Kulturentwicklungsplanung in Frankfurt: Auswertung der Beteiligungsworkshops
Die Ergebnisse der kep-Workshop sind da! Von Frühjahr bis Sommer 2023 waren alle professionell im Kulturbereich und in angrenzenden Schnittstellen tätigen Frankfurter*innen eingeladen, an Workshops teilzunehmen und entlang von Leitfragen gemeinsam Ideen für die weitere Entwicklung der Frankfurter Kulturlandschaft zu diskutieren. Insgesamt wurden über 1000 Workshop-Plätze an mehr als 500 Teilnehmer*innen vergeben, die in den dreistündigen Veranstaltungen zu Themen wie etwa der Öffnung der Kultureinrichtungen, kultureller Bildung, Inklusion, ökologischer Nachhaltigkeit, Digitalität und Kulturförderung Ideen entwickelt haben. Was dabei diskutiert und welche ideen geschmiedet wurden, wurde jetzt auf kep-ffm.de veröffentlicht; auch die Dokumentation des Kick-offs der Beteiligungsphase im November 2022 im Zoo-Gesellschaftshauses wurde veröffentlicht. Im Mittelpunkt der einzelnen Formate standen unterschiedliche kulturpolitische Themen und Fragestellungen rund um die Schwerpunktthemen der Kulturentwicklungsplanung: Kulturelle Teilhabe, Digitalisierung und Förderung der Kulturszene. Dabei sollten im Rahmen eines strukturierten Verfahrens aktuelle Herausforderungen der Kultur in Frankfurt diskutiert und Lösungsansätze entwickelt werden, um daraus Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Diese sollen voraussichtlich im Sommer 2024 der Stadtverordnetenversammlung zur Beratung übergeben werden. Nach dem Beschluss der Maßnahmen durch die Stadtverordnetenversammlung kann die Phase der Umsetzung beginnen.
Frankfurter Jazzstipendium 2023 will junge Jazzszene mit Maßnahmenpaket fördern (jetzt bewerben!)
Die Bewerbungsphase für das Frankfurter Jazzstipendium hat begonnen. Das Ziel der diesjährigen Schwerpunktausschreibung ist es, die junge Jazzszene in Frankfurt weiterzuentwickeln und die besondere Qualität der Nachwuchsarbeit sichtbar zu machen. Daher richtet sich das Stipendium an junge Jazzmusiker*innen im Alter von 16-30 Jahren mit Wohnsitz in Frankfurt. Für Studierende der Frankfurter Ausbildungsinstitute (Dr. Hoch’s Konservatorium, FMW – Frankfurter Musikwerkstatt, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst) gilt eine Anhebung der Altersgrenze auf 35 Jahre. Das Jazzstipendium wird in diesem Jahr in zwei Kategorien vergeben: a) Einzelkünstler*in (instrumental oder vokal) und
b) Ensemble (Mindestbesetzung: Trio). In beiden Kategorien stellt das Stipendium ein Maßnahmenpaket bereit, das beim Einstieg in eine professionelle Karriere unterstützen soll. Insgesamt haben die Maßnahmen einen Umfang von 10.000 Euro und werden auf beide Kategorien verteilt. Im Jahr 2024 erfolgt die Ausschreibung wieder für professionelle Jazzmusiker*innen in allen Altersgruppen.
Interessierte junge Jazzmusiker*innen können sich mit einem „Live“-Demo (Probenmitschnitt in einfacher Technik, z.B. als Sprachmemo mit dem Mobiltelefon) von drei Stücken in unterschiedlicher Stilistik (es sind keine professionellen Produktionen nötig!) und weiteren Unterlagen bis 31.10.2023 bewerben. Formationen, in denen Aspekte wie Diversität, kulturelle Vielfalt, Interdisziplinarität und genreübergreifende Musikpraxis Berücksichtigung finden, sind besonders erwünscht. Um den Anteil von jungen Akteurinnen mit Instrumentalschwerpunkt in der Szene zu stärken, finden entsprechend besetzte Ensembles besondere Berücksichtigung.
Für weitere Infos und Fragen steht der Musikreferent Sascha Wild unter der Telefonnummer 069 – 212 3 84 24 oder per Mail zur Verfügung.
Schlagzeuglehrer*in gesucht (Frankfurt a.M.)
Bürofläche in Brotfabrik zu vermieten
Auf dem Gelände der Brotfabrik ist kurzfristig eine Bürofläche mit der Gesamtgröße von 58,08 qm frei geworden. Interessierte können sich gern per Mail melden.
Good News: Frankfurt erhöht Fördermittel für Freie Szene
Der Einsatz der Koalition der Freien Szene in Frankfurt zahlt sich aus: vor kurzem hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, die Mittel zur Förderung der Popularmusik um 60.000 € auf 120.000 € zu erhöhen; auch die anderen Kultursparten können sich über eine Erhöhung freuen. In der Begründung heißt es: „Nach Jahren der Pandemie und mitten in einer Energiekrise bleibt die Situation für die Kulturschaffenden der freien Szene weiterhin schwierig, gerade auch nach dem Auslaufen der Förderprogramme von Bund und Land. Die von der Bundesregierung geplanten Energiekrisenprogramme helfen nur Institutionen, nicht aber Soloselbstständigen. Die Pandemie hat deutlich gemacht, dass die Kultur zukünftig besser abgesichert und krisenfest gemacht werden muss. Dazu können auch die Kommunen beitragen. In Frankfurt gibt es ca. lokale 2.500 Musiker*innen und Bands in der Popularmusik. Die Auftrittsmöglichkeiten und günstige Probenräume sind nicht immer ausreichend. Weil auch aufgrund der Energiekrise große Probleme auf Veranstalter*innen und Einzelmusiker*innen zukommen, besteht Handlungsbedarf. Die Mittel in Höhe von momentan 60.000 Euro müssen aufgestockt werden, damit neben Virus Musik auch andere Projekte mit Konzerten, Projekten und CD-Produktionen berücksichtigt werden können“. Die Koalition der Freien Szene macht sich seit ihrer Gründung für die Erhöhung der Fördermittel stark und hat in vielen Gesprächen mit politischen Vertreter*innen für dieses Ziel gekämpft. „Das ist in Zeiten von Kulturkürzungen ein großer Erfolg unseres Engagements, dass die Stadtpolitik den gesellschaftlichen und künstlerischen Wert der Arbeit der Frankfurter Freien Szene sieht und weiter entwickeln will! Vor allem in Hinblick auf die Umsetzung der Ergebnisse des KEP [Kulturentwicklungsplans] halten wir das für ein gutes Zeichen!“ freut sich die Gruppe. Hier könnt ihr die Koalition der Freien Szene unterstützen.
Der Vorverkauf für das 70. Deutsche Jazzfestival Frankfurt hat begonnen
Am 6.6. startete der Vorverkauf zum 70. Geburtstag des Deutschen Jazzfestivals Frankfurt. Vom 25. bis 29. Oktober 2023 erwartet uns ein spannendes Programm mit erfreulich vielen Musikerinnen!

Liun – Lucia Cadotsch © Dovile Sermokas
Das Festival startet am Mittwoch, den 25. Oktober, mit der hr-Bigband feat. LIUN + The Science Fiction Band im hr-Sendesaal. Das Projekt LIUN sind die Sängerin Lucia Cadotsch und der Saxofonist und Keyboarder Wanja Slavin, die gemeinsam mit der Bigband einen avantgardistischem Synthpop entstehen lassen. Als Leiterin der Bigband kommt die Kontrabassistin und Komponistin Hendrika Entzian zum Einsatz.
Das zweite Konzert des Abends gestaltet die Klarinettistin und Komponistin Rebecca Trescher mit ihrem Quartett. In ihrer Musik kombiniert sie ungewöhnliche Klänge und Konstellationen mit Freiräumen für Improvisation. Sie arbeitet in diversen kleinen Besetzungen, ist aber auch für Großbesetzungen, wie z.B. ihr Tentett bekannt.

Anke Helfrich © Petra Arnold
Am Donnerstag, 26. Oktober, beginnt der zweite Abend im hr-Sendesaal mit der Pianistin Anke Helfrich und ihrem Trio. Ihr fünftes und neuestes Album „We’ll rise“ widmet sie Frauen, die Großes geleistet haben und dafür oft nicht ausreichend gewürdigt wurden. Mit dem Release-Konzert dieser CD auf dem Deutschen Jazzfestival werden die vergessenen Pionierinnen aus Kunst, Wissenschaft und Sport gefeiert. Anke Helfrich selbst hat sich als Instrumentalistin im Jazz weltweit Anerkennung verschafft und wird als Vorreiterin und role model für andere Musikerinnen wahrgenommen. Die ebenfalls weltberühmte Terri Lyne Carrington (die auch mit einem Auftritt in diesem Jahr vertreten ist), hat eine von Helfrich’s Kompositionen unter die „101 New Standards“ von Komponistinnen aufgenommen!

Terri Lyne Carrington © Tracy Love
Nach der Clubnacht am Freitag in sechs Jazzlocations der Stadt geht es am Samstag, den 28. Oktober, zu den Abschlusskonzerten im hr-Sendesaal. Gemeinsam mit der hr-Bigband ist Terri Lyne Carrington der erste Act des Abends. Jim McNeely wird Stücke aus dem von ihr zusammengestellten Songbook „New Standards – 101 Lead Sheets by Women Composers“ für die hr-Bigband arrangieren. Neben ihren musikalischen Aktivitäten ist Carrington auch Gründerin und künstlerischere Leiterin des „Institute of Jazz and Gender Justice“ am Bostoner Berklee College of Music und setzt sich dafür ein, die patriarchale Welt des Jazz auf allen Ebenen gendergerechter und -offener aufzustellen.
Danach steht Trompeterin Heidi Beyer mit ihrem Quartett Virtual Leak, darunter Lisa Wulff am Bass, auf der Bühne. Voller Spielfreude schaffen sie gemeinsam eine Musik zwischen Komposition und Improvisation, strukturiert und frei, schön und aufregend, lyrisch und mitreißend zugleich, dabei mit eigenem Profil und auf der Höhe der Zeit.
Das Programm zum Abschlusstag am Sonntag, den 29.10. im Mousonturm wird noch bekannt gegeben.
Mit diesem Programm setzt das Deutsche Jazzfestival einen starken Fokus nicht nur auf die hervorragenden auftretenden Jazz-Musikerinnen, sondern auch auf deren Situation und die Strukturen der Jazz-Szene, in denen sich Frauen durchsetzen müssen.
Celia Mays Debüt: jetzt auf Startnext unterstützen
Noch bis 19.06. könnt ihr auf Startnext die Newcomerin Celia May bei ihrer ersten Albumproduktion unterstützen! Das gesammelte Geld fließt in Studiokosten, Musikvideos, Fotoshoots, Promotion, Artwork und Design. Als Dankeschön stellt die 21jährige Frankfurter Singer-/Songwriterin Gedichte, Vocal Lessons, Wunsch-Coversongs, Wohnzimmerkonzerte und mehr zur Verfügung.
Tourismusbeitrag: Koalition der freien Szene Frankfurt fordert transparente Vergabe
„Seit 2018 wird in Frankfurt ein sogenannter Tourismusbeitrag auf private Hotelübernachtungen erhoben. Eigentlich soll ein gewisser Prozentsatz davon zur Unterstützung der Frankfurter Kultur genutzt werden. Doch Anfang des Jahres wurde bekannt, dass 2021 und 2022 die Gelder aus dieser Abgabe zur Finanzierung der „Frankfurt Fashion Week“ benutzt wurden. Während vor allem freie Kulturschaffende unter den ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie litten, wurden Gelder, die eigentlich zur Förderung von Kultur gedacht waren, für einen kommerziellen Event zweckentfremdet, ohne dass Akteur*innen der lokalen Modebranche davon profitiert haben“, schreibt die Koalition der Freien Szene Frankfurt in einer Mitteilung. Dieser bislang folgenlose Skandal zeige, wie wichtig es sei, die Vergabe dieser Mittel von 4 Mio. Euro (2022) neu und transparent zu organisieren. Die Koalition der Freien Szene fordert deshalb die Stadtregierung – allen voran Oberbürgermeister Mike Josef und Wirtschaftsdezernentin Stefanie Wüst – auf, die Verteilung der Mittel neu zu regeln. Sie schlägt vor, einen runden Tisch zu bilden, um Kriterien zu finden, die Tourismusabgabe transparent und fair zu verteilen und die Freie Szene angemessen zu berücksichtigen, z.B. zu 50%. Die für Kultur gedachten Gelder aus dem Topf sollten aufgestockt und durch eine Jury mit Kompetenzen im kulturellen Bereich vergeben werden, wofür alle Kulturschaffenden und Kultureinrichtungen in Frankfurt Anträge stellen könnten. Bei der Erarbeitung geeigneter Kriterien bietet die Interessenvertretung ihre Unterstützung an.
Tony Sender Preis
Bereits zum fünfzehnten Mal verleiht die Stadt in diesem Jahr den Tony-Sender-Preis. Mit dem Preis werden alle zwei Jahre hervorragende und innovative Leistungen von Frankfurter Frauen oder Institutionen ausgezeichnet, die der Gleichberechtigung von Frau und Mann dienen und der Benachteiligung und Diskriminierung von Frauen entgegenwirken. Bewerbungen für den mit 10.000,- Euro dotierten Preis können bis zum 08. Mai 2023 beim Frauenreferat eingereicht werden. Grundlage für die Entscheidung der Jury ist die schriftliche Begründung oder die visuelle Darstellung der besonderen Leistung. Mit dem Tony Sender Preis wird an die engagierte Politikerin Tony Sender (1888 – 1964) erinnert, die in Frankfurt am Main ihre prägenden politischen Anstöße erhielt und ihre entscheidenden Entwicklungsjahre verbrachte.
kep-ffm: Umfrage-Ergebnisse, Workshops & Sprechstunde
Das Kulturangebot in Frankfurt am Main zu stärken und weiterzuentwickeln – das ist das Ziel der Kulturentwicklungsplanung. In der kommenden Woche widmen sich die kep.workshops #4 und #5 dem wichtigen Thema der Öffnung der Kultureinrichtungen. Am Dienstag, 28. März, geht es dabei um das Personal und die Organisationsstruktur, am Donnerstag, 30. März, stehen das Programm und das Publikum im Fokus. Die Anmeldung zu den Workshops ist weiterhin möglich, es gibt noch wenige Restplätze. Zum Start der „kep.workshops“ wurde in der vergangenen Woche außerdem der Auswertungsbericht der Online-Umfrage unter den Frankfurter Kulturschaffenden aus der Erhebungsphase veröffentlicht. Er gibt einen guten Überblick über die Herausforderungen, die von den Befragten angegeben wurden wie z.B. die gerechte Verteilung der Kulturförderung, die mangelnde Förderung der Freien Szene, der Mangel an Proberäumen und Auftrittsorten, das hochpreisige und nicht-inklusive Kulturangebot, um nur einige zu nennen, aber auch Ideen, Wünsche und Vorschläge, wie sich die Kulturlandschaft entwickeln könnte.
Kulturakteur*innen, die sich für die Kulturentwicklungsplanung interessieren, können sich auch zur neuen digitalen Sprechstunde kep.dialog anmelden. Sie startet am 20. April und bietet 1,5-stündige Online-Meetings mit dem externen Prozessbegleiter Dr. Patrick S. Föhl sowie Mitarbeiter*innen der Stabsstelle Kulturentwicklungsplanung für Rückfragen zum Prozess und für den allgemeinen Austausch (Anmeldung).
kep.news informiert über laufende Kulturentwicklungsplanung in Frankfurt
Unter einer breiten Mitwirkung der Kultureinrichtungen und Kulturakteur*innen sowie weiteren Expert*innen und interessierten Bürger*innen möchte die Stadt Frankfurt am Main im Rahmen eines zweijährigen Planungs- und Beteiligungsprozesses die Weichen für die zukünftige Entwicklung der Frankfurter Kulturlandschaft stellen. Schwerpunkte der Kulturentwicklungsplanung sind die Stärkung der kulturellen Teilhabe, die Chancen der Digitalisierung für Kunst und Kultur und die Potenziale der freien Kulturszene der Stadt. Einiges Beteiligungsformate fanden bereits 2022 statt, 16 weitere Themenworkshops, an denen alle Frankfurter Kulturakteur*innen teilnehmen können, stehen noch an. Wer sich auf dem Laufenden halten lassen und nichts verpassen möchte, sollte jetzt den Newsletter abonnieren. „kep.news“ informiert dich regelmäßig über alle Beteiligungsformate, Diskussionsveranstaltungen und Zwischenergebnisse der laufenden Kulturentwicklungsplanung.
Frankfurter Jazzstipendium: jetzt bewerben!
Bis 30. Dezember 2022 haben Jazzmusiker*innen mit Arbeitsschwerpunkt in Frankfurt die Möglichkeit, sich für ein Stipendium des Dezernats für Kultur und Wissenschaft in Höhe von 10.000 € zu bewerben. Ziel der Ausschreibung ist es, die Umsetzung künstlerisch interessanter Projekte in Frankfurt zu fördern, die hier ansässigen Musikschaffenden zu unterstützen und das Publikum auf die besondere Qualität der Frankfurter Jazzszene aufmerksam zu machen. „Jazz lebt von Vielfalt, Kreativität und Ideenreichtum. Es freut mich sehr, dass wir auch in diesem Jahr die Ausschreibung des Frankfurter Jazzstipendiums vornehmen können“, erklärt Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Dr. Ina Hartwig. „Einen besonderen Aufruf möchte ich an die Frankfurter Jazzmusikerinnen richten und sie ausdrücklich ermutigen, sich mit ihren Projekten bei uns vorzustellen. Frauen leisten einen großen Beitrag zur Qualität der Frankfurter Jazzszene.“ Das Jazzstipendium kann für jegliche Art der künstlerischen Weiterentwicklung im Bereich Jazz und seinen verwandten Gattungen bzw. Genres beantragt werden. Ihm zugrunde liegt ein offener Jazzbegriff, der etablierte Formen berücksichtigt und neue, experimentelle oder interdisziplinäre Ansätze einschließt. Eine unabhängige Jury entscheidet aus den eingereichten Beiträgen über die Vergabe des Stipendiums. Ausdrücklich gewünscht sind Einreichungen, die sich aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Gleichberechtigung, Diversität und Transkulturalität widmen (z. B. repräsentiert durch die Besetzung des Ensembles oder die Formulierung der Projektidee). Im Rahmen der späteren Preisverleihung stellen sich die Preisträger*innen mit einem ca. 30-minütigen Musikbeitrag dem Frankfurter Publikum vor.
Voraussetzungen für eine Bewerbung sind: eine musikalische Ausbildung / entsprechende Qualifikation(en) im Bereich des Jazz; der Nachweis einer entsprechenden musikalischen Praxis; eine künstlerisch erkennbare und an den musikalischen Spielarten des Jazz orientierte Ausdrucksweise und eine Projektskizze, die das angestrebte Vorhaben beschreibt, für das die Mittel des Stipendiums eingesetzt werden. Die Stadt Frankfurt strebt eine Erhöhung des Frauenanteils bei den geförderten Stipendiat*innen an und fordert deshalb Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Der Bewerbung müssen ein ausgefüllter PDF-Bewerbungsbogen und eine akustische Arbeitsprobe (als MP3-Upload, mit mind. zwei unterschiedlichen Titeln und max. 10 Minuten Spieldauer) beigelegt werden. Den Zugang zum Upload-Server wird nach Eingang des Bewerbungsbogens zur Verfügung gestellt. Für das Stipendium können sich Einzelpersonen und Gruppen bewerben, eine Altersbegrenzung ist nicht vorgesehen. Mitarbeiter*innen des Kulturdezernats der Stadt Frankfurt, Jury-Mitglieder und nahe Verwandte beider Gruppen sind von der Bewerbung ausgeschlossen.
Kontakt: Sascha Wild, 069/212-38424, Mail

