kep.news informiert über laufende Kulturentwicklungsplanung in Frankfurt

Unter einer breiten Mitwirkung der Kultureinrichtungen und Kulturakteur*innen sowie weiteren Expert*innen und interessierten Bürger*innen möchte die Stadt Frankfurt am Main im Rahmen eines zweijährigen Planungs- und Beteiligungsprozesses die Weichen für die zukünftige Entwicklung der Frankfurter Kulturlandschaft stellen. Schwerpunkte der Kulturentwicklungsplanung sind die Stärkung der kulturellen Teilhabe, die Chancen der Digitalisierung für Kunst und Kultur und die Potenziale der freien Kulturszene der Stadt. Einiges Beteiligungsformate fanden bereits 2022 statt, 16 weitere Themenworkshops, an denen alle Frankfurter Kulturakteur*innen teilnehmen können, stehen noch an. Wer sich auf dem Laufenden halten lassen und nichts verpassen möchte, sollte jetzt den Newsletter abonnieren. „kep.news“ informiert dich regelmäßig über alle Beteiligungsformate, Diskussionsveranstaltungen und Zwischenergebnisse der laufenden Kulturentwicklungsplanung.

25.01.2023

Bund stockt Fördermittel für freie Künste auf

Kulturstaatsministerin Claudia Roth stellt dem Musikfonds und dem Fonds Darstellende Künste für das Jahr 2023 zusätzliche Mittel in Höhe von insgesamt vier Millionen Euro bereit. Dem Fonds Darstellende Künste stehen damit in diesem Jahr rund fünf Millionen Euro aus dem Kulturetat der Bundesregierung zur Verfügung. Die Bundesmittel für den Musikfonds steigen auf rund drei Millionen Euro. Ziel ist es, die Differenz zwischen den auslaufenden Neustart Kultur-Mitteln und der Regelförderung auszugleichen und so einen guten Übergang in die Zeit nach der Pandemie zu ermöglichen – auch mit Blick auf den weiterhin anhaltenden Publikumsschwund bei Liveveranstaltungen. Quelle

25.01.2023

Allianz der Freien Künste fordert Unterstützung für selbstständige Künstler*innen in der Energiekrise

Die steigenden Energie- und Strompreise bedrohten die freie Kunst- und Kulturszene existenziell, explodierende Produktionskosten könnten nicht durch Eintrittseinnahmen oder Energieeinsparungen ausgeglichen werden, schreibt die Allianz der Freien Künste (AFK) in einer Pressemitteilung. Zwar sei zu begrüßen, dass im Rahmen des Wirtschaftsstabilisierungsfonds 1 Milliarde Euro für gezielte Hilfen für Kultureinrichtungen bereitgestellt werden. Der Begriff der „Kultureinrichtungen“ müsse dabei aber weit gefasst werden und die zahlreichen freien und privat getragenen Kulturorte unter dem Schutzschirm einschließen. Außerdem fehle es an effizienten Hilfen für selbstständige Künstler*innen, denn die gestiegenen Energiekosten führten zur Ausdünnung von Spielplanangeboten und Engagements, zur Kürzung von Honoraren sowie zum Wegbrechen von Verdienstmöglichkeiten. „Nachdem selbstständige Künstler*innen bereits durch die Corona-Pandemie immense wirtschaftliche Einbußen zu verzeichnen haben, drohen jetzt im Zuge der Energiekrise zusätzlich weitere Umsatzeinbrüche. Wir appellieren an die Bundesländer, dieser Abwärtsspirale entgegenzuwirken und geeignete Unterstützungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen. In der Corona-Pandemie erprobte Hilfsprogramme wie z. B. niedrigschwellig angelegte und unbürokratisch zu beantragende Stipendien können hier Wirkung entfalten“, betont Helge-Björn Meyer, Co-Sprecher der Allianz der Freien Künste. Darüber hinaus appelliert die AFK an die Politik, die Fachexpertise der Interessenverbände aller Sparten einzubeziehen. Diese Form der Zusammenarbeit habe sich bei der Bewältigung der Corona-Krise als hilfreich und zielführend erwiesen.

21.11.2022

Koalition Freie Szene Frankfurt lädt zum Online-Best Practice Talk 19.10.2022

Der künftige Kulturentwicklungsplan der Stadt Frankfurt am Main soll die Situation der Freien Szene verbessern und bestehende und neue Fördermittel so effektiv wie möglich einsetzen. Dazu braucht es gute und konkrete Strategien, die mit den Akteur*innen der Freien Szene gemeinsam entwickelt werden sollten und genau an ihre Bedürfnisse angepasst sind. Daher organisiert der Zusammenschluss freischaffenden Künstler*innen in Frankfurt und Umgebung, die Koalition der Freien Szene, gerade einen Best Practice Talk, zu dem Gäste aus Düsseldorf und Köln eingeladen sind, über ihre Erfahrungen und Lösungen für die Arbeit der Freien Musikszene in ihren Städten zu berichten. Merk euch also schonmal den Termin vor: Mittwoch, 19.10., 19:30 Uhr. Hier könnt ihr euch für die Onlineveranstaltung anmelden.

07.09.2022

Neues Förderprogramm „Zukunft durch Kultur“ in Rheinland-Pfalz

Das Kulturministerium startet das Förderprogramm „Zukunft durch Kultur“. Ziel des Förderprogramm ist es, die ehrenamtlichen Strukturen in kulturpolitisch bedeutsamen Einrichtungen und Initiativen der Freien Szene durch hauptamtliches Personal zu unterstützen, das kulturelle Leben in den Regionen stärker zu vernetzen und weiterzuentwickeln. Im Landeshaushalt sind dazu für das Jahr 2022 300.000 Euro eingestellt. Das Programm startete am 15. August 2022 und ist zunächst bis 31.12.2024 angelegt. Eine Bewerbungsfrist gibt es nicht. Kulturpolitisch bedeutsame und nicht kommerzielle kulturelle Einrichtungen und Initiativen der Freien Szene können einen Antrag auf Förderung zur Beschäftigung von Leitungskräften stellen. Gefördert werden Voll- und Teilzeitbeschäftigungsverhältnisse mit bis zu 30.000 Euro pro Jahr. Die Landeszuwendung ist auf maximal 50 Prozent der anerkannten Personalausgaben begrenzt.

22.08.2022

Koalition Freie Szene Frankfurt lädt zur Veranstaltungsreihe „Kunst und Kommune“

„Kunst und Kommune – Wie geht gute Künstler*innen-Förderung?“ heißt eine dreitägige Online-Veranstaltungsreihe der Koalition der freien Szene Frankfurt am Main, die mit einem Blick auf Best-Practice-Modelle aus anderen Städten gute und konkrete Strategien für die Kulturförderung der Stadt Frankfurt erstellen möchte. Allen Gesprächspartner*innen ist gemein, dass sie in einer Zusammenarbeit mit Akteur*innen von Stadt, Land, Politik und Berufsverbänden erreicht haben, dass Arbeit von Künstler*innen fairer bezahlt wird. Hintergrund der Diskussion bildet der künftige Kulturentwicklungsplan der Stadt Frankfurt a. M., bei dem die Verbesserung der Situation der Freien Szene ganz oben auf der Liste steht. Die Koalition der Freien Szene setzt sich seit einigen Jahren für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen freischaffender Künstler*innen ein. Sie hatte in zweijähriger Arbeit die Bedarfe der einzelnen Kunstsparten im Austausch mit Akteur*innen der Kunstszene ermittelt, erste Verbesserungsvorschläge erarbeitet und ihren Bericht vor gut einem Jahr der Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig übergeben. Die Ergebnisse dieses Berichtes fließen mit in die Entwicklung des Kulturentwicklungsplans ein. Die Ergebnisse der Recherchen der Koalition Freie Szene wurden 2021 öffentlich in einem Forderungskatalog vorgestellt. Dieser Forderungskatalog bildet die Argumentationsgrundlage, um die Arbeitssituation Freier Künstler*innen für die kommenden Jahre zu verbessern.

Der erste Talk war bereits im April, der 2. Talk ist am Mi 25.5. 2022 von 19-20:30 Uhr mit Herr Wladimir Olenburg, BBK Kassel und Lisa Bergmann, Bündnis für gerechte Kunst- und Kulturarbeit BW (angefragt). Der 3. Talk folgt am 06.07. von 19-20:30 Uhr mit Dr. Ruth Heftrig, GF BBK Halle und Joachim Sauter, Verdi Stuttgart.

01.05.2022

Einladung Fokus # 9 – Freie Musikszene ­Frankfurt

Die Kolition der freien Szene lädt zum nächsten Treffen der freischaffenden Musiker*innen Frankfurts ein! Themen sind Gagen und Honorare. Die Gruppe erarbeitet gerade einen Honorarschlüssen für Frankfurt, das Treffen bietet Gelegenheit zu einem Austausch zum Stand der Dinge.
Das Treffen findet online statt: Am 08.06. 20:00 – 22:00 Uhr  Für die Teilnahme sendet eine Email an:ed.mf1674911872fenez1674911872seier1674911872f-noi1674911872tlaok1674911872@ofni1674911872
Ihr erhaltet dann vorher per Mail den Zoomlink zur Onlinesitzung.

28.05.2021

Bewerbungsphase für den Hamburger Elbkulturfonds 2022 startet

Die Freie Szene ist von den pandemiebedingten Einschränkungen stark betroffen, da sie in besonderem Maße auf die Umsetzung einzelner Projekte angewiesen ist. Die Behörde für Kultur und Medien stockt daher auch dieses Jahr den Fonds um 250.000 Euro aus dem Corona Hilfspaket Kultur auf insgesamt 750.000 Euro auf. Gefördert werden nicht-kommerzielle Projekte aus allen Bereichen der freischaffenden Kunst- und Kulturszene. Projektanträge für den Elbkulturfonds können bis zum 1. Juni 2021 digital eingereicht werden. Freischaffende Künstler*innen können sich über das Online-Antragsverfahren auf die Projektförderung bewerben. Der Elbkulturfonds fördert interdisziplinäre Ansätze, die inspirieren, aufrütteln und gesellschaftspolitische Relevanz entfalten und sonst nicht realisiert werden könnten. Hierunter fallen Projektvorhaben in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Tanz, Performance, Architektur, Design, Fotografie und Literatur sowie spartenübergreifende Arbeiten, welche die Vielfalt des künstlerischen Schaffens in Hamburg auf einzigartige Weise abbilden. Eine fünfköpfige, unabhängige Fachjury entscheidet im dritten Quartal 2021 über die Vergabe der beantragten Fördergelder für das Kalenderjahr 2022. Das Fördervolumen soll pro Projekt etwa zwischen 50.000 bis 100.000 Euro liegen. Der Elbkulturfonds steht für Teilhabe und richtet sich gegen Benachteiligung. Die Behörde für Kultur und Medien begrüßt ausdrücklich Bewerbungen von Kunstschaffenden und Künstler*innen mit motorischen, visuellen, auditiven oder kognitiven Einschränkungen sowie Anträge, deren Projekte die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglichen oder fördern.

22.04.2021

Berlin vergibt Mittel zur Förderung künstlerischer Projekte

Die Kulturverwaltung des Berliner Senats vergibt – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel – Mittel zur Förderung von künstlerischen Projekten aus den einzelnen Sparten sowie für inter- und transdisziplinäre Vorhaben, die in Berlin realisiert werden. Ziel ist es, künstlerische und kulturelle Projekte zu ermöglichen, die dem Selbstverständnis Berlins als weltoffene, kreative und geschichtsbewusste Metropole entsprechen. Antragsberechtigt sind alle nachgeordneten Einrichtungen, nicht rechtsfähigen Anstalten und die Stiftungen des öffentlichen Rechts im Bereich der Kultur des Landes Berlin sowie die Einrichtungen bezirklicher Kulturarbeit; außerdem die Kultureinrichtungen, die eine institutionelle Förderung aus Bundes-, Landes-, Bezirks- oder DKLB-Mitteln erhalten sowie alle konzeptgeförderten Theater- und Tanzgruppen. Gefördert werden insbesondere Kooperationsprojekte, bei denen Institutionen mit in Berlin tätigen künstlerischen Akteur*innen der Freien Szene zusammenarbeiten sowie Projekte und Veranstaltungen von Institutionen, die dem Ziel der Förderung in besonderer Weise entsprechen. Aufgrund der aktuellen Situation (Covid-19) werden auch digitale Präsentationsformate anerkannt (z.B. Streaming). Frühester Projektbeginn ist voraussichtlich Oktober 2021. Die Bewerbungsfrist endet am 01. Juni 2021 um 18.00 Uhr.

14.04.2021

Koalition Freie Szene Frankfurt übergibt Positionspapier

Die Koalition der Freien Szene setzt sich seit einigen Jahren in Frankfurt am Main für die Stärkung der freien Musikszene der Stadt ein. Sie versteht sich als Sprachrohr der Freien Szene als Motor für urbanes und kreatives Leben und arbeitet daran, ihrer gesellschaftlichen Relevanz entsprechend Öffentlichkeit zu schaffen. Frankfurt soll Metropole der freien Szene werden, die nicht nur mit wenigen Leuchttürmen, sondern mit unzähligen Lichtern strahlt. Nun hat die Koalition ein Positionspapier mit Forderungen an die Politik eingereicht. Gefordert werden: die Erhöhung der Projektförderung explizit für Projekte der freien professionellen Musikszene, die Erhöhung der institutionellen Förderung von Musik, die Etablierung einer 3-Jahres-Förderung, um langfristiges Planen und Arbeiten zu ermöglichen, ein vereinfachter Zugang zu den Fördermitteln für Einzelkünstler*innen und kleinere Ensembles aller Musiksparten, realistische Fördersummen, die professionelles Arbeiten angemessen honorieren und ein Leben für freiberufliche Musiker*innen in Frankfurt mit Lebensunterhalt deckendem Einkommen sowie eine explizite Förderung von Raummieten und Konzepte, die neue Räumlichkeiten für freie Musiker*innen nutzbar machen.

12.04.2021

MDR unterstützt die mitteldeutsche Kreativszene mit Kulturwoche, freier Sendezeit und Aufträgen

Vom 21.-27.11. beschäftigt sich der MDR mit der Situation mitteldeutscher Kulturschaffender in der Corona-Pandemie und präsentiert die Gewinner des Ideenwettbewerbs „Freie Sendezeit für freie Künstlerinnen und Künstler“. In Hintergrundberichten, Porträts und Gesprächen werden die aktuellen Auswirkungen der Pandemie auf die Kreativszene in ihrer gesamten Bandbreite gezeigt – von der Artistenfamilie bis zum Veranstaltungstechniker. Neben der aktuellen Berichterstattung steht der MDR zu seinem Kulturauftrag und vergibt gerade jetzt zusätzliche Projekte an Musiker*innen, DJs, Kabarettist*innen und andere Kulturschaffende. Das gesamte Programm sowie ein Ticker mit tagesaktuellen Hinweisen ist unter mdr-kultur.de zu finden. Kulturschaffende können sich dort auch über aktuelle Angebote zur Unterstützung in der Corona-Krise informieren.

18.11.2020

Konzerthaus Berlin bietet „Freie Räume für Freie Szene“

Mit „Freie Räume für Freie Szene“ startet das Konzerthaus Berlin eine Initiative, die freien Musiker*innen und Ensembles der Hauptstadt die Möglichkeit gibt, im Februar und März 2021 mietfrei in den Sälen des Hauses am Gendarmenmarkt aufzutreten. Daneben unterstützt das Konzerthaus bei der veranstaltungstechnischen Umsetzung und übernimmt den Kartenverkauf – sämtliche Einnahmen gehen an die Ausführenden. Zehn derartige Konzerte sind für Februar geplant. Im März folgen zwei Produktionen, darunter ein Education-Projekt. Bis zum 04.12.2020 können sich professionelle und semi-professionelle Musiker*innen, Instrumentalensembles, gemischte Ensembles und Vokalensembles (max. 12 Sänger*innen) der Sparten klassische Musik, zeitgenössische Musik, Jazz und Weltmusik um einen Auftritt im Großen Saal, Kleinen Saal oder Werner-Otto-Saal bewerben. Neben künstlerischer Qualität des Konzertformats zählt auch die Umsetzbarkeit des Projekts im jeweiligen Saal zu den Vergabekriterien der Fachjury.

 

18.11.2020