Lehrkraft für besondere Aufgaben „Kulturarbeit, Medien, Kulturelle Bildung“
An der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg – University of Applied Sciences – ist zum 1. September 2026 folgende Stelle zu besetzen: Lehrkraft für besondere Aufgaben für das Fachgebiet „Kulturarbeit, Medien, Kulturelle Bildung“ mit einem praktischen Schwerpunkt in Musik, Medienpädagogik oder Kunst und Akademische Mitarbeit im Projekt (EH)Laboriert (m/w/d). Die Stelle hat einen Umfang von 50% und ist bis 31. Dezember 2028 befristet. Bewerbungsschluss: 31. Mai 2026
Open Call: Kunst als soziale Praxis (Weiterbildung)
Kunst kann mehr als nur Ausdruck sein. Sie kann dazu beitragen, die gesellschaftliche Realität mitzugestalten. Kunst als soziale Praxis, ein Weiterbildungsprogramm an der University Of Appled Sciences in Frankfurt am Main, sucht Künstler*innen aller Disziplinen, die daran interessiert sind, in sozialen, öffentlichen oder kollaborativen Kontexten zu arbeiten. Geboten wird ein voll finanziertes Programm, 5 mehrtägige Module (10 ECTS), Reise, Unterkunft & Verpflegung und gemeinsames Lernen, Austausch & künstlerische Entwicklung. Bewirb dich bis 03.06.2026 mit einem Motivationsschreiben, Lebenslauf und einem Portfolio (max. 10 Seiten). Am 26.05.2026 kannst du um 18 Uhr an einer Online-Infoveranstaltung teilnehmen (Anmeldung).
Wissenschaftliche Mitarbeiter*in Kunst als soziale Praxis gesucht (w/m/d) Frankfurt
Die University Of Applied Sciences besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für 3 Jahre folgende Stelle: Wissenschaftliche Mitarbeiter*in im Drittmittelprojekt Kunst als soziale Praxis (w/m/d) (Beschäftigungsumfang 75% = 30 Std./Wo.). In Zusammenarbeit mit der Hessischen Theaterakademie entstehen drei künstlerisch-wissenschaftliche Forschungsprojekte in der Kulturellen Bildung, die gleichzeitig für drei Jahre im Programm „Kunst als soziale Praxis“ eingebettet sind. In diesem Weiterbildungsprogramm für andere Künstler*innen sollen sie konkrete Beiträge für dessen inhaltlichen Ausrichtung leisten. Die Frankfurt University of Applied Sciences schreibt nun zwei Stellen für diese Forschungsvorhaben aus. Bewerbungen werden bis 12.6.2026 online entgegengenommen.
Bundesweite Onlinebefragung zu Machtmissbrauch an Musikhochschulen
Jetzt mitmachen! Musikhochschulen sind Orte künstlerischer Exzellenz und intensiver Zusammenarbeit. Gleichzeitig zeigen Erfahrungsberichte und erste Studien: Machtmissbrauch, Diskriminierung und sexualisierte Gewalt können auch im Hochschulkontext auftreten. Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM) hat daher 2025 die Durchführung einer hochschulübergreifenden Studie zu Erscheinungsformen von Machtmissbrauch an den deutschen Musikhochschulen beschlossen.
Die Studie wird durch ein externes, unabhängiges Institut durchgeführt und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Die Studie umfasst sowohl eine breit angelegte Onlinebefragung (Mai 2026) als auch vier vertiefende qualitative Fallstudien an ausgewählten Hochschulen (2026). Befragt werden Studierende und Lehrende an 22 deutschen Musikhochschulen. Die Ergebnisse der gesamten Studie werden voraussichtlich im Frühjahr 2027 veröffentlicht. Studierende und Lehrende aller Fachbereiche sind aufgerufen, bis zum 31. Mai 2026 an der anonymen Onlinebefragung teilzunehmen.
Wer sich über das Thema informieren will: REPORT MAINZ hat für den ARD-Beitrag „Macht_Spiel: Missbraucht vom Maestro“ mit Betroffenen gesprochen, die sexuelle, verbale oder diskriminierende Gewalt erfahren haben, und zeigt, warum die Strukturen an Musikhochschulen Machtmissbrauch begünstigen können und Täter fast unantastbar scheinen. Auch im Deutschlandfunk gibt es einen Beitrag zum Thema: „Machtmissbrauch an Musikhochschulen“.
Summer School „Gender – Wissen – Mobilität“ 14.-18.09.2026 Graz (AT)
Wie verändert sich unser Verständnis von Musikgeschichte und Geschichtsschreibung, wenn digitale Methoden und musikbezogene Gender Studies aufeinandertreffen – kurz gesagt, wenn Quellen auf KI treffen? Die Summer School „Gender – Wissen – Mobilität. Digitale Perspektiven in der Musikwissenschaft“ lädt fortgeschrittene Masterstudierende, Doktorand*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen ein, sich mit aktuellen Entwicklungen an der Schnittstelle von historischer Musikwissenschaft, Gender- und Mobilitätsstudien, netzwerkorientierter Forschung, Digital Humanities und künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen und dabei Diskussion mit praktischer Anwendung zu verbinden. Bewerbungsschluss: 31.05.2026
Symposium Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven 27.-29.5.26 Wien (AT)
Das Interdisziplinäre und internationale Symposium Musik_Familie. Kulturwissenschaftliche Perspektiven des FWF-Forschungsprojekts Musikerfamilien: Konstellationen und Konzepte lädt zu einem Gedankenspiel ein: wie wäre die Lücke Musik_Familie zu füllen? Man könnte an „Musik in Familie“ denken, im Sinne von Hausmusik oder der musikalischen Ausbildung im familialen Umfeld, aber auch die Weitergabe musikalischer Fähigkeiten über Generationen hinweg. Bei „Musik für Familie“ kommen Aspekte wie Identität, Inszenierung und Erinnerung in den Sinn. „Musik von Familie“ rückt Familienensembles in den Fokus, aber auch andere Arten des gemeinschaftlichen (musik)kulturellen Handelns. Und dann gibt es noch die „Musikerfamilie“. Das internationale und interdisziplinäre Symposium widmet sich der Spezifik des Musikalischen im Zusammenhang mit familialen Konstellationen in seiner gesamten historischen Breite. Es will den Raum für interdisziplinäre Diskussionen öffnen und richtet sich an historisch-kritisch Forschende verschiedener Disziplinen, die sich mit familialen Konstellationen und Konzepten im Kontext musikbezogener Tätigkeitsfelder auseinandersetzen. Die Tagung wird ausschließlich als Präsenzveranstaltung durchgeführt und ist frei zugänglich; eine digitale Zuschaltung ist nicht möglich.
Call for papers: „Performative Arts: Human and Non-Human Co-Creation…“
Heidi Bayer wird Professorin für Jazztrompete in Nürnberg
Endlich eine neue Instrumentalprofessorin! Heidi Bayer, die kürzlich beim MELODIVA Club Concert mit Sara Decker auf der Bühne stand, übernimmt eine Professur für Jazztrompete, verkündet das Jazzdepartment der Hochschule für Musik Nürnberg. „Heidi Bayer ist eine in Köln lebende Trompeterin, Komponistin und Bandleaderin, die für ihre unverwechselbare Stimme im zeitgenössischen Jazz bekannt ist. Nach ihren klassischen Anfängen an der Klarinette und einem Jazzstudium in Mainz, Miami und Essen prägt sie die deutsche Jazzszene mit innovativen Projekten wie Virtual Leak und KORSH. Ihre Musik verbindet Komposition und Improvisation mit emotionaler Tiefe, Witz und einem zukunftsgewandten Geist – und bringt ihr damit große Anerkennung bei der Kritik, zahlreiche Auszeichnungen sowie eine wachsende Präsenz auf internationalen Bühnen ein. Im April zieht sie sogar nach Nürnberg, was die lokale Szene sehr bereichern wird“, freut sich die Hochschule (Foto: Niklas Weber).
Call for papers: Konferenz „Komponistinnen für die Oper“
Opern von Richard Wagner, Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini etc. dominieren die Spielpläne der Opernhäuser. Diese Repertoirepolitik spiegelt jedoch nicht die Tatsache wider, dass die Operngattung für Komponistinnen in der Vergangenheit von Interesse war und dass Frauen für das Repertoire geeignete und interessante Opern komponierten. Um diesen Opern den Weg auf Theaterbühnen zu ermöglichen, findet vom 18.–19. Mai 2027 am Staatstheater Nürnberg die Konferenz „Komponistinnen für die Oper“ im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Forschungsinstituts für Musiktheater (ömt) der Universität Bayreuth statt. Für Beiträge aus Forschung und Praxis ist jetzt ein Call for papers ausgeschrieben. Im Mittelpunkt stehen historische Opernwerke von Komponistinnen, die zwischen 1800 und 1910 geboren wurden. Beiträge zu Werken aus anderen Epochen sind ebenfalls möglich. Die Beiträge der Konferenz sollen im online-Magazin ACT. Zeitschrift für Musik & Performance (Open Access) voraussichtlich im Mai 2028 publiziert werden und zur weiteren Erforschung der Opernwerke von Komponistinnen anregen. Diese Publikation soll außerdem als Quelle für Regisseur*innen, Dramaturg*innen und Opernhäuser dienen, um die Integration weiterer Opernwerke von Komponistinnen in Spielpläne zu fördern. Einreichfrist: 14.06.2026
Postdoc: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Projekt „Klingendes Archiv“ gesucht (Hannover)
An der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ist am Musikwissenschaftlichen Institut (MWI) zum 01.10.2026 eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) in der Musikwissenschaft (Entgeltgruppe 13 TV-L, 75%) im Projekt „Klingendes Archiv“ (Projektleitung: Maria Behrendt) mit dem Ziel der akademischen Weiterqualifizierung (Habilitation) zu besetzen. Die Befristung erfolgt in Abhängigkeit von der Dauer des Qualifizierungsvorhabens, längstens bis zum 30.09.2030. Die Stelle wird im Rahmen der Aufgaben dem an der HMTMH angesiedelten Forschungszentrum Musik und Gender (fmg) zugeordnet sein. Bewerbungsschluss: 17.05.2026
CfP: „Women in Music: Narrating and Resounding (Auto)Biographies“
Das Forschungszentrum für darstellende Künste (PARC) der Litauischen Akademie für Musik und Theater freut sich, eine Konferenz zum Thema (Auto-)Biografien von Frauen in der Musikwissenschaft und Klangkunst anzukündigen (Vilnius, 14.-16.04.2027). Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Helsinki, dem Forschungsverband Suoni und der IMS-Studiengruppe „Musik- und Kulturwissenschaften“ organisiert und ist Teil einer Reihe von laufenden Symposien, die Forschergruppen aus Nord-, Ost- und Mitteleuropa zusammenbringen, die an verwandten Themen arbeiten. Interessierte können bis 1.10.2026 ihre Vorschläge einreichen.
Ausschreibung Doktorand*innenstelle fmg
An der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ist am Musikwissenschaftlichen Institut zum 01.10.2026 eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) (Entgeltgruppe 13 TV-L, 50%)
mit dem Ziel der akademischen Weiterqualifizierung (Promotion) zu besetzen. Die Befristung erfolgt in Abhängigkeit von der Dauer des Qualifizierungsvorhabens, zunächst für maximal drei Jahre. Die Stelle ist Jun.-Prof. Dr. Maria Behrendt und im Rahmen der Aufgaben dem Forschungszentrum Musik und Gender zugeordnet. Bewerbungsschluss: 03.05.2026

