Projektförderung der Hamburgischen Kulturstiftung

Ab sofort sind neue Förderanträge für freischaffende Nachwuchskünstler*innen und für Kinder- und Jugendkulturprojekte der freien Szene möglich! Die Projektförderung gliedert sich in die Bereiche „Junge Kunst und Kultur“ und „Kinder- und Jugendkultur“.Unterstützt werden Projekte freischaffender Künstler*innen in den Sparten Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Musik, Literatur, Film, Fotografie und Interdisziplinär sowie Kinder- und Jugendkulturprojekte der freien Szene. Im Fokus stehen dabei experimentelle und innovative Ansätze. Die Projekte sollten in Hamburg erarbeitet und präsentiert werden. Künstler*innen und Kulturschaffende können sich zu drei Fristen im Jahr um eine Förderung ihrer Projekte – in Höhe von max. 15.000 Euro – bewerben, der nächste Bewerbungsschluss ist am 15.09.2024.

27.08.2024

Basel-Stadt lehnt Musikvielfalt-Initiative ab

Die IG Musik Basel wurde im November 2019 von Basler Musiker*innen gegründet und engagiert sich u.a. dafür, dass staatliche Förderung jede Form von Musikschaffen grundsätzlich gleich berücksichtigt. In Rekordzeit hat sie im Sommer 2022 4098 gültige Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht, um mit der Musikvielfalt Initiative zu erreichen, dass die Stadt Basel die freie Musikszene in Zukunft mit 30 anstatt 10% fördert. Das historisch gewachsene Missverhältnis sei nicht nur mit dem Kulturfördergesetz unvereinbar – es würde auch den Interessen der Bevölkerung nicht gerecht, schreiben die Initiator*innen. Das bestätige eine Studie des Forschungsinstituts Ecoplan und der Uni Basel 2023, die zeige, dass sich die Baseler Bürger*innen Musikvielfalt und vor allem mehr Pop-Konzerte wünsche. Umso bedauerlicher ist es, dass die bürgerliche Mehrheit im Großen Rat gestern den Vorschlag der IG Musik Basel mit 37JA zu 49NEIN (7 Enthaltungen) abgelehnt hat. Zwar soll die sog. Trinkgeld-Initiative schrittweise umgesetzt werden – eine vom Volk Ende 2020 angenommene Initiative zur Stärkung der Basler Jugend- und Alternativkultur, durch die Clubs für qualitative hochstehende Live-Programme Unterstützung beantragen können; trotzdem gehen weiterhin 90 % an wenige Institutionen der Klassik und für alle anderen Musikstile bleiben nur 10 % übrig, schreibt die IG. Die Macher*innen möchten im übrigen nicht bei klassischen Orchestern sparen, sondern die prekären Verhältnisse bei freischaffenden Musiker*innen verbessern.

Interessierte, die die Initiative unterstützen möchten, können dem Unterstützungskomitee beitreten und mit einer Spende helfen. Voraussichtlich im November 24 wird über das Anliegen in einem Volksentscheid abgestimmt, wir drücken euch die Daumen!

06.06.2024

Fachreferent*in für Musik und kulturelle Großveranstaltungen (Bochum)

Das Kulturbüro der Stadt Bochum sucht eine*n Fachreferent*in für Musik und kulturelle Großveranstaltungen. Es versteht sich in erster Linie als Dienstleister für die freie Kulturszene. Es unterstützt – finanziell und beratend – die Künstler*innen, die Veranstaltenden und die Institutionen der freien Kultur. Die Beratung betrifft neben finanziellen auch organisatorische und rechtliche Fragen, die Akquise von Drittmitteln bei staatlichen Kulturförder*innen, Stiftungen und Sponsor*innen sowie die Beschaffung von Räumlichkeiten. In Ausnahmefällen tritt das Kulturbüro auch als (Mit-)Veranstalter in Erscheinung. Ihr Aufgabenschwerpunkt ist u.a. die Beratung von freien Kultureinrichtungen und Künstler*innen der freien Szene in Fragen der Antragstellung von Fördermitteln, der Suche nach Kooperationspartner*innen und Räumen sowie der infrastrukturellen Unterstützung mit Schwerpunkt im oben genannten Bereich. Bewerbungsfrist: 15. Juni 2024

30.04.2024

Initiative für mehr Musikvielfalt in Basel

Die IG Musik Basel wurde im November 2019 von Basler Musiker*innen gegründet und engagiert sich u.a. dafür, dass staatliche Förderung jede Form von Musikschaffen grundsätzlich gleich berücksichtigt. In Rekordzeit hat sie im Sommer 2022 4098 gültige Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht, um sich für mehr Musikvielfalt einzusetzen und zu erreichen, dass die Stadt Basel die freie Musikszene in Zukunft mit 30 anstatt 10% fördert. Umgesetzt werden soll das binnen 4 Jahren nach Annahme der Initiative. Das historisch gewachsene Missverhältnis sei nicht nur mit dem Kulturfördergesetz unvereinbar – es würde auch den Interessen der Bevölkerung nicht gerecht, schreiben die Initiator*innen. Das bestätige eine Studie des Forschungsinstituts Ecoplan und der Uni Basel 2023, die zeige, dass sich die Baseler Bürger*innen Musikvielfalt und vor allem mehr Pop-Konzerte wünsche. Im Herbst 2024 wird Basel-Stadt mit größter Wahrscheinlichkeit über die Initiative für mehr Musikvielfalt abstimmen.

08.04.2024

Elbkulturfonds 2024 (Bewerbungsfrist: 01.06.23)

Mit 500.000 Euro unterstützt Hamburg im Rahmen des Elbkulturfonds Hamburger Künstler*innen, Gruppen und nicht-kommerzielle Projekte aus allen Bereichen der freien Kunst- und Kulturszene. Es werden Projekte der Sparten Bildende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Theater, Performance, Video, Fotografie, Kunst im öffentlichen Raum und Design gefördert – gerne auch spartenübergreifend. Ziel ist die Entwicklung und Vernetzung der Freien Szene Hamburgs mit überregionalen und internationalen Projekten und Künstler*innen. Eine fünfköpfige, unabhängige Jury entscheidet über die Vergabe der Fördergelder für 2024. Das Fördervolumen liegt pro Projekt in der Regel bei 50.000 bis 100.000 Euro. Die Behörde für Kultur und Medien begrüßt ausdrücklich Bewerbungen von Künstler*innen mit motorischen, visuellen, auditiven oder kognitiven Einschränkungen sowie Anträge, deren Projekte die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglichen oder fördern. Projektanträge können ab sofort hier eingereicht werden (Antragsschluss: 01.06.2023). Aktuell ist das digitale Antragsverfahren leider nicht vollständig barrierefrei; bei Bedarf kann per Mail Unterstützung bei der Antragstellung angefordert werden.

24.05.2023

Tourismusbeitrag: Koalition der freien Szene Frankfurt fordert transparente Vergabe

„Seit 2018 wird in Frankfurt ein sogenannter Tourismusbeitrag auf private Hotelübernachtungen erhoben. Eigentlich soll ein gewisser Prozentsatz davon zur Unterstützung der Frankfurter Kultur genutzt werden. Doch Anfang des Jahres wurde bekannt, dass 2021 und 2022 die Gelder aus dieser Abgabe zur Finanzierung der „Frankfurt Fashion Week“ benutzt wurden. Während vor allem freie Kulturschaffende unter den ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie litten, wurden Gelder, die eigentlich zur Förderung von Kultur gedacht waren, für einen kommerziellen Event zweckentfremdet, ohne dass Akteur*innen der lokalen Modebranche davon profitiert haben“, schreibt die Koalition der Freien Szene Frankfurt in einer Mitteilung. Dieser bislang folgenlose Skandal zeige, wie wichtig es sei, die Vergabe dieser Mittel von 4 Mio. Euro (2022) neu und transparent zu organisieren. Die Koalition der Freien Szene fordert deshalb die Stadtregierung – allen voran Oberbürgermeister Mike Josef und Wirtschaftsdezernentin Stefanie Wüst – auf, die Verteilung der Mittel neu zu regeln. Sie schlägt vor, einen runden Tisch zu bilden, um Kriterien zu finden, die Tourismusabgabe transparent und fair zu verteilen und die Freie Szene angemessen zu berücksichtigen, z.B. zu 50%. Die für Kultur gedachten Gelder aus dem Topf sollten aufgestockt und durch eine Jury mit Kompetenzen im kulturellen Bereich vergeben werden, wofür alle Kulturschaffenden und Kultureinrichtungen in Frankfurt Anträge stellen könnten. Bei der Erarbeitung geeigneter Kriterien bietet die Interessenvertretung ihre Unterstützung an.
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22.05.2023

kep-ffm: Umfrage-Ergebnisse, Workshops & Sprechstunde

Das Kulturangebot in Frankfurt am Main zu stärken und weiterzuentwickeln – das ist das Ziel der Kultur­entwicklungsplanung. In der kommenden Woche widmen sich die kep.workshops #4 und #5 dem wichtigen Thema der Öffnung der Kultureinrichtungen. Am Dienstag, 28. März, geht es dabei um das Personal und die Organisationsstruktur, am Donnerstag, 30. März, stehen das Programm und das Publikum im Fokus. Die Anmeldung zu den Workshops ist weiterhin möglich, es gibt noch wenige Restplätze. Zum Start der „kep.workshops“ wurde in der vergangenen Woche außerdem der Auswertungsbericht der Online-Umfrage unter den Frankfurter Kulturschaffenden aus der Erhebungsphase veröffentlicht. Er gibt einen guten Überblick über die Herausforderungen, die von den Befragten angegeben wurden wie z.B. die gerechte Verteilung der Kulturförderung, die mangelnde Förderung der Freien Szene, der Mangel an Proberäumen und Auftrittsorten, das hochpreisige und nicht-inklusive Kulturangebot, um nur einige zu nennen, aber auch Ideen, Wünsche und Vorschläge, wie sich die Kulturlandschaft entwickeln könnte.

Kulturakteur*innen, die sich für die Kulturentwicklungsplanung interessieren, können sich auch zur neuen digitalen Sprechstunde kep.dialog anmelden. Sie startet am 20. April und bietet 1,5-stündige Online-Meetings mit dem externen Prozessbegleiter Dr. Patrick S. Föhl sowie Mitarbeiter*innen der Stabsstelle Kulturentwicklungsplanung für Rückfragen zum Prozess und für den allgemeinen Austausch (Anmeldung).

24.03.2023

Musikstadtfonds fördert freie Musikszene Hamburgs

Hamburg ist Musikstadt. Zu dieser Tradition gehören neben kulturellen Leuchttürmen vor allem die vielfältigen Angebote der Freien Musikszene. Um auch diese weiter auszubauen und ihr die Möglichkeit zu geben, sich weiterzuentwickeln, stellen Senat und Bürgerschaft im Zusammenhang mit der Finanzierung des Spielbetriebs der Elbphilharmonie mit dem Musikstadtfonds 2024 jährlich zusätzliche Mittel in Höhe von 600.000 Euro pro Jahr bereit. Gefördert werden Projekte wie Konzerte, Reihen und kleine Festivals, die im Jahr 2024 in Hamburg stattfinden. Mithilfe des Musikstadtfonds soll frei arbeitenden Klangkörpern, Musikschaffenden, Gruppen und Ensembles die Möglichkeit geboten werden, ihre Werke zu erarbeiten und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Insbesondere sollen künstlerisch hochwertige und programmatisch innovative Konzepte und Veranstaltungen gefördert werden, die Hamburgs Musikleben neue Impulse geben oder die Präsenz einzelner Musiksparten stärken und neue Kooperationen anregen. Darüber hinaus sind besonders solche Projekte förderwürdig, die die Internationalisierung des Hamburger Musiklebens vertiefen oder das speziell auf Kinder und Jugendliche zugeschnittene musikalische Angebot stärken. Bewerbungsschluss: 15.06.2023

15.03.2023

Beratung der Freien Szene gesucht – Kaiserslautern

Für die Kulturberatung der Freien Szene im südlichen Rheinland-Pfalz wird eine Nachfolge gesucht. Wenn Sie sich mit der Freien Kulturszene im südlichen Rheinland-Pfalz vertraut fühlen und Interesse daran haben, die Kulturschaffenden zu beraten und zu vernetzen, sollten Sie sich bewerben. Bewerbungsfrist: 28. Februar 2023

22.02.2023

kep.news informiert über laufende Kulturentwicklungsplanung in Frankfurt

Unter einer breiten Mitwirkung der Kultureinrichtungen und Kulturakteur*innen sowie weiteren Expert*innen und interessierten Bürger*innen möchte die Stadt Frankfurt am Main im Rahmen eines zweijährigen Planungs- und Beteiligungsprozesses die Weichen für die zukünftige Entwicklung der Frankfurter Kulturlandschaft stellen. Schwerpunkte der Kulturentwicklungsplanung sind die Stärkung der kulturellen Teilhabe, die Chancen der Digitalisierung für Kunst und Kultur und die Potenziale der freien Kulturszene der Stadt. Einiges Beteiligungsformate fanden bereits 2022 statt, 16 weitere Themenworkshops, an denen alle Frankfurter Kulturakteur*innen teilnehmen können, stehen noch an. Wer sich auf dem Laufenden halten lassen und nichts verpassen möchte, sollte jetzt den Newsletter abonnieren. „kep.news“ informiert dich regelmäßig über alle Beteiligungsformate, Diskussionsveranstaltungen und Zwischenergebnisse der laufenden Kulturentwicklungsplanung.

25.01.2023

Bund stockt Fördermittel für freie Künste auf

Kulturstaatsministerin Claudia Roth stellt dem Musikfonds und dem Fonds Darstellende Künste für das Jahr 2023 zusätzliche Mittel in Höhe von insgesamt vier Millionen Euro bereit. Dem Fonds Darstellende Künste stehen damit in diesem Jahr rund fünf Millionen Euro aus dem Kulturetat der Bundesregierung zur Verfügung. Die Bundesmittel für den Musikfonds steigen auf rund drei Millionen Euro. Ziel ist es, die Differenz zwischen den auslaufenden Neustart Kultur-Mitteln und der Regelförderung auszugleichen und so einen guten Übergang in die Zeit nach der Pandemie zu ermöglichen – auch mit Blick auf den weiterhin anhaltenden Publikumsschwund bei Liveveranstaltungen. Quelle

25.01.2023

Allianz der Freien Künste fordert Unterstützung für selbstständige Künstler*innen in der Energiekrise

Die steigenden Energie- und Strompreise bedrohten die freie Kunst- und Kulturszene existenziell, explodierende Produktionskosten könnten nicht durch Eintrittseinnahmen oder Energieeinsparungen ausgeglichen werden, schreibt die Allianz der Freien Künste (AFK) in einer Pressemitteilung. Zwar sei zu begrüßen, dass im Rahmen des Wirtschaftsstabilisierungsfonds 1 Milliarde Euro für gezielte Hilfen für Kultureinrichtungen bereitgestellt werden. Der Begriff der „Kultureinrichtungen“ müsse dabei aber weit gefasst werden und die zahlreichen freien und privat getragenen Kulturorte unter dem Schutzschirm einschließen. Außerdem fehle es an effizienten Hilfen für selbstständige Künstler*innen, denn die gestiegenen Energiekosten führten zur Ausdünnung von Spielplanangeboten und Engagements, zur Kürzung von Honoraren sowie zum Wegbrechen von Verdienstmöglichkeiten. „Nachdem selbstständige Künstler*innen bereits durch die Corona-Pandemie immense wirtschaftliche Einbußen zu verzeichnen haben, drohen jetzt im Zuge der Energiekrise zusätzlich weitere Umsatzeinbrüche. Wir appellieren an die Bundesländer, dieser Abwärtsspirale entgegenzuwirken und geeignete Unterstützungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen. In der Corona-Pandemie erprobte Hilfsprogramme wie z. B. niedrigschwellig angelegte und unbürokratisch zu beantragende Stipendien können hier Wirkung entfalten“, betont Helge-Björn Meyer, Co-Sprecher der Allianz der Freien Künste. Darüber hinaus appelliert die AFK an die Politik, die Fachexpertise der Interessenverbände aller Sparten einzubeziehen. Diese Form der Zusammenarbeit habe sich bei der Bewältigung der Corona-Krise als hilfreich und zielführend erwiesen.

21.11.2022