Politische Videos zum Weltfrauen*tag

Anstelle des traditionellen Empfangs zum Weltfrauentag hat das Frauenreferat Frankfurt einen Film veröffentlicht, in dem Frauen* aus verschiedenen Ländern mit ihren Perspektiven zu Wort kommen: Es gibt noch vieles, für das es sich zu kämpfen lohnt.

Das Digitale Deutsche Frauenarchiv hat ebenfalls ein Video veröffentlicht – hier geht es um die 111-jährige Geschichte des Frauen*Kampftags.

08.03.2022

Musikmesse findet nicht statt

Die Endverbraucherformate Musikmesse Plaza und das Musikmesse Festival in Frankfurt finden nicht wie geplant im April statt. Insbesondere besucherstarke Konzerte internationaler Künstler*innen, Konzerte in Clubs und außergewöhnlichen Locations sowie Angebote im Bereich Musikpädagogik konnten unter den geltenden Hygienebestimmungen nicht seriös geplant werden. Das Konzept der Musikmesse soll sich in den nächsten Jahren verändern: Auf dem Instrumentenmarkt verteilt sich inzwischen über 70 Prozent des Umsatzes auf wenige Online-Händler. Eine B2B-Messe ist darum nicht mehr sinnvoll, so die Veranstalter*innen. Die Umsetzung des Themas „Musik“ soll mit einer Weiterentwicklung der B2C-Formate zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Die Fachmesse Prolight + Sound als Fachbesuchermesse mit Fokus auf Professionals der Event-Industrie ist hiervon nicht betroffen und findet wie geplant vom 26. bis 29. April 2022 als Eröffnung der Frankfurter Messesaison auf dem Frankfurter Messegelände statt. Teil der langfristigen Strategie rund um die Musikmesse ist es laut der Messe Frankfurt, noch intensiver auf Inhalte für das breite Publikum abseits des Musikinstrumentenhandels zu setzen und gemeinsam mit Menschen aus allen Teilen der Welt ein Fest der Musik in Frankfurt zu feiern. Formate wie das Musikmesse Festival und die Musikmesse Plaza sollen im Rahmen des neuen Konzepts weiter stattfinden. Der Fokus wird dabei auf attraktiven Angeboten für das breite Publikum liegen, die Lust auf Musik und Entertainment wecken, Menschen bei hochkarätigen Konzertveranstaltungen zusammenbringen und die kulturelle Vielfalt der Region Frankfurt emotional erlebbar machen.

03.03.2022

Neuer Masterstudiengang MA Bigband @ HfMDK Frankfurt

Einen einzigartigen Masterstudiengang bietet die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt in Kooperation mit der hr-Bigband erstmals zum Wintersemester 2022/23. Damit könnt ihr euer Jazzstudium vertiefen, mit einem erstrangigen Ensemble, seinen exzellenten Musiker*innen und weiteren internationalen Expert*innen arbeiten – und den Schwerpunkt der Ausbildung selbst bestimmen. Interessierte können sich für einen der drei Studienschwerpunkte bewerben: das Spielen in, das Schreiben für oder das Leiten einer Bigband – vom Nachwuchsbereich bis hin zu professionellen Ensembles, von klassischer Bigband bis zu innovativen Großbesetzungen. Bewerbungsfrist: 01.04.-31.05.2022.

01.03.2022

Musik gegen Krieg – Benefizkonzert heute sucht Unterstützer*innen!

Eine Musikerin der Freien Musikszene Frankfurts, Francesca Venturi Ferriolo, organisiert ein spontanes Anti-Kriegs- und Benefiz-Konzert für die Ukraine und benötigt dafür Unterstützung!

Das Konzert findet heute am Montag, 28.02. zwischen 18 und 21 Uhr in mehreren Galerien der Fahrgasse statt und wird von freischaffenden und festangestellten Musiker*innen Frankfurts bespielt.

Ihr könnt auf 4 Wegen helfen:

  1. Spielt mit! Instrument, Besetzung, Werk, Dauer – egal! Hauptsache dabei! Zeitraum kann frei gewählt werden! Es gibt kein Klavier/Cembalo o.ä., es sei denn jemand organisierts sich ein E-Piano.
  2. Helft mit! Benötigt werden Leute, die beim Einweisen des Publikums behilflich sind.
  3. Werben für Publikum! Im Gespräch, über facebook, über den eigenen Newsletter…
  4. Kommt zum Konzert! Wir brauchen Publikum, damit das Konzert seine Wirkung entfalten kann! Ladet Freunde und Familie ein!

Für aktive Teilnahme oder Hilfe kontaktiert Francesca Venturi unter:
0176 32466539
moc.l1773720666iamg@1773720666oloir1773720666refir1773720666utnev1773720666acsec1773720666narf1773720666

28.02.2022

Tanz-Theater-Kunst-Projekt 2022 in Frankfurt: jetzt mitmachen

Die Interkulturelle Werkstatt e.V. Frankfurt am Main lädt Musiker*innen, auch mit eigenen, passenden Songs ein, bei ihrem Jahresprojekt mitzumachen: der Verein plant für 2022 das Tanz-Theater-Kunst-Projekt „Hoffnung“, in dem sich Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund und Einheimische auf Augenhöhe begegnen und austauschen können. Das Projekt soll ein Zeichen setzen gegen Rassismus und Ausgrenzung in unserem Land. Wer mitmachen möchte, schreibe eine Nachricht via Facebook oder Mail. Die Proben finden ab August immer samstags von 13-17 Uhr in der Evangelischen Kirche „Cantate Domino“ (Ernst-Kahn-Straße 14, 60439 Frankfurt, Nähe Nord-West-Zentrum) statt. Die Premiere ist für Samstag, 19. November 2022, 19:30 Uhr geplant.

01.02.2022

Abriss der Brotfabrik könnte verhindert werden

Anfang Januar kam die schockierende Nachricht, dass die Brotfabrik in Frankfurt verkauft und das Haus abgerissen werden soll, um Wohnungen zu bauen. Jetzt schreibt Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) auf eine Anfrage des Stadtverordneten Uwe Paulsen (Bündnis 90/Die Grünen), dass eine rein wohnliche Nutzung der Liegenschaft planungsrechtlich gar nicht zulässig sei, da der Bebauungsplan die Brotfabrik als Mischgebiet ausweise. Eine Befreiung will die Stadt nicht erteilen, denn die Brotfabrik sei eine „großartige Kulturinstitution, ein wichtiger sozialer Treffpunkt, der nicht nur für den Stadtteil Hausen, sondern für ganz Frankfurt von Bedeutung ist und nach Möglichkeit erhalten werden muss“, schreibt Hartwig weiter. Der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Kaweh Mansoori (SPD), der Mitglied im Rechtsausschuss des Bundestags ist, zeigt sich zuversichtlich, dass ein Abriss der Hausener Brotfabrik verhindert werden kann. Er gehe davon aus, dass der Erwerb des Areals durch Investoren an Attraktivität verliert, da die Stadt die Pläne zur Umnutzung nicht genehmigen würde.
01.02.2022

Recording Day für Mädchen* in Frankfurt

Montag ist „Recording Day“! Ihr wollt endlich mal eure Stimme im Studio aufnehmen? Im Jugendhaus Heideplatz bekommt ihr die Gelegenheit! Montags am Nachmittag könnt ihr mit Lexi Rumpel Gesangsaufnahmen kostenfrei machen. Das Angebot richtet sich an Mädchen* und junge Frauen* und findet im Jugendhaus Heideplatz in der Schleiermacherstr. 7 statt. Anmeldung per E-Mail: ed.xm1773720666g@lep1773720666murix1773720666el1773720666

Träger ist der: Evangelische Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main e.V.

31.01.2022

Kulturamt Frankfurt sucht Musikreferent*in

In Frankfurt am Main ist eine Stelle als Musikreferent*in (w/m/d) in Teil- oder Vollzeit ausgeschrieben (EGr. 13 TVöD). Zu den Aufgaben gehören:

  • Betreuung und Weiterentwicklung des Themenfeldes Musik in Frankfurt am Main, insbesondere unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Gattungen und Stilrichtungen
  • Schnittstelle zu den Akteur*innen im Bereich der Musik und zu den geförderten Einrichtungen, Erarbeiten von Förderempfehlungen und strategischen Konzepten in den vorgenannten Bereichen, eigenverantwortliche Umsetzung entsprechender Maßnahmen
  • Unterstützung der Musikschaffenden in Frankfurt und der Region bei der Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit zur Stärkung des musikalischen Lebens in Frankfurt am Main
  • Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere in den eigenen Medien der Stadt Frankfurt am Main (Kulturportal, frankfurt.de, soziale Medien, Intranet), Erstellen von Pressemitteilungen und Social Media Posts sowie Verfassen von Reden und Grußwörtern

Bewerbungsschluss: 31.01.2022

11.01.2022

Mietvertrag für Frankfurter Musikbunker wird verlängert

Vorläufig gute Nachrichten für die 120 Musiker*innen im Frankfurter Musikbunker am Marbachweg. Nachdem den Musikschaffenden vor Ort kurzfristig von der BimA zum Jahresende gekündigt wurde, hatten sich Kulturdezernentin Ina Hartwig und Baudezernentin Sylvia Weber für eine Lösung im Interesse der Frankfurter Musiker*innen eingesetzt. Mit Erfolg: die bestehenden Mietverhältnisse werden um maximal drei Jahre verlängert. Außerdem werden die für diesen Zeitraum notwendigen Brandschutzertüchtigungen vorgenommen. Kulturdezernentin  Hartwig zeigte sich erleichtert, dass diese Lösung erzielt werden konnte: „Frankfurt ist für Musikschaffende ein teures Pflaster. Ausweichräumlichkeiten hätten für die Musikschaffenden kurzfristig nicht zur Verfügung gestanden. Es bestand die Gefahr, dass Bands und Tonstudios auf unbestimmte Zeit ihre kreative Tätigkeit einstellen müssen und zudem hohe Kosten für Ausbau und Zwischenlagerung zu tragen gehabt hätten. Für die ohnehin Corona-gebeutelte Frankfurter Kulturszene wäre das ein herber Schlag gewesen. Umso dankbarer bin ich der BImA, dass sie hier Problembewusstsein gezeigt hat und auf die Bitte von Stadträtin Weber und mir den Musikschaffenden entgegengekommen ist. Dies ist keine Selbstverständlichkeit.“

Die Stadt Frankfurt will den Zeitraum nutzen, um die Einrichtung von Ersatzräumlichkeiten in anderen Bunkern zu prüfen und wenn möglich durchzuführen. Die Stadt besitzt seit den 90er Jahren mehrere alte Weltkriegsbunker, die bereits für kulturelle Zwecke genutzt werden. In den Jahren 2016 und 2017 wurden weitere sieben Hochbunker von der BImA erworben, die derzeit noch hauptsächlich als Lagerräume genutzt werden. Diese werden durch das städtische Amt für Bau und Immobilien verwaltet und sollen jetzt auf eine Umnutzbarkeit als Musikbunker geprüft werden.

14.12.2021

Hoffnung für Frankfurter Musikbunker im Marbachweg

Etwa 120 Musiker*innen, die im Hochbunker am Marbachweg in Frankfurt einen Probe- oder Studioraum gemietet haben, flatterte im Oktober die Kündigung zum Jahreswechsel ins Haus (wir berichteten). Die Entrüstung war groß, zumal die Kündigung in einer Zeit kam, in der sich die Kultur gerade von den Folgen der Pandemie erholt hatte und Kulturschaffende wieder proben und auftreten durften. Doch jetzt gibt es leise Hoffnung. Am Donnerstag hat die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung beschlossen, dass der Magistrat mit dem Eigner, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) über einen möglichen Ankauf des Musikbunkers im Marbachweg verhandeln soll. Voraussetzung dafür sei aber ein „vertretbarer Verkaufspreis für die Stadt“, heißt es im entsprechenden Antrag der Römer-Koalition. Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) sieht auch in bereits gekauften Bunkern eine Option; allerdings müsse vorher eine Übergangslösung gefunden werden, denn auch die Ertüchtigung eines bereits vorhandenen Bunkers brauche Zeit. Daher solle nun geprüft werden, ob Musiker*innen, die bereits in anderen Räumen proben, bereit wären, die Proberäume für diese Zeit zu teilen.
15.11.2021

Wiss. Mitarbeiter*in Historische Musikwissenschaft an HfMDK gesucht

Der Fachbereich 2 der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (w/m/d) für das Fach Historische Musikwissenschaft (Teilzeit 50 %, EG 13 TVH, befristet). Es handelt sich um eine Qualifikationsstelle im Sinne des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG), die zur Förderung eines Promotionsvorhabens im Bereich der Historischen Musikwissenschaft dient. Die Stelle ist zunächst für einen Zeitraum von 3 Jahren befristet. Eine Verlängerung zum Abschluss der Qualifizierung ist innerhalb der Befristungsgrenzen des WissZeitVG möglich. Bewerbungsfrist: 28.11.2021

04.11.2021

Koalition der Freien Szene: Honorarempfehlungen für Frankfurt

Die Koalition der Freien Szene Frankfurt setzt sich spartenübergreifend für die Interessen freier Künstler*innen ein. Der Arbeitskreis Freie Musikszene hat nun Honorar-Flyer für Unterrichts- und Konzerthonorare ausgearbeitet. Diese sollen Musiker*innen dafür sensibilisieren, die eigene Arbeit wertzuschätzen und auf ein tatsächlich auskömmliches Einkommen hinzuarbeiten. Gleichzeitig wollen sie so auch die Öffentlichkeit über die Arbeitsleistung von Musiker*innen informieren. Die Empfehlungen orientieren sich am TVÖD für festangestellte Musikschullehrkräfte und den bisher aufgestellten Honorarstandards von Ver.di, der DOV und den Empfehlungen des DTKVs Baden-Württemberg. Sie beziehen die Lebenshaltungskosten und Altersvorsorge mit ein, berücksichtigen die tatsächlich aufgewendeten Stunden der beruflichen Arbeit und setzen sich mit Fragen der Armutsschwelle auseinander. Bisher erzielen Musiker*innen in der Regel Einkommen, die unter den Lebenshaltungskosten in Frankfurt liegen. Das hat auch geringe Alterseinkünfte und damit eine langfristig prekäre Lebenssituation zur Folge. Auch die Vertragsbedingungen bei Konzerten sind oft nicht fair, so wird zum Beispiel oft kein Ausfallhonorar gezahlt. Auch solche Zusatzkosten sind in die Flyer eingearbeitet.

Die Koalition weist darauf hin, dass Berufsmusiker*innen eine lange Ausbildung und Professionalisierung mitbringen, sich während der gesamten Karriere durch tägliches Üben weiterbilden, das eigene Instrument (Anschaffungskosten meist im fünf- bis sechsstelligen Bereich) kostenlos zur Verfügung stellen, für dessen Versicherung und Unterhaltskosten selbst aufkommen und für dessen Pflege nicht vergütete Zeit aufwenden. Zudem werden sie im Fall von krankheitsbedingtem Ausfall nicht vergütet und sind bei Berufskrankheiten gänzlich sich selbst überlassen. In jedem nichtkünstlerischen Beruf werden entsprechende Faktoren selbstverständlich in die Honorarsätze einberechnet. Zwar können die angestrebten Honorarempfehlungen wahrscheinlich nicht von heute auf morgen erreicht werden, aber das Problem muss sichtbar gemacht und angegangen werden.

29.10.2021