Reload-Stipendienprogramm unterstützt Freie Gruppen der darstellenden Künste und der Musik
Mit ihrem Stipendienprogramm „Reload. Stipendien für Freie Gruppen“ will sich die Kulturstiftung des Bundes speziell für die besonders stark von den Folgen der Coronakrise betroffene Freie Szene einsetzen. Sie schreibt 130 Stipendien für frei produzierende Künstler*innengruppen aus. Bewerben können sich Freie Gruppen der darstellenden Künste und der Musik mit mindestens drei Mitgliedern, die aufgrund der Coronapandemie nicht auftreten können. Die Stipendien werden für den Zeitraum Juli bis Dezember 2020 gewährt. Das Stipendium in Höhe von einmalig 25.000 Euro pro Gruppe soll die Zusammenarbeit von Gruppen sichern, die schon seit mindestens drei Jahren zusammenarbeiten, und ihnen ermöglichen, sich konstruktiv mit den Auswirkungen der Coronakrise auf die eigene Kunstpraxis zu beschäftigen. Die Mittel stehen für gemeinsame Arbeits- und Recherchevorhaben zur Verfügung, mit denen Freie Gruppen ihre künstlerische Arbeit fortführen, vertiefen und auf eine gemeinsame Zukunft nach dem Ausnahmezustand ausrichten können. Bewerbungen können vom 11.bis zum 25. Mai 2020 online eingereicht werden. Die Ausschreibung sowie Informationen zur Antragsberechtigung sind unter kulturstiftung-des-bundes.de/stipendien abrufbar.
Kulturdezernentin Ina Hartwig bestätigt Förderzusagen an die Freie Szene
Die Kulturdezernentin von Frankfurt am Main Dr. Ina Hartwig hat in einer Pressemitteilung angekündigt, dass bereits getätigte zweckgebundene Förderzusagen an die Freie Szene eingehalten werden, auch wenn Veranstaltungen ausfallen. Zudem besteht die Möglichkeit, gestaffelte Auszahlungen vorzuziehen, um akute Bedrängnisse abzuwehren. Das Kulturamt steht für Beratungsgespräche bereit.
Schleswig-Holstein fördert Kulturschaffende der freien Szene mit neuem Programm
Ein neues Investitionsprogramm des Kulturministeriums Schleswig-Holstein soll die kulturelle Infrastruktur im Land fördern und nachhaltig stärken, indem es Kulturschaffende der freien Szene außerhalb öffentlich-rechtlicher Trägerschaften unterstützt. Damit sollen die Vielfalt der künstlerischen und kulturellen Aktivitäten in Schleswig-Holstein erhalten und Wandlungs- und Entwicklungsprozesse, neue Ideen und Innovationen gefördert werden. Das neue Investitionsprogramm richtet sich an nicht gewinnorientierte, öffentlich zugängliche Einrichtungen, Gruppen oder Projektträger mit eindeutig kultureller Ausrichtung wie soziokulturelle Zentren, freie Theater, Kunstvereine, Heimatvereine, nicht-staatliche Museen, musikalische Ensembles, Filmclubs, Literaturvereinigungen. Es ist mit bis zu 500.000.-€ jährlich ausgestattet und hat eine Laufzeit bis 2022. Anträge für das Förderprogramm können ab sofort an ed.hs1781654657-bi@e1781654657mmarg1781654657orpre1781654657deof1781654657 geschickt werden. Telefonische Nachfragen zum Programm bitte unter folgender Rufnummer: 0431/9905-2222.
Mehr Geld für die freie Kulturszene in Frankfurt
Die freie Kulturszene in Frankfurt kann in 2018 auf mehr Unterstützung von Seiten der Stadt hoffen. Das vermeldet das Journal Frankfurt nach einem Mediengespräch mit der neuen Kulturdezernentin Ina Hartwig. Die Koalition aus CDU, SPD und Grünen hat beschlossen, dass im Jahr vier Millionen Euro mehr für die freie Szene zur Verfügung gestellt werden sollen. Damit sind Kulturschaffende gemeint, die nicht an große Institutionen wie etwa dem Schauspiel Frankfurt, der Oper oder größeren Museen und Kunsthochschulen angesiedelt sind. „Diese Entscheidung war bitternötig„, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig am Montag bei einem Mediengespräch. Die Festivals Stoffel vom Stalburg Theater und Sommerwerft vom Antagon Theater müssten sich keine Sorgen mehr um ihre Existenz machen – ebenso wie das Ensemble Modern. Vom Geldsegen profitieren sollen auch Ateliers der Stadt im Ostend und die freie Theaterszene. Wieviel Geld letztendlich für die einzelnen Institutionen ausgegeben wird, wurde noch nicht bekanntgegeben, weil die Stadtverordneten den Haushalt der Stadt erst noch beschließen müssen. Zuvor werden die Vorschläge des Kulturdezernats im entsprechenden Ausschuss diskutiert.
(Quelle: Journal Frankfurt)
Hauptstadtkulturfonds 2016 fördert innovative Projekte in Berlin
Der Hauptstadtkulturfonds hat im ersten Entscheidungsverfahren für das Jahr 2016 rund 3,4 Millionen € für 44 innovative Projekte vergeben. Der Fonds soll wichtige kulturpolitische Projekte in den Berliner Kultureinrichtungen und innovative Vorhaben von Antragstellern aus der Freien Szene fördern, die ohne diese Unterstützung aus den Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, die vom Bund zur Verfügung gestellt werden, nicht realisiert werden könnten. Diese sollen nicht nur die hiesige Kulturszene bereichern, sondern zugleich aktuelle Entwicklungen in den verschiedenen Künsten präsentieren und kreative Anstöße weit über Berlin hinaus geben. Das zweite Bewerbungsverfahren für das Jahr 2016 hat den 1. Oktober 2015 als Abgabetermin.

