalsozialismus vor. Es tritt auch als Veranstalterin von Konzerten und Vorträgen an die Öffentlichkeit. Bewerbungsschluss: 1.8.2026

24.06.2026

Studienteilnehmer*innen gesucht: Branding-Strategien unabhängiger Musikprojekte

Für ein Forschungsprojekt der Hochschule Macromedia Stuttgart werden aktuell Bands/unabhängige Musikprojekte gesucht, die an einer Umfrage teilnehmen: Untersucht wird, wie die Außenwirkung und Markenführung – also Profil, Wiedererkennbarkeit, Online‑Auftritt und Professionalität – mit Erfolg unabhängiger Musikprojekte zusammenhängt (Sichtbarkeit, Nachfrage, Booking, Szene‑Anerkennung). Ziel ist es, praxisnahe Erkenntnisse für unabhängige Künstler*innen zu gewinnen. Die Befragung richtet sich an aktive Musikprojekte (Bands, Solo‑Acts, Kollektive, Producer‑Projekte). Sie ist anonym, dauert ca. 10–15 Minuten und es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Eine Teilnahme ist noch bis zum 26. Juni 2026 möglich. 

18.06.2026

Neuer Kompass bei miz.org: Dein Weg zum Musikstudium

Du willst „was mit Musik“ studieren und hast die Qual der Wahl? Ob Instrument, Pädagogik, Musiktherapie oder Journalismus: das Musikinformationszentrum listet mehr als 1.700 Studiengänge deutschlandweit auf und lädt zum Stöbern und gezielten Suchen ein – damit der passende Weg in den Musikberuf sichtbar wird. Mit zahlreichen Filtern kannst du deine Suche eingrenzen, im Filter „Epochen- und genrespezifische Studienfelder“ z.B. Jazz, Improvisierte Musik, Weltmusik, Popularmusik auswählen. Viel Glück!

17.06.2026

Vorträge & Diskussion: Popfeminismen in Zeiten von #MeToo 22.06.2026 Wien

Die Veranstaltung POPFEMINISMEN IN ZEITEN VON #METOO am 22.6.2026 ab 13 Uhr an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bringt Forschung, künstlerische Praxis und kulturpolitische Perspektiven zusammen, um Geschlechterverhältnisse und Machtstrukturen in populärer Musik und Clubkultur zu beleuchten und kritisch zu diskutieren. Den Auftakt bilden Impulsvorträge international profilierter Autor*innen und Kulturjournalist*innen, die theoretische sowie kulturhistorische Einblicke in feministische Pop- und Clubkulturen geben. Im Anschluss teilen erfahrene DJs und Produzent*innen ihre künstlerischen Arbeitsweisen und berichten aus erster Hand über den Umgang mit strukturellen Ungleichheiten in der Musikindustrie. Eine abschließende Podiumsdiskussion führt diese Perspektiven zusammen und widmet sich zentralen Fragen: Wie können queer-feministische Geschichtsschreibungen der Pop- und Clubmusik aussehen? Und welche Rolle spielen dabei Institutionen, Szeneakteur_innen und die Forschung? Durch die Kooperation mit Akteur*innen der Wiener Clublandschaft – etwa der Vienna Club Commission (VCC) – werden aktuelle Initiativen zu Awareness, Diversität und Sicherheit im Nachtleben eingebunden. So entsteht ein Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Strategien für eine gerechtere und inklusivere Clubkultur. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Perspektiven zu teilen, Allianzen zu stärken und Impulse für nachhaltige Veränderungen zu setzen. Mit Beiträgen von Sonja Eismann, Electric Indigo, Rike van Kleef, Acid Maria, A Party Called JACK, Martina Brunner (VCC), Vina Yun, Pia Raddatz und Tianyu Jiang.
 
16.06.2026

Lehrkraft für besondere Aufgaben „Kulturarbeit, Medien, Kulturelle Bildung“

An der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg – University of Applied Sciences – ist zum 1. September 2026 folgende Stelle zu besetzen: Lehrkraft für besondere Aufgaben für das Fachgebiet „Kulturarbeit, Medien, Kulturelle Bildung“ mit einem praktischen Schwerpunkt in Musik, Medienpädagogik oder Kunst und Akademische Mitarbeit im Projekt (EH)Laboriert (m/w/d). Die Stelle hat einen Umfang von 50% und ist bis 31. Dezember 2028 befristet. Bewerbungsschluss: 31. Mai 2026 

26.05.2026

Open Call: Kunst als soziale Praxis (Weiterbildung)

Kunst kann mehr als nur Ausdruck sein. Sie kann dazu beitragen, die gesellschaftliche Realität mitzugestalten. Kunst als soziale Praxis, ein Weiterbildungsprogramm an der University Of Appled Sciences in Frankfurt am Main, sucht Künstler*innen aller Disziplinen, die daran interessiert sind, in sozialen, öffentlichen oder kollaborativen Kontexten zu arbeiten. Geboten wird ein voll finanziertes Programm, 5 mehrtägige Module (10 ECTS), Reise, Unterkunft & Verpflegung und gemeinsames Lernen, Austausch & künstlerische Entwicklung. Bewirb dich bis 03.06.2026 mit einem Motivationsschreiben, Lebenslauf und einem Portfolio (max. 10 Seiten). Am 26.05.2026 kannst du um 18 Uhr an einer Online-Infoveranstaltung teilnehmen (Anmeldung).

21.05.2026

Wissenschaftliche Mitarbeiter*in Kunst als soziale Praxis gesucht (w/m/d) Frankfurt

Die University Of Applied Sciences besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für 3 Jahre folgende Stelle: Wissenschaftliche Mitarbeiter*in im Drittmittelprojekt Kunst als soziale Praxis (w/m/d) (Beschäftigungsumfang 75% = 30 Std./Wo.). In Zusammenarbeit mit der Hessischen Theaterakademie entstehen drei künstlerisch-wissenschaftliche Forschungsprojekte in der Kulturellen Bildung, die gleichzeitig für drei Jahre im Programm „Kunst als soziale Praxis“ eingebettet sind. In diesem Weiterbildungsprogramm für andere Künstler*innen sollen sie konkrete Beiträge für dessen inhaltlichen Ausrichtung leisten. Die Frankfurt University of Applied Sciences schreibt nun zwei Stellen für diese Forschungsvorhaben aus. Bewerbungen werden bis 12.6.2026 online entgegengenommen.

21.05.2026

Bundesweite Onlinebefragung zu Machtmissbrauch an Musikhochschulen

Jetzt mitmachen! Musikhochschulen sind Orte künstlerischer Exzellenz und intensiver Zusammenarbeit. Gleichzeitig zeigen Erfahrungsberichte und erste Studien: Machtmissbrauch, Diskriminierung und sexualisierte Gewalt können auch im Hochschulkontext auftreten. Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM) hat daher 2025 die Durchführung einer hochschulübergreifenden Studie zu Erscheinungsformen von Machtmissbrauch an den deutschen Musikhochschulen beschlossen.

Die Studie wird durch ein externes, unabhängiges Institut durchgeführt und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Die Studie umfasst sowohl eine breit angelegte Onlinebefragung (Mai 2026) als auch vier vertiefende qualitative Fallstudien an ausgewählten Hochschulen (2026). Befragt werden Studierende und Lehrende an 22 deutschen Musikhochschulen. Die Ergebnisse der gesamten Studie werden voraussichtlich im Frühjahr 2027 veröffentlicht. Studierende und Lehrende aller Fachbereiche sind aufgerufen, bis zum 31. Mai 2026 an der anonymen Onlinebefragung teilzunehmen. 

Wer sich über das Thema informieren will: REPORT MAINZ hat für den ARD-Beitrag „Macht_Spiel: Missbraucht vom Maestro“ mit Betroffenen gesprochen, die sexuelle, verbale oder diskriminierende Gewalt erfahren haben, und zeigt, warum die Strukturen an Musikhochschulen Machtmissbrauch begünstigen können und Täter fast unantastbar scheinen. Auch im Deutschlandfunk gibt es einen Beitrag zum Thema: „Machtmissbrauch an Musikhochschulen“.

19.05.2026

Summer School „Gender – Wissen – Mobilität“ 14.-18.09.2026 Graz (AT)

Wie verändert sich unser Verständnis von Musikgeschichte und Geschichtsschreibung, wenn digitale Methoden und musikbezogene Gender Studies aufeinandertreffen – kurz gesagt, wenn Quellen auf KI treffen? Die Summer School „Gender – Wissen – Mobilität. Digitale Perspektiven in der Musikwissenschaft“ lädt fortgeschrittene Masterstudierende, Doktorand*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen ein, sich mit aktuellen Entwicklungen an der Schnittstelle von historischer Musikwissenschaft, Gender- und Mobilitätsstudien, netzwerkorientierter Forschung, Digital Humanities und künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen und dabei Diskussion mit praktischer Anwendung zu verbinden. Bewerbungsschluss: 31.05.2026

12.05.2026

Symposium Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven 27.-29.5.26 Wien (AT)

Das Interdisziplinäre und internationale Symposium Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven des FWF-Forschungsprojekts Musikerfamilien: Konstellationen und Konzepte lädt zu einem Gedankenspiel ein: wie wäre die Lücke Musik_Familie zu füllen? Man könnte an „Musik in Familie“ denken, im Sinne von Hausmusik oder der musikalischen Ausbildung im familialen Umfeld, aber auch die Weitergabe musikalischer Fähigkeiten über Generationen hinweg. Bei „Musik für Familie“ kommen Aspekte wie Identität, Inszenierung und Erinnerung in den Sinn. „Musik von Familie“ rückt Familienensembles in den Fokus, aber auch andere Arten des gemeinschaftlichen (musik)kulturellen Handelns. Und dann gibt es noch die „Musikerfamilie“. Das internationale und interdisziplinäre Symposium widmet sich der Spezifik des Musikalischen im Zusammenhang mit familialen Konstellationen in seiner gesamten historischen Breite. Es will den Raum für interdisziplinäre Diskussionen öffnen und richtet sich an historisch-kritisch Forschende verschiedener Disziplinen, die sich mit familialen Konstellationen und Konzepten im Kontext musikbezogener Tätigkeitsfelder auseinandersetzen. Die Tagung wird ausschließlich als Präsenzveranstaltung durchgeführt und ist frei zugänglich; eine digitale Zuschaltung ist nicht möglich.

12.05.2026

Call for papers: „Performative Arts: Human and Non-Human Co-Creation…“

Ein interdisziplinärer Call for Papers und Special Issue der Zeitschrift Art Style Magazine nimmt das Thema: „Performative Arts: Human and Non-Human Co-Creation, Cultural Diversity, Artificial Intelligence, and Future Visions“ in den Blick und lädt zur Einreichung von ausführlichen Essays und wissenschaftlichen Artikeln ein. Einreichfrist: 30.11.2026
11.05.2026