Call for papers: „Diskursive Musikpraktiken im 21. Jahrhundert“

Bis 10.1.2027 werden Vorschläge für forschende, künstlerisch-forschende und musikalische Beiträge für das internationale Symposium „Diskursive Musikpraktiken im 21. Jahrhundert“ erbeten, das vom 7.-10. Oktober 2027 im Kammersaal der Universität der Künste Berlin ausgerichtet wird. Angenommene Beiträge werden als Bd. 5 der Peer-Review-Reihe Studien zur musikalischen Interpretation (Berlin & Dresden: Logos & musiconn) in Open Access veröffentlicht, für die das Symposium zugleich Initialtagung sein wird.
29.10.2026

Call for papers: „Sound, Motion, Fear: Interdisciplinary Perspectives on Affective Experience“

Die internationale Konferenz „Sound, Motion, Fear: Interdisciplinary Perspectives on Affective Experience“ (22.–25. April 2027) an der Kunstuniversität Graz nimmt Angst als Forschungsgegenstand und als Dimension musikalischer, körperlicher und pädagogischer Praktiken in den Blick. Eingeladen sind Beiträge von fortgeschrittenen Masterstudierenden, Promovierenden und Early-Career-Forschenden ebenso wie von Künstler*innen, Pädagog*innen, unabhängigen Wissenschafter*innen und Praktizierenden. Willkommen sind historische, analytische, praxisbezogene, pädagogische, reflektierende und experimentelle Ansätze, die sich mit Angst in musikalischen, bewegungsbezogenen, pädagogischen, historischen, verkörperten und interdisziplinären Kontexten auseinandersetzen. Mögliche Formate: Einzelvorträge, Roundtables, Poster, Panels, Lecture Recitals, Lecture Performances und Workshops.

Dem PhD-Organisationsteams ist es ein besonderes Anliegen die Konferenz möglichst zugänglich zu gestalten und insbesondere Wissenschafter*innen mit besonderen Bedürfnissen sowie mit Care-Verantwortung die Teilnahme zu ermöglichen. Geplant sind unter anderem Kinderbetreuung vor Ort sowie gegebenenfalls Reisekostenzuschüsse für Begleitpersonen. Abstracts von 200–250 Wörtern können auf Deutsch oder Englisch online eingereicht werden. Als aktuelle Deadline ist der 1. November 2026 angegeben, voraussichtlich wird die Frist jedoch noch etwas verlängert.

26.10.2026

Online-Vortragsreihe „Artsong and Gender in Dialogue“ startet: „Caring (for/about) Voices“

Die zweite Season der Online-Vortragsreihe „Artsong and Gender in Dialogue“ (AGiD) startet heute um 18 Uhr. Unter dem Thema „Caring (for/about) Voices“ bringt die Reihe Forschende aus verschiedenen Ländern und Disziplinen zusammen. Die Vorträge finden von Oktober 2026 bis Januar 2027 an ausgewählten Montagen um 18 Uhr (CET) online via Zoom statt.

Zum Season-Auftakt am 26. Oktober 2026 gibt es drei Beiträge:

  • Stephen Rodgers (Eugene, USA): „From Archive to Album: Curation as Care“
  • Karin Martensen (Berlin, Deutschland): „Caring for voices, stories and compositions: Telling stories through songs“
  • Betty Allison (Halifax, Kanada) / Amanda Lalonde (Saskatoon, Kanada): „Care and the Compositional Voice of Julie Baroni-Cavalcabò“

Die Vortragsreihe ist öffentlich. Eine einmalige Anmeldung gilt für alle Sessions, die Zoom-Zugangsdaten erhaltet ihr anschließend per E-Mail.

26.10.2026

Juniorprofessur (w/m/d) mit Tenure Track auf W2 Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Genderforschung / Musik von Frauen

In der Fakultät für Kulturwissenschaften – Musikwissenschaftliches Seminar Detmold/Paderborn – ist zum 1. April 2028 eine W 1 – Juniorprofessur (w/m/d) mit Tenure Track auf W2 Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Genderforschung / Musik von Frauen zu besetzen. Die Einstellung erfolgt im Beamtenverhältnis auf Zeit zunächst für drei Jahre. Nach positiver Zwischenevaluierung wird das Dienstverhältnis um weitere drei Jahre verlängert, nach erfolgreicher Endevaluierung die Übernahme einer Lebenszeitprofessur zugesagt. Es handelt sich um eine Professur im Rahmen des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW. Gesucht wird eine wissenschaftliche Persönlichkeit, die das Fach Musikwissenschaft in möglichst großer Breite vertritt. Bewerbungen sind bis 10. Dezember 2026 online über das Bewerbungsportal der Universität Paderborn möglich. 

23.10.2026

Ringvorlesung „Kanons in der Krise“ @ HfMT Köln

Gesellschaftliche Krisen machen keinen Halt vor den Künsten. Finanzielle Einschnitte, Generationsumbrüche, kulturpolitische Awareness und Populismus fordern uns heraus, Kanons zu hinterfragen. Inwiefern sind Kanons veraltet oder zukunftsfähig? Wer entscheidet heute, welche Musik und welcher Tanz morgen gefördert werden, welche Inhalte gelehrt und gelernt werden und wer morgen im Rampenlicht steht? Wie können wir die oftmals viel zu engen Kanons erweitern und Horizonte öffnen? Wie setzen wir aktuelle Anforderungen an Gleichstellung und Diversity erfolgreich um? Diese und weitere Fragen werden bei der kommenden Ringvorlesung „Kanons in der Krise“ (WS 2026/27) mit Persönlichkeiten aus dem Musikleben und -management, Politik, Lehre und Forschung sowie mit Studierenden, Kolleg*innen und dem Publikum diskutiert. 

Wann? 14.10.2026 – 27.1.2027, jeweils mittwochs um 18 Uhr
Wo? Kammermusiksaal der HfMT Köln

Die Veranstaltungen sind öffentlich. Für digitale Zuschaltungen meldet euch bitte per Mail an. 

23.10.2026

Online-Ringvorlesung „Verdrängte Musik-Geschichte/n. Konzepte und kulturelle Praktiken“

Musica inaudita, die Universität der Künste Berlin und die Hochschule für Musik und Theater Rostock laden im Wintersemester 26/27 herzlich zur digitalen Ringvorlesung „Verdrängte Musik-Geschichte/n. Konzepte und kulturelle Praktiken“ ein. Sie widmet sich im Laufe des Semesters Musikgeschichten,
die bewusst übersehen und ausgegrenzt wurden – und fragen nach ihrer heutigen Bedeutung. Die Beiträge reichen von Fragen zu Repertoire und Interpretation über queere und postkoloniale Ansätze bis hin zu Exil- und Verfolgungsgeschichten. Zudem wird diskutiert, wie musikalisches Wissen vermittelt wird und welche Rolle Wissenschaftskommunikation dabei spielt. Am 09.12. wird Susanne Rode-Breymann (Nürnberg) z.B. über Orte kulturellen Handelns von Frauen in der Musik referieren.

Wann? Mittwochs, 18:00-19:30 Uhr (nächster Termin: 28.10.2026)
Wo? Online via Zoom 

23.10.2026

Entwicklungs- und Produktionskurs für Musiker*innen

Hast du Interesse an einem intensiven, zweiwöchigen Entwicklungs- und Produktionskurs für Musiker*innen? Dann mach bei der gemeinsamen Umfrage der Hochschule für Musik Nürnberg und Nürnberg Pop mit. Der POPKURS NÜRNBERG soll schon 2027 kommen! In seinem Zentrum steht der kreative Prozess: Bandfindung, gemeinsames Entwickeln von Songs (auch im Bereich Produktion), künstlerische Profilbildung und Auftrittserfahrungen. Darüber hinaus wird grundlegendes Wissen über die Zusammenhänge der Musikbranche vermittelt. Der Popkurs verbindet künstlerische Arbeit, Reflexion und Branchenwissen in einem klar definierten Zeitraum und mit einem starken Fokus auf kollektive Prozesse, Szeneanschluss und unmittelbare Öffentlichkeit. Euer Beitrag in der Umfrage ist ein wertvoller Input zur finalen Konzeption des Popkurs!

07.10.2026

Cfp: Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien in der Gesellschaft für Musikforschung

Die Arbeitstagung findet vom 23.-24.4.2027 im Forschungszentrum Musik und Gender an der HMTM Hannover statt. Hierfür ist ein Call for papers ausgeschrieben. Die Arbeitstagung soll allen im Bereich der musikwissenschaftlichen Genderforschung arbeitenden oder daran interessierten Wissenschaftler*innen die Möglichkeit zur Vorstellung und Diskussion ihrer Forschungsprojekte und -ergebnisse bieten. Nachwuchswissenschaftler*innen (Doktorand*innen und Examenskandidat*innen) sind dabei ebenso willkommen wie schon etablierte Kolleg*innen. Die themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe bietet die Chance, in einem relativ kleinen und vielfältig erfahrenen Kreis neue Themen, Methoden oder Projekte zur Debatte zu stellen und sich darüber hinaus über die aktuellen Tendenzen und Positionierungen der musikwissenschaftlichen Genderforschung auszutauschen. Die Teilnehmer*innen müssen nicht Mitglieder der Fachgruppe sein. Erwünscht sind Beiträge zu genderbezogenen Themen und/oder Methoden aus allen
Gebieten der Musikwissenschaft. Einreichfrist: 30. November 2026 

06.10.2026

Call for papers: „International Music Competitions: Intersections of Art, Society, and Politics“

Der Workshop „Internationale Musikwettbewerbe: Schnittfelder von Kunst, Gesellschaft und Politik“ findet vom 7.–8. April 2027 an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien statt und widmet sich vor dem Hintergrund zahlreicher Jubiläen von international renommierten Musikwettbewerben im Jahr 2027 der interdisziplinären und -sektionalen Beschäftigung mit internationalen Musikwettbewerben der letzten 100 Jahre als Schnittfelder von Kunst, Gesellschaft und Politik. Der Workshop dient der Vorbereitung eines Special Issues des Double-blind Peer-Review-Journals Journal of Musicological Research. Die Ausgabe wird von Bianca Schumann herausgegeben und versammelt eine Auswahl der im Workshop präsentierten Beiträge. Hierzu ist jetzt ein Call for papers ausgeschrieben, für den noch bis 15. Oktober 2026 Beiträge aus allen innerdisziplinären Zweigen der Musikwissenschaft sowie aus angrenzenden Disziplinen (u.a. Kulturwissenschaft, Sozialwissenschaft, Gender Studies, Politikwissenschaft,
Geschichtswissenschaft) eingereicht werden können.

06.10.2026

Forschungszentrum Musik & Gender feiert 20jähriges Jubiläum

Vom 4.-5. September 2026 feiert das Forschungszentrum Musik und Gender sein 20jähriges Bestehen, aber auch die Verlängerung der Förderung durch die Mariann Steegmann-Stiftung und die Zusage der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, das fmg dauerhaft am Hause zu verorten. An zwei Festtagen werden die Tätigkeiten des fmg in vielfältigen Formaten beleuchtet. Vorträge informieren über Perspektiven der musikwissenschaftlichen Genderforschung und die Genderforschung im Zeitwandel, die Entstehung des Archivs, u.v.m. Am Abend des 4.9. gibt es zudem ein Jubliläumskonzert mit Studierenden des Instituts für Kammermusik. Kinder sind willkommen, es gibt ein Spielzimmer, aber keine Betreuung. Interessierte können sich bis 23.8. formlos per Mail anmelden.
19.08.2026

Neue Weiterbildung „Musikvermittlung“ an der Musikhochschule Lübeck

An der Musikhochschule Lübeck startet ab Oktober die einjährige Weiterbildung „Musikvermittlung“, die einen praxisorientierten Einstieg in ein äußerst vielfältiges Arbeitsfeld bietet. Partizipative Konzerte und Formate mit Kindern und Jugendlichen stehen im Fokus der akademischen Weiterbildung, bei der fachliche Grundlagen, aktuelle Diskurse, praktische Erprobungsformate und die Entwicklung eines eigenen Projekts auf dem Lehrplan stehen. Die Teilnehmenden erfahren Musik als kommunikative, soziale und künstlerische Praxis und lernen, musikvermittelnde Formate zu konzipieren, umzusetzen und zu reflektieren. Die Kompetenzen werden in Online-Veranstaltungen und vier Praxiswochenenden im Nordkolleg Rendsburg vermittelt. Teilnehmen können Musikschaffende aus dem künstlerischen oder pädagogischen Bereich ebenso wie Personen, die in der kulturellen Bildung mit Musikbezug tätig sind oder auf Grundlage musikalischer Erfahrung einen Quereinstieg planen. Sie sollten einen Hochschulabschluss oder eine entsprechende berufliche Eignung oder Praxiserfahrung nachweisen können. Die Weiterbildung schließt mit dem Certificate of Advanced Studies (CAS) „Musikvermittlung“. Die Teilnahmegebühr ist aufgrund der Pilotphase vergünstigt und beträgt zurzeit 1.495 Euro, zuzüglich 167 Euro für Unterkunft und Verpflegung je Praxiswochenendende im Nordkolleg Rendsburg. Bewerbungsschluss: 31.8.2026

27.07.2026

Call for papers: Workshop „Musik und Herrschaft“ 16.-17.3.2027 Oldenburg

Für den Workshop „Musik und Herrschaft: Praktiken, Diskurse und Institutionen (18.–20. Jahrhundert)”, der vom 16.-17.03.2027 an der Universität Oldenburg stattfindet, ist jetzt ein Call for papers ausgeschrieben. Inhaltlich beschäftigt sich der Workshop mit den vielfältigen Verflechtungen von Musik mit Machtstrukturen, Herrschaftsformen und gesellschaftlichen Ordnungen. Es geht um Musik in Kontexten höfischer Repräsentation, kirchlicher Regulierung und kolonialer Aneignungsprozesse sowie massenmedialer Öffentlichkeiten und staatlicher Kulturpolitik, die nicht nur als ästhetische Praxis, sondern als soziales Handlungsfeld aufgefasst wird, in dem Herrschaft erzeugt, vermittelt und stabilisiert, zugleich aber auch reflektiert und infrage gestellt wird. Musikalische Praktiken treten dabei sowohl als Instrumente der Legitimierung von Herrschaft in Erscheinung als auch als Räume ihrer Kritik. Ziel des Workshops ist es, Beiträge aus unterschiedlichen historischen Kontexten, geographischen Räumen und methodischen Zugängen zusammenzuführen, um die vielfältigen Verschränkungen von Musik und Herrschaft systematisch zu untersuchen. Interessierte können Vorschläge für Beiträge aus der Musik-, Geschichts-, Kultur- und Medienwissenschaft, explizit auch unvollendete Forschungsarbeiten („work in progress“) bis 30.09.2026 einreichen. Die Teilnehmer*innen sind im Nachgang des Workshops eingeladen, ihre Beiträge für eine Veröffentlichung in einem Special Issue des Peer-Review Journals Musicologica Austriaca auszuarbeiten. 

13.07.2026