“Jugend jazzt Hessen“ – Landeswettbewerb für Bigbands
Am Sonntag, 26. Mai 2019 lädt der Landesmusikrat Hessen e. V. zum Landeswettbewerb Jugend jazzt für Bigbands ein. In zwei Altersgruppen stellen sich junge Jazz-Bigbands zur Bewertung durch die hochkarätige Jury aus professionellen und international bekannten Jazzmusikern und –dozenten. Die beste Bigband aus der Altersgruppe I (bis 24 Jahre) kann weitergeleitet werden zur Bundesbegegnung Jugend jazzt vom 21. – 24. Mai 2020 in Hamburg.
Die Wertungen beginnen um 10.30 Uhr im Konzertsaal der Landesmusikakademie Hessen, Schloss Hallenburg in Schlitz. Zu den Wettbewerbsbeiträgen und zur Abschlussveranstaltung mit Urkundenübergabe in Schlitz um 18.00 Uhr sind Zuhörer herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
Land Hessen fördert kulturelle Angebote auf dem Land
Kunst- und Kulturminister Boris Rhein macht auf zusätzliche Fördermittel in Höhe von insgesamt 600.000.-€ aufmerksam, die Kulturprojekte vor allem im ländlichen Raum ermöglichen sollen. Vereine, Künstler*innen und Institutionen können sich mit ihren Vorhaben dafür bewerben. 20.000.-€ sollen z.B. für Projekte des „Kulturellen Raumprogramms“ zur Verfügung gestellt werden, das jeder/jedem Bürger*in Hessens die Möglichkeit eröffnen möchte, kulturelle Angebote im eigenen Lebensumfeld zu nutzen oder auch anzubieten. Das Programm richtet sich an Projekte von Vereinen, Künstler*innen und Institutionen, die für eine begrenzte Zeit Räume benötigen – zum Beispiel für Ausstellungen. Unterstützung sollen auch die hessischen Heimat- und Kulturvereine erhalten. Das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert bereits Vereine, Einzelpersonen und Kommunen bei dem Bemühen, Brauchtum in Hessen zu erhalten und zu pflegen.
Hessen’s Landesprogramm WIR fördert wieder Integrationsprojekte
Die hessische Förderung von Projekten zur Verbesserung der Integrationsbedingungen für Zugewanderte wird auch im kommenden Jahr weitergeführt. „Wir als Land investieren erheblich in die Integration und unterstützen und entlasten so auch die Kommunen. Die 2017 eingeführten Neuerungen im „WIR“-Programm stellen den Städten, Gemeinden und Landkreisen vielfältige Integrationsangebote zur Verfügung, damit sie noch passgenauer reagieren können“, so Kai Klose, Staatssekretär und Bevollmächtigter für Integration und Antidiskriminierung. Bis zum 31. Dezember 2017 können noch Fördermittel für das Jahr 2018 beantragen werden.
Auch 2018 ist die Förderung neuer innovativer Modellprojekte weiterhin ein Schwerpunkt. Sie können bis zu drei Jahre gefördert werden und richten sich an unterschiedliche Zielgruppen, auch an die sog. Aufnahmegesellschaft. Ziel der Projekte soll es sein, die Integrationsbedingungen für zugewanderte Menschen zu verbessern und sie in ihrem Integrationsprozess zu unterstützen. In 2017 wurden erstmals insbesondere Migrantenorganisationen, die eine besondere Kompetenz in der Zusammenarbeit und der Begleitung von Zugewanderten haben, finanziell gefördert. Dies wird auch im nächsten Jahr ein wichtiger Schwerpunkt hessischer Integrationsförderung bleiben.
Interessierte wenden sich bei inhaltlichen Rückfragen zum Landesprogramm WIR an: Frau Wiebke Schindel, Tel.: 0611 – 817 3316, Mail: ed.ne1778649696sseh.1778649696msh@l1778649696ednih1778649696cs.ek1778649696beiw1778649696.
Hessischer Landtag will Komponistinnen bei Veranstaltungen mehr berücksichtigen
Landtagspräsident Norbert Kartmann veranlasste, bei der Gestaltung von Rahmenprogrammen und Eigenveranstaltungen des Hessischen Landtags, darauf zu achten, dass Werke von Komponistinnen stärker berücksichtigt werden. In einem Schreiben an den Präsidenten hatten Mitglieder der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen darauf hingewiesen, dass die Werke von Komponistinnen aus historischen Gründen oftmals unberechtigterweise bei der Auswahl in den Hintergrund geraten. Um ein gleichberechtigtes Aufführen der Werke von weiblichen und männlichen Komponisten in Zukunft zu gewährleisten, äußerten sie die Bitte, im Hessischen Landtag darauf stärker den Fokus zu richten als bisher. Kartmann kommt dem Vorschlag entgegen und will den Werken von Komponistinnen künftig einen möglichst geeigneten Raum bieten.
Finalisten-Chöre von „Singt Euren Song“ stehen fest: vom 11.-29.09. abstimmen
Über 150 Chöre aus Hessen waren dem hr4-Aufruf im Juli gefolgt, jetzt stehen die FinalistInnen fest. Die 15 Chöre, die das Finale des hr4-Chorwettbewerbs „Singt Euren Song“ erreicht haben, heißen: Cantando Cantabile (Wiesbaden), New Harmonists (Heppenheim), Miss Harmonie (Nidderau-Eichen), Hohes C (Kassel), GrimmMischChor (Steinau an der Straße), PopChor21 (Heppenheim), MiniMaxis (Hünstetten), Cantamus (Gießen), Soundhaufen Maulbach (Maulbach), Some Singers (Hohenstein-Born), Chorona e. V. Buseck (Buseck), Sing & Act (Haiger), Jugendchor 2000 (Obertshausen), Soulfood (Bad Vilbel) und Modern Voices (Pohlheim). Noch steht nicht fest, welcher Chor die unvergessliche Reise zu einem großen europäischen Chorfestival gewinnt. Zuerst produziert hr4 Videoclips und Radioporträts von allen Finalteilnehmern, mit denen sie sich im Radio und auf hr4.de noch einmal von ihrer besten Seite zeigen können. Dann gilt es, Fans, Freunde und Familien zu mobilisieren, damit sie per TED-Telefonvoting im September für „ihren“ Chor anrufen. Der Chor mit den meisten Anrufen gewinnt den hr4-Chorwettbewerb „Singt Euren Song“. Das Voting läuft vom 11.-29.09.2017 und bestimmt am Ende, welcher Chor gewinnt.
Hessische Band für Bundesfestival creole – globale Musik aus Deutschland gesucht
Unter dem Label creole findet sich eine Vielzahl von Projekten und Veranstaltungen. Wichtigstes Projekt seit 2006 ist der Wettbewerb creole – globale Musik aus Deutschland. creole sucht die professionellen Bands und Ensembles, die diese musikalische Vielfalt in Deutschland repräsentieren und gleichzeitig die Virtuosen dieser neuen Musiksprache sind. Mehr als 5.000 Musikerinnen und Musiker haben sich in den letzten zehn Jahren in vier Wettbewerbsrunden präsentiert, viele davon mit einem migrantischen Lebenshintergrund. Ab 2017 wird es das creole festival geben, zu dem herausragende MusikerInnen und besonders eindrucksvolle Performances aus den verschiedenen Regionen Deutschlands präsentiert und ausgezeichnet werden. Das creole Festival findet am 9./10. November 2017 im Kulturzentrum Pavillon in Hannover statt. Auch Hessen wird mit einer Band, die es jetzt zu finden gilt, präsent sein. Neben Geldpreisen winken Auftritte auf renommierten Festivals oder eine Clubtournee quer durch Deutschland.
Der Wettbewerb richtet sich an alle Gruppen, die sich in ihrer Musik der Grenzüberschreitung, transkulturellen Verknüpfung und interkulturellen Begegnung widmen. Dabei verzichtet er bewusst auf eine Trennung zwischen der Bearbeitung europäischer und außereuropäischer Musikkulturen. Der Wettbewerb sucht die Vielfalt der Musiktraditionen, gleichzeitig sucht er die Virtuosen der neuen Musiksprachen. Der Wettbewerb richtet sich altersunabhängig ausschließlich an Musikgruppen / Bands, die in einer eindeutig benannten und eingespielten Besetzung auftreten. Die MusikerInnen sollen als semiprofessionelle oder professionelle MusikerInnen wirken und müssen über entsprechende Konzerterfahrungen verfügen. Als Zulassungskriterien für creole Hessen gelten:
– dass die MusikerInnen der sich bewerbenden Gruppen überwiegend ihren Wohnsitz in Hessen haben,
– dass die Musik der Gruppen im weiten Bereich populärer Musik angesiedelt ist,
– dass sich die Gruppen eindeutig erkennbar und benennbar mit einer oder mit verschiedenen regionalen oder ethnischen Musikkulturen auseinandersetzen.
Bewerbungen sind einzureichen an die Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren in Hessen: LAKS Hessen e.V., Wolfhager Straße 10, 34117 Kassel. Einsendeschluss: 10. September 2017.
hr4-Chorwettbewerb „Singt euren Song“ sucht Hessens sympathischsten Chor
„Singen macht Spaß, vor allem, wenn man es in der Gemeinschaft macht, und deshalb suchen wir Hessens sympathischsten Chor“, sagt hr-Moderator und Juryvorsitzender Jörg Bombach. Ab sofort können sich hessische Chöre für den hr4-Chorwettbewerb anmelden und eine Reise zu einem europäischen Chorfestival gewinnen. Hessens Chöre sind so vielfältig wie das Bundesland selbst. Ob Pop-, Gospel-, Männer-, Frauen- oder Kinderchor, alle verbindet eines: die Freude am Singen und ein großes Gemeinschaftsgefühl. Der Radiosender interessiert sich zum einem für die Musik der Chöre, aber vor allem für die Menschen dahinter – für ihre Begeisterung, ihr Engagement und ihren Zusammenhalt. Der hr4-Chorwettbewerb will zeigen, welche tollen Chöre und Menschen in unserem Bundesland zusammen singen und auch sonst viel gemeinsam bewegen. „Wichtig ist uns die erkennbare Freude am Singen und das soziale Engagement in großer Gemeinschaft“, verrät Jörg Bombach, der gemeinsam mit seiner Jury 15 Finalisten aussucht. Der Gewinnerchor wird anschließend via TED-Voting von den hr4-HörerInnen bestimmt. Die siegreichen Sängerinnen und Sänger fahren dann gemeinsam zu einem europäischen Chorfestival.
Bewerben können sich Chöre (Mindestalter 18 Jahre) mit Wohnsitz in Deutschland mit einer Gesangsprobe und einem Text, der beschreibt, was Euren Chor so besonders macht, menschlich und musikalisch – und wie er entstanden ist. Die Anmeldung zum Chorwettbewerb ist bis zum 11. August 2017 über ein Bewerbungsformular möglich.
„Kulturkoffer“ stellt Landesfördermittel für Jugend-Kulturprojekte bereit (bis 04.05. bewerben)
Noch bis zum 4. Mai 2017 können sich Hessens Kulturakteure erneut um Landesfördermittel aus dem „Kulturkoffer“ bewerben. Gesucht werden sowohl bereits etablierte als auch neue Angebote der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche vor allem im Alter von 10 bis 16 Jahren. Voraussetzung ist, dass mindestens zwei Projektpartner die Angebote gemeinsam planen und durchführen. Der „Kulturkoffer“ fördert Modelle und Konzepte aller künstlerischen Sparten und Formate, die einen interdisziplinären, interkulturellen, inklusiven oder intergenerativen Ansatz verfolgen. Sie sollen jungen Menschen einen Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen, die damit bisher wenig Kontakt hatten. Die Angebote müssen zwischen August und Dezember 2017 stattfinden. Aus allen eingereichten Anträgen wählt eine unabhängige Jury Projekte zur Förderung aus, die das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst bewilligt. Die Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V. koordiniert das Modellprojekt und ist für das Ausschreibungsverfahren zuständig.
„Wir wollen vor allem die Angebote für Kinder und Jugendliche abseits der Ballungsräume, in strukturschwachen Regionen und auf dem Land ausbauen. Ich freue mich auf spannende Bewerbungen für Projekte, die dazu beitragen, unsere kulturelle Bildungslandschaft weiterzuentwickeln“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein.
Netzwerk Jazz in Hessen: „Wie sich Jazz in die Schule bringen lässt“ 03.12.2016 Frankfurt
Nach einer etwas längeren Pause trifft sich das Netzwerk Jazz in Hessen wieder zu einem Treffen am Samstag, 3. Dezember 2016, 11 bis 13 Uhr in der Musikschule Frankfurt. Zum Inhalt:
Vierte Stunde: „Jazz“ – Wie sich Jazz in die Schule bringen lässt…
In Frankfurt gibt es in diesem Jahr seit fünf Jahren das Projekt „Jazz und improvisierte Musik an die Schule“. In Baden-Württemberg wird seit Jahren an Schulprojekten mit Jazz gearbeitet, die vom Land besonders gefördert werden. Die JazzAhead Bremen plant nächstes Jahr ein Symposium zum Thema Jazz in der Schule, das aber nicht eine reine Schwatzbude sein soll, sondern konkrete Pläne entwickeln will, wie sich solche Projekte inhaltlich genauso wie politisch realisieren lassen.
Auch in Hessen gibt es landesweit einen Bedarf nach schulischen Jazzprojekten. Es gibt eine ganze Reihe solcher Projekte, die meist von einzelnen Künstler/innen betreut werden; eine inhaltliche, personelle oder gar pädagogische Vernetzung existiert dabei bislang nicht. Das Netzwerk Jazz in Hessen will beim Netzwerktreffen am 3. Dezember einige solche Projekte oder Projektideen vorstellen.
Wir fragen danach, was es bereits gibt, noch mehr aber danach, was Musiker, Lehrer, Initiativen oder sonstwie mit dem Thema Befasste sich wünschen würden. Wir wollen erfahren, wo die Grenzen sind, an die man bei Schulprojekten mit Jazz stößt, und wir stellen uns vor, dass uns vielleicht nach einem solchen Treffen etwas klarer wird, in welche Richtung man auch politisch agieren müsste, um diese Grenzen zu überwinden.
Für kurze Eingangsstatements spricht die Saxophonistin Corinna Danzer, die sich damit beschäftigt, was Jazzer im Gruppenunterricht in Grundschulen einbringen können; der Pianist Uwe Oberg, der in und um Wiesbaden Schulprojekte mit Schülerinnen und Schülern initiiert hat; der Schlagzeuger und Pädagoge Sascha Wild, der das Frankfurter Projekt „Jazz und Improvisierte Musik in die Schule“ von Anfang an mit betreut und Wolfgang Diefenbach, der Initiator des Landesjugendjazzorchesters Hessen und des Landeswettbewerbs „Jugend jazzt“.
Um eine kurze Online-Anmeldung wird gebeten unter: www.netzwerk-jazz-hessen.de (eine Teilnahme ist aber auch ohne Anmeldung möglich und willkommen!).
Bad Homburger Laternenfest 02.-05.09.2016
Das Bad Homburger Laternenfest steht in den Startlöchern und erwartet 400.000 Gäste, die 4 Tage lang in der illuminierten Innenstadt mit ihren vielen Buden, Ständen und Karussells flanieren und feiern werden. Und wie jedes Jahr gibt es viel Livemusik. Auf dem Platz an der Weed und unter dem großen Brückenbogen gibt es ein Programm mit leiseren, „unplugged“ Tönen; zu hören sind Rock und Pop der letzten Jahrzehnte, aber auch Irish Folk, Flamenco und Jazz beim Frühschoppen am Sonntag. Auf den Bühnen vor dem Kurhaus, auf dem Marktplatz, dem Waisenhausplatz und auf der Schlossgarage geht an jedem Abend ab 19 Uhr Blues, Soul, Funk, Folk, Country oder Pop, ob Classic Rock, Alternative Rock und Alpen-Rock mit Matthias Baselmann-Band, Key Out, Reimtext, Niteshift, Martin Sahm, Nuwanda, Pfund, Acoustic Storm, Weap, Voll daneben, Duo Caro und C.I.O. Das Bad Homburger Rock‘ n’Roll-Zentrum „8 nach 6“ setzt auf dem Schulhof an der Rathausstraße seine „Musikbox“ mit Showeinlagen, Musik und Tanz für Jedermann und am Montag mit Live-Musik der „Tornados“ in Gang. Der Jugendkulturtreff e-werk in der Wallstraße feiert an allen vier Tagen sein Festival „Rock das e-werk!“, zu dem mehr als ein Dutzend regionaler und überregionaler Bands wie Revolution Eve, Iron Guns, PZZL u.a. eingeladen sind.
Am Freitag nehmen die Festplätze, Biergärten und Treffpunkte um 14 Uhr den Betrieb auf, an den anderen drei Tagen um 11 Uhr. Ein Programmheft mit allen Details zum Laternenfest ist im Stadtladen im Rathaus, bei Tourist Info + Service im Kurhaus und im Bahnhof sowie an vielen weiteren Stellen erhältlich. Es kann auch auf der Homepage www.laternenfest.de heruntergeladen werden.
Pilotprojekt „Zukunftsfähigkeit gestalten!“ in Hessen und NRW gestartet
Zehn Soziokulturelle Zentren, freie Theater und Kulturinitiativen aus Hessen und Nordrhein-Westfalen machen sich innerhalb der nächsten zwölf Monate auf den gemeinsamen Weg, erste Schritte einer zukunftsweisenden Ausrichtung einzuleiten, die die Nachhaltigkeit in den Blick nimmt. Je fünf Teilnehmer aus Hessen (Schlachthof Wiesbaden, Hafen 2 Offenbach, Kulturzentrum Kreuz Fulda, Bessunger Knabenschule Darmstadt, Gallus Theater Frankfurt) und Nordrhein-Westfalen (Alte Feuerwache Köln, Alarmtheater Bielefeld, Lindenbrauerei Unna, Kulturzentrum Lichtburg Wetter, Werkhaus Krefeld) nehmen an dem bundesweit bisher einmaligen Pilotprojekt teil. Gefördert wird das Pilotprojekt von der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren Hessen (LAKS Hessen) und der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen (LAG NW), die EnergieAgentur.NRW unterstützt die Zentren fachkundig beratend. Eine wissenschaftliche Begleitung der Pilotstudie erfolgt durch das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Für Marcus Müller, Klima-Netzwerker der EnergieAgentur.NRW, gibt es für die Unterstützung des Pilotprojektes gute Gründe: „Die EnergieAgentur.NRW unterstützt das Pilotprojekt, da es als Modellvorhaben in NRW und Hessen über das 2011 gestartete Projekt der EnergieAgentur.NRW (Green Club Index) hinausgeht und neben der klassischen Erhebung von Verbräuchen, dem Aufspüren von Energieeffizienzpotentialen zur Senkung von Energiekosten sowie der Sensibilisierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Fokus auf die die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation richtet unter dem Fokus einer nachhaltigen Entwicklung und Übertragbarkeit auf andere Zentren.“
Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Leiter des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim, unterstreicht die Notwendigkeit, das weite Feld der freien Kulturszene im Hinblick auf eine nachhaltigere Ausgestaltung wissenschaftlich zu erforschen: „Ein Phänomen der „Neuen Kulturpolitik“ ab Mitte der 1970er in der alten Bundesrepublik ist die Soziokultur. Die Zentren blicken nun auf Jahrzehnte einer gelungenen, aber ganz und gar nicht gesicherten Institutionalisierung in der kommunalen Kulturlandschaft. Die Frage der Nachhaltigkeit ist wegen der prekären Praxis evident.“ Die begleitende Forschung der Pilotstudie wird sich der Frage widmen, was es an Gelingensbedingungen bedarf, um die Zukunft der freien Kulturszene nachhaltiger als bisher zu gestalten. Erste Untersuchungsergebnisse des Pilotprojektes werden im Rahmen einer Fachtagung „Nachhaltigkeit in Kulturbetrieben – (k)ein Thema?!“ am Fr, 16.09.2016 in Wetter (Ruhr) vorgestellt. Die Tagung, die von der EnergieAgentur.NRW und dem Kulturzentrum Lichtburg e.V. gemeinsam durchgeführt wird, findet in der Zeit von 10-16 Uhr in dem Veranstaltungszentrum der Stadtsparkasse Wetter /Ruhr, Kaiserstr. 78 in 58300 Wetter (Ruhr) statt. Umweltminister Johannes Remmel (Bündnis 90/Die Grünen) hat seine Teilnahme bereits zugesagt. Im Rahmen der Fachtagung wird die EnergieAgenturNRW auch das Energieeffizienz-Projekt Green Club Index vorstellen.
Weitere Infos: http://www.kultur-und-nachhaltigkeit.de/portfolio-item/energieeffizienz-in-soziokulturellen-zentren/
31. Landeswettbewerb Jugend Jazzt Hessen
Nachwuchs-MusikerInnen können sich ab sofort wieder für den 31. Landeswettbewerb „Jugend Jazzt Hessen“ bewerben. Der Wettbewerb ist eine herausragende Plattform für junge Menschen, die sich der spontanen und kreativen Musiksprache des Jazz widmen. Der Jazz-Wettbewerb des Landesmusikrats Hessen e.V. findet in diesem Jahr am 10. Juli 2016 statt und ist für SolistInnen (Blechbläser, Holzbläser, Gitarre, Klavier, Schlagzeug, Gesang usw.) und Combos ausgeschrieben. Die Anmeldung zum Wettbewerb ist bis 31. Mai 2016 möglich. Der Austragungsort des Wettbewerbes ist in diesem Jahr Rüsselsheim.
Hier geht zur Ausschreibung: http://www.landesmusikrat-hessen.de/pdf/Jugend_jazzt/Ausschreibung%20Jugend%20Jazzt%202016.pdf

